Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 48 (26.11.1936)
- Date
- 1936-11-26
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Y / allerdings 8 : 1 (Halbzeit: 1 : fi) fiir die Blau-Gelben-, auf tlercii Kampf gegen dir* ISG inan Sehr gespannt ln dm Franrnspi (:■ I c-n ' erledigte ISO 33 1 ■ die unvoll>t;iihLi««* Ilnu-ilifii'iiiamiM-liaftmit 13: 0 mi<i Bar Knciib» I dfii JC. <J. mit 12 :0. 1SK 1. Frauen .und IHS 2. Frauen trennten sich gerecht erweise 2:2 uiniilsrhicden. M. F. Am IS. .November gab es zwei interne V e r - h a n d s s |> i o 1 e zwischen den ersten Bar-K>>diiia- Mannsciialten. Im _F. u s_s h-a I 1 s p i cT siegte die Ia-Vertrctimg mit <»: 1 (3:0) gegen' Ib, und im Handball blieb die „Erste“ nach Kampf gegen ' die „Zweite“ mit 8:4 (.'! :2) erfolgreich. Weitere K r g c b ni 8 se : Triton I-ISK II 7 : 3 <(>: I): Kanudub I—Helvetia 18 :1 (11):.Taub-' stummen I—Bar. Koehba A.H. II Vi: 0 (8 :■(,): Har Koehba A. H. .1.-Triton II 11:1 (8:0V ISG :i.7 3. Frauen:— Damen R.C. 11 lrd (2:.(n: 18G 33 A.H.—Bar Koehba. A I 4 : 0 (2 : <i): ISG : 33 111- ISG 33 IV 11:2 (7:1;, (ii-elNdiaft^picl. ’ Südwestdeutschland Fussball-Lokalderby in Frankfurt a. M. Nach langer Pause, in der zwischen Vereinen ider beiden Verbände keine Spiele «lattlatiden, stieg am 22. November das' mit Spannung .-erwartete Fussballspiel vor einer stattlichen Zuschauerzahl. Obwohl es unentschieden endete, muss der Bar Koehba doch als die technisch bessere Mannschaft angesehen werden, der der Schild allerdings die grössere Kampfkraft entgegensetzte. Während Schild auf einzelne, Spieler zugesohnitfon kämpft, führt der Bar Kociiha ein , flaches, weit kombinierendes Spiel vor. Hervorzuhebcu . i.d. dass auf beiden Seiten fair gekämpft wird. ln der ersten Halbzeit ist das Spiel ziemlich verteil!, wenn' aurh reichlich nervös. Bei Anpfiff führt Bar Koehba 2:1. Nach Wiederbeginn ist diese Mannschaft ziemlich eindeutig überlegen, sie befindet, sich fast . 30 Minuten lang unnnterhrorhen >»i Angriff, filme dass noch ein Torerfolg gelingt, während Schild, mit ' Ersatz angetreten, noch das Änsgleichstor erzielen kann. Her beste, -Mann auf dem Spielfeld war der Mittelläufer des Bar Koehba, llersdi, der alle anderen um Klassen überragte. Bai1 Kochbas Hockeyniederlage Die erste. .Hockeymannsehaft von Bar Koehba" F r a li k f u r t a. ' M. musste eine recht eindeutige Niederlage durch Schild M. - (i ladbar h hinnehmen. Bei den ausgezeichneten Gästen waren vor allein die beiden ■Halbstürmer Rothschild, die mindestens die Hälfte der Tore durch hervorragendes. Nachsetzen erzielen konnten, sehr stocksicher. Die Tore fielen in ziemlich regelmässigen Abständen. Ergebnis: 9 :0 (ö .:()). ■ Städtekampf Stuttgart—Mannheim Für die Jüdische W i n t e r h i 1 f e spielten nm 18. November zwei * Stadtmaiuischaften von M a n n h e i in und S t u t t.g a r t in Stuttgart. Die geschickt msammengestellien Einheiten lieferten sich vor 300 Zuschauern einen spannenden Kampf. Stuttgart, war dauernd leicht überlegen,''an den Toren war-Mannheims .To.rwai t'nicht schuldlos. Mannheims Erfolg resultiert» aus einem Pfostcnscliuss des Reelitsaussen, der vom Torwart ins Netz prallte, Stuttgarts 2:1 (2 : D-Sieg war knapp, .alter verdient. Weitere Ergebnisse: F u s s h a 11 : Stuttgart A. 11. kornl).