Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 50 (10.12.1936)
- Date
- 1936-12-10
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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J Sportbktt der CV:i Kampf um Fairness Vor etwa einem Jahr ermahnten wir in einem Aufsatz „Erstes Gebot: fair play" die jüdischen Sportler, sich in allen ihren sportlichen Handlungen ßtets die englische traditionelle Auffassung vom Sport als beispielhaft und nachahmenswert zu eigen zu machen. Um es noch einmal zu wiederholen: dem englischen Sportsmann ist fair play ein selbstverständlicher Begriff, der seine Handlungen nicht nur im Sport, sondern daruber hinaus auch sonst im Leben, in welcher Situation er sich befinden Schwimmer rüsten zur Saison Die Schwimmer des Sportbundes, die lange Zeit mit keiner grosseren Veranstaltung'hervortreten konnten, 6ind gleich zu Beginn des kommenden .Juhres in die Lage versetzt, in zwei wichtigen Prüfungen ihr derzeitiges Können unter Beweis zu stellen. Das eine dieser"Grossereignisse ist die Verband s m p i s t e r s c h a f t des „S c h 11 d", die Milte Februar von einer schlesischen Sportgruppe — die vorläufigen Ausschreibungen sind gerade erschienen — durchgeführt Werden soll. Dazu kommt ein offenes Schwimmt est in Ber l i n, das die Schwinimabteilung der ISG 5W entweder vor oder kurz nach der Meisterschaft mit Teilnahme der besten Schwimmer aus dem Reich zu veranstalten beabsichtigt. Inzwischen durfte in aHen Sehwimmableilungen der Sportbundvereine, die ein Hallenbad zur Verfügung liabrii, das 'Iraming der Kampfmann- ■ srhafteir weiter intensiviert werden, um so, bestens gerüstet, die begehrten Wettkampfmdglichkeiten der nächsten Monate ausnutzen zu können. ^Dann wird man auch klar erkennen können, ob der Nachwuchs, der 6ich so gut angelassen hatte, schon in die Spitzengruppe unserer Sportschwimmer vorgestossen ist oder aber ob man noch immer allein mit der beschrankten Anzahl derer zu rechnen hat, die schon seit Jab-» ren das Niveau des Schwimmsporte im Sportbund bestimmen. mag, bestimmt. Diese tadellose Einstellung verbi etet es ihm natürlich nicht, trotz allem temperamentvoll und ehrgeizig zu seih, so hart zu kämpfen wie jeder andere. Sie macht es ihm zur obersten und vornehmsten Pflicht, den Korper des Gegners zu achten, jede unlautere oder unfaire Machenschaft dagegen, die ihm einen unverdienten Vorteil bringen konnte, in höchstem N Masse zu missachten, und setzt ihn schliesslich in die Lage, würdig verlieren zu können, ohne jede Entschuldigung und ohne jeden ungerechtfertigten Groll gegen den Gegner, der sich ihm uberlegen gezeigt hatte. Seitdem diese Zeilen damals geschrieben worden sind, ist eine Saison abgeschlossen und eine neue bereits mitten im Gange. Lasst man die Verbands- und Gesellschaftsspiele der letzten Monate, die uns in diesem Zusammenhang besondere interessieren, in ihrer Gesamtheit, vor allem in Hinblick" auf jene gepriesene sportsmännische Haltung Revue passieren, so kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich zwar manches erfreulicherweise gebessert hat,»vieles jedoch auch heute noch keineswegs gutzubeissen ist. Immer wieder liest man von Herausstellungen von Spielern wegen unfairer oder grobfahrlässiger Regelverstosse, liest dann und wann auch von schwierigeren Fallen, in denen sich die Schiedsrichter nicnt anders zu Vot Statt Mkd Sie? Sonntag, 13. Dezember Berlin Fussball: Verbandsspiele u. a. Hakoah Ia—IsG 33 Ib, WVk Lhr, Sportplatz Grunewald: Hakoah 1. Jugend —ISG 33 1.