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Central-Verein-Zeitung · 1936-11-12 · 46 (12.11.1936) · page 7

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
15 (1936)
Issue
46 (12.11.1936)
Date
1936-11-12
Page
– (sequence 7)
Language
German
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3. Beilage C.-V.- Zeitung DIE JÜDISCHE GEMEINDE Nr. 46 12. Nov. 1936 Verbundenheit mit der Geschichte Tie Zeitumstände verlangen es, borivärtszuschanen. zu planen, nachzndcnken. ivohin der geht .'Über bewegte, das Leben des einzelnen und ^>er Gemeinschaft ivandelndc. neu gestaltende Zeiten sind auch dazu angetan, in die Bergangenheit zurückzuschauen. um .aus der (beschichte Kraft und Lehre zu schöpfen. Das lebhaft.'ge-' wordene Interesse an historischen Vorgängen nnd ' Entwicklungen kommt bei uns in mannigfacher Weise zum Ausdruck: in der ins Detail gehenden .Familien- und Stammbaumfvrschung. iii der Darstellung des Werdeganges der jüdischen Gemeinschaft .in Gemeinden >vie ganzen Staatsgebilden. in der Betrachtung großer sozialer Be-, wegungen wie etwa der Wanderungen in früheren Jahrhunderten. . Was lag näher, als unter diesen Ilmständen eine Geschichte der Inden der deutschen Stadt zu schreiben, in der weit mehr als ein Viertel, ihrer Gesamtheit in .Deutschland wohnt. Professor Dr. Eugen Wölbe hat mit einem über 300 Seiten starken Buch •' ,.G e s ch ichte der- Juden in Berlin und in derMärk B r a n d e n b u r g" lVerlag Kedem, Berlin 1'.»:17) den. Versuch..unternommen. Seit Ludwig Geigers kleiner. Schrift, die. aus Anlaß des 200jährigen Bestehens der Berliner jüdischen Gemeinde .1871 erschienen, sich allerdings im wesentlichen auf die Reichs-Hauptstadt und dazu ans zwei Jahrzehnte beschränkt, ist. wenn man von bemerkenswerten . Spezialstudien absieht, eigentlich keine umfassende. •’ weiterführende Atvnvgraphic über die Juden in Berlin herausgekommen.. Wölbe erzählt Gedichte. Das wechselvolle Schicksal der Juden, die in. Berlin zum ersten Mgle in einer aus der Zeit des Mark- 'graien Otto IV. (1260—1309) stammenden Ur-- künde erwähnt werden, rollt nicht, ckosgelvst vom großen Geschehen in der Umwelt, für sich ab. Im . Gegenteil: die Darstellung erfolgt stets im Zusammenhang mit der Betrachtung der politischen und sozialen Verhältnisse und der' geistigen und religiösen Strömungen - in Deutschland und im Jndentuin Deutschlands, eine Verquickung, die das eigentliche Thema zuweilen in den Hintergrund treten läßt. Zahlreiche Anekdoten. Begebenheiten, Urkundenauszüge beleben die Erzählung von den . Vertreibungen nnd . der Wiederaufnahme von Juden in die Städte, von den finanziellen Be-, lastungen und den Verfolgungen im PtittelaltcS upd der beginnenden Pienzeit 100 Jahre, von 1571 bis 167 t. war Berlin ohne Juden, bis sich der Große Kurfürst, der seinen Staat in das mcrkantilistischc Wirtschaftsshstem einordnete, der. Juden als Helfer und Mittler bediente. Jetzt zeigen sich Ansätze eines jüdischen Gemeindelebens in - Berlin. Die Regierung-),zeit der ersten preußischen Könige führt die Juden in Berlin lind Branden-, bürg auf dem Weg zu Kultur und Wohlstand und sozialem Fortschritt weiter. Moses Mendelssohns