— Mannheim A. 11. komh. 0 :3. (0 : 2); Stuttgart 1. Jugend—Waisenhaus ■Esslingen'-Haknäh komh. 0:0. — II a n d 1) a 11 : Stuttgart I—Württemberg Land komh. 3 : 0 (.2 : 0). . - E. K. Im fälligen F.u s sb a 11 verbandsspiel schlug Hakoah Stuttgart Hakoah Karlsruhe in Stuttgart mit 7: 2 (3‘: 1).Hakoah Stuttgart bewies ihre augenblickliche gute Form und spielte einen leichten Sieg heraus. Das Führungstor von Karlsruhe war -schnell anfgeholt: bei der Pause stand es.bereits 3 :1. Nach dem ‘Wechsel wurde die Ueberlegenheit der Stuttgarter Elf noch grösser. K. K. Winterhilfsspiele in Pforzheim Zu einem überraschenden 4 : 2 (3 : 0) - Sieg kam am IS. November die 1. F u s s b a } 1 nütiinschaff der Sporfgruppe Pforzh'eim in einem. - Freundschaftsspiel, das zugunsten der Jüdischen Winterhilfe in Pforzheim stattfand, gegen T. C. 03 Karlsruhe. J)er schlüpfrige,Boden setzte-der mit Ersatz spielenden Karlsruher Mannschaft stark zu. während Pforzheim sich weit besser.mit' den I'lätzverhältnissen abfand und gleich zu Beginn in Führung'ging. : Im Spiel der Frau e n h a n ,1 h a I I Mannschaften konnten die Karlsruher einen nie angefochtenen 4 :.0- Sicg erringen! Bezeichnenderweisebekam die Karls- ■ ruhcr Torhüterin wahrend des ganzen Spiels keinen einzigen. Ball zu halten. Bei besseren Platzverhältnissen wäre ■■das. Resultat bestimmt höher ausgefallen. - K. W. TG 03 verlor im Handball Die Hart d b a 1 lelf der Sportgruppe. Pi r - : ' in a s e n s errang am 22. November in Karlsruhe gegen den .TrC.IÖ Karlsruhe einen: 8 : 4 (4 : 4)-Sieg. Pirmasens spielte flüssiger, .aus-der Elf ragte der linke Flüge.!stijrmer hervor, dessen FlankCnlaufe stets gefährliche Momente brachten. Karlsruhes Elf überraschte angenehm. K. W. Weitere. Ergebnisse: . F n s.« b a 1 1.: Schild Frankfurt a. M. A. If.—Spört- ■ gruppe Mannheim A. II. 5 : 3 (2 : 1); 1SV Offenhach A. 11. Sport;«r|inpo Mannheim 3 : 2 (0:1); ISV Offenh.ich . I Spnrtgriippe Mannheim I 3 :1, '3 : 0). — H a n d h a I 1 : IS'V Offenhach Frauen 1—Sportgruppc Mannheim Frauen 110 : 2 <5.: 1). B. Rheinland-Westfalen Gastgeber erleiden Niederlagen Der 22. November war für die sieggewohnten . Handballmannschaften im Bezirk Mittelrhein des Sportfemdes wenig angenehm. Selbst auf eigenem Gelände wurden sie geschlagen. Die Frage nach dem Meister ist nun offener denn je. Verhandsmeister Aachen ist derzeitig in einer so schwachen Verfassung, dass kaum Aussicht besieh!, . den Titel erfolgreich zu verteidigen. In jeder Beziehung hat die Mannschaft nachgelassen. (legen die (Oiste ans M. - G l ad b ach /'Rhey d t versagte insbesondere der Angriff. Mit 3:1 zogen die Cäsle in die Pause und am Schluss ■ hatten sie 4:2 gewonnen',.nachdem noch ein Aaehener Verteidiger herausgestellt worden war. Mit überragenden Verteidigern, Mittelstürmer und Halblinken war M.-Gladhach olnie schwachen' Punkt.