Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1917)
- Date
- 1917-06-01
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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3*0 Probleme der Fentateucbexegese. Und nun — nun bin ich neugierig, ob ein Buch, wie es hier skizziert ist, in — sagen wir, zwei Jahren erschienen sein wird. Daß es notwendig wäre, glaube ich gezeigt zu haben. Es ist aber auch, denke ich, die Arbeit leichter ausführbar als die Einrichtung jener ״apologetischen Zentralstellen Denn dort war ein Zusammenarbeiten zahlreicher Gelehrter und ein großer Apparat erforderlich, hier die Hingabe eines einzigen an ein hohes Ziel und תפסת מרובה לא תפסת תפסת מועט תפסת.!! Probleme der Pentateuchejcegese. Yon Rektor Dr. D. Hoff mann, Berlin. XHI. Zu Exodus 6,2—7,7. Der Abschnitt Exod. 6,2—7,7 wird von der Kritik zu P gerechnet und, ebenso wie 3,1 ff., als die erste Offenbarung Gottes an Mose erklärt. Da nun hiernach unser Bericht eine Fortsetzung von Exod. 2,23—25 bilden soll, so fällt es vor allem auf, daß P, wo bisher Mose noch gar nicht erwähnt war (denn die von ihm erzählenden cc. 3 — 5 sollen den andern Quellen angehören), auf einmal von einer Gottesoffenbarung anMose berichtet, als wäredieser uns bereits bekannt. Wellhausengenierte dies nicht. Er meint (Composition S. 64): ״Die Erwartung, den Mose erst eingeführt zu sehen, ist bei P nicht berechtigt“. Andere Kritiker (Dillmann, Bäntsch), welche die Willkür dieses Urteils fühlen, behaupten wieder, der Redaktor habe den Bericht des P über Mose’s Geburt und Schicksale, der wahrscheinlich nur kurz gewesen war, weggelassen. Die Ansicht Wellhausens bedarf keiner Widerlegung, zumal da die meisten andern Kritiker zugestehen, daß den Versen Exod. 6,2 ff. bei P selbst einige Einzelheiten in Betreff Mose’s vorangegangen sein müssen Kuenen Einl. S. 66). Die Behauptung aber, der Red. habe