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Jeschurun · 1919-03-01 · Heft 3-4 (März 1919) · p. Seite 200

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
6 (1919)
Issue
Heft 3-4 (März 1919)
Date
1919-03-01
Page
Seite 200 (sequence 82)
Language
German
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mmm₪₪₪1m₪₪₪₪ma₪m₪m₪₪₪m₪m₪₪a₪₪₪₪₪tmmmm₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪m₪amm 200 Ist der Minhag, daß Frauen niclit גובלל benschen, berechtigt. zu ברכת הגומל verpflichtet sind, könnte danach berechtigt sein, da es selbstverständlich, als allgemein bekannt vorausgesetzt wird, und es würde demnach zu untersuchen sein, wieso es^ kam, daJß die Frauen von der Erfüllung dieser Pflicht abgekommen sind, handelt es sich doch nicht* um eine ״durch die Zeit bedingte Mizwoh, von der Frauen frei sind“, sondern um eine ברכת הודאה die für beide Geschlechter verbindlich sein dürfte. Die Frage, ob Frauen diese JBerocho selbst sprechen oder ob deren Gatte sie sprechen soll, beziehungsweise sprechen darf wird m. W. zuerst im Beth Joseph (Orach Chajim 219) besprochen מזה יש ללמוד על מה שנוהגים קצת אגשים בשיולדות נשותיהן עומדים ומברכים ברכת הגומל דלאו ברכה לבטלה היא, er hält es für keine־ ברכה לבטלה, wenn der Mann גומל spricht, schließlich kommt er unter Bezugnahme auf רש״בא und רבנו מנוח zu dem Resultat, daß der Gatte nicht ברכה sagen dürfe wegen חשש ברכה לבטלה. Ob die Frau selbst ברכת הגומל spricht oder nicht erwähnt er nicht. Sollte hieraus der Schluß gezogen werden dürfen, da dies als selbstverständlich gelte? Ich möchte mich dafür entscheiden, warum sollte es bei dieser Berocho anders sein,, wie bei andern ברכות הודאה, etwa שעשה לי נס, wo doch von keiner Seite die Verfliehtung der Frau, diese zu sprechen, angezweifelt wird,obsehon sie nicht besonders erwähnt wird. Übrigens wendet sich der בית חדש (Or. Ch. 219) bereits gegen den בית יוסף und will auch dem Gatten die Berechtigung zur ברכת הגומל für seine aus Not gerettete Frau zu sprechen, zuerkennen, wohl aus dem Motiv ״ ,אשתו חביב עליו כגופוweil er die Gattin wie sich selbst liebt“. Die spätere rabbinisehe Literatur bringt uns eine Reihe von Gedaulim, die verlangen, daß die Frau diese Berocho spricht. Da ist zunächst zu nennen כנסת הגדולה und שיירי כנ״הג (Or. Ch. 219). Ersterer schreibt: ״Ich wundere mich übei; den Minhag, daß die Frauen nicht ברכת הגומל sprechen,, und es scheint mir, daß dies ein auf Irrtum beruhender Minhag ist, nachdem dies eine Berocho des Dankes gegen Gott ist wer hat denn die Frauen davon befreit“. Er teilt auch noch mit, daß er von חכמי אשכנז erfahren, daß in Deutschland der־ Minhag bestehe, daß Frauen diese Berocho sprechen. Im

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