* Mit einer überraschend guten Gesamtleistung warlete JTV 02 K ü 1 n in Bonn auf. Durch zweckmässiges Flügelspiel wurde die technische Ueberlegenheit der Gastgeber weltgemacht. Wold ging Bonn in Führung, aber, bis zur Pause hatten die Kölner ausgeglichen. Durch zwei,saubere Treffer in. der zweiten Hallr/eit nahmen sie einen 3: 1-Krfolg mit auf die Heimreise. Bonn konnte einen .Dreizehn,neter nicht verwandeln, im übrigen gab es unter des Düsseldorfer Cohens guter Leitung einen fairen und schönen Kampf.. Die Fraueneinheit von Bonn hatte es gleichfalls nicht leicht, einen 3 :0 (0 :0)-Sieg gegen die . Kölner Mädels herauszuwerfen. Diese traten mit einigen Ersatzspielerimwm an und konnten sieh lediglich auf gute 'Leistungen ihrer Torhüterin und Mittelläuferin/stützen. Die Bonnerinnen zeigten eine famose Gesamtleistung und kamen auch zu Toren, als sie nach der Pause eine zweckmässige Umstellung vorgenommen hatten. Fjissball zugunsten der Winterhilfe Das'zweiti? der drei F u s sb a 11 spiele zugunsten der Jüdischen Winterhilfe wurde am 15. November in Münster!. Wabgewickelt. Es standen sich die Auswahlmannschaften der Sportbundbezirke Westfalen und. Industrie in einem ritterlichen und flotten Kampf gegenüber. Der Ausgang des offenen Treffens mit t : 1 (0 : 1) war gerecht. Die Gäste von der Ruhr, spielten zwarsystern- . voller und verfügten auch über mehr Technik, dafür waren jedoch die Westfalen eifriger und einsatzbereiter. ‘ J. G. Mittelrhein siegt 3:1 (1:1) ö im Winterhilfespiel Das dritte Spiel .der westdeutschen Sport- -hundfussballer zugunsten der Jüdischen Winter h i 11 e in M.-G ladbac h war von bösem Missgeschick begleitet. 'Undurchdringlicher Nebel liess die Mannschaft des Industriebezirks zu spät kommen, und ehe alle anwesend waren, behalf man sich mit einigen Mittelrhein-Ersatzspielerri. Zudem konnten nur 50 Minuten gespielt werden — dann war absolut nichts mehr zu sehen. J. G. Makkabiturameiaterschaften in Essen . Da alle Fussballineisterschaltsspiele we;,en zu starken Nebels ausfalle,i mussten, konzentrierte . sich (las Sportinteresse auf die der- Hakoah Essen übertragenen w e s t d e u t s c h e n ’ -M a k k a b j - G e r ä-.t-e-t u r n m e i s4 er-sch a f.- t e n. Dass der Verband mit der Vergebung der Meisterschaften nach Essen einen glänzenden Griff getan hatte, bewies die tadellose Organisation und die Durchführungdie.spr in jeder Beziehung zufriedenstellenden Veranstaltung. Die Turnhalle war zu den spannenden und auf sehr beachtlichem Niveau stehenden Endkämpfen ausgezeichnet besetzt. Bei den Männern wurde-Sieger und westdeutscher Meister -nach aufregendem Kampf mit mir einem Punkt Vorsprung Hecht vor Klnbcr und-Josko— witz (Essenh Fiel der Männertitel nach Düsseldorf, ' sorgte Frl. Tichauer in der F r a » e n - A Klasse, dass auch ein Meistereinzelfitel an den veranstaltenden Verein kam. sie blieb allerdings um zwei Punkte vor der Kölnerin Ingelene Juda. . In der Jugend- A-Klasse nahmen die Düsseldorfer Turner durch W. Verständig, einem sehr talentierten Jungen, den Meistertitel