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Central-Verein-Zeitung · 1935-11-07 · 45 (7.11.1935) · page 5

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
45 (7.11.1935)
Date
1935-11-07
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Aufgaben der Eignungsprüfung Wir vcröncntlichlcn in c.'!r. 1.3 rinr» Aussatz . . l't'n ui|.'v'(ijsi. Miirinil i; i i' b c n 11) n'[ : ..Lstr nirnrf sich zur Wccfaib'cit?" Tr. Heinrich Kuhn schreibt;>>;». au» t>er 'Bcsürchtiiiig/ bas; ans den; verösientlichteii Aiiiiatz die irrtümliche Meinung '' bcrausgelesei; weideir könnc.. das; die Vvrlehre die Psdchvtcchnische iimunp-jpviifirnci ersetz.. da- ,;ü unter anderem sviqende»: „Tie Bvrlchie kann E;g;n»iig und 'Nicht-., ei.piung erst und) mcljictcn cwqcljcuöcv J Beobachtung scstilcllen. ivvbei e» mime: noch zweifelhaft bleckst'. . ob nicht im einzelnen grille Fertigkeit /. oder Unsertigkeii für 'Anlage oder deren Mangel -'-gehalten;viro. ein -gar" iiicfjt selteiier Fall, Hvic" n*uja alle, an» den L cl; ulzen gniisen - schon ersahren haben,;n denen bas bccksrestckat oft genug nir die Arbcitsfnnktion gilt. Für diese seinen, aber cntscheidcridcn Unterichicde bedarf cs sehr erakter Methode,;, über die die Psychotechnik. in der übrigen» Dentschlaiid seih fahren führend ist, verlügt. Dazu kommt. , das; in der bigiiiii,g»a,,allste die Anlagenve.rhält nissc schon nach kurzer Uickersuchinig geklart werden können und keine wochcickange Beobachtung und damit Zeilverliist nötig ist. * - Ausgabe des Psychotechnikers ist . e». den Grad der elementaren Anlagen sestzustcllen: 'Ausgabe der Bvrlehre ist c», diese. Anlagen zu fördern. So stellt z. B. die Psychotechnil fest, das;/ ein Prüfling zur Verarbeitung leichten (Pappe», mittleren (Holz) oder schiveren (Metallf Blaterial»' geeignet sei. Dazu bedarf e» besonderer Prüf-, verialiren. Apparate und auch einer besonder» geschulten Beobachtung, im; z. B. zu erkennen, ob - selbst bei einer gelungenen Prüfnngeübiing — die echten psychophysischen oder unechte Er'satzfnnllivnen B. Beivegu;; gsichchahmung) ivirksam ivaren. Wenn die» klar ist und damit zugleich ertaniit wurde, welche Ergäiizungs-!'rziel,»ug zum Handwerk der Betreisende braucht,, dann kann auf Grund dieics Berichts die Bor- -. lehre ihre tvertbolle Erziehungsarbeit ertragreich gestalten. ilstürde dieses sinnvolle Zusammenarbeiten zwischen Psychotechnil und Borkchre noch besser und fester organisiert werden und sich nicht nur auf rein handwerkliche Arbeitsverlichtnugen beschränken, dann müsste es mit diesem Gierfähren möglich sein, jeden Inden — auch den üorperbehiiiderteu — zu produktiver Arbeit»-. 'ährgkcit cnizuscp.en. V/as tut die Berliner jüdische Gemeinde? . Das Werbcrescrat der Jüdischen Geimnnde zu" Berlin veranstaltete am ergangenen Sonntagunter der Leitung von Tr. Kurt Julius Riegner seine U'chste Führung durch ihre Anstalten und Institute. Diesmal wurden zwei soziale Einrichtungen gezeigt. die beide eine lange Geschichte haben und die l»eide in besonders starkem Maße der Sorge für die Jugend gelten. DaK Waisenhaus ss der Gemeinde in Pankow. 