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Central-Verein-Zeitung · 1935-10-24 · 43 (24.10.1935) · page 3

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
43 (24.10.1935)
Date
1935-10-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 43 . 1. Beiblatt 24. Oktober 1935 Die jüdische Winterhilfe . Direktor Heinrich stahl. (rvovtfctjumi an-: hem \i>am»tblatt i Hs kommt darauf an. bat; al>e luhneneu '^Icheitiieftmer ha* ipeuhen, U'n-> ilire aituu'm i»i vorigen Jahre gemäß' der allgemeiiien Ilebliehkeit, abgesichrt haben, Xc^tllcirLun' Hillenalle Ar den liehet .-■mit' : tue ^Uuiehotiiien her freien- Berufe nticr ihrem H-iiilvmineli einen niniemerieuen '-i- .- tviiii nir ha-:- jiihi ielie 4t'niterl)rlf<-jpex-f - lenken. W i e wi neiid sehr ivohl das; e i ne täglich iv.ichiende -Za 1,1 von Menict)en da in, die lei» HuUmumnt mehr hat, aber e.s »ind auch dabei solebe, die iioennibee Bermögeu vernigen- Lo mogea dieie doch- -oon chrcm Besitz einim Bruchteil hiugeben' Die Hr gebnii'se ans einer Lammluug der drei ureiie: der Arbeituehmer. Arbeitgeber und der ireieii -Berufe, werden teinesweg-: ansreieheii. um - eine \2>imme, die einen Millivuenbetrag weil über- . steigt, aufzubrnigen. Ützir hauen und vertrauen daher ganz besonder-: auf die Hilfe einiger weniger, -die in guten und bösen Zeiten durch Um- Veiitmnjsfraft und aitrii diirch eine Hunt der Hingabe die sozialen Aufgaben der Gemeinde miterhalten haben. Wir brauchen chvhlen. ivir brauehen üleidnng. wir brauchen Brot imh ssett, wir haben eine unendlich große Menge alker Bahruugsmittel notig, die trästigeu tnid schmeeken. Wir ivolieu hoffen, hast die Geber von Aaturalspeudeu ehrenamtlich Bittenden nur da-: Beste geben. Wir sollen mit offener Hand und gutem Herzen geben lind beachten, das; nicht Gries; und Graupen die aller nige Ernährung armer Manschen bilden dürfen, sondern das; gerade geschwächte -Körper auch Butter und Tleisch und -Karree imh Kahn» — nidit alle Tage, aber doch einmal in der Woche - haben sollen. Loweit uns Lebensmittel und Kvhleu lischt gespendet iverden. müsseit ivir kauseu. imd wir iverden bei jedem Ginkauf au nnseren ichiver. ringenden Mittelstand denken, ohne das; der Bezug bei irgendeiner Gruppe von Menschen innerhalb der Wirtseijast.festgelegt ivird. Hinsichtlich der Bezugscheiite gilt das in Hoch erhöhtem Blaue, und mer. etwas von der Wirtschaft versteht, wird mir besonder-: znsnmmen. das; wir den Unterstützten in dieser Beziehung feine Borschristen zu machen haben. Tie Brvtversorguilg der jüdiscl>en 'Bevölie rung. welche durch unsere .Winterhilfe erfaßt ivird. lassen wir uns — wie schon in den Borjahrein — besonders angelegen fein. . Tür die 'W'interkleidung. die in . diesem Jahre noch mehr not tut als in vergangenen, iverden die Bestände unserer vortrefflich arbeitenden .Kleiderkauuner nicht ausreichen. Wir werden da airf Sammlungen-und LPenden angeiviesen sein. Lchon bisher haben ilusere Arbeiten, die bis ziun Winter 1W4/.Ü.'