Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1935-12-24 · 52 (24.12.1935) · page 10

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
52 (24.12.1935)
Date
1935-12-24
Page
– (sequence 10)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/2277379-2278097-2278136--09882-2292920
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

flcftaftert urti\ vermenschlichen wellte, muß dahingestellt l'Ictheu. Unsere Zeit hat sich mit neu erwachtem Interesse biblischen -Stoffen zugeweudel: c? ist anytmiuncn, das; die heroische Tal der schönen au-erwählten Frau /viele ,Uitnft[or jut bildkünstlerischen Gestaltung anregeu Paolo Veronese: Judith und ihre Magd, den Kopf des Holofernes bergend Wien, Kunsthislorisehcs Museum. Xl’i. Jahrhundert heimkehrenden Iuditl) klein, aber durch Lichtführung. Linienbetvechlnq, Blicke tiud Gesten detz zahlreichen agierenden Publikums zum Mittelpunkt erhoben. Tie spätere Zeit hat dem Thema keine neuen Tarstelluugsnwtwe äbgewonnen. Aber nicht unerwähnt bleiben soll ein Bilb ans dein 10. Jahrhundert won Horaee B e r n et, tveil es Hebbel in der .Konzeption seiner Indithgestalt bestärkt hat und schon vor Hebbel von Heinrich Heine in gleichem ■•Sinne . interpretiert worden ist: „denn sie hat auch den eigenen beleidigten Leib zu rächen an dem häßlichen- Heiden." Ob Vernet selbst diesen erotischen Einschlag geben und das naive Herventnm der Bibel dadurch nin- JanMassys: Judith mit dem Kopf des Holofernes J'ati*, Lauere. .VI'/. Jahrhundert David Friedländer in neuem Lichte Sonderheft der „Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland.“ (Jahrgang 6, Heft 2 3.) Philo-Verlag, Berlin 1935. Der einem Jahr, znm 25. Dezember nn-t, ist an diewr. Stelle des Ivo. Todestag-? David »Friedländer? gedacht wordeit, des Alaune-?, dem unter den jüdischen Vorkämpfern der prensnschen Ilidei,- emauzipation der erste Platz gebührt. Der Deutung diese-? langen Leben-? und seiner vielseitigen, aus den ersten Blick manchmal vieldeutigen Wirksamkeit uuif; die Ansschöpsnng aller noch vvrhandenen Quellen und . Urkunden vvrangehe». Die-? bietet da? neue Heft der oben genannten Zeitschrift durch eine Reihe streng wissenschaftlicher Abhandlungen, die die bisherige Forschung über diese wichtige Epockie der deütsch-südisck>en Ge-' schichte ergänzen. Zunächst gibt Ernst Jörnen* fet einen Ueberblick über die Zeit »ud den Zeitgeist ur zeigt vor allem die IdeenUnd die geistigen Strömungen, deren sich Friedländer für seine Reform de? Judentum?, an Haupt und Gliedern bedient hat, und von denen er selbst getragen wurde. Dein höchst idealer und uneigennütziger Kamps »m die Aufnahme der Juden in den damalige» preußischen Staat al? vollberechtigte Staatsbürger roar einseitig wie jede? energische zielstrebige -Handeln und ging an der dringend gewordenen Meisterung der inuerjüdisck>en Krise allzu aciitlo? vorüber. Zudem er mit größter EiUschlnsrkrait und Unermüdlichkeit die bisherige Absperrung sprengte, brachte er die Zudeuheit in die Gefahr.