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Central-Verein-Zeitung · 1935-11-14 · 46 (14.11.1935) · page 7

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
46 (14.11.1935)
Date
1935-11-14
Page
– (sequence 7)
Language
German
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„Religiöse Erziehung“ Dreigespräch im Berliner Jüdischen Lehrhaus, In der Tonncrstags-Neihc des Berliner Jüdischen Lehrhauses fand am 7. November ein Treigespräch zwischen Rabbiner Tr. Alerandcr Altmann, Tr. Paul Eppstein und Rabbiner Tr. Manfred S w a r s e n s k y über Fragen der religiösen Erziehung statt. . Altmann stellte zunächst als jüdische» E rz i e h u n g s z i c l den im Aufträge. Gotkes handelnden,. an'Gott gebundenen Menschen hin.. Tex Gehorsam/ den diese Gottesgebundenheit im' Gefolge hat/.erstreckt.sich nicht. nur auf.die .rituelle Schare, -sondern auf alle . Lebensbezirke des.. menschlichen Tasein». . Auch Swarsensky fordert' als Erziehiingsziel den religiös-gebundenen, „theozeutrifchen" Menschen, dessen Leben - sich n icht - nur nach Den Gesetzen der „Ethik" auszurichtcn habe, sondern dessen Ethik vom Religiösen her seine Be-, gründung und Sinngebung erfahren-müsse. Im Gegensatz zu Altmann bestreitet er jedoch die Möglichkeit. die überkommene Tradition al» Ganzes zu übernehmen. Tic» kann schon deshalb nicht geschehen. weil Kodisizierungen der jüdischen Gesetze, wie etwa der Schulchan Aruch. au» dem autonomen jüdischen Leben de» Mittelalters erwachsen seien und sich dadurch zum Teil auch, aus äußerreligiöse, z. B., zivilrechtliche Gebiete erstreckten, die inzwischen durch staatliche Rechtsnormen abgelöst worden seien. Gegenüber einer „von autzen". auserlegten Bindung an das Gesetz fordert er, daß der einzelne Mensch sich „von innen" her an das Gesetz binde. Das sei nicht die'leichtere, sondern die schwerere Entscheidung, denn sie verlange eine innere Auseinandersetzung mit jeder einzelnen gesetzlichen Vorschrift. Eppstein wirst nunmehr die Frage auf, ob es auch eine jüdisch-legitime Sphäre außerhalb de» Religiösen gäbe, und ob neben /der religiösen Erziehung eine andere jüdische Erziehung, etiva zum' geschichtsbcwußteu oder knlturbcwußtcn Juden, denkbar sei. Ties verneint Altmann: nicht der sich selbstherrlich fühlende Mensch, sondern die Kreatur, das Geschöpf'Gottes sei das Erziehungsziel. T:e von Eppstein erwähnten, von vielen Juden heule erstrebten Ecmcinschaftsbindungen oder^ territorialen Lösungen seien für sich allein betrachtet keine Lösungen, sondern Auswege. Gegenüber dem von Swarsensky erhobenen Einwand bezüglich der Ueberholtheit einzelner jüdischer Gesetze vermie» er auf die Nesponsenliteratur. aus der der Wille zur zeitgemäßen Auslegung der Gesetze liervorgche. 