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Central-Verein-Zeitung · 1935-12-05 · 49 (5.12.1935) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
49 (5.12.1935)
Date
1935-12-05
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Berliner jüdische Winterhilfe In der Kleiderkammer wird ausgepackt \. Et ne (u'inmitlirjje Wolle. qoiniirf>tmiö .ctmni .«taub „nd Aiollgernch. frtilant einem entgegen, «ir Haltet sich, verteilt urfr im:)fman, und sich!. >flt ’luerben. hinter einem großen Tikeh. ein .Mann und eine Fra»; der Mamf hat ebert einen großen Sack ausgejckplttet. nun Lein c-3 schabte -• - Fot. Abraham Tisarck toohlgemerkt: nicht vom Inhalt, der jetzt als ziemlich hoher Berg auf dem Tisch liegt. Mit kundigen, gewandten Händen greift die Frau im Arbeitskittel ein Stück nach dem andern. Zwei 'paar gut erhaltene, sauber geputzte 'Damenschuhe werden nebeneinandergestellt, dann schichten sich einige Stücke Wäsche und Kleidung, und obenauf kommt noch ein Herrenfilzhnt: ein Kindermantel wird säuberlich zusammengelegt und ein Paar Kinderüberschuhe kommen auch noch dazu; und zwischendurch fliegt immer mal etwas unter den Tisch,, ..Das sind unbrauchbare Dinge, die kommen zu den Lumpen." „So. schnell sehen Sie das?" ,;0 ja, in den zehn Jahren Arbeit an dieser Stelle habe ich immerhin einige Ersah- ruug ^sammelt." Etwas zögernd frage ich: ..Und der hellblaue Pullover hier ist auch ' unbrauchbar? Er sieht doch eigentlich ganz gilt aus —Die. Frau nimmt ihn hoch; ein hauchdünnes Häkelgewebe, wenig Garn und viele dekvrative Löcher. „Gewiß, gerade schlecht ist er nicht. Aber.was sollen unsere Leute damit tün — jetzt- - im Winter? Sowas hält nicht warm und autzer- ' dem braucht man dazu passendes Unterzeug — und ein. paar. Löcher, die nicht ins Muster gehören, hat er auch." Stimmt; der- Blick ist eöen doch geschult!? . - ' Der Leiter der Kleidüxkammer führt einen durch die wohlgeordneten Räume, die wie Lagerräume eines Geschäftes anmuten. Auch die Aus-, drucksweise im Umgang mit de« Petenten ist geradezu kaufmännisch: „Kunden", ^.Bedienen" und was .sonst noch dazu gehört; auf diese Weise braucht sich keiner der Betreuten als Almosenempfänger vorznkommen. „Wie wirkt sich eigentlich die Winterhilfe bei Ihnen hier aus?" „Es ist für uns ein Zusätzliches; denn die Kleiderkammer hat ja schon immer gearbeitet, kalt war es jeden Winter. Aber jetzt merken wir doch die ' erhöhten Ansprüche, die an uns gestellt werden -- und die . wir. an die Spender stellen müssen. Besonders, seit der Aufruf an den hohen Feiertagen ergangen ist, kommen uns die Kreise der jüdischen Bevölkerung Mit sehr hoher Hilfsbereitschaft entgegen: früher hatten wir täglich etwa 30 bis 40 Abholungen in Berlin zu erledigen, jetzt sind es täglich schon ungefähr 150 geworden, so daß wir ständig 4 bis 5 Autos herumsahren lassen müssen und trotzdem nmnchmal im Rückstand bleiben. Winterhilfe leisten heißt Opfer bringen, und unser alter Grundsatz ist ja bekannt: für unsere Bedürftigen nur wirklich brauchbare Sachen! Einige ehrenamtliche Helfer der Winterhilfe haben uns bei dem erhöhten Andrang ihre Kraft zur Verfügung gestellt; wir haben Tage, an denen hier über 200 Menschen abgefertigt werden! Das will