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Central-Verein-Zeitung · 1935-11-28 · 48 (28.11.1935) · page 4

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
48 (28.11.1935)
Date
1935-11-28
Page
– (sequence 4)
Language
German
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6. A. Berliner: Aus dem Leben der deutschen Juden im Mittelalter. Berlin, Poppelauer, 1900 7. Herbert Fischer: Die verfassungsrechtliche Stellung der Juden• in den deutschen Städten während des 13. Jahrhunderts. Breslau, M. & H. Marcus, 1931 8. Raphael Straus: Die Judengemeinde Regensburg im ausgehenden Mittelalter. Heidelberg, Winter, 1932 - . Diese Einzcluntersuchung ist zur Durcharbei- - jung der folgenden Schrift besonders wichtig (siehe auch: R. Straus, Antisemitismus inv - Mittelalter; Zeitschrift für die Geschichte der Juden in Deutschland, Jahrgang 6, Heft 1). 9. Wilhelm Grau: Antisemitismus im Mittelalter. Das Ende der RegensburgerJudengemeinde1450—1519. Mit einem Geleitwort von K. A. v. Müller. München, Duncker & Humblot, 1934 » ' 10. R. Lewin: Luthers Stellung zu den Juden. Berlin, Trowitzsch,1911 C.Geschichteder Juden in einzelnen deutschen Ländern und Städten 1. Preussen a) . Territorialgeschichte 11. Selma Stern: Der preussische Staat und die Juden. S. unter 11, 46 12. fsmar Freund: Die Emanzipation der Juden in Preussen. S. unter 11, 64 13. H. Brand: Der Staat und die Juden. Königsberg, 1929 14. M. Levy: Der Staat und die Juden im Norddeutschen Bunde. Lissa, Scheibel, 1867 Zur Geschichte der Juden in Deutschland im Zeitalter Bismarcks von Interesse. b) Provinzial- und Stadtgeschichte Berlin 15. Ludwig Geiger: Geschichte der Juden in Berlin- Berlin, Guttentag, 1867 Brandenburg 16. Werner Heise: Die Juden in der Mark Brandenburg bis zum Jahre 1571. Berlin, Ebering, 1982 Für die Zeit seit der Wiederaufnahme der Juden in die Mark unter'dem Grossen Kurfürsten s. unter 11. . 17. A. Ackermann: Geschichte der Juden in Brandenburg a. H. Nach Quellen dargestellt und mit urkundlichen Beilagen. Berlin, Lamm, 190.6 Auch für die Geschichte der Juden in der Provinz Brandenburg wichtig. Ost preussen 18. Jolowicz: Geschichte der Juden in Königsberg Posen-West preussen 19. A. Heppner und J. Herzberg: Aus Vergangenheit und Gegenwart der Juden und der jüdischen Gemeinden in den Posener Landen. Koschmin-Bromberg, J. Tuch, 1904 20. dsn. :■ AusVergangenheit und Gegenwart der Juden in Posen. Koschmin- Bromberg, Selbstverlag, 1914 21. dsn.: Geschichte der Juden in Höhensalza. Frankfurt a. M., Kau ff- . mann, 1907 ' 22. J .Herzberg: Geschichte der Juden ' in Bromberg. Frankfurt a. M., Kauffmann, 1903 ' ■. Pommern . , 23. Ulrich (Erotefend: Geschichte und rechtliche Stellung der Juden in Pommern von den Anfängen bis zum Tode Friedrichs des Grossen. Stettin, Herrcke & Lebeling, 1931 Schlesien 24. M. Brann: Geschichte der Juden in Schlesien. Teil 1 bis 6, erschienen 1896 bis 1917 Leider unvollendet. 25. Israel Rabin: Vom Rechtskampf der Juden in Schlesien, 1582 bis 1713. Breslau, Schatzky, 1927. 26. J. Bemdt: Geschichte der Juden in Gross-Glogau. 1874 27. Marcus Kopfstein: Geschichte der Synagogengemeinde Beuthen O.-S. Breslau, 1891 - » Sachsen 28. Siegbert Neufeld: Geschichte der Juden in Sachsen und Thüringen. 1. Band Berlin, Poppelauer, 1914; 2. Band Halle a. d. Saale, Gebauer- Schwetzke, 1927. 