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Central-Verein-Zeitung · 1935-06-04 · 23 (4.6.1935) · page 2

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
14 (1935)
Issue
23 (4.6.1935)
Date
1935-06-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Defektiv Martin knöpf Frlodrl. liilr.!*!<>, A 1 Jäger 4105 Beobachtungen Oim Inilnd Aii'-iand (Kurortf*! K'rfol tf «■ rlnnl] Wi'll|»n->!.r tin_bfv rächen wollten und mit 'ihrem Imln'-i-t-iiiilHunmu'iics Hetzmaterial für die EinigranteiipreNe zu schossen dachten. . . Tie Hilden oder liidjh’ii füll in« {^äiift*- dien, denn ihnen war meist nichts gescheheu. die Sdiauseiisterscheiben mußten die deiitsdie Versidieriing .bezahlen, und, im übrigen. ijatrcn - ne Trroidjt, das; die i > a t i v n a l so z i a l i st, id>e - Poli'ei . in einen kl'msttlcheii Gegensatz .zur TK'volternng gebracht"wilrd.e. Tbenstrein setzteaver-eine rege- FlnsterPrvpagaiidä der ..rhristlidien" " Freunde der Jiidensrhast ''ein': die armen ^nden. wie sie verfolgt werden" ... klllir wissen ans langen KainPsjastretiZ das;, die ^nden immer in-sür sie tritTmWP Vlngeiibliden einen Ausweg nae!) der Parole ..Haltet den Tieb" suchen. Als die .'natioiialsozialistisdie Presse die große» Jndeuslandale. die siel; um die Rainen Bariuat. .Un tiffci*. Tklarek. Bauer. Heitmann nsw. ranken. ällsgedeckt. liatte, geselialien plötzlirh mit seltsanier Folgerichtigseit die öerülimten ..Ldi'äuduugett jüdischer Frieds)äse". . Tamit ivar dann säi" die ganze Tvstein presse der Ton «uigegebene R'azis schänden Friedl,öse! Ter Jude patte ' die Animerkiainteit von siet, abgelentt nnd. öden drein leinen kvegiier 'mit Erfolg miert.' To n'ie damals desteUIe Juden- IneetNe die Frsedl,os..sdiändnngen" dnrdisntirten. so besorge» au et, heute die Lensi', i die mit ihrenxHttq-vi f f oii. «ruf Telia u sei ist erscheinen den antisemitischen Naiups der Partei in Pjs;sredit. bringen. tntsäd)lidy die-tstesd,äste der Juden ... ..." —Tie Jiidensrage als eins der brennendsten Probleme nnseres 'Volkes ivird nirljt du rep Straßenterror entsd>ieden. sondern du rep spstematiselie. nie erlalimende' Ani- Uärnng unserer npollsgenossen' and eine iiaclstialtige prrsönlidie Sdinlniig der Unbelehrbaren. 'BJenn - inir—Tenlselie den jiitn'ii adte'line». dann lain, der. Voltsseind in Tentscliland nie ivieder etivas werden. 'ttzenn unser. Pol.! lernt, jeden 't-ertehr init Inden als nnel>re>ipast zn einpsinden nnd in jedem Kauf in einem jüdischen Geschasl das Vergelie-n gegen die Voltsgemeinschast sielyt. dann wird uns der Jude von setdst den Rückem. kepren. Unser Polt oder ist allein für alle "seit ge-. > seit gegen das jüdisdie Gijl. ivenn es das judiselie Spesen ertaünt pat . s- ... . Zn in Schluß l>eis;t es - ..Tenlidiland ist in allen Konsegnenzen. anliseniiliidy! . Es läßt sich ans diesein Wege dnreii nielits irremaelien. aiiel; nicht durch zersdilagene Fensterscheibe»!" Es stept uns keine Beurteilung der Moli de zn. mit denen der '..Westdentsclie Beobaeliter" den Münchener Erlaß begründet. Ader wen» dabeUüber das Verlialleii und die-Gedanken ans jüdischer Teile Ansichten vertreten werden, die als eine j'cliivere Herabsetzung nnd als eine mor.alisdx' Mmderbewerlnug einpsnnden loerden