Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 52 (24.12.1936)
- Date
- 1936-12-24
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 52 'S, Beiblatt Sao Paolo und Porto Alegre Sonderbericht für die C.-V.-Zeitung / Von Dr. Bruno Weil .während durchseliniltlieh zwei Monaten unterstützt» werden; so dass die Unterstützung der einzelnen-Personen im Durchschnitt noch nicht einmal 30 HM betragen hat. Porto Alegre, im Dezember 1936. Rio und Sao Paulo, in das wir bei etwas nebelhaftem Wetter einziehen, sind die grössten Gegensätze, die man sich denken kann. Dort das herrliche weite Meer, hier 80 Kilometer von der Küste entfernt, eine Binneristadt. Dort liegt Rio auf Meereshöhej Sao Paulo 800 Meter hoch. Rio ist eine Stadt, die zum süssen Nichtstun geradezu herausfordert, in Sao Paulo spielt sich ein ungeheures Hasten und Treiben ab, wie man es unter solchem Breitengrad gar nicht erwarten sollte. Im engen Kreise der Altstadt, dem Triangel, mit seinen viel zu schmalen Gässchen, herrscht zu manchen Stunden des Tages ein atemberaubendes Gewühl. Tn dieser Stadt scheint alles vom Geiste der Geschäftigkeit und der Geschäfte erfüllt zu sein. Diese Stadt ist in einer Weise, die wir sonst amerikanisch nennen,, (wobei wir aber immer an den Norden ' Amerikas gedacht Qhaben), gewachsen. Wenn man bei Rio eine vage Erinnerung an Neapel oder Lissabon, die Rio beide aber bei weitem übertrifft, 'herauf beschwöre^r darf, so erinnert Sao Paulo an Städte wie^Los Angeles, Glasgow, Lille oder die Gressstadt an der Ruhr. Am meisten aber an Los Angeles, weil es wie dieses noch völlig im Werden ist. Sao Paulo ist zu schnell - gewachsen, es gab offenbar keinen Stadtplan, der auf ein solches Wachstum gerechnet hätte., Jetzt, da die Stadt an die VA Millionen Einwohner zählen soll, wird erst der Plan geschaffen, der aber doch nicht mehr die ganze Stadt einfach über den Haufen werfen kann. Weiter draussen baut man neue Wohn- und Villenviertel mit herrlichen Vorgärten, in denen blühende Bäume wie die „Prima Vera“ unser ganzes Entzücken bilden. In dieser Stadt Sao Paulo in der zum mindesten 250 000-von 1A Millionen Menschen wohnen, die auch' heute noch der Nationalität nach 11 a 1 i euer sind, in der . aber das italienisch sprechende Element wohl ein Drittel der Bevölkerung darstellt, gibt es weit mehr Menschen, die erst in der ersten Generation t in Brasilien leben, als solche, deren Eltern oder Voreltern schon hierher, gekommen sind. Das Bild auch dieser Stadt ist bunt bewegt, aber es reicht in der Sli'ala der Farbentöne, die die Gesichter der Menschen zeigen, bei weitem nicht an Rio heran. Auch nicht an Santos, das weisse Element, einschliesslich der Mischlinge, die einen erheblichen Teil* weisser Abstammung in sich tragen, herrscht unbedingt vor. Die Zahl der Juden mag etwas mehr als 15 000 betragen, also einer auf 1000. Davon sind fast 12 000 ostjüdischer Abstammung und die Beziehungen zwischen ihnen und den Juden nicht östlicher Abstammung, sind wie überall, wo wir bisher hingekommen sind, wenig intensiv. Es existiert in Säo Paulo ein sehr tätiges Hilfskomitee, dem ich auch die nachfolgenden Zahlen verdanke. Seit 1933 sind durch die Kartothek des Komitees bis zum 18. November 1936, 1347 Personen, gegangen, davon war die Hälfte ledig, die Hälfte waren Familienvorstände. Das Komitee