29. ds.: Geschichte der Halleschen Juden im Mittelalter. Selbstverlag, 1915 30. Moritz Spanier: Geschichte der Juden in Magdeburg. Magdeburg, L.Sperling, 1925 Schleswig-Holstein 31. Victor: Die Emanzipation der Juden in Schleswig-Holstein. Hamburg, Philipsen, 1913 Hannover 32. A. Lob: Die Rechtsverhältnisse der Juden im ehemaligen Königreich und der jetzigen Provinz Hannover, Hannover, 1908 33. Riemer: Juden.in niedersächsischen Städten Westfalen 34. Gierse: Die Geschichte der Juden in Westfalen während des Mittel- (Fortsetzung folgt) erfassen durch die Intuition des Genies. . Das Genie der Kunst stellt nicht nur das dar, was der. Blick erkennt, sondern was aus dem Verborgenen. dem Religiös-Wirklichen in die menschliches Sphäre hineindringt. Tie Tatsache des ■ Genies ist so der stärkste Beweis für die Wirklichkeit, von der die Religion spricht. Genie ist auch der Prophet. Tie jüdischen Propheten Habendie ihnen .offenbarte Wahrheit gekündet, . bajj das Wirkliche zugleich auch das Gute. ist. Das. Wirkliche ist das Gute, und das ■ Gute ist das - Wirkliche daraus läßt sich alle Offenbarung; der Propheten Israels zurückführen.- , Gut tft: - nicht,, wasnützlich ist, sondern es hat seine Wurzel, im Geheimnis, in Gott. - - So -bedeutet auch ..reltgiose Verwirklichung im Judentum: das Gutein das menschliche Leben hinein,zuführen. In anderen Religionen glaubt man, daß nur der Heilige der religiösen Verwirk-. lidjmiQ teilhaftig fei. Im Judentum dagegen ist jeder-berufen und verpflichtet, das Religiöse zu verwirklichen. Dadurch kommt in unser Leben die hohe Bedeutung der Stunde. Denn.in der Stunde soll der Mensch Ewigkeit erwerben. Er darf niemals warten, zögern, aufschieben: er ist immer .gefordert,, immer beansprucht, immer ausgerufen. Nicht das Harren auf etwas, was kommen soll oder wird, heißt für ihn Religion. Zwar kennt auch der Jude die messianische Erwartung. Aber - sie hat ihren Anfang bei diesem Menschen, in dieser Stunde, in diesem Jetzt.- Religiöse - Verwirklichung ist im Judentum nicht ein Erlebnis in einer Stunde höherer Stimmung, sie soll nicht e r lebt, sondern g e lebt werden. ... - Aber wir sind Menschendie-leicht vergesien. Wir müssen erinnert werden. Solche Erinnerungen bedeuten für uns die jüdischen Gebote. Sie sprechen zu uns aus dem Jenseits, aus dem wahrhaft Wirklichen. Das Zeremonialgesetz ist ein System , von Erinnerungen. . „Vergiß nicht, was das Wirkliche ist", ist der Sinn dieser Gesetze, An sich bedeuten sie wenig. Frömmigkeit besteht nicht im Essen und Trinken. Aber. Essen und Trinken im Sinne der Gesetze können Zeichen der Wirklichkeit sein, an diesie uns erinnern sollen. Wenn .wir mit diesem. Verlangen an. das Gesetz Herangehen, so stellt sich uns leicht die Frage: können a l l e diese Zeichen Raum in unserm angefüllten Leben erhalten? . Sind ihrer nicht zu viele, als daß wir sie wirklich leben könnten? Hierauf ist zu antworten: es handelt sich, um Zeichen, um Erinnerungen. Nicht tn der Zahl liegt ihr Wert, sondern darin, daß sie erinnern. Zwei. Zeichen, die stark und bestimmt erinnern, sind mehr wert als 10 und 50 und 100, die nur schwach und unbedeutend zu uns sprechen. Wir dürfen nicht fragen, ob der Forderungen zu viele sind, wir müssen anfangen! Vielleicht wird., das Zeichen dann wieder Zeichen zeugen, so wie Gebote und gute Taten Gebote und gute Taten wieder gebären. Nie fertig sein, aber immer beginnen, — das ist das Prinzip der religiösen Verwirklichung. Wir leben in Bereichen der Menschen, und wir vergessen darüber oft das Reich Gottes. In dem Guten/ das wir tun. ist dem Reich Gottes in unserm Leben ein Platz gewährt. Wer einmal erfaßt hat, was das Wirkliche ist, der wird ein anderer, ein neuer im Leben. Von uns alleü wird diese religiöse Verwirklichung gefordert. Von jedem von uns auf seinem Platz, in seinem Dasein, in der Stunde, die jetzt gerade ist. Das, was