miinen. tiaben wir die Psliclyt der. Kkaistellnng. Tenn die;ertrülnmerten und desdnnierten Tdian'ensler sind '.sep.lies;lich iiidit Tinqe an sidi. - -hinterdiesen Fenstern liepl die Fristen; inid die dl,re siidiidier Ptensdieii. niid es perrselit in unseren Freisein —- trotz inanel;er neoenieilitzer Aniidit dod> die '.'lnssassnnch das; es loenip Ätzers l>at. ivenn die Tepaniensler-von Fnden vor Perlrüinlnerunst aesellützt loerden inid die d'lire von Fliden dadei in Irinmnern pepk. ds ist lmveijl'eispar. nicht, ioeil Belveiie ieplen. sondern iveil die Tatsadien und die viesinnnng dem ividerspredlen. das; d'.ld.en ein Apents-Provokatenrtnin in eigener TadP. wie enoa die Ttörnng der Totenrnpe ipr.er Angeliörigeu nnd -Apnenals ,,(5ntlastnngsinanöver' je in';e.niert Nätten. Wir loissen nid.it. ans ivelepen Tnellen der PersaNer ...dieses--Anssatzes.--sdiöpsl:. jüdische sind es deitinnnt nid» geioeien, ioeil es Tür eine jüdisdie Teele nnvorNelldar ül. so »i denken., lvie es gegen nns dargeilellt i>t." l'v üt für uns in der Tai mitunter io., als ov die Pioiiviernng der gegen nns. gerielgeken Po^niiten nel, gar nidit mepr gegen nns rieln.e. lvie 10 i r liieX leven. arveiten. allen; ni -satten snd>en nnd t i eh e.; n in t n d c st u n a.k t.n e l l e .19 r - s ch e i n ii n g von Judentum und von jndisepen Mensehen. Es scheint so, ats ob' — da das Tehansenster gerade in diesem Jnsammenhang eine gewisse Rolle spielt— man in' das Lhattfenster^ der öffentlichen Aieinnng über^me Juden keine lebendigen, wirkenden nndkMhaffenden -Menschenunserer Gemeirrsdiait hineinstellt, sondern mumifizierte Eultz'lerscheinnngen der Vergangenheit, S rh a u f e n st e .r f i g u reu, an denen etwas - demonstriert werden soll. Eine Forrnnliernug z. B., die wir gerade in letzter Aseit-wieder gesunden - haben: - „W e r d e n I n d e >l k r n nt , JE c n n t. d en T eu f e l": ist eine sehr instruktive -Illustration' zu diesellr Thema: man inall)t eine Fignr^ verfielst sie mit allen Pierkzeichen, an denen.man^gemeillhin einen miliderlvertigen Inden ju* erkennen gelehrt hat, und befestigt daran ein Schild: ,.T e r T-e u ic l". . Es besteht wohl kaum ein Piveis.el darüber, das; darnit lveder. etwas Wesentlidies-über das. Wesen des Jlldcn wie des Teufels ansgesagt, wird. ES ist. lvie die Erfahrung lehrt, einer der Hauptgründe, die das Zusanniienleben vvil. größeren und kleineren'Ptenschengrnppen ersdilveren. . daß meist der eine "Teil a n d e r e s ' in das Tdianfenster seiner Gemeinschaft zur sstepräsentativn imd) außen hi'ileinstelleil möd)te. -als der" andere Tnl darin scheu will oder zu sehen vorgibt. Tie Völker untereiiiaiider leben sozusagen hinter große» Tdlanseustersd,eiben. Es erregt jeden der Beteiligten' mit Recht, wenn alles ehrliche.Streben,, alle anständige Arbeit, aller gradlinige Wille, der in jedem Volke entlialten ist. den jede Geiueinschast vor der Ptzelt perallsstellen in» danad; be° iirteill-hi werdem vergeblich zusein sdiein.en, iveil-inan draußen nidst die Fülle des Pvsitlven sieht/ sondern die negativen seltenen Eiiitz'lpeiten ins Fenster rückt nnd damit das als lppisch für den anderen erklären will, loas der andere selbst als Ei^artuiigserscheinuiig in seinen eigenen