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Central-Verein-Zeitung · 1935-06-20 · 25 (20.6.1935) · page 4

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
25 (20.6.1935)
Date
1935-06-20
Page
– (sequence 4)
Language
German
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.fsbnm nlcid] TCom) »di nur in eigener Person vor Wott zu ‘ orrniifnumcnhaben.’ Die ‘jlndifommeri trifft keine iriintd. Wer nicht nach den Werken (yfaus handelt. deii kann auch keine götllielte Strafe lressen. (5'imm, der Gerste rer J'crusrt» lems, ist nicht mehr der „Erbfeind". Diese Eregese gelsärt Rsi An einer niidcren Zteile mm> Antöuinus nicht nilr zu den frommen der Völker gezählt, sondern geradezu als Priester des etpigcn (sioktes verherrlicht. Ein' reckst dunkles Zwiegespräch ist uns nnfbewahrt. ..Antoninus fragte lliabbi: Darf man einen Altar bauend.Tieser ant» wortete: Waue ihnaber behaue die Steine.— Darf, man Ränchcrwerk zubereiten^ Er antwortete: Las; eines -der Gewürze" weg." .vier ist entichieden von einem Lpserkult die Rede. fraglich nt: bloß,- was sistntouin mit'- der Nachahmung je- ■'Viif(tfemiT.ri>rr: '3;empx'l(.11011 cijc gemeint haben.kann. Auf jeden - ai-all ststrd hier der fernfaleinische Tempelkult mtei; seitens des .Vlnifers nkgoltgeivollt - anerkannt. 'Stellt man sich Vagi die, außergewöynlicki innige' Freuudsckiast vor, die^ die Legende zwisckien 'Antoiiiii und Rabbi bestehen lässt, so ist ecgeraden! auffallend, das; Rabbi die günstige Gelegenheit nicht wahrgenommen hat. sich für die Wiederl,erstellmig des Heiligtums einzusctzeu. Dies wäre schon deshalb gut möglich gewesen, da im Heiligtum zii Jerusalem einst auch für das Wohl des Kaisers S Pf er dargebra eist ivurden. Aber in dieser Legende spitzgelt sich 'eben zweifellos eine neue, resignierte Tenkrichtung, wie sie in der Barkoehba Epoche selbst nie bestand. Aehnlich. wie in seiner politischen Tätigkeit zeigte Rabbi "sehuda a'iuch. iin iiuierjüdischen Leben volles Verständnis für die Forderungen feiner Zeit. Er hat sich bleichende Verdienste 'um die Pflege und Erl,altung der, indischen Gesetzetzlehre erworben. uti'i.t dein Patriarchal hatte er auch das führende Lehrhaüs uveriiommen, und zum geistigen Mittelpunkt der, Judenl,eit ansgebaut, flicht »Nr fein Wissen und feine Erfahrungen 'sondern auch das ererbte Vermögen und das Einkommen des Palricharchats hatte er ganz in den 'Dienstler, Sache gestellt. Lein grösstes Verdienst aber hat sich Rabln durch die Redaktion der Mischna erworben. Nach der Tora ist die Mischna das erste-Buch, das die gesamten (wesentlicher,eus Pflichten des Judentums kodifiziert, in Gesetzesiorm bringt. Tie Kodisizuwung des gesamten jüdischen Rcligionsstoffes war notwendig geworden, da die Pflege der jüdischen Lehre und das ganze jüdische Leben überhaupt durch - den Zusammenbruch der Barkochba-Bewegüng sehr, viel eingebüßt hatte und Stütze und Ausgangspunkt brauchte. Aber rmch für die Ankunft hatte die Kodisizierung Rabbis hohe Bedeutung.. Ter Lehrinhalt der palästinensischen Schuhen, die. infolge des immer schwerer werdenden'Druckes seitens der Römer einer jähen Rückentwicklung entgegeneilten, wurde . durch Rabbi Jehuda's'Schule gerettet. Tie Mischna. als Gesetzeskoder hat das Merkwürdige an sich,, daß in ihr recht oft einander entgegengesetzte Ansichten nebeneinander stehen. Dian hat den Eindruck, als ob es sich bloßuun' eine größer angelegte. Traditionssammlung, nicht um ein Gesetzbuch handle. Aber als Ltofffammlung ist die Mtfchna viel, zi: unvollständig. Rabbi Jehuda kann bei der Redaktion' seiner