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Central-Verein-Zeitung · 1936-12-03 · 49 (3.12.1936) · page 6

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
49 (3.12.1936)
Date
1936-12-03
Page
– (sequence 6)
Language
German
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bis 1843. Die neugegründete jüdische Einlieifsrremeiwde aber, war dank ihrer Verfassung der Notwendigkeit .erhoben, sich um diesen Streit zu kümmern.-Ihr Bestand b.lieb - ungefährdet, und die religiösen Gemeinschaften konnten sich in ihrem Bereich “aiTsInbpii. wie sie wollten. Wir finden heule .in Hamburg drei kultische Gemeinden. den Deutsch-lsraeliti- sehen Synagog.enverbnnd_-ni.it Oberrnbbiner Dr. Joseph' ('a r I e b.u r h , den Israelit i- ' sehen Tenipelverband mit- Rabbiner Dr.' Bruno, 11 a I i en e r i’iui die Neue Damm-'' »tor-Synagogemit. Ridduiier Dr.- Holze r. ■Dfe.se: drei tSynagogenvei hiinde' und ihre -. Rabbiner sind kviordiniei I. Mit dem Rabbiiiat .des Deulsch-Israei irischen Syiiagogenverbandes ist .zwar ans liislorisclier' Ueberlieforung — aus der./eit, als Altona noch zu Därn-ma, k gehörte — der Titol. des Obenabhiners verhuuden. einen Oberrabbiher von Hamburg gibt es aber nicht. Neben diesen drei grossen religiösen Ver- . .bänden gibt es, auch überkommen aus ■früheren.Jahrhunderten, noch einige sogenannte Klausen, Stiftungen frommer und die er 'der jüdischen Wissenschaft' dienstbar macht.,. Der Deutsch-lsraeliti- ■sehen, Gemeinde obliegt auch die Seelsorge in .Krankenhäusern und Strafanstalten, und sie fördert das geistige Lehen der Hamburger Juden durch Unterstützung des ■ Lehrliauses und des Kulturbundes. Ihrem Vorstände und ihrem Repräsentantenkolb-ginin gehören Männer und-Krauen’an, die mit dem jüdischen und dem allgemeinen heben ihrer. Heimatstadt immer'aufs engste verknüpft gewesen sind. Der Dhiieiivorsilzonde ist Alfred L e v v , ..die Vorsitzenden des Vorstandes sind Rechtsanwalt Bernhard D a v i d ,. Dr. Ernst L o e w e n b e r g 'und Staatsrat a. D. Dr. Leo Li pp mann. ■.Esvkauu nicht* Aufgabe dieses Aufsatzes sein. jede, einzelne jüdische Institution in Hamburg aufzuzählen und zu schildern. Die Hamburger Juden waren stets grosszügig in ihren Wohlfahrtsorganisation.en und Stiftungen. Sie nahmen immer’ einen gewichtigen Platz im (! rosshandel, im Export und Import, an der Börse und im Bankwesen, in d.en freien Berufen als Alfred Levy Levin Lion Nach einem Gemälde t on L. Neu Xarh einem Gemälde v< . Fnt. Dr. Margret liaspnberg,Hamburg . Juden, die in kleinen Gebetzirkeln das Pa!mudlernen .ermöglichen wollten. Jetzt sind die Stiftungen verarmt, die Klausen müssen von der Deutsch-Israelitischen Gemeinde erhalten werden, uiid ihre Existenz . wird wcihl bald .mir noch eine historische Reminiszenz sein. Die Deutsch - Israelitische Gemeinde also ist ein reiner Verwaltungsapparat. Ihr Silz ist ein schönes, altes Bürgerhaus um Rolhonbaiim. Zwei Sitzungssäle atmen die Luft hamburgischen Patrizier tu,ns. Von den Wauden blicken uns Gemälde älter Vorsteher — auch iii.er z. B. das Bild Gabriel Riessers — und hochherziger Stifter an, leine, kluge jüdische Köjife von stark hanseatischem Gepräge. Aus den Fenstern sieht man auf die Bäume dieser schönen Gartenstadt. Innen aber herrscht .lebhaftes Kommen und Gehen, das Zeichen einer mit den zu Betreuenden stark verbundenen Gemeinschaft. im Oberslock liegen die Amtszimmer des Syndicus Dr. M: N. Nathan und von Dr. Max P I a u t. Bereit willig geben sie mir Auskunft über das Leben in dieser Gemeinde von etwa 15 000, Juden. Nach der Volkszählung von lt>25 hatte Hamburg etwa 20 000 jüdische Einwohner. Die Volkszählung im Juni, 10:>:t ergab 10 000. Seitdem sind etwa -KHK) ausgewandert, dafür hat aber, die• Binnenwanderung einen Zuzug von etwa 30C0 Juden gebracht; so dass mail jetzt mit der Devöikerungszahl. von rund 15 000 rechnen muss. Wie überall in Deutschland ist auch hier bei den Juden der Sterbeüborschuss erheblich. Denn während man mit etwa-10 Geburten, im Monat rechnen kann, betrügt die Zahl der Toten etwa 250 im Jallr. Der Deutsrh- Israelitischen Gemeinde unterstellen vor allem Schule- Erziehung und Wohlfahrt; da gibt es die Talmud-Tonr-Schule. gegründet 1805, ferner die Mädchenschule der Deutsch-Israelitischen Gemeinde, gegründet 1.885, und die ReUgioiiss-hule des Jüdischen Scliulvereins. l.'s gibt Jugendheime'und' Kinderhorte. 