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Central-Verein-Zeitung · 1936-12-31 · 53 (31.12.1936) · page 16

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
53 (31.12.1936)
Date
1936-12-31
Page
– (sequence 16)
Language
German
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ständig mit finigon Stande von 1U w in ein Ersatzmann ii.usM dem Spielverlauf vn! lautete 11 :11 Auf iificrnißpndo Tnrs.-Init/ Frankfurt Isbcrt strai Am 27. Dozeiiibc P i r in a s (? n s niiJßlichkpÜpr. hat. ' linker Slurmflüuel; knappen Ualbzeiter: Schild mit 11 : G. Punkten in Führung. Beim •de der schildtorhuter verletzt, ran seine Stelle treten. Das litr entsprechende Endergebnis kiden Seiten waren im Sturm :en. hei München Sehapira, bor iss, der allein 7 Tore schoss. r trat der Schild pegen ISV der leider keine Trainingsl'rolzflrm war besonders sein auffallend £ut. Nach einem Dehrns von. 2 :0 siegte der L. B. Rheinland-Westfalen Hakoah Karlsruhe in M.-Gladbach Zwischen den-1. Fiissbaninannschatlen der Hakoah Karlsruhe und dos Makkabi M.-tJladbach entwickelte sich ein Spiel, das die hohe Klasse, beider Vereine zeißte. In :der I. Halbzeit'fiel das einziae Tor durch den M.-Ci!adbaeher Linksinnen. Nach der Pause, sah man prächliue Leistungen auf beiden Seiten. Erst mit dem Abpfiff gelang es Karlsruhe, durch einen Eckball den verdienten Ausu'leichtreffer zu erzielen. Da9 Ergebnis 1 :1 zeigt den Kampf und die Stärke beider Mannschaften. Ein gleichfalls diirehszefiihrtes Tisehtennisturnier braeilte der junuen YcrfiVturig des Makkabi M.-GIad- - baeh ein 5 : ö-liicritschiodcn. ■ Tischtennis-Meisterschaftsspiele Kürzlich true die Sportgruppe Krefeld Meisterschaftskämpfe gegen die 1. ' und 2. Mannschaft des ITV 02< Köln aus; Die Krefelder blieben mit beiden Mannschaften siegreich. Dje 1. Mannschaft gewann äusserst knapp. Bei Punktgleichheit (7 :7) gab das bessere Satzverhältnis von 28 :27 den Ausschlag. Krefeld-II siegte, ebenfalls'knapp, 8 : 6. _ 0. M. Berlin Bar Kochba überrascht Tennis In.den Tennifipflichtspielen des 20. Dezember überraschte Bar Kochba I durch einen 1 :0-Sieg gegen Tennisklub Bar Kochba I, die allerdings' ohne Brück antraten. Die Bar Kochbaner lieferten ihrem Gegner ein gleichwertiges Spiel und vermochten kurz vor Schlüte durch Adler, der einen.Fehler der gegnerischen Verteidigung geschickt ausnutzte, das siegbringende Tor zumarkieren. ' Einen schönen Erfolg verbuchten die J u g e n d - liehen der ISG 33, die freien eine zweite ver stärkte Elf des Tenhisklubs Bar Kochba zur Halbzeit durch drei schöne Korabinntionstorc in Führung gegangen waren und zum Seh Iure einen .'{: l-.Sieg erringen-konnten. Tennisklub „Grunewald" II schlug eine „Dritte1" der ISG mit 2 : 0.