mit, der sehr 'knapp vor G, Rosenthal tEssen) siegte. Im Gesainlergebnis wurde dagegen die erste. Mannschaft von Hakoah Essen überlegener Sieger mit 40 Punkten Vorsprung vor Düsseldorf und Essen II. M. R. Weitere Ergehn i.s se; F u s s b a 11 : Hellmannia Minden i. W. Jugend — Schild Herford Jugend 4:2 (2:1). Schlesien Winterhilfsspiele in Breslau Zugunsten, der Jüdischen Winterhilfe trafen am 18. November in Breslau Sportgruppe und Bär Koehba mit vier Mannschaften in. Freundschaftsspielen aufeinander. Im Treffen der 1. H a n d b a 11 senioren ge* lang es überraschenderweise dem Bar Koehba, erstmalig mit 8 : 5 (4 :4) die Elf der Sportgnuppe zu schlagen. Di« nach Abwanderung einiger Spieler neu zusammengestellte Mannschaft der Sportgruppe, die zudem mit Ersatz antrat, schien zu wenig eingespielt und von dem drei Tage vorher absolvierten Spiel gegen ISG Berlin noch nicht ausgeruht genug, während Bar Koehba ein schönes Zusammenspiel zeigte und im Mittelstürmer, der allein fast alle Tore erzielte, einen überragenden Mann sowie im Tor einen sehr guten Hüter hatte. Der Kampf der 1. F u s s b a 11 niannschaften verlief leider unerfreulich hart und unschön, wobei sich auf beiden Seiten einige Spieler durch unfaires Spiel und lautes Benehmen „auszeichneten“. Nach einer 2:0- Halbzeitführung der Sportgruppe kam Bar Koehba zum einzigen Tor durch Elfmeterverwandlung, später erhöhten» die Schild-Leute noch auf 4:1. Am Vormittag schlug die 1. Fussbäli -Jugend der Sportgruppe die des Bar Koehba überlegen mit 5:0 (1:0), während im Spiel der 2. Fussballsenioren der Bar Koehba mit 2:1 siegte. Beim Wechsel führte die Sportgruppe noch 1:0. Der Publikümserfolg der Spiele war leider wegen des schlechten Wetters recht schwach. . . , Dul. Herbstwaldläufe in Oppeln Am 22. November wurden in O p p e 1 n durch die dortige Sportgruppe reichsoffene Herbstwaldläufe durchgefiilirt. Die Organisation unH Streckenmarkierung' waren vorbildlich, *>die Leistungen gut. An der Veranstaltung nahmen' 60 Mann teil. Ausser den Öbefschlesiern starteten noch' die zahlreich erschienenen Khmeraden des nieder schlesischen Landessportverbarides und' des obe r,s c h 1 esischen Makkabikreises. . . Werner Schein (Sportgruppe Breslau) holte sich den Sieg im 1 laupflauf über 6 Kilometer-(19.52.0). Sein Klubkamerad David und Kochmann (Oppeln) lieferten.sich um die Platze einen erbitterte» Endkampf, nur ’/>" Sekunden trennten die beiden im -Ziel. Walter Kassel (Oppeln) -liessAsich den Sieg'in der Altersklasse über 4(1 Jahre nicht nehmen, während ‘ Franz Baüingarten. (Reuthen), bei den alten Herren (32 bis 4u Jahre); mit lll.2!i,ß überlegen geywaiin. : Die” Jugendlichen- Evi AVolff (4.30,0), und Ruth Brann (Reuthen) liefen oin grosses Rennen; ev. gelang ihnen sogar, die Fraueuklassciisiegerin An’nelie Guhlniann dlindenburg) hinter sieh ziUassen.' Pokalvorrundensieger Schild Beuthen Am 18. November stieg in Beuthen das Vorrundenspiel zwischen B e u th e n und der kombinierten Glei witz-Hindenburger Schild-Mannschaft! Die „Vereinigten“ konnten zwar in der ersten