Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 25 (20.6.1935)
- Date
- 1935-06-20
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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iil'iUk „ivv ,\uf:rn in der qnn:ni Welt imb nur nliom in 113Vt zu allen ärztlichen streifen und zu den jüdischen Krankenhäusern Hut, erfolgreich unhdar gemacht werden, so daß es z. B. gelang, eme größere Anzahl-Mischer Aerzte ans Teutschland in Amerika unterzubringen. Neben der finanziellen Unterftühung ist eine nächtige und vielleicht sog'ar die wichtigste Aufgabe . >«'* Aerztedezernats, bei der Reichsvertretung, den l'eschäftigungslos gewordenen ' Aerzte» soweit.angängig A r b eit s m ö g l.ich t? i f e n i n n e v> l> ä! b - d r v j n d. i scli e » l'ö c m c i ns ch a ft .;» i-ermittr'-u: aDem dient rnsbesondere die" Schaf-. . iung einer -juftifdjou ^Gesundheitsfürsorge- unde,mec sozia-l-hygienisäß-» Betreunngder deutschen LMden ans den verschiedensten Gebieten^ sowie die «rrichließnng bon neuen bezahlten Stellen innerhalb der jüdischen Organisationen, also in erster Linie der Gemeinden. . - hierzu zahlt die Organisation des schulärzlliehen Dienstes im jüdischen Schulwesen und ärztliche. Betreuung bei den Jugend- und Sportverdänden. in der jüdischen Wohlfahrtspflege, in der Krankenfürsorge, insliesvndcre für Lungenkranke und für Kinder; die Schaffung außerplanmäßiger ^telleni bei den jüdischen Krankenhäusern und Polilliniten. Auch für alle diese Ataß'nahmen werden Mittel des Hilfsfonds eingesetzt, getreu dem Grundsatz der jüdischen Wirtschaftshilfe überhaupt, daß es in erster Linie gilt, eine produktive Verwendung der zur Bersiigiing stehenden Mittel zu erreichen. ■ ferner '.'ersucht das Aerztedezernat die Leitung der notivendigen beruflichen Fortbildung imb Forschung, für jüdische Aerzte zu übernehmen und die dazu erforderliche Planmäßige Erfassung sämtlicher jüdischen Aerzte in Deutschlaud dnrchznsühren. Es iverden Auskünfte über Möglichkeiten zur Aoristenzgründung vermittelt. , Aiiswandernngssragen gemeinsain mit dem Hilfsverein der dentscheu pichen (als der Iiierfür zuständigen, behörd- Iid) aiierlaunten.jüdischem Stellet behandelt, und jchließliä, auch die R e ch t s b c r a t u n g jüdischer Aerzte durcligeiüln'l. die in enger Verbindung wit den zuständigen Stellen des C.-V. erfolgt. In allerletzter Zeit hat das Aerziedezerua't die Gründung der „A e r z le g e s e l l sch a f t f ü r Palä - st i n a" gefordert., über deren erste. Veranstaltung .wir in Ar. -1 der -.E.-B.-Zeitiing" berichtet haben. Sie will eine ärztlich-wissenschaftliche Verbindung zunschen den nach Palästina ausgcwanderten und den in Deutschland lebenden jüdischen Aerzten Herstellen, um zum Nutzen aller Auswanderer die ' hier arbeitenden Aerzte mit den hygienischen und gesundheitlichen Verhältnissen in Palästina vertraut zu machen. Organisatorisch getrennt, aber in der gleichen - Richtung wie die Aerztehilse. arbeitet die Zahnarzt e h r l s e . die vom Reichszahnärztcsührer 'offiziell anerkannt wurde: Sie laßt sich insbesondere die Berufsumschichtung von jüdischen. Zahnärzten und Zahntechnikern mit Erfolg angelegen sein. Ausschüsse bestehen ferner noch für