- zusätzlicher Aatnr waren, durch die Hilfe einiger jüdischer Wohltätigkeitsvereine und insbesondere der Trauenvereine. beträchtlichen moralischen Gewinn erfahren. Tie oahl der Vereine und Privaten Atörpevfrfjafton hat sich wesentlich verringert. Tie aber verbliebenen haben sich rncthaltlos hinter die Gemeinde gestellt, und so hat auch die Avt ihre guten -Leiten, und ein Ziel, Das früher lmerreid)- bat schien, wird nun in unserer A'ähe sichtbar. Möchten auch die Barteien lind Barteiungen innerhalb der Gcrneiude und der Zndenheit i'iei, den Hrtvrdernisfen der Gegenwart so loürdig zeigen, denn honte, haben wir alle mir einen Lina -und einen Glauben, die gleiche Zukunft. da-: gleiche Lchidr'al ivird-uns allen beichieden sein. Wiei'liger als die Hrganr-ano:' in die Kleinarbeit. Hierin undnicht mir lnerni. ri.id niiiere Tranen nmere -Biel'leriiUicn. und nur :vinen. das;, nch mi'c-re -Tranen beim 'LäwürelNan den Wolinnnas-ture-U lauter zeigen u-ud. den •>iet;-eftde.rret'nenden ecwerben loerden. '.bin dieuun. Hunoeis glaube ich. Begriffe' der -l-niud'amui.una. - i-ln-d Laelifvende-n berührt;> haben. nud danebe:. bieibt mir mir noch eine verwandle Bitte., die die - eigeintiilie Tomane -der Trau lunr-.-ülmainlich das Hiiiloorgeriaii, Tan wrr -and,' diere Gro- . ruhiiuig iiber'iwmiueii haoe-n. loird he.vmv-Hd.Hm . kritisiert. vVd! kann aber den K-rrnkeru 'nun. - anderen- Weg zeigen. Bcaucher wird: .noch den-io geiiannten Tanin-Kibvnr-Koion' kennen, der-all monatlich - - ob auch in der HtiNe — begangen ivird. Zai konnte mir deuten, dan -mancher frei-,-- willig hd) einen ioldieii Tag in;edein B>onai eii.i'etzt imd den G'.lrag iur die cri'varten Lveneii iliiierer Tndiichen Wunerlulfe -zuilietzen lani. Biadien Tie üd,. io imchn Tireklor Ltahl 'eine Anfpracae. klarmeine Tarnen und wtven-, nn'Idie Melirleifinogen uii'eren A-otzlüibrksaiiiieru. nn'erer 'B-irtichaftsIiilfe. den -güd,enbelrieben nnd der Bearbeitniig regelmäßiger . lli,ker'i»tzniigeii bevornehen: Damit jeder zu feinem Aecht-kommt. Zn 'eiiiem 'K-ednkommt!, denn nart; der iüdiidieii Aiiffasiimg iü za der Arme kein Almoieneniptänger oder Bettler, sondern ein von Gott in-: Grdental -Gefchiuter. um: in jedem Talle el'eu bürtiger Blenid). der die A'ol ani sichnimmt, run uns zur Blizwah. zur Griiillniig der Gebote, anznhalten. Wvhlfahrr Iieint im jüdifchen Tbraci, begriff Zedakoh.T')erechtigkeil. sie iü io iiabilinerr wie Bedit und Geietz. -nnd keiner darf - es-wagen! sich dieser b'lementarbegrifse de-: Tiidenriiin-:. die tsigentlim der zivilisierten 'tr-ell geioorden nnd. zu entänßern. Tariini innn ich iagen. und .ich Nie da-: nur . alter -iira't. die mir zur'Bersiigiiiig üebt. Höher als das materielle Ergebnis jeder 'A-obiuuni: beürebiuig imd darum auch der Tiidi'dicii A-inier- ' h.iiü'. fdkitie idi den moralischen Gewinn mid »ilbengfanien,Witlc'ii. den wir alle liier un Laale. im iveiten Berlin, und draunen im r/ande bezeugne niid beschwören. Wir reichen einander Her; imd Hand;u dein geheiligten Akt der Tudi'chcu itr-iiilerhilfe! Biöge Gott im-: weiter hel'eii.' Der Ausruf der Grotzorganifotionen zur judi schon Winrerhilse iü-auch von der Bereinigung für ' das religiosüiberale Tudenlnm nnd dein Tberrat der oiraclttcn in Baden unterzeichnet worden. ' Ter Vorstand der Lruiagogengemeinde Stettin hat am Grund der zentralen Richtlinien T-rau Ltadträtin a. T. b 1 i a M evring mit der Leitung der Jüdischen Winlerhilie betraut. Die Jüdische Winterhilfe im Bezirk Hessen. Nassau u./Lrr^essen rvnrde im blnichliis; an die Bertiner Grössiiiingsklindgebniig eröffnet. Ter Gentral-Berein nnd feine Cniatmatumen haben sich reüios ioivobl der Tndifchcii iitzintcc hi He .Trantfurl a. Bi. nne audi dein riandesverband Tsraetiti'ciier Aeligionsgeineinden Heven zur Turchführniig zur Berfügniig geüeUt. Ter l5.