■ .Jugend. WA Lhr: Hagibor I—Hakoah 1b, 14 Lhr, beide spiele: Sportplatz am Schafersee. Handball: Verbandsspiele u. a. Bar Kochba I— JSG 33 II, 13 Liir: IsG 3» 1. Frauen—Bar Kochba 2 Frauen. 12 Uhr; Helvetia I—IBC Berlin I. Lhr: Triton I—Bar Kochba III, 14% Lhr, sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald. Maccabi I—Bar Kochba II Vi'A Lhr, .Sportplatz am Schafersee. Hockev: Gesellschaftsspiele ISG 33 II—Tennisklub Grunewald II. WA Lhr; ISG- 33 I—Tennisklub Grunewald I, \l*A Uhr. Beide Spiele: Tennisplätze Berkaerstrasse. Rheinland-Westfalen Fossball: Diplomspiele Schild M.-Gladbach 1. Schuler—Schild Düren Schuler. Schild M.-Gladbach 2. Schuler—Schild Aachen Schüler, M.-Gladbach, Platz am Alten Wasserturm. helfen "wueaten, als .das Spiel im Interesse der. Vermeidungunangenehmerer Folgen» - abzubrechen. Natürlich ist es nicht zu . verlangen, von heute auf morgen einen geradezu idealen . Spielbetneb „herbeizuzaubern', der derartigeverwerfliche Zwischenfalle nicht kennt. Wir können uns indes vorstellen, dass es das Ziel der judischen Sportbewegung in Deutschland, sein musste, dem englischen Vorbild nachzueifern und es schon in der aktiven Generation von morgen verkörpert zu sehen. Aus diesem Grunde werden wir nicht verfehlen, immer wieder aul 6eine Vorzuge hinzuweisen und tadelnd zu kritisieren, wo es im Interesse dieser Entwicklung nötig erscheint. Soll der verantwortungsbewusste jüdische Sportberichterstatter in seinen Spielberichten die unfaire Kampfesweise der einen oder der -■anderen—"-Mannschaft, Herausstellungen von Spielern usw. besonders hervorheben oder soll er, ohne auf sie einzugehen, der OeffentHt-hkeit die Namen derjenigen vorenthalten, die durch ihre Undiszipliniertheit. den jüdischen Sjiort in Misskredit zu bringen vermögen? Wir sind der Auffassung, dass derartige Vorgange hier Veröffentlichung verdienen, weil wir glauben, dass solche Feststellungen, wenn sie grosszugig und objektiv gehandhabl werden, erzieherisch wirken können. Eine Mannschaft oder ein Spieler, der auf diese Weise populär geworden ist, wird sich bestimmt bemühen, fairer zu werden, um so den schlechten Eindruck, den nun von lhnr bekommen Rat und der ihm in mancherlei Be-" Ziehung Schwierigkeiten bereifen kann, schnellstens zu verwischen. Daruber hinaus wird es nichts schaden, wenn Schiedsrichter, ohne dass sie sich damit eine vorgefasste Meinung gebildet haben, Mannschaften, deren Spiele sie leiten müssen, hinsichtlich ihrer Harte und ihrer unfairen Neigungen kennen, um sottrhnn von Spielbeginn an ^m/Bilde zu sein und nicht erst dann Bescheid zu wissen, wenn sie das Spiel bereits aus der Hand'gegeben haben. Es ist — daslasst sich begreifen — namentlich den Veremsleitungen nicht immer angenehm, „ihre' Mannschaft in der Zeitung als unfair bezeichnet zu sehen; dann nämlich, wenn ~ sie kurzsichtig genug,- vereinsegoistische Interessen, uber die des Gesamtsports stellen, d. h. es noch nicht dahin gebracht haben, unfaire, nicht erziehbare Sportkaineraden ohne Ansehen des Konnens aus ihren Reihen zu .Blossen. Sic gewinnen lieber >mit Ach und Krach und der Hilfe jener .