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Central-Verein-Zeitung · 1936-11-12 · 46 (12.11.1936) · page 13

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
46 (12.11.1936)
Date
1936-11-12
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr. 46 Beiblatt 12. No* 1936 . ■ 1 Argentiniens Aufschwung und Möglichkeiten Aus einer Rede von Dannie Heineman Die Chade: "(Compania Hispano-Anlericana de Electricidad),. '.die ' Elektrizitätsgesellschaft von Buenos Aires,, ist;eiiieder grössten und bekanntesten Unternehmungen Ln der Welt.’ Ihre ■ Entwicklu'hg ist durch die wirtschaftlichen Ausdehnungsinöglichkeiten Argentiniens in den letzten Jahren ausserordentlich gefördert worden, sie ist _ also gewi.ssermasspn' ein Barometer für dieses am stärksten und intensivsten im Aufstrebeh begriffene Land des lfalbkontinents. Von besonderer;Bedeutung scheinen uns daher die Ausführungen, die der-Vizepräsident der Uh ade und zugleich der Leiter der Spitzengesellschaft der Elektrizitätsgrnppe; der die 'Chade angehört, der Sofina in Brüssel, D a n n i e H eine m a n , auf der Generalversammlung am 9. . November 193(5 gemacht hat. Heineman ist eine ungemein lebendige Persönlichkeit, gewohnt, sich für alle seine Unternehmungen.init grosser Hingabe einzusetzen und für seine Ziele bei scharfem Kalkül eine starke Begeisterungsfähigkeit zu entfalten. Wir zitieren die Rede nach dem Wortlaut unter Auslassung der Stellen, die nur die Entwicklung der Chade allein beireffen und die daher für seine Ansichten über die argentinische Wirtschaftsentwicklüng nicht wesentlich sind: ich habe diesen Sommer zwei Monate in Buenos Aires zugebrächt. Es sind gerade. 25 Jahre, dass ich zum ersten Male dorthin gereist war. Muss ich feststellen, dass sich in der Zwischenzeit die Unteruebnumgen der'Chade.-in ganz grossem Ausmass entwickelt haben? In der ganzen Welt war dieses Vierleijahrhundert durch eine rasche . Verbreitung der Elektrizität gekeiinzeichnet. ln Buenos Aires ist diese Ausdehnung besonders markant. Zweifellos hat sich die Bevölkerung der.argentinischen Bundeshauptstadt in derNZwischenzeit fast verdoppelt; heute umfasst die Stadt'mit ihren Vororten mehr als drei Millionen Einwohner. Die Leistungsfähigkeit der Chade betrug .1910 59 000 Kilowatt, sie erreichte 1920 über 103 000 kW und heute etwa 5.40 000 kW. Parallel dazu ist die Erzeugung elektrischen Stroms von 142 Mill. kWh 1910 auf 310 Milk 1920 und 97 Milk 1935 gestiegen. Während so die Produktion achtmal so hoch wie 1910 war. stieg die. Zahl der Abnehmer um das Elffache, der Betrag der Einnahmen aber nur auf das Fünffache, trotz der, Abwertung des.. Peso. Die Industrialisierung dos Landes bat überall und besonders' in . Buenos Aires bemerkenswerte ‘Fortschrittegemacht. Vor allem seit 1930 werden die Erzeugnisse des Landes mehr und mehr,dort selbst verarbeitet, und die Verfeinerungsbetriebe vervielfachen sich. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich diese Entwicklung fortsetzen. weil die niedrigen Lebens-' kosten Xominallöhne von verhältnismässigem Tiefstand ermöglichen, und-die ülfentliriien Lasten massig bleiben., •. Die Regierung treibt eine vorsichtige öffentliche Finanzpolitik,"das-Budgetist durch Heeresausgahen nicht stark belastet, unddas Land hat nicht für Arbeitslose zu sorgen, aus dem einfachen Grund, weil die schwere Seuche der Arbeitslosigkeit dor.t nicht wütet. Argentinien, kommt aus einer Periode der Depression, die der heftigen- Baisse znzuschreihen ist, welcher auf den ausländischen Märkien, die Preise seiner Ausfuhrprodukte . unterworfen waren. Es handelt' sich bis jetzt fast ausschliesslich um Erzeugnisse, die mit extensiven- Methoden auf weifen landwirtschaftlichen Gebieten gewonnen worden sind. Aber der Obstbau entwickelt sich in bewundernswerter Weise und liier wie im Getreidelwu und der Fleisch Wirtschaft geilt die gemeinschaftliche Zusammena-rhei t - -d es G rossha ml eis . y nd.-..de_r__Me.c>valiun g.__ darauf aus. nur Waren hoher Qualität ans -dem .Lande herauszulasseii, was das: beste Mittel ist: sich Absatzmärkte'zu .sichern. - . v Der Reichtum des Bodens erbftilvt es. Argentinien. Getreide unter einzigartigen Bedingungen lierzuslellen. Das Erntejahr 1934 35 hat Millionen Tonnen Weizen geliefert, 11.'Millionen Tonnen Mais, über 2 Millionen Tonnen Leinsaat. Die Ernten des Jahres 1935 30 waren weniger stark, alier infolge der Trockenheit, die in anderen Produkt ionsländern geherrscht hak sind die Erlöse höher gewesen. Für das laufende Erntejahr' sind die Aussaaten wesentlich vergrössert worden, die nächste Getreideernte wird sehr gut sein, Das bedeutet drei ' zufriedenstellende Jahre, und deshalb muss die Wirtschaft des Landes aus der. Depression zum Aufstieg kommen. ■ Argentinien ist, noch ein junges Land. Die Möglichkeiten .wirtschaftlicher Ausdehnung dort sind ungeheuer. Ich zweifle nicht daran, dass sie verwirklicht werden, vorausgesetzt, dass die E i n w a n der u n g w Leder zun i m m f; und dass das Land ausserhalb Kapitalien findet, die jedem jungen Land fehlen" wo die Sparkraft , zwangsläufig noch wenig entwickelt ' ist; Auf dem Gebiet der Wohnungen- /.- B. kennt Buenos Aires, das eine -prächtige"-.Stadt ist. noch viele ■Mängel. Mit dem .zunehmende» Reichtum der Bevölkerung und der Unterstützung der au-r gezeichneten nationalen Kommission lür billige Wohnungen werden die Wohnverhältnisse in.ab- * gehbarer Zeit besser werden.. Das neue .Gesetz, das dem Kongress vorgelegt wurde, um die ländliche und vorstädtische Kolonisation zu begünstigen. wird den Bodehwert steigern. Ich hin von meiner Reise mit o |>T i'm i s t I - 8 c heu. E indr ü c k e n - - zurückgekommen. 'Argentinien ist ein. gut verwaltetes Land. Ich habe an der Spitze der neuen Notenbank Leute gefunden, die -die'Stabilität‘der .Währung sichern können; In der Regierung Und in deii einzelnen Vprwaltiingskörpe.rn sUzen Leute, die nichts im.