Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 47 (22.11.1935)
- Date
- 1935-11-22
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 47 2. Beiblatt 22. November 1935 MW UND IHRE ZEIT Jelmda H^llewi Von Frits Bamb&s-ger 3i’ir wnicu nicht sehr viel und davon wenig ganz Sicheres ' uvcr das Leben Jehuda Hallewis. Geburtsjahr. Bildungsgang. Berufsleben. die Stationen 'einer Wanderung, sein Tod die Gelehrten widersprechen sich ost in der Festlegung dieser Taten, für-die sie sich aus spärliche Indizien stützen müssen. In Toledo ist er geboren: um liE."., zu der Zeit, als dort christliche Herrschaft fast vier Jahrhunderte islamischer Macht abloste, ohne die Leistungen islamischer Kultur vergessen machen vder nudpuir ihrer fortdauernden Wirkung Einhalt tun zu können. In Lucena. der großen Iudcngemeinde des granadii'chen Bereichs, die schon im achten Jahrhundert nach Babylon gemeldet chatte, das; sieeine rein' jüdische Stadt sei. soll Jehuda im Lehrhaus des berühmten Halachilten Alfafsi gelernt haben-.. Während dieses Aufenthalts im arabischen Spanien studierte er auch Picdizin. Ais Arzt lebte er dann in Toledo, vielbeschäftigt und angesehen wie später Mäimonides in Aegypten. Vielleicht hat er sieh auch noch in Eordova einige- ^ahre ausgehalten, bevor er um 1140 nach Palästina aufbrach, -^cr Weggang aus Spanien., die Rciie selbst, ein Zwischen- Zausenthalt in Aegypten sind ein Triumphzug für den Tichter ^Ud Philosophendenen Paine längst bekanntgeworden war. lieber seinen Aufenthalt in Palästina weift die sichere Forschung nur wenig zu sagen. Tie Tage aber meldet: Al» Jehuda Hallewi das zerstörte Jernsalcm erblickte, habe er sich _ in tiefem Schwerz zu Boden geworfen und zerrissenen Herzens sein großes Lied an Zion ängestimmt. das in Verzweiflung anhebl: Zion! nicht fragst du den Tcinen nach, die Joch tragen. Best deiner Herden, die doch nach dir allein fragend und in hvssuuugsvollcr "Verheißung schließt: - - Selig. wer harrt, und erlebt'», und schaut, wie aufgehl dein Licht Tes Ttrahlgeschosie die nachr'gen Schatten durchschlagen, Deine Erwählten zu schaun im Glück, zu jubeln mit dir, Tie neu du jugendlich prangst wie einst in Urtagen. Ein sarazenischer Ritter Hobe den Länger bemerkt und den im ' Staube Liegenden, ingrimmigen Zornes gegen den Ungläubigen voll, überritten. Tie Sage dichtet das Leben zu Ende. Sie findet den Schluß, der die sinnvolle Krönung , dieses Lebens ist. Sie singt , die Melodie zu Ende, die sie aus dem Werk des Dichters herausgehört hat. Sie läßt den Tichter. wie Gott den Mose, die Verheißung schauen, aber nicht mehr erleben. Volkssage versteht aus unbewußten Tiefen, und hier ließ sie die Hoffnung, die datz Ziel nahe sieht. in Gewißheit vorgreifend umschließt, mehr gelten als die Erfüllung. Uns will scheinen, daß sie damit das Leben fo deutet, wie es das Werk Jehuda Hallewis fprterW Sein dichterisches Werk, in welcher Formung auch immer es erscheint, ist Lyrik. Tas ist so zu verstehen, daß es unablösbar ist. von dem Subjekt, das spricht. Er schildert nie so. daß die Schilderung ihren Sinn sür sich hätte als die Beschreibung eines Gegenstandes oder eines Verlaufs. Er ist nie objektiv in der Art. daß man Bilder erhält, die für alle Zeiten und jede Situation richtig sind. Tie großartigen Gedichte, die aus der Sccrei'e nach Aegyplen entstanden sind.