ein ^kkes"Geböt nennt: ein Stück Welt so zu schaffen, daß es ein Stück Gottes Reich wird, das ist religiöse Verwirklichung. Der-. Vortrag, bedeutete eine Dethestundefür alle, die ihn hörten. Mit seinen gehobenen und erhebenden Worten führte Baeck die. an ihn gestellte Frage nicht nur in gedanklicher Höhe ihrer Antwort entgegen, sondern gab durch die Inbrunst seines Sprechens und seiner Forderung eine unmittelbar von jedem einzelnen Hörer zu verwirklichende Weisung. Damit stellte er seine Rede in eine selten so glücklich geschaffene Mitte von Predigt, Lehrvortrag und praktischer Lebensgestaltung. - E. R.—J. Ein Trost für die Vierzigjährigen ' Bei der Besprechung von Berufsumschichtungsfragen, Sprachenlernen und dergleichen wird in. der Regel nur von den Menschen'bis-zu- 8'>'oder 35 Jahren gesprochen,.- Tie Aelteren, glaubt man. seien Nicht mehr fähig. Neues zu lernen. Für alle die, die bisher so in den Winkel gestellt worden sind, mag ein "Aussatz „Erwachsene lernen schneller als Kinder", den wir auszugsweise in der „Auslese", Heft 11, November 1955, finden, ein Trost sein. Inihm wird die Frage aufgeworfen, ob Erwachsene lernen können. „Kann matt", so heißt . es. „im vorgeschrittenen Alter neue Fertigkeiten entwickeln? Die Antwort lautet: „Dies wird nachdrücklich bejaht durch Tr. Edward L: Thorndike, den bekannten Psycho- , logen am Lehrerausbildungs-College der Cvlumbia-Universität in. New-Pork. Er hat festgestellt, daß diejenigen, die über das mittlere Alter hinaus sind, nicht so rasch lernen, wie-die im frühen Erwachsenenalter. Mer sie können lerneni und sie lernen auch, wenn sie den Willen dazu haben. „Ein Fünfundsechzigjähriger kann damit rechnen, daß er in einer Stunde mindestens halb soviel lernt, wie er mit 25 Jahren lernen konnte, und mehr, als er im Alter von . & bis 10 Jahren zu lernen vermochte", sagt Tr. Thorndike in der Einleitung zu seinem neuen Buch „Adult IvtereKs" (Interessen der Erwachsenen). Er und andere Psychologen haben festgestellt, daß die Kindheit nicht die beste Zeit zum Lernen ist. „Das beste Alter zum Lernen im Sinne , des .größten Gewinns aus der auf das Lernen verwendeten Zeit sind die zwanziger Jahre. Jedes Lebensalter von 15 bis 45 ist besser als das Alter, von 10 bis 14 Jahren." Kunstnachrichten A l e xa-n de r K i p n i s ist von der Wiener Staatsoper für drei Jahre verpflichtet worden. Die Operette „Lissy" von Fritz Kreisler, in der die Jugend der österreichischen Kaiserin Elisabeth behandelt wird, soll in Hollywood durch Josef von Sternberg verfilmt werden. Ter bekannte Bühnen» und Musikalienverlag Josef W e inberg er in Wien, dem fast sämtliche Operetten von Millöcker, Johann Strauß, Supps u. a. angehören, konnte kürzlich auf ein fünfzigjähriges Bestehen zurückblicken. Von Henry B e r n st e i n. besten letztes Bühnenwerk „Hoffnung" in Paris ununterbrochen mehr als 400mal aufgeführt wurde, geht demnächst am Theätre Gymnase ein neues Schauspiel „Das Herz" in Szene. Bernstein ist auch in Deutschland mit Stücken wie „Der Tieb"^ „Baccarat". „Israel" viel gespielt worden. Das. auch in Deutschland bestens bekannte L e n e r - O u a r t e t t wird in Paris an sechs Abenden sämtliche Streichquartette Beethovens .zu Gehör bringen. zaudert ihr noch?. Wollt ihr den Zorn des Emirs, gepricien fei fein Name, auf euch cherabbeschwvren? — Vorwärts, führt den?ieb zur Richtttätte. daß ihm werde, roas des Kadis Weisheit über ihn verhängt hat.. ." Tie Bewaffneten sahen einander an. Noch zögerten sie. waren unschlüssig. Ta aber der Terwi'ch. nicht achtend der Käferlein, um die er doch vorher so besorgt gewesen war, über