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Jeschurun · 1917-06-01 · Heft 6 (Juni 1917) · page 14

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1917)
Issue
Heft 6 (Juni 1917)
Date
1917-06-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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302 Ein Buch, das noch zu schreiben ist. werden, wie er sich zu ihnen zu verhalten hat, wenn sie ihm aufstoßen und — er soll zur Bescheidenheit gemahnt werden: .ואם רק הוא מכם 5. Haben wir es bisher mit denen zu tun gehabt, die gewissermaßen von der Wissenschaft zur Thora kommen, so wenden wir uns nunmehr denjenigen zu, die den umgekehrten Weg einschlagen, d. h., mit der Kenntnis der Thora, aber nur mit dieser, ausgerüstet, mit der modernen Wissenschaft in nähere Berührung kommen. Hier gilt es vor allem, den Schöpfungsbericht der Bibel in Einklang zu bringen mit den Lehren der Geologie und der Descendenztheorie. Die Wasmann-Broschüre von Dr. Wohl־ gemuth und die darin genannten Aufsätze von Dr. Hoff־ mann in der Jüd. Presse bieten hier willkommene Eingerzeige. Aus neuester Zeit möchte ich auf die im ״Israelit“ 1913, Nr. 36. u. 37. angeführten Äußerungen des Breslauer Anthropologen Klaatsch und des Philosophen Bergson hinweisen, insbesondere aber auf die (mir aus dem ״Prager Tagblatte“ vom 3. Januar 1916 bekannten) Ausführungen des französischen Nobelpreisträgers Carrel: ״Die jüngsten Entdeckungen der Wissenschaft sind darnach angetan, die Darwinsche Theorie zu erschüttern. Die verschiedenen Teile des Affenorganismus passen sich, wenn sie durch chirurgische Operation auf den menschlichen Körper überpflanzt werden, nicht entfernt so gut an als die gleichen Organe, die Tieren niederer Ordnung, Schafen, Hunden und Kühen entnommen wurden. Nach der Bildung der Gewebe und Drüsen, ihrer Anlichkeit, ihrer Lebensdauer, ihrer Fähigkeit, weiter zu wachsen, wenn sie übertragen sind — nach diesen Kriterien ist es unmöglich, daß der Mensch von einem wie immer gearteten Affen abstamme“. Yor allem wäre die neueste große Abrechnung Oskar Hertwigs mit dem Darwinismus zu berücksichtigen. Ferner muß über die Widersprüche gehandelt werden, die zwischen den biblischen Zeitangaben über die Anfänge der Menschheitsgeschichte und den Aufstellungen der Paläontologie besonders auch der Ägyptologie bestehen. Die Angriffe,

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