Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 14 (1935)
- Issue
- 23 (4.6.1935)
- Date
- 1935-06-04
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 23 1. Beiblatt 6. Juni 1935 ,Moses, glänzenden Angesichts, mit den Gesetzestafeln vor den Juden“ -• Melodien des Schowjiaussf estes Von Oberkantor Magnus Davidsohn (Berlin)' Vcrau-?ll\'(nunv dem;tmvin inncvbalb . der AM'uu'in'bt' nniru'. -K^ocli bau» bor t'uu'nt'-. -Julien 'ikn-letuiViv iuiivt im; deryUcrtlu'.u An- " .. vbailtf toUtH' ''Vau ntno iuM) werter mau entkleidete die '//-orre . ilnuu gi'!augIickien.-Ill-ti--I strikvou. die die toenvollsteo tkeberltekeruitg -' üinovbtiUi ■ der -veute ertönt die Vorlesung tmeder rote ehemals:— la>'»i lon-^-ine sprechen: , ..Tiefe lernt' er mit dem Buabeu iti/der uralt hergebrachteil Tiiigsatigtoeiie. Trop - gemeinen." . Und deine spricht toeiier neu der ..pm.mcc.skeu. auchaldäischeu Tnad.rai7l,riit. die da der stammt aus dem Biudesalter unserer- Welt Und deshalb jedem ktudliciieu GemütE in vertraut--entgegenlarttt.". Helue erleben tvir. daß . fast die gesamte jüdische Endend wieder uack, u ' Ver Mnintnt-? der Tora strebt. Unsere low,' . - das ouuiU'' vhi)t. leuchtet dureil das Tuntet -UnnenndarAll Leidens verlietßu'ngsvoll aus. Tie tvarBtze ist. und ne lvird sein. Tie Akzente oder Bst'ginol und nniu tk'eten ini iilndernen Tiiiue. Jedes 2Amt erhalt seine Tonarnppe ziun Beweise-seiner plastischen Wichtigkeit.' .Wie buntfarbig ist dock, all das! In kletnen Passagen, inImelodiöseu Wendlingen ein '-Hut und Bieder. das oolkslümliche .. Ak n!i - p u e Ir - p a s v I, -1 o “ , das. aufs ordern de .. So ko f n o ck au 1 " .•• das 111 e l o d i ö -? - g e t v n n d e n e .,l> a i ir o l'wi r'.Ver . schiedenarlig rnerden dieie Tonzeiihen ansgedeutet. Toviel aber stellt seit.das; sie dem" bei l-igeu—Wort eine Plastik verleihen. wie sie der Tprectzwn tuuaöMckldarrstellen kailll. Alt da-? lvird am Tchownanß-Fest in deil Biirielpnnkt des Gottesdienstes gestellt. .„Feil -unserer Gesetzgebung!" Und lvird die Tara entrollt. liegt sie ans dem Borbetertisch zur Bertündnitg bereit, dann erklingt zuerst im geietzestrenen Gottesdienst die Hhmne de-? Meie ben Iizchok. de-?, grasten Paitan. de-? Bomaneiers. der gl Worms mir die Wende de-? 1>. Ialirhnitderls getebt. Tiefe Hnmne „Akdoinn-?" bedeutet ein prachtvolle-? Borspiel, zn der nachfolgenden bochdramatischen Bertüitdignug de-? ^chirich den Tpruch anliebe. da-> Wort zu verkünden beginne, mecln' ich .arm ^rlaubmo slellen'unit slillbeschejdenem Tinne. Zivei. drei '-lllorte mrr lvag' ich ipät Äng'lbeklornine:;ern Jagen. preisend den Meister der Well, der in ~~ alle steil sie wird tragen." To überträgt der seinunnige Poet Baäiael Tack,-? den -ähmntts. Vers lim Vers irr eigen-? llierfür traditionell bestimmtem Bezitanv und der charakteristischen Festestoeiie lvird die Tichtling vorgeirageil. Tiefe Tchotoaauß- Weise wll Anmut und Melodie ist ttitbekantt- Ting' wieder mir das Lied der Liebe, , . .- . Ta-:- -diranir sangst w'manche-:-.'Mat/- - - IU.lb.lo.se mir ml: inenieTTecle-' - - Te:- Weltwink:- wilde 'ooUon.vu.il. „ilbo du biugelist. da lvil-l aueii ich l)Uige!