1 \ Auch Swarsensky lehnt den religiös-ungebundenen Menschen als Endziel der Erziehung ab. Er erkennt jedoch auch die Wege zum Judentum, die heute außerhalb der religiösen Sphäre. beschritten tverden, in ihrer Wertigkeit an. Es sei durchaus möglich, daß der Weg zur Religion über die Gemeinschaft schlechthin gehe. Er zitiert in diesem Zusammenhang die Forderung der Merkleute nach zeitweiliger „religiöser Abstinenz". Gerade zur Vermeidung von Scheinlösungen, batten die Werkleute es. für richtig gehalten, den Menschen zunächst an die . jüdische Gemeinschaft schlechthin zu binden und nicht vorschnell dort religiöse Bindungen zu konstruieren, wo diese noch nicht mit der inneren Bereitschaft des einzelnen in Einklang stünden. Das Gespräch wendet sich nun der Methode der religiösen Erziehung zu. Erziehnngsiaktoren sind: Hans, Schule und Gottesdienst. Altmann fordert einen neuen 'Kontakt zivischen Rabbinern und Gemeinden. Tie Beziehungzivischen beiden Eleiucnlen indischen Leben» darf nicht rvie die zivischen Theologen und Laien, sondern ivie die -wischen Wissenden und Fragenden sein. Swarsem'kt, iveiit aus die Fuuktloii de» Syuagogengoitesdieusle» hiii. Gerade in der Grvßgeineinde, wo sirl' -ein enger Kontakt zivischen Rabbinern und iedem einzelnen Ge, meindcmitglied. nicht Herstellen lasse/, lei die Synagoge in ihrer auflvckernden Funktion nicht - zu'unterschätzen.-/ Sie. biete die Ehanee für -eine . -Neuverknlipfnng der. Menschen mit ihrem Judentum. ,Als tveiteren'Erziehungssaktor■ hebt Epp- - stein die-Jiigendbundc hervor.- Al» letzte Frage wird da» Prolüem der j ü di - s.che n F o r Mg e b ung erörtert. E» irlird aus /die Versuche.- .insbesondere unter der jungen Ge- . neration. zur Schassüiig neuer Formen." hingewiesenwobei Sivarsensky die Feststellung macht, daß man im allgemeinen wenig schöpferisch gewesen sei und vielfach zu alten Formen znrückgefundeu habe. Gegen diesen Weg der freiwilligen Uebernahme einzelner Formen wendet sich Altmann von seinem orthodoxen Standpunkt aus. Es gehe' nicht an. von Brochoh zu Brochoh vvrzudringen. Vielmehr müsse das Gesetz in seiner Totalität übernommen werden. Diese» Dreigespräch verlief ebenso lebendig wie das erste, über da» wir 'in Nr. 4P berichtet hatten, jedoch unterschied es sich von diesem durch eine stärkere Geschlossenheit und Systematik. Trotzdem konnte natürlich eine erschöpfende Erörterung des ganzen Fragenkomplexes nicht erfolgen. Es galt vielmehr das Wort, das Eppstein an den Schluß des Abends setzte: „Wir sind am Ende, wir sind nicht am Ende, wir sind nie am Ende!"* Dr. W. R-ck. Von der Jerusalemer Universität Der neue Rektor Ter Senat der HebräZ hen Universität Jerusalem hat den Professor an der Philosophischen Fakultät, Tr. Hugo B e r g m a ii n, zum Rektor für. das Studienjahr 1905-06gewählt.-' Tie Würde eines Rektors der Hebräischen Universität ist in diesem Jahr zum erstenmal verliehen worden. Während früher die wissensck)astliche und administratwe. Leitung der Anstalt in den Händen des Universitätskanzlers lag. ist auf der im September d. I. in Luzern abgehaltenen 9, Tagung des Kilratoriums der Universität das Amt des Universitätskanzlers abgeschasft worden, nachdem Tr. Inda L. Magnes, der dieses höchste Amt der Universität seit ihrer Gründung bekleidete, seine Demission gegeben hatte. Bei der in Luzern. getroffenen Neuordnung erklärte Tr. Magnessich bereit, der. Universität seine Dienste als Präsident weiter zu