Runde, nach kurzfristiger 2 :1 - Führung, das Spiel nach offen gestalten, waren aber in der zweiten Hälfte mit ihren Kräften zu Ende. Leider gelang es der ersatzgeschwiichten Beuthcner Elf nicht, das Tor des Gegners zu finden, so ’ dass sie sich bei grosser! Ueberlegenheit mit dem knappen 3:2 - Resultat begnügen mussten. W. F. Auf dem Neisser Sportplatz standen sich eine kombinierte Mannschaft von Schild Neisse und eine kombinierte oberschjesische MakkabiMannschaft, die sich j aus Spielern von Bar Koehba G r. - S t r e h 1 i t z, Hindenburg und' Beuthen zusanunensetzte, gegenüber. Den spielerfahrenen Gästen gegenüber ständen die körperlich unterlegenen Neisser von vornherein auf verlorenem Posten. Allerdings fiel das Resultat von 3: 0 (1:0) etwas zu hoch aus. Mitteldeutschland JBC „Berlin“ in Leipzig Die ersten Auswärtsspiele des Jüdischen Box-Clubs „Berlin“, brachten ihn am 18. November zum.SchildCLeipzig, gegen den seine beiden Handballmannschaften hoch verloren. Man muss bei der Beurteilung der Berliner berücksichtigen. dass ,sie erst wenige Spiele absolviert haben, und dass Fähigkeit und '.Spielauffassung, eben erst durch Erfahrung erzielt werden können. Beim l’latzvercin war auch nicht alles in Ordnung, besonders bei der ersten Elf, die zwar mit!>: 4 gewann, aber zu viel Einzelspiel bevorzugt, wenn sie sich überlegen fühlt. Die zweite Mannsehaft siegte wider Erwarten 7 :3 und damit seit langer, langer Zeit zum ersten Male wieder. K—n. 'Sportgruppe Jena—Schild Halle * .Die Sportgruppe Jena hatte Schild Halle zu einem Freundschaftsspiel im’Fussball geladen. Jena hatte sich bei seipen letzten Wettspielen gegen Schild Leipzig und die Sportgruppe Fürth durch wesentlich verbesserte Leistungen einen Namen gemacht. Um so überraschender war das Ergebnis des Wettkampfes gegen Schild Halle, der mit 10 :7 siegte. . . Hagibor Berlin in Magdeburg Ein Freundschafts-Handballspiel absolvierte Hagibor B e r 1 i n am 22. November gegen Bar Koehba Magdeburg. Nach schnellem, abwechslungsreichem Spiel errangen die ersatzgeschwächten Berliner einen 4 :1 - (1:1 -) Sieg. Weitere Ergebnisse: Handball: Schild Magdeburg 1—Makkahi Magdeburg I 8:2 (3:1); Schild Magdeburg .Knaben—Makkahi Magdeburg Knaben 1:3 (0:1). — Richtigste 11 u n g : Die in der vorletzten Nummer des Sportblatts'erwähnten Magde-‘ burger Spielo gegen Leipzig waren Handballtreffen... Aus den Gemeinden Anhalt dem preussischen Landes- - ' verband angeschlossen Auf einem . SPcr(’unb?tiiiv he?’ Luiide-merlkindeZ der aiüialt-iidK'n iimelitiidien ,uiiltu*jgcmcin&en am! 15. November in Denan wurde von den Vertretern der jüdisrheu G'emeinden 2lnbalt-> cui|timmiji der?ln schlich an de» preichücheu Landesverband , jüdisdier Gemeinde» besetitosse», Der Berbandt-- vvrsihende Ned>t-:m»watt Dr. (5riet, D o n d e r (Dessau) teilte den (yntmun de-5 Ansebtutzvertrage« vor. Landeärabbiner Dr. Walter (Dessau) brachte den Wuuset, jmn 2t»->dr»ek! das; der An- ' sehltis; zu der notwendigen ‘Derslörfunn der religiösen und nnterrichtti'chen ^Betreuung der antialtisdien Gemeinden sntiren möge, )'!!