-. Sinn haben als den. Aufstieg ihres ‘ La »des. und die entschlossen sind, hierfür die Mitarbeit ans privater Initiative in einer loyalen und 'wohlwollenden Weise zuzulassen. Einwanderungs-Erschwerung nach Argentinien? . Nach einer Meldung der ,.F r a n k f u r t c r Zeitung" aus Buenos Aires hat die"argen-• ■ tinische Regierung neue 'Einwanderungsbestimliiungen erlassen, die am 1. Januar11937 in Kraft treten sollen. Nach diesen dürfe», die argentinischen Konsulate Visen lyir noch ausstellen." nachdem sie die Personalien, lind die Angaben des Passbesitzers genau •narhgepriift haben. Das .Identifizierungspapier, das die argentinischen Konsulate im Ausland aussleileii, ‘soll künftig auch von den Behörden des Landes, das den Pass ausgestellt hat, gezeichnet werden. Ohne diese Papiere darf kein Kapitän Passagiere nach Argentinien aufnehmen. Die Massnahmen soihm vor allem die Einwanderung spanischer Flüchtlinge der linke» Parteien, wie überhaupt Angehöriger linksgerichteter Organisationen verhindern; das Gesetz ermöglicht auch die Ans- ' Weisung aller Ausländer, die sich zu ..zersetzenden Ideen“ bekennen. der nur unter dem. Einfluss aiissergewölmlicher Faktoren in Jen beiden letzten Jahren in der In- , dustrie anges'ammeiten flüssigen Mittel würden, wie auch immer die Aufgaben zwischen dem Staate und den Unter»eimimim.-n geteilt würden, nun einzuspannen sein, ■ Das aber bedeute auf längere Sicht zum mindesten »me Verminderung : der-'Nachträgeder Unternehmer nach' Aktien, wenn nicht sogar mit einer. A » ifmmieruug der industrielle» Aklienbeslümle zu rechnen sei. —. Aus all diesen Auslassungen' über-die Anpassung des deutschen Kiirsniveaus ausländischer Werte an die Bewertung im- Aushamle wre zur Fragt* der. . industriellen Akfieiihestainle mi /.usauiinenhang' mit den notwendigeii. Investitionen der Industrie. - sowie den Finanzieruiigslragen überhaupt ergibt sich, dass d-ese Fragen vs-lh-iriit im Augenblick noch nicht ganz sprach,eitsein möge,,-.‘sich at»-r inr Stadium der Erwägung belimle,,. Jas vermut-- lieh schon sehr bald zu Ent.-.cm--,lange,, V-u111<*n dürfte. -' p.....» Blick in die Wirtschaft Berlin, 1(^. Novemben Um das’ Ereignis der letzten Woche — die Auflegung einer heuen Reichsanleihe — gruppierten sjch Erörterungen über die Konvertierung industrieller Schuldverschreibungenausserdem ist börsenmässig gesehen die Frage einer Anpassung des deutschen - Kursniveaus ausländischer Werte an die Bewertung im Auslande selbst akut. In Bürsenkreisen ist zum'letzten Wochenende _ die Ahffassung<> vorherrschend gewesen, dass mit der Durchführung der Konversion der ßprozentigen Viag- Obligationen sowie der ebenfalls Gprozentigen Obligationen der Vereinigten Stahlwerke ein gewisser Abschluss der industrielle» Schuldverschreibungen ei »ge treten- . sein dürfte. Das Arilagebedürfnis dokumentierte sich bei dem freiwillige» Umtausch von Gprozentigen in. öprozentige Obligationen sein''stark, ja, es zeigte sich, dass dieses Anlagebedürfnis noch nicht erschöpft 'war. Was nun die Anpassungsfrage der Auslandswerte an langt, so gab