>'il" — - t?:> klingt sostnüdst. io rnbevoll. vr; 7 - To stergeioelit an->!iöb ren-stoue»/. ' - - t!tls ob es^fegiieii, segnen soll. E-? legt sich.lei:- lim allesturiie-n. Iliid alle Tchmerzen schläfert':- eiii: ' , »Wo du lstiigel,!t. da'will auch ich hingeh'n.' Und wo dii riihsl, begraben-sein." . ' . Leviseur In einem alten, vergilbteib Büchlein fand ich diese-? Gedicht, verfasst von einem Tchnl-, U'.eister. der zu,Anfang de-? >!'. Iastrbundert-? lelste. Damit ist der Beiver-? gegeben, da-st da-? Trenegelvbni-? der Nistst sstwit lange steit mnsttaltsche und dichterische stllnstrativn er- ' fahren hat., Und lvenn gvei junge Banisellen den Bund fürs Peden schließen, ivenn sie-unter das -Träufelt treten, dann ertönt so oft diese Munk voller Poesie.- Unsere Alten 'haben da-? Buch Pnth in die Liturgie de-? Tchoivnann-steste-? eistgefügt und damit gir Berljerrlichung lind stl dieser wundersam-poetischen Tlimmnug beigetragen, die diese-? Fest atmet. Wir lvine.n, das; bedeutende Ztompoulsten aller Länder amd aller steiten den poetisel-eii Ttosf dieses Buche-? für-ihre Tonschöpfungen bennlsten. Wir wissen, das; dieses Tymbol der Treue auch, ein Charakteristikum der steit unserer Gesestgebung ist. Am Tinai ist da-Z stchngebot gekündet'worden, das nicht ohne Tchauer tiefster Ehrfurcht am Tage der Geseügebuug gelesen und veruommen loird.' Tie staniilation. deren sieh der Vorleser bedient, ist uralt. Tieie Tora-, Akstmte werden der Teile der Manoreten, die Hin die Wende des 6. Jahrhunderts gelebt. . staben,- stigeschrieden. ' Tie bilden ursprünglich Betonungszeichen, und entwickelten sich erst im Laufe der Zeit zu jenem uralten Bezitativgesang'- der den heiligen Tert der Tora geleitet. ' ' ' Ttriche, Winkel, Linien, Punkte — — die seltsamsten Formungen befinden sich oberhalb und Unterhalb, der Worte unserer Heiligen Schrift. Doch nur bei dem gedruckten Wort sind, sie loahrnehmbad. .Das geschriebene heilige Wort, niedergelegt aus dmn s&viW miir der Torarölle, aus der im Gottesdwust gelesen wird, zeigt sie nicht. Ebensowenig-wie Bokäle oder Paust'- und A'uhe',eicl>en. Das Gedächtnis des Vorbeters mus; der schwierigen Anforderung gewachsen, sein, diese.Worte mit heiligen Melodieri -- heilig deshalb, lveil sie loirkliche Ueberlieserung atmen. — zu nmt'leiden. . ' s. Es ist gut. das; die Zeiten vorbei sind, wo man zwar, die erhabene Feierlichkeit bei der . Hü'»-. Munuhir. «ii,> als llhistratioii d«-r \ t'rsr 20 M, Uos Kapit'-l' il -ins N. stu>I,.-si»..s.-s g.-- ..lai-ht 'f-t. 'i-uUlaiiunV >l>-m «u-nnauiiuis <> IN«; «!i-r Uav-'i'isv-li.-;!'■ >!aal>.bil>l ntli.-K. .-«„-in st»',- \v«M'l; „ \dHsioa I iim.)i-u ijii-M-r llui'lvi-rt-i. ' - 7 IVr l'iul-t-x bi'ianaüi.ais dl'iii isl «finr* Wit-tl.-r-' üab.- >l.-r l'i'ka'n'loii ,AV-H.-brnrnk- U.-s Ibi.lnlf von Kms. un.l /war 0110 .l.-r ,-iIV--1,■ r»‘ auf uns f>.-- komnu-u.-ii: sirln-r' i-t oio virlni-tnItllänst.- srltnlt ,b>- i-rsttinil Mii.i.-rn v.-,-s,-I„>m«. 'Audi, i’in.' i'hiloaimsdn' Vorul -lrlmn-- li.njt zu <>'-r Ui-.horzou-i-n^ u.-fuhrl. »lass »las Manuskript <!->' l:rs,-lir,ll. - si-lu; nah»- v.-rwaivlt isl: . spradilii^k.* .l-.iurnlümüi-hki'ili'u lasson '.Vlio - ,<l>o, l Iwiiiisi-ln- Isunisi-li.-ift am w-.l.-nso.- als I1,-n»al »In-s.-s W.