-B Lnndikns Tr. Bl a tz d o r i' wurde bearntragt. tut die Provinz.Heven-Banan die Trganisiernng der offiziellen lfröffiiiuig -der Tüdi'dien isuf-.uerbilie und der luerinit -verbundenen Teierünnden diir.ii Zufuhren. Gbeiuo werden von ilun die Bezirke der .Provinz Lberhefieu. die an Trantnirl a. M. grenzen, i-in Anürage der Tiidüchen WinierhiHc Reifens betreut werden. üs haben üch »>ir die Tnrchfilhrling der •.'ivbeueii un Diahmeu der Tnduchen if'hntfthtl’e zalilreidie '"ittarbetter und Trenn de der ,Trank-- uirter i^e,d,äfls'telle des b.-B. und der Lvnagoge-ngiuneinden zur Bermgiu'g genellt. Der Borstand der Ltznagoge Levetzowstratze (BerlinV veraii'laltel am. Tonniag. dem Aoveinber. iim I> lll>v'"t> Min,m der Ltzuagoge Bwetzoionrane eine Tewr.--deren/Gesamtertrag, dev Tildiidien iki->iiterlu!'e zuflienl.. :'ln'prachei Aab - Inner Tr. »'iauired Tnv a r i e n k n, Munkallidie- Tartuetiingen und vorgefet-ieii von. Bro-seüo/ Brnno -Gz-> n e r uiid den, 'M o : k , in d) e n V.hor in,D verstärktem £rebener o inltu,---fauen ->v Bf , , i und LAM. erhältlich bei Mar Z'evli, Al> Mo-Aut - 104h imri, rartewe. Tichtrlnnki. ■ ülovuoüitrane W I. "Buichdriiderei Hermann Tel. bei. .Üird>fkras;e \~ und beim üastellan ’ bei" Llmagoge Beüetzow'trane. - tV-WÄ’ Wer eignet sich zur Werkarbeit? Ein Jahr männliche Vorlehre in Berlin Bor einem Tab re wurde, in eruier ','inie aid- Tnttialwe von niiarlin T o b o l k e r . die mann lidie Borlehre als Hinrichliing .de-> -Tugend- -b i l e g e d e z e r n a t s der -Tndijchea Gemeinde Berlin ins beben gernsen. Tie Beranlanung znc Ldiafiiing dieier U n r ' e in r. D e b e r u ' - l i ei, c B o r b e r e i l u n g T >> g n ö I , ch e r -bot die vlötzlidie IliiisteUiuig der bebensbedingiiiigen der 'Tilden in Teiil'diland. die Beriis-'-not und die - Lchioierigleiten bei der Berufswahl. Tie Hin leiligtert. mit der die idmieimaihme Tiuv'nd 'ich nari; der bandwrrtidiasl und den, Handwerk vrien u.ert lind andere Berine ablehnt. Drobl zu einer neneii. ebenio rmemen Bernssichichtiing z» rühren,' ii'ie iie bisher. be'iand. Ganz abgeielien davon, da»; die Hignniig des einzelneii zur Handarbeitja dnrehaus in ' Trage geüeil! iein lann. 'Aichl -allein die korveriidie Beichaffeiiheil. auch die geiüige illene. die verioiilidir' Hrn'le.Uiiiig und nidit zuletzt-and, die Hin'atzbere-it'diaft rür ein beben--- werl, das holie' Anivrüdie an den Blenichen »telll. enlsicheidet '-über die Wirt lidie b-uali'ilation. Tas aber können weder die jungen.BTuiidien. noch vieliadi die HUern beurteilen nnd ent'dreiden. ‘.’lllc guten Grunde, die man Vorbringen könnte, -nm den jungen Bienidien zu einer Lelbülritil zn be ivegeii. ihm geeignetere Beru'e nahez>ilegeiifcheitern oil an einer verhängnisvollen .Berleii- .Xmt>xerü-lU:ei»k!>. 1>r. <f">ü>,-luni'l». >litnrheiU-r «h-r iI:,ui>tw^eh»It!-!