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Central-Verein-Zeitung · 1935-12-12 · 50 (12.12.1935) · page 5

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
50 (12.12.1935)
Date
1935-12-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
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. - Nr.50 * 3. Beiblatt 12. Dezember 1935 Besuch im Breslauer jüdischen Museum; Von Max Osborn Ter jüdische Besucher, der eine steche von Jahren nicht in der schlesischen Hauptstadt war, ' .findet heute dort mit freudiger Ueberraschnng. und aufrichtigem Respekt das gehaltvolle „I ü d i - Z ch e M u s e il m" -vor, das inzwischen durch die knnstfreimdlichen Bemühungen des ausgezeichneten :■ Kenners und Sammlers Mar Lilberberg und die Acunisieenz Felix Perles-begründet imd eingerichtet worden ist. Tie beiden Herren hatten schon vor längerer Zeit einen jüdischen Museumsverein ins Leben gerufen, der bereits 1929 eine große Ausstellung unter dem Titel „Das Judentum in der Geschichte Schlesiens" veranstaltete. Sie wurde die Keimzelle des jetzt bestehenden Kunstinstituts der Shnagvgengcmeiude, für das im Israelitischen Waisenhaus ein paar sehr schone, Helle Räume freigemacht wurden. Bei der Verbreitung und Bedeutung der jüdischen Gemeinden in Schlesien geriet die Sammlung, die hier geschmackvoll und ansprechend ausgestellt ward, ungemein vielseitig und interessant, ohnr. daß sie einen Riesenumfang annimmt. Der ganze Neigen der bekannten Kultgegenstände ist in besonders schönen Beispielen zur Stelle. Man war in Schlesien ja nicht weit von Polen; die Kunstfertigkeit und Schmuckfreude, die sich unter den Inden Polens entlvickelten und jahrhundertelang lebendig blieben, strömten herüber. Eine große Menge der besten und kostbarsten Dinge diefer.Art aus den kleinen schlesischen Städten ist nun im Breslauer Museum gelandet. Vieles kam namentlich aus. der kleinen Stadt Zülz im Regierungsbezirk Elogau. Während die Juden sonst auch) in Schlesien wechselvolle und schwere Schicksale, Verfolgungen und Vertreibungen Zu bestehen hatten, nimmt Zülz eine Ausnahmestellung ein. Hier sind die Juden niemals vertrieben worden, so daß sich durch die Jahrhunderte eine kleine Schatzkammer jüdischer Kunstwerke erhielt — sie.befinden sich nun zum großen Teil im Silberberg—Perles-Atuseum, wie man es ruhig nennen darf. Eine Kollektion wertvollster Silbersachen zunial grüßt den Beschauer aus einem wunderhübschen Empireschrein, der eine genaue Nachbildung des zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der Synagoge von Zülz aufgestellten und dort noch vorhandenen Thoraschreins Larstellt. Es ist das ein im Linienaufbau, in dem schon profilierten Au-satz, in der Behandlung des rötlichen Mahagoniholzes und. der angesügten Bronzezierrate her- vorragendes Tischlerkunstwerk, sehr unterschieden von der überaus bescheidenen Haltung der Thvraschreine ans den sonstigen kleineren schlesischen Gemeinden. Ulrich die bemerkenswerte Sammlung der Messingkronen und Lampen, die Breslau besitzt, hat Zülz manches zu verdanken. Ter Museumssaal, in dem die Kopie des Aron Ha-Kodesch ''Ausstellung fand, wurde zu einer Art Tempelraum ausgestaltet, der zugleich für Vor-, trüge und Versammlungen dienen kann. Bon ausgezeichneter Wirkung