widmen. Dr. Chaim Weizmann wurde zum Vorsitzenden des Kuratoriums wiedorgewählt und die allgemeine Berwaltimg der Universität übernahm Salman Schocken als Vorsitzender des Erekntivrats. Gleichzeitig wurde zur Erhöhung des Maßes akademischer Selbstverwaltung bestimmt, daß ein vom Senat zu wählender Rektor als höchster akade-, Mischer Würdenträger die wissenschaftliche Leitung der Universität in Gemeinschaft mit den von den Bibliographie idi/cher Werke . -r - . - 2U Fortsetzung, Nochmals: 11 Geschichte ( All gemeines ) 50. Caesar Seligmann: Geschichte.der . jüdischen ■ Reformbewegung von Mendelssohn bis zur Gegenwart, Frankfurt a. M., Kauft mann, 1922 Zur Kenntnis der inneicn Entwicklung des 'deutschen Judentums in neuerer Zeit unentbehrlich. 51. Max Wiener: Jüdische Religion im Zeitalter der Emanzipation, Berlin, Philo-V erlag, 1933 Auch für die allgemeine GcistesgeSchichlc des Judentums im 19. Jahrhundert von grosser Bedeutung. 52. Christ. , Wilh. Dohm: Geber die bürgerliche Verbesserung der Juden, Stettin 1781 und 1783 Das Werk des Kriegsrats Dohm begründet, aus dem Gedankengut der Aufklärung - heran», die Notwendigkeit, aus Gründen der Menschlichkeit die Lage der Juden zu verbessern. Mit diesem Werk wurde Dohm der Wortführer der christlichen Well, die zu einem 1 eil, durch Mendelssohn angeregt, die Lage der Juden als schmachvoll empfand. ■ 53. Manasse b. Israel: Rettung der Juden, aus dem Englischen übersetzt, nebst einer Vorrede von Moses Mendelssohn, Berlin, 1782, neu herausgegeben Berlin, Welt- Verlag, 1919 In der Vorrede setzt sich Mendelssohn mit Dohm - und dessen Kritikern auseinander: Die Schrift selbst war eine Kampfschrift zur Rechtfertigung der Juden von. allen gegen sie .erhobenen Vor würfen, die mit dazu führte, dass das. England Oliver Cromwclls den Juden wieder das Nieder/ lassungsrecht cinräumic. 54. Moses Mendelssohn: Gesammelte Schriften, herausgegeben von G. B. Mendelssohn, Bd. 1 bis 7 (8), Leipzig, 184345 55. ds.: Gesammelte Schriften, bisher erschienen die Bände 1, 2, 3 I. Teil, 7, 11, 13, 16, Berlin, Akademie- Verlag, 1929 ff. Diese vollständige Ausgabe der Werke Mendcls- 7 sohns. mit Einführungen wird in 16 Banden grossen "Formats Von der Akademie für d:e Wissenschaft des Judentums" herausgegeben, freilich liegen erst einige Bände vor. 56. ds.: Jerusalem oder Ueber religiöse Macht und Judentum. Berlin, Welt-Verlag, 1919 57. ds.: \Phädon oder Ueber die■ Un- . Sterblichkeit der Seeley 'Reclarns . Universalbibliothek Nr. 335 . Lobet Moses Mendelssohn gibt es eine grossiMateratur. aul die liier nicht vollständig .einkernigen werden kann. I lingewiesen sei auf. 58. Fritz Bamberger: Die geistige Gestalt Moses Mendelssohns. Frankfurt a.M., Kauf fmann, 1929 59. Bertha Badt-Strauss: Moses Mendelssohn, der Mensch und das Werk. Aus Werken, Briefen, Gesprächen und Zeugnissen. Berlin, Welt-Verlag, 1929 Eine gute 'Einführung in den Lchcrisraum Mendelssohns. 