Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 40 (3.10.1935)
- Date
- 1935-10-03
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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C-V.-Zeitung Nr. 40 2 Beiblatt nr 3. Oktober 1935 Von Kol nidre bis N’ilah Von Oberkantor Magnus Davidsöhn ■' /fturjvor drin Vorsöhuuugsfest kam ei.nmm zu meinem Vater -ein alter - blinder Musiker— einer "der letzten ans dem (*n=~. seimtzle der jüdischen Kempner Musikanten. Er erzählte von einer alten Koi-uidre-Weise. die er ans fernem Lande mitgebracht und nun meinem Vater übermitteln wollte. Flötenton erklang, schwermntsvolle Weise, zum Teil bekannt, zum Teil fremdartig. Koloraturen. Triller bis in die höchsten Tonregkonen gehend und wieder zurückkehrend Zur bekannten Blelodie. doch nicht im schwermlitsvollen Moll verhauchend, nein in einer einzigen Turkadenz mit langer Fermate schließend. Und diese KoEuidre-Weise zeichnete, mein Vater ans. Er saug sie mit uns hindern als feierliche Introduktion in der yeiinatlichcn Synagoge. Wir .hörten die Flöte des alten blinden Mannes, wie er in Dur und Moll Zn der uralten Melodie eine neue Weise schuf.' Ich weiß es nicht, wo er sie-herbrachte. Sie ist ein teures Vermächtnis in unserer Familie und wird von mir wohl behütet, lind wieder möchte ich sie anstimmen sind möchte den vielen hundert Menschen, die bedrückten Gemütes im Heiligtum sich, versammelt haben, in 'der Durweise jenen starken jüdischen Optimismus künden, der uns über die Leiden der Jahrtausende getragen hat. Welch enge Zusammengehörigkeit dieser Gemeinde am Kol-nidre-Abcnd! Wie eint sie alle dieselbe Siiinmung, dasselbe Empfinden. Dieser große Ernst, der nicht nachläßt bis Zuin Schluß des nächsteil Tages! Und es singt und klingt in ihrer Seele. Sie wollen mitsingen, sie wollen am Jom kippur aktiv beteiligt sein, und es ist eine Verbundenheit Zwischen mir und ihnen, daß ich wähne, nicht vor ihnen, sondern zwischen ihnen zu stehen. Jede Melodie fast klingt ihnen bekannt entgegen, sei es das Jaaleh oder Omnvm ken. Es sind gemütvolle Weisen, die unzweifelhaft zürn großen Teil alter deutscher Liederliteratur entnommen sind. Nur die Kvl-nidre-Weise selbst dürste mit ihrem Ursprung in Spanien zu suchen sein. Das rein Hymnische ist fast ansgeschaltet. Nur immer wieder von neuem als Illustration zu flehenden Gebetterten. zu der Bitte um Sühne das'lyrische Melos, die schlichte Weise, die Zum Herzen sprechen will, gleichviel welcher Komponist sie auch bearbeitet hat. Hier sei einmal gesagt, daß Mär Bruchs „.Komposition" mit der originalen Kol-nidre-Weise fast nichts Zu tun hat: nur den Anfang hat er als Motiv benutzt. Mein unvergeßlicher humorvoller Freund Heinrich Grünfeld -den gütigen Gott anrnsen. daß er ihre Kräfte nicht schwinden lassen möge. 'Wie einzig schön diese Intervalle.- diefast schleppend heruntergehen, als ob inan gewahrte, wie mählich und mähsich-die Kräfte sinken. Hiör .hören wir klariglich und auch geskaltend, was nin Versöhniittgstage sv -vst zu'verzeichnenäst, die merkwürdige. Mischung Zwischnt alter ''.träditivneller Meise? und einem modernen <B.alladent-oü: ioie er in den hekanuten Lveive- ■ Balladen Zu finden ist. Aisth die Blelodiett des Tages tveison oft diesen Weg. Der Wortreichtninder Ivin-kippnr-LitiNgie " bringt . überhaupt die wechselvvllste Gestaltung, und das eben ist das Geheimnis dieser einzigartigen Verbundenheit von Gemeinde und . Vorbeter. Hier ein Bittgebet, das wechselweise gemurmelt wird im leicht dähinfließeiiden Rezitativstil, dort eine Bielodie: die. vor-, gesungen, dann von der Gemeinde mit aller Inbrunst wiederholt wird. Einen breiten Raum. nimmt die Erzählung vom Opferdienst des hohen Priesters im Allerheiligsten