1-^2 erbaut. mit seinen weiten Fluren und seinen Iirengen. nüchternen Paumlichteiten ist ein Beweis für den.sozialen Sinn seiner Stifter, .Leute herrscht ui diesen :>iüüu;en lebhafte», wahrhaft fröhlick>es Treiben, das in keiner Weise an einen kasernenmässtgen Betrieb erinnert. Tas/moderne Waisen- Haus, so scheint cs. ist viel mehr als ein Wohltätigleitsinstitnt. es üt geradezu eine Läse für die sin; gm Menscheu geworden, die hier leben. — so weit ck> führt e» sie von den'Röten der Zeit, so gesichert elvu sie hier. Ein geschulte» Lehrpersonal trägt Lvrge.. dast. die Fustgen ---in dieses. Waisenhaus werden grundsätzlich nur Zungen ausgenommen — eme gute.Bildung erhalten und bis zur Bermsreise und darüber hinaus geführt und geleitet werden. Von"-der sinnvollen Freizeitgestaltung, die. hier '" herrscht, gab das Aquarium. der Spiel- und Basteliaal und nicht zuletzt das Mundharmonika-Blasorchester beredtes Zeugnis. Ganz anderer Art find das Indisclie Jugend- Wohnheim und Lehrlings-Heim. die die Gemeinde zuiammei; » >i den; dentich-iiraelitii'chei; Gcmeindeblliid.verwaltet. Beide Institute wurden, in; Som- .wer dieses Jahres raimstich vereint,, organisatorisch aber bleiben sie -ihren verschiedenen Zwecken gemäß . getrennt, Hier. wird sozial gefährdeten Fugend. - l'ichcn eiii'Hei»; geboten und anderen darüber hin- - aus noch eine Lehrftatte. an der ste ein -vandiverk - ».» Garteilban- Schneiderei oder Schnhinacherei —; erlernen loinien. Auch Iper geioaim man den Eindruck,. das;' viel geschieht. nm 'INeiiichenschicksale zu,, gestalten und die Jugend stark für ihre/ Ausgaben, zu machen. .. . 6eääokLnr8teier für Felix Goldmann Zn Ehren des vor einem Jahr dahingegaugenen . Leipziger Gcmeinderabbiiiers und Borsitzendcn des Landesverbandes Mitteldeutschland des (Ä B.. Tr. Felstr Goldmann, hatte der Borstand der Israelitisel)en Aeligionsgemeinde zu Leipzig einen lleiiren tlreis von. Freundei; des Berewigtei; zu einer schlichten Feier^ anlässtich der Eiithütliing des. von der Geineinde gestifteten Grabdenkmals wich.' den; neuen Israelitischen Friedhof an der Telztzscher Landstraste eingeladen. Acbei; den Fäinilienangehörigen und den persönlichen Freunden Felir Goldmanns nah«; das gesauste Leipziger Rabbinat sowie die Kisttnsbeaustenschast der Geineinde und Bertreter der Felir Goldlnann nahestehenden Lrganisatimien an der..Feier teil. Aach einen; von; Gemeinderabbiner Gwtav Eohn gesprochenen Gebet ergriff im Aufträge des Ge;ne;i;devorstäi;des Mis Borstandsnsttglied Wilhelm B re slniic r das Wort, inii ii; einer kurzen. zu .Kerzen gehenden Ansprache^ der Berdienste Felir Goldinanns zu gedenken, der sich in den von ilfm geschaffenen Werken ein bleibendes.Tc'lstinal . in der Leipziger köen;e;nde gesetzt hat. Mit dem El »ivle rast^inin. das Ol^rkaistor L a n; p c k vvrtrng. schlof; die Feier an; Grabe. Tas Tenkiiial ist von der .pa-id des belannten Leipziger jüdischen Bildhauers stlüdols Saude.k in braunein Eaunstädter Travertin in künstlerisch ansprechender schlichter Form ansgeführt und enthält in Bronze gesetzt bcutsüze und hebräische Inschriften. Abends fand eine Feier für die gesauste Leipziger Gemeinde in der Synagoge Gottschedsfraste statt. Nach Lrgclspiel von Alfred Simon und Gesang des Synagogenchors Fmter Stabführung von Barnet.Licht hielt Gemeinderabbiner Gustav Eohn die,Gede;strede. Alle/die Felir Goldmann verehrtM'Mtz 'liebten, rnüssteri sich als Erlvn dessen fühlen, wofür er sich eingesetzt, und in seinem Sinne Pädagogische Sprechstunde des Landesverbandes Gross-Berlin des C.