60. Encyclopaedia Judaica: Moses Mendelssohn. Zur 200jährigen Wiederkehr seines Geburtstages. Hrsg. von der Encyclopaedia Judaica. Berlin, Lambert Schneider, 1929 Enthält -sehr wichtige Ein/claufsül/e. 61. Verband der Vereine für jüd. Gesch. u. Lit. in Deutschland: Gedenkbuck für Moses Mendelssohn. Berlin, Poppelauer, 1929 62. Sebastian Hensel: Die Familie Mendelssohn, 1729 bis 1847. Neu heraus- . gegeben von Fr. Brandes. Bd. 1, 2. Leipzig, Hesse & Becker, 1932 63. Satomon Maimon: Geschichte des eigenen Lebens (1754—-1800), (Schocken - Bücherei, Nr.^33^34), Berlin, Schocken,' 1935 Ein aufschlussreicher Weg von Ost nach West. 64. lsmar Freund: Die- Emanzipation der Juden in Preussen. Bd. 1, 2. Berlin, Poppelauer, 1912 Das grundlegende Werk über die Emanzipation in l'reusscii aul. Grund des geschichtlich bedeutsamen Gesetzes vonlNIL' Im eisten Band Darstellung, im zweiten Band Akten.. 65. Salo Baron: Die Judenfrage auf dem Wiener Kongress, auf Grund von zum Teil ungedrückten Quellen dargestellt, herausgegeben mit Unterstützung der historischen Kommission der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien, R. Lowit, 1920 Verarbeitet worden. Die Antworten, die der Sphinx de» Lebens Vom Glauben gegeben werden, enthalten die tiefste Weisheit der Menschheit.- Als Träger dieser Weisheit, galten ihm neben den Botschaften seines Glaubens der Talmud und die Bibel, die er das „Vaterland der Juden" nannte. Von einem jüdischen Weisen wird erzählt, er habe sich so sehr in das Lesen der-Bibel vertieft, daß er nicht gewahrte, wie. die Jahrhunderte über ihn himveggingen, und Völker ans der Erde erschienen- und wieder von ihr verschwanden. Diese -Erzählung übte aus Tolstoi einen tiefen Eindruck aus, und während er die Blätter seines Kalenders.mit den Weisheiten der Jahrtausende bedeckte, mag ihm diese Legende den überzeitlichen und überränmlichen Weg der Wahrheit gewiesen haben, deren Kalendarien sich nach jenen großen Gesetzen umblüttern, in denen das göttliche Geheimnis wirkt! —y — Friedrich Nietzsches Schwester, die um die Sammlung. Herausgabe, Verbreitung und Wirkung seines Lebenswerke-Z hochverdiente Frau Dr. b. «. Elisabeth Förster-Nietzsche, ist jetzt von d'er. gesamten Leffentlichkeit noch -einmal ausführlich gewürdigt worden. Was diese jetzt in ihrem 90. Lebensjahr , in Weimar Verstorbene geleistet hat, das darztlstellen, ist nicht, unsere Sache, doch waren auch ihre Berührungen mjt dem jüdischen Problem von mehr als privater Wirkung-besonders aus den Bruder und auch aus das Nietzsche-Bild,, das durch ihre biographischen Arbeiten entstanden und gefördert worden ist. Eine gewisse, wenngleich noch nicht besonders ausgeprägte Grundeinstellung dürste auch sie. bereits au» dem elterlichen Pfarrhaus mitgebracht haben. Als auch sie später in den Kreis " um Richard Wagner kam, entwickelte sich diese Einstellung zur unverkennbaren Abneigung gegen Juden und Judentum, der sie ihr 'Leben lang treu bleiben sollte. Sie teilte ihre Anschaünng mit Tr. Bernhard Förster,' einem der tätigsten .Mitarbeiter der -.Bayreuther Blätter" und Vorkämpfer der Wagnerschen Weltanschauung, desien Gattin sie vor etwa 50 Jahren geworden ist. . Um. diese Zeit>war Dr. Förster bereits ein iveithin bekannter Mann, einer der Ideologen und radikalsten Führer der antisemitischen Bewegung. Ein Freund Stöckers, Theodor Fritsch» unh Liebermanns v. Sonnenberg, einer von den „Deutschen Sieben", hat. er die Petition an Bismarck angeregt und organisiert, die, am. ltz.