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Jeschurun · 1917-09-01 · Heft 9-10 (September 1917) · page 93

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1917)
Issue
Heft 9-10 (September 1917)
Date
1917-09-01
Page
– (sequence 93)
Language
German
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Probleme der Pentateuehexegese. 537 und den Ägyptern die Wiederkehr der Israeliten unerwünscht war. So urteilt auch Ed. Meyer (Israeliten S. 35): ״Von den drei Tagen, von der baldigen Rückkehr ist mit keinem Worte die Rede; im Gregenteil: der Pharao wie sein Volk streben nur, die schrecklichen Fremden so rasch wie möglich los zu werden, natürlich, wie es nach einer solchen Katastrophe selbstverstündlich ist, auf Nimmerwiedersehen.“ Allerdings meint Meyer, die Sinnesänderung Pharaos, wie sie 14, 5 erzählt, sei danach absolut unverständlich. Allein dies wird schon von Keil befriedigend erklärt. Sobald der König und seine Diener sich von der Bestürzung über die Tötung der Erstgeburt erholt hatten und die nachteiligen Folgen der in jenem Momente gegebenen Entlassung des Volkes aus seinem Dienste zu überlegen anfingen, sahen sie diesen erzwungenen Auszug Israels als eine Flucht an und bereuten ihre Nachgiebigkeit. Mit Recht bemerkt nämlich Ehrlich zu 14, 5: ויגד״ ohne לאמר, sondern mit folgendem כי, drückt nicht einen Bericht aus, sondern bezeichnet das Klarwerden einer Tatsache durch die obwaltenden Umstände.“ Daß die Ägypter (allerdings gezwungen) die Israeliten gänzlich aus ihrem Dienste entlassen hatten, sagen sie ja selbst in 14,5: ״Was haben wir da getan, daß wir Israel entließen, daß sie uns nicht (weiter) dienen!“ Vgl. Kurtz, Geschichte2 II, S. 131 f. Ebenso grundlos ist die fernere Behauptung der Kritiker, daß P von einer Genehmigung des Königs zum Fortziehen Israels nichts weiß, sondern sie im Widerspruch mit den anderen Quellen mit Gewalt und eigenmächtig den Auszug unternehmen läßt (Exod. 14,8; Num. 33.3). Diese Ansicht ist das Resultat der Erklärung von 14,8 in dem Sinne: Pharao setzte den Kindern Israels nach, weil sie nach freier Willkür, mit Gewalt und Eigenmacht den Auszug unternommen hatten (Dillmann). Allein danach würde der Zustandssatz am Schlüsse dieses Verses das Verfahren Pharaos zu rechtfertigen scheinen, was doch wohl schwerlich beabsichtigt sein kann. Es ist vielmehr der letzte Satz als im Gegensätze zum vorhergehenden stehend zu fassen (Ges.-Kautzsch 142d): Pharao setzte den Kindern

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