klieihen anss schärfste a b l e li ii t. .Titzir piideu in Tentscpland sind durch die Tchanfensler von Biündicn. gegen ". unseren erneut in anßelipvlitisdie Zusammen-, -'hänge gerücktivorden. und es berührt uns schmerzlich, daß wir'-- wie lange Zeit imZusamiiienpang mit dem antideutschen Bohkott, diesmal -- mit Fenstertrümmern und deren Ed;o ii» Ausland genannt werden. Es ividerstrebt unserem'''Empfinden durchaus', nur. in Verbindung mit deutsdien negativen Besorg-'" uisseu ilNd nie mit Positiven Wünschen gei^ nannt zu werden, mit Sd)erbcnund niä)t mit Aufbau. Wir fühlen nns^ durchaus... fähig, die gleiche Stärke, und Freiheit staatsbürgerlichen Tentens auszubringen, . wie es bei unseren Glaubens- und Abstanunnngsgenössen in anderen großen Ländern der Erde anzutreffen ist. Auch dort sehen die,Inden, von Deutschland aus gesehen, im Tdiaufenster der ber-, allgemeinernden Vorstellungen, die man 'sich. von ihnen macht, völlig anders ans. als sic in.-Wirklichkeit, sind.. Beispiclsiveise empfinden wir als „sdianfenst'erpolitisclj". ivenn in einer großen' Berliner Zeitung auf der. letzten Seite "d i e j ü d i s ch e -v v ch f i n a n z als entartet und gegen den Präsidenten Rvösevelt gerichtet charakterisiert wird, -während auf der ersten Seite unter großer Sdilagzeile mitgeteilt ivird. „Tentschland nnd USA.sihließen neuen Handelsvertrag". Es ist bekannt, daß zu den engsten Ratgebern des Präsidenten ebenfalls. Juden gehören. Tiefe Inden, die uacch den Tchaufenstervorstellililgen einerseits für positiven Staatsaufbau and) in Amerika nid)t zu haben sein dürften und die andererseits »ivegen der Behandlzmg der deutschen Inden theoretisch, von Deiitschenha-ß erfüllt sein müßten, wirken an einem Freund ° sch a ft s a kt zivischen Amerika und. Deutschland mit, To sieht die Wirklichkeit aus» Oder: In einer der beiden eingangs zitierten Meden des Gauleiters Grvho wird ü^ a. gesagt, das; die ASDAP den Juden ablehne, iveil er deren;'Wesen völlig fremd sei, aber vor allem deshalb, iveil sie ihn als einen unheilvollen Störenfried unter den Völkern der Welt erkannt habe . . . Und unter Hiniveisauf den Endsieg gegen die Inden heißt es: Das »verde sich auch.zum Segen der anderen Völker, änsivirken. und der Kampf müsse diirdigeführt rverden. damit nicht, wie in der Vergangenheit. Volk gegen Volk inid '"sni'ievk°whnic!ie uns ein lnlliircw-llcs- Tasiiii inue.rlialb "iinierer eigenen :lieilie.n langsani und schiver anfzubaneu. ioiiderii gegen .eine n n io i r k - Auslands -Nach richten Amerika ' (i'mm’erncur 'öcrl'crt -.Veiiiniiu hat das vom New-Porker Parlament angeiwimnenc Gesetz untersclirieben, durch das das Äew-^vrkci Jüdische Lehrersensinar - als Hochidiule ancrl.aiint. wird. -. Tie Ziierlciniuiig des'.HochicliulNiaralic-rs an das Lehrerfeiiniiar istmit einer Reihe, von Privilegien, verbunden. "U. a. erhält-das Seminar das Recht, ausländische'Melei)rte anßerlmlh der Eiinvandcrnngsaiiotc zu berusen nnd auslar'.drsche -Ttndcc-, rende. die. nicht unter, die .-Euiwanderuügsanolc fallen.- aiif.zune.hmen. - der Jude» aii-gefprenat worden sei, erklärte er.