Wirken, die Ereignisse, die zum Edikt vom 11. Mürz 181" führen, ziehen an uns vorüber, und naturgemäß.nimmt die Entwicklung von da ab bis zum heutigen Tage eilten beträchtlichen Raum ein. ”' Dieses. Buch ist keine Gemeindegeschichte im engeren Sinn, die mit vielen Daten. Rainen und Zahlen ausgestattet sein müßte. Es ist eher ein historischer Abriß vom Leben der jüdischen Menschen in ihren Städten, meist dokumentiert durch das Auftreten markanter Persönlichkeiten und ihr Verhältnis zur Obrigkeit. Es liegt in diesem' Werk keine streiig wissenschaftliche Systematik. sie war wohl auch nicht gewollt, zumal das. Buch „den Hierbleibe.nden ein Hansbilch. den Auswandernden ein 'Andenken" sein 'oll. Deshalb kann z. B. auch die Eiitivicklung der einzelnen indischen R'iederlassnngen uiid Geiiieiiiden m der Provinz Brandenburg, die zum Teil sehr alt sind, nicht io klar in die Erscheinung treten, wie es wünschenswert wäre. Aber es iverden Vorgänge aus allen Städten der Piark geschildert., von Brandenbürg a.d.H. bis Züllichau lind von R'enruppin bis Jüterbog. - ' . Lövlbes Werk ist keine schwere ivissenschaftliche Kost, es hcck den Eharakter eines für .die breite Blasse geschriebenen Lesebuches, das dem ivachsenden Bedürfnis nach Erweiterung der 'Kenntnis vom Leben lind Schicksal iinserer Vorfahren in Deutschland,entgegenkommt. E. G. -L. Jacob lViser: ..Geschieht«' der Synagogen- (Jenicinde zu Stettin.“ Selbstverlag der Ciemeiiide. , Aus Anlaß des liniährigen Shnaqogeiijubilau in-:, hat der Verwaltungsdirektor der Stettiner iverden: er hat sich mit Ouimabe 'ur. die Duinontiche Sabbatpartitur.cinge'ehl und l>iirdi.jhvc iviederhotle Interpretation auch zur iniis>kalii>l>eii Ausgestaltung des' Gotte's.dienue-:- ,,, deli orgel- Ivfen Simagog-'n iveieutlich beiaeiragen. Bei der Gemeinde. leiner Kollegen'cha'i. deren -Jnterenen er jahrelang klug, nnd ivnrdig vertrat, und fei nein Ehvrc gleichmäßig beliebt und geuhatzt. in er wirklich ein ..I'riueop^'iiiloi'lendas Mu'ter eines guten Dirigenten. li. A. » Der Berliner Genieindcvorstand hat. wie er mitteilt, für den Lll. Mvve»ibe.r eine Einheitsliste ans der Fifty-'Fisth-Basis anfgestellt. Im zweiten Viertel,ahr belie'cu - ml, "die. F o r t « 11 lU' aus und die Zugige au' Nt Personen; tin er'wn 2'ierU'tza!,r - ivare-u.- 2'- Zugänge lind . '.'0'Abgänge zu verzeirtuieu. Die Geuieinde Stettin - bat'vom ',. Januar bis .zuck Septeinberum s? Per'ouen z u g e n o in in e n. Demgegenüber waren 2>! Abgänge zu verzeicliueu. Der Gesamt, vertuil beträgt ai'o 1 <'.f» PerioueU. Wahrend «die Gemeinde am 1. Juli noch 2"lt Seelen umfaßte, iväw ihre Seele»zahl, am ao, September nur noch ■ ti'^7. Ai» Hl. Dezember l'.'üb zählte sie -l'»0 Per- -'Ionen..' ' ' I . Bevölkerungsbewegung Breslau ' Im dritten Vierteljahr t'.'