-r- Pio im spiilfoiuaui-i-liou Xado-n-lil Ui-hallon»-n Minial-uivii lw»I»-»-k»'ii in «l.-r I!,-n» I ,'iii>> halb«- 0(l(-r ilroivn rli-1 Don l-'m'im-n bat <t»-r ini-. lii-kannto Knustlrf oin fast In - ra!< 11 >»‘ln-s Anssi-lion . \-»■ r J i i -11 - -11. or hat -io nudi >»hn<- ltowo"mu: uml in »-infadu r. moiU >olualinln-lror Il'altun»' »lar- ■•.ibslolll.'. Knapplmo-.o Kontur-'it um.si-li'lii-ssou . »ho in slofl'anm-r. -Iiaif ool'altoli-r Ci-wamlunv. ooliiilltilk-rsonon.. Dio (lo.-u'litor siml un. l, olim* ji-tlo Imiiviilual.ilal, -mmioi cm l>>oilos ()\al mit imrailriii-kii^'or Nas»- un-I i;t»-1»-|:l'<innim'ii Aii^mi. Wi-ili-r I i.-inl»- ii<>»'li 1 ra-io! wii.I von il.-n Zuu'on. w hlornospn-ooll. .Allo liuuron ..liaooii ili-u millolallorlidvon ...ImIonfit:t■ Hoi :iIior Ki uladiln-il »l.-r ' Darslolliino. wirkon »Iolarl'oiUromlm»Mi M:m.iltii»-ii >I»-s a>iss».-r>>r»l>-nl- 1 ich sdii.Mi. i'i hallonoii . MauuskripP solir stark, somr l '.nlslolumu \sn »l in »In-. .lalunl '.’llO.1270 1‘lloot. Hans I..iiiiiii. Miinrlini. i;.. ':::7i.:-!'!ll!!:l!lli!I!W!I!!I!Il!l!!IIi!!I»IlIHii»is!i illillliilüll teu Uvsvruugs. Tie loird von dem Frank ' liniervMombaeli eigeiNlieh erit. in neneiler Zen notiert. Tann libernehirten sie uniere ' Tunaao.'.en'omponiüen und vertoenden ne in den Abend- und Morgengo-ue.sdiensten des. stestes. 2'stelckter 2Neralnr sie aiulr eimmnuul. es tif idbstversiändlich;u verinmen. d»is; sie lme 'o viele,»indere Blelodien: der altdeiii'chen 'diedUierainv entnommen i>'l. ibre B.'el.odie . vastl steh ui al'le-r Anmm und Liebliehleit dem strublntgsb'': der 'Bermaistung goitelien st'rael und seiner r ora ungemein istaraklerisli'at au: Es k'l au dieser Ttelle schon einmal geimst lvordeu. dast die Tnuagogctimnstl eilte eigeul, lui),' Hl.i'iittmi nie!:; best ist. B-ie hätte dies aueli ntogiieh ieut louue.u. Zerit reut über die gante Lüe!'. e:n unt-das andere V»7il tu das- Erik tvauderud, gebeut, geplagt.'gegttalt. kam dte'es arme 2-oU titeln zur U>uiu\ dreuu e•> betete, dattu toareu es uur tteheude, traurige Tou.e.u pst:r tveun cs piruckleitrie zu ieiueitt . l-.erlt.zetf erbe wenn es die .Tora luudeie, diU-w tvurde aus dem sisttve'rurüi-igen B»oU der Elegie b-e'retendes Tur. Nud dnrirnt l;at aueli die Liltoiouausnoeiie uiiiii- »ist Elegie - gi tun - eine ieileue btieiieinung nuii'rlial'b. .unierer goilesdienniiilieiv Vilnrgie. stioeimal iioeli litt pst'rl»uii Oes Felle.- loird besonderer -Nlang veruomwenst int, Bstl|saschwbeb nnterbriistt des Tustiers Phtanlaiie und Gvitesbegeiiierung .»oeh einmal die lstrgebraelite Vitnrgie, mit niil>l.-nnr von dem stehngebot. ionderii von denin Geboten zu luudeu.. die den Fnde» als 'Basis für ihre stuklnr gegeben io,irden, lind liier ivieder die ' sehöne poe!liehe 'Blendung die 'Berbnndetlheit - lüoNe->'mit Firael als 'Bräutigaiii und.Braut. Ein Piosaitbild oou '.»lelodieu tliugl zusautmeu. Tie Bol ti-idre B.'-eise. der Ertist der. '"»'elodieu der l,oliei> Feiertage.'die Freude der P'iaUsalirisie'te. all d>,s umkleiden die Tiel>tertoorie. all dem geben sie.