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Jeschurun · 1918-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1918) · page 37

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1918)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1918)
Date
1918-05-01
Page
– (sequence 37)
Language
German
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Probleme der Pentateuch-Exegese. 293 offenbar der 15. Nissan. Die Schrift hatte nicht nötig, dies za sagen, da der 15. Tag zum vorhergehenden Abend gehört (vgl. Lev. 23. 27 und 32). Ebenso sagt Ez.: ״Am 14. sei das Pesach.“ Er meint hier die Zeit ״zwischen den Abenden* und ״in derNacht“, die auf den 14.folgt, wie inExod.12. Zu dieser Annahme ist man um so mehr berechtigt, als, wie in meinem Kornmentar zu Lev. (II 148) nachgewiesen, Ez. auch sonst Ausdrücke aus diesem Thora-Abschnitte entlehnt hat. Am Abend des 14.. der schon zum 15. gehört, beginnt das ״siebentägige Fest“. Daß nach Ez. der Pesach-Tag von dem siebentägigen Fest verschieden ist, geht klar hervor aus Ez. 45, 22 f., wo der Pesach-Tag mit ביום ההוא bezeichnet wird, während gleich darauf die שבעת ימי החג als besondere Tage genannt werden. Wenn also trotzdem Ez. in v. 21 das ״Pesach“ mit dem ״siebentägigen Feste״ zusammenstellt, als würden diese beiden Feste zusammenfallen, so konnte dies nur mit Rücksicht auf Exod. 12. 14 geschehen, wo ״die Nacht“ des ״Pesach“ als der Beginn des ersten ״Mazzothfest-Tages“ bezeichnet wird. Eine noch größere Diskrepanz finden die Kritiker zwischen dem Pesachgesetze in Exod. 12, 1 — 13 und dem in 12, 21—27. Dillman (EL3 S. 126) meint, man kann nicht sagen, daß die letztere Stelle den Befehl Gottes in 12, 8 ff. in der Hauptsache wiedergebe. Sie müsse vielmehr einer anderen Quelle (JE) zugewiesen werden. ״Denn weder wie viel Stück Vieh auf eine Familie kommen und wie diese Tiere beschaffen sein sollen, noch auch von der Auswahl am 10. des Monats ist etwas gesagt. Außerdem ist mit הפסה (v. 21) das Passah als etwas dem Volke schon Bekanntes vorausgesetzt, womit stimmt, daß bei E und J das Volk zur Festfeier in der Wüste entlassen sein will.“ — Dagegen aber ist folgendes einzuwenden: Wie immer die Kritik sich die alte Passahfeier erklären mag (vgl. Dillm. 1. c. 119 ff.), jedenfalls wird sie als ein Frühlingsfest angesehen. Das Fest aber, daß die Israeliten feiern zu wollen dem Pharao angaben, war ein von der Jahreszeit ,ganz, unabhängiges; -denn zu verschiedenen Zeiten unterhandelte Pharao mit Mose

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