Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 49 (3.12.1936)
- Date
- 1936-12-03
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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helfen zu könnrn und brach bei diesem Stand daa .Spiel kurzr-rli.mil;il>. Im zweiten 'lrHb-n k.im ]>K I zu seinem-ersten . VeriwiKH.iclM'i'» iilii'i--IS»; 3a Iii. Ohne ' lrf'srmrlere ■ Leistungen zu z.-i'.'.'ii, »rniiuicn de.n Blau-Kolben zwei von Kaufm.-uim erzielte 'I ni e zum ü : O-Sieg. \ Die iSC-Mainivliiift. die im Tursteher ihren besten Mann ■ hatte.-.war \\(i!il im FeNle elienbürtifr. brachte es jedoch vor dem. gt-gircrisrhen --Tor zu keinem zahlbaren Krf.il:.'. H. F. AVeifere Jirßcl>»Jssc: .ISO 33 V—ISK III 2:1 fl : V-v IS<! 33'.' A. II.—Uakrmh V! 0 : 3 (0 : 3); ISG- .33 .Mi —Jl.ikoah IV (i:-13 LSG 33 3. Jupend .•-■ Hak.jah 1. .hig-nd .2 : 3:' Hakflah 3. Schüler—ISG 33' .3., >Hiul.-r 3 : i> Mi: l); Hag-ibor 3. Jugend—ISK Jugend 10 : 0 (7 :_0'. . Jugendboxen des „Maccabi" ■Di» N;!e 11\mlf• 11sv*■ r;nist..i111iIic des TBC ■ ..Macrabi" lir.ulil- .im .\<.\.-lnli.-i einige r< .-Iii harte Hi-.'e»- imiiiltii. ' .Villi «'-Ii in den S hiilerU.iinpfeii \nn Zylbennann uher Pollak. Alnnis^ it\x:r Wassermann,.. . Iiinsr iilier Heekcr, Hahn II über L<>« enthal und l{,url/n iilier Alill.-I.l <:>\\hrinnu riienls.liie.leii zwischen den .hingsten N-Ifmdclmaiin und WaM mann gewannen im Jiitrei.dw-Ki-T.'i-H-irht Ulit/.i.-r uher Ilaim, Zimrhe nher 'Jiciiaiii iiiml l'niMiwer dureh k. ... in der 1. Kunde über Wei-s. Im ■Sebliisskampf erhielt der Kedernewiehtlrr Katz n.i.li drei interessanten Kunden iilier seinen Kliibkaineraden lloldniann die runktensebeidun«.. * Der Veranstalter des Jiitrendboxkanipfes Berlin - \V is t d eu l.s cd In n (I. über den wir in der vorigen Nummerdes „Sportlilattes" ausführlich berichteten, war der J u d i s e he 15 n x - (: I u b „B c f 1 i n". Leistungsschwimmert der ISG 33 ltie Sehwiinniabieilun« der IS(! 33 veranstaltete ihr zweites diesjähriges Leist iiin.'ssehwimmen, I nier HeteiliL'im^ von Fie-jel (Schild l'r.inkfiirt. a. M.) und Bernstein iScluld llaiiilnirj;) gab-es einige gute l-'.rp-lmi-se in de-n Iv'emien der Kampliiiannseh.jl't wie, aneh bei den veranlaL-ti'-n und cifii'_'eii .lu^en.llieli.-ii.- Kill >-ch;nis|iriiK;en. in dem wiederum Altmeister l.ev- .ser am besten gefiel, vervoll-standiKe das Abendpro- ^'l'^'-iiiis^ (1 «ahn -JK Meiert: -Miinii.t* II Balin-Mi BniM: I Tieli-iin i- :i-.IM..:i; (i K.ilm.n Huisl: 1. llntni.niu 1.4-I.S: t Bnlineii Hucken: 1. Ti.'haiü-r 1.04.1. '.!. Trnpowrki; 11 Kaliii-ti Kraul: I. Trapow.-ki 2.4:U; l''raiicn: (i Bahnen Brust: 1. liivb Selmeider. 1 -t'l.ri; münnüche Jn^lld 4 Ruinen Bmsi: I N Zei.II.-r I IW.2; 4 Halin-u Kraul: 1. Marx 1.08,-1; wcil.liohf Jt»„'fiid 4 Bahnen Brust: 1. Jacohy 1.22.3; 11. F. Rheinland-Westfalen Schild-Baxen in Wuppertal-Elberfeld Der wesliieiilselie Landesverband des Sportbiiinles wickelte am '-!!