den Unrathaufen hinwegstieg, und das Volk . nackdrängle, gab der. Führer der Häscher das Zeichen, und der Zug fetzte sich wieder in Bewegung. Sarnai war verstummt. Sein Blick war nach innen gerichtet — voll all dem Pöbellärm ringsum. von der Wut des Terwischs, der . zu immer größerer Eile antrieb. merkte der Todgeweihte nichts. Er hielt Zwiesprache mit seinem Gott — er war gewiß, daß der Herr, bei dern Gerechtigkeit ist', einen Schuldlosen nicht würde leiden lassen... ' . So war man vor das Tor hinausgelangt, wo der Henker und seine Gehilfen Samai in Empfang nahmen. Schon,stanh er. die Augen zun: Himmel er!,oben, unter dem Galgen, 'schon, hatten sie. ihm die Schlinge um den Hals gelegt, da tönte von fern eine. Stimme: „Haiti Int 'Namen'des Emirs — hall'" Ein steiler aut schaumbedecktem weißen Roß balutte sich einen Weg durch die widerwillig parückwei'chende Wenge: ein Abgesandter des .Emirs.-'zu . dem die Kunde von dem Borgefallev.en gedrungen-war. „Wie weißt du", wendete der Bote sich an. Samai. ..daß dieser Terwisch die Schatz« kannner beraubt hat „Ja, habe es geiehen . . ." ..Tu warst al'o Zeu'ge des Raubest ..Aern — ich sah es mit den Augerr meiner Ter Terwi'ch...schlug eine gellende Lache aust E-.n Wahnsinniger!"' -. rief er. ..Ter sichere Ted hat i!ut um sein bißchen Verstand T v.st der Bote enlstchied. daß man sogleich das Haus.des Terwischs' durchsuchen solle. und dort fand man wirklich einen Teil des Schatzes. Noch immer leugnete der fromme Ntann, behauptete, daß ein Tschinn ihm die Kostbarkeiten zugezaubert habe, um ihn verderben. Aber es nützte ihm nichts — man warf ihn ins Gefängnis und spannte ihn auf die Folter. Keine Qual jedoch vermochte seine Zunge zu lösen. Samai, war von dem Richtplatz zum Emir beschieden worden, dem man gesagt hatte, daß dieser junge Kaufmann die Gabe des zweiten Gesichts besitze. Ter Fürst fand Gefallen an dem bescheidenen Wesen, der Demut und Gottcsfürchligkeit Samais, . wies ihm eine . Wohnung in seinem Palast an und wollte, daß er immer um ihn sei. Aber wie'sehr er auch in ihn drang: Samais Wund blieb verschlossen. sobald der Herrscher Auskunft darüber verlangte. was den Gast zu nächtlicher Stunde'auf die Straße getrieben habe. Nun war Samai schon den zweiten . Tag im Palast, da ries der Emir ihn zu sich, reichte ihm huldvoll .die Hand und sprach: „Ich habe nicht an deiner" Unschuldgezweifelt. jetzr aber ist sie sonnenklar vor aller Welt:. Int. Haus der Geliebten des verruchten Terrvisws hat. man den Rest des entwendeten Schmucks euldeckt. Ich will die. Frau, die ihn verbarg, vor dir verhören — ich meine', es wird dir eine Genugtuung fein ..." Er klauchte in. die Hände, und alsbald wurde ein Weib hereingebracht, da» zitternd' und schluchzend das Haupt zu Boden gesenkt hielt. Tamai aber hatte die Frau gleichwohl erkannt, und erschreckt rief er ihren Namen: „Rahab . . .!" Ta o'.ickte sie ans. Wie ein wehes Lächeln— ging es über ihr Antlitz, mit versagenden Füßen.stchiepvte sie sich zu Samai. und leise, stamme,ud kamen ihr die Worte von den Lippen: . - Hab' Erbarmen mit mir.