hat also weit über 2000 Personen betreut und da man annimmt, dass nur etwa die Hälfte der ankommenden Einwanderer sich der Hilfe des Komitees bedient, während die andere Hälfte Familieneinwanderung darstellt, so kann angenommen werden, dass die Gesamtzahl, der seit 1933 nach Sao Paulo eingewanderten Juden aus Deutschland rund 4000 betragen mag. Der Staatsangehörigkeit nach warenhiervon 75 Prozent Deutsche, 10 Prozent Polen, 10 Prozent Staatenlose, die restlichen 5 Prozent gehörten verschiedenen Ländern an. Dem Beruf nach waren 70 Prozent Kaufleute, 20 Prozent Handwerker, 10 Prozent verteilten sich auf die verschiedenen freien Berufe. Die Einwanderung hat im Jahre 1936 eine steigende Tendenz gezeigt, das Gleiche gilt für alle Städte, in denen wir bisher gewesen sind. Auf die 1347% Fälle, die durch das Komitee gegangen sind, fallen allein auf das Jahr 1936 (bis 18. November) 598, also fast die Hälfte. Die Ausgaben des Komitees haben bis zum 1. Oktober 1936 172 Kontos betragen, das sind rund 25 000 RM. Hiervon sind mehr als drei Viertel von den deutschsprechenden Juden in Sao Paulo selbst'aufgebracht worden, , den Rest von etwa ein Viertel hat die Hicem beigesteuert. Mit dem Betrag von ungefähr 25-000 RM konnten 900 Personen Ich habe diese Zahlen ausführlich wiedergegeben, einmal weil die ausgezeichnete Arbeit des Komitees es verdient, dass man sich etwas länger mit ihr beschäftigt, zum anderen, weil aus diesen Zahlen doch gewisse Schlüsse - zu ziehen sind, die die Einwanderung in Brasilien -betreffen, und die zum Teil.mit den bezüglich Bios ge-- schildortenBeobachtungen übereinstimmen, zum Teil etwas abweichende Züge auf- Uoboreinstimmend für beide Einwanderungszentren istdie billige Lebenshaltung, die es ermöglicht, mit einem für europäische Verhältnisse fast undenkbar niedrigen Betrag (noch nicht einmal 15 RM pro Monat) eine zwar schmale, aber immerhin ausreichende Unterstützung zu gewähren. Der niedrige Betrag, wird verständlich, wenn man sich die Marktpreise betrachtet, deren Grosshandels - Notierungen vom 19. November 1936 für die Stadt Sao Paulo vor mir liegen. Danach kosten dort (l Milreis mit rund lETT RM umgerechnet) das Dutzend Eier 0,13 BM, die beste Butter das Kilogramm 0,50 BM, ein Stück Geflügel 0.35 bis 0,42 BM, 1 Kilogramm Honig 0.20 BM, 50 Kilogramm Kartoffeln 2,80 BM, Mehl 1. Qualität per Kilogramm 0,00 RM, Reis per Kilogramm 0.15 BM, Schweinefleisch, die gleiche Quantität 0,18 RM und Speck 0,35 RM das Kilogramm. . AVeiierhin ergibt sich, dass die Zusammensetzung nach Berufen, und das gilt auch für Bio, so ungeeignet wie möglich für die Auswanderung ist, Kaufleute mit Allgemeinkenntnissen, aber.ohne besondere Spezialbildung, sind ausserordentlich schwer unterzubringen. Trotzdem ist von' allen Seiten mir immer wieder versichert worden, dass es bisher imijmr noch gelungen sei, einem arbeitswilligen, zur - BerufsunischichUmg bereiten Menschen in Brasilien in Arbeit'zu bringen. Die -Tatsache, dass die verhältnismässig wenigen Familien mittel- und westeuropäischer Abstammung-' jüdischen Glaubens, die es in dieser Stadt gibt,-drei Viertel der gesamten Last der Einwanderung getragen haben, gereicht ihnen zur höchsten Ehre und 24. Dez. 1936 , O spricht fui" sich selbst. Ab, lieh. O.i- Oir'-T /u-t.iiiü l wenn auch Hiebt /■i-hl'-mna riell so schwach, wie