\- " H. F. Mitteldeutschland JSK-Jugend in Leipzig Vier Knaben- und Jugendmannschaften trafen am 27. Dezember in freundschaftlichen Begegnungen auf. die Jugendlichen des Bar Kochba Leipzig. Die Spiele litten stark-unter dem undurchdringlichen Nebel, so dass das Spiel der . ersten Schüler ganz aufgegeben werden musste. Die Jugendmannschaften quälten sich recht und schlecht und trennten sich mit einem 6 :0 für -die körperlich überlegenen Gastgeber. Vorher hatten die 2. Schüler des ISK mit 4 :0 über ihre Leipziger Altersgenossen triumphiert, während im Spiel der 3. KnWeiilRanriscfiaft'en Leipzig mit 2 :0 gewann. ■ E. I. Makkabi-Boxer in Polen -.....-Eine-A-uswahlmannschaft des Deutschen Makkabikreises, die sich in der Hauptsache aus Ber* liner und Kölner Boxern zusammensetzte, hatte auf Grund ihres guten Abschneidens im vorigen. Jahr eine erneute Einladung zu zwei Kämpfen nach Warschau und Lublin erhalten. Am 26. De* zember boxten die Makkabivertreter äu8 Deutschland in Warschau, wo sie von den dorf. tigen Makkabim eine Niederlage von 5 : ll Punk* ten einstecken mussten. Der Kampf.am folgen« . den Tage in Lublin . brachte ihnen dagegen einen 10 :6-Sieg. Hervorzuheben waren, im einzelnen die* Kämpfe vf»n Neumann (Makkabi Berlin), der überaus schwere Gegner hatte, in Lublin klar gewann und sich fa Warmenau mit einem Unentschieden begnügen mus?te, das ihn sehr benachteiligte. Härterer. (Hakoah Köln) setzte sieh-mit zwei Siegen ausgezeichnet durch, wäh* rend sein Klubkamerad Schindler gegen den .War» schauer Repräsentativen Kindstein nach tapferem Kampf verlor. Krenfeld (Berlin") gewann und verlor je einmal, seine Klubkameraden Kuben und Mielzinsky gingen leer aus. Aus den Gemeinden Die Berliner Repräsentantenversammlung bestätigt -Wie der Vorstand der Jüdischen ■Gemeinde-zu Berlin mitteilt, ist das Ergebnis "der am 29. November 11)36 durchgeführten Wahl der RepriiseiiUnteiiversnnunlung der Jüdischen Gemeinde zu lierlin von dem Herrn Polizeipräsidenten Graf Helldorft bestätigt worden. Bevölkerungsbewegung in Ostpreussen Die jüdische Bevölkerung in Ostpreussen hat sich vom Juni KKW bis zum September KKH5 um etwa 25 v. 11., von S000 auf 0000, vermindert. In K ö n i g s b e r g sank die jüdische Bevölkerung von iWOO auf 2700, also um 20 v. H., Iii Elbing von "!G7 auf 1S1. also um mehr als 50 v. H. Ausser Königsberg'hat kein«! Gemeinde mehr als HOO Seelen, lieber 300 Seelen haben nur Tilsit und A Honst ein, alle anderen Gemeinden in der Provinz liegen unter dieser .Zahl.. Bemerkenswert ist.- dass in dem angegebenen Zeitraum die Zahl der jüdischen Kinder in der Provinz um (15 v. H. zurückgegangen ist. Der Hamburger Gemeinde-Etat Das Repräsentantenkollegium der Deutsch- Israelitischen Gemeinde in Hamburg hat in seiner Sitzung am 21. Dezember den Etat für 1937 verabschiedet. Der Etat weist in der Endsumme die bisher noch nie erreichte Höhe von 1258 900 HM auf. Die Steuereinnahmen sind dabei mit .844 500 HM veranschlagt. Zu den Hauptposten der Ausgabenseite gehören Schulwesen mit 23(5 250 RM und Kultus mit 117 700 HM; hierzu ist zu bemerken, dass