in der vorigen Woche die „B e r 1 i n e r B ö rs e n z e i.t u » g“ den Auftakt zu den Unterhaltungen darüber durch die Feststellung, die einheimischen Kurse der Aus- . landswerte seien im Vergleich zu den Kursen im Auslande als zu hoch afizuseheu; man müsse mit weiteren- Erschwerungen der Verwertung dieser Papiere und der' FinanziefungsmögFclikeiten rechnen.. Inzwischen hat auch der ,.D e u t s c he Volk s w i r t" zu dem Problem Stellung genommen. Nach der Mitteilung dieser Wirtschaft-Wochenschrift würden" sich die Versionen immer mehr verstärke», dass mäh auf . dem .einmal begangenen Weg der F. ndämnning von Arbitragegeschäften fortfaiiren wolle. Zu der' Frage der Eindämmung der Arbitrage- Die Weltmarktpreise nach den Abwertungen Milder.Aufgabe diV Goldstandards in Frankreich am 2ti. -Sepiembi'r und den ihr folgenden Währung sah wert ml ge,, Weiterer Lander ist. so entnehmen wir Heft 20 von „WirWliäf-l und Statistik", die Haltung der - vorher, aufwärts gerichtetem— Preis,'* an den Wcltrohstolfmärkf teil ".zunächst unsicher geworden. Im Monatsdurchschnitt September hättendu* .Weltmarktpreise der Nalinmgsiiiit.lel und Rohstoff,* nach der vom Statistischen Reichsanil berechneten Indexziffer mit 10.S (1925 -29 gleich--HX», abermals etwas höher-als im Vormonat gelegen, und die zweite .Monatshiilfte habe hülumg gebracht. Nach dei sehen Entscheidungen hätten gegen in Gold gerechnet zum Wie die Entwicklung m der liälfte vermuten lasse, schein, fall des Goldhloeks -eine stark des Preisniveaus der Nahrungsmittel und Rohstoffe jhii Wi'ltmarkt nicht nach sich /.» ziehe». Im -Vergleich zu der Lage immiMelliar vor dem. französischen A'bweTtimgsbesciilu.-- wei-en die Preise zwar im Ganzen noch eine leichte Abschwäclnmg auf. der dun-lisctmillliclie-.Preis-, stand vom September sei ate r bereits wieder erreicht. Es sei nicht utt-zimehnien. so heisst es in der genannten - Zeitschrift weiter, da.-s die -.ziemlich schnelle Anpassung der-Preisean die •veränderten Wähningsverliiiltnisse in der llauplsn'clie auf einer besonders starken Flucht in die Sachwerte beruhe.- Vielmehr scheinen . die Preise der von de» neue» Eni wert»,>g.-dä,idem ausgeführteii Rohstoffe in (iotit ziemlich unvi-ränilcrt 'gehalten und in.. Landeswährung der Abwertung entsprechend erhöht worden zu sein. Dafür spreche auch, dass vielfach internalionate . Abmachungen einer A bsntzeY-Weiterung - durch Preisunterbietungen entgegeiisliinden. i wahnmgspoiitidie Preise daeist nach’gi'gebeii. ersten Oktober-- j-doclh der Zeradiutlerung (iewerlic .geschärten tiemerkt der Deutsche Volks'wirt“ weiter, man habe aller den Eindruck, dass vor entscheidenden ‘ Massnahäfnen noch ein sorgfältiges Studium iles gesamten Fragenkomplexes erfolge, ■damit die einmal getroffenen Entscheidungen daim endgültig bestehe» bleiben könnten.' Neben der Beseitigung -unerwünschter Arbitragegeschäfte erstrebe man aber auch eine Anpassung des deutschen Kursniveaiiti internationaler Werte an ihn* Bewertung an ausländischen Plätzen,' d. h. also :-eine"Senkimg-des-.rValutaziischlagsg,-(l(ir-als-ni(-ht berechtigt angesehen ‘ werde.'