'Altersumd Siechenhäuser und zahlreiche Stiftungen, die der Wohlfahrt dienen, und jetzt nach der Inflatioir eineiv erheblichen Etatsposten in 'der Deulsdi-lVraelilisclien Gemeinde ausmachen. Besonders wichtig Dt die Bibliothek und Lesehalle der Gemeinde, die heute 35 000 Bände umfasst mul unter'der; Leitung des hervorragenden jüdischen Wissenschaftlers Professor Isaak Marken zu einer Zentrale jüdisch-geistigen Lebens iiu l.la'iuburg geworden st: Ihm ist es zu verdanken, dass die Bibliothek die 5000 Bände der Bibliothek des versterbe: neu Rabbiners Dr. Nobel erwerben, konnte. Voll Stolz beriililet Professor Markon, einer der lieleseiwleu mul gebildetstes. Menschen der 'jüdischen Welt Deutschlands, von den -besonders seltenen Stücken der Responsenlitoratur mul llamburgiensen, die in .diesen Regalen sieben Aerzto, Anwälte, Universitätslehrer und im künstlerischen Leben ein, und sie haben es sich auch immer zur Ehre an gerechnet, von ihrem erarbeiteten Vermögen Stillungen zu machen, von denen die meisten nicht' mir den Juden, sondern auch der Allgemeinheit zugute kamen. Diese enge Verbundenheit mit der HeimaMiabpii die Hamburger Juden auch im Kriege bewiesen.- Die Hamburger Judenscliaft betrauert etwa 400 Gefallene. —, ihrem Andenken ist ein würdiges Denkmal auf dem Oiilsdorfer jüdischen Friedhof errichtet — mul, die nicht in den Krieg zogen, vor allemdie Frauen, haben in Volksküchen und Mittelstandsküchen, in der Kriegs-, mul Uinterbliebenenfürsorge, in der allgemeinen Wohlfahrt mitgearbeitet. Viele von ihnen, die damals und bis 1 OB:], sei es ehrenamtlich, sei es beamtet, im öffentlichen. Leben Hamburgs gewirkt haben, trifft man'.,jetzt im engeren jüdischen Arbeitsbereich wieder. Sie gehen durch die menschliche Formung, die sie als Hamburger Bürginerfahren haben,, auch diesem neuen Hamburger jüdischen Leben ein bodenständiges Gepräge. Und diesem spezifisch hnmlMirgisch-jüdischcn Leben galt vor allem mein Kmulgaug. Er begann im Hause Beneckestrasse 2. Nicht mir weil gleich im Erdgeschoss die Räume des I. a n d e s v.e. r b a n d e s N o r dw e s t d o u t s c h 1 a n d des J ii d i - s c h e n C e n t r a l - V e r e i n s liegen, sondern weil das ganze Haus von»oben bis iinlen voll-jüdischen Lebens ist-. Da arbeitet die „.Beratungsstelle für jüdische Wirt- Grabmal Gabriel Aie««er« au/ dem Grindelfriedhof J\t. Dr. Maigret Hönning, Hamburg . scTiaffehllfe“, getragen von dem „Hilfsau*- schuss der vereinigten jüdischen Organisationen in Hamburg“. Er untersteht dem ZentraltfusschusB der Juden in Deutschland 'für Hilfe und Aufbau und. arbeitet, wie schon sein Names sagt, mit allen jüdischen Organisationen, also auch mit dem Central- . Verein, zusammen. An seinerSpitzestehtder leitende Beamte der Deutsch-Israelitischen Gemeinde, Dr. E. Guckenheime r. Er und seine Mitarbeiterin Fanny-D.