ein. So wie der hohe Priester dreimal ,.H a s c h v in", den Namen des Eivigen. anrnft. in der Bekenntnis seiner eigenen Sündigkeit. der der Priester und der des ganzen Volkes, so wird dreimal mit ungemein farbenreicher melodischer Illustration dieses Sündenbekenntnis Zum Vortrag gebracht. Auch heute noch wird diese Melodie im-konservativem Gottesdienst in aller Breite gehört; dort, wo die Orgel wirkt, hat diese liiiniiiuiiiiiHniniiniiiiiuuiiiMiniiuHiiuiuiiiiiiiiiEiiifiniiiuiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiHiiiiiuimiiiiiiiiiiiiiiii Unsere ewige Geschichte hatte schon recht, als er Bruch-gegenüber einmal zum Ausdruck -brachte, er. habe-'diese.' Melodie schon'gespielt, bevor Bruch sie komponiert habe. Originell die variable Weise zn der Betrachtung der Nichtigkeit des Brenschen in dem Pismaun — sö genannt, weil; jeder Vers mit einem Refzain abjchließt- Xi biiinGi llne!unniwi-. ..So wie der.Ton in des Töpfers Hand, .. Der nach Willen ihn preßt und dehnt und So sind wir in Deiner Blacht, Der mild und liebend schirmtnnd wacht", also dichtet Michael S a ch s. und in jedem Vers ein neues Gleichnis, das die Sck>öpfer- : kraft Gottes-kündet. Bilder und Gleichnisse — sie durchziehen überhaupt die Liturgie des Abends mannigfaltig. Merkwürdiger Gegensatz. Sündenbekenntnis in tiefster Zerknirschung. seine Melodie aber Ziwersicht, Hoffnung auf Vergebung, lind dann— Zögernd, bangend und'flehend heben ivir, an: „Verwirf uns nicht vor Deinem Angesicht und Deinen heiligen Geist nimm nicht von uns." ‘ Ist es nicht ein Gebet, das denen zu -Herzeil sprechen soll, die alt und mürbe vom Leben An der Klagemauer in Jerusalem Fot. Herbert SpmunfM Juden bauen ein neues Gotteshaus in Berlin*Niederschönhausen die interessante Ausgabe übernommen, eine uralte Melodie wiederzugeben, während der Vvrbeter gleichsam rhapsodenartig den Text -Mitdiesem'Teil ist der Höhepunkt des Mittagsgottesdienstes überschritten. .Stille Gepete weckiselu mit kurzen charaktovistischeu Rezitativen ab. Beim Schlußgottesdienst ..N'ilah" tritt die Melodie in die variabelste Erscheinung. Uralte. Tradition, nüttelalterliche Vottsl-ieder. . slawische Weisen, all das wechselt Lunft ab., um immer wieder die ckiarakLeristische Melodie, für das -.Gebetwort zu finden. Dann aber.-wenn alle Melodie verklungen ist. setzt die Größe einer dramatischen Gestaltling ohnegleichen ein. Jetzt tritt noch einmal das Pr'oplietenwort in den Vordergrund, eindringlichste Mahnung: „Du reichest die Hand den Sündern -und Deine Rechte ist ansgestreckt. die Bußfertigen wieder nnsznnehinen." Eingeliämmert ivird der Seele, wie all das. was groß uns erscheint, geringwertig ist-vor den Augen des Ewigen. B ii ß e , N ü ck t e h r . L e b c ii. Warum willst du in deiner Sünde beharren, uni» vergehen? Immer wieder von. neuem das Wort Kvhelets: „Demi alles ist eitel." Langsaiu versinkt der Tag. dieser einzige Tag. den seinesgleichen keine Religion aufzmveisen hat. Nöcl> einmal das Gebet zu „unserem Vater und König", dann gleichsam wie eine grandiose Fermate das Glanbensbeken'ntnis schließend mit den Worten: „Der Einige. Er ist unser Gott." Ein kurzer Schofartou, und der-Versöhnungstag ist aus« geklungen. ' Der Tempel in Jerusalem Kunstgeschichtliche Betrachtung von Max Löwenthal Ans dem 1. Buch der Könige werden wir über die Bauten Calomvns unterrichtet. Wir wißen, daß er den Tempel und seinen Palast von phönizischen .Künstlern. Bildhauern und Znnmerlenten erbauen ließ. König Hiram. von Tyriis. mit dem Salonion befreundet war, schickte ihm hierzu eine auserlesene Schar Baukünstler iiüd geschiilte -Handwerker. Der saloinonischeTempel stand auf dem-BergeMo«-, na. wo auch einige Mauer-reste gefunde» nmr - den. Tic Meiniliigeii aber, ob es sich tatsäch- Irc!) um Neste aus dieser Zeit handelt, gehei; auscinaiider..Man darf wohl aiiiiehiiien. daß Banreste aus dieser Feit nicht gesunden wurden. ' Der Tempelbau Salomons. der »in 0»i0. v. Ehr. eiugeweiht ivurde. ivährte sieben .'Jahre, der Bau seines Palastes hingegeu i-i Jahre. Hieraus wird oielfach geschloffen. Midraschim zum Versöhnungstage Busse und Versöhnung Lauge geht zwischen den Schulen Hillels und Schammais der Streit über den Weg.