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Jeschurun · 1918-08-01 · Heft 8-9 (August 1918) · p. Seite 505

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1918)
Issue
Heft 8-9 (August 1918)
Date
1918-08-01
Page
Seite 505 (sequence 69)
Language
German
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Probleme der Pentateuch-Exegese. 595 verständlich, wenn er ungeteilt, wie!er uns vorliegt, gelesen wird. Wir haben bereits oben Jahrg. IV S. 381 f. die Ansicht Diilmann’s und Bäntsch’s widerlegt, welche den v. 14, 16 zwei Autoren zuweisen, und bemerken hier nur noch, daß hierin auch Eerdmans (S. 42) auf unserer Seite steht. In demselben Jahrg. S. 537 haben wir die in 14* 5 berichtete Sinnesänderung des Pharao zu erklären versucht, und daselbst auch die aus 14 8 gefolgerte Ansicht der Kritiker, daß nach P die Israeliten ohne Genehmigung des Königs eigenmächtig aus Aegypten gezogen waren, als falsch nachgewiesen. Es erübrigt nur noch, einiges Andere zurückzuweisen, das gegen die Einheit unseres Abschnittes vorgebracht worden ist. Indem Dillmann (u. A.) die in 13, 18 befindliche Angabe, daß die Israeliten einen Umweg machten und nach der Wüste am Schilfmeere zogen, für identisch hält mit der in 14, 1 gebotenen Rückkehr nach Pihachiroth usw. glaubt er an letzterer Stelle einen andern Verfasser vor sich zu haben, als oben (oben E, hier P). Nach Dillmann ist nämlich die in 13 ,18 genannte Wüste die westlich vom Schilfmeere gelegene aegyptische Wüste. Allein im ganzen Exodus und in den spätem Erzählungen über die Züge der Israeliten ist stets unter der Wüste %av iloyrp die arabische Wüste und die damit zusammenhängende Wüste d,er Sinai-Halbinsel östlich vom Schilfmeere verstanden, und es kann unmöglich in 13, 18 eine andere Wüste gemeint sein. Ferner wird ]a in letzterem Verse der Grund angegeben, warum die Israeliten, anstatt nordostwärts durch das Land der Philister nach Palästina zu ziehen, den Weg nach der Wüste einschlugen; damit kann doch nicht die nur kurze Zeit durchwanderte aegyptische Wüste gemeint sein. Endlich könnte doch der Weg durch die aegyptische Wüste zum Berge Sinai nicht als Umweg bezeichnet werden; denn da Gott beabsichtigte, das Volk trockenen Fußes durch das Meer zu führen, so war der Weg durch die aegyptische Wüste über das Schilfmeer gerade

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