-Y- Jeden Mittwoch Nachmittag von 1630 bis I830 Uhr in der Hauptgeschäitsstelle des Centralvereins Berlin W 15, Emser Strasse 42 lveiterstreben. Es gclre.. sich für die Pflege wahrer » Kmntnis und Erkenlstnis. des Iiwerstnms efi;zn- . setzen, damit die 'Juden unserer Tage ans den Tiefest. der Ncligioiwgucllen die Festigung ihres Bekenntnisses zum/Judentum gewinnen. Felir Goldiiiaiin l>nt das Judentum in; Sini;e wahrer Nächstenliebe lebendig n;ast)en'wollen. Zu einem solüicu Werk rufe;m gegenwärtigen Augenblick die Jüdische Wnrterhilfe auf. Felir Goldmann sei stets von dem E>e;st beieelt gewesen, die. eigenen Bruder vor der Gefahr 'der stalte und'des vaungers zu bewahren, steinen; l,abe er sich .versagt-, der seine -SMtfc anging. ■ Sein - Aiwenken solle;n der Gemeinde Leipzigs in . -dieser.-Art fortleben. - ' Tor Predigt -folgte das von Lb.erkantvr Lampe l vo;"getraqe;;e!jcezitat;v-;ii;d,Arie ans „Sarpfon" , --von Dändclivonach .stantor Jas f ä d>äs„El nwle., rack)a.w;nsang. Mit -Ehorgesang und Lrgckspwl. schlost-d;e Feier. „ ' " K. E. Profesior Dr. Georg Levinsohn, der bekannte Lplstalmoloae, ist in Tel-Aviv an den Folgen eines Schlagansalles gestorben. Levinsohn wurde 1567 in Lhck (Lstpreusteul - geboren und wandte sich i;ach äiiderthalbjähriger kaufmännischer Tätigkeit dem Medi.zilistudium zu. TS!)-3 promovierte er zum klr. niest, und wurde im Jahre 1013 zum Professor ernannt. 1914 habilitierte er sich dann ■ als Privatdozent für Augenheilkunde an der Universität Berlin. Während dös stricges leitete Levinsohi; neben . einen; militärischen Ambulatorium ein Lazarett .für Angenkranke und war Fachbeirat des. Sanitätsaintes des Gardekorp». Ans w.lsscnschastlichLm Gebiete hat sich Levinsvh» hervorragend betätigt.. Wesentliche Arbeiten haben zum Thema: „Tie Entstehung der sturzsichtigkcst" (lülil), „Auge, und Nervensystem" (1920) und „Zahn und Auge" (1924). Er stellte neue Theorien über das Wesen der reflektorischen Pupillenstarre, 'der Ltanungspupille und des Glaukoms ans und/ unterstützte diese. Theorien durch anatomische und experimentelle Untersuchiingei;. Wesentlich sind aiich weiterhin die Tierversuche zur Eiststehung der Kurzsichtigkeit. Seine zahlreichen anderen Arbeiten sind ebenfalls phhsivlogischer, anatvmischer und klinischer Art. Levinsvhn war nicht nur ein hervorragender . Mediziner, soiidern auch ein bedeutender Mensch, der sich auch in sozialer Hinsicht führend betätigt hat. Seine zahlreichen Patienten und Freunde werden ihm stets ein dankbares Stndenken. bewahren. Th. Z. Professor Hermann Weyl 50 Jahre Am 9. November vollendet Profesior Tr. Herinann Wcyl, einer der hervorragendsten Atathematiker unserer Zeit, sein?