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Jeschurun · 1914-08-01 · Heft 8-9 (August 1914) · page 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
1 (1914)
Issue
Heft 8-9 (August 1914)
Date
1914-08-01
Page
– (sequence 25)
Language
German
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2;7 Probleme der Pentäteu chex egese. Name ihnen bleiben. Daher kommt es auch, daß in der Genesis und auch sonst in der heiligen Schrift Personen ־and Orte die Namen wechseln, sobald sie in andere Beziehungen treten. Die nomina propria unterscheiden sich hiernach nicht wesentlieh von den appellativa; der Unterschied besteht bloß in dem Umfang. Das appellativum dient vielen Wesen zugleich zur Unterscheidung von andern Wesen, während das nomen propr. ein Individuum von andern Individuen derselben Gattung durch ein ihm speziell eigentümliches Merkmal unterscheidet. Hiernach können wir uns nicht damit begnügen, zu sagen: rrn ist nomen proprium des einzigen Gottes, da es doch keines Eigennamens bedurft hätte, um den einzigen Gott zu bezeichnen. Wir werden vielmehr mit unsern Weisen sagen: mit diesem Namen wird Gott nach denjenigen Prädikaten bezeichnet, welche in dem Begriffe מרח הרחמים zusammengefaßt sind, vermöge welcher Gott die Welt mit Liebe regiert, leitet und erhält. הריה heißt seinem Stamme nach ״der Seiende״ (vgl. Ewald, Lehrb. 272). Der Stamm היה kommt nur noch selten vor (Job 37,6; Jes. 16,4), dann in den abgeleiteten Substantiven חוה und היה. Die Imperfektform der nom. propr. bedeutet das Dauernde, stets sich Wiederholende des im Stamme liegenden Begriffes; vgl. Ewald § 136 c. Die Erklärung des שם הריה liegt daher in dem Spruche von שמוה רבה Kap. III. אמר הקב״ה למשה אמור להם אני שהייתי ואני היא עכשיו ואני הוא לעתיד לבוא Er war, ist, und wird sein. Dabei wird aber Gott nicht eine Ewigkeit der Buhe zugeschrieben, sondern unsere Weisen wollen hiermit sagen, daß Gott sich stets als mit und unter den Menschen seiend gezeigt hat. Die Schrift erklärt den שם הריה durch die Worte אהיה אשר אהיה. Die gewöhnliche Erklärung mit ״ich bin, der ich bin״ paßt nicht zur Situation bei welcher dieser Name gebraucht wird. Wie sollte dieser Name, der das absolute Sein und die Unveränderlichkeit Gottes ausdrückt, den Israeliten die Hoffnung auf Bettung bringen. Fassen wir aber den שם הויה als ״den mit den Menschen Seienden״, so stimmt dies genau mit dem, was Gott unmittelbar vorher zu Moses gesagt hat בי אהיה עמך. Gott ist mit den

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