Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- Heft 8-9 (August 1914)
- Date
- 1914-08-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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2/2 Probleme der Pentateuchesegese. sinkt, die alles Edle niederzwang, die der Menschenleben, des Blutes der eigenen Landeskinder nicht achtete und darum, so oft sie auch unterlag, immer den Frieden der anderen Völker bedrohte. Wenn dann die im innersten Kern edlen Völker, die in schwerer Verirrung, mißleitet von ihren Führern sich zu Handlangern nicht des russischen Volkes, sondern der dort herrschenden Kaste erniedrigt, wenn diese Völker aus dem Taumel erwachen, und wenn die ihnen überlegenen Reiche auch in den gewaltigsten Siegen nicht an den Ursprung des Kampfes vergessen und sich bewußt bleiben, daß, weil ihre Gerechtigkeit vor ihnen einhergeschritten, Gottes Herrlichkeit ihrem Zuge folgte, dann wird dieses gewaltigste Völkerringen aller Zeiten auch zu einem bisher unerreichten Fortschritt der Menschheit führen. Dann wird der Dreibund geschaffen, von dem Jesaja sprach, da die eine Gruppe der Völker sich nennen darf ein Segen Gottes und die andere seiner Hände Werk und die letzte sein Erbe. ה' השפה שלום לנו בי גם בל מעשינו פעלה לנו da der Ewige uns Frieden gibt, weil wir mit Gott so eins geworden, daß er all unsere Werke für uns wirkt. J. W. Probleme der Pentateuchejcegese־ Von Rektor Dr, D. Hoffmann-Berlin. III. Der Wechsel der Gottesaamen in der Genesis hat bekanntlich den ersten Anlaß zu der Urkundenhypothese gegeben, zuerst aufgestellt von dem Leib- Chirurgen Ludwigs des XIV. Astruc in einer 1753 zu Brüssel erschienenen Schrift betitelt: Conjectures sur les Memoires originaux, dont il paroit que Moyse s7est servi pour composer le Livre de Genese. Hiernach hätte Moses die Genesis nach zwei Haupturkunden, die eine, welche stets den Gottesnamen אלדים, die andere, welche den שם הייה gebraucht, nebst zehn