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Central-Verein-Zeitung · 1935-11-07 · 45 (7.11.1935) · page 4

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
45 (7.11.1935)
Date
1935-11-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Nr.45 * 1. Beiblatt 7. November 1935 Die jüdische Winterhilfe Die praktische Arbeit beginnt.. Erscheinen ist, unbedingt notwendig' — -ikde für diesen ■ Abend anderweitig getroffene ' Verabrebnng-'nmß. znrncktrcten" —-bps stand i» hcn vervielfältigten Einladungen, die die Leitung der, indischen Wwnterhilfe.-an ihre ehrenamtlichen Pchtarbelter zil Finer JnstruktioiiSstiinde heraus- /. geschickt batte. - lieberall. in. den zehn Bezirken, in die. man Berlin für die jüdische Winterhilfeausgeteilt hatte, fanden in der letzten Woche diese Zusammenkünfte statt. Die Raume waren dichtbesetzt: Männer mit gestärkten Äragen und Männer mit Polohemden, Frauen mit ledernen Handschuhen und Frauen mit roten, abgearbeiteten Händen. Menschen mit. schmalen Gelehrtenköpfen "und Menschen mit verwitterten Gesichtern. . QüdücLe (WiidtnMfe dm OüdiädLiK, QeuuuH.dc y* 'Batui. Postscheckkonto Berlin 93446 Schmisse und zerfurchte Stirnen sah.man, viele weiße Köpfe — aber, im Verhältnis dazu, recht wenig Jugend. Tie klassenmäßig verschiedene Schichtung im Osten und Westen der Stadt machte sich bemerkbar; die Beteiligung in den minderbemittelten Schichten ift: die stärkere — Menschen, die selbst Hunger und Kälte erfahren haben, wissen am besten um die zwingende Notwendigkeit der Abhilfe für die Brüder, die noch mehr leiden als sie. Äber immerhin: bei denen, die sich nun einmal gemeldet haben, ist die innere ' Anteilnahme und Hilfsbereitschaft die. gleiche, in Ost und West. ..Hier treffen wir unS endlich wieder!" — so begrüßten sich viele alte Bekannte auS der Sozialarbeit bei den Zusammenkünsten. Ta war kaum jemand, der' über sein Eigenes gesprochen hätte in diesen Stunden; alle waren erfüllt von der Aufgabe, der sie sich zur Verfügung gestellt hatten, alle saßen da wie Kinder, bereit zu hören und zu befolgen, was. eine leitende Persönlichkeit ihnen zu sagen hatte. Tie mit der Leitung der Zusammenkünfte betrauten Obleute -kamen mit großen Stößen von Ausweisen. Hauslisten und Ouittungsblocks an. Zum besseren persönlichen Kennenlernen wurden jeweils die Blockwalter mit ihren Stützpnnkthelfern zusammengesetzt und dann begann der „Unterricht". „Es kann nicht jeder von Ihnen Blvckwalter . sein — das Sammeln ist eigentlich das wichtigste —", so begann einer der Leiter und aus dem Zuhörerraum hob sich eine Stimme: ' „Die Hauptsache ist doch schließlich: Wir arbeiten!" . Tann wurden die allgemeine Organisation der jüdischen Winterhilfe.und ihre Richtlinien aufs eingehendste erläutert und für jedes Arbeitsgebiet besondere Anweisungen gegeben. Wenn man einen der Leiter zur Beantwortung einiger Fragen erwischen konnte, so erfuhr inan Zahlen, die beispielgebend sind für die enorme Leistung im Ausball und in der Tnrchfuhrnng des großen Wertes: , - „In der vorigen Woche baben wir alle »n Turchfchnitt 87 Stunden gearbeitet.'' — : jiO.OOt) < Adressen wurden in Inns Tagen -von ehrenaint- " lichen Helfern.:abgefck,rieben." — ..Im Jahre i'.'