-der Selbstausgabe. Mit dem preußisclien Juden Edikt von 1M2 bleibt sein 'Raine für immer verbunden. Dein berüchtigtes „Dendschreiben" an Probß Deller erfalirt eine neue - i!ntersiici>uiig dilrch E l l-e-n Vitt m a n n. Iüditßhes Zeremouialgeset; und ..Talmud" iverden in dem Dendschreiben als da-? -Hindernis an der Ausübung der stäatsbiirgerlielieu . Pflichten angegeben: Friedländer schwebt da? Ideal einer süditeh-christtiäien Glanbeusvereinigung auf der Grundlage eine? geläuterten. Ehristeutums vor. Dein Religionsbegriff iß der der Aufllärung: er siebt infolgedessen nicht, daß da? von ihm io schroff abgeleimte ..Gesetz" die Efsenz des jiidifchen religiösen Gemeinschaftsleben? bildet. und somit seine Abschatsung da? Judentum selbst zerstören muß. Da? Dendschreiben gehört in die Gattung der zahlreichen Z-Iiigsäiriften, die sich damals mit der Assimilation und der geistigen Emanzipation der Juden tnebeu der pol,lisck,eiif befassen. 'Der .Hauptwert der Lillmanuscheu Arbeit liegt in der. neuen Aualme der Gegenhaltung von jüdischer »nd nicht-jüdischer Deite auf das .Sendschreiben" Der beite .Uennee der Rechts- und Urkiiiidenlage im Zeitalter der preußisciien Iiideüeinanzipation, Ismar or e u n.d , der Vertast'er de? zweibändigen Zubiläuniswerke? aiis dem Jahr IRIch gibt noch einmal (unter Beiziehung neuer Akten de? Preußischen Geheiineu Staatsärcilisl eine gedrungene Darstellung de? Anteils Friedläuders an dem fog. ..ersten . Ret'orinversnch" 117S7 bi? lTO-'U iind an der Bewegung, die von der Bürokratie ausging und mit dem berühmten Edikt-von 1M2 utiti Ziele fülirle. Da? Edikt voir l s.1 in so aus der Zeit herausgewachsen und bleibt 'io eng vergnickt mit der 'Dtein-Hardenbergichen Dtaatsrefornt. daß es auch ohne Zutun der Juden. auch ohne die Wirksamkeit Wilhelm v. Hiimböldts ' und David Friedländers dazugekomnieii wäre. Die umfaßende pontivp Tätigkeit Zriedländers zeigeimfeiue Gutachten und Briefe nantent- Uch über die .jüdischen Danilperhallnifse: 'durch preußischen "Archiven .bar sich Al o r i j; D t e r ii ein große? Verdien» erivorben. Interessant der darauf folgende 'R'aäM'eis E I b o g e n s über den' konservativen Eharakler der Friedländerschen Gebetbilch-lleberfetiiing von 17»'»! Willkommen abgerundet wird'da?-Ge'amtbild durch die Erzerpte. di? Zar ob Facobion aus dem baiidschrislli-.'i'-eii 'Aachlaß ausgezogen bat: es find Briefe an den. Epkel, den späteren Bibliothekar an der Kriegsakademie lind Geheimen Archivrat Emil Gottlieb Friedländer (J805 --J878), daneben eine Reihe von .Ausarbeitungen" und ..Lesefrüchten", namentlich Erinnerungen aus dem Leben Mendelslohn?. — Die Hauptbedeutung Friedländers liegt iii seinen Bemühungen um die Umgestaltung der jüdischen Jngendbildung: dieses Feld seiner Tätig, feit behaiidelt liiach gedruckten uiid ungedruckten Duellenj der Aussatz von M a r F r e it d e. n t h a l „Ein Geschlecht von Erziehern": samilieitgeschicht» lich von hohem Jnterefse, aln-r auch ein zwar fleiner, aber charakteristischer Ausschnitt au? der Geschichte de? jüdischen ErziehungswesenS! Man ist dem Leben 'und. der Tätigkeit David- Friedländer? begreiflicherweise von jüdischer Deite nicht immer gerecht geworden und hat namentlich seine kulturelle BErksamkeit für das Zudentum im ganze» oft iiegativ eingeschäpt. A'us.den neuen veröffentlich,uigen tvird indes klar, daß sein unausgeseßtes Bemühen.'die jüdische Gemeinschaft