ich 0>> geschildert: habe, i «|a-= > limmle .bi af! ■ K i wachsender' Ein wände bringen kann, die eile Wenn es gelungen trag von 25 000 KM bei ei rillig von wohl 1000 l’ersi bedürftigen, insgesamt 900 nigstens über Masse,- In die jüdischen Orgauisalionc zu mir einen Betrag von also 240» Dollars-nurdameri nmg, beigeslenort haben, daraus, dass Brasilien, fi stark .vernachlässige wonle ist nicht einmal dieser Be Mil einem Bruchteil de für andere Zwecke forlgesi werden,'könnte in Brasilie Ein wa nde nmgsbeslimmung ausserordentlich nützliche es i-t unniügrldanert. weil, :g undmate- Betraclit koniuilo mclit aus die Mittel auficii sind, mit einem Beoiieii. an Uilfsdten und wenn u der Welt daruiid 0000 RM, klinischer Wiihnan/.iell bisheru ist. Nach Bio itrag geflossen, r'Summen, die el/.l ausgegeben (Mi gestalten, Arbeit „getan Die Organisation des deiilsclispi'echenden Judentums istin S a o I’ a u 1 o weiter vorgeschritten'als in Bio. lieber die ungeheure Aiifsaugungskfafr des brasilianischen Milieus habe ich. schongesprochen und mich über die Notwendigkeil, neben den llilfsorgaiiisutiohen k u Itu re 1 -je Mittelpunkte für die Juden zu schaffen und insbesondere auch j ü d i s c, Ire G e* . wein.denins Leben zu rufen. Die Vor* arbeit für die Gründung einer jüdischen Gemeinde in . Rio sind noch-am Anfang, auch hier spielt.die leidige Geldfrage eine grosse Bolle. In Sao Paulo ' istunter der Führung von Dr. Ludwig horch und seiner ausserordentlich tätigen Gattin, ein Ausschuss zur Begründung einer deutsch* sprechenden jüdischen Gemeinde nach Hschkeiiasischem Ritus ins Leben gerufen worden, und wir halten die grosse innere Genugtuung ander ersten Versammlung» die der Ausschuss ein berufen halle, teilnehme]] zu können. Das Interesse war ausserordentlich rege, und der Saal war überfüllt. Der Wunsch, sich möglichst bald eine .Gemeinde mit einem Rabbiner an der Spitze.zu schaffen, war allgemein, und die anwesenden Ellern waren insbesondere von der Frage des Religionsunterrichtes bewegt, für die eine Lösung gefunden werden müsste. Es .war seltsam, aber Menschenschicksale im Alltag Von Werner L. Schlesinger Jeder der hier dargestellten „Fälle“ findet seine Grundlagen in den Akten des Hilfsvereins der Juden in Deutschland, ist also frei von Subjektivität und Fehlerquellen . privater Briefe. Verändert sind ' hur die Namen und für die Sache selbst unerhebliche Einzelheiten. - In der Sprechstunde des Hilf svereins Heute hat das Wartezimmer des Hilssvereins einen ruhigen Tag. ..Nur" 35 Menschen haben in dieser Stunde die Anmeldung Passiert und dir berühmte rote Karte ausgesüllt, von der.man später/stichwortartig die Stationen ihrer Aus. Wanderung und ihres Eristcnzausbaues wird ablesen können. An. vielen Tagen wandern so mehrere hundert - Ratsuchende durch diese Räume. Piele die kommen, haben schon feste Pläne und wünschen nur Rat und Auskunft.,-. mit anderen muß der Berater die Lage in einer ganzen Reihe von Ländern durchsprechcn und die Möglichkeiten für den Beruf des Ratsuchenden Prüfern Immer wieder taucht dabei die Frage nach einer festen Stellung im Eittwanderungsland auf. weil niemand „ins Blaue" gehen will. Und regelmäßig'mutz der Hilfsverein ablchnen Hier einzuspringen, weil — was vielen nicht bekannt ist — eine Stellenvermittlung ins -Ausland gesetzlich untersagt