^anf dem die Welt der Versöhnung entgegenschrei- . ' teil kanri. . Am. Tage des Gerichts, so lehrt Scham- . ma:s Schule, wenn vor . Gott das Buch des Gedächtnisses nufgeschlagen ist. ziehen die Erdeutinder au feinem Thron vorüber, und nach Maß und Wert der Taten spricht der Richter der Welt jedem sein Teil Zu. Ta er- . scheint zuerst die Schar der Bollkommenen. Gerechten lind Frvinmen.?Sie rverdenauf- . gezeichiiet am ,Jaum haDdin". dem Gerichtstage, und tragen davon das Siegel des Lebens, der Seligteit im „Gau Eden". Tie sodann vorülerziehen aber, die Frevler„ die vollende:eu Bosen, sie sind verloren: ihre Bestim- .numi Tod. ihr Los ewige Pein im ..Gehniuom". Jener Mittleren Geschick, die zibiklhen Gut und Böse ihr Lebenlang geschwantt haben, ist ungewiß und bleibt in der Schwebe. Hinab ins Gehinnom müsien sie. aber tonnen Erlösung gewinnen: 10 Bußtage sind ihnen gegeben. Wird diese Feit ihnen zur Läuterung/so wird ihnen die Berufung zum' Leben: denn für sie gilt das Wort Hannas:, „Er tötet und belebt, senkt zur Gruft, läßt entsteigen." — Leitstern der Schule Hillels ist Kohelets Wort: ..Wahrlich, kein Mensch caus Erden ist so gerecht, daß er nur Gutes tue und nimmer fehle." lKvh. 7,20.) Und so deuten sie: Was auch der Mensch ist und wie immeQgeiuL-Tuchnicht vor dem strengen Richter muß er bestehen. am Tage des Gerichts, sondern vor dem liebenden Vater der Welt. Nur die Gnade -waltet dann, und er wägt allen zu nach keiner Hutd: denn es heißt: „Ter Ewige, der Ewige, erbarmend und gnädig, langmütig. reich an Huld und Treue, watzrend Huld bis ins tausendste Geschlecht, vergebend Fehl, Frevel. Versündung." Der Llleg-istoffen, allen gebahnt, die Gnade zn erwerben: die Buße! An die Bienlchheit ein Geschenk, das erschaffen, ward, che Gott das Weltall Gestalt werden ließ. Die Weifen erzählen: Ehe Gott Himmel und Erde bildete..sann er darauf, lvie die Welt geschaffen werden müsse, das; sie Bestand habe ^-im - unendlichen Gang der Zeiten. Und da seine . AUwcisheit voransschante. lvie die/ Sündhaftigkeit der Ätenicheri zu groß werden würde, schuf er die Buße zuerst und hernach die Welt. Wie es-heißt: ..Ehe Berge geboren wurden und Erde und Weltall entstand,, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du. Gott. Tu führst den Sterblichen bis zur Zerknirschung und sprichst: Kehret zurück. Bleu schenkt nder!" Wer darum fragt: Wie kann der'Mensch, wie die Veit von der Sünde erlöst werdend dem rnst Gott zu: Er tue Buße, und es wird . Sühne für ihn: denn es steht geschrieben: „Gütig, ist der Ewige und wahrhaftig; darum weist er den Sündern, den Weg." Den Weg — so deuten's die Weisen: das - ist: den Weg der Buße! Und so lehrt.die Schule Hillels! Vom bussfertigen Herzen Rabbi Meir. der fromme Meister, saß einst an einem Sabbat im Lohrhaus zu Diberms und lehrte im Kreise seiner Jünger. Ta hörte man draußen einen Reiter nahen, und es rief einer der Schüler: „Tein Lehrer. Elifcha ben Abnja ist angetommen." Es war der „Acher", der „Andere", hochberühmter Gelehrter einst, nun vom Glauben der Väter ni.Kl dsrstmeifel an der göttlichen ' GerechtigtestieinDS^teMn-ck!Lirrnis geführt hatte. Gelehrte und einfaches Volk — jedermann mied seine Nähe.' Rabbi Meir jedoch verschmähte es nicht, mit dem .Gemiedenen