-io!I«> «U'S Centndvoreins in lierlin, hält sieh .vom B>. Wtztolwr >>: }ii,vemh»T inO h t-r > e h 1 i-s i e Kr sl^hl in -li'-o-r /.-it /n<!i>>i»>,-n mit dem v^rhaMdserfsehiilfsfiiliri-r den ,lud->„ Obererliif- -dens 7.Ur Ke-ralmm in Heehts- und AVirtsehafNiraa.-n zur V-rfirjun-;. und zwar in O ,,;> - I n am 'Jb l »Ist.Kali hör am 29. ,itzl..h II in <1 e n 'o u r n am chf htztob-,. Bonlhen am 41. Uklohet; und (.i 1 e i w i 1 z am 1. No- \ n! herme'mmo-hoede Anin-'ldune un!--i Annahe ,I'-< lieratunuxeuerctandfs hei I)r. -I a - Icohowitz. lteuth.-ji O.-S.. A’irchow >tr. 11! erforderlich. iinng der Taliigleike». an einer ilnlerudiapnng weienllidier lorperlieber' iind geijiiger Mangel. Ta zu geiellt net, imd, die Meinung, andere Berme leien aussichtslos.-obwohl' das o't nicht der Tall n'i Andere junge Men'chen iruedermn babe-n zwei'eUos das .Zeug zm» Handioerker in üd,. Tie 'leiien nur der nenrn Bernfsweli völligbefangen niid iinerfahre» gegennber. eine Hulichiüdimg »ür einen Bern» ialli ihnen schwer, es reizen üe hm Tätigkeit eines HletiroinNallalenis ebenio wie die che--- Gärtners und Tliehlers'. Tie'e T""!tz'» Ünd eoen'o bernrsn-nrei! wie jene anderen, die noch 'am Anürng ihrer Hntwidlnng liehen, die aber'.bei aller miitmu'slidieii Hignnng in korver - luhn inib iKsniaer Hninihl den Z'lii'orderiingen des Berüi siebe »'s voreru noch mehl gewachfen find, '"lan dar» nietn i-ergeiien. da«; viele der Bierzehn lahrugen noch Uinder iind. deren '! o n it i I n 1 i o i an» eine achl'lnndige lor>'er!id,e Arbeit nidit ab gennnint' >n. T>>> dieie» beiden i» der '-!>»rleine i-orherii>l>e-i ' den »üriun'eii ge'elll mb >ene. chic in ihrer H-" iruälniig oder.ui iozialer Hinsuht.gefährdet ivaren.-' loenn ihnen nidit »ogleid, ein »eiies T»I-igseil--'eldgebore» wird,, nachdem ne die Ldiulbank »erlauen haben, 'Hehl wenige find zu uns. ge-komine». die feilen waren, niedei'gedrnilt von dein Glauben, daß ihre Hrinenz zioedlos tot und voller M in d e r w e r t; g.k eitg e > >> 1, 1 e, 'Böenn gerade dieie Truigen hei -uns arbeiten-., tvo sie. im tsiegeniatz znm Betrieb, unter Gleichaltrigen, unter Men 1°elfen gteidier Tahigkeiten leben, um sie sehen, daß andere diirdian-: niitit geidiidter >md kluger sind, dann gewiimen sie die lieber;e»g»ng von üd, selbst, legen bald die Tebeu ab und' ma>t>i'!i weseiillidie Torl'chritte anch in ihrer Hntwiikliiiig. - Tie Bedeiitiing liegt also nidit in der B e r n i - a ii b > 1 d ii ii g im T iiuie der :'lnsl»ld»ng zu einem bestimmten Handwerk, iondern in dem Hinieiten znm' B e r n »-: I e b e n des Handart'ei ters allgemein. Tazn koinint die- Eingabe, die g e i N i g e n T n t e r e i > e n der .Zungen . zu Weden niid zu ii'rdern. liniere genüge rraditioii d>iri nidit verloren gehen, sie soll gerade in dieser Pädagogische Sprechstunde im C.-V. Offener Brief an Eltern und Kinder, die sie auf suchen wollen ..Lprechstuiide!" . lauen L ie mich ehrliel, sei in dieses Wort erwedt in mir i)ie. fdieiii;lid)üen Borstelliinge»: ciiT Aminr i|* mit ii»-: imbelannteii. ivartenden. alw iningelaniiteil Mciüdiengetnlll; ein älterer Bäum hat eine verbiindeiie 'Bade, eine T-rau in den besten Akal)ron scheint an Beißen im Hüten Bein zu leide». Tann önnet nel> die Tür des geheinrnisvolleu Lpre.ehziiiiiiiers. bis Tall uni Tall feine