Mischna umsoweniger an "eine Stoffsammlung gedacht Habens als er selber über ein bedeutende Menge.'traditioneller .! StoffLlemente-'verfügte, die in seiner Mischna ckelne Aufnahme gefunden haben. Das Wesen der Mischna kann nur bei Vergegenwärtigung der damaligen Zeitverhältnisse richtig erfaßt werden. Zur Zeit Rabbis war im religiösen Leben des. Judentums der Diasporacharakter vollentwickelt. Die Einheit in der jüdischen Lebensführung, um die noch die Schule zu Jabne gekämpft hatte, erlitt schon in der zweiten Diasporageneration empfindliche Spaltungen.^ Diesen Spaltungen, die nun einmal nicht ausgleichbar waren, hat Rabbi Jehuda Rechnung getragen. Er hat bereits für die verschiedenen Richtungen eine höhere Einheit Hesncht. Das Nebeneinander von entgegengesetzten Meinungen in der Mischna bedeutet also, soweit es sich um aktuelle Verhaltungsmaßregeln handelt, auch ein Nebeneinander in der Praxis. Die , Mischna hatte demnach für ihre Zeit den Charakter eines Gesetzeskoderes. Und die Meinungsverschiedenheiten sind nicht ein Ergebnis rein wissenschaftlicher Sammelarbeit, sondern gehören mit zum Wesen des damaligen-. Lebens, das keine einheitliche Religionsübung mehr hatte.__i Auch hinsichtlich der nichtaktuellen Halacha, insbesondere" hinsichtlich der Opfergesetze und der Reinheitsvorschriften bestand für die Zeit Rabbis trotz der Resignation in Sachen des Heiligtums noch immer ein gewisser Grad von virtueller Aktualität, insofern als eine Hoffnung aus Wiederherstellung der allen Kulturordnung lebendig geblieben ist, wenn auch aA . Selbsthilfe nicht me.hr zu denken war: Noch kurz vor dem Zusammenbruch 'des weströmischen Reiches müssen, Prophezeihungen aus baldige Befreiung Jerusalems in Umlauf gewesen sein. Der Talmud lehrt darüber „Rabbi CH anin a' sagte::-Wenn jemand dir (im Jahre) 400 nach der Zerstörung des Tempels ein Feld im Werte bon tausend . Denaren für einen Denar zum Kauf anbietet, so kaufe es nicht (da jeden Dag die Erlösung bevorsteht). In einer Barajta wurde ge- , lehrt: -Wenn jemandvir im Jahre 4231 nach Erschaffung, der Welt ein Feld..im Werte von 1000. Denaren für einen Denar zum Ankauf anbietet, so kaufe es nicht" (Umgerechnet aus die heutige bürgerliche Zeitrechnung fällt die. erste Zahl auf das, Jahr 468. die zweite'auf 471). Denken wir nun daran, dazz die Mischna-gegen Ende des -zweiten Jahrhunderts redigiert, wurde, so wird uns die Fixierung der Tempelpraxis..und der - Reinheitsgesetze durchaus nicht lebensfremd erscheinen. , . Welchen Anteil Rabbi' an "der Systematisierung der Mischna hat, ist nicht mehr ganz zu ermitteln. Der Beginn der Arbeit gehört früheren Generationen an. Doch hat Rabbi zweifellos das System vervollständigt und zum Abschluß gebracht. Und es dauerte rund 1000 Jahre, bis das Mischnastystem Rabbi Jehudas von einem neuen System, abgelöst wurde im Koder des Maimonides. Wenn wir jedoch die beiden Kodizes einander gegenüberstellen, so müssen wir festsiellen. daß Rabbi Jehuda einen Kodex aus aktuellem Leben, heraus geschrieben —oder besser: redigiert hat —, der den verschiedenen Richtungen seiner Zeit Rechnung trug, und schließlich zum Textbuch der beiden Talmude geworden ist, während der „Mischne Tora" des Maimonides wohl die genialste gelehrte Arbeit dieser Art ist, der es gelungen ist aus dem ganzen reichen Schrifttum des Judentums ein einheitliches. einziges, Endergebnis herauszuschälen. Diesem Ergebnis fehlte aber die Entsprechung im realen Leben. Im realen Geschichtsgang des Judentums bedeutet dagegen Das Werk Rabbis eine der wichtigsten Etappen.