in jeder Richtnng, wirtschaftlich, geistig, moralisch zu fördern tind die Asittel, die er'dabei amvandte, hohe Anerkennung verdienen und au? dem Zeitgeist der Aufklärung und des jüdischen Dptimisinu? zu erklären find. Man kann ihn nicht mit späteren Btaßstäben messen, die au? den Erfährungen der dentfchen Indenheit von lS-li—i‘i35 gewonnen find. iTii? neue reichhaltige Friedländer-Heft der Zeittchrift für die Geschichte der Juden in Deutsch, land lehrt un? eine ivichlige Epoche unserer Bergaugenheit näher verstehen und trägt daher auch zum Bermindni? der Gegenivart mehr bei al? manck)es Tagesgespräch. Feuchtwanger Drei Romane Ernst Lothar: „Romanze in F-Dur.“ Aus dem Tagebuch eines jungen Mädchens. Erschienen im Verlag Paul Zsolnay, Wien. Die echten Tagebücher von jungen Mädchen haben meisten? lijerarifcheu Ehrgeiz, sind nicht ehrlich und deshalb nicht zu lesen. Da? unechte Tagebuch eines jungen Blädchens: das von einem berufsmäßigen, soziimgen fachmännischen Tagebuchschreiber geschrieben in. hat also die heikle und gar nicht leichte Aufgabe zu erfüllen, alle Literatur, alle Philosophie und jede Dchönsprecherei wegzulassen, es muß auf viele'stilistische Feinheiten zu-, gunstei, der Echtheit verzichten und es muß zu allem noch ganz heiinliä, und unaufdringlich ein junges Aiädchen gescheit degken und handeln lassen, damit, es nicht, von seiner slunpatlufchen. juug- , inädchenhaften, impulfioeit und tapügen Albernheit verliert, .ungefährfind die Bedingungen dieser Aufgabe, und die Unbekaule der Gleichung ist die Frage: wie stellt man nun ein Persönchen ans die Beine, da? respektabel genug in, daß man seinetwillen nachdenllicl, iverden. daß man eS und sein kleines privates Dchickfal ernfr nehmen könnte. Ilm es gleich vorweg zu nehmen. Ernst Lothar hat die Aufgabe gelöst. B'-ir lesen, iva? die kleine Helga.Barnet Abend für Abend ihrem Tagebuch anvertrant und wir leriieu da? Milieu einer .Wiener Bürgerfamilie. die Temperamente der Eltern, ihre Dörgen und ihr Leid.-die Verschiedenheit ihre-? Eharakters. einen lieben Ditkel, einige nette Backfischfreundiitneii. die liefe Liebe und den '-großen-Delnnorz-der—iunaen \-»eloa Barnet für ihren verstorbenen Bruder kennen.-' Helga will Biolinvirtuosin werden, ganz gegen den Äillen ihre? Vaters. Durch welche'Kette von Unfällen, durch welche? eigenntächtige -Handeln sie ihren Bater umstellt und dlirch welckie inneren Erlebnisse sie die Reife empfängt, bei ihrem ernen -kkonzert die . Donate in l-' Diir in rührendem und beseeltem .gönnen ui spielen, da? fleht. eindringtiä! und ohne jede-? Pathos in dem Tagebuch. Blaiichiual erinnert man sich ein wenig'an „Fränkein Elke ', maiichmal ist da-? Erinnerri eu, ivenig fchmerzlich - - »Fräulein Elfe mußte sterben, dar war der Bälle -der Parzen und nicht der Dchnchlers. Ernst Lothar läßt Helga Barnet die Gefahren^ ihrer jungeß Lebens überitehen. die »Fäd'eil des Dchickiais liegen in feiner Hand. Do stehen sich hier vielleicht, der unbedingte und der bedingte Ablauf der.Gefchehnisse gegenüber. Aber man soll nicht vergleichen, man soll die Donate in k-Dur lesen. Emma Bonn: „Das Kind im Spiegel.