>. November in Wuppertal- Elberfeldseinen '1. iliesjiihri<<en Kampftag ab. Dureli die auuenblieklicli herrschende Grippeepidemie stand die Veranslallmiy unter einem besonders.ungünstigen Stern, da eine grosse Anzahl der Funktionäre und Boxer z. T. noch in den Ietzteif '24 Stunden erkrankten und so fast alle Paarungen unigeslellt werden mussten. Nach zwei einleitenden internen Kämpfen Vam Mehr (Köln) getreu S.iloiuon (I'^lberfeld) zu einem l'unktsie^'. Kine aiiyenehmo I'eberrasehunjt war der Lijübritfe-Leven (KlbeiTebH, der cecen llirseh (Köln^ . nur äusserst knapp-nach Punkten unterlai:, aber-gute A'eraiilaKiiiiL' verriet. I>ie zweite t'eberrasehutiR war Krefelds Weltersiewiehtler b-amuel 1. der in der 2. Kunde Gehlstem (Knlirt 1«. o. si4hlu«... Kine wenijr sehüne Vorstelluni; yah Kessler (K.ilirt v'efien .Gasiorowski (HlberfeldK ^ebnn Knde der 1. Kunde «ab der Kölner we^en einer „ArmverletzunK" auf. In Griinberj: (.Elberfeld) und Stern (Dnrtmundl sah man eine interessante Tannin^. Der^ stets spannende Kampf •w urde bei leichten \ orteilen des Dortmunders Unentschieden jreLM-ben. Mit dem uleiehen Kesultat trennten sieh au eh die. beiden Klbertelder Lichtwit/. und Appel. Rloch-1 Dortmund) brauchte ee.^e.n suincii--Getrner Sa; - niuel II (KrefrldV nn> eine. Kunde.- dann ward«'der Kampr zu seinen CiinMen w.-ecn zu frrnsser l eberlem-iilieit abecbrnchen. 1 »er schönste und erbittertste •'■Kampf war d.-r zwischen Wivse.nfeld (DiisseldurH und ' AValdborn l iDurtiniindi. Nur dank seiner .besseren 1. Kunde kam .1er Dortmunder trotz einer 'Nerwarnung zu einem knappen aber verdienten I'unkKie^. Knappe Fussball-Ergebnisse am 1 Mittelrhein Das Tro-ffen der Sporlgruppen Düren und. Krefeld am '29. November in A a c h e n ping , um Punkte, die Krefeld dureli einen glücklichen 2 : 1- (1 :0) - Erfolg mitnahm. Mit Ausnahme des Torwarts.und der VerteidisutiK zeigten die KrefeldiM' nicht viel. In der (ipsanitleistuni; waren ihnen die Durener, die jedoch das Einzelspiel übertrieben. uberle<„'cfi. Der Ausgleich ivunie zwar kurz nach dem Seitenwechsel Vesrlmssen. aber uei;en Seliluss kamen die Krefelder zum Siegestreffer, der noch vermeidbar gewesen wäre. Knien aufgeregten und iiarten Punklekanipf erlebte man in 1) ii s e 1 d ü r f.-wo die Sportgruppe N e-u w i e d zu (iard weilte. AVie immer spielten die Neuwieder sehr eifric: das in ständig nffeiiem Kampf erzielte 2 : i il : D, ist für sie ein F.rfidir. Heide 'Mannschaften spielten in schwacher Form, von den sonst überragenden Düsseldorfer Kräften sah mau auch nur Durcli- SChnittsleistiniL'en. - i M.-GIadbaeh SchiiU-r-Bonii Schüler 7: 0 "4 : «\ .1. Gr- Wiedenbrück schlägt VTH 04 Hannover Die VT1T 04 llannniiver weilten zu -einem - Freundschaftsspiel-in Wiedenbrück und wurden überraschenderweise geschlagen. Die Wieden!.liicker Mannschaft, die im Westfalenbezirk des Spertbnndes unsieschlauen fuhrt, war wieder in »lanzender .Form: ehe sich die Gaste au die riatz\erhaltnisse. gewohnt hatten, lauen sie bei der l'anse mit H:-2im Klickstand. Nach dem AVrchseJ kamen die Hannoveraner aur. Ks gelani: ihnen auch, den Ausu'leieh /u. schaffen, aber kurz vor Sehluss schössen die \\ ledenbrucekr doch, den Siegestreffer. Das Spiel der -2. Mannschaften endete 7:2 für Haunover. J. G. M.