- . „Ich habe iielssivarme Liiuivathie» für die Juden "empfunden. Tie Juden lonnen »ch aus mich v.erlasieii. ä' lange ich Mitglied de,r lltegiernng bin, haben ne. niehls zu besiirchten. Tie Juden sind eine hervorragende -und ausgezeidine.te ellave. inid . wir Wunen ineht-.vergehen, daß ivir ihnen unseren 'Gott verdauten." " - . - Tie -hauzlei des Ministerpräsidenten Tsaldaris hal chin rEornnmuignö h'erausgegcbcn. in ödem de>^ Nidnelien Politifern Salonikis- .besvnd.creL.Pob -ge- . zollt w.ird:- „Tie ji'idischen Politiker Saloinlis - haben, ein- Beiihiel von lTisziplin »nd.,holiti,cher . Pvilrde .gegeben. -Ties gercrcich ihnen ..zur. Ehre. Gvnverneur Sierbert - kurzem von der Legislative des, Ttaates tlc.ew.Pork angenommenes Gesetz bestätigt, durch das. eine nuterschiedlichc Behlmdlnng von Tchnleru in den ans öffentlichen Mitteln unterstützten Schulen aicf Grund von Religion. Aalivnalstät cPer Rasse untersagt wird. Gleidizeitig^bestätigtc der -Gouverneur -ein Gesetz, das den Versicherungsgeseltschastcn nnterschi-edliche Behandliing von-Vcrsichernngsnehmern ivegen ihrer kvnsessivneilen. nationalen oder rassische-,, Zugehörigkeit verbietet. James Nlärshall, der Tvlin des. vor. einigen .Jahren".verstorbenen' großen aiiierikaniich-jndischen Führers -Louis Äiarihäll, wurde zum -Mitglied der :>lew.Pvrkcr ltiiterrichtskvinlnisiion ernannt. In einer Ansprache verlangte ex, daß in de» Tchiilen. den Spraclien - und Niilturen der. Eimvandcrergrilppen, darunter auch der jüdischen S prache Und .NNliur, mehr Anfinerfsainkeii'. mld Verständnis k. ntgegeiigcbracht werde: 'Vicht durd, Unterdrückung irgendeines Bevölkernngsteils, nicht durch Erzeugttiig von/ Scham und 'Minderivertigkeilsgefühlett, sondern nur durch Erziehung zu gegen-, seitiger. 'Achtung könnc ein einiges Volk geichasien werden. England - .Tic -letzte-Jubilänmsprvzession führte, de» englischen Nönig durch das Vondoner Eastend: die Vtenge. die ' dem hönigspaar eine» begeisterten Eiiipfaiig bereitete, ivar zu-fast R» Prozent südiicl,. Ter .völlig wurde von dem Bürgermeisler^von Stepiiev und seiner Fra»-. Evnicillor und Alr's. l. Vogler in der Ttadthallc begrüßt. - Der ' anläßlich des 70. Geburtstages Nönigs Georg V. veröffentlichten Ehrendste in zu ent- . nehmen, daß der englische Traiisportminisler. veslie ,-Hore-Velisha. zum' Mitglied de--' Geheimen Rates ernannt ivorden ist. .Mit dieser Ehrung: ..ist bekanntlich der Titel ,.TIh> Itinlil Ilmioninlil." verbunden. Tie Würde eines N'nighls Bachelor ist dem früheren Tepnth High Eommiiiioner ii>r Indien. Alan Atichtiel Green, verliehen ivorden. Eine große.'Anzahl weiterer jiidischer Persönlich,-, keilen in England und den Tvminivns wurde an- -läßlich des Gclnirtstages mit Lrden nnd anderen. Ehrnngen ausgezeichnet. In London fand die. l. Internationale Kon ferenz sehhardischer Inden, die von Telegierten vieler europäischer und außereuropäischer Länder, beschickt ivvrdcii war, unter dem Vorsitz oonSir Francis Montefivre statt." Sir Francis betonte in seiner Begrüßungsansprache, man wolle unter keinen Umständen etlva einen Trennnngsstrich zwischen sephardischen nnd askenasiichen ' Inden' ziehen: diese Konferenz habe bielmehr lediglich die Aufgabe, die geistigen Interessen dieses ihres gemeinsamen Judcutiims zu vertreten und ausnischöpser^ lim sie für die allgemeine JiidenheiE, nutzbar, zu machen