„unfairen Sportler ', anstatt einmal ohne sie ein Spiel in Ehren zu verlieren. Auf sie wird und darf man keine Rücksicht nehmen. M. F. Sport der Woche N'ordwestdeuls.chland Tischtennis: Endspiele tun die Hamburger judische Meisterschaft, Hamburg, Talmud-Tora-Schale, 20 Uhr. Berlin Im Hockey: Knappe „Grunewald l- Niederlage "Auch am 6/Dezember, im Pflichtspiel gegen Tennisclub Bar Kochba I, hatjen die ersten Hockeyherren des Tennisclubs „Grunewald" kein Glück. Nach gleichwertigem Spielverlauf, dein ein Unentschieden am besten entsprochen hatte, mussten sie sich bei torloser erster Spielhalfte, nach der Pause ein im Nachschuss. durch [Wohlauer erzieltes Gegentor gefallen lassen, das das einzige des Spiels blieb und dem Bar Kochba damit den knappen 1 :0-Sieg brachte. Beide Mannschaften waren nicht in bester Form; namentlich enttäuschte bei „Grunewald" der Sturm, der unter dem Ausfall seiner beiden Aussen litt. Tennisklub Grunewald II—Bar Kochba Jugend 1:3 (0: 2j. - H. F. Makkabi-Gäste im Handball und Fussball In den Verbandsspielen der Berlin—Mitteldeutschen Makkabi-Bezirksliga hatten die B-Mannschaften des Berliner Bar Kochba Hakoah Gaste aus Dresden und Chemnitz. Wahrend im H a n d b a 11 die guten und schnellen Dresdener-Bar ■Knchbaner gegen ihn: Berliner Kameraden glatt die Oberhand behalten konnten und mit 7:1 (3:1) einen auch in dieser Hoho vollauf verdienten Sieg zu landen vermochten, stand das h u ssball spiel /.wischen Bar Kochba Hakoah Berlin 1b und Bar Korhba- Dresden I im Zeichen der überlegenen Berliner, die zur Pause mit 3 :1 führten, bald zwei weitere - J ore geschossen hatten, worauf beim Stande von :> : 1 das Spiel infolge plötzlich eintretenden Schneesturms abgebrochen werden musste. ■ Makkabi Chemnitz. «Jessen Fußballer gegen Bar Kochba Hakoah la zu spielen hatten, verzichtete auf die Punkte.' Km Gesellschaftsspiel endete gegen-die „Dritte" der Hakoah mit 1 :1 unentschieden. Zu einem Gesellschaftsspiel im II and b a I I hatte sieh Hagibor die Bar-Koehba-Lif aus Stettin eingeladen. -Nachdem in der ersten spielhalfte die Berliner eine leichte Führung inne hatten und auch dem Torverhältnis nach mit 1 : 0 vorne lagen, fanden sich die Stetliner spater ausgezeichnet und landeten noch einen klaren un«J überlegenen 7:1sieg. M. F. Weitere Verbandsspielergebnisse: Handball: Damen R. C. II—ISG 33 IV 0:0: Kanuclub 1. Fraiien-ISG 33 3. Frauen 2:2 (2:1: Triton I-Bar Kochba IV 4:1 (bei diesem Stand wegen Schneegestöbers abgebrochene Triton II—Bar Kochba 3. .lugend 0:7 <» r»i: iSG 33 2. Jugend- Kanuclub I »:Q (0 : 2>: IBC Berlin I—Bar Kochba V (kampflos für IBC. Gesellschaftsspiel Kl : 3); ISG 33 A. II—ISG 33 VIII 7:7 fä :?> : ISK II—ISG 33 IV 3 :3 (0 :1 ISG Xi 2. Knaben—Bar Kochba 2. Knaben 1:0 flx-i diesem Stand wegen Schneesturms abgebrochen). F u s s b a I 1 : Hagibor IV—Ha koab IV 3 : 6 <0 : 3); Hagibor III—Hakoah A. H. 0 :8 '»:3c Hagibor II— ISK II tt:2 i3: •>.•: IS»; 33VI—ISK III 0: 3: ISG 33 V—Hakoah VI 3 : 1: Hagibor 2. Jugend— Hakoah 1. Jugend 0 : Ü. Musterriegen-TWnen des Bar Kochba Sämthphe Turnabteilungendes Bar Kochba veranstalteten für ihre Manner-, Jugend- und Schülerriegen am 6. Dezember ein Musternegen- Wetturnen, das zum Teil recht schone Leistungen brachte. Während bei den Schülern die Bötzow-Abteilung am Seit-Pferd und am Barren die besten Leistungen zeigten, bei den Jugendlichen vor allem die Hochreckriege gefiel, erwies sich bei «Jen Männern die Riege der Turnabteilung, die an den Ringen eine gute Durchbildung verriet, als überlegen. H. F. Mitteldeutschland , ISK Berlin in Leipzig Bar Kochba Leipzig veranstaltete seine Rundeiispiele gegen den .ISK Berlin zugunsten der .Judischen Winterhilfe, allerdings war der Besuch überaus schwach. Im Treffen der 1. F u s s b a I I mannschaften haben die Fehlenden nicht viel versäumt, es war ein so typischer Punktckampf. dass Berlin zuletzt drei und Leipzig einen Spieler durch Feldverweis verloren hatten. Unter diesen Umstanden ist das erzielte 2 :2 noch als ein Erfolg