>0. Lebenssahr. In Elmshorn, geboren, . habilitierte sich der junge Gelehrte 1913 in Göttingen, wo seine Vorlesungen über die Gründlägen. der Mathematik auf viele Jünger der Wissenschaft, eine große Anziehungs-/ ' krast ausübten. 1930 wurde cr> 'nachdem er län-. gere Zeit eine Professur an der Technischen 'Hochschule in Zürich bekleidet hatte, wieder nach Göttingen, an die Htätte seiner ersten Wirksamkeit,- als ordentlicher Professor berufen. Seit 1933 übt Weyl als Professur. am Instituis kor ^ckvancsst Akucl.v in Princeton (USA) eine fruchtbare Tätigkeit aus. Wenn Weyl auch in seinem Spezialfach bedeutende literarische Arbeiten veröffentlicht hat. beschränkt er sich nicht aus Mathematik, sondern sucht in Forschung und Lehre eine Verbindung zwischen Philosophie, Mathematik und theore-- - tischer Physik zu verwirklichen. Davon zeugen “feine Werke „Raum, Zeit, Materie" und die erst Schachaufgabe / 3t t. 4 ö. von Paul Rofendlatk (Berlin): Matt in drei. Zügi-n. Weiß: Kc 8, Dh 6, Td 7, Lc3, Lf-3, Se 2, Bd 3, e 4, g2 (9). . ' Schwarz: Kh 1, Sd 8, Sb-7, Bb 7, c 6, k F l 4, gö, g 3. h 2 (10). ' / ' / * -/ L ö s u n g d er A u fgabe 3; r. 4 3: ' . 1. Tc 4 — b 4, e 6 X d 5; ' 2. Ke 3 - d-l. ' ' ... . 66-cö; 2. Ke 3 —o 4. ■ Ve6Xfr,: 2. Ke 3 — f 4. 2- . /, . Kn 5 X a 4.; 3. Tc 6 X ä 6 matt. V Lösung d e r 3tn s gab c 3tr. 4 -k: 1. vd 3—d 8, 8.-2—d; 2. Tb 7—d 7, Se 1 — d 3; 3. Td 7 Xd 3! Stünde jetzt die Tame >vieder auf d 3, so-wäre Schwarz patt! Tie weiße .Figurenverdoppelung (Tnrton - 3)tanöver) ' wird durch einen sogenannten kritischen Zug der . Dame, eingeleitet, damit sie hinter dem Türm zu stehen kommt. Hierdurch wird ihre Wirkungskraft abgeschwächt/um Pie Pattgesahr zu verhüten. 3... . . Lei — e-'k 4. Td3 — c3 matt, falls 2. . . . 8e 1 — c 2; 3. Td 7 — dl matt. Anderes leicht. . » 4, 3tichtige Lösungen von 'Nr. .43 uiw 44 gingen ein. vonIvans Steinbcrger (Bayreuth), 3Nichael Levy (strefeld), Tierarzt Mar stoschminski (Landsbcrg), 3)kar Pniower (Hindestbnrg), Karl 3iußbanm (Rheydt).'- Gottfried Gnmbel (Stuttgart>, Sanitätsrat Tr. <c. Tomke, Willy Michaelis (Berlin). Frau Tilde 3ldlcr (Landsberg), Erich Rubensohn (Hildesheim). Richtige Lösungen von 3kr, 43 ferner von: Sanitätsrat Dr. Ritterband (Osterode), Siegmund 'Austerlitz (Gießen), Werner Storch (Essen;. David Block- (Göppingen). Jacob Baumam; (Köln), Gerda Loowkowitz (Konstadt), Fritz Rieß (Berlin). . Von-Nr. 44 von:-Dr. Lothar Scewald (Hachenburg). — Nichtige. Lösung von 3tr. 42 sandte noch ein:. Silve Kallmcnin (Tüsscldors). -- ' »■ » ■ iSchachbriefkasten. Patentanwalt F. M. (Berlin). 4luf 1. Oh 1 — h 4 in der Ausgabe 'Nr. 42 antwortet Schwarz 88 0-^-6 4!, loorauf Weiß nicht mattsetzen kann... kürzlich heräusgcgcbene Schrift „The open wor!d‘\ Von seinen früher vcrösfentlichten Werken sind „Die Idee der Riemänn-schey Flächen", „Gruppentheorie und -Quantenmechanik"- „Die Stusen des Ilnendlickiem" und seine ,.3)tathematische 'Analyse des Raumpröblems"" besonders hcrvorzuheben. ..... K 8. R. Konzerte und Vorträge in Berlin und im Reich Da» erste Berliner Woliliäiiglestslvnzert für die.Winlerliilie der