-April 1M81 überreicht, mit 267 000 Unter- .schriften die Einschränkung der Jndeneinwande- . rung. den Ausschluß der Juden ans den obrigkeitlichen Schicht-en und dem Bolksschnllehreramt, Registrierung der Juden tt. a. forderte. Mit dieser Petition, konstatierte im Nachruf ans Tr. Förster die „Antisemitische Korrespondenz", „begann die antisemitische Boltsbeivegnng, die .unaufhaltsam vorwäts geht". Man weiß, daß Dr. Förster mit seiner Frau nach dem ersten Abebben der Bewegntig nach Paraguay gegangen ist und die Siedlung Neu- Germanien gegründet hat, wobei Frau Dr. Förster-Nietzsche eine beträchtliche iliolle spieltet Nach dem Tode ihres Älannes hat sie sich dann völlig der Pflege des kranken Bruders, der Ordnung, Herausgabe, Erforschung und Kommt ntierung seines Werkes gewidmet. Schon" vor der Reise nach Südainorila hatte sie/ in Nietzsches' Ausetnandersetzuitg mit Inden wie Paul Röe und Lou Andreas-Salome eingegrissen, deren jüdische verkunst eines. Der stärksten Motive der zu dieser Zeit scharfen Diskussion zwischen den Geschwistern bildete. . . Auch die letzten Auslänser solcher Meinnngs- .Verschiedenheiten waren mit der Judenfrage verknüpft. Während Nietzsche in den letzten Jahren »von Wagner abkam. hat Frau Tr. Förster- Nietzsche sich vom Genius Richard Tüagner und von den Anschauungen des Bayreuther Kreises, dessen Ideen besonders Wolzogen unb Ehamber- Äain vertraten, nie entfernt. ,So war es offenbar zu erklären/ daß sie Nfttzsches Wendung dem Ein- ' ilnß von Georg Brandes zuschreiben konnte. -Später hat sie iure Dieinnng. von jüdischen Einflüssen aus das Werk Friedrich Nietzsches kauut mehr^ geäußert und vornelimlich die Größe und Originalität des tsitetzschescheu Geistes dargeitellt und nach ihren Krästeu verteidigt. Abessinische Kunst i°m Kaiser-Friedrich-Museum Im Erdgeschoß de» Katier-Friedrieli-Niuii'tit.is ist angenblicklich eine kleitu Abessiiuett-Vlus- Nellttng zu sehen. In unterem Zitsautineuyuiig können die frühen -llttnftwerle' tiiteressieten, die die Erpedilion der Berliner.Ninseen -tu den Jul,- reu illtiä.g.'"» zur Ersorselttitig besonders der' ället, Stadt Äksniu zutage gebracht Huben. Alsmn. die heilige 'Stadt, galt lange als -Yruiinngst!udl. und das ÄllerheUigsle il,re» Tempel», die ihm-' deslade, soll das Original der von dem -Sul>u per Königin von Saba und Salomo in Jeruiulenr entweudeten Bmtdeslade 'ein. Tie Jayrluitiettoe alten archäologischen Selsuiie Alsums tourden durch diele, kaiserliche Erpedilimr ' Iwieder ntis Tageslicht- .gefördert und dem . Wissenschaft, liehen Studium zngätrglich gemacht. Ter .yatalog ,,her Sammlungen de» Naiier Jrtedrieli-Ninsenm soweit er gerade die. antzerenropaitchen Al'teili,!