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Central-Verein-Zeitung · 1935-12-24 · 52 (24.12.1935) · page 9

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
52 (24.12.1935)
Date
1935-12-24
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Präsident Dr. Eduard Benesch ländischen Inden Ivliiiöt i'ich auf 2tV'!, die der r'Inslander ans Gl. 2Läureiid das Frauen sind nun im Wintersemester ->5 iiu-(icfamt 1-1.5 v. -ö. T’i'tväiit, studieren von jüdischen Studenten 25 P- H F-raticn. Bei den ausländischen Juden studieren I l v. H. Frauen. hfesarzeks Schiller und Mitkämpfer Prag. 18. Dezember. Zur Wahl des bisherigen tsckp>choslo>vakischen Außenministers Dr. Eduard Benesch zum Prasibeuten der tschechoslowakischen Niepublik an Stelle'' - des zürückgctretenen. „Präsident-Befreiers" Thomas lsi. Rkäsaryk nähln-der Abgeordnete der Jüdischen. . Partei uw tschechoslorvakischeii Parlament Tr. -An. gelo ch o l b ft c t it in . einer Mitteilung an die I ü d i s ch-c' L e l e g r ap h e n -'A g e u ‘t u r: Stet- . I"ug: ' Er sagte u. a.: - ' ' ' Dieser Sieg der Sache der kvnseguenten Demo^ kratie hat auch für uns Juden eine große Bedentung. Ein Sieg der anderen Gruppe hätte der tschechoslowakischen Politik einen Puck nach rechts geben können, was auch eine Stärkung der antifcmitifcijeii Richtungen mit sich gebracht hätte, wenn auch gesagt werden muß, daß bei der Toleranz des tschechischen Volkes Ausartungen der Jndenfeindschast hier nicht zu erwarten gewesen wären. Immerhin hätte sich die Lage der' Juden in der Tschechoslowakei sehr ernst gestalten können. Durch die Wahl von Dr. Benesch zum Präsidenten der Republik ist eine solche Schwenkung verhindert worden. Durch diese Wahl ist die Fortsetzung der Innen, und Außenpolitik, wie sic , unter dem Regime des Präsidenten Masaryk praktiziert wurde, ga'-antsirt-worden .. . Masaryks ■ Sitz wird nunmehr von feinem Schüler und Mitkämpfer Dr. Eduard Benesch eingenommen, der den Juden gegenüber die gleiche Haltung einnimmt wie sein großer Lehrer und . Vorgänger Masarhk. Benesch kennt die jüdischen Probleme sehr genau. Da er wiederholt im Völkerbund als Berichterstatter über Mandatssragcn und somit auch über das Jüdische Rationalheim in Palästina fungiert hat. ist er mit allen zionistischen Problemen auf das genaueste vertrant. Alan verrät kein Geheimnis. wenn man feststellt, daß er in dieser seiner Eigenschaft dem jüdischen' Ansbauwcrk in.Palästina sehr wertvolle Dienste geleistet hat. Aber auch auf anderen Gebieten hat er vor dem internationalen Forum jüdischen Belangen Gerechtigkeit wiederfahren lassen. Er ist persönlich mit 'führenden jüdischen Politikern wie Dr. Wcipnann. Rahum S'okvlow, M. M. Ussischkin u. a. m. bekannt und hat mit ihnen des öfteren über jüdische Angelegenheiten verhandelt. Einen ebenso gerechten Standpliukt.- nimmt Dr. Benesch auch' in der inneren. Politik der Tschechoslowakei ein. Ich perlvnlich — erklärte Dr. Gvldüein weiter hatte häufig -Gelegeiihe.it/ . mit Dr. Eduard ^Benesch, über indische Fragen-zu verhandeln: und Zwarsvivohl inbezugmuf nnsere Jnucnpvlitik. als auch — int Auftrag der Zionistischen Weltvrgani- - sation oder des Cvmitö des Tölögativns JiiiveS — über Angelegenheiten, die das gesamte Judentum angchen. Stets .traf ich bei ihm genaue Kenntnis der Sachlage'und tiefes Verständnis au. Vor kurzem erst bin ich bei dem damaligen Außenminister und Präsidenten des Völkerbundes Dr. Eduard Benesch im Aufträge des Eomito des Dölögations Juivcs erschienen.:um mit ihm wichtige, die Auswandcrcrfürsorge im Zusammenhang mit den Genfer Verhandlungen der Expertenkommission des Völkerbundes betreffende Fragen zn besprechen. Auch diesmal fand ich bei ihm volles Verständnis und bereitwilligste Unterstützung. was - sich auf die ganze Angelegenheit wohltätig auswirkte. Dank an Masaryk Der oberste Rat der Jüdischen Knltusgemeinde- . Verbände in Böhmen, Mähren lind Schlesien hat an Professor Masarhk ein von dem Vorsitzenden Dr. Popper Unterzeichnete.? Schreiben gesandt, in dem es u. a. heißt: Wir Jliden der tschechoslvivakischen Republik ohne Unterschied der politischen und religiösen Richtung bekennen uns zur!