das Kultuswesen in Haniburg von eigenen Kultusverbänden verwallet wird und der in den Etat eingestellte Betrag nur einen Zußchuss bildel. Die drei gröbsten Kultusverbände weisen daneben noch folgende. Etats aus: Deutsch-Israelitischer Svnngogenvorbiind 05 800. RM, Israelitischer Tenipelverband 82 090 RM, Neue Dammtor-Synagoge 31505 HM. Für Bildungswesen und Leibesübungen sind im Etat 42 000 HM vorgesehen (davon für den Jüdischen Kulturbund (iOOO HM). für das Fürsorgewesen 404 050 HM (dieser Posten wurde gegenüber dem Vorjahr um SO 000 RM erhöht), für das Begräbniswesen 31 050 HM, für allgemeine .Verwaltung 1SH550 RM (darunter 45 000 RM Beitrag an die Reichsvertretung und 14 000 RM für die kleineren (Seineinden der Umgebung), für Soiulerbedarf 30 000 RM. Das Kollegium nahm dann eine neue Gemeindesteuerordiiiing an, die einige grundlegende Aenderuiiiieu bei der Besteuerung von Mitgliedern, die ins1. Ausland verziehen, und bei Mischehen vorsieht. Wer seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, hat die (ienieindesteuer noch bis Ende des Jahres zu entrichten. Für Mischehen bestand bisher eine Vereinbarung mit der ■Kirchensteuerverwaltung, wonach für die Steuerzahlung der männliche Teil., massgebend sein . soll. Da die Fortsetzung eines. Vertragsverhältnisses zwischen Jüdischer ■Gemeinde und Kirchensteuerverwalluug nicht möglich ist, werden die Sleuorn in Zukunft von jedem Ehepartner gesondert in gleicher. Höhe erhoben, was für die Gemeinde einen gewissen Ausfall bedeutet. Der Steuersatz wurde wie im Vorjahre mit . 23 Prozent der Heicliseinkoniniensteuer und 35 Prozent der Reielisverniogenssteuer fest, gesetzt. Für das Jahr 1030 wurde ein Nachtragsetat von 80 423.50 UM angenommen, der durch erhöhte Ausgaben für Fürsorgewesen, Auswanderung, Heichsvertretung., Schulwesen. Koecherfleischzuschusse . usw. bedingt ist. Eine neue Gemeindesatzung in Chemnitz In der Haushaltssitzung gab. der Getttt4n4evorsteher Josef Kahn den Jahresbericht 10150. Die Gemeinde zählt jetzt 1(582 Seeler? in uVr Stadt (144 weniger als. Endo 1035 .und 152 in der zugehörigen' Umgebung. Die Steueniuote für nächstes Jahr wurde (ohne Gehalts- oder Wohlfahrtsabban!) von 15 auf 12 Prozent der Reichseinkomnieusteuer - herabgesetzt. — Eine zweit" ~~TfilSffnT»-hat besondere Red^tftttnrt-w-lwueW**- die einstimmige Annahme neuer Satzungen, die den langjährigen, zeitweise ausserordentlich heftigen KäniptVn um das Ausländerwahlrecht eiu Ende machen. Das neue Wahlrecht ist selbst verständlich allgemein .und gleich und steht zwar nur Männern, aber auch solchen, die keine Steuer aahlen können, zu. Das aktive Wahlrecht beginnt nach dem 25.. das passive nach dem 30. Lebensjahr'und nach fiintjähriger Ansässigkeit im Gemeindebezirk. Weiter tritt nach -der jejuenJSaJzung zu den_bisherigen „Pflichten" der -Gemeinde, für Kultus und Religionsunter-" rieht zu sorgen, das „Recht" zu sozialer und