ist hier ein breiter, am Teckenrande durchgeführter Wandfries mit hebräischer Beschriftung in sorgsam gewählten, geradezu herrlichen Lettern. Wandert man in diesem und dem Nachbarsaal an den Vitrinen und Schränken vorbei, die durch verdeckte Jnnenbeleuchtung ihren Inhalt eindrucksvoll zur Geltung bringen, so wird man durch das ganze Arsenal der jüdischen Kultgeräte für die Synagoge wie für die häuslichen Feste geleitet. Plan darf sagen, daß die Spezialgebiete der Thoramäntel und Rimonim,' der Thorakronen und -schilde und -zeiger, der Kidduschbecher und Leuchter jeder Art, der Sederschüsseln und Esrogbehälter, der Waschgeräte, Ringe, Opferbüchsen, versteht sich auch der Besomimbüchsen, durchweg in ausgesuchten Exemplaren zu uns sprechen. Will man Einzelheiten hervorhcbcn, so kann man an die kunstreichen Treibarbeiten der Breslauer Thoraschilder aus den fünfziger und sechziger Jahren des 18. Jahrhunderts denken, an den silbernen Habdala-Leuchter aus gleicher Zeit, an die großartige, mit Zierwerk, geflügelten Cherubim und sonstigen Symbolen üppig bedachte Chanukka- Lampe vom Anfang des 19. Jahrhunderts, an die geradezu eleganten Beschneidungsbänke, nicht zu vergessen den wuchtigen kupfernen Schalent-Topf mit seiner prächtigen Inschrift in Hochreliefbuchstaben — das behäbige Stück ist eine Rarität. Was der Breslauer Sammlung ihr Gepräge gibt, ist ihr: reicher Besitz gerade an solchen seltenen Dingen und an Gegenständen zwar bekannten Typs, doch überraschend feiner Gestaltung. Jede Einzelheit lohnt des Verweilens. Wenig -ihresgleichen z. B. wird die Seder-Deckelschüssel aus Fayence finden. Anfang 19. Jahrhundert, die aus schlesischem Privatbesitz ins Museum kam. Ein zierliches, kreisrundes Gebilde mit sparsamem Dekor, in Form und Behandlung ganz aus dem Wesen des gefälligen Materials entwickelt: die Seitenwand der Trommel zu einem Drittel geöffnet zur Einfügung und Herausnahme der Mazzoth, auf. dem Teckel sechs Schälchen, wie japanische Teetassen, für die verschiedenen Gewürze. Von be- 7 sonderen Gewicht ist der Bestand an Thoravorhängen mit üppigster Stickerei, in liebevoll erdachten, immer neuen Farbzusammenstellungen. Nur ein Wie benehme ich mich als Modell? ^“Erlebnisse im Bildhaueratelier Walter Cohn modelliert Dr. Karl Rosenthal Es gibt Briefsteller für Liebende und solche, die es werden wollen, Bücher und Broschüren über den Takt in allen Lebenslagen, über den bernflichen und gesellschaftlichen Umgang mit Menschen; aber eine Anleitung „Wie benehme ich mich als Modells ist bisher noch nicht erschienen. "Als eines Tages der jugendliche Bildhauer Walter Eo h n, der einmal ein großer Cohn zu werden verspricht, die Frage an mich richtete: „Wollen Sie nicht einmal zu mir ins Atelier kommen, ich hätte Lust, Ihren Kopf zu modellieren", kam ich mir. geradezu bedeutend vor. Ter Wunsch des Künstlers zwang mich vor den Spiegel, War es etwa ein Eharakterkopf, den er an mir entdeckt hatte, mein lebendiges Mienenspiel, der Ausdruck meiner Angen, was ihn veranlagte, mich zum Objekt der Kunst zu machen? Ein Porträt verlangt zahlreiche Sitzungen. Bei einer der letzten hat er es mir geständen — und er konnte sich dabei auf Auguste Rodin berufen — daß ein Künstler aus einem ausdruckslosen