und ' iveiterentivickeln - zu können. Es gehe hier nicht um die verschobenen politischen Probleme der sephardischen Indenin ' de» einzelnen Ländern, sondern mV einen'Jüsammenschlnß für fruchtbare, geistige Arbeit. Tie Konferenz stellte eine.'Verfasinng für die neu .zu gründende .Weltnnion der sephardischen Juden Griechenland Ter griechische Kriegsmiiiister und stellvcrtretende Älinisterpräsident, General Kondistis, har in Saloniki bemerkenswerte Erklärungen zur Stellung der Regierung gegenüber den Juden Griechenlands abgegebene - - . Nachdem der General es entschieden in Abrede gestellt hatte, daß die Regierung die Errichtimg einer abgesonderten-jüdischen Wahlkurie in Jannina beäbsichtige. und icst'gestpUt hatte, daß diese falsche Aachricht von Feinden der Negierung und 'ehman hat ein vor J>n besonderen muß-ani" die Haltung von,' Herrn .^iaa"k Seialn hingeivsesen loerden, der - inehr.'An-', »muh als alle andereir gehabt hatte, bei der.'l>c ■ ■■ . vorstehenden Wahl zu tand'idiere».' nm aber b? ei.lt-hat, ans seine Nchididatur miierlialb der Ne- ' gierilngsiisic zu verzichten, um die Ausgabe der .Regierung z» erleichtern. Tieses leiuhlendc..Bei - spiel verdient, tlchchahi^ung."' ' . - Lettland I» Amvcsenheit von Vertretern der Rcgierungnnd der Armee wurde aus dem jüdisclien n-''icdbo.> in ilicha ein Tenkmal ii'ir die in den leiNand!!cmn> Freiheitsfämvlen der Jahre I'.'Iv und Iv_'n ge »fallenen Inden cnkhnllt,- Luxemburg Tie Iiirembur.gischc Ponverwallung. ha! eine Serie' von . .lö Wohlsahrtsmarlcii im-Aviiiinal- Tioert von ö Eent bis ü» Francs" hernnsgebrächk."' die zugunsten der Hils-inklion für die ans Teutßh- - -!a,id aiisgewandcnen Geleh'rteii inid geistigen.Ar-.. beiter nm den . doppelten Preis, vertäust werden. . Ter Ävniinalweri.-falltder Post. der'-Alehrbetrag dein Hilfskoiiiilee . zu.' '". Jniolge einer Abänderung der »eneii Wahl-- ordniing zmii volnischeii Pariaineiit haben sieft die 'stlahlaäis.snhlcn für jüdische Kandidaten gebessert! I» den 'A'ahlkreiieii -Nrakän. Wilna. Posen und Kattowitz sollen zwei Abgeordnete ge- ■ loahlt loerden. Tamit erhalten die Inden Wilnas nnd Krakaus die Aiöglichkeit. eigene Vertreter zn wählen. Tieielhei, . Aussichten Iiaben hct'anntlich auch die jüdischen Eimvoliner von 'sttarschan. Lodz - und Lemberg. Eine zweite Reiorm der Wahlordnung geig dahin, daß je -'»>» Wahlderechtigte das :>lecht zur Ansstellnng von Kandidaten betominen. Tie Jnerkeniinng des Aom'micrimgs-'. reclites .an -freie 'Aßililergriibpen entspricht einer Forderung' der bislierigen jiidischen Sefmdeviilierten. In ji'idiichen greisen ,st man der An- - sicht. - daß ' die ' Jahl der jüdischen Abgeordneten im .künftigen Parlament verbältiiisniäßig nidit Ueiner sein ivird als bisher, wenn sie auch insolge der Nednziernn.i d-r Alandate um die Hältte .absolut geringer se>.- wird. Rumänien . Sitzung mit. Rüdistht ans die mne. c. i semitischen Ausschreitungen der Stiidentc-n. ' ' vom akademischen Boden ans die Siraßen übergegrssseii und vieliach zu '.