-> Bertreter de« breus;iiet,en ir'ande«verbande« gab Biar B i r n - banm (Berlin.) eine» lleberbtick über die 2tui- ' gaben und Arbeiten de-? Preunenverbande-:-. Ntmntebr sei die Geiamtbeit der,fleinen 2ande«verbände: Norddeu)schfand« im Preusteiwerband znsam.mengeschtossen. Naet, furzer Debatte 'wurde .der Bertragoentwurs angenommen.' duret, den der anbuttische Landesverband mir-.allert - ieiueit Gemeinden dem preichiselx'ii )?aii.de«verba-»d beitritt. Anm Bertreter der aiibattischen Gemeinden tm Gr oste» Nat de-) vre»stiiebe» La»de-5verba»de-Z' wurde Necht«aitwa 11 Z'r. Lander, ztt seinem Dtettvertreier i.'a»de«rabbiiier Dr. 26aHer gewählt. Dr, Ntired l e e (Berlin) sprach die Gtüekwftn'che de? Preusteiwerbande-5 zu dieser Beschtustiassung an-5. die erireulicberwei'e metn at; st-otge einer materiellen Nort-age anznieben sei. sondern vielmebr-at;. ein 2tu->drnef der Tendenzen, die unter Beiieitetannng alte; Trennenden eine Sinboit-;- organi'ätion der indischen"Gemeinden in Deutsebfand scha'ien wollen. . wiener Landesrabbiner in Oldenburg Am 22. November 'and eine Ditznng de« Lande-igemeinderai; Idenburg statt, in der Rabbiner Dr. Trevv eiuttimmig zitm Lande;- rabbiner geiväbtt ivurde. Der Boriinende 6' r o n - beim gab 'einer.,Tre>ide über die er'vtgte Wahl Au;drnd.und begtüdwünschte. den neue» Lande-:-- rabbiner^ indem er die Hoffnung autzsprach, dast sich die Zusammenarbeit zwisäicit dem Landesrabbiner lind den Gemeittden erfolg» und segens- . reich gestatten möge. Line lOOjäbrige L^naFoge Am 14. November waren es 100 Jahre her. hast die «bnagoge zu Niederau ld (Regierungsbezirk .Rasse!) eingeweiht wurde. Bis dahin hatte diese schon im 14.'Jahrhundert genannte Gemeinde kein eigenes Gotteshaus. Das Gebätide. aus einem timgebauten kleinen Bankhaus entstanden, und seine Ginrichtuugen waren änsterst einfach. Eine Renovierung ivar erst im Jahre 1000 möglich, at; ein. kurz vorher begründeter Thitagogenversehönernngsverein die Mittet" antöringen konnte. Die Gemeinde Niederaiila. die 1885 bei etiva 200 jüdischen Deelen 53 Schüler besäst^ist durch Abwaiidernng aut 5t Seelen tmd'4 Schüler znsammeügsschmvlzen. Die jüdische Bvlksschnle.' die fast 100,'Jahre bestand, ist 1033 ei »gegangen. Ans der jüdischen Gemeinde Krefeld, die am 16. Juni 1033 1481 Mitglieder zählte, sind in der Jeit vom I. - Januar. 1033 bi; 31. Oktober 1036 38t Personen fort gezogen. Bon ihnen gingen »ach Orten innerhalb Tetitschlands^ 186, nach Pgtäüina 14. nach sonstigen Ländern 121 und . mit unbekanntem Ziel 60 Personen fort. In dem gteidien' Jeitramn starben 73 Gemeindemitgliedvr: 13 Kinder wnrden geboren. Der durch Rbwandernng und §terbeüberschtist entstandene Abgang in durch Zuzug aus anderen Orten DeutschtandS etwa - ausgeglichen worden. . Ende September 1036 zählte die Gemeinde 1445 Mit-?ost8eddu8se naelr 0elrer8ee Vorbemerkung: Diese Uebersicht erscheint wöchentlich. Sie ist ohne Gewähr. Postschluss für Luftpostsendungen ist in Berlin beim Postamt C 2, in Frankfurt/Main beim Bahnpostamt 19 oder Flughafen. Einwurf bei anderen Postämtern oder in anderen Orten bis zu 1 Tag früher als hier vermerkt. Nordamerika a) Seeweg 30.11. ab Berlin: 30.11. ab Hamburg 10 Uhr („Normandie“ 2.12. ab Lc Havre); 7.12. an New-York ■3.12. „ .. : 3.12. „ „ -19 Uhr (..Bremen“ 4.12. „ Bremen); 10.12. „ 7.12. „; 7.12. 