schon geschasst -sein, wenn man es gewissenhaft nimmt. Damit keiner zu kurz kommt, oder unberechtigterweise doppelt betreut wird, gibt die Winterhilfe alle an sie gelangenden Anträge den Wohlsahrtsbezirken weiter, die uns nach eingehender Prüfung, jetzt wie immer, die Petenten überweisen, und die nicht die große llebersicht verlieren dürfen. Aus diesem Grund ist es auch wichtig zu betonen, daß sich hier die Kleiderkammer Berlins befindet (der natürlich auch aus dem Reich Spenden zugehen), nnd daß durch eine Konzentration aller Spenderkreiso auf sie die Kräfte der Wohltätigkeit am besten genützt werden." Ueber der Tür hängen die Schilder „Schema Jisroel — Höre, Israel —' und „malbisch arumim» — biß Nackten zu . kleiden". Sie scheinen Juristisch wirtschaftliche Beratungsstelle des C.-V. Stuttgart Der Mitarbeiter der Hauptgeschäftsstelle des C.-V., Amtsgerichtsrat a. D. Dr. Fritz Goldschmidt, hält täglich Sprechstunde in der Geschäftsstelle des C.-V., Friedrichstr. 54 ab. Tel. 23502. Telephonische Anmeldung erbeten. von Jahr zu Jahr, von Winter zu Winter in stärkeren Buchstaben geschrieben und immer dringlicher zu rufen./ Hilde Marx. Auch in diesem Jahre führt die Jüdische Winterhilfe neben der materiellen Betreuung eine seelische Winterhilfe .Freude im Win t.er" durch. Sie eröffnet ihre Beranstaltungen mit einem Konzert am 14. Dezember in. der Synagoge. Lr ndenstraße, ‘48-—50. Es wirken -mit: Paul Blumen seid. Greta F r i e d m a. n n.. Martha Frost, Helene L a ch - . man s ly - Schaul, , Alexander Weinbaum - und Alfred W i t t e n b e r g. Es sprechen: Direktor Heinrich Stahl und Max -GunderS- Karten für Hilfsbedürftige unentgeltlich: - 'Wohlfahrtsbezirk' Osten > Rl„mpnskrake 07' ' . Winterhllssbezirk Osten / Vlumenslraße 07, Ausgabestellen der- Pfundspende: Kaiserstr. 29/30 und Richthofenstr. -2. ■ ".: Zweite und dritte Veranstaltung der seelischen Winterhilfe „Freude im Winter" am 16. Dezember 1935. „Kindernachmittag und Bunter Mend" im .Cafe Leon. Kurfürstendamm 156/57. Unter anderen wirken mit: Camilla S pira. Erna Klein, das Orchester des Waisenhauses Pankow, Berge r> B a l l a n und viele ändere. Karten erhältlich im ' Wohlsahrtsbezirk Charlottenburg. Bleibtreustraße 2, Winterhilfsbezirk, Pestalozzistraße 14, und in der Ausgabenstelle der Pfundspende. Mommsenstraße 40. In der nächsten, Woche beginnt die Ausgabe der Bekleidungs-Anweisungen durch sämtliche Winterhilfsstellen. - Auf diesen Bekleidungsanweisungen sind bestimmte Ausgabetage bezeichnet, die im JnteBsse einer reibungslosen Organisation genauestens einzuhalten sind. Bonden bewilligten Winterhilfsan trägen konnten erfreulicherweise sämtliche Wünsche betreffend Kleidüng restlos von uns erfüllt werden. Die Ausgabezeiten für. die einzelnen Bezirke und Buchstaben werden in der nächsten Nummer, des Gemeindeblattes ausführlich bekanntgegeben. Hirsch Hildesheimer diesen Zeiten einer schnellen Entwicklung' tut es wohl, bei dem Gedächtnis großer Männer zu verweilen, die durch ihr Denken und ihre Leistung nntgebauthaben an den Fundamenten, auf denen wir stehen. Zu ihnen gehört Hirsch Hildesheimer, dessen 25. Todestag wir am 5. Dezember (6. Kislew) begehen. Das große. Werk seines Vaters, des Rabbiners