>lcpu-. blik als ihre ergebenen Bürger. Aber au jenem Sabbättage, au dem Sie aufgehört haben. Präsident zu sein, haben wir es doppelt-empfunden, wie wir mit der ischechoflowakischen Republik verwachsen sind, wie wir dem tschechoslowakischen Volke anhängen; insbesondere fühlten wir. wie tief Sie sich in unsere Herzen eingeschrieben haben. Sie sind nicht nur in die Geschichte des tschechvslowakischen Volkes, sondern auch in die jüdftche Geschichte eingegangen. Tie Judenheit vergißt nichts: sie wird Sie auch dann noch segnen, wenn niemand von uns hier mehr sein wird. Auslandsnächrichten Die Zerstreuung der Juden über die Erde XIX. Türkei Die Jliden in der Türkei in ihrer Gesamtheit betrachtet, sind heute überwiegend „S p a n i o l e n". Di»-rlmMche detztürkischen - Reicheser» luvglicht die exakte Feststellung, wieviele türkische Juden das Spauivlischc .als ihre Muttersprache betrachten. Es waren 1927 69 000 von den ' 82 000 Juden der gesamten türkischen Republik, also über 80 Prozent. Von den restlichen 13 000 Juden sind jedoch nur 8000 bis 10 000 aschkena- . sisci)er Herkunft, die übrigen teilweise wohl Nachkommen der alten Familien. die bereits in Byzanz, also mehr als anderthalb Jahrtausende vor der sefardischcn Einwanderung im Lande ge» wesen waren, zuin Teil sind cs wohl sefardische Abkömmlinge lind Mischlinge, die sich bereits in sprachlicher. Richtung assimiliert haben. Das Gros der türkischen Juden lebt in der früheren Hauptstadt des Landes, in Konst aut i uv pc l (Istanbul). Hier wurden bei der letzten Volkszählung 47 000 Juden gezählt. Davon entfielen 0600 auf das älteste Stadtviertel von Jstanbiil. über 32 000 auf den europäischen Stadtteil P e r a. der durch das Goldene Horn von. Istanbul getrennt ist. und etwa 4350 auf den asiatischen Teil von Konstantinopel, den der Bosporus von Europa trennt, auf den Stadtteil S kn t a r i. In Groß-Konstantinopel. das 1027 eine Einwohnerzahl von knapp 700 000 Menschen hatte, bedeutet die Zahl von insgesamt 47 000 Juden eine Ouoto von rund 6,5 Pozent, die jedoch in den hauptsächlichsten Stadtgebieten sehr stark schwankt. Am stärksten ist heute der prozentuale Anteil der Juden in P e r a. wo er 10 Prozent überschreitet, am geringsten in dem türkischen Stadtteil S k u t a r i (heut e U e s k u e d a r),. wo er unter 3 Prozent liegt. K o n st a n t i n o p e l gehört zu den Städten, in denen der jüdische Vvlksteil in starkem Rückgang begriffen ist. Roch vor etwa 30 Jahren lebten. zirka 60 000 Juden in der Stadt. Das zeigt schlaglichtartig den schiveren Kamps der jüdischen'Familienväter um das tägliche Brot; die jüngere jüdisch-türkische Generation verläßt die Stätten. Ivo die Armut und das wirtschaftliche Elend ihr die Hoffnung auf eine bessere Zukunft versperren. Die schwierige ökonomische Lage hat auch von den Juden der Türkei große Opfer gefordert und gerade die Auswanderung aus Konstantinopel in besonderer Weise forciert. Es ist bezeichnend, daß ausweislich der palästinensischen Statistik allein zwischen 1010 und 1034 — also in den letzten 1 'A Jahrzehnten — über 2000 türkische Inden nach Palästina gekommen sind. Aber das