- Die „Frankfurter Zeitung" gibt als Grund für die im Oktober erfolgte Aufhebung der Genehmigungsfreiheit von. Tauschgeschäften ebenfalls die damals; eilig,.-.tretenen Uebbiste gei uiigen an. Sie gitit dannda'von Kenntnis, es habe .in der vorigen Woche .die Annahme bestanden, dass in Zukunft eine, neue Erweiterung der jetzt beträchtlich heruntergedrückten Spannen zwischen' den Inlands- und Äuslandsbew^rtungen hintangehalfen werde. ' Zu der sonst . in der Berichtsworhe liekimdet^n verstärkten Zurückhaltung der Depositenkundschaft an . den Aktienmärkten erklärt die „Frankfurter Zeitung" noch; Diese Zurückhaltung lasse darauf schliessen, dass, die Kundschaft sich des durch den ungewöhnlichen Anstieg vom Oktober vermehrten Risikos bewusst seif Man schenke auch den durch den Vierjnhresplan he- ' rimgslrfeeii- P.e^tung. Die G,’selIscTiafteiTwiir■" den auch tiei weiter zunehmenden Umsätzen di»* Dividenden kaum .-tärker erhöhen können, da mit der Zunahme der Investitionen und” lirer scharfen Beanspruchung auch der Abschn-ibuiigs- »nd Rüekstellungsbedärf wachse. Erhebliche Teile ic (‘im- B",*scl|l\v~,r-I iiälirung ii1111 baue n Entscheiilung .ein! r-d " un g tritt a i u Kraft. uictil nur vomli": Der ambulante Handel mit Gartenerzeugriissen! genehmigungspflichtig 'Durch die Verordnung iilier den Zu.-amim-usrhluss der Deutschen GiirlenbauwirlschaM vom 21. Oktober 1939 ist net» n dem stehende» ■ Gewerbebetrieb ■■auch die Neiierrichtuiig' eines Betriebes im Slrassenhnndel. im Gewerbe im Um- . her/.ielien oder im Marklverkehi* mit C.artenb:r.ierzeugnissen aller Art geiielmiigimgs|-l'lic-litig. Als Ga-rtcnbaiierzeugnisse im .Sinne dei Verordnung gelten: Obst einschliesslich der‘ Snd- . frücute. Gemüse. P,!/>-. lüunicii und Zii*r|>fIni- *zen.-G,eiiiii-seiiiTTs^lumt‘iisameii. wildwachsende Beerenfriichb*. (!e\yiirz|d'lan/.en und p'-lii-,-iigt;-• iteil aus Ciart(*nfriicTiteii. wie Otxdwein usw. Die (bmehmigeiig ist von der Prüfung d u“ Bedürfnisfrnge abtiiiugig. Sie wird eile t! werden, wenn ,?im* Gefätirdcmg l»*steh'*nder■Betriebe oder eiiie U(d)err-,*tzung de iiieilt zu b,*fi'trct11«*11rist. Wird' versagt, so kann der Belrol'fei .an den .Reictisminisler für Er -Wirtschaft richten, des-»' gültig bd- >> i n V e r » i 1 5! N o v om b e r 1 9 3 <; i Wer also na et. dem neuen Handel ode'r einen gehend - eingestellten Hm erzeugnissen' auf Märkten, auf der Stra sonst im'Umherz'icdieu betreiben will, tmdarf da- . zu einer 'Genehmigung des zuständigen-GartenbauwirlschartsverbaiKies.. Die iltll 15. November tien its 1)(‘-1 -dlelld‘*11 Hambdstietriel»* dieser Art siml durcti das —setz—in—<>i.e _l)e+i4sj^li-e—Ga-iäj-uLmuwijLLsLd.i.'LÜ_>nn-_ gegliedert. Winterschlussverkauf 1937 Im ..[) u 1 s c h )• n R e i c h « a ,n z e i g e r“ Nr. 257 werde»•• diejenigen Waren des Textil-* fachgebiel.