für den Gast anzusprechen, der sich allerdings sehr ort durch unliebsames Reklamieren der schiedsrichterlichen Entscheidungen ungünstig bemerkbar machte. Die H a n d b a 11 begegnung zwischen den 1. Mannschaften beider Vereine bildete den Ahschluss der Winterhilfsspiele, und sie war unbedingt auch die wertvollste; weil sie in dem Geiste ausgetragen wurde, der im Sport stets als erste Voraussetzung gelten muss Die. Platzelf fand sich gleich besser zurecht und konnte auch «len Führungstreffer erzielen, zumal sich Berlins lorsfeher schon beim ersten Flacliball am Knie verletzt hatte. Bei Halbzeit stand «las ausgeglichen«! Spiel 2:2, zum Schluss hatten die taktisch klügeren Berliner mit;>: 3 das bessere- Ende-für sich. -Die Frauen beider-Vereine trennten sich mit einem verdienten 2:1 für die Gastgeber. K—n. Schild Leipzig—-Magdeburg SchrWs 1. Munnerelf traf auf die Erste des Schild Magdeburg, die ihm eine doch, härtere Miss als erwartet zu knacken gab. Die Gaste ginnen mit l nterstutzung dessenken Windes mit einem F.ifcr ins- Spi<>]. dass man f;ist an eine Niederlage der Leipziger glauben inusstr. die. - auch mit einem 1 :3-Halbzeitstand gar nicht so fem lag. In der zweiten Hälfte, hatte die l'l.itzelf den Wind zum Bundesgenossen, der ihr schliesslich zum 7 : 4-sieg verhalf, /u mehr langte es nicht, da die (■aste so unsportlich waren, das spiel kurz vor Ablauf der regulären Zeit abzubrechen. Mag -man auch dein Schiedsrichter den Grund hierzu in dir Schuhe schieben wollen, solches Verhalten ist dennoch sportlich nie entschuldbar. K-n Rheinland-Westfalen Hoher Hockeysieg von M.-Gladbach Am 6. Dezember spielte Schild M.-Gladbach. gegen Hakoah Köln in M.-Gladbach. Die Sportbundelf konnte bis Halbzeit zu drei Torerfolgen kommen, nach der Pause erzielten sie weitere acht Tore,.denen Köln nicht einmal den Klfrentreffer entgegenzusetzen vermochte. Hakoahkampfte verzweifelt, war. jedoch nicht in der Lage, die sensationelle Niederlage von (5:11 aufzuheben. M.-Gladbach bot eine vorzugliche Leistung. HC Freundschaftsspiele in Köln Am 6. Dezember trug die 1. Handballmannschaft «les ITV 02 Köln ein Freundschaftsspiel gegen die Sportgruppe Aachen aus Die Gaste hatten einen guten Start und konnten bis zur Halbzeit eine 2:1 - Fuhrung herausholen. .Nach dem Wiederanpfiff drehten die Kölner jedoch mächtig auf und erkämpften sich einen verdienten 5 Sieg. Die Aachener Mannschaft, durch Spielerabgang stark geschwächt, bietet nicht mehr das geschlossene Bild von früher, wahrend die lTV-Klf sich von Spiel zu Spiel mehr findet. In einem S c h u 1 e r f u 8 s b a 11 spiel 'gewann eine kombinierte Kolner Mannschaft gegen «he Aachener mit 4:2. U M. Wieder ein Kölner Frauensieg Die Fraueneelf des ITV02 Köln, die kürzlich Schild in Frankfurt am Main schlagen konnte. Kurze Sportnotizen Barney Ross bleibt Weltmeister Der derzeitige jüdische amerikanische Weltmeister der W eltergewichtsklasse bestritt kürzlich im Madisou Square Garden in New-York nach langer Pause wieder einmal e'iien Titelkampf. Gegner war sein junger Landsmann Izzv Inazzn, «1er in einer. d«>r Ausscheidungen den deutschen Anwärter Gustav F.der ausgeschaltet hatte. "Nach Ablauf der 15 Kundenerhielt der' Titelverteidiger einen eindeutigen und überlegenen Punklstieg zugesprochen;'der beweist, dass der JTjalinge mich lauge nicht am Kode seiner Laufbahn steht. Der Weltmeister, der mit richtigem NanuMi Barnet David TTii^rnVkv--lM,i.sst und geburtiger New-Yorker ist, war schon als Amateur im Jahre ltVJS Landesmeister und Gewinner der Goldetr (iloves. Seitdem er HMt Berufsboxer wurde, hat er in .seinem: stolzen Rekord erst eine -Punktniederlage und ein Unentschieden zu verzeichnen. Seil 15>.U ist er ununterbrochen Weltmeister. . Nacache schnellster Franzose Nach dein Uebertnlt Jean Paris ins Lager der Berujssportler scheint der judiH'he Schwimmer Nacache schnellster hrau/.ose werden zu wollen. In «miiciii kürzlich misgetragnieii Rennen über Uli) Meter Brust schlug er seinen favorisierten Landsmann ( arlonnet - in 1.PJ.4 mit llandschl.ig. Nacache schwamm die 100 Meter im Schiiielterlingsslil. Jüdische- Ringer vertraten Dänemark An duW'vmi Dänemark, am J0. November in Oslo gewonnenen Landerkampf im Ringen gegen Ntirwt'g«'!! waren auf diiiiiscber Seite auch einige jüdische Hinger beteiligt. Michael K u r I u n «I siegle im I-edergewichl, »ein Brudei» A Ii r a Ii a in, der Olvnipmzweite aus Lod Angelos, errang ebenfalls einen klaren PunkU sieg im Leichtgewicht, der Dritte im Bunde, der llalbsclnvergewichtler P a i k i n, musste siel dagegen geschlagen, gelten. Baer gegen Neusei in Amsterdam? Das englische Innenministerium hat mit Bet rufuiig auf das Gesetz, wonach zwei Ausländer nicht auf englischem Roden ihren Kampf aus« tragen durfen, die geplante Begegnung zwischen Max Baer und Neusel, die Ende Februar in. London stattfinden Rollte, untersagt. Der Veranstalter dieser Weltmeisterschaftsausachei« dung beabsichtigt nun, Amsterdam als Aus« tragungsort zu wählen. Flaggen jüdischer Sportverbände für engtische Regimenter In «lein Lager «los 2. Bataillons «les Cheshire- Regiments in Haifa ubergab Oberstleutnant F. N. Kiscb Sni Namen des palästinensischen Makkaln-Verbandes dem Hegiinent eine Makkabi-Magge zur Lrinnerung an die zwischen! ihm und Makkabi Mannschaften nusgotragenen l ussball-, Hockey- und Wasserpolosj)iele. Jackie Brown wieder im Kommen .lackie Brown, <I«t ehemalige B a n t a m- g e w i c Ii t s boxmeister des BrTtischtMi Weltrauhes, der schon lange Zeit in Vergess«'iiheit gentten war. hat kürzlich in London den bekannten Niichwticbsniann Leu Bcviion in einem l.'t-Kundon-Kampr nach Punkten geschlagen und sich damit die' Anwartschaft auf einen Titel* kämpf gegen den derzeitigen Meister Jonny King «Tworben. Nickelsburg Schweizer Tischtennismeister Der ehemalige Berliner und Deutsche Tischleimisineisb'r Nickelsburg b«'teiligt«? sich an den International«-!!;| ischlennisiueisterschaften der Schweiz, die in V e v «• v durchg«'ftihrt wurden. Lr siegte mit Haulem Iseli als Partnerin im Gemischten l)«>ppe! und mit Dvrenfürth im Herrendoppel gegen best«; internationale Klasse. besuchte iu Hagen i. W. ihre Kameradinnen von der .ISG Dortmund, «In; nur selten Spielgelegenlieit haben. .. Ines merkte man der Dnrtmuiider I'.lf auch deutlich :m: denn die knlm-rinnen spielten dauernd in der Dortmunder Hälfte, und wenn sie trotz hervor^ ragender Leistungen besonders des lonetisturms, nicht hoher als o : o '.i : u> .sn-aten. ist «heu ein Verdienst, der glänzenden Dortmunder I orbuterm. - J.G. Siege der Mittelrhein-Favoriten Die!• us ^-b all.spiele des 0. Dezember im Bezirk Mittelrhein des bportbundes wurden von denjenigen Mannschaften, die dem-führenden Köln auf «len Fersen sind, gewönnet. Infolgedessen bleibt die Rangfolge Köln, Bonn, M.- Gladbacfi am nunmehr erreichten Serienschluss unvtHvwfdtrrtr-rr~~^--" Westdeutschlands Meister Bonn brauchte gar irn-ht um die Punkte zu kämpfen, denn sein Gast aus Düsseldorf kam mit neun Leuten und lieh Aauuerst« Pr«lM für teppichhaus; Zentrum ■«rlln C 2, Spandauer Strass« 2t •n dtr Könisstrasst