Gesicht, aus einer reizlosen Physiognomie, ans einem Tnmmkopf ein schönes Werk gestalten könne, denn auch im unbedeutendsten Kops stecke noch Leben, jener unerschöpfliche Stoff für zahlreiche Meisterwerke. Das war eine spürbare . Touche für Eitelkeitsanwandlungen.. Immerhin: in ein photographisches Atelier gehen und ein Dutzend Aufnahmen seiner liebwerten Persönlichkeit machen lassen, kann jeder. "Aber einem Bildhauer seinen Kopf Hinhalten... Künstlerateliers sind seit Murgers ..Boheme" in der Borstellung vieler Pcenschen Dachkammern, die lediglich mit Wandschirmen ausgestattet und mit Minus und Musettes bevölkert sind. Auch in Walter Eohns Bildhanerwerkstatt sind weibliche Wesen anzutressen, aber sie tragen römische , rt Sonnc„f,l,i und griechische Rainen, wie Bonns und Rike, und sic bieten dem Besuche^ ihre klassischen Linien von der schönsten Seite dar. Ten Künstler schien das nicht lveiter zu kümmern. Er beschäftigte sich vielmehr intensiv damit, dem-markanten Kopf des Prediger-? der Berliner Reformgemeinde, Tr. Karl Rosenthal, letzte künstlerische Form und letzten plastischen Ausdruck zu gebeil. „Photographieren geht eigentlich schnel-. ler", meinte Tr. Rosenthal, indem er sich von seiner letzten Sitzung erhob, „und ist weniger anstrengeiid". „Taiiii hätten Sie Leonardo da Binci nicht Modell sitzen dürfen, Herr Doktor", tröstete der junge Künstler: „denn der hat für seine Mona Lisa fünf Jahre gebraucht, und Rodin verlangte für eine Plastik nicht welliger als'200 Sitziuigeli." Ich lvar entschlossen, doch lieber zniN Photographen'Zn gehen. Aber schon'hatte iilich der energiegeladene Bildhauer auf - einem' improvisierten Thron anfgebailt. der ans einer Holztiste in Verbindung mit einem wackeligen Stuhl bestand, und setzte.mir., wie der Friseur beinl' Haareschileiden, den Kops Ziirecht. Koinmandierte liebenswürdig, aber bestimmt: „Mehr rechts — ein bißchen mehr links! Nicht in den (verlockend angebrachten) Spiegel sehen!", ließ aber dein "Modell int übrigen völlige Bewegungsfreiheit. Im Gegenteil, weil» ich mich einmal zu einer starren Pose verpflichtet fühlte, lim ihm, wie ich glaubte, das Arbeite.» yt erleichtern, forderte er geradezu zur Gelöstheit heraus, mit an der Ungezwungenheit seine Studien zu betreiben. Und während er bald von.seinein Trehbock znrückträt, um lnirh mit zusammengcknisfelleil Augen zu firieren. rhythmische Tirigierbewegllngen in die Luft zu machen, die in rätselhafter Weise mit mir zu tun hatten: kneteten seine Hände mit »»glaub- . sicher Fixigkeit und Geschicklichkeit an euler braunen, teigigen Toninasse hernm, die sich lun ein mit Draht und Hotzknebeln versehenes Eisengestelt schmiegte. Als ich nach, emer Stunde in einer mir "freundlich-, gewährten,.... Erholungspause es wagen durste,, einen schellen'Blick auf mein -Ebenbild zu werfen, glanbtr - ich eine ganz entfernte Familien- Äehnlichkeit sestslellen zu können. Doch lch hütete mich, .etlvas von dieser Wahruehinung - verlaiiteu zu lassen, um so welliger, als der Künstler init seinem Kopf ossenbar Zusrie- . dener war als mit meinem. * - Das mittlere Hirngewicht des Riannes beträgt 1400 Gramm. Ter Bildhauer nniß natürlich das Schwergewicht auf die äußere Form des Kopses legen. Tie Urform ist das Wesentliche. Die