-Gladbach führt ini Handball In der llnti.iballntnde am Mittelrlrein wurde Sporlgruppe- M.-iiladbaeh am '29. November als erste mit der ■ Vorrunde fertig. Sie stand im 'Kampf mit der Sporlgruppe Ii o n n . siegte 4 : 8 (0:2) und fuhrt nun ungeschlagen die Tabelle . an. - Der in M. - G I a .1 b a e h durchsefuhrte Kampf war sehr hart und erbrachte einen cluekliehen Sien der (■asiirc',e.r. die in der ersten Halbzeit keinen Fuss fassen koiinu-n. Erst als es lö Minuten vor Schlass Immer noch 3 :1 für Bonn stand, inszenierte man einen Generalsturni, der zum Erfolg führte. J.G. Frauenhandball am Mittelrhein " Die l'unklespiele der Frauen im Bezirk. Mitteirhein dee -Sportbundes wurden in . Aachen mit der Begegnung der Sportgruppen Düren und Krefeld fortgesetzt. Die, nicht vollzählig' angetretenen Krefelderinnen warfen auf schwerem Hoden einen klaren 8:0- (3 .- O^Sicj; heraus, wodurch' ihre spielerische Ueberlegenheit erneut unter I'.eweis gestellt wurde.' ' Ebenfalls um Punkte wurde in M^'Üladbach gekämpft, wo sich die Sportgruppe M.-(Jladbachygegen die zukünftige ^Meislerinannschaft aue B o n n, niit_ einem 0-: 3 (0 : 2) recht ■annehmbar aus der Affän* zog. J. G. Im Handball ITV 02 Köln—Makkabi Düsseldorf Nach Aufhebung der Spielsperre zwischen ' Makkabikrei« und Sportbund trafen am 29. November die 1. Handballmannschaften des ITVO'2 Köln und des Makkabi Düsseldorf, in einem Freundschaftsspiel aufeinander. Die Düsseldorfer, die wohl als die augenblicklich stärkste westdeutsche Makkahimaiinsehaft anzusprechen sind, fanden bei den Kölnern unerwartet harten Widerstand. In der 1. Halbzeit, die die Düsseldorfer dauernd im Angriff sah. «elanctcn die Kiilnrr nur selten in die »e-:iii-ri<ehe Spiclha'lfte. Die aiis'_'e/..-ichnet arbeitende Verteidigung .des Sportliuudes macht«? jedoch alle Angriffe, der'Düsseldorfer zunichte. .Nach <ter Pause fanden sich die Kölner, die für zwei, ihrer Besten Ersatz eingestellt hatten, überraschend gut und lieferten der Gastelf einen aifsiHM-Kliehenen Kampf. Ergebnis: 3 : 1 (2 : 0). , O. M. Mannschaftsmeisterschaft im Tischtennis Die letzten Spielsonnlaoe haben in zweien der drei westdeutschen Bezirke den Tabellen- Stand erheblich, .geklärt. .- In Westfalenschlug in der rnlergriippe Münsterland Schild Bentheim .erst die Sportgruppe M ii n s t e r U : i> und daiftr Schild H o r g h o r s t 11 : und trifft im Endkampf um die Hezirksmeisterschaft auf B ü r e n oder M e s c h e d e . das am L'ti. November Schild Neheim 11 : :i besiegen konnte. - Im I n d u s t r i e b e z i r k holte sieh Witten beim Vorjahraineister H e r n e .»eine zweite Niederlage die mit 11:0 denkbar hoch ausfiel. Die bisherigen Tabellenersten mussten aus technNrheu Gründenbeim Stande 6: fl abbrechen und werden die ausstehenden Spiele in Kürze nachholen. Erstmalig grltf auch Schild Bocholt in die Meisterschaft ein und verlor gecen Schild Hagen nach , ^ausgeglichenem Spiel nur «l :Hoher fiel die Niederlage der Sportgruppe Ii och. um aus. die in .Wuppertal - E 1 b e r f e 1 d weilte und dort mit 10:4 den Kürzeren