—Es zeigt uns schon ein vollentwickeltes Diasporajüdentum: eine Vielheit von Schattierungen und Unterströmungen zusammengehalten durch die alles übertönende Einheitsidee des Gesamtjudenturns. Lin Lehrstuhl für Emst Cassirer an der Universität Göteborg An der Universität Göteborg wurde für den hervorragenden Vertreter der neukantianischem ..Marbiirger Schule" Professor Ernst Eassirer. der bis 19'.! an der Universität Hamburg wirkte. 1020 ihr Rektor umv Und dann nach!9Ti an der UniversitätOrlord arbeitete, ans einem durch frei-, willige Beitrage gebildeten sionds ein eigener philosophischer Lehrstuhl errichtet. Maimonitlesfeier der Sorbonne flm IN. sinn! neranstaUete die Sorbdnne im , Ria,ecken Am,'lnN,e>cker eine Plaimmridesieier. deren, Esireuenirüsi der Präsiden! des französischen Senats. sinles Peann.enev. übernommen palte. Der VHnisler ' für, nackonalc Erziesinng , war bei der freier durch de» Direktor,des hdsieren »iiierriägsioeiens. 0 a 0 a l > e r . vertreten. AIS Vertreter des Rektors der Pariser Akademie hielt Proseifor Adolphe, L 0 ds eine Anfpraci^, Der Parlier berrabbiner sincken 29 eilt sowie eine' Reilie von 'personlielikeilen des, politischen . Gebens, aralsisäle und libanesische Wissenschaftler würdigten..Periönl'i-.likeit und fberl des Vlaimo- - nide---.' Per 'Vazeprändent deS .Komitees für den Schul, indisäier ,beeilte. Boris E> 0 » r'e v j t ch^ . ' dielt' einen v'ortrag' über die arabisch-jüdische 'geiitige chniammenarbelt in der Eeschilchte deS ö.siittetmeerraniilS und-über de» Einslnsi Plaiino- -Indes''ans die Enlioiälnng ,der Plulosoppie des sUfittotaliov -. Die sinbin-erseliaü. , unter der sich zablreiche l'ekam'.ie bpertonlielikeilen des. Pariser - geistigen, und ,»'»!,!!-elien Vel-ens beenden, folgte den -Darlegungen der Ü.eduer - mit gespanntem Kunstnachrichten Miuholr!! Vel'kes ünnsiankiionslians versteigerte a m '> 0. n n i die 'll-.oluniiigseiiirichtnng des ver» jtorbeneii. chüeneralkoiunl's o'-isenmann. die iaü einen .üniisiiain»i!ni-.g-edara!>er' trägt. Der Name.■ ° Eifeninann bal einen 'besonderen lllang durch die großzügige Stn'lnng von bog Er'^engnisse.n Berliner Eisenknnslgnöes. die Uran Biargarete'Eisen- . mann im flndensi'n an ilneeii Eatten dem Märkischen Pluieum ubermiuelte. lind loodnreli sich der Besisi dieses llnngiv.iuintes. der dnrch die Stütnilg Wertbeim er i! sintere ne snr loeitere greife der Kunsisrennde erlanale. beiräeltNich für das Gebiet "deS Alt-Berliner bi'ens vergronerte.' siin Ziisanimenbang 'mit den eisernen Schiiinelilüeteil, die die Berliner --PHiiizenbandliing ' Nioberb Ball, dem Märkisilien Mii'enm schenkte, zeigt', sichdies. Eondergeoiet des. .märki'lilien. .nnnügewerdes als besonders mn'a'iend, >i!s eine Stüdienlaniinliing im besten Sinne foi nmrl-lbinnngg Porzellane in» gen an das fn: Dl m si Anllion ..iN-r i min Gemälde -älterer äl'nd. mein: ansiergeioolmtiich gute si.alir.bnnderts .in Original- ' ie und 'S liebe. P.obel und Painmer. lenle Er'uinernngge s'ieiin am Dirpisiiiler. Oe. 0. ». erd bei sbudolf Lepke eine euerer l-'emä!de ltatlünden.^ am eine belannle -Ansicht des - an.' der Vtmitcl von siaeob. u-n-l-ebaierin von Terboreil. t lnmtige z.oeile Fasinng des slssiüä von Dirk id Dunluni. sonne - ilde des ,s. und Nat,o-7alaalern' 'D-ildern-. ,..An'i Bach \'i enrmbnrg'. ..Am u'veliaralterisliichen den und. dichter iin .eva-i'er bei der sZ'eld-!