-a v i d führen mich in die verschiedenen Arbeitsr zweige und Aufgabengebiete der Beratungsstelle ein; die in die. drei Begriffe Wirtschaftshilfe, Wanderung, Berufsumschichtung und Erstausbildung-zusamtnenzufassen sind. Die.. Abteilung Wirtschaftsh M f-e hat Wirtschafts- und Berufsberatung, Wirtschaftsfürsörge und Darlehen zir gewähren. Die Abteilung W a n d e r u n g arbeitet mit dem Palästina-Amt und dem Hilfsverein der .Tilden in Deutschland zusammen. Öle Wanderung hat in Hamburg, wie pr. Guckenheimer berichtet, am wenigsten die ganz wohlhabenden und die ganz mittellosen Kreise ergriffen, " Das Gros der Auswanderer stammt aus dem Mittelstand, aus den Kreisen der Akademiker, kaufmännischen Angestellten und der Jugend, die vielfach in den A-usbildungs^tätten der Beratungsstelle ausgebildet wird und dann hinausgeht. Viele von diesen Auswanderern haben natürlich auch das Büro des Hilfsvereins der Juden in Deutschland aufgesucht, das unter’ Leitung von Henry Chasse.l gldich im Nebenflügel des Hauses untergebracht ist. Herr Chassel weiss von 40 Jahren Hilfsvereinsarbeit zu berichten. Er hat ja hier in der grössten deutschen Hafenstadt immer gewissermassen auf Vorposten in der jüdischen Auswandererarbeit gestanden, pie Art der zu betreuenden Menschen hat sich inzwischen allerdings gewandelt. Die jüdische Abteilung des ITeberseeheims. der Hamburg- Amerika-Linie, die dreissig . Jahre lang unzählige Amerika-Auswanderer "tagelang beherbergte, ist seit einigen Jahren geschlossen. Aber heute, wo es sich nicht mehr um Durchwanderer handelt, die auswandern wollen, sondern uni Menschen aus Deutschland selbst, die in der Regel erst am Tage der Abfahrt ihres Schiffes odef mir einen Tag früher „in der Hafenstadt ankommen, genügt ein anderes Hans, das mittellosen Menschen für kurze Frist ein Obdach ist: das Daniel - Wor ms e r - Haus, so genannt im Andenken an einen Lehrer, der von 1864 bis 1900 an der Talmud-ToräTSchule wirkte und aus reiner Menschenliebe lür das Wohl der Auswanderer arbeitete. Das Heim hat 39 Belten und ist fast immer überfüllt. Etwa 78 Prozent der jüdischen Auswanderer aus Hamburg sind nach europäischen Ländern — ihrer Handelsbeziehungen wegen spielten dabei Belgien, Holland und Portugal eine nicht unbedeutende Rolle —, aber vor allem nach Uebersee gegangen. Nur 22 Prozent wanderten nach Palästina ahs. Der Arbeit an der Jugend gilt besonders die dritte Abteilung der Beratungsstelle: Be ru f su msc h i c h t u n g und Erstausbildung. Da ist die Werkvörlehre in Schlosserei und Tischlerei. In Werkstätten in der Weidenallee sind sie nntergehrachj: Achtzehn junge Leute arbeiten in der Schlosserei. Nun haben sie schon sechs Monate unter der Leitung des auch technisch gründlich vorgebildeten Im gehieurs Heilbrunn gearbeitet, und der Laie staunt ob der kunstvollen Dinge, die sie schon in dieser kurzen Zeit nach Zeichnungen anzufertigen verstanden haben. Sie machen einen famosen Eindruck, diese Jungen», wie sie da an den Drehbänken stehen oder feilen oder gerade eine Maschine zusammensetzen. Und die 12 Jungens, die in der Nachbarwerkstatt unter Meister B la - nari Tischlerei lernen, setzen uns ebenso in Verwunderung ob der Tische, Bänke, Küchenschränke, die sie nach kurzer Lehre gleichfalls nach eigenen Zeichnungen schon sauber herstellen. Für die Ausbildung "der Mädchen ist °vor allem die Haushaltungssch ii 1 e mit ihrer Abteilung für gewerbliche Näh- und Zuschneidekurse bestimmt. In der Heimhuder Strasse, in ejnem schönen Einfamilienhaus, das Auswanderer der Gemeinde zur Verfügung gestellt haben, lernen vierzig Schülerinnen alle Zweige des Haushalts unter besonderer Berücksichtigung aller Probleme, die sie als Hausfrauen in Palästina oder Uebersee zu lösen haben werden. Die Einrichtungen der Schule, die unter Leitung der Gewerbelehrerin Gertrud Pard.o steht, ist mustergültig. Die im gleichen Hause unter-' gebrachten gewerblichen Näh- und Zuselmeidekurse unterstehen Margarete N p u - mann. Sie bemüht sich, ihren Schülerinnen vor allen Dingen die handwerkliche Grundlage des Gewerbe» beizubringen, und führt sie ausserdem durch einen klug durchdachten Gestnltungs’unterricht auch in die geschmackliche und künstlerische Seite des Faches ein. Die herrliche Elbchaussee hinunter, vorbei an den grossen Werften und zwischen' schönen Parks, fährLinan durch Blankenese hindurch nach W i 1 h e 1 m i n e n h ö h e zum Gärtnereilehrkurs der Beratungsstelle. Ursprünglich war das Haus Hans Wunderlich (frÖher Atiliar A. Mocsigay) Ihr Fotograf! NauarWall46,hptrL3*64Sl nur als Landjugend- und Erholungsheim der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg gedacht. - Jetzt dient es als .Ueberliachtimgsstelle für Jugendlich^, die oft dort Taguiigeii veranstalten. Der anderÖ Flügel ist ein sehr beliebtes- Erholungsheim. Früher war es auch. Internat für die Gärtnereilehrlinge. Jetzt kommen sie morgens unr;8 Uhr-hinaus und fahren .