- uialeu ruckit in' epiicber Breite das Bild von Woge und Wind. sie geben mcht den Eindruck, den mau aui der See vou der Unruhe.des Pieeres. hat- In ihnen ist die Bewegung des Wassers und dte. llurfihe -des Herzenseines. -»Welt-- und Seele, als Einheit gefühlt von einem Menschen, der in sromuier Erregung der höchsten Glücksin'wartuug eutgegenfährt. Subzektwitat des Ausdrucks, das stellten wir schon einmal fest, gehört zur Eigenart desspanischen. Juden, die ihn von dem deutschen Juden des Mittelalters unterscheidet. Tas beginnt in der Dichtung bei Samuel Hannagid: Gabirol läßt die .'Relancholie seiner privaten Gefühle in seine "Verse ausströmen, und noch stärker aus der privaten Erlebnissphäre kommen die Frivolitäten der Tichtung des Alcharifi. Sie bleivcn auch darin. Wir -Amsterdamer üketto X on Arthur Lilhorxlsit ' In den ewig grauen Trödlerläden Alter Ghettogaffen weht die Spinne Ueber Helme, Schwerter Friedensfäden. Zauberhaftes Gaukelspiel der Sinne: In der Stille hörU du Rcmbrandt reden Mit der Traummagie der toten Dinge, Truhen, Fcftgewänder, Fächer, Ringe Und dem fehläfernden Gcheimnislebcn Auf Gemälden gilbender Gehalten, Deren Seelen durch das Dunkel schweben, Immer neuen Farbenglanz erhalten Von der Bibel bunten Schilderungen. Manchmal ruht auf den Verwilderungen Wirren Krams , ein erzner Cherub aus, Schwinge beterfromm gesenkt auf Schwinge Nach der Fahrt von Gotteshaus zu -haus. Silberleuditer bietet feiner Zweige Ornamcntfdiwrung Mofes Antlitz dar. Von der Decke baumelt eine Geige. Wird des Abendengels Märdien wahr? Ueber Fiedelfaiten läuft die Spinne, Daß fie wie fiebkofl vom Bogen Itrieh Tönen fo, wie wenn ein Chor beginne. ’Geifterhaft verwunfehen. wunderlich Wachsen Stimmen aus den toten Dingen, Heben an geheimnisvoll zu fingen. Gott und Welt und Zeit und du und ich Wandern ruhelos durch alle Weifen Und entgleiten wie die ahnfrauleifen Graditenkähn^rVerui die Sonne blich. können uns Ttmiil)lm. imr .können iiwlwertlc'icn.'wir können uns sogar.angeiptoll,en niliteu. Ave: nur wißen immer, das; der andere 'priclp.^nnd daß e» nn-> Vesten falbgeia-llt. Tri Ticiil-er gcltanet. da,; io,r-ingenier Welt uns nü.tieiien.^W,r /möchten 'im-"- viellenlg aluckicki ennichteii. wir ahmen Ttarli Aber es givt keine 3'ervni-dliclikeit von uns uns. gegenüber - bei Welt feues anderen. Sie iß von vornbereiit und meist auel, zuletzt uiiljt innere. Tas ist be, Jet»,da hallewi anders. Ancli bei ihnt sprickN er selbst, sprüht er ans s e i n e r S iiinition. Jehuda Haileun bricht auf. stellt.aui seinem Schin. sieht sich dein ivild bewegte» Meer Persällen. macht Rast in Aegyplen. hat immer das hoeli gebaute Zion im Sinn - alle Stationen. der »Joifo Jehudafinden Ausdruck im täedictil. ")>ver iit ihm teilt Israel seinen . Hoisnung entgegeil. und die Iln.rulte Israels ist tvie die lln rnlie des Meeres. Iehud,; Halleivr spricht uickU im Bgir-Tou Seine Person Irin nichl ve'clieideil zurück. Sie stellt sogar nn "Bordergru.iid/ z'lver in ilim und in. dem. nui-- er dichtet, spricht Israel. Seine ltz'eprä.feiilatioiisfraft tfl in stark wie die Wahr lleit^ die er ergreift/.o.Iine daß seine Personliciikeit dabei ',>> -schaden koinnil und verliert -sich-verliert. Tie Siknation. in dir er tritt, ist die Situation aller Inden: aber sein Einzel jcliicksal betiätt in ihr sein v-nnviclit. -Es-bleibt ili ilim so be deutend, daß. H><r*> er dilliterisel, geüallet. alle verpslu!