kultureller Tätigkeit im Rahmen der jüdischen Religionsvorscbriften, darunter auch zur Unterhaltung einer allgemeinen Schule. Die Synagoge bleibt-dem liberalen Kultus vorbehalten; aber orthodoxe Einrichtungen hat die Gemeinde imsreichend zu stützen. Beschwerdeinstanz ist der Sachsische Israelitische Gemeindeverband und unter Umständen die Reichsvertretung. Zur Vermeidung eines Wahlkampfes wurde beschlossen, dass der bisherige Vorstand für 1937 unter Kooptation eines Gemeindemitgliedes im Amt bleibt. Die Verordnetenversammlung aber wird interimistisch aufgelöst; ihre Funktionen versieht der bisherige Vorsitzende oder dessen Stellvertreter. > Jüdische Wohngemeinschaften Durch eine Umfrage hat der Synagogenrat in Freiburg i. Hr. festgestellt, ob die Einrichtung von sng. Wohngnieinschaften ein Bedürfnis ist: Die Ge- _meinde_will _ein_Haus oder eine grossere Wohnung mieten und an altere L~eute-je ein oder zwei^Zimmer .-abgehen, die von den Benutzern mit eigenen Möbeln ausgestattet werden. Für die gesamte Wohngemein-, seliaft soll gemeinsam gelaicht "werden. Die Kosten sollen sich auf keinen Eall hoher stellen als im Finzclhaushalt. * Die Israelitische Kultusgemeinde in Fussc ö n Ii e i m (Pfalz) ist laut Beschluss. des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden der Pfalz aufgelöst worden. Die Synagoge wurde verkauft. Sie war im Jahre 1902 erbaut worden. Die Anzahl der Gemeindemitglieder in Fussgönheim beträgt zusammen mit den Ortschaften Schauer-nhei m und Ellerstadt, die dazu gehören, fünfzehn Personen, darunter fünf erwachsene Männer. Jüdisches Leben — jüdischer Geist Lehrertagung in Breslau ■'ihn 23. Tc^enther fnnb in Sh'cslnu bie nu3" allen leiten ber ^robin,} bofurfitcrfH. orbcntltrljc 2ngimg be§ 3} e r e i n 3 j ü b i f cl) c r C e h r e v i n'ödjl c f icn-fttttt^-bie mit einer -Reihe'uon )"\flri)uoiträoen berlninben lunr.!?ic ^nomin, fhmi> unter Veit tut g uou '^vebiger 5y n 1 f c u ft c t u U'nnoesbut), *bie syresUutcr CoemetnberabWnc.r- * £r. iU ü g e £ ft c t n imb Xx. £• v f f m a u n , 4>ev= tretet ber toijHngogengeiueinbe .Sresliut. ltub aller jtibtfdKH 2d)ulen ^rcslnn§ nohmen an ihr teil. Ühihbiner Grilling (^reslnu) gab in.feinem Weferut übet „iöege unb '^tclc'ber jübifiben ("viimilienfiu-frfiiuig" '^imiHMfe sitr Pflege biete« It'ifjenSgcbtcteö. . ort ber SMsfitffton ■ würbe nuf bi'4 ^liiiMuertiiiig ber ^nmilienforfdiitng im 3md» Iogiemitcificfjt hiugetuiefen. i?cb,rcr 3^lc£ (^eruftabtV fprnrf) in flaren Tnrlegttngen über ben iiibifcfjcn (.^efrfiidjteunterririit in ber 33otf-3fdmle unb iuie« it. tt. nuf bic 9kitiyeubigfeit ber- U'erintttlung eines ,yn'nmmenl)angeiiben (5ie» frtiiditsbilbe« unter 9?eriuffid)tigung ber eilige» mcineit (Äefd]id)te hin. i?r. X.'n6ia 3(fd)l)ctm .4* a r u riff e n (!Bre-3tau) fprgrii (in -Sönnb ^nli(= vetdjer J?id")tbilber über „f^ragen jiibiirfjer ttunftbetradititng". 