zog. K.B. Schlesien Sportgruppe Breslau schlägt Schild- Beuthen Am 29. November standen, sich in Breslau die 1. F u s s b a 11 mannschaften der Sportgruppe Breslau und des Schild Beuthen als alte Rivalen gegenüber. Obwohl die seit langem ungeschlagenen Breslauer nicht in bester Form waren und besonders in der Läuferreihe schwächer als gewöhnlich spielten, konnten sie einen glatten 3 : 1-Sieg erzielen. Die Öbersehlesier waren erheblich sehlechter als in früheren Kämpfen »egen die Breslauer Sportgruppe und versuchten fehlende Kombination und Technik durch grössere Schnelligkeit und Härte auszugleichen. Nach einer ohe.rsc.lilesisehen 1 : fl-Führung glich : Breslau noch vor drin Wechsel, durch -den Reehts- .aussen a-ns und konnte nach Halbzeit durch Halblinks und ,Halbrechts zwei weitere Erfolire erzielen. Ein Elfmeter als Folire des zu harten Spiels der Beuthener konnte von Breslau nicht verwandelt werden, so dass es bei einem 3 :1 für die Breslauer Sportgruppe blieb. Im Vorspiel trafen die 2. Mannschaft von Breslau und dir eiste der Sportgruppe Glei- ■w i t z aufeinander und trennten sieh unentschieden 1:1. Bei Gleiwitz gefiel der Mittellaufer: die Breslauer Elf ist dtirdi dauernde Xeuaufstellungen nicht genu«; eingespielt und hat viel von ihrer früheren Spielform eingehusst- ' Dul. Tischtennis in Breslau Die Sporlgruppe Breslau eröffnete mit einem Tisehtennis-Einladungs t u r n i e r ihre diesjährigen- Tischtpnnisvera,nstaltungen. Das Turnier war offen für alle, jüdischen Spieler Breslaus. Ganz ülierrazend zeigte sieh wieder der juntre Hans Cohn, der im Herrcr.einzel der 1. Klasse gegen David im Herren-Doppel mit seinein Partner Lustig gegen Gebrüder Braunthal und im (ieniischten Doppel mit Frl.. Seh.mfeld «eisen- Frl. Friedlander/Huppert erfolgreich blij-b. Bei den Damen gewann Frl. Friedlander ge-en Frl. Lustig, in zwei Sätzen. Du!. Mitteldeutschland Leipzig—Dresden Nach fast einjähriger Spielpause zwischen den F u s s b a 1 1 e r n der Sportbundvoreine aus Leipzig und Dresden hätte man der Begegnung der beiden ersten Mannschaften am 29. November m Leipzig einen dochetwas kameradschaftlicheren Charakter gewünscht. .•_t*>ei -ruhiger" und iilierlegter Spielweise hätte die doppelte Zahl l'ore für die l.eipzjger lallen kiuiueii. Das f>: '2 ist für den Gegner noch ein Achtungserfolg: denn zwei Treffer hat er schon lange nicht mehr m v< n .he Leipziger fertiggebracht, allerdimrs verhalt ihm «Jcr sehr leichtsinnige Torsteher da/.iK Vorher uuterlauen die Leipziger Knabe n den körperlich überlegeneren Dresdenern mit 0:3. K-n F u s s 1. a 11 i n JQ h e m n i t z : ISG 33 Berlin II— Schild Chemnitz 1 3 :1. it. der zweiten Halbzeit, vollkommen dem Spiel-" verlauf. Ausschlaggebend in diesem Spiel war bei Schild -J^in-kfurt-xI(u^ut^ing.es|üelte_^tuinii_bejonUers der Mittelstürmer, der in vorbildlicher Weise die Aussen immer wieder einzusetzen verstand, und bei Schild Wiesbaden die -Hintermannschaft, wobei der Torwart dureh sein bestechendes Können gewaltig hervorragte----- In der ersten Hälfte des Spieles waren die.Frankfurter im