die die T i e r ärzte und die Apotheker angehenden Fragen. Wichtig ist schließlich noch, daß in allen Zweigen der -veilbernse bei der Bernfsnmschichtmig versucht wird. die Betroffenen inögliehst in paramedicale Berufe zu übersübren. das beißt ans Gebiete, ans denen sie die in der früheren Tätigkeit.gewolnienen Erfahrungen in irgendeiner Weise verwerten können. Als Beispiel möge dienen, daß Aerztinnen, die keine Praris mehr hatten. als Krankenpilegeriunen ansgebildet und beschäftigt wurden. lieber - die A r t und Erfolge der Arb e i t sei noch-gesagt, daß sie dezeniralinert in den einzelnen Gemeinden nacb. 'Anwenniig des Dezernats bei der Rcichsvertrsstinig erfolgt: ihr Hauptteil konzentriert sich.-allerdings auf Berlin, da hier 40 Prozent der jüdischen AerztesDentschlands ansässig sind... -In Berlin werden zum Beispiel imt llnterstütziiug'aus Mitteln des -Hilfsfonds '>0 Aerzte in Stellungen bei der Jüdischen Gemeinde beschäftigt, eine.ähnliche Ziffer dürfte sichrii.r, dos übrige Reich ergeben. Im ganzen geiebe», leistet die Standeshilse ftir Aerzte im Rahmen der ihr gegebenen tatsächlichen und finanziellen Möglichkeiten außerordentlich nützliche iind sur die Besronenen erfolgreiche. Arbeit. n. W-r-l. ’ . Schulmedizin und deutsche Volksheilbewegung - Wie im ..Deutschen Aerzteblotl" kHe-st 22 vom 17 Juni ll«J5. Seite 7>ä5> mitgeteilt >vi.rd, fand Inster der S.chntzherrsclia.st .des- Gauleiters Julius Streicher in der Zeit vom l2. bis-2ß. Mai I0ll5 in . Nürnberg eine Ansstellnng .-Deutsche Bvtksheilknnde" statt. - Mit dieser Veranstaltung waren wichtige Tagungen verbunden. die in der-Reichstagnng der ..Deutschen Volksheilbewegung" gipfelten, hierzu berichtet-das -.Deutsche A.erzteblatt" unter anderem: ' , Es sei das Bestreben des Gauleiters Julius Streicher, der ..Deutschen Volksbeilbeivegimg" weitgehende Anerkennung zii verichassen und ihr die Daseinsberechtigung neben der sogenannten ..Schulmedizin" zu erkämpfen. Ausgabe und Ziel . des Reichsärztesührers Tr. Wagner, der wäh» - rend der Tagung mehrfach das Wort ergriffen habe., fei 'es. dabci eine Brücke zu schlagen zwischen den bisherigen Formen der Heilkimst und dem. was sieh neben ihr als wertvoll und ausbaufähig erwiesen habe, In Nürnberg sei der Grundstein zu dem Aufbau einer umfassenden-, beide Richtungen der Medizin in sich schließenden neuen deutschen Heilkunde gelegt worden. Streicher habe hervorgehoben. daß die Arbeit des Arztes vom Geschcntlichen völlig loszulösen sei und sich ganz auf die Voltsgesundheit konzentrieren' müsse. Erst dann könne der demoralisierende Einfluß, den eine mächtig gewordene chemische heilmittelindnstrie durch die straft des .Kapitals änsübe. ganz gebrochen werden. In diesem.Zusammenhang bube sich Julius Streicher immer wieder von neuem gegen die „verhängnisvolle Rotte des Judentums" gewandt. ' Am Abend be« 25. DJJni habe i» einer großen Massenversammlung neben Streicher auch der, Sonderbeanstragte des Reichsärztesührers Dr. Dr. Streck. Nürnberg-Fürth, n. a. folgendes ansgeführt: Der Frühlingssturm der politischen und völkischeu Erneuerung habe auch an den Toren des baufälligen Gebäudes der ..Schulmedizin" gerüttelt. ..Schulmedizin" beinhalte