Iiidiiäiei;'Gemeinde i» der Synagoge Lcvctzoioflraße w>c-> ei non erirenliclien Beiuch.an», lim die inliallliä, inid rl,elori>c>> ficl; gleichermaßen auszeiclwende 'Auipraclie istabbiner?r. L wa r i.e n s l y » .. die aus da-:-., innerste ' 39eiende» j-iidiicheu . Optinstsmu» als' Gegeniai; (um Budd!n»>nii» oder zn - Sehopeistiauer einging, gruppierlen fisti die iniifilaiifstiei; Tarbietungen. Laß trotz der den; .stlaofer unguiifligen '.'lkustik Schuberts - 'Wäiwererianlaüe ivcii' yervorragte!n;d'mitreißend loirlie. ist allein der l.eidenichafliichci; Ewpiiiidimg» iind Geilaltiingslrast Bruno E i s >, e;"»- zu daiiien. -der'stich inst roni Z ü r k . i oin T a i o n und (vuuii» T e i ß a cii o >v i l ' ch der' Berani'Iailiiiig yir Beriugiing gciieill balle, der besten» dstziplinicrie Elwr. und vorzüglich, das kleine Slreicliorclicster ,)anot T. dli'o » l i;; » , ließen eine Pe>ne,rfcn»wcr?e 'k'-ervollkowinnnug rrkeinicn. die nu\. den licbcooijen B.rbeilseiß'r zeugen Und io iw>st wancbc» erbosten .lasten. X i cb a.v d A 1 t in a n n bctrcnle die' Orgelbegieilniig. Ein. .iorg'-sttiger stlbdrnci' der Terle sollte e.ns -den; Pro'gränin;zetle( nicstl vergei'eü (verden: L->i. In; l'Ia'lnnen der .Blnstnrcllen Beranstaltun- .gen" bei 3'Ieil 'ivnrde eni nicht geioolniliche» Prvgrämm geboten, von dein an; stärksten das kleine O-duoi rio non Rego'r 'eüelte. Hier nnselilei; sich die bebenden, bellenGeige'ntöne. von^ Ebarlolte -R o s e n ' mit .dem fülligen Bvlnmen der Bratsche oon Helene E r o n e r und den; be'eelten und technisch geioandlei; Floieii'piel von Lola. .Evon er. und es kam. im ersten Satz jedeistall», cin liüw'che» Eniemblemnnzieren .zustande. ^Sctüväcber' war ein 'Mo^t-Tno. von den; nur "der kantable teil interestierle. wabrend die Eck--. dev wenig bviniierien nw> nicht immer 'ander Ulnelien 'Wiedergabe zi^unlicl, "eindrlick»-- arm vornderg/iNen. Sie 'Bratsc!>en!iedcr von Brabn;» law stiavcer: Helene Lackiwanski- Schanl'' lang '.'lgnc» Lenb-äch. Ibr '.'Ull bal- 'wönc» Innbre. n-.aii rnerlte auch den 'Willen zu vertiener-Gestaltung, wider zerstörte sich die Sängcrin dura; bäniige» In.liicn'iugcn ' viele Wtclungen. - L«. .4. 3.U;t einer besonders schönen Veranstaltung eröfsnete der Brlidcrverein die Reihe seiner/win- , terlichen Tarlnetimgen. Unter Eharlo.tte R o s e;;s Leitung hörte man Septett von Beethom'n und Forellengnintett oon Schubert in ausgezeichneter 'Wiedergabe. 'Neben Eharlotte Rosen (Violine) wirkten mit Helene E r v n e r «Bratsche). Godsried Z e e l a n d e r (Eellv), 3tndvls L e iv y (Eontrabaß). 3Nansred Lechner (stlarinettc). Heinz Brainion «Fagott). Horst Salonivii «Horn» und .Erna M lein istlavier). Tas vollbesetzte Hans dantte den stüiistlern mit stürmischem Beifall.' ° 'S. Erster .ünlliirbniidabcnd in Königsberg i. Pr.l In der lwchgeivölbten Halle der 3teuen Synagoge strömendes Licht. Geborgenheit . . .-die warme, iveiche Stimme und die beseelte Liortragskiinst von Hermann S ch e y! Ein Piilstiknin. das nach vielen''Monaten jetzt doch nicht äus übervollein Herzen Bci'all llalicben darf, ivcil da» die Würde dieses Konzertraliine» verbietet. 