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Jeschurun · 1917-03-01 · Heft 3-4 (März 1917) · page 55

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1917)
Issue
Heft 3-4 (März 1917)
Date
1917-03-01
Page
– (sequence 55)
Language
German
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Probleme der Pentatenchexegese. *83 gewiesen, den Baentseh und Holzinger gegen 4,29—30 geführt haben. Nach ihrer Theorie soll nämlich J von der Mitwirkung Aharons gar nichts wissen. Da nun aber aus unabweislichen Gründen die Verse 4,29—30 zu J gestellt werden müssen, so mußte alles, was auf Aharon in diesen Versen Bezug hat, aus J entfernt und Rje zugewiesen werden. Es wird also in v. 29 die Hinzufügung des Wortes ואהרן und die Verwandlung des Singulars in den Plural bei ויאספו dem Rje zugeschrieben, und in v. 30 soll derselbe Redaktor, die Worte אהרן und אל משה hinzugefügt haben. Für letzteres habe ursprünglieh אליו gestanden. Diese Feststellung des ursprüngliehen Textes sucht Baentseh durch folgende Bemerkung zu v. 30 zu rechtfertigen: ״Da die Wundei' nach J wie nach E ausschließlich Mose übertragen sind, muß Mose Subjekt zu ייעש in 30 b sein; dann muß er es aber auch in 30 a ursprünglieh gewesen sein, denn ein Subjektswechsel wäre in diese Satze durchaus unstatthaft. Demnach muß Aharon in 30 a von Rje herrühren .... Während er nun in 30va ein Prsprüngliches אליו ganz korrekt in אר משה geändert hat, hat er versäumt, in 30 b ein משה als Subjekt hinter ויעש einzusetzen.“ So Baentseh. — Der ganzen Deduktion hat bereits Ramban durch seine Bemerkung zu Gen. 24, 32 die Grundläge entzogen. Er bemerkt zu diesem Verse: Trotzdem das » Subjekt des ersten Satzes האיש (d. i. Elieser) ist, so muß dennoch zu folgenden Sätzen ויפתח usw. Laban als Subjekt angenommen werden. Er verweist auf Gen. 37,28, wo ebenfalls zu וימשכו usw. an ein anderes Subjekt (die Brüder) gedacht werden muß. In Exod. 4,30 ist ein Subtjektswechsei um so weniger auffällig, als unmittelbar vor ויעש das Wort משה steht und eine Nennung des משה nach ויעש als überflüssig erschien. Vgl. Ewald, Lehrbuch 303 b, wonach das Subjekt fehlen kann, wenn es aus einem vorigen Worte schon deutlich sein mag (wie Gen. 9,6; 14, lf. Est. 2,21). In Kap. 5,1 fällt es auf, daß nur Mose und Aharon zu Pharao gehen und nicht auch die Ältesten, wie 3,18 erwarten läßt. Die Versuche der Kritiker, diese Differenz vermittels

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