nach der negativen Seite hin Liberatisnins. Individualismus, mechanistischmaterialistisches Denken, jüdisch - kommunistische Menschheits-Ideologie. Abkehr vom Natnrlich-Nrtümtichen und Gottgewollten, Mißachtung von Blut und Boden. Vernachlässigung von Rasse und Erbnrasse, Ueberbewertung des Körpers und der' .Einzelorgane. Unterbewertung der Seele und Konstitution. Früher wie viele ändere akademische Berufsstände hätten die deutschen Aerzte äktiven Anteil an dem Kampf der NSDAPgenommen. Ein großer Teil der deutschen Hochfchul- und Kassenärzte hätten aber versagt. Der Weltjude sei auf dem besten Wege gewesen: auch die deutsche -Ärzteschaft zu unbewußten Helfern für feine Vernimtüngspolitik zu machen. Aus dem VolkSarzt fei der unangenehme Typdes „ärztlichen Mechanikers" und Sbezialisten geworden. Hier fei . es aber nicht' die Schuld der deutschen Aerzte getvesen. sondern die bewußte Schuld des -verflossenen Rot- Schtvarz.jüdischen Regierungsshstems. dem eSmuch zu verdanken gewesen sei. daß manche medizinische Faknltäten iail überwiegend mit jüdischen Lehrern besetzt gewesen seien, und daß der-deutsche Aerztestand wie mir wenige andere von einer geradezu katastrophalentüdischen Inflation heinigdiucht und dadurch in seiner moralisch-geistig-weltanschan-- 'Iiciien Eristenz bedroht toordhn sei. ,Vonbeiden:, iitictitnngen der .-Schulmedizin" und ber „Volks- ' , heitbewegniig" müsse nach den' Ansführnnqen Streichers" das Beste -znm Ausbau der neuen deutschen Volksheiltiinde genommen werden. Am -2ll. Mai t'.wö habe der Reichsärztefnhrer Dr. Wagner in.einem Festakt die „Reichsarbeitsgemeinschaft der Verbände für naturgemäße Le-/ bens- und Heilrpeisc" und die - „Reichsarbeits^ gemeinschäit für eine neiie-. deutsche Heilkunde" proklamiert. Die Reichsarbeitsgemcinschaft für' eine neue deutsche Heilkimde solle später der Reichsärztekammer eingegliedert werden. Sie solle nur Aerzteverbände ünd Vereinigung?!! umfassen, die dein Anfban der neuen deutschen Heilkunde . dienen. Sie solle insbesondere für den ärztlichen. N'achivnchs sorgen und für die Errichtung von -Lehrstühlen an den Hochschulen werben. Tie ,gleichzeitig begründete. „Rcichsarbeitsgerncinschaft' der Verbände für naturgemäße Lebens- und'Heiliveiie" diene dem 'gesnndheitlichcn Gemeinwohl des deutschen Volkes mit dom Ziele, alle auf dem Ge-- biete der naturgemäßen Lebensweise und Heilweise int Deutschen Reich bestehenden Laienbüiide und Laicnvereinignligen unter einheitlicher Führimg zur geineinsamen Arbeit lind gleichberechtigten Vertretung znsammenzüfasscn. Der Reichsärzteführcr Dr. Wagner könne Maßnahmen, Anordnungen und Beschlüsse der Arbeitsgemeinschaft ansietzcn oder, anfheben iind verbindliche Maßnahmen für die Arbeitsgemeinschaft trcsfen. Dr. Wagener habe liorvorgehoben, daß die Synthese.