-die ich deiner unwert :var . Tu bist gilt und edel und wahr. Aber ich habe gcheucl)clt und dich betrogen Ein Krampf erschütterte ihren Körper, und bevor noch Samia ihr beispringen sonnte, sank sie sterbend zusammen. Ter frömmelnde Terwisch aber erlitt noch am gleichen Tag die verdiente Strafe, und Samai, den all das Erleben ernst über seine Jahre hinaus gemacht hatte, dankte dem Herrn für seine wundertätige Gnade... Anekdoten um Abessinien Der Streit zwischen Abessinien und Italien hat Bibelworte auslebey lasten, wie eins Geschichte beweist, die ein amerikanischer Journalist erzählt unddie, wenn sie auch. nicht wahr ist, doch wenigstens den Vorzug hat. daß sie gut erfunden, ist. In ihrem Mittelpunkt stehen zwei Persönlichkeiten. . die jeder kennt: Mussolini und . der Papst. Mussolini wollte den Papst davon überzeugen,- welch ein gerechtes Beginnen der Feldzug in Abessinien sei und welch eine Mission Italien dabei zu erfüllen habe., Der Duce wies deshalb auf Vers 12 in Kapitel 2 des Propheten Zephania hin, woes heißt: „Auch Euch, Abessinier iAethivpicrj. werde ich mit meinem Schwert erschlagen." Das hat der Prophet gesagt. . Aber auch der Papst kennt seine Bibell Er machte Mussolini auf einen Psalmvers auimerkiam. (6S, Vers 92), der besagt: „Abessinien sAethiopien) .wird bald seine Hand zu Gott ausslrecken." * llnb das Merkwürdige und Reizvolle an dieser Geschichte ist. daß sie sich zugetragen haben könttte. Tenn die Argumente, die von Mussolini in bezug auf seine Mission bei diesem Feldzug und vom Papst in einer Ansprache dagegen gebraucht ivorden sind, ähneln in mehr als einer ^öinlichi dt'rn ,^mrn>. hpffim, mni in diesen hrthpn Versen zum Ausdruck kommt. zUnd noch, ein anderes wird bekannt, tvas man bisher nicht gewußt hat: König Salomo soll schon ein Luftschifi besessen haben! So soll es wenigstens in einem Dokument flehen, das sich im Britischen Mulcum befindet, und das in der heiligen Stadt Akstnn. die jetzt von den Italienern eingenommen worden ist. gefunden worden sein soll. Es handelt sich um ein Manuskript „Die Glorie der Könige" (llebra naga8t), in dem folgendes verzeichnet ist: „Ter König Salomo - hat der Königin Saba alle prächtigen Sachen gegeben, die sie begehrt hat, darunter auch ein Schiss, das in der Luft durch den Wind schweben kann. Salomo hat es mit seiner Weisheit, die Gott ihm geschenkt hat. gemacht." Tie- Verbindung des Königs Salomo mit der Königin Saba ist bekannt. Aber daß König Salomo sogar Ikarus mit seinem Federschwingenslug übertroffen haben soll, ist bisher noch nicht der breiten Leffentlichkeit vertraut. Vielleicht findet sich ein Wissenschaftler, der das ergründet. Di\ Arno Herzberg Strassenumbenennungen in Frankfurt a. M. Der Frankfurter Oberbürgermeister hat vor kurzem wieder einige Straßent'.mbenennungen bekanntgegcben. Unter den Straßen, die einen anderen?lamen erhalten, befinden sich auch solche, die, bisher nach jüdischen Pcrsönlichkeiteit aus Frankfurt.. a:.,M. benannt gewesen sind. So hieß die frühere Budgesträhe, jetzt Laitaemarkstraße, nach dem bekannten Philanthropen Henry Budge. Die Hallgartenstraße hatte ihren' Namenvon Charles L.HHallgarten. der im Jahre 1908 in Frankfurt 'gestorben ist und eine große Anzahl öisenilicher und jüdischer Stiftungen gemacht hat. Die frühere Jacobhstraße hieß nach dem Politiker und Abgeordneten des Paulskirchcnparlaments 1848 Johann Jacoby. Tie frühere Lehrbergerstraße war dem Andenken des ersten Buchdruckers und VerlagsbüchhändlerL im Stadtteil Rodelheim. Lehrberger, gewidmet, der sein Geschäft bereits im Jahre 1796 in Frankfurt betrieb und in jüdischen Kreisen als der Verleger der bekannten „Rödelheimer Tefillot und Machsorim" fHeidenheimi be- -ftnrnrlTn " ’ .'1' "~ Die spanische Akademie sür Haut- und Geschlcchtskrankheiten hat. den berühmten Wiener Dermatologen. Universitätsproscstot:' Dr. Moritz O P p e n h e i m, zum Ehrenmitglied gewählt. Profeiior Oppenheim, ein Bruder des Präsidenten der „Union österreichischer Inden". Regiernngsrat Dr. Hermann Oppenheim, genießt hohes Ansehen in wissenschastlichen Kreisen. '

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