•> : 1 Ori der Gedenk Dr. mI-L.'aLs.” Philatelislisches Wörterbuch 3 Briefmarkensammlung hässlich Inschrift international Kupferdruck. Platten-Nummer Postschalter postfrisch Stahlstich Stempel Streifen ungebraucht ungezähnt Vieterblock Unterschied , Wertangabe Zahnung stamp collection unsightly inscription collection de timbres-poste däplaisant inscription, l lägende,-i . single copy pläte number counter üne engraving . obliteration, cancellation, postmark unused imperförated" . bloc of four difference payment Impression en taille-douce, k. Incohdrent numdro de Planche, m. guichet, m. neuf avec gomme gravure, X obliteration, X rangee, k. . pas us6 non perfo'fe bloc de qüatre, m. difference, f. yaleur, k. paiement. m. ■ D^n . NVDV rona "vrrb-^2 riVns Dfen nbn air ■ . na’*' n-i^a mna - amn rraa k".v& "ba. -jED» ‘ba trnan ‘TirRDW aibün. ^ie deutsche Militär-Mission in Palästina Kürz vor Ausbruch des 'Weltkrieges, also nach ..Beemlißunp! des 2. lialkankrit'Ss, begann die Türkei energische Massnahmen zu--treffen, Hin ihr Heer auf einen modernen Stand zu bringen.'- Zu .diesem Zweck wurde eine unter Führung des Generals Lima» von Sanders'siebende deutsche Militärmission gebildet, die dann von KonslanUnopel aus ihre Aufgaben zu erfüllen suchte. '"Durch den Kriegsausbruch—wurdendiese Aufgaben so stark erweitert, dass immer neue Hilfskräfte hinzugezogen wurden und dass sich der- Tätigkeitsbereich auf die ganze Türkei er- Donigemäss wurden audr nach Palästina deutsche Instruktoren und Inspektoren entsandt, die teilweise ■ festen Wohnsitz nahmen, d. h. in Jerusalem und in Berseba, teilweise mit-bestimmten Formationen je nach der Kriegslage bin -und her wunderten, z. B. AOK 4 und AOK 5. Da nun die türkische Armee schon während der erwähnten Balkankriege. aber aurir nach 1914. kaum, einen Feldpost-Betrieb kannte, wie er doch bei den europäischen Heeren eine Selbstverständlichkeit war, so sah sich die deutsche Militärmission schon Ende 1915 genötigt, zur Schaffung eines ,eigenen Postbefriebes zu schreiten,, um ihren Angehörigen eine'Verbindung 'mit der Heimat zu ermöglichen. Dieses Netz von Militärmissions - Pd^anstalten dehnte sich dann auch bald über die ganze Türkei aus. ' : In Jerusalem wurde ein solches Postamt im Frühjahr' 1917 enrichtet, düs -früheste bekannte Stempeldatum ist der ö.. 6, 17. Die 'Schliessung dieses Postamts erfolgte wahrscheinlich wenige Ta^e vor dem Einmarsch des englischen Generals AUenbv. der am 9. Dezember 1917'stattfand.' Das Postamt hat also nur ein halbes Jahr gearbeitet, weshalb Abstempelungen desselben sehr selten sind". Besondere- Raritäten sind Einschreibebriefe. Das Postamt in, Bir-es-Seba ist schon im Herbst 1916 ins Leben gerufen worden;" seine früheste Abstempelung ist bisher der 7. 10. 16. Ob eine vorliegende Abstempelung vom o. 11. 17 aus dem bedarfsmässigen Verkehr stammt, erscheint zweifelhaft, zumal der Ort schon um Ende 1916 in englischen Besitz ÜBerglng. Daneben wurden bei den Armeeoberkommandos vier und fünf Mili-, tärmissionen unterhalten, die ebenfalls eigene Postämter besessen. Der Gebrauch ihrer Stempel lässt sich bisher von Mai ,1916 bis Ende 1917, bei AOK 5 bis Herbst 1918, feststellen; - doch darf das verhältnismässig geringe Material, das von diesem Stempeln vorüegt, nicht zu. endgültigen Schlüssen verleiten. Ob' die türkischen Truppen, soweit sie an der Suez-, der späteren Palästinafront, . kämpften, eigene Feldposten besassen, ist bisher nicht bekannt geworden, zumal man über diese türkischen Einrichtungen noch sehr wenig weiss. In jedem Fall stellen die deutschen Abstempelunr gen, wie sie oben geschildert wurden, einen interessanten Beitrag zur Geschichte Palästinas in den Kriegsjahren dar. Neuerscheinungen Danzig