>te>>o ellvas bedeuten und docl> lilriicti vteibeu kiniii. . ch'hii.da Halleioi liat im clnihlielien undim arabisel>eii Spanien, gelebt. Er. kennt.die Herrselmsi Edoius- »nd die -Herr schuft Ismaels, <'lber wen» er davon', fprilht. dann spricht in illin der Jude iui Eril -überliaupt. Und auch wenn, er niri)- ansdriicklich davo.ii spricht, ist es nickit aiiders. Jeder "per seiner Ticlitiiug in getränkt mit alte» Vora>issetz>111gen seine.'- Eristeuz. Tieie Erisleuz. das Sein des Juden, ist letztlich sein eigenes, Tl,ema. So lial il,» vennicti Heine enipsnnden. der ancl) ein Lvrikei iit. oft im tteiilen E>ediäi> die grosre "Weisheit ansgeiprortlen iiiid lnai,el>ma> in aller Avlr»nnlgkeit da - Indeni>l,icksai veriianden l>al-, - Ja. er n>ar ein großer-Ticisier. Stern iind Zacket seiner .Zeit.. Seines Volkes Licht Und Leucsite- Eine imindervare. große Ieiiersätile des Gesanges. . Tie der Selinierzenskarawäne Israels voraiigezogen In der Wüste des Erils. * In die "Bcktsie des Erils ist der Jude gesandt worden. 3iiw! nur seiit Körper isk dorthin verbannt, mich seine ^eele hat dort 3llohnmig.genommen.. Meis; mmi, ob Gott mit in da Eril gezogen istf Man muß i>iii loben, inan kaiin im Eri> vielleicht iiirl,t inehr tun. als ihir lohen. Aber in diesem Lvt> trachtet mau zu ihin.-des ivahren LebeiiS Luell. hin. Trinn Lob aller Seelen steig' zn Dir äiis. o Horregott Teiin Lobworte finden Dich, den Prächtig itmranken sie. In der Verlasienheit . der Frenide. Edom zugeschleppt, vcr stoßeir zu Hagars ^tanim. bleivt dem Iirden als Lebeii - ivunder. das ihn hält. Gottes Liebe., "Wenn Er mir grollt, bin ich der Knecht der Knechte. Ist Er mir hold, bin ich die Beacht de.r Brächte. Aus der 'Vcrlasieulieit ioächft so als wahre Gemeiiischast die zu. die eben-nur der Vk-rlassene..gewinnen kann. In der Einsam Kleines Dorf-Idyll! Von Alfred Auerbach Es ist etwa fünfzig Jahre her. daß das Äind hier herauf fuhr zitr Hochebene. Aus der Stadt kam es mit der Mutter. Sie wollte es bei Verwandten im Tort zur Erholung unterbringcn. Noch war cs dieselbe Station, von der der Weg zu dem kleinen Tors abbog. Hopfenstangen waren das Einprägsamste in der Landschaft, damals schon. . Ein weites Rund, ein Teller, aus dem da und dort ein Kirchturm am Rande schüchtern . auntrcbte. ein dünner Wald strichelte am Horizont eüvas Abwechslung in das Bild. "Wie die Umrisse nnd. die Farben, so anch die Leute. Ein paar Hühner gackerten, ein Vogel piepte. Fern bellte ein Hund. Friede und Stille rnndnm. Weiter schritt map und tvnrde iniincr znnt Mittelpunkt, desselben Kreises. Hochebene. Felder. Hopfenstangen. Ahnung voii Weilern iintcr der Andeutung der . Gotteshäirslein. Feldwege, ganz vereinzelt eine Menschengestalt, ein Piiss der