^die Prägung eines IiinidH'ti Eiestes._ . Hub . bi*tu»f nm poeiieu. Tage des Teliowiiiiusi Felles der 'provlieieuabiihnil! ge- -.lestm wird aoird in i>tawl,eu <Be>iieiiideu'das stied ...la/.ive pimit einer origiuesteit Weiie ge->un»iei>. der Tert wiedermit <woli als den: stmtder aller iseboie preisend. Tie 'stielo- Vor äer Offenbarung Alten Legenden nacherzählt Bevor Gott den -Bindern Israel die Tora gab, Hot Er sie einem jeden Ttamm und einem seden Volke an.,aus daß sie nicht später sagen fümitcn: „Wenn der Herr, gelobt sei Er, gewünscht hätte, das; wir die Tora annehmen sollen, wir hättett sie attgenomtnen." Und Gott ging zu den Bindern Esans und sagte: „Wollt. ihr die Tora annehmen st' Tie. antworteten Ihm: „Was steht darin geschrieben?" „Tu sollst nicht töten." Ta sagtest,sie alle: „Willst Ttt den -Segen''-von. uns tt'ehtucn, mit ioelciieui lmfcr Vater Esan gesegnet wurde? Tenn der Tegen lautete also:',Von deinem Schwerte-.sollst-du leben.' Wir wollen die Tora deshalb nicht annehmen." . Und Gott ging zu den Bindbrn Lots: „Wollt ihr die Tora-annehmen st' Tie sagten: „Was steht darin, geschrieben?",: Er antwortetc:' „Tn sollst nicht nnkeusch sein." Ta erwiderten sie: „Turch Unkenschheit sind wir hervorgegangen. 29ir' wollen die Tora nicht habeit." .7. - -; . " , , Tann ging : der Herr zu.--den-Bindern 'Iimacls mid säche ihnen: „Wollt ihr die . Tora annehmen?" Tie sagten: „Was stellt darin geschrieben?" Er antwortete: „Ttl sollst nicht stelsten." Tie erwiderten: ./Willst du den «egen von -uns nehmen, mit welcher unser Vater, gesegnet ward? Gott versprach, ihm: .Teilte Hund wird gegen jedermann sein/ . Wir wollen nicht die Tora annehmen." Tann ging-Er zn allen anderen Völkern, und alle venvarsen. die Tora, indem sie sagten: „Wir könnemdas Gesell unserer Väter nicht anfgeben: tvir brauchen dje Tora, nicht, gib sie dein Volke Israel." Und so kam Gott zu- Israel und sprachen * ihnen: „Wollt Ujr-btc_2orrt annehmen st' Tie aber kragten' dagegen:.'..Was steht darin geschrieben-?" Er anttvortete: ..Techshtittdertnnddreize'hn Gesetze." Tie sagten: ,/!lll das, was der Herr besohlen hat. tvollen ivir tun und ge- ■ horsam sein." lind Zagten weiter: . 77 Herr der Welt! Wir handelten in Nebe.reinstimmttng' mit 'Teilten Geboten, elie >ie tut-? oifenbarr'- tonrden. .Jakob"erfüllte.das erste der zebtr-Gebote. da er seinen Töhnen bemlü'. die wiLnden Götter von sich zu Um. die unter in treu waren. Abraham eriüllre da-? Gebot, tticku den /»auteu des Herrn ttnnützlich stztt stühren. ittdent er sagte: ..Icli habe ineine.Hände .zimi Herrn emporgelloben.-'zn dem höchsten Golk!" .Joseph erfüllte das.. Gebot, 'den Tabbat ztt heuigen. Venn als seine Brüder zn ihm kamen, halte er „alles , zu ihrem Willkomm am Freitag ge richtet. Iiaak befolgte'da-? Gebot. Vater mit» Vstitter Alt ebren. als er seinem Vater er» lanlste. ihn als Tpier ailf den Altär zu bittdeu. . Inda geborcine dem Gebote, nicht zu'lölen. als - er feinen Brüdern sagte: „.Was haben wir. davon, tonnt wir nuseren Bruder erschlagen und sein Blut vergießen!" Iv'eph erfüllte das Gebot, btt, sollst nicht ehebrechen, da er dtn Verlockungen, -von Potiphars Weibe wtder- . stand. Tie anderen Töhste Jakobs m'oer ge- . horchten dem Gebot, du sollst nicht stehlen, indem sie. sagten: „Wie sollten tvir aus chem .Harne des Herreu -Tilber und Gold stehlen!" - Abraham erfüllte -'das Gebot, du