Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- Heft 5 (Mai 1917)
- Date
- 1917-05-01
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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Ahron Marcus. 249 die Gohimmembran ais Notenpapier benutzt wird. Die Niederschrift des Textes vermittelst der Sprachnerven löst der psychischen Schrift entsprechende Laute aus, die sich zu Worten verbinden“. Statt langer Erklärungen einige Beispiele! Bei der seelischen Vorstellung der Bewegung wird der Gehirnteil unbewußt erregt; der den Gaumen in schnellste Bewegung setzt. Bei keinem Konsonanten finden so viele Schwingungen statt wie beim ך (Reseh). Daher די fließen, רץ laufen. ארץ die Erde, die laufende, ארד Licht 1ירד schießen. Geht der Bewegung eine Affekterregung zuvor, so entsteht der Stamm חד* Das ח Cheth entspricht dem scharfen Atemgeräusch bei seelischer Erregung. Wenn der Seele diese Vorstellung vorschwebt, so wird der Gehirnteil in Tätigkeit gesetzt, der dieses scharfe Atemgeräusch erzeugt. Die Silbe חד bildet also den Grundstock aller der Worte, in denen eine durch seelische Erregung ausgelöste körperliche Äußerung entsteht. Der im Hebräischen meist anschließende dritte Konsonant modifiziert diese Ausdruckshandlung. Siehe die entsprechenden Ausführungen Barsilai S. 14, 15. Hier sei nur angeführt הדש ,היץ׳ הרת .חרט יך,ךר הרב יהר1ן הרה. G ג entsteht an der höchsten Stelle des Gaumens also 2 ג, das Dach- Für alle Einzelheiten verweise ich auf das Werk. Ein umfang, reicher Apparat stützt die Theorie. Ich gebe nur die Inhaltsangabe einiger Kapitel: I. Einleitung. Der Lehrsatz, Wundts Hypothesen, Luzzato Sensorisches Lesebuch. Munk. II. Das Gehirn, seine Lokalisationen und das Rückenmark, Brocas Sprachorgan, Wemikes Schema, Leubes Skala. IH. Die Anatomie des Alphabets. Die Zweiwurzel הר mit ihren Verbindungen. Zakuto, Vital, Or Israel, Or hachajim, Azulai I. Buchstab encentren, Associationsfeld. Vokalsprachen, Weibersprachen, Pachioni und Kehllaute. IV. Das Dreiwurzelsystem. V. Die ebräi״schen Tiernamen und die biblischen Tier- ״tafeln. VIH. Die geschichtliche Entwicklung der ebräischen Sprache. 13 Sprachepochen: I. Urebräisch, Akkadische Tafel, Sinearisches Vokabularium. Dann folgen die 12 weiteren Epochen bis zur rabbinischen Sprache. Der zweite große Teil des Werkes, der nun das ebräische Sprach- Wörterbuch nach diesen Prinzipien in extenso bringen sollte, ist nur zum kleinsten Teil gedruckt. Reichhaltige Manuskripte sollen bei des Verfassers Kindern in Galizien sein und harren der Veröffentlichung.