Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1919)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1919)
- Date
- 1919-03-01
- Page
- Seite 171 (sequence 53)
- Language
- German
- Belongs to
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':v ׳ Di© Josephserzählung. 171 *Schönheit ist —*) die seiner Mutter wird Gen. 29!7 mit genau den gleichen Worten beschrieben —, die die Sinnlichkeit seiner Herrin erregt. Die Frau des Anubis wird sich vielleicht in diesem Augenblick zum ersten Male ihrer verhängnisvollen ׳Leidenschaft bewußt. Als Bata allein nach Hause kommt. S. 502: Und er gab mir auch Schönheit wie die einer Blume mehr als den Jünglingen Israels); was a. a. O. S. 125 (s. auch S. 100ff., 185, 201: ״Belebend strahlt sein Angesicht wie Sonnenschimmer, der durch Wolken bricht u. a. O.) folgt: Den Tugendreichen Schönen (vgl. Test. Simon 5 und Test. Josephs S, Kautzsch S. 464 und 497), dessen Wangen den Mond beschämen und der Sonne Prangen״ an dem Beginn der Geschichte, die Jalkut Gen. § 146 (nach Midr. Abkir) unmittelbar nach der eben -angeführten Erzählung mitteilt: בלעשה בר, בלתתיה בן חרש שהיה יושב בבית הנלדרש ♦ ־י ודיה זיו פניו דוכלה לחבלה וקלסתר פכיר לבללאכי השרת. שכליכליו לא נשא עיניו לאשה בעולם; vgl. noch Midr. Koh. r. zu Koh. 8., b. Sanhedr. 31b (Baschi s. v. לדזיו), Sabbath 56 b, Taanith 25 a, Sohar וישב־ zu 397 u. a. 0. Natürlich braucht ein Zusammenhang in beiden Bällen um so weniger zu bestehen, als solche und ähnliche Wendungen, die übrigens auch an anderen Stellen des Heldengedichts häufig genug Vorkommen, aus der von Hause aus überreichen und aus tausend Quellen gespeisten Phantasie Firdusis ohne jede neue Anregung von seiten seiner Vorgänger und der von ihm benutzten Vorlagen entstanden sein könnten. Kommt ja noch hinzu, daß sich auch in dieser Dichtung des großen Persers seine Vorliebe für die Beschreibung des Auf- und Untergangs -der Sonne (Sehlechta-Wssehrd a. a. O. S. 6) wie überhaupt für alle Bilder, die an das Licht und die leuchtenden Himmelskörper gemahnen, nicht verleugnet. Wenn Firdusi a. a. O. S. 227 auch einen Beweis von Josephs außergewöhnlicher Kraft zu melden weiß: Dann springt er auf mit einem gellen Schrei und in der Nahe ein Gewölb •aas Stein — wohl 60 Fuß im Umfang mocht es sein — ergreift er, hebt er, reißt er aus dem Grunde und schleuderts weg, daß weithin in der Bunde der Boden dröhnt und bebt ...... so erzählt der Midrasch (Jalkut Gen. § 140 und Hiob § 897) ähnliches, nur nicht ganz so überschwängliches, worauf bereits Max Grünebaum (Ges. Aufs, zur Sprach- Tand Sagenkunde herausgg. von Felix Perles S. 561) aufmerksam macht. Die sehr interessanten Parallelen, die Grünebaum beibringt, bedürfen, auch, von dem hier Dargelegten abgesehen, noch mancher nicht unwichtigen Ergänzung; s. die Beilage. 1l Vgl. Ber. r. Kap. 86 Ende; s. בלתנות כהונה z. St. und Kap. 53 Ende, Midrasch haggad. S. 582 Jalkut § 145: זרוק חומרא לאוירא על עיקריה בפיל־. 12*