- der bisherigen einseitigen „Schulmedizin"' . init der natürtichen Behandlungsweiie angestrebt iverde. Es sei nicht Schuld des Heilpraktikerbnndes. daß dos Heilpraktikergesetz noch nicht, verabschiedet sei. In der letztbekanntgewordenen Fassung des Gesetzes könnten die Parteien eine befriedigende Lösung nicht erblicken. Die schrankenlose ungeregelte Kurierfreiheit sei in der Vergangenheit vornehmlich von jüdischer Seite, vor allem von. dem , jüdisch-marxistischen Arzte Tr. Moses, befürwortet worden. Im nationalsozialistischen Staate mühte verlangt werden, baß jeder, der eine Heiltätigkeit ausüben wolle, eine dazu ausreichende Vorbildung besitze. Dr. Wagner habe seine Ausführungen minder Mitteilung beendet, daß die Universität Erlangen bef ch l os s e n habe, eine Naturheitklinik z u errichten. Erbbiologisches Universitäts- Institut in Frankfurt a. M. Im- Hause der Volksgesundheit (Allgemeine Ortskrankenkasse in Frankfurt a, Main) wird in allernächster Zeit das Frankfurter Erbbiologische Universitäts-Jnstitut eröffnet werden. Frankfurt ist eine der ersten Städte, die ein solches Institut besitzen werden. Als Leiter wurde Professor Dr-. Freiherr v. Verschuer berufen, ein bekannter Forscher, der in der letzten Zeit am Kaiser-Wil- Helm-Institut in Dahlem als Professor für anthropologische Erblehre und Eugenik wirkte. Das Lehrfach des Erbbiologischen Instituts als Universitäts-Jnstitut dient den Studierenden als Vorbereitung des knnstigen Arztes: Erb- und ’ Rassenpslege. Ehcberatung. Turchjühruna des Ge- - setzes zur Verhütung erbkranken Nctthwuchses, Auslese usw. Diese Themen gehörenzur Pflichtansbitdung. Der?Rediziner wird' in den vor- Unnschcn Semestern ui die allgemeinen Gesetze der Vererbung eingesuhrt und in den klinischen in der praktischen Anwendung unterwiesen. Im letzten klinischen Semester hat der Studierende die Erb-Klinik zu besuchen, wo er in die erbarztlictle Beratung undBegutachtung eingeführt , wird. Man sieht das Ziel: dem kommenden-Arzt 'eine Erhöhung' seiner Berufsßcherhoit-vzugeben,, , ihmneue Wege für die Behandlung, von Krartken, den er 'im Rahmen einer Familie Ln sehen hat, zu zeigen. Nervenkrankheiten bei Juden Im Rahmen dcr wissenschaftlichen Abende, die von der Gesundheitsverwaltuiig der Berliner jüdidischen Gemeinde veranstaltet werden, sprach Dr. A. Stern über ein Problem, das schon oft - von sachverständiger Seite erörtert worden ist und unter, den heirtigen Verhältnissen besonders aktuell wirkt.' Wie steht cs mit den Nerven- und Geistesstörungen bei Juden? Es gibt keine spezifisch jüdischen Störungen dieser Art: immerhin ist 5er Anteil der Juden an Neurosen nicht unwesentlich, wenn auch zahlenmäßig schwer feststellbar. Auch bei den eigentliehen Geistesstörungenist der Anteil der Juden erheblich — bei Frauen erheblicher als bei.Mäniiern, Auffallenderweise ist nach einer amerikanischen Statistik aus dem Jahre 1925 in New-Dork und Massachusetts die Krankheitsziffer bei den dortigen' Inden sehr viel geringer als bei. der .übrigen Bevölkerung, was . wohl darauf zurück- ■ zuführen ist, daß Nordamerika als das große . Auslvandererland im allgemeinen die jüngst.en und tatkräftigsten, und damit die gesündesten Elemente anfnimmt. Ans diesem Grunde wird man wohl auch für Palästina mit einer günstigen psychischen Statistik rechnen können. Gerade dir Erfahrnngen in Palästina mit seiner gesunden Bodenständigkeit, mit der Rückkehr zur körperlichen Ertüchtigung, der sachgemäßen Berufsschichtung, Yor allem aber m'it der-seelischen Entlastung, weisen Wege zur Besserung der bestehenden