Feldspiel klar überlegen. Den Vorsprung von zwei Toren holten die .Wiesbadener jedoch kurz vor dem Halbzeitpfiff auf. ^N'aeh der . Pause ging Schild Frankfurt wiederum in Führung. Bei diesem 3 :2-Stand entspann .sich ein Kampf, der an Spannung nichts zu wünschen übrig lies«. Besonders in den letzten, fünfzehn Minuten. <in -denen die Frank-, furter um den entscheidenden Treffer und die Wiesbadener um; den -Ausgleich erbittert kämpften", erreichte das Spiel seinen Höhepunkt.. Ein Strafstoss, der eine Minute vor Sehluss gegen Schild Frankfurt' ■verhängt '.wurde, sollte die Spannung,'die dreissig Minuten lang das Spiel beherrschte, lösen. Der -schnjü»-. gewaltige,' unbestreitbar btste Mann beider Mannschaften, Still (Wiesbaden), jagte aus 20 Meter Entfernung das Leder zwischen die . Pfosten und sicherte da'init den Wiesbadenern das umjubelte Unentschieden. Die .7 u g e n d mannsehaft von Wiesbaden" zeigte sich den Frankfurtern weitaus überlegen und gewann sicher mit 10:4 (.r>:l). Dagegen siegten die Frauen des Schild Frankfurt mit 3:0. K—1. Fussballmeister spielt unentschieden Zum erstenmal seit einem .lahr blieb dfe Reichsmeisterelf des Schild Stuttgart ohne Sieg; , denn gegen die hervorragende Offeiibacher Mannschaff langte es mit Mühe zum 3 :3- (2 :2-) Unentschieden. ', Dte Offenbacher überraschten durch produktives Stiirmerspicl. Gegen ihr sicheres Schlussdreieck hatte der ersatziresehwaehte Stuttgarter Sturm einen schwelen Stand. Bis zur Pausa, war das Spiel verteilt, und beiden Parteien gelangen zwei Torerfolge. I«i der zweiten Hälfte ging Offenhaeh durch einen haltbaren Elfmeter in Führung und verteidigte hartnackig'den Vorsprunp. Erst kurz vor Sehluss gelang der Platzelf der schwer erkämpfte Ausgleich.. Im F r a u c n h a n d b a 11 s p i e 1 Schild Stuttgart gegen ISA* Offenbach hatten die Offenbacher Madeis nicht viel zu bestellen. Grete! Bergmann warf allein fünf Tore und bei genaueren Wnrfrn des Stuttgarter Sturms wäre der Sieg noch höher, geworden. Ergebnis 6 : 2 (4:li. E. K. Weitere Ergebnisse: Stuttgart Jugend— Offenhaeh Jugend 5 : 4 |3 :1), Stuttgart A. II.-- Offenhaeh A.II. 4 : Ü (2 : (»). Südwestdeutschland Schild Frankfurt a. M.—Schild Wiesbaden unentschieden " In Wiesbaden trafen sich die beiden in .Südwesldeiitseliland führenden 11 a n d b a 11 - -mannschaften Schild Frankfurt a. M. und Schild Wiesbaden in einem Spiel, das die Entscheidung .in de-r Tabellenfuhrung bringen sollte. Der allgemein als-Sieger erwartete Schild Wiesbaden enttäuschte etwas, steht aber immer noch mit zwei Punkten Vorsprung an der £pitze der Tabelle. Das Ergebnis entspricht, besonders in steinhart gefroren war, Hess eine reguläre Ballkontrolle kaum zu. Unter diesen schlechten Bodenverhältnissen litten die Munebener mehr als die-Gäste,- die jedem unberechenbaren Sprung der Kugel doch immer noch mit dem Stock zu folgen vermochten. Vor allem spielte der Münchener Sturm reichlich ungenau zu und verdarb sich teils durch nervöses Spiel vor dem Tor. teils dureh das wirklich ausgezeichnete Können des gegnerischen Torwarts seine" Chancen. Die