sollst kein falsch Zengnis anssagen, indem er davon Zeugnis -ablegte', daß. Tu der Herrder Tchöpstmg bist. Abraltam auch erfüllte das. letzte der-zehn'Gebote:--Tn sollst dich nicht gelüsten tanen: deun er sagte: „Telbst von einem Tchuhriemeu will ..ick, keinen: Faden nehmen." Währenddie Völker, nnd Träunne nch weigerten, die.Tora auzunchmen. stritten die Berge unter einander tim die Ehre, alsCi't der Sfseubarttng äuserwählt zn 'ein. Enter sagte: „Ans mir soll die Herrlichkeit Gottes -he-rNiederkommen. .und mein soll der Buhm ' sein!" Wah.rcud der andere Berg erwidertes ..Bein, ans mir st'll die Tchekiua ruhen, und mein soll dieser Ruhm sein!" Ter Berg Tabor sagte zuin Berge'Hcrmou: ..Auf tuir ioWdte Herrlichket! ipotres niederkommen; denn in den Tagen Boas, da die «intUut kam. waren aüi'BBargv von TJi-.iürvii bedeck:. nur ment Haupt lounrett sie iticku er - retcheu. Tw ganze Erde,tva-r'im..'W-aher versunken.-aber tcii. der I,ö»h'te 'Berg, ragle weit .aus dergFuit etnpo'r: daruut.bin icl, beruien. » die T/o.c'iua zu t-ragen!" Berg '-Her-ttton --aber ertvkd.erke-de:n Berge Tabor: „Bein! /uh .bin . der A'nscrwahU-e: denn als'Iirael- 'durch.das Bote '.tzieer zte.bett wollte, da ließ iil, u-iiel,-' zvbi'ck'en den U'ern des Tees - nieder, und.'.io. nah. -teli. daß sie trockenen Fitstes von. eitlem - . Ust'r zum anderen gelangten.'''' Berg .stariitel:. aoer war gatn ittll geblteoeu. Er fetzte >iel, au ' den Baud des Tees und daelite: ..Weuit siel, die Tckielnta atst "dem Tee.herabseulett will, daun wird sie auf mir rtthen: und wenn, sie ans dem Festiaud ntiu'n will, daun wird sie ebenfalls au' tnir Wolm'ttz-nehmen." Ta riet eine Ttimme von den -Einmieln hernieder: „T:e Tchekina wird nie!,! ärii-hohen Bergen rudert: deun dte'e find ztt -itolz! Ter Wille Gortes, ist'es'niehl. daß die Tchekina aus Bergen ruoe. die -utirereinauder slreiteu und . siai akegen'eitig uer.iehwn', Er zistu die kleinen . u'.t'aiei::o»i.ren Berge vor. und. unter ihtini den kleut'teu und uit'iheiitbarsteit: den Benz lind d:-e hoben., 'tolzen Berge begannen zu webk.taaeu: . Ist es denn möglich, das; Tn einen Berg dem anderen vorzi'chst'?' Willst Tn ums nick,! wenigstens fur.titt'eten gu'mt ptzilleii-In- - lviinen:' Ta wrack, Gott.also: ..Weil t!u um utetner Herrltenkett wiilen 'miteiiiandee in Ttren geraten 'etd.'tvill icl, dem Volke Iuael. -zn Teooras Zetten, ani dem Berge Tai'or meine stt'.'e zu'agen. .und auf dein Berge . Barmet will ick>-Eltja Helten." -. '.litd-aUo geststal, es . . . .I-Irnst i-'ur>i GOBELIN Von Arthur Silbergleit ,- ■ i; Der Bruder des Frühlings Vi l>.I;a>ts Pi me Ulriche ' erschienen . so" sihioingen'd leiihl und-allierzarl. als wäreoou lose»' FBiililingsioinden, .verstreuter Vliiinenianwi, ans Seide, ltzingen geblieben und hier zu Biiospeii,— und Bliileu. nnfi geiprosieii. Tie>e toure» so »aliirgelrett/ daß luh die Falter. iii deut,'Biah». I,ier iuäste roirkst-st Pianinin krn» Viann, Xarnvitniifr- 4Variaiii:-,i 3ctfcn lu'Ui di :Knma;u » in oiiiUvu oapfii-jjtu. BADEANZUG doppelte Sommerfreuden, dci modisch, s. örtlich und haltbar rhäl flieh. Verlangen Sie der, Prospekt „Was sagen Sie zum dritten Scheidungsgrund''.? durch Sigmund Goeritz fl.-G./Chemnitz