verausgabte zwei Aushilfsmarken, zu 6 aul 7 Pfennig hellgrün und 30 auf 35 Pfennig "blau, r" wobei am oberen Rand in der Mitte die neue Wertziffer steht, während die alten in den vier Ecken durchbalkt bzw. ausblockiert sind. Ausserdem erschienen noch zwei endgültige Freimarken,, zu 40 Pf. braun-und rot-und 60 Pf. dunkelgrün und rot, mit Wz. liegende Maschen, gez. 1A'A. Estland brachte eine neue Freimarke zu 3 Krooni dunkelbraun an den Postschalter, die oben den Landesnamen, unten die Wertangabe zeigt, während die Mitte,eine Schnitterin bringt, Tiefdruck-, gez. 14. In Frarnkreicb wurde aus Anlass der Indienststellung des . Dampfers-„Normandie“ eine Erinnerungsmarke zu 1.50 Fr. schwarzblau herausgegeben, die das’ Bild des Schiffes zeigt, oben „RF“, Schiffsnamen " und. Wertangabe, unten ..POSTES“; die nach einem Entwurf und Stieb von Deearis in Kupfertiefdruck in der Staatsdruckerei in Paris, angefertigte Marke ist gez. 13. •^Britische vPost in Marokko. Hier Wurden für die verschiedenen Postanstalten die englischen Heliogravüre-Marken überdrückt. Bisher können gemeldet werden J4, 1 und 114 P. mit „TAN¬ GIER“, 1 P. mit „MOROCCO AG-EN- . CIES“. 114 P. mit ..15 CENTIMOS“ und „MOROCCO AGKXCIES“. Ferner wurden auch die englischen vier Juhiläümsmarken mit de,m - Aufdruck .■MOROCCO AGFATTR^“ versehen, dann zuzüglich dieses'Aufdrucks _mit spanischer Wertangabe 5, 10, 15 und 25 Centimes, dann auch für die französische Zone mit französischer Wertangabe 5. 10, 15 und 25 Centimes, endlich die drei niederen Werte mit „TANGIER“.. Luxemburg verausgabte eine 'Aushilfsmarke zu 70 auf 75 Centimes KraimöBv unter Durchbalkttng <ter früheren Wertangabe. - Die Sste r r e i c h i s c h e Freimarke zu 2 Sch. smaragdgrün ist in veränderter Zeichnung erschienen! der Wappenadler zeigt jetzt, ent» sprechend dem neuen Wappen Z statt bisher 5 Flügelfedem. Am 5. Mai erschien hier die Sogenannte Muttertagsmarke, die das Motiv „Mutter und Kind“ nach dem Gemälde von J. Danhauser zeigt. - Entwurf und Stich stammen von Hans Ranzoni d. J„ der Druck ‘ aus der WTiener Staatsdruckerei. San Marino. Im April wurde hier eine Gedenkausgabe, zum 100. Todestag des Historikers Melchior Dilficio herausgegeben, zu 5 Centesimi. braunlila, 7Z4 C. bräun, 10 C. blaugriin, 20 C. orange, 25 C. dunkelgrün* 30 C. violett, 50 C. olivgrün, 75 C. rot, 1,25 Lire dunkelblau, 1,50 L. dunkelbraun und 1,75 I* braunorange, Mitte stets schwarz. Die Werte zu 5 bis 25 C. zeigen das . Brustbild, die übrigen das Denkmal des Gefeierten. Die Herstellung der Marken erfolgte bei Bradbury, Wilkinson & Co., London, in Kupfertiefdruck, gez. 14. Daneben erschien noch eine Freimarke zu 3,70 Lire schwarz und violettbraun, gez. 12, Wz. Drei Federn. Polen ehrte den verstorbenen Marschall Pilsudski durch Herausgabe besonderer Trauermarken, dm in grauer ’sFarbe gehalten sind und das Brustbild des Marschalls nebst Trauerrand zeigen. Bisher lagen di» Werte zu 25 und 45 Groszy vor Die nächste Brtefmarken-Ecke erscheint In ca. 4 Wochen r ei sI i sTi r .. für Deutsches Kelch und Deutsche Kolonien PHILIPP KOSACK & Ce. BERLIK C. 2, B u r g s t r a £ e 13. Briefmarkensammler trete: bei dem „Ring .Dt. BrieffRES35J» markenfreunde“.Keir.eBeifcfÄTa trti^e. Aa-kunft kostenfrei. Y Erich Süssblcr - i Berlin-Reinickendorf-Oat 4 Schönholzervreg 9. ■Ich suche eine besonders schön •Sann WALTER RASCHE ^Berlm_W.^15, Meinekestrassi I IS." liasfrAfsfÄc„ H gratis ■ BERLI3(, Borgstr. 81 IARKEN -SA MfH L TT > G and A RHEN hänfen gegen bar 796218

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