Esriel Hildesheimer, eines der Begründer der menen Orthodorie in Deutschland,. setzte Hirsch Hildesheimer fort. Er wurde 1855 in Eisenstein (Ungarn) geboren, kam 1869 Nach Berlin und promovierte 1879 als Schüler Theodor Mommsens, Seit-1880^. wirkte er als Dozent für jüdische Geschichte und Geographie an dem von seinem Bater begründeten Rabhinerseminar in Berlin. Er redigierte die in Berlin erscheinende „Jüdische Presse", in der auch die meisten seiner wissenschaftlichen und apologetischen Arbeiten erschienen. /Hirsch Hildesheimer, der u. a. Mitbegründer des „Vereins für jüdische Geschichte und Literatur", sowie des „Hilfsvereins der Juden in Deutschland" war, war auch dem Centralverein aufs engste verbunden. Schon kurz nach'dessen Gründung besiegelte e» den An. spruch auf strenge religiöse Neutralität, o. h. Förderung aller positiv jüdischen Richtungen seitens des C.-D., indem er sich ihm rednerisch zur Verfügung stellte und als Mitglied des Hauptvorstandes in die Reihen seiner engsten Mitarbeiter trat. Mit Stolz zählen wir diesen weitblickenden, aufrechten Mann noch heute zu den . unseren, da 25 Jahre nach seinem Tode dahingegangen sind. Was er für uns und für das gesamte Judentum gewirkt hat, lebt noch mitten unter uns und wird in Dankbarkeit weiter bewahrt werden. s€üüÄa;i»iap Schachaufgabe Nr. 46 ' von S. S. Lewmann. (2. Preis „II Problenfa“ 1932) Matt in zwei Zügen -Weiss:. Ka2, Df6,Ta3, Te8, Lc4, Sdl. Sfl. BdL' f?) Schwarz: Ke4, Tf2, Tgö, Le6, Lg3, Sf4, Sg2 (7> Schachaufgabe Nr. 47 von A. Schlsfmann (Berlin) Selbstmatt in zwei Zügen Weiss: Kbl, Dc2, Lc8, Sc7, Sd5, Bb4, d4, fö. fß - ' (&) Schwarz: Kc6, Ta2, Ba3, b2, c3, c4, f7 (7) Mitder Aufgabe Nr. 47 bringen wir unseren Lesern und Lösern zum ersten Male ein „Selbstmatt", ein Originalbeitrag des Problemkomponisteu Schiffmann, eines Spezialisten auf diesem Problemgebiete. In einem Selbstmatt wird Schwarz — gegen seinen Willen — gezwungen, den weißen König mattzusetzen. Weiß zieht an und zwingt also in' vorstehendem Problem den Schwarzen zur Ausführung des Zuges Ta2—al matt spätestens mit dem 2. schwarzen Zuge. Weitere richtige Lösung von Nr. 45 sandte eku Georg K. R. Israel. Schachbriefkasten: B. M. (Stettin). Besten Dank für Einsendung: Sie erhalten noch Bescheid. — Aus den Familien Rechtsanwalt Emil Dreifuß, der langjährige hochverdiente Vorsitzende der Ortsgruppe Emmen» dingen deS konnte dieser Tage seinen 70. Geburtstag feiern. — Abraham Herrmann und Frau Klara feierten am 1. Dezember ihre goldene . Hochzeit. — Max Straus, der Verstehet der Gemeinde. Bruchsal, der seit vielen Jahren dem Vorstand der Ortsgruppe des C.-D. angehörte, ist im Alter von 70 Jahren verschieden. — Ernst Fried, m a n n. der frühere langjährige Vorsitzende der Ortsgruppe Kiel des C.