.l hatdie Pfundspende des Indischen Frauenbundes allein im Bezirk Grniiewald-'W-iImersdorf.Geldlind Lebensui-ittclspeiideii >,ii Geiaiiitivert < von 73 00U RM zilsammeiigebracht.'' '— „Gewiß, die Beteiligung der ehrenamtlichen Helfer ist groß, doch noch laug nicht groß genug: es fehlt uns vor allem noch Jugend znin Sammeln rund Abholen der Spenden.". Aber lange durfte man einen. solchen Leiter nicht änfhalten: er mußte seinen Leuten nachdrücklich einschärsen. daß sie pünktlich jeden Montag mit ihren „Vorgesetzten" abzurechnen haben, damit die gesammelten Beträge Mittwoch der Gemeinde zur Verfügung ’ stehen — daß sie nur nach den Namelislislen sammeln dürfen — daß sie den Spendern der Pfundsammlüng zum Beispiel höflich zu verstellen geben sollten, daß Hnlfensrüchte zwar sehr willkommen seien, aber eine Gabe kräftigerer Lebensmittel nicht ausschließen — daß Lebij^nittel wöchentlich abgeholt iverden müssen, rMirend Geldbeträge ailch monatlich einkassiert werden, können — und vieles andere mehr: auch die sinnvoll ineinandergreifenden Verantivortlichkeiten dieses Riesenapparates hatte der Leiter zu erklären, er war bestrebt, alle Wünsche zu erfüllen — denn es war ja ein guter und schöner Eifer, dce sie ihm stellte. Hihi« Marx. Grosser Sammlungserfolg der JWH in Köln Tie am vergangenen Sonntag von drr Indischen Winterhilfe in Kölndurchgeführte Sammlung hat einen im Hinblick auf die verringerte finanzielle Leistungsfähigkeit der Kölner Inden durcklaus großen Erfolg gehabt. Etwa 600 freiwillige Sammler, hatten sich zur . Verfügung gestellt, darunter sämtliche über 14 Jahre' alten Schüler des Indischen Neformgvmnasiüms '„Jawne". Bemerkenswert war die gute Organisation der Sammlung. Berliner jüdische lilinterhilfe Ter Jüdische Frauenbund und die ihm angeschlosfenen jüdischen Frauenorganisationen fordern ferner, nochmals Frauen jeder Eignung zur Mitarbeit auf. Anmeldungen zur Mitarbeit an: Bezirk M i t t e leinschl. nördliche Vorortes: Frau Hilde Rosenkranz. C 25, Gontardslraße 5:' B e z i r k Süden (einschl. Neukölln. Britz, Treptow, Banmschnlenweg): Frau Kanto-rowskh, N'enköllu, Gehgerstraße 17: Bezirk Norden (einschl. Weißensee. Pankow, Heinersdorf. Hohenschönhausen): Frau Neihvn. NO 55, Prenzlauer Allee 15: Bezirk Wilme-rsd u r f - S ch ö n e b e r g (einschl. Dahlem, Grunewald, Schmargendorf. Halensce): Frau Hamburger, Grunewäld. Jagowstraße üu: Bezirk Westen: Krenzberg leinschl. Tempelhof, Nlariendorfl: Frau Hanna Gnttmann, XV -?-T, Bendlerstraße 86; B e z i. r l Charlotte n b u rg - Nord m e ft e n' (einschl.- Siemensstadt, .Jungfern- Heide. 2öestend. Nloalnti: Frau Schuster. XV 15. > .ünrfürstendainm -'I I. und Frau Wreschner, XXV >7. Klopstocküraße -'0: B e z i r k O st e n (einiästießlich Lichtenberg. Rtunutelslmrgi: Frail- Sonntag. NO 1 >^. Große Frankfurter Straße 45 46, und Frau Kiwi. (1 >7, Stralauer Allee.85. Bez > r t s n d iv e st l i ch e . V o r o r t e (euifchl. Steglitz. Friedenau, Sndende: L.ichterfelde>:, Frau Winter,- Steglitz: Fener.bachlt.raße 48. Tie Sammlungen der Pfund-Spende sind berpils'in verschiedenen Bezirlen Berlins im Gange. Tailiit keine Vlißveritaiidiiine a,glommen, machen ivir daraili anfiiierkiaiii, -daß die Sammlerinnen - der Pfiindipeiide grüne Lichtbildailsweisc, grüne 'On.ittniigsblocks. und.-grüneSammeUlsten der sich, inhren. Tie x'lbloiiliig der Psnud-fpende durch einen Geldbetrag ivird Niit einer grniien Onittüiig be- Tas Büro der Abteilung „Pfundspende" zu Berlin befindet sich in- Berliii-Gruiiewald. Jagvwstraße -4» lTel.: II 0. 