Hrlediguiig gesunden hat. Lo werden Lie miel) glauben, daß ein überarbeiteter Meii'ch im 2iirrahinen crfdjeiiien ivird, nur in Hile nad; bewährtem Ld,eina Thre- Anliegen zn „erledi gen". Ilm: ähnelt, iru'iiic verehrten -gniiftigeli. zuallererst jeden inialigenehmeir Borgeiehmad zu nehmen, möchte id, Ttzi.e» gleich zu Beginn, bevor wir uns an Denielbeli Tiül; ietzen. »d,reiben, ivas ich 'mir unter „n'erer Iliilerbaltimg. vada gvgitdre-Tragen betreffend, vorüelle. Wir wineii ans unferer A rbeit, aus vielen- "Vspräehesr. a,is eigeuö11 Lorgen.. wie die b-age der -Tugend, aber auch wie die der Hile-rn iü. BHr Thnen haben ivir ja idivii unjähiige Bälle über legt: toll der Tunge die Lrtinle n'edi'eln. kommt das Mädel besser in eine Hanshaltslehre. sollte nicht gerade für Tbr -üind ein banderziehni'gs henn das Riehtrgüe fein, iü die -Klane nicht zu groß, als daß Uriel eine brauchbare - Ldjülerin werden kann, soll Tritz in einen Blind, soll Hrna nicht lieber aus ihrem Bund anstreten, ivas tun - ivir aber dann am Lviuitag mit Tritz und Hrna' solche und viele andere Tragen ähnlicher Art haben oft vor uns gestanden. Bei. ihrer ileberlegnng lind Beantwvrtlliig. verehrte Binlter und verehrter Vater, haben ivir i-mmev-wrkDvr'die Hrfahrnng gemadit. daß nur gewissenhafteste Prü- -fiiiig jede-: einzelneii ..Talle-:" -b»iHe tnid Patidilag ermöglicht. : Wieviel in ehr iedod; gilt das ni: wlgcnde G'- 'vrädie, die wir ans umerc.r 'Lprechünnde lei «eswegs ansielialteii weilen: Lo hart nnd unerbNHidi anch iiinner äoieder die Trage vor Thnen nchl. wie Tie die materielle Zukunft Threr Lohne und Todike, erü einmal ndrern können - »o wenig oerziditen Lie dodi daran». t*a* 'bnioiilian' des »iindes, die De- Ziehiiiigen der Tunilieniriügliedi'r znelnander iinmer wieder von neuein ins Beine und in Trd miiig zu bringen.- ' Wir wollen um Himmels wihen luemandcn ,.amrnvbern". fiel: anch hiermit an uns zu wenden: Das lann inan nidit.-und letzten Hudes minen Lie »elbü. mit ivein Hie üd, beraten. Aber wir glanoen. eli'.ie aiifdruiglid,;n fein. Thnen-'ageii zu dürfen: wenn L i e nur welle», wir und bereit, in allein Hrnü nnd aller--Be-rantivorklidikeit andi d'ie'e Tinge mit Thnen zn iiberdenten- - LchHeßlidi kann! wäge im es niederzu>;ore:be::. denn es iü das Ld>wer'ke — 'ollk auch ihr jungen Bienidien selber w.i'ien. dan ihr end, natnrlich nirt allen ...t e eh n i» eh e :: Hergen an im-: wenden .könnt: darüber hrnans aber vcrümern nur euch, daßwir mim ein v''enes. Hhr ::::d rnoglidiüe Aii'ge- -'dilo'ienheit den Tingen entgegenbringen. die je» »eitder.Lr-ga-ainer:mg des nnnnneibar ichilH'chen nnd wirtichaitliiHe:: bebens -lregen-, - Ho üeln mrev-e .Inve den- Aoileren ';.:rf den. Tnngerru r-»*n: .. '...Kämen »ir getr.ch hevrm. Würden we-b: enrv'angen ’c::r. Alton- K<»-«>nh«*ra. Der ikandrsvrrband Grotz-Brrlin de» vrnrral- Aereins har eine unenigrtkliehe Pädagogifche ... Lhrechstunde eingerichtet, die ab Biittwoch. den :«t. Cktober. jeden Mittwoch nachmittag von 16.40 i Uhr bis is.:3fl Uhr in den ALumen der Hanpt- . Geschäftsstelle. Berlin Ab "Smier «tratze 42, fV„ itattiindeü ‘ Unser Mitarbeiter Studirnaiiefior—Ulion« Rosenberg, bat sich als Leiter der Sprechstunde zur Deriilgung gestellt. Urdrr »eine