-s aulgeführt, die auf Grund einer Anordnung des Re.irhsw.rtsehaftsmmisterimii' in .dein Wi.nterschIussverkaut 1937 nicht zum Verkauf gesteht werden. I.s sind das: * •Glatte (utigemusteitc) w>-isso Wiische.-toffe jeder Art .-insctiliesshcii Rotmesscl, Handtücher ,.‘‘-i lischt lesi-b-cii Kuchen ha in II lieber, Kii.cheiigeschirrlücher, Inletts jeder Art. glatte (ungeiuuste^te) uu- ’ garnierte Bettwäsche, auch -wenn sie mit .garnierter Bettwäsche zu emer. Garnitur zusaiimieiigestelit wird. Erstlingswäsche.. Bettfederu. Kajxik und sonst .ge« BelteidülIinateriaL Matratzen, Ma- ^Jratzeiischoiier, Reformtietteii. Bettstellen, tilaue ~ .Milizen' ailer^Vrt, schwarze steile Hernuilmte. schwarze weiche Hormihutc. llerreuochinne und -stinke, gl itte schwarze D uii^nscliirnie, Küider- -cnirine, Gartenschirme, ’leppiche, Fainie» und Fahnenstoffe jeder Art, Pelze, pelzgefüttert» Mäntgl. . - Der Vier jahresplän Wir gebe» nachstehend zunächst nur eine Zusammenstellung der bisher zur Durchführung des \ ierjahres|duns .ertas-.-iienV Anordnungen. Auf den: Inhalt der Anordnungen ine einzelnen ztiniekzukommeu. behalten-wir uns vor. Durch Verordnung; -vom IS. Oktober..T93G ,;R-('BI. S, SS7. .st -die"-nijicldulirung des Vierja!ir,*splaii> de»,.-.. Almisferjnäsidenten tieneraloherst H ö r i n g ..übertragen worden. Ihm , du* Befugnis zum lirliiss':-vi'm Reclistverordmiiigen und allgemeinen- \ erw altmigsvorsehnffen zur “Er- ' fiilluug. der ihm gi'stidlten Aufgalien übertragen. In der Zweiten Venml'uung zur nurclifiihrung des Vn-rjnhresplans vom 5. Növemlier 193(5 RGBl. S. 93ii hat der Ministerpräsident als- Beauftragter für den Vierj.ilirvs|ilan bestimmt, dass seine Anordnungen. soweit sie nicht im Reirhsgesetzblatt .erscheinen,;im Jieirhs- und Preussischeu Stjvats-- anzeiger"-v,*mfrenj|!cl,t werden..- In dieser Vererilnmig sind Zuwiderhandlimgeii .gegen die in se.inen Anordnungen enthaltenen Gelnile und V'er- . hole unter Strafe .gestellt, und zwar ist Gefängnis -und Geldstrafe oder eine dieser Strafen angedroht. Es ist ferner bestimmt: dass-wegen eines Schadens, der durch <*ifhe nach vorstehender Art •veröffentlichte. Anordnung entsteht,, eine Entschädigung nicht gewährt wird. .. In e nein .(ies»lz: zur' Durchführung des 'Vier-- .jahresplaus ...-Oktober I'.>3,5 RGBl. S. 927 ist ein IO-ich skdin ui iss:, r -für die P r o i s l> i I ii ii n g hesleilt. Seine1 Befugnisse . sind in diesem Gesetz im einzelnen Umrissen. Ferner sind ini..l)eulsc!ien.R(*:chsanz. ei-ger" vom 9. November 193,5 Nr. 2,52 sechs Anordnungen . über, die Durchfühm'iig .des Vierj.ihn-sjdaus vom 7. Novembi-r P.,:‘.ii veroffentliciit. Dm Erste* Anordnung beschäftigt' sich mit. der Sieh e rs I e l I u » g' d e s Fa c.h'a rb e i I e r n a c Ii w 11 c. li s s und bestimmt., das« - private und öffentliche -Betriebe der Eisen-- und M e t a I I wi r! sc h af t sowie des Bau« ge.werbes mit 19 oder mehr Beschäftigten verpflichtet *ind, ein,* Zahl von Lehrlingen zu-hc- I Teppiche / Möbelstoffe / Gardinen I PLUMENPELP, Nürnberg, Adlerstra»»t 36 [ scliiifligen, die^ii angemi'ssimem Verhältnis zu der Zahl der von ihnen beschäftigten■. FärhärheiJpr eteht. 