Verhältnisse. Verschwindend-gering ist der 'Prozentsatz der Juden an alkoholischen und epileptischen Störungen, wieder größer bei einzelnen organischen Krankheiten des Nervensystems. Nicht unwesentlich fällt in mancherlei Hinsicht .der Unterschied zwischen Ost - und W e st j u d e n ins Gewicht; u. a. ist bei den Ostjuden die Disposition zu psychischer Erkrankung im allgemeinen größer als bei den Westjuden. was mit den ungünstigen sozialen und hygienischen. Verhältnissen Zusammenhängen dürfte, zuin Teil auch mit den häufigen seelischen Erschütterungen durch Verfolgungen und Pogrome. Dem entspricht auch .die starke Zunahme des Selbstmordes geräde in der letzten Zeit.- Und endlich spricht hier — als ,endogener Faktor — auch der Umstand mit, daß es sich bei den Juden' um ein uraltes Kulturvolk handelt, bei dem — wie in mancher alten, hochgezüchteten Familie — Extreme sich dicht nebeneinander finden: psychisch Unterwertige aus der einen, und hervorragende Geisteswissenschaftler bis zum Genie und Nobelpreisträger ans der andereu^Seite. —u— Mitarbeit an einer im Entstehe» begriffenen neuen -niedizinisetien Zeitschrist ergangen, die' iit. hebräi klirr, deutscher, französischer und englischer Sprache erscheinen und snr den gesamten Orient siilirend sein soll. Die Schriitleitnng hat der ans Dentsihiand slaininende sltöiitgenolvge Professor Ludwig.'Halberstädter. Leiter der Röntgenabteilung' im Hadana-Krankenhans in Jernsalem, üderiwinmrn. Da die Zeitschrist.mehrsprachig'sein wird, wurde snr sie kein iiebräischer. sondern der täteimirtir Itlel Fi>1 ia nwäiea Orientalin" (Medizinische Blatter snr den Or>ent> gewählt,- Daneben ioird die b'.sberige medizinische Zeitsäirist Palätiinas '..tt->rolu->Ii" weiter erscheinen. Bei der .uihresoersammlnng des .lewisb Mali vnH.lv 1!(v(ii'als IN London führte Biseonnt B e a >l e a d au-.-, daß die in! Hospital geleistete 2tcbeit ioir'tiebe prvdukiive Arbeit zum-Besten der ' '».'iittor toi.-' Das Hospital, das nöNvendig neue Mittel p.ir Ern'eiier.nua' braueye. iei eines bfv befien im Lande: es habe anäi die niedrigste - Sterbliaileitsziüer pon England und 2öales. Das iiidlihic Ho'piial babc .die be'ken medizinischen .itra'ie- und das beste'. Pilegepexsonal von--allen Eitlbiiidniigsbeinicn in ganz England. Mrs, A. I. Ln o n s., die eben'alls amoesende Gattin des - annraliilchen. Plniislerprändenten. bekann-t'e, ni . einer kurzen Ainprache. der Sekretär des enghieben Baln- \\\vk Coimeil habe ihr das .levist, Mn’nrmty Hospital als das bene im englischen ' Minierland hmiiue Stiidien emptohten. W'.r entnehmen der A'r, 22 der ..Za h n ä x;l - l i ai e il B! i! I e i l n n g e n " . Iahrg, 1925. daß nur einigen Tagen die S eh u I z a Y n.k t i n i l B e x im-? äi a n e b e rg ihr 25iäln iges" Bo' neben ie'ihe!, pe.geben loniite.' lim die Gründung' und L'>nin-i-!HUHet2.iii>g die'er. Mnsteranitatt. die eine der ersten-dte'er. Art-in Deutschland-war. bat fich .unter anderen besonders der verstorbene, spatere Stadtmedizinalrat Geyeimrat.Dr. Rabe- Ernst Lochner & Horkheimer Frankfurt a.M. V.u-'.-fiam-ni i-ig :<;* I. — «egr. lS'-7 — Kernrnf 2V2SP. -Herren Stoffe iür Ut'jCiU-cbait und Strafe, Bebe und Sport ii p iw verdient gemacht. Rabenon', einer derhervorragendsten Siadthygieniker der Vorkriegszeit.