Eisenbahn, ganz. bescheiden in der "Weite. Tas Kiiidcrgcmüt nahm den Frieden in sich aus. Eudlrch kam das Tort. Es bestand aus einer einzigen Straße und ein paar Tutzend Häusern. Hinter den Häuserreihen waren Gärten. und diese wieder grenzten an kleine Wälder. Man konitte sich gar nicht vorftcllen: daß. je Lärm die Feierlichkeit der Landschaft stören werde. Und sie wurde auch nicht getrübt, soweit der Knabe sich erinnern konnte. Er bekam ein feines Zimmer im beträchtlichsten Haus, das - den Verwandten gehörte. Tie besaßen ein ^Kolvniakwateitladleim Erdgeschoß. Es roch gemütlich nach Eichorte. Psesfermünz. Spiritus. Petroleum.-Taneben auch nach Karree und Gewürzen. Tie Eerüchlein vermischten sich am Fenster des Zimmers mit Fclddüfrcn und Sbsipaumblütenhauch. , - Fliegen summten. Käser brummtcut. Drunten gurrte manchmal die Ladenklingel und bimmelte, solange es ihr paßte, dann schlurfte jemand heran, und das Gespräch bewegte sich bequem immer in derselben ansregungssrcien Art: ..Grüß Gott. Herr Kiese/ „Grüß Gott. Iakoble." / ..Eichvric — c Päckle." Tann dauerte es eine geratime Weile, bis alles umständlich besorgt und bezahlt war. ..Also, adie.... Herr Kiese." ..Adie. Iakoble . .." Anch die Gespräche trugen.Ruhe in das Zimmer des Knaben. ' Noch nie hatte er solch eine Ausgeglichenheit der Stimmung erlebt. Er schliei traumlos . . . und-wurde gesund. Tie paar Wochen zeichneten in sein Kinversein ein Bild menschlicher Erfüllung, des Friedens und der Lebensfreude.... Er trug dies Erlebnis allezeit in sich. * Nach 7.0 Jahren schritt er über die Hochebene und sie war. wie damals. Kein Auto hastete über den Feldweg, noch nicht einmal ein Fahrrad war zu, sehen, vereinzelt, eine Menschengestalt. Das Tbrflcin war das gleiche wie damals. Er erkannte noch jedes Haus und ging durch die einzige Straße, um das Fenster wiederzuiinden. an dem er damals saß und die Sicher-, heit des Bebagens am Atem des Seins genoß. Tas Fenster war da — pnverändert. Tor Laden gehörte andern Leuten. Er wagte nicht in das Haus einzutreten. Aber ein Mann trat vor die" Türe, musterte ihn neugierig und fragte gleich nach dem Namen und den Wünschen. Ter Besucher des Torfes schien schon angemeldet zu sein. Er bildete eine Sensation. ——,, - Tas war ihm unlieb. Es patzte nicht in sein Gefühl, das von damals her zu ihm kam. Er gab karge Antwort. ' TÄm wurde er zu den noch lebenden Resten der Benvandtschast gewiesen. Alte Leute, die nicht mehr in dem stattlichen Hause wohnten. sondern in einem kleinen, etwas verfallenen einstöckigen Bau. . Zwei Schwestern-und ein Greis. Er stieg nach einem guten Wortwechsel, der. vom Fenster her eingcleitet wurdedie wackelige Treppe hinaus und wurde, mit allzugroßent Respekt empfangen. Er war hier, ein Ereignis. Das gute, alte Fräulein sprach fast inehr. als ihm lieb war: in ganz knrzer, Zeit kramte sie die ganze Geschichte der Berwandten von damals bis heute ans nnd flocht ihr eigene- Schicksat. das sie ohne Elic gelassen' hatte. in,t Bedacht hineiit. es sei nicht an ihrer Schönheit gelegen, die habe ganz im Gegenteil imnier Be wunderung erweckt, nein, es sei ein Roman und sie werde den noch berichten. ", Tann kam die Sckiwefter imd setzte ihre Geschichte in Laus, sie tischte dazu Wein lind gute Sachen aut. und nun begannen die beiden lieben Bcenschen Eriniternngen im Tnett tun.