ist. Anders können allein nicht das ganze Reisegeld ausbringcn. Ihnen gibt der Hilfsverein im Nahmen seiner Mittel einen Zuschuß, nachdem die Bedürftigkeit des Auswanderers geprüft ist. Bei - andcren-w-iedcr-um droht dktz Auswanderung daran zu scheitern, daß das vom Einreiseland verlangte Borzeigcgeld nicht in Devisen beschafft werden kann; auch hier kann der Hilfsverein oft vermittelnd einspringen. wenn „ein Verwandter im Ausland oder eine der ausländischen jüdischen Stellen die Einreisebürgschaft übernimmt. Aus Fragen und Erzählungen der Ausmanderungswilligen erstehen in diesen Räumen Tag für Tag vor den Ehren der Berater schwere-Einzelschicksale, die aber immer wieder die gleiche G.rimdnote haben: Familien werden auseinandergerissen, weil die Verhältnisse jeden'in ein an-- deres Land zwingen: oder: Akademiker besitzen nicht mehr die Elastizität, einen für, das Aiisland geeigneten Berus zu erlernen und sehen das Gespenst des Hungers vor sich; oder: eine Bcrschärsung der Einreisebestimumngen macht ein in arbeitsamen Mvnaten vorbereitetes Lebensziel hinfällig. — Diese Beispiele ließen sich vervielfachen. Aber über all das Grausame des Einzel- Schicksals, das hier in den Räumen des Hilfsvereins zur Sprache kommt, hilft menschliche Güte der Berater. Wenn trotzdem die gewünschte Hilfe' oft abgelehnt werden muß. so liegt das in der' Macht der llmstände. die häufig stärker ist als - die zur Verfügung stehenden Hilfsquellen. CU. läßt sich aber eine scheinbar verzweifelte Lage schnell. klären. Freilich bedarf es dazu vielfach eines persönlichen und menschlichen Einsatzes der Berater, der über das,, was man als „Berufs-' Pflicht" bezeichnet, weit hinaus reichen muß. Solche besonderen Schicksale, aber auch einfächere, die nicht über das „Typische" hinausgehen, sollen hier berichtet werden. Neben dem Schreibtisch des Beraters nimmt ein hagerer Mann in mittleren Jahren — ein Friseur —Platz. Er ist nicht das erstemal hier. Der Berater begrüßt ihn als alten Bekannten. „Nun, haben Sie die Papiere vom Konsulat 'zusammen'«" - „Ja. als ich den Meisterbrief, der Friseur- Innung zeigte, hat es dieses Mal sofort ge- „Wann können Sie fahren, haben Tie Ihr Geschüft schon verkauft?" \ „Ist auch in Ordnung. Aber* viel habe ich nicht dafür bekommen. Na. Hauptsache, ich . habe jetzt das Fahrgeld für mich und meine Frau zusammen." Ter Berater forscht den in diesen Dingen etwas schwerfälligen Mann noch eindringlich aus: Cb alle notwendigen. Formalitäten erledigt sind, ob er sich das volizeiliche Führungszeugnis, das amtsärztliche. Attest, die notwendige Neiseaiisrüstnug uiw. beschaut hat. Dann zahlt der Friseur beim Hilfsverein gleich einen Teil der Ueberfahrtskoften ein. Für die Zukunft dieses Mannes und seiner Familie ist menschlicher Voraussicht nach gesorgt. Er geyt zwar fast vline Sprachkenntnisse in einen,südamerikaiiischen Staat. Aber auf Grund seiner guten Zeugnisse hat er sich was ein sehr seltener Fall ist — schon von Deutschland ans durch einen Belannten eine. Stellung zu aniiehmbarem Gehakt besorgen können. Ter Mann bekommt noch einmal die Abfahrtszeiten der Züge und seines Schisses eingeschärft und verläßt mit chrlickzem Tank die Beratungsstelle. Der nächste ist ein ärmlich gekleideter Zivanziger von bescheidenem und zuvorkommendem Auftreten. Aus seinen Worten formt sich