Tonmasse. die für einen ausgewachsenen Kops beansprucht wird, wiegt etwa zwanzig Pfund, unabhängig davon, ob es sich um einen Flachkopf, einen Hohlkops oder lim ein gelehrtes Haupt handelt. Es gilt natürlich nicht, eine äußere, oberslächliche Aelmlichkeit herauszuarbeiteu, durch die gelvisse Eindrücke des Porträtierten hervorgerufeir werden. Es kommt vielmehr darauf au, das Grundsätzliche, das Wesen eines Eharakters, den das Leben geformt hat, zum Ausdruck zu bringen, alle Züge so zu gestalten, daß sie Helsen, seelisches Leben an- . schaulicii zu machen. Deshalb kann sich ancli der Künstler nicht darauf beschränken, sein Modell anznstarren und danach Tonklümpchen für die Rase zu bilden, mit Daumen und Fingern Lehmloürstchcn zu kneten, die er als Angenbrauen über der Höhlung' der Augen auflegt, mit dem Spachtel ein paar markauto.Denkersalten in die Wölbung der Stirn einzngraben. Er muß auch die- Seele erobern. Wie ein Psychiater bohrt er sich (falls vorhanden) ■ in die Tiefe seines Modells, entlockt ihm. wie ein geschickter Reporter, in der llnterhaltüng Berborgenlieiten seines Ltzrseiis. sncl)t ein Runzeln der Augenbraue», einen gespannten Zug tun den Mund. das Spiel der Muskeln zu deuten, kommt »litten im Gespräch auch einmal init einem riesigen Zirkel, mit das Knochengerüst, des Kopfes nächzumessen. gefühlsmäßig Erfaßtes nachzuprüfeil, knetend bestrebt, all das aus seine Plastik zu über- '"Als eine Dame sich bei einem berühmten ' Bildhauer beklagte, ihr Porträt von seiner Haiid sei nicht ähnlich. meinte er: „Meine Gnädige, nach Ihrem Tode werden Ihre Erben sehr glücklich sein, ein schönes Porträt von mir zu besitzen und sich glicht darum guälen festznstellen. ob die'Plastik Aelinlichkeit mit Ihnen, haf oder nicht." Füiif Wochen »acl> meinenl ersten Besuch in Walter Eohns Atelier loar die Plastik beendet. Sie schien mir sogar vollendet. Ter letzte Akt der Schöpfung bestand in einer kleinen Retouche des linken Olirläppchens. Mit gemischten Gefühlen stand ich „mir" gegenüber. Bon dem Kiinstloerk lvar ich ohne Einschränkung begeistert. Tie unerbittliche Allsrichtigkeit, mit der ich mich dargestellt sah, erweckte in ulir lveniger angeuehme Gesülile. Ich empfand mein Ebenbild als eine plastische Nöntgenattsuahme. die alle Defekte aufzeigt,' mehr noch: als einen unzerstörbaren Steckbrief, in dem die besonderen Kennzeicheil stark lliiterstriclieil sind. .(Besondere Keiinzeiche'u sind iiluner etwas Peinliches.) lieber die Aeliulichkeit des Kopfes init der Nrfassung sollen andere sich den Kopf zerbreche». Mei> uetwegen meine — mau verzeihe den harten "Ausdruck — Erbe». —n —n Teil davon konnte bisher in dem genannten Eynagogenranin ausgehängt iverden: zurzeit zcrbricht'man sich den Kopf über den Mechanismus cintzr zweckmäßigen Stellage, die, etiva in einer Saalecke., den Hauptteil dieser Kostbarkeiten zu beherbergen und beguemcr Besichtigung darzubieten vermag. Tie Gemäldeabteilung ist noch auf Zuwachs berechnet. Unter den Porträts steht das vortreffliche Bildnis Jonas Fränckels,. des bedeiüenden . Wohltäters der Breslauer Jndenschaft (177:1 bis . 