02471. Tie Bürostunden sind von Montag bis Freitag von ', 10 vorm, bis Uhr nachm. Im. Rtihmen der Jlidischen Winterhilfe ist die Einrichtung einer „Jüdischen Nachbarhilfe" vorgeseheii. die Patenschasten für bedürftige jüdische Hausbewohner übernimmt und für Abgabe einer ivarmen'-Mahlzeit am Tage Sorge trägt. Alle Personen, die sich der ..Indischen Nachbarhilse" zur Verfügung ftellen wollen, werden gebeten, sich bei Frau Freier.'Nene Friedritchstraße (E 4178) in der Zeit von bis U) Uhr vormittags zu ineIden. . - , Ter 1'l n s b i l d u n g s l c I, r g a n g f ü r. j ü - d i s rl> e K i n d e r g a r t n e r i n n c n u n d H o r t n e r i n n e n'. Berlin XV l5, Pieineckestr. 20. beabsichtigt, im Rahiiien der Jüditchen Winterhilfe, gebrauchtes Spielzeug anfzinrischen iind zu rcpch rieren. Es soll damit Kindern von Familien, die von der Jüdischen Wüiiterhilfe initerstützt werden, zu Eliannkka eine Freude gemacht werden. Ter Ausbilduiigslehrgang bittet um Ileberlassutig von gebranelitem Spielzeug., das gut erhalten oder reparaturfähig ist. Spielzeug, das Kinder mit anßeckendeii. Krankheiten beniitzt haben, kann nicht . verivendet iverden. lNiontag von 6 bis 8 Nhr und Tonnerstag von bis 5 Illir nachmittags.) Vei’an'etaltimgen zugunsten der JWH 17. November. 20 Uhr: Großer Saal des Brü» derdereinshaufcs. „X^ine Stunde Schubert". Näheres siehe Inseratenteil. 19. November, 20 Uhr: Schulaula, Kaiserstraße 30. Liberale Shnagvgc Osten. Referat: Psablliner Sr. H. Sänger, Alice Geifen» berg lGesang). Tr. Ball lEellot, Hildegard Easparh (Rezitationen). Am Flügel: Kapellmeister Hermann Schwarz. Karten zu ßo und 50 Pfennig bei I. Gerfon, XO 55, Brannsbrrger Straße 7. Plartin Eppstein. NI 24, KrauSnickstraße 17. M. Wvllheim. Ranpachstraße 3 und Schnlivart Tietze. Kaiserstraße 30. 20. November, 20 Uhr: Neue Synagoge. Oranienburger Straße. „Tie Zerstöriing Jerntalems" voii Ferdinand Hitler. Näheres siehe Inseratenteil. 24. November. 20 Uhr 15 Min.: Synagoge Nykestraßei Jüdisches Wohlfahrtsamt, Bezirk 'Norden. Orchesler des Jüdischen Kulturbundes, Berlin, iinter Leitung von Generalinnsikdirekkor :>i v s e ii st o ck. . Gesang: Anna L i p i ». Karten: Bezirk '.tlvrden, Schönhauser Allee 23—25. bei-den'. -Pförtnern 'Rosenstraßc 2—4 und Oranienburger Straße 29) soivie bei allen Mitarbeitern des Be- Z-rks. O h c n :■ Der 14jährige Geiger Osay Renardy, der am 6. November im Berliner Kulturbund spielte, bei seiner Ankunft in Berlin Milt r : Beatrice Waghalter beginnt in diesen Tagen ihre Kulturbund-Gastspiele im Reich'— Unten: Michael Taube gründet in Palästina ein Orchester Der „Barbier“ in anderer Besetzung Welche Besetzung ist mm eigentlich die „bessere"^ — diese Frage eines Besuchers ist nicht mit einem Wort zu beantworten, denn es galt nicht Qualität zn vergleichen, sondern sestznstellen, daß die Anffnlsrnng durch diese Unibesetznng in ihrem Stil eine andere geworden ist.. Tie Darstellung war geglätteter, näherte sich mehr dem Geist eines musikalischen Lustspiels. eine Reihe Regiewitze fiel fort. Täs Bnffoneske trat stärker zurück,und mit Wilhelm Gnttmann stand ein Figaro ans der Bühne, der als Mittelpunkt des turbulenten Intrigenspiels die Fäden der Handlung in der Hand hielt und ihr impulsives Leben gab. (siuttmaniis große gesangliche Leistung, fein Format als.Schauspieler zeigte sich nicht uur in der Bravour seiner