- ivar zivar znm christlichen Glauben übergetreten, aber reiney: Nichtarier. Die Leitung der Klinik U'ilrde dem Zahnarzt Kurt -Hahn übertragen, lieber, ihn lesen wir, in den ,.Z. Pt.": „Er hat mit großem Geschick und unermüdlicher Arbeitskrast seines Amtesgemattet. Er hat damals schon begonnen: diirch systematische lUitersiichnngen der Nenausgenominenen und' der zur Entlassung kommenden Kinder die Beyandlung in geregelte Bahnen zu lenken. Leider waren ihm nur nur-noch wenige Jahre eines ' -an Arbeit reichen Lebens gegönnt. Der Weltkrieg brach herein und er gab sein Leben dahin - wie so viele-andere." ' . Kurt Hahn >var der Sohn , inneres langjährigen - Vorsitzenden des Verbandes Berliner Ortsgruppen des E.-Vt. Gehei inrat D r. Ludwig Hahn. Die Wo äi e n i ch r iit in r alle I n g endliche,«! n n d L e h r fingedcr R e i ch S - - b e t r i e b s g e in e i n f ch a.t t Eisen und Ptetall. Nr. 17 vom.27. April Osrerinond 19-25. berichtet. daß. Sie.gsried Bt a r k n s . der aus Matchin, in Pkecklenbiirg stammte und später in Wien-lebte, der erste deutsche Konstrnkkeur gewesen ist. der wichtige Nenernngen und Verbeneriingen an Erplo-, sionsmvtoren vornahm und diese auch für Fahrzeuge verwendete. IST;! fteilte Markus ans der Wiener Weliansitellnng einen derartigen verbesserten Blotor ans. --reine erßen patentierten Konstruktionen nannnen ans den Jahren,l8st4 bis 1S65. Im Texte betindet sich als einzige Abbildung ..das Benzinanromodik ans dem Jahre 1676 von Siegfried Ptarkns sin Wien." - Das Philolerikon zeigt ein Bild bieies hervorragenden jüdischen .Erfinders. der Inhaber der Großen Goldenen Btedaille dcr Akademie der-- Wisienschasren in Wien ivar. ' ' s .^.rierpLrLzrLpl» kür f^rLnlcen- »ckwefttern und Wohlfahrtspflegerinnen in Sachsen Der sächsische Innenminister hat in einer Ber- . orbnnng bc'tünmt. daß dle^Zutastung zu den Prüfungen als 22-oh|sa!irrspslegerin. Hebamme und technische Aüi'renrin.-an' medizinischen Instituten. Massenrin,. Säuglings- und Kleinkutderpflegerin, Säuglings- und Kleinkinderschwester. Krüppelpflege- und Erziehnngsschwester, sowie als Krankenpflegeperson vom Nachweis arischer Abstammnng abhängig sei. Ansnahmen können nur beim Vorliegen besonderer Gründe gestattet werden. Bücher Kurt Hildebraiidt: Norm, Entartung, Vorfall. Verlag Die Runde. Berlin. 548 Seiten. 5,50 RM. Plan betrachtet heute dieses rasch berühmt gewordene Buch mit anderen Augen, als da es vor mehr als -10 Jahren; zum erstenmal erschien — damals in zwei Bänden „Norm und Entarhmg dos PlenschenI und „Norm und Verfall des Staate?", die jetzt in dem neifen Band vereinigt sind. Ta- ' mals als Hildebrandts Anschauung „dem-t-renneiiden Intellektualismus der Wissenschaft ebenso ivideriprach wie sein Kampf gegen die marxistische - Zersetzung der Gemeinschaft gerichtet war", schien es-Ahm zweckmäßig, den Angriss vom-naturwissen- . schastlichen wie vom geisteswissenschaftlichen Lager ans vorzilbereiten. Jetzt. , nach Besiegung dieser Srrömimgen/ und beim allgemeinen Streben nach einer ganzheitlichen Weltbetrachtnng hat er die ursprüngliche Einheit der Bücher wiederhergestellt. Die Hauptabschnitte zeigen die Grundpunkte der Betrachtung an: Ter Einzelne. Die Rasse, Ter - Staat. Blut und Geist sind Hildebrandt die beiden Naturmächte, die Unser Dasein tragen. Züchtung und Erziehung unsere beiden Tätigkeiten. die seiner Vollendung dienen.