das traurige Schicksal dreier elternloser Geschwister, die fäintlich arbeitslos sind. Tie beiden anderen sind Kausleute; er selbst hatte vor einem Jahre , seine Lehrzeit in eiueiu- -Haudiverks,zweig beendet und lebt-, jetzt-'von, 3.U0. RM wöchentlicher Arbeitslosenunterstützung. Früher hat er . nur .in christlichen .kreisen verlehrt: er besitzt leine jüdischen Freunde und leine weiteren Benvandten und hat erst jetzt den Weg z» den jüdischen Stellen gefunden. Für ihn selbst, der seinen Gesellenbrief vorlegt, wird der Hilfsverein per Flugpost die nötigen Schritte zur Erlangung der Einreiseerlaubnis nach Südafrika einleiten. Ein tüchtiger junger Handwerker wird, dort sein Brot finden. ' Zwei Brüder Erscheinen vor dein Berater. Sie haben gute Freunde in Buenos-Aires, zu denen sie ziehen nwUen. Ter Bernter muß ihnen eine große Eutiänschung bereiten. Nach deü neuen Eimvan- 'derungsbei'tiiiuiumgen genügt eine Anforderung durch Freunde und Bekannte in Argentinien nicht; die Einreisebewilligung (Ehamada) wird nur erkeilt, wenn, nahe Verwandte „angefvrde'rt" haben. Die beiden Answanderungslustigen müssen ihren Plan uinsivßen und sich für Än anderes südamerikonisches Land entscheiden. Ter jetzt eiiiln'ti'»f>e Besmljer stellt sich als Tr. Arzt in einer mittlere,c'tzrvvinzstadt, vor, der ans der Tiirelpvise in Berlin weilt. Er will - |id) ..nur mnl schnell" erkundigeu. wo für ihn als -Arzt Aussichten vvrhmide.i, seien. Er kommt ohne, jeden Plan. So lann ilun der Berater wenig inohr als einige Allgemeiuplätze sagen. lieber' Nordamerika, das iljn ,n interessieren srheint. iniiß de», Tr. ä. mitgeleill iverde». -daß in Neiv-Aork selbst ein Uebermweb.ol an Aerzten und besonders an »e» eingeioanderten Aerzten besieht. In einigen anderen Orten im Innern der Union bestehen tedvch Möglichkeiten, zunächst als Assistenzarzt in , Kranlenhäniern. Tr. erstellt dann das Korrespvndeii.zbsiilt des -Hilfsvereius. u>ird zunächst auf eigene^Jnitiatioe »nd an die ..A e r z t l i ch e B e » r a t n n g s fl c I [ e" der «üemeinde verwiesen. Erst narh diesen Siliiüsen soll er sich.dann mit seinen Borsrlsingen ivieder an. das Berliner Büro des Hilfsvereins wenden. . Tie dann hereintretende.junge Dame kommt heute zum letzten Riale zur Sbrerhstnnde. Sie slelst' wenige Tage vor der Vlbrciic. Sie ist von ihrem Berlobten aus.-. Argentinien a.ngesordert. .'worden, der dort im Büro, eines alleingesesjeneu Berwandten eine gut bezahlte Stellung als Korrespondent für deulsch, engli.iih.- sranzösisch. spanisch und portugiesisch - »rneha-t. Tie-junge-Taine erkundigt sieh über die letzlen nolmendigen Formalitäten und. erbittet einen Reisckvjteiizuschiiß, der gewährt wird. ' _Plus diese" harmonisch verlänienen Besprechungen folgt jeßt eine wenig ersrenlid,e Szene; der Rlänn. der hier lant und-erregt aus den Berater eiiiipricht. bat sich erst und) jahrelaugen schweren iiiiiereir Kämpfen zur Answäiiderung entschlossen. Blit aüssülirlichen privaten Erknndiingen hat er bereits den lürundstvck für eine neue Eristenz in der Südasrikäuischen Union vorbereitet, To weitichein-t alles in Crdniing. Beinsi T.urehgehen seiner Papiere weist er einen deutichen Reisepaß .vor. ÄiiS d'eiem ergibt sieh jedveh, daß der.Mau-n in Posen geboren, ist,' ülach den Einwander-ungs-. bestimmungen Südafrikas ist aber, nicht die gegen-