Bombennummer. sondern fast noch mehr in den Ensembles. Welch köstliche, feine Wirkungen erzielt doch Gnttmann durch sein Beiseitesprechen, durch einen halben Blirk. eine kleine Bewegung! Kurt Rahmer. als Dartolo in. der Darstellung-ziemlich blaß, gab einen fast freundlich räsonierenden Vormund. Bartolos schlvarze Seele kam wenigstens in den pechschwarzen Tönen von Rahmers Baß, der in beträchtliche Tiefen lotet, zum Ansdruck. Lilli He ine mann ist eine sehr anmutige Rosinel Ihre - Stimme wird. mit wachsender Resonanz auch mehr Wärme ausstrahlen können, heute hat ihre Stimmkultur den vollen Umfang eines nicht großen, aber feinen Orgyns erworben und die Leichtigkeit und Sicherheit, mit der sie ihre zierlichen Rouladen emporschleudert. ist bemerkenswert und sicherte ihr Ter vielseitige und routinierte Siegfried Urtas stellte einen Basilio voll Verschlagenheit und Grandezza auf die Beine und Susanne Stein war eine humorvoll-kläftige Mar^lline. Dago Meybert (Almaviva), der durch seine schöne Stimme aufsällt, sollte aber unbedingt aus eine beweglichere Aussprache und reiiicre Intonation - hinarbeiten. L. A. - Wenn in diesen Wochen an mehr als zwanzig Abenden der ..Barbier von'Sevilla" -über die, Bretter des Berliner Kulturbundes , geht, kann man eine popüläre Einführung in Wesen lind Werden d e r- Lperngattnng. die der „Barbier" repräsentiert, nur dankbar begrüßen. Tr. Anneliese Landa.il sprach, besser: plauderte im Jiahmen eines Kliltnrbnndvortrages über dieEntv7' Anneliese Landau Zeichnung - s,- 4/5/ Wicklung der Buffo-, der luftigen Oper. An Pergolefe, Roinni und Tonizetti lernte man Antänge, Höhepunkt lind. Ende der italienischen^ Buffooper in ihren sciveils pemcrkensiverten Stileigentümlichkeiten kennen. Tie . Wirkungen ani das Schaffen etwa Mozarts. 'Lnenbachs und der französischen Opöra Eomihue wurden skizzenhaft angedentet. Taß die viellninderlkönflge Ziihörerschaft den sachlich gut inndierten.-stets amnianten Ausführungen vüt besonderer Ansmerksamkeit folgte.'kann wiederum als deutlicher Beweis des - Berstaiidiiiises für die liebenswürdige'Art. mit der Anneliese Landan einen durchweg m»sikgeschichtlichen Stoff dem Publikum nahebringt, 'nngefehen werden. Wertvolle Stützen Und Inter, ^-preten des Bortrages ivaren die Piitglieder des Opernensembles des Killtnrbiindes, Fritzi Jo.kl .und Siegfried llrias: sie fanden mit 2ller»er . Seel'ig-Baß (am Flügel> herzlichen Beifall. K. i,. Kulturbundtheater in Hamburg „Tie . Ha liier des Herr» Sartorius" siiib Brrnard Sbaivs erstes Biihneiiioerl tzud gleich in Tlil- >>»d' Aufbau ein echter Shaw-. Sehr iliichlern, sehr realistisch und mit sehr viel Spaßhaiiig. leil zeichne! er die >ürsellirl>nit, so ivie sie ihni er-- irlirini. Sie iitnicht immer frlioii. nicht immer ganz ''a-nber, aber so ist fchvii einmal das -Leben. - da lann inaii iiielils inael,en. Shaivs einzigarliger 'Nnlinenin'linlt zeig! siel, non Anfang an im iloiten. . Tialvg. - in der Führ ivitziger Einfälle, und S inia'ivnen und der'Tlngen «Charakteristik srinerh Tie Hamburger Aufführung wurde von Tr.. H. Bil'rbanm geleitet.. .Er brachte iviedernm mit' den büiil zniaiiniieiigeioiirfelleil und großenleils. einander, /'remdeii Tarstellern ein rell>! gutes ' Eniei'nbleipiel ' znNaiide: Tas Koloril >vne im - genzeni eelil. Ansgezeichnet war LiNlins Köbler als Sarloriirs^ Selfmademan mit der Krnmeri'eele hinter