“ Verlag. Rascher & Cie., A G., Zürich. Das Büch „Das Kind im Spiegel" hat ein seltsames; anfangs beinahe '•unverständliches. Borwort: Hier steht,: daß Bettina, die' Heldin des ' Buches., eines Tages, als sie alt und kränk war^ auf einmal die. Fähigkeit gewann, sich.telbft als geschlossene Gestalt zir sehen- und daß sie begrin. was es heißt, „außer sich zu sein".' „Elioas in ihr war frei geworden und damit eine neue .gra't. eine Vielfalt, eine lleberl.egenheit: ein neues Lächeln". Das Luch nun läßt Bettina iviedcr ein ganz kleine? Uind werden und überläßt sich ganz allen kindhasten Impressionen, die Erwachsene als Erinnerung bruchstückweise au? langst vergaugeneu, vernarbten und verschollenen Zeiten, beinahe aus der Unwirklichkeit schon, hervorholeu. Dicfe Eriunerungsreste werden sorgfältig wie ein Dloiaik zusammengesügt, Dteinchen neben <-teinchen, bis cin buntes und votÜommcnes Bild entsteht mit zarter, seiner Zeichnung, deren Linien keine knicke und Risse mehr answeisen. Plastisch treten die Städte, in denen Bettina answüchst. Rew-Pork und dann Frankfurt am Main, aus'dem Hintergrund des Bilde? hervor: deutlich werden die Genchker einer großen, kultivierten und reichen Fanrilie. die siel), in den achtziger Jahren wieder in Frankfurt vereint, als Bettinas Bater Ne>v-?)ork verläßt, um . sich hier für immer nieder,zulassen: wild und zärtlich, ungebärdig und manchmal nur sich selbst, nicht den Erwachsenen verständlich, springt und läuft das Kind Bettina über das Bild und läßt überall, wohin e? kommt, ein helles kleines Licht ansblißen, das die Nuancen der Farbe und den Schwung so mancher Form noch erkennbarer macht. Dann aber ist scheu, beinahe unmerklich und verwischt die Stelle des Bildes, wo Bettinas Vater ihr und ihrem Bruder Martin die Lffenbarnng nmcht,.daß sie Juden seien. Und diese verwischte Stelle des Mosaiks überstrahlt doch das , Ganze", hier ist der Ursprung, aus der die Atmosphäre dieser seinen, sensiblen, assimilieren und mit einer ungeheuren Tradition belasteten Familie strömt. Ja, so verwischt muß diese wesentliche Stelle in Bettinas Erinnerungsbild sein, um ne tüpisch für das Leben einer solcl)en jüdischen Familie in den achtziger Jahren zu machen. Das Buch von Emma Bonn ist unbedingt lesenswert, es ist ansschlnßreich und es macht, was nur selten Bücher fertig bringen, neugierig aus die Atttorin und aus neue Bücher von ihr. Clara Viebig t „Der Vielgeliebte und die Viel gehasste.“ Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart-1—Berlin. 'De, SHcfoeltebte ist Friedrich Wilhelm II.. die Dielgehaßte ist Withekmine Enke, die spätere Gräsin Lichtcnan. Der Roman schildert, nein, 'ch'ldern ist zu. wenig, der Roman stampft aus dem Boden, lebendig >lnd -pntfierend ein Stück Geschichte, die Meiischen, die ihr eutn'achsen. die Men- - scheu,'die mit ihrer Ntacht der Zeit das Gepräge ansdrücken und doch rviederum von ihrer Zeit geformt sind, der Roman stampft ans dem Boden, nah, wie wenn er vor uns stünde, den Herr'cher mit dem vornehmen — für die Politik zu vornehmen und'zu humanen — Eharakler. mit dem gütigen Herzen und mit.der großen Sch'.väche für Frauen. ' Und weiter steht und schwebt vor irns, lacht und taii.zt, weint cind iß gescheit — unglaublich gescheit —, die bildschöne