ist nur ein Bruchteil der. Gcsamtabwanderung türkischer Juden, die.in dieser Zeitspanne ins» Nachdruck verboten! gesamt wohl mindestens zehnmal so groß gewesen ist. ■ 7 3fnf europäischem Staatsgebiet der Türkei leben die Juden, außer in den eürvpäischeu^Stadtteilen von Konstantinopcl — Pera -und.'Istanbul — insbesondere in Adrianvpel (heute Edirnc). wo Unter 70 000 Einwohnern 5700 Juden gezählt iverden. Unter 100 Bewohnern dieser Stadt, die auf eine politisch buittbewcgte Geschichte zurückblickt — bis in die neuereZeit hinein, denn noch 1020 war Adricruopcl vorübergehend durch Griechenland besetzt — leben also 8 Juden. Das ist Prozentual weit mehr als in Konstantinopel. Von den kleinen Städten, deren 'Namen durch das politische Geschehen über die türkischen Grenzen bekannt geworden.sind, gehört innerhalb.-des hier behandelten Landstriches an der südöstlichsten Ecke Europas Ktrkilisse, eine kleine Provinzstadt mit etwa 700 Juden unter 47 000 Einivohnern. In den verbleibenden europäisch-türkischen Landschaften leben insgesamt noch etwa 1000 Juden weit verstreut, so daß sich hieraus für den europäischen Teil der Türkei die Gesamtzahl von rund 52 000 Juden ergibt, die eingangs bereits fcstgcstcllt worden ist. Die soziographische Betrachtung der Juden in der Türkei, betonders die geographischen Einzelheiten auf asiatischem Gebiete, werden in der svlgcnden Nummer der „E.-V.-Zcitung" fortgesetzt und abgeschlossen Dr.E.R—z. Hochschülstatistisches Rach den Zahlen der Stndierenden im Winter-' semester 1034 35 .befanden sich unter 80 003 Studierenden an den deutschen Hochschulen 538 Juden. Damit ist der Anteil der jüdischen Stndierenden geringer als derAnteil der Juden an der Gesamtbevölkerung Deutschlands: er beträgt 0,6 v. H., Ivährend der. Anteil an der Gesamtbevöllcruug 0,77 v. H. beträgt. 323.-ausländische Juden.,studieren in Deutschland. Bei diesen Zahlen sind nur die Juden gerechnet. die der jüdischen Religionsgemeinschaft angehören. Tie Zahl der ybstammungsgemäß zu den Juden zählenden Studierenden wird auf 1132 angegeben. Am größten ist die Zahl der Juden bei den Studierenden der Medizin. Hier beträgt der 'Anteil 1.2 .v. H.. ist also doppelt so hoch als bei den anderen Fakultäten. Im ersten Semester befanden sich eine jüdische . Studentin und drei nichtarische. Tie Zahl der Medizin studierenden iii- Griechenland Der neuernaunte Minister und Generalgonvcrncur von Rtazcdviiicn. Pall is, empfing nach seinem: Eintreffen in7 Saloniki , den Oberrabbtncr * Dr. K o r e tz und .den stellvertreteudeu Vorsitzendem der Jüdischen" Gemeinde Haimaki- E o h e n , / die dem Gouverneur, die Huldigung der jüdischen Bevölkerung därbrachten.---.Der Minister empfing , die Abordnung mit großer Herzlichkeit und erklärte, er stehe den Juden voll Sympathie gegenüber. Er sei entschlossen, keinerlei llnterschied zivischen dem griechischen lind dem jüdischen Bevölkerlingseleinent zu machen. Er werde mitlielfen. die Bedürfnisse der Gemeinde, im allgemeinen lmd die religiösen Bedürfnisse im besonderen zu befriedigen. Holland Im Alter von 81 Jahren ift in 'Rotterdam der Vorsitzende der Dortigen aschlcnasischen Gemeinde und Vizepräsident des Zentralkomitees für die Angelegenheiten der Aschkcnasiin in.- Holland, A. Sanders, gestorben. Ter Verstorbene gehörte der Leitung der Rotlerdamer Gemeinde 27 und der Leitung de? aschkenasischeii Gemeiiide- ' vorbandes 17 Jahre laug au. Er hat aiich im nichtjüdische» össeiitlichen Leben eine bedeutende Rolle gespielt. Er ivar Ritter des Ordens Orauicn- Rassau und ivurde von Köuigi». 