2k' gab einen Heberbhff ühcr ba§ tod)iiffeu ber bebeiitenbiten inbtiriien tUfaler be-i 10. uub 20. Oahrlutnberts unb nerfitdjte bnriiber lliiuniö nuri] bic-is-vnge und) einer eigenen 9Iotc ber inbtiriien Riinftler ,\it flnren. Xic gcffliuftlicrien : l'erlimibrunecii ber Jaguitg braditeit u. a. bie Neinimhl bc§ iUirftanbe-1 ' Ter bisherige laug», jnljrige *4Un-fihonbe,. Jönupttchrer i. -T{. 5Jf o o p s (iyreo(nti), würbe 5uni Glirenborfi^euben enuumt. 5>er herein bnt tu ihcslim unb Cberfctjfcficn e;nc JKcilie tum Vtrbett'jgeiHcitifrijaften beranftnltet, bereu ShSettcrfulirnng borgefeljen ift.. Schw. * Jsie bom ^übif(t)cn Scfjtccbccbonb für ben 4. unb 5. ^amtnr "borgeieljene 2ngitng finbet n i rl) t ft ci 11. _ Einführung eines neuen Rabbiners Ulm 25. .Jc^entOer würbe in ber btditgcrutlten berliner .«ijuagoge Xhel Cu.V-'baf Xr. (o'aus l'i-cber fcteiii'di'iu fem "Jlmt enigciuhrt.?iarfj bem Wciiing bectviilnio „Ter Vierr ift mein •\Strte" beitM-g Rabbiner ")l o b e I bie ttrtu^el, mm ber nevitb. er \c[)\\ \Vihve hmburdi ,uir tSeuwmbe gciproriicn trattc, i'tm ftdi ben ieiucr bi-jlTertgen ^emenibe^^u nernbifhieben. Ter lUvrntwnbe ber tvemembe Chcl;u^dwf riditetc bamuf her^tidie ^ort* bc>s (.rmp» ■ninges tili ben jungen «ecliorger ber ©rmeinbe. ^ii teiuer 'i'hitntt.j.rebe umrift Tv. Weber bie ^Iutgaben be§ «eelwvger-S in ber heutigen ,Seit. K. K. ' -. '.• * .- ■ 5H<ibbittcc Tt. Cd)«, ^Ieiuu.h, ühtglicb bc§ obcrfdjlcfifdjeu Vanbc-Soerbiiubc-oorftiinbc-S bc-3 . (>entrnl=iiere!iiö, ift m ben Vehrfi-U-per be-> S8 r e 1 im e r 3i a b b i n c r » 5 c m t n a r-5 aufgciunnmeu wovben..___ Lehrhaus Wiesbaden ^n ber SJortrag-Srcilic: „etnngebung be-3 ^ubeiitum-j. bargciteilt an diarafteuftifdieu Öcftalten uiiierer (Sefrhtcljte" hielt Diabbuier Tr. vJ3uir Ttcnemanit (Cltenbad)) ben ^weiten i«ortvag über ..l'iim-he". (j-r feiin.^eirt)itete l'iimije ab:- l>>r* ic^geber. Munber uub Vehrer unb bannt ah? ilDtt*. griinber. Ta-> tiefet?, ba-> fonft nur eine orbnenbe -rrtmitioIi hat,-■-ltH-r^-^rrii-^t^c^.ir^TgeitbCii-- ^uhftan^ be-> iubtfdjen i'olfc*.;x\iM"ia nimmt c-5 auf tu bet Teuterotuunifdien C3efe^geluiug; Os-irr. erneuert biete ©efen-iprägung unb ÜR. ^udiauau ben 3affat greift c-5 — nädi bem ^lO'anunenhrud] bi1? jiibifdien «taatcS — für baö ©cineuridhaft-s» leben wieber auf. 5)i ©amltel unb bie ©noittm febett btefe Vinte. fort, trofebem ber Saluuib fein (yiefefc begrimbet, Wottttonibe? unb ber 3diulriiaii Jlrudi gehen in ber gleichen 9ltriitung, itabbala unb 'l£ljajfibt5tnu3 müffen ifjren $aft mit bem ©efeh ftfilie^en. 2a§ 19. ^afirrjunbert wiß eine neue ^egel unb Drbmmg begrünben unb _in unfereu iagen gefcrjieht ba§ gletdie in ber. (Salutfj unb in ^alnftina. — S'er 9iebner fennaeicfjnete fo» bann SEJtofdrje al§ ßiinber, beffen Sigenort eB ift, baf3 *r wiber baB Söolf ftcf)t unb auf ben Äern nebt, fo wie bie fpäteren Propheten, benen nid>t bal ©eelenhetl funbern bie (SemeinfdKtft bai Syefentltdjc.ift. 2)a§ Mittelalter •füfjrt biefen 3ttg weiter, bie Dieii^cit prägt ihn nod) beutlidjer nad) bem SBefen be§ ^ubenrum§. — Sd)IieBltcf) tritt 5jfoid}e twr un§ al§ „unfer. Sebrer". Seh,te unb fernen wirb baburd) tte jentrale iübtfche {Juttf« tton unferer ©emeinfefjaft. 