1.847), voraii, ein Werk des schlesischen, in Pleß geborenen-Malers Julius Muhr, der u, a. au Kaulbachs Wandgemälden im Treppenhaus des Berliner Neuen Ncuseums mitarbeitete. Man ncntz sich einmal vor Augen halten, welche Stiftungen st Jonas Frünckel, zum Teil in Gemeinschaft mit' seinem Bruder Tavid, in seiiccr Heimatstadt errichtet hat: die Reihe führt über das „Fränckelsche Hospital", die Knaben- und Mädchenivacsenanstalt, das Znfluchtshans für unverschuldet herabgekommene jüdische Familien, die Tarlehenskasfe „ziir Vorbeugung der Armut", das Seminar zur'Heranbitdung von Rabbinern und Lehrern, bis zu den Stist'ungshüuser in allen Stadtteilen Breslaus-,- die, über den engerenjüdischen Kreis hinaus, 350 Familien des Mittelstandes aller Konfessionen billige imd gesunde Wohnnngen geivahreu. Ein liebensivürdiges. iingeinein zart gemaltes Spätbiedermeieriverk ist das Bildnis der aninutigcn jungen. Frau Pringsheiin von Hamacher. Ein anderes Acitglied der Familie Pringsheiin hat Eugen Spiro porträtiert, der ja als Sohn eines durch seinen kunstreichen Gesang lveitberühmteil Lberkailtvrs in Breslau geboren ist. Sehr reizvoll das lithographierte Bildnis einer nraltc-n Frau Tirzv Piilveriuacher. die 17-".» K-boreu ivar und noch ''lf*S4 ihrem Künstler saß! Bon der Kliiistsrecindlichkeit der Juden Broslaus gibt immer noch, iveuil auch stark, gelichtet, die ansehnliche Zahl der Privatsammlungen Kcmde. Unter ihnen nimmt, lveil in ihrer Art fast ohne Beispiel, die wunderbare ucid mcistergültig ausgestellte Sammlung edler alter Gläser von Willi)'P e r l h ä f t e r eine Stellung für sich ein. Für jcdeii kiinslsrenndlichen Aleiischcii wird, ein,Gang durch diese schimmernden Herrlichkeiten eine Freude bedeuten, die er nicht mehr vergißt. Hier ist in jahrelangen hingeblingsvollen Bemühungen. mit tic-sgrüiidigeul Verständnis, aus echter Sannulerleidenschast ein erstaunliches ' kleines Svndermilsenucrulstunden.^ Tie seltensten Muster altvenizianischer Glaskunst bezaubern in tadellosen Exemplaren das Auge. Mit dem später verwilderten, .in wilden Schnörkel» schwelgenden „venezianischen Glas", das eine betriebsame Jndlistrie bis znm kaum mehr erträglichen Kitsch heriiiiterivirtschastete, habeir diese Sachen, die seit dem Beginn des I'i. Jalirhiinderts ihrev Siegeslaiij antraten, natürlich gar nichts zu tun. Hier hat die erfal>re»ste, präziseste Handwerksineisterschaft wahre Gedichte ans dem seinen, zerbrechlichen Alaterial hergestellt. slus einzelnen bunten oder mit weißen Linien dlirchzogenen/Röhrchen ivurden diese sederleichteü Pokale. Anssähe. Kannen nsiv. in einem Uebersangcmd Schmelzversahren erzeugt, das an die Geduld der arlceitenden Kräfte, an ihren Geschmack und an die Geschicklichkeit ihrer Hände die höchsten .Anforderungen stellte. Trei Schränke zumal mnsaiseii die venezianische» Schätze. Ter eine ans ein reines, keusches Weiß, der andere auf. eine Beimischung von diskretem Rosa, der dritte auf die Mitivirkung eines lieblichen Blau gestellt. Aber dann lvird der Besücher iveitergesührt, zu de» märkischen Rubiilgläserii von Kunkel, zu den Meisteriverken dcns—schlesischeii Hütteu, acis deren Geist »nd Stoff einst Gerhart ^Hauvlmanns Glasels-in .Pivl'a erwuchs, und i» denlveitereu Kreis dieser entzückenden, subtilen Künste. ► Schmuck Uhren Gold Silber jänr^n Juwelier 3elmünte i

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