Wilhelmine. entdeckt, erzogen, gepflegt und geliebt von Friedrich Wil- Helm, verlassen von ihm, wieder geliebt und wieder verlassen, immer wechselnd, bis er ne zum letzten Male an sein Totenbett ruft. Dazivi'chen aber folgt Geschehnis, aus Geschehnis: in der armseligen Küche des Hoboisten und Waldhornisten ,£aul und David** in Caputh Das Landschulheim Eaputh veranstaltete keine Ehanukka-.Fcier übliä>en Stils. Es lädt vielmehr zur ÄuifÄhrimg des Spiel von „Saul und David" ein. Fetzt können wir tagen, es hatte sich gelohnt, trotz Schnee und Kälte herauszufahren. Tie Börse des'Stückes vereinen Geschmeidigkeit mit edlem Klang. Der gehobenen,, im besten Sinne festlichen Sprache, paßt sich da- Spiel der Kinder in wünderbarer Weife an. Was sprechtechniich. was an innerlich erfüllter Rede aus den jugendlichen Spielern herausgeholt wurde, muß jedem, der schon Aehnliche? versuchte, in Erstaunen setzen.- So ent'tandeu bei primitivsten Mitteln Bühnenbilder und Szenen von oft ergreifender Kraft. tBerfa'fer und Spielleiter Dr. Friedmann, Eaputh.) * A. R. Im Saal des Eafe Leon fand die Ehanukka» feier der Privaten Waldschule Kaliski statt. Ein Saat, bis zum letzten Platz gefüllt mit strahlenden Kindern, stolzen Plüttern und Vätern, toohlwollenden Gatten — eine kleine Bühne, ans der sich viel Erfreuliches abivielte an Begabung' und vortrefflicher Regie, die sie lenkte — und vor der Bühne, zu eifriger Mitwirkung herangezogen, ein Kinderchor, denen Gefänge wirklich schön waren. Die Lehrer der Schule hatten die kleinen Szenen 'selbst gedichtet und komponiert: Aitlage. und Durchführung der Stücke waren durck-aus einfach, ans dem täglichen, heutigen Leben gegriffen, tzumorvoll und dabei von einer ernsten Bloral getragen, die aus diese Art Darstellern und Hörern angenehm gemacht wurde. Besonders gefiel die Szene „Unsere Menora" und dje Glanzleistung der Feier, das kleine Theaterstück „Tie blinden Passagiere". eine Art Revue mit solchem Rhythmus, daß felbft die ganz alte Dame in der letzten Reihe mit ihrer Lorgnette den Takt dazu schlagen^nußte. Elias Enke lernt der Prinz die elfjährige Wil? helmine kennen, und er bleibt sein ganzes Leben von i'ir. mittelbar oder unmittelbar, beeinflußt. Der Honrältch raunt, der Kammerdiener Rietz kuppelt, ohne dabei feinen eigenen Borteil zu vergenen. die Gemahlinnen zur Linken wechseln.^Fefte werden gefeiert, und der König zieht ap der Spitze feiner Trclppr-nIn den Krieg. Das große Leben in hundert Einzelheiten schillert aus jeder Seite in' . allen feinen »Farben, es ift eingeiangen in der glänzenden Eharakterinerung von Hoileuten und Politikern, mit dem psychologi'chen Verständnis für die Ma'fe de- Volk- und mit der Nieisterschast, mit der die großen Gefühle, die Liebe, der Neid und der Haß gezeichnet gverden! Da- Buch „Der Vielgeliebte und die Vielgehaßte" ist ein ausgezeichnete- Buch. Elara Viebig. die som't andere Menfchennab' Zeitgeschichten schilderte, hat nun einmal in einem historischen' Roman ihr großes Können bewiesen. G.H. Seelische Winterhilfe der Jüdischen Gemeinde. Kindernachmittag im Cafe Leon. Camilla Spira iferteilt Bonbon» Fot. Arno Kikoler •: i X. 1

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.