-V., ist am 24. November im 70. Lebensjahr gestorben. Dr. Leo B a r c z i n s k i (Bariton) und Dr. Hans , Nathan. (Klavier), bringen am 12. Dezember 20.15 Uhr. im Bechstein-Saal., Linkstraße 42. in Deutschland lebende jüdische Komponisten unter dem Titel „Jüdische Musik unserer Zeit" zu Gehör. Einlaß nur mit Reichtzvcrbands- oder Kul» turbundmitgliedskarte. Zahnarzt abspielt: sie wirkt sich zwar in der Dekmwmie des Stückes zu breit uns. entfernt sich ober in der ironisierenden Geistigkeit nnd den fortgesetzten Anläufen einer echten Lnst- -ipielphantane weit von der konventionellen Schwanlschablvne, in die sonst Liebesszenen mit wenig Witz nnd viel Behosten hineingepreßt werden. Bleibt die Frage noch Sinn nnd Tendenz des Stückes, da für einen Dichter wie Show, der zugleich ein revolutionärer Feuerwerker des Geistes, ein kühner llintverter ncorolischer nnd sozialer. Werte ist. das Drama niemals Selbftzn'erk. sondern stets einer höheren Bestimmung dienen musste. Sollte ..Man kam, nie wissen" eine Satire gegen die zur Zeit der Cutstetnillg des Stückes noch in den Kindersstiuheil steckende, moderne Franenemanzipalivn sein, als deren Vertreterin hier Frau Clandon ihre meyr 'menichentrenndlichen als menschlichen Gefüllte vnenbart^ Oder ist es wie .ein Weckruf für die. Rechte des/Vaters, dem das Erziehtmgswerk der . Kinder-in die Hand, gegeben werden soll, ge-, nt äst der alten F-atnilientraditwn. die Bst-' Nattghtait als Oberhaupt der Familie tür sich in Aitsprüch nimint! Oder will-es scbsieptich der Seibstbestummutg. einer iceien. tingebundeiten Jugend diettett. die in dein Zwillingspaar Philip und Dolly fröhliche Gestalt angenominen hat/ Man kann's nicht wissen; denn Shaw hat uns seine Absichten lutd Ziele im Stück selbst nicht verraten. Bielletcht gibt uns aber der Schluß der Komödie einen Fingerzeig: viel leicht sollte dieser Schluß mit seiner vunten -- Mockerade uns vedenten. das Leben sei nickst,: anderes wie ein tz.sthrslenball. in dessen tollen; Wirbel auch die gewichtiget; und entsckiei dungSvollsteti Dingen ihre Schwerkraft verlieren ... Die Aniführnug. bei der znm ersten Bla'.e Fritz Wisten Regie führte, war. von leichten Stockungen int Tempo, be'onders z,i Beginn der ersten und im dritten- '.'Ml. aö gesehen, von bentertenswerler Scywnngtrafl nnd Lebendigkeit tntd machte sich besonders in der sprachlichen Durchbildtt'.tg einiger Schauspieler erfreulich bemerkbar. S i g m nn d N ti.n ber g spielte die Nolle des verlorenen Paters hit wesentlichen ans den bärbeißigen, unbeherrschten Sanguiniker, hinaus, dem die wildereit Megtingen des Herzens eigentlich gegen seine Natur sind; vielleicht hätte er' die Ausbrüche des-erhitzten Temperaments--durch eine Nuance grotesken Humors-,.. wie sie im ersten Akt spürbar .wurde, mich weiterhin ntilderit können. Utt- , übertrefslicl) der andere Pater, der Kellner W i l l y' P r a g e r s : ganz vornehme, gemessene nnd doch lieb'ensivürdige Würde, ganz frolie Selbstgenngsainkeit einer, fetncit und zarten Seele, die auch der-unterwürfige Perkehr mit den verschiedensten Gesellschaftsklassen nicht ans ihrem rnhigeit Gleichmaß zit bringen vermochte. Neben beiden W a l t h e r H e r z (bisheriger Künstlername Walther Hertner) als junger, forscher, - im Liebesspiel reizend jonglierender Zahnarzt Dr. Pale nt ine: man durste feststellen, daß. dieser talentierte Schauspieler nach einer längereit Abwesenheit von.'der Berliner Bühne sprachtieh und. darstellerisch außer-' ordentlich gewachsen ist, und daß er auch die früher beobachtete eigentümliche Sprödigkeit des Naturells offenbar ganz abgestreist hat. Seine Partnerin war Ruth Mannheimer (bisheriger Künstlername