'Wilhelininc anläßlich seines 80. Geburtstages zum Offizier dieses Ordens befördert. Polen Tie vom Warschauer Stadtrat eingesetzte Kominission zum Studium der Frage der jüdischen rituellen Schächtung hat durch Erperimente im städtischen Schlachthaus an zwei gleichstarken Ochsen festgestellt, daß bei einem' geschachteten Ochsen der . Tod zwei Minuten früher als bei einem durch Bvlzciischuß getöteten Tier cintritt. Die Kommission kam auf Grund dieses Erpcrimeuts zu Her Ansicht, daß das Schächten nicht als tierguälerisch anzuschen sei. Eine jüdische Abordnung Unter Führung des stellvertretenden Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Kattvwitz. Direktor 2l b r a h a m e r, sprach bei dem Woywvdcn für Polnisch-Oberschlesien vor und bat um Maßnahmen gegen die überhandnehmende judcnfeindliche Propaganda in dem Gebiet. Der Woywode erklärte, er könne dqr jüdischen Bevölkerung versichern, daß bereits alle erforderlichen Maßnahmengetroffen seien. Presscnielduugen zufolge hat der Rektor, der Lcmbcrger Technischen Hochschule nach einer Unterredung niit dem Ptuiisterpräsidciiteu beschlossen, die Verordnungen, einzelner Dekane seiner Hoch- . zcliule. wmiach den. . jildischen -Studenten abgesonderte Platze und 'besondere. Hörsäle./ zugeivieseir' iourdeu. füriiligültig zu erklärei.i. Eiu offizielles Eommuiiigiiö ..über d>is, Ergebnis der Wem Met Beiefleä^et die Bezugsgebühren für das /. Quartal 1936 in Höhe von 99 Pf. kassiert hatt schreiben Sie sQfort an uns, damit in der Lieferung der Zeitung keine Unterbrechung eintritt. Unterredung des MinistcrPräsidcuteu mit dem Rektor wurde bisher nicht ausgegebcu. 'In--Lemberg hat eine Beratiing von Bertreieru sämtlicher jüdisiiie» Parleien über die Ghettovcrordiiiingeu an der dortigen Technischen Hochschule stattgesuude». Die pvluisclieii Sozialisten haben der jüdischen St»idc»tcnscl>«rft mit-- geteilt,, daß die polnische Arbeiterschaft sie bei der -Abwehr der Ueberfälle unterstützen würden. Die uativiialdeinokratischen Studeutcli der LÜarsckßiner Träjuischen Hochschule haben sich an den Rektor-Professor Ptarchleivski mit der Forderung gewandt, den jüdischen Studenten nach deiii Vorbild' der Leinberger Technischen Hochschule al'gesouderte Plätze zuzuiveise». Eine endgültige Eütsck>eidiiiig »vurde den Studeiitcii bisher nicht erteilt. -Der Otcltor will ossenbar die Stcllunguahnie des.. ' " S zil dieser Frage nlnvarten. , Riuiisterpräsideiit K v s c i a l k o w s k i hat den Vorsitzeudeu des Jüdischen Parlamentsklnbs, Dr. Emil Svmmerstei n. z» einer läugeren Iluterreduug empfangen. - Ein riintticijc» Evmmnniquö über die Besprechungeu von Svmmerstein' mit dem Rünisterprüsideiiten ist nicht auögegeben worden. LÜie die Jüdische Telegrapheii-Ageiitnr erfährt, ivurdcn im Lailf des Gespräches die judenfeindlicheii Kniidgebuugen. die sich seit Anfang Roveiiiber in verschiedenen Teilen Polens ereignet - haben, cingchend erörtert. Besonderen Nachdruck legte Sommerstciii auf die Vorgänge an den Hochschulen, iusbesviidere auf die Ghettoveroxd» innigen an der Lemberger Technischen Hochschule. Um das Legislative Council Die Ablehnung durch die jüdischen Vertreter — Die Araber behalten sich Bedenkzeit vor 'Ter High Goinmiiiioncr, Sir Arthur 2i.'aud)opi', hat am Tonuabend die 'Araber und am Freitag die jüdischen Führer empfangen. um ihnen den Plan der Sehafsnug eine? Legislative Council für Palästina vorznlegen. . . Sir Arthur Wanchope erklärte, die Regiernng sei. nachdem sie das Funktionieren der '.Ninnzipialverwaltnngen überprüfen konnte, zu der Ansicht gelangt, daß die Zeit für die Eiiisührnng des Lexiislativc: Council-; reif sei. Teslialb lege die Regierung den Plan für die .Schafsnn'g eines solchen Eonneils Nor. Er solle ans 28 '»litglieder» bestehen, davon sieben Juden, fünf Vertretern der Regierung, drei christlichen Arabern, elf Mohammedanern und zwei Vertretern der Wirtschaft.