- gen nn Erdgetchoß nitnaisi it-wird, soll auch ül>er diese trüheu abesiiniiihen .llitltnrdenfin'-iler /M-'. -schlich geben-. In'- der jetzt: eL-inu-icit Sei,an bewundert matt iit sehr guten Photos die .Rieien - iielen mit ihren pthlreichen Stvekw-erken. die >iiü an die Minaret!» der Moscheen oder die '.s>io,-seo. türme, Eämpanili. der frühen italienischen tvolie/-- Hauser erinnern. Ein Bild bringt die Ansicht von. Aksum mit dem weiten Steleiiseld und dem Bezirk der —.allerdings später gestifteten — abeod ländischen Zivnskirche. Ein anderes Photo zeigt eine Gerichtssitzung zu - Füßen der weltbekgunle.-i Stelen, deren Erbamnig in die ersten Jaln- ^hunderte n. Ehr. fällt. Aksum lag seit mehr als hundert Jahre» im tiefsten Märchenschirrsi—Als am "Ende des lmü'--' gangenen Jahrhunderts noch dem .Tode Kai-'ee Theodor II. der Regus Johannes ans den abe'snischen Throti kain. mar er ein eitriger Fördere der kulturellen Besirel'tn'gen seines Lande-:-, ''h-- .Grund, wie cs heißt, eigener Ouelleiistitdieu iner steh ja auch den Knnigssitz nach dem Rinster de» Salomoitisehe-n Tlirones sihiaieden. I>r. O. II. Bildende Kunst in Düsseldorf Tip Nlaler'tadt am Rhein lnrgl inihren Rlatiern j»disil,e NtinfUer. die ,'iil, auf den verfchiedensle-n' .lltitittgelnele» betätigen. Im Be.wnßtjeiu der B-erpflnIpiitig, ii,re in ImTfoni Lebenskämpfe sleheudei, kimstiil,affenden iüetnejiidemitglieder 'zu nnleiftützeii. flellle - ihnen' die 7 tifseldorser Stptagogengeiitctide zur stieran - fialliing eiiter 'ckttstzellttiig. einen Teil der Rätime tlire» Gemeiiidehatise». zur ,-Bersiigtitig.-. ..Mar. 'A-e f! t e l d /hat die Attsyellung arraugiertr Er nt mit z-ihlrenl,. a Porträ!.-. 'd:e fern egenfte» Schaffen-'-gebiet' laldi ii. vertrelen. (' l Dn ihlft c-J n'"if!erlich. d>t-- Jiidivion.'lle und. typ,ick, triiti 'nnlige de» Objektes klar - zn ersaifen und heraus;uitelleu. Zahlreiche Landjchatlen und '-"ltmtenftticke sind in-' enideuttgein Nalnrnlismti: nach . aller. , guter . Rlanter gemalt, aber 'ouerlnl, voii der Pi eioululjcu mit - ftc» ■'i iinti(cv. , l>c!elä. X!’i'n /Müir r! e r u iietzl man 'ä,oi, - lpuhioe-rligere Bilder, s Seine .,?illee" ist im Liindschintliehen und'. Fzgürlieheii - gut geiel,en. in dr/r Z-arbigleit linst in-'.nuh! -teuie .remohole Per- .'"uliäje J.otP. /.'Inri) di» ,.g„l,herde im laut ]UüctmijH'11, jo bemegi iiä, .„tu, da» Motiv g'l't, Zinn erste» Male stellt sich Jiilo L e v i n »nl einer größeren Anz-ll,t tun, . 'Ji.ü'rfi'it ans '-nherer und feiner ,etngen Schltt'fenspertode our. Seine Agiiarelle, vor allem..-.K-aline int -Laten", sind g. lait in Lu'l nnd. Licht und-weife» um fielvre und knlnie Techoi'l hin. 7'ie Lell'ilder dagegen find bei allem Trati'gäitgerifchett in der l'iitfelfnlwnng in den .Z.frbenmt zu wenig gc- 'ockert. Dem begabten jungen Rtzalec möchie'man. e:ue etwa» sauberere Palelle wü.i-schen; dadurch -.-=1 LfH It -m.imJn-.i nv-Tüuriinn neN.nsf^,» Farbwerte l ja rer lieratt-treleu.- Weniger Rtalpr als Ra- ' -prer i't Nlar '.tzt a » d e l I, r o d. Maüd.elbrod --.'i-f.tpljt cs, in daN Schmarptzoeiß der Blatter , .-rn-mv-rc .zarbigkeit z>R bnngen. Sie jugendanic Mariann.e < I e r n zeigt hnhsche Aguärelle, 4 \

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