- zubringcn. .die Namen all der Leute, die ne erwähnten. klangen irgendwo im-Gedächtnis-des, Besuchers von der M,itter her. denn sie nvnaus einem Schwarzwalddorf in der Nähe, und da gab es kein Einzelschicksal, da teilten alle, yim mindesten mit der "Neugierde, meist aver auch mit der Sorge -das Ergehen, des Zügehörigen: Nicht lange nnd der Bruder, kam vom Feld herauf und begann nun mit an den Erinnerungen zu weben. Tazit schnaufte er gutmütig, und sein gesundes, breites Lachen gab dem iüefpräch einen wohligen Untergrund. - Er sprach iticht viel, er tvars nur alle' paar Blinnten eine Beinerknng oder Berichtignug zwischen die rascheren Sätze'der Frauen. Zn einer Stunde war alles berichtet, »vas sich hier -zngetragen hatte, nur der Roman der ersten Schwester fehlte noch, aber sie bat sich aus. den Gast über Feld geleiten zu dürfen, was aller -fsits bejaht wurde.-...... — Ter Galt mußte allein den frühen Mittagsrisch genießen, die seltenen Leckerbissen — denn hier mar Fleisch nicht alltägliche Kost. Güte'würzte das Mahl "nd es schien, a! - ob die Birnscheu hier i,nr älter gcworde'n wären, nur—älter! Ter Abschied war herzhaft und ohne sedc Berstimmilng. Bian hatte Freude gehabt und . war dafür dankbar. Es war so lieb, wie sic sich für die ..Aussprach" erkenntlich zeigten. Tann nahm die älteste Schwester dom Bc sucher das Kösserlein aus der Hand'und leiteti il)ii den Weg zur Station, den er dpch io wohl kannte, aber sie ij'oltte.,ilyn doch ihre Gelct>ichte jagen.. Und nun sctjritt sic langsa», als sei jede Blinute ein großer L'gcrt. neben ih»>!>er und. da sie kein Duett inelzr zu bejürchtcii liattc. gab sie in geiiiäclilichem Tempo ihre Liebcsgescl,ichte. Es n>ar eine-rührend oiiiiachc Sache. ..Er" war trc>llos..er hatte eine.reichere -aber gewiß nicht Schönere keuuengelernt undlic verlaßen. Genuß hatte die <ü,,tc d,is alte-'- ilpon viele Tutzend Jahre lang berichtet, abei der Gast war dock) Schriststeller, also inlißte e> von all den vielen am meisten Berständni-"- Und er hatte es. er lächelte anch freund lieh, als'sie ihre einstige Hübschheit'pries up.c- . nuf dem Feldweg erwartete, daß er ihr rtorli Spureit des Gerveseneit zubilligte. Er tat e - nnd machte ein Pienschenkivd vielleicht noili für einige,Jahre tranntgtücklich. Tann-verabschiedete er sich und er faiia in seinem.' Köfserchcu noch Blumen unv> Friichte. die sie hineiubugi'iert hatte. Bor -".ll Jahren war er hier als Kind lieben seiner Pliitter dahergegangen, Ti>' l^'bene war unverändert, der Würzhauch giita "ber sie-Hirt. Tie Kirchlein lugteil noch über den Horizont hiila^is . . . Hühnergackerten, ein Hund bellte /— ferne pfiss leise die (riseilbahik . . < sdie Hopsenstangeli reckten sich am Wegsaumv—. An der Station mutzte er warten, bis eiiIZug hier zu halten willeninar. Er diirile noch eine ganze Weile rcanmenW- : 7 ' TT Tann raste ein D-Zug hochnäsig vorbei und drüben auf der Hauptstratze hupten Autos unwillig, ungeduldig und grell. Tas Wiedersehen mit der Kindheit war weggeülascn.,.