ü«'. v e r m i » d e r t c sich die Mitgliederzahl der.jüdischen Gemeinde in Breslau durch F-vrtzug.' Ausivauderung. Dod und Ilebertritt um 57t» Personen. Hiuzugekommeu sind durch.Zuzug. Geburt, lleber- und 'huektritt 27.7. - Personen. In dem angegebenen Zeitraum verminderte sich sonnt die ludi'ckie Bevölkerung >n Aus der Ausstellung „Unsere Ajin> Jacob Moses, Oberältester der preussischen Juda en“ im Berliner Jüdischen Museum (17.75—1792), und Frau Hanna geb. Holländer. Gemeinde, Jacob P e i s e r. Deren Geschichte geschrieben. Wir nehmen teil au dem ivichtigeu Ereignis des Baues der großen Orgelshnagoge lind werden über die Männer und die. Frauen lintcrrichtet. die in den verslossenen sechs Jahrzehnten amtlich und ehrenaintlich die Gemeinde geleitet und verwaltet haben. Tie Stettiner Kanzel hat: sich stets eines heroorragenden Rufes erfreut. Rainen wie die der Rabbiner Dr. Heinemann V o g e l st e i n. Dr. Rtar W i e n e r und Dr. E l k sind weit über die Grenzen ihrer Wirkungsstätte bekannt geworden. Der erste Jude, der seinen dauernden Ausenthalt in Stcjtin genommen hat, der Mitbegründer der Gemeinde, I.' Bvrck^irdt. auch R. Chaim Evetzlin genannt, ist der llrnrgrvßvater des jetzt noch in Stettin, lebenden Tr. med. Martin Mener. der als Wohlfahrtsarzt. Repräenstant der Geineinde und Vorstandsmitglied des C.-V. in ivcrlvoller Weise für die jüdische Gemeinschaft ivirkt. Wir verfolgen ferner die Arbeit der "Gemeinde auf dein Gebiet des Wvhlfalirtswesens. . des Bildungsivesens und der Jugendpflege Schließlich gibt die Darstellung zu erkenuen, in welchem Blaße die Gemeinde heute über den Rahmen einer bloßen Kultusgemeinde hinausgewachscn ist. vr. W. B. Chronik der Gemeinden Neuer Frovinzialrahbiner in Marburg Rabbiner Curt Peritz ivurdc von Tchönlanke (Grenzmark) als Proviuzialrabbiner nach Marburg an der Lahn berufen. Aus diesem Anlaß fand in der Shnagoge in Schöhlanke im Nahmen des Gottesdienstes am 24. Oktober eine Abschiedsfeier statt, bei der der Gemeindevorsitzcnde Mär K le i ß ner herzliche Worte des Dankes und der lütnerlennung fand und besonders die Verdienste des scheidenden Seelsorgers um die Jugenderziehung hervorhob Rabbiner Peritz dankte in beivegten Worten für das ihm seitens Der Gemeinde stets entgegengebrachte Vertrauen. Tie feierliche Elnsührung des neuen Provinzialrabbiners eriolgfe am 1 Rovemlier in Atagllmra^. Rachdem der Vorsitzende des Vorsteheramts und Amtsvorgänger. Provinzialrabhiner i. R. Tr. N. Cohn den jungen Kollegen in fein Amt eingeführt hatte, begrüßte Rabbiner Tr. Julius G-alliner (Berlin) namens des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden den neuen Proviuzialrabbiner und wies auf die Anforderungen hin. die die heutige Zeit an den Rabbiner stellt. Proviazialrabbiner Dr. C a h n ' (Fulda) überbrachte die Grüße des Rachbarrabbinats. Der Vorsitzende der Gemeinde Marburg. H o'r t e r . begrüßte denneuen Rabiner herzlich iiamens seiner Wohnsitzgemeinde. In seiner eindrucksvollen Antrittspredigt umriß sodann der neue Proviuzialrabbiner leine Ausfasiung von den Aufgaben'des Rabbiners in dieser Zeit. Chordiri8enten-Jubiläum in Berlin In der Berliner Spnagoge in der Rhkestraße fand eine Ticier zu Ehren des füniuiidzwanziajährigen Tien'kj'ibiiäums ihres Ehordirigenten Kurt B u r ch a r d statt. Ramens des Gemeinde- -Vorstandes dankte Direktor Heinrich S"tahl in „einen, anei-ffnnende.n .