einzigen der Münehener Mannschaft, die etwaa leisteten, war das Schlussdreieck und der, Mittelläufer. Man merkte den Einheimischen das mangelnde-Training an. . - . Das Spiel' selbst war in der .ersten Hälfte vollkommen ausgeglichen. Mit einem gerechten 0 : 0- ' Unentschieden ' ging es. in die Pause... Nach dem- Weclis.el setzte sieh "die lies.sere Technik der. Mannheimer Gäste immer mehr' durch, und acht Minuten vor Sehluss fiel der Siegestreffer, der längst verdient war. Ergebnis. 1> 0 V0 : ü) für Mannheim. ' H—z. •< Ostpreussen Winterhilfsspiel in Königsberg •Das erste Zusammentreffen der Königsberger Vereitle Bar Kochba und Schild im Fussball löste auf beiden Seiten volle Befriedigung aus. Iis war(ein schönes offenes und faires Spiel, das besser als alle Reden den-ehrlichen Willen der Aktiven zu kameradschaftlicher Zusammenarbeit auf-dem Sportplatz veranschaulichte. Nach anfänglicher Ueberlegenheit des Bar Kochba ~beschloss der Makkabiverein die erste Spielhälfte mit einem 4: S-Vorsprung. Die zweite Halbzeit bot das gleiche Bild eines technisch zwar noch unreifen, aber doch interessanten Angriffsspiels beider Mann-, seliaften. In regelmässigen Abständen fielen die Tore, das Balbzeitergebnis wurde, verdoppelt, so dass Bar Kochba mit 8:4 Sieger blieb. H.W. Nvtd Westdeutschland Klübkämpfe in Hamburg -u. Den zwischen der Sportgruppe Schild Hamburg und denr.Blau-Weiss Hamburg ausgetragenen Klubkampf gewann Schild ganz überlegen. Im F u s s b a 11 zeigten sich Schild einmal mehr von der besten Seite. Die 1. Mannschaft gewann gegen die Blau-Weissen, die noch vor einigen Wochen gegen die Berliner Hakoahner unentschieden gespielt haben, leicht mit 3:0 (1 :tl). Der erfolgreichste Schütze des Kampfes, der leider etwas unter dem rednerischen W;ettcr zu leiden hatte, war Schilds Mittelstürmer Heilbuth. der all» drei Tore erzielte. Auch die Spiele der unteren Männermannschaften gewann der Schild; hei den Zweiten hioss 3 : 0 (1 :0), bei den Dritten 4 :2 (2 : (M. Das Spiel der Nachwuchsmannschaften endete mit einem -glücklichen Siege der. -Blau-Weissen, die mit 5:4 (1:1) nach .abwechslungsreichen Kampf schliesslich triumphieren' konnten. Im Rahmen des Klubkampfes fanden ferner Kämpfe im Tischtennis statt, die von den Schild-Spielern erwartungsgemäß mit 5.:1 Punkten gewonnen wurden. Verloren ging lediglieh das letzte Spiel im Herren-Einzel. . Weiterhin wurde ein Wettkampf im Kegeln veranstaltet: die Snhildvertreter konnten sieh recht knapp mit zwei Punkten Vorsprung gegen Blau-Weiss durchsetzen. * Nach längerer, Zeit fanden am 29. November' wieder Wettspiele im Hockey zwischen dem "Schild unTTrl^m Bar Kochba slatt. , Die 1. Herren trennten. sich nach offenem schnellen Feldspiel leistiingseiiisprci-heiwl mit 2:2 (1:0: für B K. Was der Schild' seinen Gegnern' vielleicht an technischer 1 Mirchhildiing voraus hat, machen diese durch grösseren 'Einsatz und Schnelligkeit wieder wett. Auf jeden Fall ist es bei dein Mancel an Wettspielmbalichkriten erfreulich..dass es in Hamburg zwei .gleich starke hoekeyspielende jüdisch.' Klubs gibt. Wahrend