3lbcr das ivontane 'Anstteben von den Platzen.nach Liedern wie Hugo Llloli» ivundervollein „Zun; neuen Jahr" mit den lro'stücheii Schlnßivorten ..Herr, dir in die Hände, 'ci 3>inang'und Ende, sei alles gelegt" werden Hermann Schcy und seinem feinsinnigen Begleiter Bruno Gl ade gesagt ' haben', wie dankbar ilim seine Hörer waren, l T. Tek. Ter Tanzabend des Breslauer .Kulturbiindös ' verdankt se'i'neu Erfolg in der Hauptsache den' Tarbiefungcn von- El'e T u-bko n. - ''Vorzügliche, tänzerische Turchbildling und hohe '.>N;i>ikalit-;t vereinigen sich bei ihr mit einem iniu;;sckx'u Können. das eine., weile Skala menschlicher Empsii;- duiigen. künstlerisch .bezwingend.- und. lebensecht ivicdergibt. Iw weiteren Programm Rolf 3i a y -mit 'einem derben 'Niggersong in guter Eharakterisiernng. graziöS-amiintig'Ruth 3l n s e l in und von frischem, Teinperameist 3telly H i r tj) in eivHfv. Wtilzer und einem humoristischen Tanz; "ihre sü dl lochen Toinze rvirkten stellenweise zu färblos. D:e beiden Breslanerinnen Margit Berg e r c.ni-Jiiafcn sich mit m.- ausdringlichem Humor und sorgfattrger -schihtAM^ ' dem Ganzen gm cm. 'Warum ivar ihnen nur eine P;og;o.'.n:nnn'.ii!i>er' ' Vorbehalten'! 3>'ndi Lehmann dezent '.nid. nilisikaliicl'i sicher. Ter . ansverlan'te Se.äl war' felir bcstallssreiidig. Im Brcsmncr stnlkurbnnd -sprach Tr. Arthur VLyejjer, Bertro. über Franz^ Wedels neues Bibeldrama „Der Weg der Verheißung". Der Redner gab in einer ausführlichen Einleitung einen lle'berblick über den Einfluß der Bibel auf alle Zweige der Kunst, und skizzierte die vielen dramat-ischeu Versuche, in denen biblische Slvsse behandelt worden sind.' Werfel wollte von vornherein etwas anderes als'feine Vorgänger schassen. Sein Drama ist deshalb mit keinem der bekannten biblischen Dramen zn vergleichen. Er läßt das Lllort der Heiligen Schritt unangetastet und versncht keine dichterische Ergänzung der Bibel,. Der Dichter hat das Werk für 3.Nar glcinhardt. geschrieben, der die 'Absicht hat. es in Kürze in Ainerita zur Uraufführung zu bringen. Schw. Die Hamburger Künstler Ionel 3t e i g e r . 3Narcus H o r n st ein, Siegfried OöctJ und Jacob H o r n st e i n haben sich zu einem Streichguartett vereinigt, bei dem eraktes Zusammenjpiel. Klangreinhcit und Klangschönheit f.cstzuftcLlen sind. Ivsef . Hahdns Streichquartett op. 34 . 3>r. 1 bildete einen '.gelungenen 3lustakt. 'Am Schluß stand 'Mendelssohns Streickiqnartett op. 44 3tr. 1. das. so klangschön cs wargebotcn 'wurde, iiach den Variationen über ein jüdisckies Volksliiemä dp. .24 von 'IN. Gnessin. etwas farblos ivirlte. 3.Nan Muß dem 3tciger-Q;mrtett dankbar fein, daß cs dieses überaus ansprudisvolle. schöne 'Werk austührte. Gueisiik ist ein moderner jüdiickier Komponist, der in 'Rußland .lebst .Das schwermütige Thema eines jüdischen Volksliedes, stark an slawische Volksmusik angekehnt. wird in den ersten Variationen vor allem nach der klanglichen Seite harmonisch prachtvoll' gestaltet und imitatorisch kunstvoll durchgeführt. Interessante rhythmische Verschiebungen zeichnen die letzten Variationen ans. Des "Werk