Äcuidickweibe.n dem Jubi. lar für sei nekrsolgreiäM Tätigkeit. Ter amtierende Rabbiner. Dr. Nobel, gab in seiner Predigt mit warmherzigen Worten dem Tank der Gemeinde Ausdruck, und Lberkantor Ahlbeck gedachte der . ungetrübten, musikalischen Zusammenarbeit Die kün'tlerischen Verdienste Kurt' Burchards. von Haus aus Geiger, können hier an dieser Stelle nicht int einzelnen gewürdigt Breslau iim :i_'l Seelen. Ihr Bestand am Juni mit lsuu senkte sich ans ,7 72" am 2". -cptember. Im. dritten Kalendervierteljahr l'etrugeu die 'Abgänge mir l-il Personen, die Zugänge ü"7. Am 3". September ib-lä zähtle die Gemeiude noch l s r>7>2 Seelen. Frankfurt a. M. Bei der Betrachtung der Bevölkeriingsbeiveguiig im Monat September sind ivieder die'..Angäbeu über die Z u z ü g e. inid W e g z ü g e iveieii!Inh. Sie zeigen eine^iveitere Verminderiing der Wauderungsbeivegnug. '20" Perioneu zogen zu und 27.) fort. Insgesamt find im dritten Bierteljatir .427 Personen zugezogen üud '.«28 aus Frauksurt ' gegangen. Aus Orten iniierliälb Deutü!>lauds kamen im September 22 t Periouen. in die Gemeinde. darunter, 'wie in den vorangegangc-ucu Monaten, mehr Frauen' als 'Mänm-t und inel,r ledige' Frauen als ledige Männer. •- Von den 277, Fortgezogenen gingen I"7> ins Ausland: *7 verzogen nach Orten innerhalb Deutsclilands ' und so gingen mit uiibelanntem Zieh fori. Unter den äusgeivanderten-Personen liberwogen die- IInverheirateten: as ledige Männer und 81 Jraueu verließen Frankfurt, dagegen >inr 2-4 Familien. G e b'o reu ivurden im September neun .gindcr gegenüber. drei im Juli und vier im August. Die Zahl der Todesfälle betrug 20. gegenüber 22 im Juli und 18 im Aiigu't. Die Zahl der Eheschließungen ist mit IM gegenüber!!• im August zurückgegangeil. liegt aber über..den sieben Eheschließungen im Juli. 'Aus dem .iudeiitnm aiisgetreteu sind im Sepleuiber elf Personen, iviedereingetreten iü eine. Königsberg i. Pr. Am 10. Juli 1VM0 betrug die Zahl der iv ahl- .berechtigten^ Rtitglieder der Königsberger Svnagogeugcmeinde 2-!27.- Im dritten Ouartal 10M0 waren atz .'tzigaiigen I* wahlberechtigte-Personen. an Abgängen 00 .wahlberechtigte Per'oiien zu verzeichnen:-die Abgänge setzten sich zusammen aus zwei Austritten, sieben Todesfällen Und 87 Fvrtzüaeii. Die Gemeinde hatte daher am 1". Oktober. >""-0 nur noch 224!) wahlbereän.iate Miitglieder.. Die minderjährigen Rl:igliedcr umsaßten am 10. Juli 10M0 510 Seelen. Die Zugänge' bctrugeu elf (hiervon fünf Ge. bürten >. die.Abgänae/ durchn'eg F,irt z>",^^ 0er öffentlich-rechtliche Charakter der Gemeinden Von Max Birnbaum ■«. ' " IV. tSchluß) *) . 7 I I. Uibeck. ■ .' § .1 de- Gesetzes, betresiend die llieligionsgesell. . schaste» ,m 'lübeckiiclien Staate und ihr Bestellerung.'--recht, vom 14. Rlarz >'.'2M gSammlung der Vübeckischen Gesetze und Verordiilingen. Rr. 61) Die-evangelisch lutherische Kirche im lübecki. die itviu-litiMici, te^-„uindeii im lübeckischen Staate - lind .gl>>ve>t>liasleu des oüeritlichen. a«eg„s i„, Sinne des 'Artikel 137 der Reichstür. ’ Die JsraelitiiJtze o)emeinde Lübeck ist mithin als 'Körperschaft des öffentlicheu Rechts durch Gefetz auerkaunt. 