19 Uhr („yucen Mary“ 9.12. „ Cherbourg); 14.12. ' b) Luftweg (Luftsc\iffverkrhr und Nachbringcflüge finden während der Wintermonate nicht statt) Südamerika a) Seeweg 26.11. ab Berlin 20. Uhr: 27.11. ab Frkf.lM. 8 .Uhr (Schiff 28.11. ab CherbgJ; 14.12. an Rio; 18.12. an B. Aires 3.12. .. .. 18 Uhr: 4.12. „ München 0 Uhr (Schiff 5,12. „ Neapel); 17.12.; 21.12. .. .. 4.12. .. 20 Uhr.- 4.12. Hamhg. 19 Uhr (Schiff 5.12. „ Bremen); 24! 12. „ '„; 29.12. ., . b) Luftweg 28.11. ab Berlin 9 Uhr: 28.11. ab Frankfurt/M. 13 Uhr (Französische Luftpost); Laufzeit bis Rio 5 Tage 2.12. - „ 21 Uhr: 2.12. „ '„ 21 Uhr (Deutsche Luftpost): Laufzeit bis. Rio 3 Tage (Zuschlag auf Auslandsporto nach Brasilien 1,25 RM für je 5 g; nach Argentinien 1,50 RM für je 5 g; Südafrika a) Seeweg 1.12. ab Berlin 18 Uhr: 2.12. ab Frkf.iM. 10 Uhr: 4.12. ab Marseille (Schiff); 10.12. an Kapstadt 2.12. .. .. 14 Uhr: 3.12. „ Köln 8 Uhr: 4.12. .. Southampton (Schiff): 21.12. „ (Von Kapstadt in 30 Stunden nach Johannesburg und Pretoria) U b) Luftweg 27! 11. ab Berlin 22 Uhr 15 Min.: 27. ii. ab München (Bahnp. Amt 1) 24 Uhr: -Laufzeit 8—9 Tage- - 1.12. „ „ 22 Uhr 15 Min.: 1.12. „ „ (Bahnp. Amt 1) 24 Uhr; „ 8—9 „ (Zuschlag auf Auslandsporto 35 Pf. für je 5 g)^ Palästina ' a) Seeweg 26.11. ab Berlin 24 Uhr; 27.11. ab Hamburg 15 Ühr ‘(Schiff 20.11. ab Neapel); 3.12. an Haifa 28.11. „ . ... 13 Uhr: 29.11. „ München 9 Uhr (Schiff- 1.12. „ Piräus): 4.12. Jaffa 1.12. .. „ 13 Uhr: 2.12. „ „ 9 .Uhr (Schiff 3.12. „ Brindisi): 7.12. „ Haifa 3.12. ,8 Uhr; 3.12. „ „ 20 Uhr (Schiff 5.12. „ Neapel): 8.12. „ Port Said Das Jüdische Resormrealghmnasium in B r e sl a u wird--im kommenden Ochnljahr eine Oberprima eröiinen. —-S«4bi4hilscgri,ppe jüdischer Körperbehinderter in Deutschland. C vt S g t u v v e B e r ii n. Mitgliederver'mnmiunn am l.> Dewinl'er. 10.30 Nhr, Johamtisstloste 16. RediiSanwatt Dr. Gerhard M a m'l o.k: „Jüdische Männer und ,Tranen der Tat". Lprechieit' sür alle jüdischen 0ö«verde!ünderten und deren Angehörige. auch 'Kichtmitgtieder. kostenfrei. Montags 11 dis 13 Ulu oder nach telephonischer Bereindarung (('9,13051 N W 87. Tite-Arardenderg-Ltraste 10. parterre (Hans I. Hehmann). b) Landweg 27.11. ab Berlin 13 Uhr: 28.11. ab Münchpn 0 Uhr rüber Belgrad—Istanbul); 2.12 an Haifa 20.11. .. .. 13 Uhr: 30.11. „ _ ... 0 Uhr ( ,. (, .. ); 4.12. .. 2.12. .. 13 Uhr; 3.12. ,. .. 9 Uhr ( .. .. ); 8.12. „ ... (Leitvermerk: „via Belgrad—Istanbul“) c). Luftweg Laufzeit bis Jaffa 2 Tage 27.11. al> München (Bahnp. Amt 1) 18 Uhr;. .28.11. Berlin 6 Uhr; 28.11. ab München 18 Uhr; 20.11. .. Berlin 10 Uhr; .. 1.12. ., München (Bahnp. Amt 1) 18 Uhr; .. 2.12. „ Berlin 6 Uhr: „ 3.12. „ Berlin 10 Uhr; 3.12. „ München 18 Uhr; .. * " (Zuschlag auf Auslandsporto 10 Pf. für je 5 g, mindestens 15 Pf.) 1 I