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Jeschurun · 1915-12-01 · Heft 12 (Dezember 1915) · page 49

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1915)
Issue
Heft 12 (Dezember 1915)
Date
1915-12-01
Page
– (sequence 49)
Language
German
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Yon den 613 Gesetzen. 577 M. gegen den Baal h. g. verletzte, sprang als Verteidiger des Angegriffenen ein. Seine Worte in der gereimten Einleitung lauten in freier Übersetzung: ״Es trieb mich mein Geist, ihm sein Recht zu gewähren und den Rabbi darüber zu belehren, daß er nicht bis zum Ende vorgedrungen und den Sieg nicht habe errungen, und an der Stelle, wo er wähnt zu gehen, weder sitzen könne noch stehen.“ Nachmanides schrieb ״Entwürfe“ (Hassagot) zum Sefer ham', in denen er die Angriffe auf den Baal h. g. zurückwies und. trotzdem er von höchster Bewunderung für die Schöpfung des Maimoniäes erfüllt war. dessen Ausführungen mit schärfster Kritik begleitete und ihm auf Schritt *nd Tritt Lücken. Widersprüche. Willkürlichkeiten, Irrtümer, Unstimmigkeiten in der Aufzählung der 813 Gesetze nachzuweisen suchte1). Baß M. irgend einen Einwurf, der gegen seine Aufstellungen zu erheben wäre, übersehen habe, ist bei der überragenden Genialität, bei der beispiellosen Stoffbeherrschung dieses Meisters ausgeschlossen. Seine Lücken. Widersprüche v) Trotzdem wich. In a chm an!des verhältnismäßig wenig von der Zählung des Maimoniäes ab. Ich gebe in folgendem nach der Zusammen- Stellung des ausgezeichneten Werkes Mizwot haschem eine Übersicht über die Differenzen bei der Zählung der 613 Gesetze: In achmanidos streicht 32 Gebote und 34 Verbote des Maimoniäes und setzt dafür 33 andere Gebote und 37 andere Verbote ein. Seinag• streicht 3 Gebote und 17 Verbote und setzt entsprechend andere dafür ein. Semak zählt 24 Gebote und 17 Verbote auf. die sich weder bei Maimoniäes, noch bei Nachroanides noch im Semag finden. Das Sefer chareäim zählt ferner 17 feldende Gebote und 0 fehl endo Verbote auf. Daß Maimoniäes selber in späteren Rezensionen seiner Werke seine eigne Zählung verschiedentlich korrigierte, ist aus Zitaten zu ersehen, welche andere aus seinen Werken bringen. (Vgl. Eosin a. a. O. im Anhang ״Etwas über die Doppelgestalt Maimonidischer Werk©״). So zählt z. B. der ganz den Spuren des Maimonides folgende Ohinuch unter Nr. 487 ein Verbot auf, das sich bei M. nicht findet, und läßt Geb. 147 des M. aus, wie in einer Anmerkung zum Chinuch, Abschn. Reeh z. St. ausgeführt wird. Vgl. auch die Einleitung des Ihn Tibbon zu seiner Übersetzung des S. ham. Der Umstand, daß Maimonides zeitlebens an seinen Werken feilte und korrigierte, ist ein besonders wichtiger. Er kann mit als Argument dafür dienen, daß überall dort, wo sich in seinen Schriften Unstimmig־ 38

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