15. Merklrnburir. e Gemäß der Belanutuiacl,»»g des Ministeriums für geiulielie Augelegeiilieiten vvin 8. Januar 1026 «Reg -Bl. iur Meckleiiburg-Sch'weriii i:>2«'.. S. 1.») ,,t die von der Landesversaminlung der Jsraelitisclieu Laudesgemeinde in Pleckleuburg-Schiverin betcl,lotz'eiie. Veriasjung ftaatlielierseits . in Kraft ge'etzt worden. S I dieser A>erfassuilg bestimmt, daß die Jiraelitijelie Landesgemeinde i.n Pieck lenbiirg Schloß,» eine ..K,örperjel>aft des öffentlichen 'Rechtes" >m In S M. der Vkrfajjnng ist fest« gestellt.-daß'auch die israelitifclic'n Ortsgemeinder« Körperschaften'des öiientliclien Aiechtes sind. Für das elieinalige Piecklenburg-Strelitz ist.be« reits in deu l und 2 der ttzerordnuiig. vonr. ceffend die Orgauisation Hilf) jüdischi ui Gemeind» des Hei elitz. das Folgende bestimmte rv'gt elil> ivird.ein» jildliUie deu i iiiriüischeu Sitz' in 1 ie Gemeinde »st mit des eutliilieu Rechts 'u»t> rzvglum Stre, äeriogliim Strelitz bc« a pidijitie »leiiideu werden auf« Deinen! l'pre besliniint ^nndes^rnndd geietze-s von )»>'e,kle»b»rg Strelitz vom 20. Ja« 'nuar l010 2 I. '.Mitii l'.ü'M: - 7.Ki>rveisil,ai>i',i des .üni-nllicheu Rechts sind ' die evauaelisUi lullieriiitie KirUie: die katholischs Kirche und die isra'elitijihe Religivusgemein» Die Israel,tiühe 'Landesgemeinde Piecklen«. bürg Strelitz l,at fiel, in 'Ver.iolg der staatlichen t>iereiniguug der beiden 'Meilleuburg der Israeli« tiichen Laiidesgemeiude - tz>iecklenb'urg-S'chwerin angeschlosseu. D ie Judei>l,eit in Piecklenburg ivird uiitlii» jetzt in il>rer <ve>amtl>eit nur noch . durcl, die Vereinigle .Ziraelitiiche Laiidesgcmcinde . Piecklenburg vcrtrelen. - Die israelitisclieu lüeiueiuden in Piecklenburg ebenso >vie die Lanoesgemeinde sind danach mit . staätlicl»'r-°ZtIiierke»»u»g'Körperschaften de? öfi'cnt« liehen Mieehtes. - - ') Vgl. 2lr. 1H 12 viuh 11 der (i.-V.-Zeitung. Zum Steuerrecht der Synagogen und Schulvereine Aeholuh dem D h >'i r i u g i s cl, e u LDG. (vergl. E.'-V.'7ieil»»g 1'.>-p», Rr. 4-ü l,at liili uuu auch daS ' Sa ch f i s'ct, e O berverwaltiiugsgericht' »ist der .Frage li.,'el,astigt. ob eine iiiael,t!iel,e Religivus« gemeinde .Auspruel, g.uf: Be'reinng von der Auf« w'e r I n i> g s il e u e r Imt. .'-(lH,isil>eidniig ‘ vonz! I. Rilii I'.'!'!: ..Reiilisverioalliiiigsblatt" 1006,. - S. bl'.i. Anders als' in der 'tlu'irengi'ch'eii- Ent« i'cl,eid>'ing. in der die Frage bejiiltz morden ist, hau« delle es.'ich!>:er tzbec'um 'Raniue. die die Reli« giousgeiiieiuae u,,i,l ielb't aeuutzte. svuderu einem Schulverein zu >I'iiterr,.l,t - pveckeu iur seine Volks« iaiuleiiberlasien I>atte. mr Be'reiiliig der tzieli« gionsgemeinde lourde al>gelel,nt. da die Räume - nicht' iuelir übermiegi'iid' religiö'e» .Zwecken dien« teu. sondern iur den gesamten ScliulunterrichtF niclit nur fnr Religiouslehre, vedniendet wurden^ Alle Ihre Büqier ~~" Zahl der nicht wahlberechtigten Ptitglieder >var also am 10 Januar 1'ätzO 491. Demzufolge umsaßte die Königsberger Shnagogengemeinde am 10. Oktober 1900 2740 Seelen. Stettin Im dritten Vierteljahr sind ans Stettin ins^ gesamt 04 Perionen fortgezogen und 2tz zugezogen.-. Buchhandlung am Zoo Fritz Ring Charlottenburg, loachfmsihaler Str. 43-44 'Mitglied <ler ' iüdis.chru Gemeinde fclcfon: BUmarck 6906 Zusendung nach allen Stadtteilen

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