3loum für felbftifdjc Stimmungen, unb weil fie ein Srama ofjne gnbe ift, in bem e§ trofe IDIofeS feine einzelnen gelben gibt, fonbern nur ein 33oIf, bai ntdjt tmmec $»elb.ift. 5»r °'c ffwge «odj fdhöpfertfcrjem ^ubentum fei cntrcfjcibenb, ob SEßerfe in ben geiftigen _ SBeftanb unferel SßoIfe§ ein» gegangen fittb. 6eine§ Söerrs. 93. werbe für ba3 ^ubentum nidjt Perloren gefjen, aber nicfjt feine ©ebidjte, fonbern nad) ©rünewalb feine profaifdjen ©djrtften, in benen er [ich. mit feiner eigenen §erfunft, feinem Seib unb feinem eigenen 2Beg auSeinanberfeht. ßtwa^ Sdjöpferifdjci fei aud)> immer wieber Wie ein 3?umerang surücfgefajleubert 31t werben unb ba§ Sdjöpfungslieb bon neuem 3U beginnen. 2Bir ftefjcn jefet wieber an einem?tn* fang wie bem ber ßolonifntion, wo Wir einen neuen Wbfdjnitt beginnen, ßin neue§ Neimen regt fid), wie jm 5ülufifalifd)en, in ber 3Btffenfd)aft ufw. 3Uir bermögen bai Sunfel nidjt aufjufjellen, ba§ über ber Sdjöpfung liegt. Saß fie1 einem Söolfe, einem fo berwunbeten 93olfc wie bem unfe» rigen gelinge, baju bebarf ei be§ fdjöpferifdjen (Seiftet, bei" ruadj fjafobefdj. 3!Jiuftf eines ©treidjgnattettS ber ^nftrumentalgcmeinfdjaft, 5Bieubc(3fof)n unb SKojait, um» rafmttcn ben feffeluben Vortrag, für ben ftür« mifdjer SBctfall ber ben ©aal bei ÄuIturbunbeS bidjt füHeitbeit .§örcrfd)aft banfte. » ■ So. „Vom ,Sohulkroppcr' zum Gemcindeblatt." Zu^ dem Aufsatz in Nr. 51 der C.-V.-Zeitung vom 17. Dezember werden wir darauf hingewiesen, dass nicht das Dortmunder Gomeindeblatt die Reihe der jüdischen Gemeindeblätter in Deutschland schloss, sondern das im April 193« ^rundete „Jüdische Gcmdndeblatt Gleiwitz". das im August d. J. zum „Gemeindeblatt für Reuthen, Gleiwitz, Hindenb u r g ' -erweitert wurde. Max Grünewald: Schöpferisches Judentum 5m 3übifd>en Sulturbunb ÜUlannfjeim f)ielt Rabbiner 3)r. 30?. ©rünewalb einen bebeut« fatnen SDortrag über ,,Sd)bpfcrtfd)e» Jiubentum". Unter fdiöpfcrifdjem fyiibentum oerfteht er nidjt bie überburdjfdittittficrjeit fieiftungen cinjet» uer ^uben, fonbern Söerfe wie b'ie 93ibet, ben 2al» mub, bic ßabbala unb ben (Ef)rtffibi§mu§. 5)ic. 33ibel ift ba§ ©efd)id)t§gemälbe eine§, $al)r* taufenbi, in bem Anfang unb 3Mfehmig ber gan» ,ien SJJcnfrljfjcit enthalten finb. 3wcicrtei feljit in ihr: bie Snrif unb ba^ 3>rama, weil in il)r fein 2)ie befannte Hamburger ©aftfrcunbfdjaft, bic e§ unferer.(£djciftleiteri|i S)r. Margarete (Ebelheim ermöglidjte, für bie S.=23.=3e'iung 00m 3. ^ejetnber ifire Reportage: „Hamburg — 93ttb einer ©emeinbe" 31t fdjreiben, hat einen nicht gan3 fttlgeredjten vlbfd)luf3 bnrd) eine „SeridjtU gung* erfahren, bie ber Snnbifui ber Scutfcfi- ^fraelitifthen ©emeinbe 31t -Siamburg, 3)r. 91. 