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Jeschurun · 1918-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1918) · p. Seite 38

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1918)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1918)
Date
1918-01-01
Page
Seite 38 (sequence 38)
Language
German
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38 Die JosephserZahlung. mir gesagt zu werden: ״sie liebte den Jaeobu, ohne daß ein besonderer Grund genannt wird. Wir können es uns schon denken, daß es nur die seelischen Eigenschaften dieses Sohnes waren, die ihn ihr so teuer machten. Die Bibel bestätigt uns das, indem sie gleich im Beginne Jakob als einen איש הם ישב אהלים bezeichnet. Aber die Art. wie Jakob den Joseph über seine Geschwister erhebt, ist ebensowenig die richtige, wie Rebekka den rechten Weg gegangen ist in dem entscheidenden, unsagbar schweren Zwiespalt, entweder ihren alternden Gatten über den wahren Charakter Esaus aufzuklären, aber ihm so schwerstes Leid zu bereiten oder ihn im Augenblick zu hintergehen, aus den edelsten Gründen zu hintergehen, um gerade in seinem Sinn hinter seinem Rücken dafür Sorge zu tragen, daß der Geist in dem Patriarchenhause lebendig bleibe, den er und Vater Abraham in ihm gepflanzt hatten. Rebekka wie Jakob der Vater werden beide am härtesten gestraft ebenso wie Joseph und Jakob der Sohn. Die Mutter muß sich von ihrem Lieblingskinde trennen; Vater Jakob beweint gar Joseph als einen für immer Verlorenen : Jakob muß sich in langer Leidenszeit in der Fremde läutern und reinigen,1) muß erst in hartem Ausdrücke besondere Zärtlichkeit atmet, während hier gerade בן begreiflich macht (nur 37,30 sagt bezeichnenderweise Beuben ־הילד איננו; vgl. 42,22), daß nur der bereits reifere Joseph als ernstlicher Nebenbuhler hinsichtlich der väterlichen Liebe für die Brüder in Betracht kommt — und zeigt schon durch diese Fragestellung, daß die Worte בן זקיוכים וגי׳ allein noch nicht ausreichen, um die ganze Liebe Jacobs zu diesem Sohne vollends zu erklären. Daher denn auch בן זקונים im Midrasch in einer Weise gedeutet wird, die sich weit von dem eigentlichen Wortsinn entfernt,2bald זיו איקונין שלו דובלה לו oder ־שכל הלכות שבלסרו לו שם ועבר כולן בלסרו ליוסה. während andererseits erklärt wird: לכך בקרא בן זקונים על שם ויכלכל יומך את אביו ראת אחיו בן זקנתו של אביו (Ber. r. a, a. O. Tanch. Jel. S. 75 Midr. hag. S. 556). T. O.!übersetzt בד חכים (8. a, Jos. Ant. II, 2, 1.,) offenbar an die Auffassung אין זקן אלא נלי שקנה חככלה, Kidduschin 32 b anknüpfend, was schon Baschi z. St. mit der gen. zweiten midraschischen Deutung: כל הלכות וכר׳ gleichsetzt (s. übrigens die geistvolle Art, wie Neth. Lag. z. St. den Satz im Sinne des Targ. zu verstehen glaubt\ während T. J. die erste hat. Zu Jacob a. a. O. vgl. noch Biur z. St. 1j Sinnig sagen die alten, (Ber. r. Kap. 77, s. a. Baschi zu Gen. 32,25)^ daß es der עשו שרו של gewesen sei, der mit Jakob gerungen habe. In.

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