Abiichtrn und Pläne geben die vorüchenden Anstiihrungen ein anschauliches Bild. Jüdische Dichter lesen aus ihren Werken Ein Vortragsabend in Berlin Ter Bei el, s o e r b a n d der j ü d i » d,»' n Ü u 11 ii r b it jibo in Teui'diland gab leine erüe Beraiiü'alluiig un Haal der Berliner Hing -akadeinie: ne trug das Keiinivorl ..Tüdiid,e Tnütee leien ans ihre», itberken". .i'Han hatte aus dieiein Anlaß einen üarkereii Be»'uch erwartet unö »'ich', dein vrograiniiiali'dien. Hharakter des Abend-'- geniä'z. and, eine ikatt-lidiere und revrä'entatwere Tlcnterli't-e gewiin'dit. als iie »>er Beidisverband l’oi »einer Hiiiüihrung -aii'ww'eii konnte. -Wir-iind. -innerhalb des deiit'd>eii -Lprad,berrid;s. nicht arm au illnüren jndi'dien T'ditern. die uns. »er e--- auf dein Gebieteder biirik. der Brvia oder des Tramas. mit mandrem unverlierbaren Be »in be ü-iienkt haben: es in ilniere diiiürri'die Avanigaree die nidit aiisge'd,aller werden dar», wenn nii'er -t'ulturelles «»igenleben ans bim, Hamme,mri'me.! auer geiüig kiinüleri-'dien jiiMnlieit We'en-!r,i': einen neuen An'trieb ertzaikeii »oll. Bon den vier Tieblern. die.-an die'ein Abend als torr-rrrri: ihrer eigenen Werke vor uns bintraten. iü »üerüm Htrrn nidit an Tahren. aber ats literar-ad,-' Hr'-dieinnng der' jnngüe und der markanteür, Heine kurze,; Hkizzen.zwar. ..Tahrteu in den Tag' betiteii. habe',, iwdi enoas allzu Hchernatifd,e-: in, Au'ban. liiriidi-inaleiide '.»iatureingänge als Tone »nr eine ienrenzu"'e T'cl»eii-:betraditiina nnd er'dieinen and, zn konventionell und un'e-.b. »tändig in ihrer zutage' .liegenden Lprud,wo,s!iei: Hingegen ließen die vom Ber'aüer zn Gehör ge brachten einzelneii üabitel - »eines vielbeaaiteken 'ivinans ..2er 'BWg ohne Hude"', der das Ldnck'a: der Brager »ülienoinden uni die Biltte des 1*. Z-nirhnnderts beliandeii. eine nicht geioohnlid^ Uran des An'dianimgsoerinogeiis und. bei allem Brrz,di: au» abrunde-nde Teiai!-:., and, der bilbnori'ch'u- Bliantaiie erkennen.und gewannen.' zumal in dem ehrlichen, inbriniüigen Batlws des Bortragenden. eine beinalie' incheunHdie Bedeutinig. Beben »üer- - »on Lteen "traf inan, au»' zw-?i—bereits hinreichend Ivkannte Tichierotziiiiogiivmien. auf Arthur L i-l be r g 1 e, r und. Arno Aädel. Lilberglcit. der.moderne Hnnrnend-rduer mit dem Taltenwurf einer nvrigen Bi-der'vradie. brachte ans ie,pen, neuesten Werke ..Ter' ewige Tag" einige biblndr l-i-iinii u.w in-*-; „isbemuder-- '.ruüu.eil.rnals e, m einem Habbalgedioai »eine zumein maditig. ..rau'-chende Har-'e auden Ton einer Ünl-,:. gol, --raebenen Tr.oinmigkei: üinunle. 'äie-ei. d?r Biel V::hl»?. gab eine, bibiiüt,.- H jene ..'1ml,eb- Tod'".-die mehr.!»,ri'd.,.elu''di als bulnienm.inig genulisl i»in.id bei, iin erüen Bneti Bä".;-.-.!>er'd,ieten Bargan,, ins Bieii'diiidi-Tannliare ninluldei. Bon ö.-r ge - r.'i'ten Biannesiourde des Tnhier,.erzelt--- hob hrr die iugendliche Hr'chernnng von Hilde ir!iimi'alh»»ri)ft Ti.niblsd,ken ab. Hie ,»i den be'ern dleier. Blatte-S keine Unbekannte mehr and, n, de-. 'V'vre-dn'nen Aa,edergabe lobgleid, der Börtra., durch eine gen»He Hdiarch de> Hrga,,-- der üuuü ier:n sowie dnrdz all;,, breite Bokali'al'on »ein-

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