-abends, wieder in die Stadt’zurück. Ihr Reich ist , in drei Teile geteilt, was den Betrieb natürlich erschwert, lki; eine Teilliegt direkt hinter dem Maus. Da haben diese Schüler unter Leitung ihi;es ' Lehrers R ose nbaum das Land,'selbst.gerodet und .terrassenförmig mit Erdbeeren, Obstbäumen und Gemüse bepflanzt. In einem Treib*; haus, das sie auch selbst .angelegt haben, züchten sie Blumen, Gurken. Tomaten, in einer Hühnerfarm ■lernen sie Geflügelzucht. I Gärtnereilehranstalt Wilhelminenhöhe . bei Blankenese Ausserdem aber gehören noch ein Feld- Und ein anderes Gartengrundstück dazu,’ die etwas abseits liegen, so dass die Jungen und Mädel Gemüse- und Gartenbau in Feldwirtschaft und Gartenkultur lernen können. So bekommen sie zumindest die Grundlage, auf der sie unter verschiedensten Bedingungen irgendwo in der Welt Weiterarbeiten können. Neben diesen offiziellen Kursen stehen der Beratungsstelle auch nöcly Einzellehrstellen in Handwerk, Landwirtschaft und 'Haushaltzur Verfügung, und, ausserdem veräiistalt-e'r 'Sie kaufmännische Fortbildungslehrgänge. Die Beratungsstelle wird durchschnittlich von etwa 450 Menschen im Monat ausgesucht und hat einen Etat von monatlich rund 10 000 RM. Noch zahlreiche andere jüdische Stellen birgt dieses der Deutsch - Israelitischen Gemeinde gehörende Haus in der Beiieckesfrasse. Schnell macht man noch einen Abstecher zu Lore A r n b e i m und 'wirft** dabei einen Blick über die Hamburger Stadtgrenzen hinaus in die^ Arbeit des Landesverbandes Schleswig-Holstein und der Hansestädte, wo verstreut in kleinen mm kleinsten Orten 3000 Juden leben. Ein Drittel von ihnen ist wohlfahrtsbedürftig, und all ihre Sorgen und die Sorge für sie laufen in diesem Büro zusammeri. Oder man geht in die Zimmer der Winterhilfe, bei der in diesem, Winter 1400 Parteien mit 3150 Personen gemeldet sind. Oder man besucht den Verein selbständiger jiidischer Handwerker und Gewerbetreiben- \ der, der hier seine Geschäftsstelle hat, und landet schliesslich noch einmal in den Räumen des Landesverbandes Nordwestdeutschland des Jüdischen Central-Vereins, dessen Syndikus Dr. L u d w i g F r eu * denthal liier die spezifische C.-V.-Be* r.atung ausübt,- unterstützt von Fräulein Wolff und Frau Abraham. Vorsitzender des Landesverbandes des C.-V., des ■Kulturbundes und mancher anderen jüdischen Organisationen seiner Vaterstadt ist R u d ö 1 f S a m s o n; er setzt damit die jüdische Tradition seines Vaters H e r m a n n Samso.n fori. Per Geist in all diesen Büros hat so gar nichts mit Amtsstuben zu tun. Hier herrscht ein so frisches Leben — fast .wie iy der Strasse schräg gegenüber, in der Talmud-Tora-Schuie, die man doch auf keinen Fall auslassen darf, denn ihr gehören in dem ungeschriebenen Baedeker durch Hamburgs jüdische Einrichtungen sicher drei Sterne. Hier gibt es die erfreulichste Aussicht, Aussicht auf die Zukunft von 780 Schülern, die jetzt lernend und lärmend das schöne Schulhaus füllen. Der jugendliche Direktor Arthur Spier gibt mir schnell einen Rückblick auf die Geschichte der Schule, die 1805 als Armenschule gegründet wurde und nach vielfachem Aus- und Aufbau 1932 ihre jetzige Gestalt erreicht hat. Sie umfasst jetzt eigentlich zwei Schulen: eine aus Grund- und Volksschulklassen bestehende .Volks*

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