931. Nathan, im Hamburger ©emeinbeblatt 9ir. 12 Pom 18. fernher Pcröffeytltd)t hat. 3)a e§ fid) um SctailS in ber biftorifdjen (Einleitung be§ 'JluffafeeS fjanbett, bie außerhalb be» ßretfei ber (£pe3iatr)iftorifer ber Hamburger ©emeinbe* gefd)id)te faum einen Sefcr intereffieren, ber3id)- ten wir, auf biefe „Serichtigung" einaugerjen^ beren ©rünblid)feit fo weit gerjt, tm S3cricfjt ber 6.*3J.»3eitung gar nitht a'ufgeftellte ,,93orau§« fc^ungen" unb Satfadjen „ridjttgäufteUen". Postschlüsse nach Uebersee Vorbemerkung;: Diese üebersicht erscheint wöchentlich. Sie Ist ohne Gewähr. Postschluss für Luft« postscudimKcn .ist in Hei Im beim Postamt C 2, in Frankfurt/Main beim Babnpostamt 19 oder Flughafen. Einwurf bei anderen Pustämtern oder in anderen Orten bis sti 1 Tag früher als hier vermerkt Nordamerika 4.1. ab Berlin; 6.1.....; a) Seeweg 4.1. ■■ab Hamburg 19 Uhr C.Aquitania"- 6.1. ab Cherbourg); 12.1. an New-York 6.1...,, „ 19 Uhr („Bremen" 7.1. „ Bremen); 13.1. „ b) Luftweg (Luftschiffverkehr und Nachbringeflüge finden während der Wintermonate nicht statt) Südamerika a) Seeweg 8 Uhr (Schiff 2.1. ab-Bouloftne); 18.1. an Rio; 22.1. an B. Aires 8 Uhr (Schiff h. 1. „ Marseille): 23.1.,, „; 27.1.,, 8 Uhr (Schiff 8.1. „ Bremerhf.); 29.1.....; 3.2. ,, b) Luftweg 2.1. ah Berlin 9 Uhr: 2. 1. ab Frankt'urtiM. 13 Uhr (Französische Luftpost-); Laufzeit bis Rio 5 Tage CL... 21 Ihr: 6.1. .. „ 24. Uhr (Deutsche Luftpost"); Laufzeit bis Rio 3 Tage (Zuschlag auf Auslandsporto nach Brasilien 1,25 RM für je "5 g; nach Argentinien 1,50 RM für je 5 g: Südafrika a) Seeweg ab Berlin. 2ü Uhr: 6.1. ab FrankUM. 19 Uhr: 8.1. ab Marseille (Schiff); 23.1. an Kapstadt 16 Uhr: 6.1. „ Köln .8 Uhr; 3.1. „ Southampton (Schiff); 25.1. „ (Von Kapstadt in 30 Stunden nach Johannesburg und Pretoria) v b) Luftweg 3t. 1-2. ab Berlin 10 Uhr: 1.1. ,ab Frkf.'M. 2. 1..... 17 Uhr: 3.1. „ „ . 8. 1. „ „ 21) Uhr; 9.1. „ Bremen 6.1. . 1. ab Berlin 22 Uhr 15 Min.: . 1..... 22 Uhr 15 Min.; Palästina 1.1. ab München (Bahnp. Amt 1) 24 Uhr; 5.1. „ „ (Bahnp. Amt 1) 24 Uhr;. (Zuschlag auf Auslandsporto 35 Pf. für je 5 g) a) Seeweg 31. 12. ab Berlin 24 Ulir;/1.1. ab Hamburg 15 Uhr (Schiff 2.1. ab Trlest)' ■i- L 14 Uhr; 6.1. „ München 24 Uhr (Schiff 7.1. „ Brindisi);. *- b) Landweg 1.1. ab Berlin 14 Uhr: 2.1. ab München 9 Uhr;über Belgrad—Istanbul): 6 3: l. „ ., 14 Uhr: 4.1.....' 9 Uhr ( „ ' „ y .f iU^M_Uhr; 7..1. „ „ 9 Uhr ( „ I { u (Leitvermerk: „via Belgrad^-IstanbuF) Laufzeit 8—9 Tag© - 8-9 „ . ab München (Bahnp. Amt 1) IS Uhr; . .. Berlin 6 Uhr; : Berlin 10 Uhr; München (Bahnp. Amt 11 18 Uhr; Berlin fi Uhr: Berlin 10 Uhr; c) Luftweg 1. ab München 18 Uhr; München 18 übt; Laufzeit bis Jaffa 2 Tage : : : I : .... » 2 „ „ , 2 m 2 - (Zuschlag auf Auslandsporto fQPf. für je 5 g, mindestens 15 Pf) "

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