- Entartung des einzel-nen und der Ralle ist grundsätzlichwerschieden vom Verfall des Staates, aber die engen wechselseitigen Beziehungenmachen die zusammenhängende llntersnchnng unumgänglich. Kurz und prägnant sind alle jene Probleme behandel-t. die Fragen der Ralle und Entartung IvtrdätM.» itrih di,- ii'enw ir» nftitpff sind Dabp-i- -"als überflüssig ablehnen möchte.- Diesem nnbedingten Tun steht die weltgeschichttiche Forderung nach Selbstbesinnung, Selbsterkenntnis gegenüber. Die Schreibweise' des 'Verfassers -ist von schöner Klarheit und Bestimmtheit, sie ermöglicht rasches Erfassen auch schwieriger Probleme. Dr. W. Sch. Das menschliche Bein, seine normale Entwicklung und die Entstehung der Wuchsfehler (Hüftluxation, X- und 0- Beine, Knick- und Tiattfüsse, Klumpfiiss. Dr. Max Böhm, Regierungsmedizinalrat i. R. Deutsche Orthopädie, 9. Band. Verlag: Ferdinand Enke, Stuttgart. Die Tatsache des Erscheinens der Böhmschen - Arbeit als Svnderband der „Deutschen Orthopädie" kennzeichnet am deutlichsten die Anerkennung. die der Verfasser auf Grund seiner Leistn'ngen in der Deutschen Orthopädischen Wissenschaft genießt. Das vorliegende Werk Böhms über die normale Entivicklung des menschlichen Beines/und die Entstehung seiner Wuchs fehler bildetgewissermaßen den Abschluß einer Reihe von Beröffentlichungen. die B ö h ni s -Namen auf Grund jahrelanger, mit größter Exaktheit durchgesührter Untersuchungen in der wissenschaftlichen Welt'bekanntgemacht und ihm lm letzten Jahre die Ehren- ' Mitgliedschaft der Britischen Orthopädischen Gesellschaft eingebracht haben. Insbesondere ist es das Gebiet der bisher nur - wenig erforschten intra-uterinen Ent: „hmr als einer der Grundlagen angeborener n 'i - rmäebener Bein- und Fußdeformitäten, der : m mit größtem Fleiß und wissenschaftlicher K -t nachgegangen ist. Seine Studien über dieses The.m ,r' besonders seine eigene sogenannte W a ü '; l l- Technik können als klassisch beze-i. ariden und gestatten dem'laMM^derrkeudsia .. pädnV überhaupt erst einmal einen Einblic , Äer-,- den der Organe, deren Formstörungi mptarbeitsgebiet sind. Die in strengster wissenschaftlic:"^ , gtz. haltene Auseinandersetzung mit di .liern älterer Theorien stützt sich auf über- . j zene Forschungen und aus eine univer-.. a:nr. kenntnis und macht das mit 178 21K . a ausgestaltete Buch besonders leienswes Dr. W. Michaeli b, l). schieb: das in einer Weise, die als vorbildlich n'iüensichgsllieti zu bezeichnen ist. Das Buch ist der gründlichen Durchdenkniig. der .Prinzipien ge- 'aaidmet. ohne desivcgen das Zurückgreisen ans praktisch-aktuelle Probleme z» scheuen. Bemerkenswert ist os. wie Hildebrandt in der neuen Auiiage aus eine Gefahr aufmerksam nracht. die beim ersten Erscheinen seines Werkes noch nicht bestand: es gibt auch eine Bequemlichkeit der Tat, ein bloßes Weiter-Tni! auf der einmal beichrittenen Bahn, das alles Nachsiunen über sich selbst