die 2. Herren ebenfalls unentschiNlen 1:1 spielten, rechnete, man. hei den Damen mit einem .Siege der Bar Kochbaneriu- 1 nen. da bei' den Schild-Damen, sowohl Frau Katzenstein wie auch Frl. Zuckermann abgesagt hatten. Die jungen Srhwarz-Weissen enttäuschten jedoch nach der . angenehmen Seite: das Unentschieden von 1:1 ist durchaus dem Spielverlauf entsprechend und stellt gleichzeitig "eine Belohnunsr für den unermüdlichen Kampfgeist der Schildmadels dar. _ P. *L Bayern Mannheim siegt knapp über München Wieder einmal standen sich in München die H o c, k e y mannschaften von ItU9 München und Schild Mannheim gegenüber, und wieder war das Ergebnis äusserst knapp. Der Spielplatz, der durch die anhaltende Kalte Dr. Alfred Lewin, der Leiter des J ü d i sehen Box-Clubs „Berlin", feiert anj 5. Dezember seinen o0. Geburtstag. Dr. Lewin, lange Zeit aktiver Boxer, übernahm 1928 die Leitung de« Box-Clubs „Maccabi", den er zu hoher Blüte führte, und gründete 1933 den Jüdischen Box-Club ..Berlin", den er seitdem leitet. In diesem Klub hat er von Anfang an die Breitenarbeit propagiert und sich besonders der Erziehung des boxerischen Nachwuchses gewidmet. Auch'als Sportarzt ist Dr. Lewin bekannt und geschätzt. " Aus den Gemeinden Neues Vorstandsmitglied in Berlin?!n#rot ba«3 biaficriflo ÜUürfllico bc§ *ypr= [trtiibe? ber berliner ^übiiijjcn iSemciniw,?tmt->» gcrid)t*ritt i.!W. ..Uitrt Judiicr, nnrii "VnUiitina ituöcu.'irianbcrt ift, bat bie iltepräic.ntantcubprfamnu ftin^ ber 3*e r,l t n c r ^itbifrtien «vmeinoe <in feiner' Siclle 9fpd>t?oniurtlt?v. ^anl S u 1 berget }itm Hiitfllicb bec« berliner (Semeinfic* tioritcmticc« ocuiohli. Tr. ^ul^crqct tft eine führenbe ^eriünttdjfcit im 9)ct3radjt in Jcutid)« lnnt>. Breslau $m Mahnten eine§ 9(nfiahe? bet ,,crf)Iefiichen laiie^eittuui" wirb mitgeteilt, baB im ->ibrc l'.m 1036 j\\i>en nad) Breslau neu himuf.tmcn, 1SW5 mnren c-3 107S. 19:J4 Korten Htttö-ouben fort, 10:15 1341.' Reibet lebten slUilfMabl.imp, im ^ahvc 19.'?3 würben in SBre^lait 2 0 2 0 2 (S l a u b e n 5 « j u b e n (je^rthlt. sJlu-? 'ctiicm 5Bcriri)t be§ ^übiirfjeu 9öol)l fa f) r t % a m t € § in Söree-fait für ba-5 ^alir" 1935/36 ift ,^u etttnclimen. baM in ber iDolfsfürlje 17 97-1 -lUn-tunten tvflcn oitösiciieben luorben iinb. Turrl) 5imbcrbcifiilfon haben fhibcrtcid>e f>v mtlien fetten unb ä^äfdje befummelt. .3lus «ttftmiflenunb l*criufirtitiüf?cn fonnteu 241 gerinnen bebtiri)t werben. iUcrunbsniftii^n Sränte erhielten Olusfteitcrbetbilfen. $n ber iuberfulpfcnfüriorflc mürben . elf .Uttveit für erniadifetie 2uberfulr>ic burd».flefiil)rt unb 24 Miubev unb ^ua,cnbltd)e betreut 'bvn. »erfriiicft.■..■Söiditige?lrbeit Iei)tete ber ^tlfänii«iri)iiH für iübtfd>e Äranfe. bie io^iale «uinfcnhflu-jfüriorfle für 110 {väüe bearbeitete unb bie v\uiieiib?üi-"oviie in itraiien ber 5Berit?aunt:d)id]» ttmiv ^cruf^rtnsbtlb'.tmj, 6arf)irhnrn unb ^tuienb«?llii*i. 5iir bebürfttiie Äinber "in ben iübiidjen Sd>nten nutrbe eine ^rüf)ffi'tcfäfpetiitng burdi» geführt. 9ht? bem Greife ber meibltdKn i>ilf-?