der.i^äiareiimaske: jeder inußle an der lenieguein.und iinaueenreich durchgeführleu Anigabe iein .Vergnügen haben. Karl Heinz Jaf'ö ipielke sich 'naei, anfänglicher Befangenheit iiijii* II iu-i >nid gab dem bnrichitvseil Tr. .Harri, Trenn, Nettigkeit und - Frifclp'. Sein Mentor William de Bnrgh «'vtano ivurde von Fritz Al e l ch i v. e als leiitzt laiWerlittzer Pedant- und dennoch rechl findiger Sprkiil-aiit auf die menschlick)en Schivächen seiner Freunde gut gezeichnet. Eine interkvante' Eharalierstudie gab -üur! Appel in der dankblir/ni Roll'e des Lickäieeie, - jener von Shaw so '.iniiber-lrei'lich^ gezeichncren '^Persiflage. ans-- die kapitalisti'ä,e Llx'liilatioil. Tie Tochter des Herrn Sarioruis ivnrde von der begabten Erika Pra- 1 n v i ii“:- verkörpert. Nur spielte sie das verivohnrc Lurusweibchen Blanche 'zu Beginn' in» cuiigc "irade zu jngendlicll. später um -einige - Nuancen zu jorciert. In kleineren Rollen gaben Martin Er har d. Kint E i irl, und Liselotte ii t i n s b e r g ihr Bestes. 'Amin 26 > l d b e r g schiif mit «sesrl,ick de-itize»jsrl,eü Ra!,wen. 2helleirl,t sollte..man fiel, ans einer s» proilleiiialiillien Bühnenorl, iiielir als bistier mit Andiuilnngei, begnügen. T-as Pnbliknm danl.ie den larstetler-n undihrem' Regiisenr begeiiterl für die aninsnnle Anisnhrni'ig, Mf. Mahler-Feier im Kulturbund Rhein-Main!7ie. beaueine Loinng. »5 n (> a >> a I, l e r s aniäsiliet, seine--'. 75.- iü,-ln,rl-.4age-- rli>», dnrrl, rin. paar Lieder zu geoenlen. I,at der .indNilü' Nnllur-- bnnd Ull,ein Main l'eriei,mal>t. r nalnu - inelnielir die inaniiigünlien. znnaelpl mini'ernandlick, erielieineiideji -rlnoierigleiten ani n,h. drin. Sinii'iiikl'r zn lmldigen.' . (vju mjt nirl,r als «in 4Hiisiler 'nini'di-1i,:- Lritze>1 er' Urllle de» inr die I. ^inwnie >iner!a>!!n'I,e-n Klangan>iarat. lind -Han--' "V>ill,el»i S I e i n I> e r g i,l,n> die itzaranlieu iür eine 'Atzedergal»'/ nüe iie ' n.mrdtz^lM' und eindringlicher nnier di n gegenwarligiMi llnnlandeii iltziorrliil, l,aile iilii lannen.' lllian >;mrle wieder on'iiimL slrillige Fraezen iiiu-r da-, -was jetzt kniifllernel,- wiiiis|'lii'>isn>ert oder >i>>li»rndig ist„ erledige,' intz diirll, da--.-Neinll.il. 7 iniegal> den le-nigen 'Nerlg.- di>- da-- K.n!-liirt>r,."(rami-n io ive-it Wannen inottziim. im'' e-z im - iinr i'ergmint i,l. Las «ürinlll. (der großen, '-liiii'l ninerer Tage wieder einmal ganz i,al,e gebiall,! morden zu sein, wird den Hörern dirie-'-" Kimzer-t zn rineiii lange >>acl,lliiigendei> Erlelmisgi-mael,! l,al>en. Steinl'-erg vermag die 2-gll "Uiu!,11-r;u er'chließen: er besitzt die le>deiisil>afllirlje ->nng-il>e und vie.lv»-. irrnktive» Falügteileü. - die '.Mal>!rrs S prinl,e verständlich und librrzengriid iim>!,en. Tas Lreheiter ging ani die Abüststen des T irigenten mit einer wiseiikiiiidig ans .der soliden. «Grundlage vieler "'Proben rnl, enden Schlagierligkeit--ein. 'Ter erste Teil des Programmsirijictt sein inneres «tzewicht durch eine nmnm ll nialellme'.- inniilaliiel, mi>- ge>r>ol,nlich reiznvlle Tarstrlinng oes Viölinkoiizerls I)-'Inr tst.-2I.ch von Riozart. mit der .-Hans Bas i ermann an einer anderen als lnlli'ck)eii Stalle stiirini'cheii Beifall aufgelöst halte. Ter Adel.der-Onverlnre zn „Iphigenie-in Aulis" von-Eilrick-gab dem Abend zn Beginn die weihevolle Stimmung. ü—e»

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