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Jeschurun · 1919-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1919) · p. Seite 352

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
6 (1919)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1919)
Date
1919-07-01
Page
Seite 352 (sequence 30)
Language
German
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2J2 Die jüdische Schule und die Gesundheit des Kindes. das Schicksal Gesamtisraels# im Sinne der Beendigung der von Gott gewollten Zerstreuung sich vollziehen müsse. Wir sind so bescheiden, ja wir sagen, wir sind nicht so vermessen, in Gottes Wege und Pläne eingreifen zu wollen, da nach den Worten des Propheten der Abstand zwischen unseren Gedanken und den Gedanken Gottes nur durch die Entfernung des Himmels von der Erde genügend gekennzeichnet ist. Aber ganz abgesehen von dieser unserer Stellungnahme zu allen diesen Problemen und Projekten dürfen wir es wohl aussprechen, daß unsere Liebe zum heiligen Lande und unsere Treue ihm gegenüber eine unbezweifelbare, eine ewig feststehende ist, eine Treue, so stark und mächtig, so herzlich und innig, daß sie uns mit dem Psalmisten auszusprechen zwingt und auszusprechen berechtigt: ״Wenn ich dein vergessen wollte, Jerusalem, so möge meine Rechte mich vergessen! Es klebe meine Zunge an meinem Gaumen fest, wenn ich nicht deiner gedenken wollte, wenn ich nicht Jerusalem emporheben wollte auf den Gipfel meiner Freudeu. ii!![!1(ii!11!!!1!ii!!!!i!!!;i!!!!; Die jüdische Schule und die Gesundheit des Kindes. Von Kinderarzt Dr. Jacob Levy, Berlin. Während vor dem Kriege das allgemeine Interesse an der jüdischen Schule nur gering war und der Kampf um die jüdische Schule allein auf den Schultern der Orthodoxie lastete1), ist seitdem weiteren Kreisen der Kulturunterschied zwischen unserer und der nichtjüdischen Welt zum Bewußtsein gekommen, und allenthalben regen sich Kräfte zur Schaffung und Ausgestaltung des jüdischen Schulwerkes. Wer den 2) Siehe M. Cahn, Die religiösen Strömungen, Frankfurt a. M. 1912.

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