- Bon diesen wird wahrscheinlich 'einer ein Jude sein. Tie jüdische Telegation, in der die. Vertreter der Jewish Agency. Tr. Weizmann. Ven (siurivn und Shertok, der Agudas. Jisroel Babbi Blau, des Wand' Lenmi Jizchak Ben Zwi und der sephardischeN Inden zusammen wirkten, hat die Vorschläge der Regierung einmütig zurückgewiesen. Tie Vertreter der Araber erklärten, sie. könnten zu den Vorschlägen noch nicht endgültig Stellung nehmen; ihre Antwort werde am 7. Januarerfolgen, nach einer zu diesem Zwecke einbernsenen -Konferenz der Araber- - Partei. Ter (siroß-Rlufti von Jerusalem ist gegen die Einführung des Legislativ« Councils. Welcher Zeitpunkt für die tgtsächliche Einsetzung des Legislative Council ‘in Aussicht geiwmnien ist, steht noch nicht' fest. Tie arabische Presse will wisse», daß er im April 1036 seine Arbeit ausnehmen soll. -Unter den crnannteu Mitgliedern würden sich drei oder vier Bürgermeister der ' großen Städte sowie die Leiter der Oke- . gieruligsdepartements befinden,' die gegeinvärtig dem Beirat des High Eoiniiüssioner' n»gel,ören. Präsident des Legislative Comiril soll diesen O.ikclduiigen zufolge ei» Engländer, von den beide» 'Bizepräsidenlen einer ein.'AraberUnd der andere ein Jude sein. 3kach -.Meldnngen der a r a b i s rlj e n Tageszeituiig „El Liwaa". die ivegen ihrer engen Berbiiidung mit dein Grvßinnfti als besonders gut informiert gilt, soll die Zilsämineusetzniig ctivas anders sein.. Ter pvlitisclie Tezeriient der Ererntive der Jeivish Agency. Professor Dr. Selig Brodetzky. ist von dem 'Minister für die Kolonien. I. H. Thomas, empfangen worden. Es verlautet, daß in dieser Unterrediing die niigekiindlgte Prvklamiernng des Legislative Eouncil für Palästina besproci)en ivurde. LOährend im allgemeinen in der letzten Zeit die Araber sich für Mitarbeit tut Council etklärt haben, koinincntiert die „1'iiiies" die Melduilgeit über die bevorstehende Anküiidignng mit Benierktingen. die ans eine ablehnende Haltung der Araber hindeute». Telegiertentag der Deutschen Landesorgani» sation der Agudas Jisroel. Am 20. und 30. Dezen.iber ivird in - Frankfurt a. 'Main dey Telegiertctttag der deutschen Laitdesvrganisativit der Agudas Jisroel stattfiiiden. Tie Aguda-Jugend veranstaltet vom 25. bis 2!». Dezcntber in B l a lt.k e nv s. e bei Hamburg ein Gesainttreffen. - 'Jü'bcii einigen Ernehniigsdisknssivneiistehen »Fragen des jüdisch-öffentlicheit Lebens im Mittelpunkt des Treffens. Ha>iptschnfUcit>.i". Dr. Alfred H I r s c h b e r g; Sicllvr-ilr. undvc-raiitwortlicb für <li<: AufLahme von liiMnn. Im 'Margarete ' E il c I ti <■ -i ni. Veraniorilioh -1 u r Spurt: Dr. - K-rnst (1. 1,0 wenthal. sninili. 1. ui »i illn. Für Kü.-ki.-ndnng unv.;rlan"!rr Ein-' x-iidunjri-n ist Freiiimsrhlag bi'i/.iifuj-i'n d*-r Ah-- z-‘.:^i-n-Atiir-iItin^ und vcrantwunlicli lur dun Inlia.lt ilrr- A ii/i-igi'ii-:' Ir i d r : rh Na tlus. Il.-ilm. DA. III. Vj. 40 (WO. 1*1. .*> Vurlag: ('i.-nlralvurnili doijl-rlicr Slaalslnirpor judi-f'hr-ii (ilaiiltciis c. V., Berlin \V 15—Ernsur Stra*te' 42. Druck der Huch- und Tiuf'drurk-Ücselhrhaft lulill. Berlin SW 10 ' Georg Sllbersteln 6* Co. Berlin SO 36 rtrnapmehap r F 8 Obarbaum 0191 U m zu g e v o n Hamburg (Asiahaus) Farnapptnhapi 3127 st allen Orten Silberstein’s Orient-Transport-Co. Ltd. Tel-Aviv P.0.B.IM Haifa p.o.b.bm . H»rxl»tr. 8, Eck« BeuUvar« Rotachlld . LsbMWtky Htw« / N«w I.iImii CmIp« Lagerhä u s er Waren-Transpo r t e 10394

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