brachte den Künstlern'vollen Erfolg. Drei 3.Neisterwerke der klastischen Geigenlitcra-- tnr wilrdcn von 'Andreas Weißgerbcr im Jüdischen Kulturbund Hamburg meisterhaft -zu Gebär, gebracht: Mozart» Sonate für Violiue und. Klavier 'in 'A-Dur, Bachs Ehaconne für. Violiue solo und Beethovens. Sonate.3l-Dur op. 47, Werke, die ausgereifte Technik und tiefe geistige Verinnerliostung ersorderü. Beide Voraussetzungen sind. Löeißgerber. eigen. Er stellt seine unfehlbare Technik. seine blühende Tongeslaltnng, die bei. aller Weichbeil ihren männlichen Charakter behält, ganz in den Dienst des Kunstwerkes. Ter Hamburger Pianist Richard G o l d f ch m i d t war fein Partner tun Flügel. Er ist ein anschmregsamer Begleiterz wo er selbständig gestalten kann, merkt man den feinsinnigen Musiker und den technisch gewandten Pianisten. Das kam besonders in der großen jtreutzer-Svttate und den Werken, in denen er sich solistisch betätigte, zum 'Ausdruck. Ter Beifall war groß. - de H. In; Jüdischen Kulturbund Hannover musizierte, das Streichquartett dos- Jüdischen Kultnrbundes 3lhein-—Main (B.ors j e r ma nn., D r ii ck e r , K a r p und- Lch u y e r). Ueberlegen führt der erste Geiger, willig, und präzis paßt sich ihm der zweite an. aufallend gut klingt die Bratsche, von sonorer Fülle der Tön des Cellos. Reizvoll wurde das Hauptthema bei 3Nozart gestaltet. wundervoll klangei; die schönen Hürnwnien des nachgelassenen Quartettsatzes von Schubert. Mit der Wiedergabe des Quartetts dp. 71 von Beethoven erreichten die Künstler den Höhepunkt ihrer Leistung. Tics grandiose 'Werk machte einen erhebenden Eindruck 0. B. Tie besondere Note von Marion K v e g e l. die . sich erstnurlig dem Karlsruher Publilu'nr vorstellt'e. ist ohne Zweifel ihre Vielseitigkeit, die ihr gestattest das Wesentliche jedes Volkstums und jeder Sprache scharf und pointiert zu treffen. Daß ihr das Eigenste, nämlich das Lstjüdilche. auch in der 'Abart des Amerikanisch-Jiddischen besonders gut liegst schränkt dieses Lob nicht ein. Wenn sich gegen eine.Hymne mit stark/religiösem ' Einschlag ans dein Saal heraus ein wenig Wider'-, spruch regte, so gibt dies dem Kritiker Gelegenheit, nach zwei Seiten etwas Prinzipielles.zu sagen Erstens: das Publikum muß nicht von. einer Diseuse unentwegt Dinge erwarten, die das Schlüpfrigestreifen: fromm und feierlich sind nur hier bei' uns - unzertrennbare' BeKrisie. .' Die Lstsuden haben uns osienbar voraus,'.daß sie auch unter.Dräncir und Lachen Gott-nahe, bleiben - können. Zweitens: das Publikum als Gesamtseele hat ein sehr feines Empfinden, dafür,,ruo/die Grenze zwischen Ernst und Heiligtum ist/ Eme' so charmante Frau kommt leicht in den Verdacht zu Unrecht —. dast sie mit dem Religiösen ge- Ivisiermaßen nur kokettiere Marion Koeael. eine . höchst intelligente KünsWrin, wird diesstKlippe^ leicht zu vermeiden wiiferi. Werner S ccEi g - B a ß vom Berliner Jüdischen Kulturbund ist ch." Klavierspieler von-Rang und ein eminent musikalischer. Begleiter. ... B. Fl'- . . ¥ . .... FortskHung der Berichte 2. BLidlalt 2. Seile.,.

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