Ruth Reimer)^sie gabihrer Gloria den Stolz und den geisttgen Hochmut, der sich gegen alle erotischen 'Wallnugen gewappnet fühlt, um im Kamps der Geschlechter schließlich .rettnngslos zu unterliegen. Das jüngere Geschwister. unti Zwillingspaar. Philip und Dolly, sorgte in der frischen, kecken, dreisten, jugendlich, übermütigen Darstellung vmt J o s6 st o Le w y (bisheriger Künsilername EriM^Lenart) nnd G l l e n Moses iür aitsgelasiene Heiterkeit. Den: Ernst der durch das plötzliche Erscheinen des Paters beratlfbe'ckpvoretten. Sitnatiott entsprachen Lilly Kann als Ntnlter in angenehmer Zurückhaltung und verständiger Selbst, disziplin, sowie Martin Brandt als älterer Freund und Respektsperson der Familie. Herbert G r ü n b a u m als Justizrat und Sohn des Kellners gestaltete seine Rolle zwar nicht im Sinne des Dichters, dem für den Raisonneur seines Stückes ein furchterregender, imponierender Riese vorschwebte; statt dessen verkörperte er — nicht unwirksam — eine etwas rauhe und strenge, redegewandte, suggestive Advokatennatnr, die der Umgebung weniger Schrecken als Ucberraschung und zunehmendes Dertrauen einflößte. Schließlich sei noch der Bühnenbilder von H e i n z C o n d e l l gedacht, die wieder viel Geschmack. Sattberkeit und Akkuratesse verrieten. ’ Stück und Darstellung wurden vom Publikum, besonders nach den beiden ersten tmd nach dem letzten Akt, mit stärkstem Beifall anfgenommen; zum Schltiß rief man alle -Künstler, tntd den Rcgtssettr Fritz Wisten tvicderholt vor den Vorhang. . Dr. Hugo Lachmanski „Sbnkin und der Haupttreffer“ im Münchener Kulturbund Endlich ist es gelungen, ein Schauspiel- Ensemble des jüdischen Kulturbundes in München zusaminenzustellen. Es.wurde.die schon in anderen Kulturbünden zu Gehör gebrachte Tragikomödie „Sonkin und. der Haupttreffer" von Fuichkewit'ch in der deutschen Uebextragung von Hirschmanu aufgefiiyrt. Das literarisch bedeuttutgslose Stück-euthält doch soviel treffende Typik und Situationskomik, daß das Publikum lebhaften Anterl^rm den - Vorgängen auf der Bühne nehmen konnte. Unter der verständnisvollen Regie vock Hugo Magnus konnte insbesondere der Darsteller der Hauptrolle. Benzion. Renkazischok. eine achtens- -inerte Talentprobe ablegen. Vielleicht war sein Sonkin im zweiten Teil des Stücks leicht übertrieben. aber der Gcsamteindrtlck ist -so gewesen, daß inan iicn aus ein Wiedcrhvren in einem anspruchsoottcreu Stück freuen kann. Die beiden Oberspielleiter Hugo Magnus, der Leiter der Münchener Aufführung 'Fot. Dr. Zucker, München Frauenrollen der Frau und der Mutter Sonkins wurden von Lilly Marschütz und Jda Kraft mit viel Verständitis für das Besondere der Süttation dargestellt. Erich Rvsenthal gab den Pults in Erscheinung und Gestik recht drastisch, aber man muß ihn, bis , znm nächsten Auftreten noch mancherlei Hebung intheatrallscherttSprechtechnik toünschen. Die übrigen Rollen tvurden 'durch Walter Ries. Paul Kuhn. Charlotte Magnus und Henny Weiß durchaus bühnengerecht därgestellt. wobei in§- besondere die kräftige Schwanksigur, die Walter Ries verkörperte, die Lacher im Piibliknm anzog. Das gefällige Bühnenbild stammte von Marieluise Kvhn. Ca.

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