Umgang-und Zw-icspräche zu pflegen. Er trat auch jetzt hinaus, ihm das Geleit zu geben, während jener aus. seinem llioße neben ihm .... ritt. „Was hast du heut deine ^chülcr gelehrt t" fragte nach seiner Geivohnheit der „Acher" seinen ehemaligen Jünger. — „Ein Word über Hiob, dem Dulder, von dein es in der <chEft heißt: Und der EwigE segnete das Ende Hiobs mehr denn seinen Anfang." --- „Wie hast du das erklärt 5" fragte, er iveiter. „Ziviefach hat Gott ihm am Ende gegeben, was er am Anfang besessen." — ./Nein." erwiderte jener, „von Akiba. deinem Lehrer. habeTch's anders vernoinmen: Seinen Ausgang segnete Gott mehr als den Beginn feines' Gebens ivegen der Bußfert-igkeit und der guten Werke, die er von Beginn an anfznwdifen hatte." Und so . schritten die beiden weiter, in lebhaftem Gespräch von Bilße >md Umkehr. Plötzlich rief Elischa' seinem Begleiter zu: „Kehre um!" „Warum?" fragte Meir. „Weil hier die Sabbatgrenze ist." — Da griff stliabbi Bleir das Wort auf: „Kehre du mit mir um. mein Lehrer und Meister. Ist dir doch der Väter Weisheit die Fülle gegeben. Deiner harret unser Vater im Himmel, er nimmt freiidig auf, wer reumütig-zu ihm nmkehrt." — „Wohl", sagte Elischa. „für alle Menschenkinder gilt das: aber für mich gibt es keine Umkehr, nicht hier und nicht in der zukünftigen Welt!" Und als Rabbi Meir traurig fragte: „Warumk".'sprach jener äbschieduehstnend: „"Ein'l au einem Versöhnüngstage ritt ich hinter.dem Gotteshause vorbei; da hörte ich die himmlische Stimme: Kehret um zn mir. all ihr Menschenkindet. und ich kehre mich zn euch, zu allen, ausgenommen Elischa beu Abuja! Der hat mich erkauitt — und ist doch von mir abgefallen'."' — Nach einer. Zeit meldete man dein Rabbi Meir: „Siehe, dein LehrerDAifchowstm Abuja ist krank ani den Tod!" Sofort eilte er au sein Krankenlager, er las mit Schmerz in ven verfallenen Wangen die Züge des nahenden Todes. Weinend sprach er zu ihm: „Kehre doch um. Blei st er!" — „Gibt es für mich eine' Umkehr? Soll ich denn Erbarmen finden bei uns^rm Vater im -Himmel?" — „Es steht geschrieben', sprach Rabbi Meir, ..und du iveißt es: Du führst der, Sterblicl)en bis z»r Z,erkniric!>ung und spriclßl: Kehret um. ihr ^Blenscheilkinder!" - - Da iveilite Elischa in seliger Verzückung und ---verschied!' Rabbi Meir aber ivard froijeu -Herzens: „Blein Lehrer und-Meister ist reuig und versöl),it eingegangen ,;n seinem himinlischen Vater!" Als Elisct>ä aber bestattet wurde, .drohte, eine Flaii-rnie seiir l^rab in einen Fenerbrand zu hüllen.. Man meldete es Rabbi Meir. Ter . ging hinaus, brütete sein Betgelvand über das Grab lmd.'sprach: ..Also heißt cs in der Schrift: Gütig nt der Ewige - gegen alle! Will er dich nicht löjeii, so werde ich dich lösen! So ivahr der Eivige lebt!" — Da erlosch die Flamme! ' Gottes Gnade war dem Elischa ben Abuja geivorden. der „einen Tag vor seinem Sterben umgekehrt war!" Xurtu^r/ülilt vnu 'Hfnuaim Falkonborg. Das wunderbare Kol nidre der Mathmidim Nach einer Elijah«Sage aus dem Osten Bon zwei Mathmidirn — so nennt l»ran„ jene Ieschiiva-Bachnrim, die sicch durch besonderen Fleiß auszeichnen — erzählt man solgeiide töesckjichte. der sich-in den Tagen vor dem heiligen Jom liakkippnrim zn erinnern. schon deshalb ivvhl ansteht. weil sie -den, der sie wachen- Sinnes vernimmt, bestärkt im Glauben an die versöhnende -und verzeihende Kraft-dieses Tages, von dem unsere Weisen sagen, daß er bestehen wird, selbst . lvenn alle aiidiwoi-l-s^-e-sushören-solltLn__ ■ Tie beideil Mathmidim. jung noch an Jahren, aber reich an Wissen und die^Lieblingo ihres Lehrers, eines gütigen, frommen und weisen -llabbi. saßen am Ytusttage eines Jom Kippur in den Nachmittagsstunden zusammen und lernten. Liese Stunden, zumal