1 'litt-r111• f1111)• r. deren persönlichi*- oder t,ell leblirltt* Verhältnisse. ■ eine angeinessime Einstellung von Lehrlingen nicht /».lassen,' sind, verpflichtet. ein,, entsprechende AblosuiTg zur Eör .dermi'. der i.etirliiigsaiisl) Iduiig an di,- Reirhfianslalt zu entri,•lilen; ' Die z wm j h*. Drill e ii n d S.e r h s I e A n - '"■rd iiiing befassen sicti mit dem Einsatz von Fach- und a n g <* I e r n I n A r U e i t e r n in der M ,- t»I! i „ .tust rie' und in der lin u- Wirtschaft. Sie Innfe» \’orsorge, dass gelernte uni angelernte MelallarlM-iler und Bauart»- ter in ihren Wir■Ischafts/.w-ig.-n t>esc.liiiftigt werden. In der Vielten -Verordnung ist die All- -meldimg von privaten und .öffentlichen llnCli- und I iefbauvnrhuben angeordne't. »nd z.vvar private Bauvorhaben, di.* mehr als 511,19 ILM und öffentliche ■Bauvorhaben. Ni.- mehr als 259,1,1 RM Arbeitslöhne mi der- Bausteil •erfordern. Inder F ii n f t e » ,\ n o r d n Ti ii g über die B e s r Ii ii f - t ig II n gälte rer A n.g es I e I 11 e 1ist best Hunt, da-s iic Betrieben und Verwaltungen'' mit /■•Im oder mehr Ang-estelIhm in angemesseiieni Lmbfnge Angestellte von 49 nuil miHir -lahreti Zll heschliflig'ell sind, soweit sie - ordnmigsniässige- V.ortiitdnng anfznwei^-,, hat,eh mul ,*msat/.fähig sind. I)i,> Belriid». und Verwaltungen hat,,-ii hi.- /lim 1-laimar 1937. auf e neoi vorg,*- .sr>irii-t.,-„e,i Formt,lall'.-die am 4. -lanuar 1937 ständig ticsciialliglen Angestellten anzu/eigen. Notizbuch des Kaufmanns Re'iclisdevi-eu- S I g e II K O II, - Durch *• hi*• n Runde, lass stelle ,-t der -Bet rag der' zu p (' n « .1 t i O tt .s e ,, s-h ii r | e 59,1,19 RM . hegreii/.l vvorden. Komp.-n-atmnsgc.sciiäft« seien, SO heisst es in de,- Tagp*pre>se dazu, da ein Ausgleich um Verhältnis' von t : 1 äugesti,*>d werde, nicht (leviseuprodiiktiv. sondern verur-achten di.reit d <- damit verbundenen Spesen sogar Deviseiiaiifw-.-iidiingen. Do-,.* Auf- —v\:ei-iLi:m.|jj.u_|.|—..i,m—nad-wsg-^iid-k--—he.i kl"!!»-,! K',111— * peiisalimisgeschäi!'-,, verlüdlnismässig hoch. De- Fachgruppe ..Nalirmigs- und Gemi-smitlel" in der. NVu l.-.cliall-gi upj»- ..l-mizelinind'-P' wei.-t darauf -hin. da-.- "Mi*- Reihe voll Leit e ii s m i 11 e | - E i ii /. " l.h a n d Ir n trotz per- --ont cl t < r A uffocdi-i img liad Pe-kauidgabc in (1er ' l'ach/.ei l ung . ijiö K i u z c' 1.1 i s t e n über die 11 o h id e r 1e t t I,,- /. ii X c im Jahre* 1935 noch rii'.dil abgeliep-rt h.:itt"ii. Da .der Erhebung grösst* Fe-dciiiiiiig zukomme, werden di(* I.ehenfimitt,-l-1".i»/.<• IluindIer III ihrem eigenen Interesse aufgefonJeM, die I. s!,-,, Ins zum 12. Novemlier an die'Fachgruppe zu senden. 83 Prozent ^ai^^Werbung entfällt auf Werbung durch Anzeigen. Die Anzeige ist keine Reklame, v die sich ungerufen. in den Weg stellt, sie wird aufgesucht und mit Muße gelesen.

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