- bebürftigeu imtrben biejenigen erfa&t bte nod) tftr tmusiitbeit unb iöebtemthgsftellcn bcrmenbbai: umren. Ter 9Jer»ud), mäniiltdic ^erfonen in &aiiäbalt§itrbctt etn^ugttebern, Jjat nur geringe (yrfolgc gehabt. .' Jt Tie Ciübiidic SBinterbilfe in Oeslau betreute Ivnbe litoucmbe.r 4039 .^ertönen. S% liegen 2000 Anträge auf Zuteilung auf ajefleibung cor. Einheitsliste in Mannheim .•' 3ttr SPcrmeibung etne-5 Sßkifilfampfe§ haben ficf) attd) in .-Olannljeim bie einzelnen ©rupfen auf eine tiinliett-iliftc geeinigt. 3fian bcfdjIoB. bie Kollegien jaljlcunirtfcig 311 üerringern, jo bap lummefjr bec Srinagcigcnvat ciu% neun (früher elf) unb bie ©e» meinbetiertrebmtg auä 36 (trüber 44) sDhtgliebcrn beitebr. Weht, bte (sinheitslifte, mte tiorgefri)fagen, bei ber 7tUih( burrf), fo würbe ber Shmigogenrat au-? bret ^ioniftcit, brei?tberalen, je einem Söet' tretet ber Crthoboren, ber ©emcinbeiiereinigitng AhÄb ber feiner-.©nippe Vlngehörenben befte()en, . währenb bte ©emeinbenertretung fid) bann au§ 14 liberalen, ^ebn auf ber ^tonifttfdjen Sitte -Stelienbett, fünf Crthoboren unb fiebett WU gliebern ber ©emcinbet>ercinigung (vifammenfcfeen iu-ürbe. Wabbiner Tr. ©riincwalb wirb nadi wie not bte ©emctnbe führen. SlVihltag tft ber 13. Xe> jcmbct. . So. Der älteste Jude in Hamburg gestorben %m 9Uter bon inofahren unb biet TOonatcn .ftarb bas älteite l'litglteb ber .Teutfrii^Mtnclttt« frf>en ©emeinbe •viantbitriT, Hermann 9.Uünblicint. (jt hfltte ettift ba-5 5ri)uhmari)erhiinbtverf erlernt unb fid) bann in 'Nfftis äl? 3pc.^iatift für 3?ühncu* friiut)e niebergelaffen. 3lllc berühmten Sühnen«, unb SBaUettfünftler zahlten 311 feilten «mibctt. Siacfibem er aud) in ühncrifa gcn>cfen war, fain et not 30 fahren nad) J&amburg .^uri'tcf. ^tt feinem 100: ©eburte-tag im ^ult mürben ihm nod) große (ylirungen jutcil, bie er in uolle^ Srifdje cittgegennaljm. Set Mannte »crlinct 5HefIamcjcid)nct $ct!o (öerbert 6ohn) peranftaltete für feine Srijulet unb ^reimbe einen Sali, ber eigentlid),. wiewohl er nidjt in einem Sltclier, ionbern in ben ©ciell' fdiaftiränmen bes Öogpuhaufc* AleiftftraRe ftatt» fanb, als. Wtelierieft bejcidpiet wc-vben barf. Zweierlei bwbfidjtigtc uitb crreidfle ber Ser» anftalter mit biefem fyejt: feine Sripilcr für ein paar ftohe unb ttnbefdjwette Stunben nus ber Mtagsarbeit Ijeranl^uteifien, um ben (Säften. 511 3etgen, wa* in fetner Schule nuf ben ©ebteten bei DJlobe, bet SHeflame, ber Äartfnttit unb bet Sdjrift erreidjt wirb. Tttrd) bie 3lu-?ftelliutg im Unter» ridjt gefdjaffener Arbeiten, aber aud) burd) bte originelle beforattne?(uigeitalhtng ber per» fdhiebeneu IRäume würbe man bon ben Stiftungen ber Dieflamcfdjule detfo übetjeugt. — g— Hit SUfcifdjt Zohn(ctr$at[e für 35oIf§birbnng unb Unterhaltung ber »erlinet S3ne 2)riB=2riaeni ©iBSftrafte 12a, hat am 17. Ottobcr ihre bte«iäbtifle SSinteratbeit auiaenoinmcn unb ift bamit in baä 33. ^nbr il)re§ Seftehen8 eingetreten. SEic 33eranftaltunflcn iinben jeroeil? SUtittroorf) unb Sonnabenb t»on 20 bi§ 22 Uhr in ber ©ip§s ftraße 12a, in ber früher £nlbe?bcimerfd)en Snnaaoae, ftatt. 3«ttitt haben nur Slnaehörige btt ^übifdjen ©emeinidjaft.