>VißhaiidIiii,gen südischer Passanten geinhrt habest, beschlossen, die Bestimmungen der. , lln-iversitätsantviivmieaußer grast zu setzen, die der itaatlicheit Erekntive-das Betreten des Hochichiilgebiets niimögl.ich machen. Jii Ziikniiiz. .werden Srgane des Jnnen- 'ininisteriimis. für die Aiifrechterhaltiing der Lrdninig an den Iliiiversitäten Sorge tragen. Swinemünde will keine jüdischen Gäste Ter F-reiiide11-BerteIsrs-Berein Sivineinündc e. V. hat an die Schriftleitung der E.-V.-Jcitnng nächsleliendes..Schreiben gerichtet: ——-:- ..In der Fachverfammlung des Fremden-' 'Verkehrs.Vereins voiit .">>!. Avril hat die große V^-hvi^-p gewerblichen' Vermieter 'bestlilonen. Aiehtarier in ihren Häuiern in 'Jnkiiiist nidit inelir ansznnehmen. Um llnan nehmliclikeitei! -für 'ihre - Li'>er zu peritteiden. . bitten wir. dies in Ihrer Zeitliitg zur Keniit nis der Leser zu .bringen." 'Philister anczehörrn, und daß insdescnidcrM der Führer der enczltschen Liberalen. Sir Herbert Samuel, ein treuer nnd überzeugter Jude, einer der Ersten geivesen ist. die sich ' für eine englische Politik der B e r - st ä n d i g u ii g mit Dentsdiland einsetzten. Es wäre anßerordentlidi bedanerlid) gewesen. wenn. für diese jüdischen Männer die Eharakterisiernng. die " man vom ° -Judentum als Hetzer der 'Völker gegeneinander und als Weltfeinde überhaupt im Schaufenster der össentlichen Pteiniiiig niederztllegeit pflegt, zutreffend gewesen wären. BedcErltch. für den Frieder der Welt, bedauernd). für die deutschen.' Inden und bedanerlid) vom StaiWpnnkt einer Ansdianüiig ans. für die der Wesenskorn eines jeden Pkenichen gut. anständig imd sauber ist. v Wir Inden, die mir im dentsdien Rechts- ,,, f.« 4-«!w»«enp..t ml W» Volk m« mschm. in nivercin. .-tnnt Milcht weriie. r... ..T I. LT„ „ , „ ,■ j,, i.., "(vleidizeilig beginnen nun in London dcutsdi-eligtiidie Verhandlungen^ nnd es ist bekannt, daß dem englischen Kabinett jüdische VA e ti ß e r u n g e n in W o r t u n d d: ritt.'. d a ß so w o h l u it s c r c Sch aufen st erscheine u als lisich n n s c r e E h r e n n b c s cl; ä d i g t bleiben. 'A'ir möditen bei der tatsädilich bestehenden nnd neuerdings, erst, wieder, in einer großen R-ede des Pcini.ßers Dr. Goebbels beitätigteii Eiitf-l-ußlosigkeit der Jüden^anf die'"'gegen-- ivärtige denlictze Entwieklnng micstt so siäusig als S ch a u f e n it c r f i g u rfh der Ceffentlidjfi'it gezeigt werden, sondern Gelegenheit haben, rins fo zn prafdnÄTTßu. lvie lvir als l c bch n d i g e. V! e n f d) e n Xi n d. Als Pieitidien ' einer .Gemeinschaft, in der gerade in diesen Tagen sehr ernste'-und tiefe Gedanken über Ehre. Recht. Bc oral altklingen — im Znsamtneithang mit jenem großen Gesetzgebungsakte am Berge Sinai.' im Zusammenhang mit 1 e n c n 3 e li it G c b o t e n ,, von denen, inan sagen darf. daß.sie d.udi heute 11od)°die Grundläge des 'Redues bei der übenviegenden Ptehr-- -zahl aller Völler der Welt sind. Wenn.fdiou et>tn-K^-tioin-mns im Sdianiensier der-bsteiit- Udien Pi-einting flehen soll, dann -mögen es. bis die Zeiten erregnügstreier siltddie Tafeln mit diesem' Zehittgebot sein. . , Betteu-Gchaesev ldovptgsrcböst: Stadtbahnhof Börse Zweiggeschäft: Wilmersdorler Str. 83 Weisse Federn von AA. 1.— an, Daunen, fertige Betten; Bett-Inlette, Bettwäsche., Steppdecken Kunstseidene Daunendecken M. 35*501 45«50 / Metallbettstellen, Polster-Matratzen

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