Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 44 (29.10.1936)
- Date
- 1936-10-29
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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■\ . ' Nr. 44 Beiblatt Leichtathletik 1936 Von Manfred Friedmann, Berlin - ■ n- Nach einer allgemeiner! Auswertung der Er- .-gebniase; der Diesjährigen Leiehtathletiksaison, die wir in Nr. 42 des „Sportblattes“ der C.-V-- Zeitung unter Zugrundelegung, unserer endgültigen „FünT-Besten-Liste der jüdischen Leichtathletik- 1936“ Vornahmen, nehmen wir im Folgenden zu den Fragen, -die sich aus jener Besteii- Zusämmenstellung im einzelnen ergeben, eingehend Stellung. " ' .Zuvor ein Wort zu unserer Punkte Werbung, durch die -wir versuchten, zu einer möglichst gerechten Beurteilung der Kräfteverhältnisse zwischen den beiden Sportverbänden zu kommen. Fünf Punkte gaben wir dem Ersten, vier dem Zweiten, drei dem Dritten, zwei dem Vierten und einen Punkt dem Fünften, unserer Liste. Die „Kraft“, das offizielle Organ des Sportbundes, die in ihrer Nr. 43 vom 23: Oktober unsere „Fünf-Besten-Liste“ übernommen hat, erklärt innerhalb eines die Saison gleichfalls auswertenden Aufsatzes unsere Punkteverteilung als «uiiiijiiiiiiiiiiHiiiifriiiiiiifmiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiHiiiiiiiiiiiifKiiifiKiuiBi luteeesiwte iahteu In Berlin werden die Verbandsspiele, die ab 1. November wieder in vollem Mmlang einsetzen, von über 13 0 Mannschaf t e n bestritten. Für die Handballspiele sind in 10 Klassen 70 Mannschaften, im F u s s b a 11 in sieben Klassen " 45 Mannschaften und im Hockey, für das eine endgültige Einteilung noch nicht yorgenommen worden ist, etwa 17 Mannschaften gemeldet. Den Spielausschüssen für Fussbajl, Handball und Hockey, denen die Durchführung der Spiele obliegt, stehen drei Sportplätze mit insgesamt sieben : Spielfeldern zur Verfügung. Jeden Sonntag kommen so durchschnittlich etwa 30 Punktespiele zur Abwicklung. „fehlerhaft, weil sie über das wahre Kräfteverhältnis ein falsches Bild gibt“. An ihre Stelle . setzt die'„Kraft“ die Punktewertung aus dem leichtathletischen Verbandskampf 1935 (10, 7, 5, 3. 2 Punkte), die namentlich den Sieger bevor- . zugt. Hierzu ist lediglich zu sagen, dass man bei einer derartigen Aufstellung von ,,fehlerhaft“ insofern nicht sprechen kann, als es keinen genormten; Wertungsschlüssel gibt, gegen den verstossen werden kann. Ueberdies entspricht die Punktewertung, die wir für richtig hielten, langjährigen sportlichen Gepflogenheiten und wurdeselbst in ofiziellen Olympiazeitungen für Länderwertungen verwandt. Wir kamen zu dein Ergebnis, dass bei den. Männern trotz des Drei-Punkte-Vorsprungs des Sportbundps eine völlige Gleichwertigkeit zwischen den beiden Verbänden besteht. Bei Ausgeglichenheit in den langen Strecken, hat der Makkabi in den kurzen und mittleren Laufstrecken, der ..Sportbund dagegen in den tech- * nischen Hebungen das bessere Material zur Ver- Leistungssteigerung, namentlich über 200 Meter, ist ihm auf.jeden Fall zuzutrauen. Die nach ihm Placierten stehen sich kaum viel nach. Salmang, Aachen, und auch Schild. Stuttgart, sind in diesem Jahr härter und beständiger geworden, sie-hätten Im einzelnen: in den Sprüh ts ist Schattmaiih (Bar Kochba,- Berlin) wie im Vorjahre (die damals absolute Bestzeit über 100 Meter, die Schild, Sportgruppe Stuttgart, mit 10,8 Sekunden erzielte, war sehr bestritten und durch den Verlauf des Ver.bandskam.pfes durchaus korrigiert) der Beste. Seine 200-Meler-Zeit von 22.4 Sekunden erscheint sogar noch anerkennenswerter . als die 10,9 über 100 (Meter. Der junge Makkabimann, vor allem ein hervorragender Staffelläufer,, hat seine beste Form noch nicht erreicht. Eine Erich Klaber, der erfolgreichste jüdische Leichtathlet 1936;Fot. Martin Dzuba-a. Im Kampf um die Plätze gegen die beiden Berliner Bar Kochbaner Dli. Levin und Aufrichtig eine nicht zu unterschätzende Chance gehabt. Trotzdem bleibt es bedauerlich, dass es auch in diesem Jahr dem Sportbund nicht gelungen ist, erstklassige neue’Sprinter zu finden. Vielleicht steckt in dem jungen Oschi'nsky, Sportgruppe Breslau, jenes sehnlichst erwartete Talent. „ Franz Orgler, der junge Wuppertäler Makkabi-Mitteistreckler, hat den Abstand zu seinen Konkurrenten vergrössert, allerdings nicht durch verbessertes eigenes Können, sondern durch erhebliches Nachlassen der. anderen. Es'ist geradezu erstaunlich, .in'.'welchem Masse die im Vorjahre erstklassige Mittelstrecklergarde des Sportbundes, enttäuscht hat. Das liegt nicht nur an den verminderten Wettkampfmöglichkeiten, sondern sollte n. E.. seinen Grund auch in', mangelndem, ernsthaftem Training haben. Dazu kommt, dass sieb die „Alten" Erich Bergmann.- ISG 33 Berlin. uikJ Enist Frohsinn, der Düsseldorfer Vorjalirsbeste über 409 . Meter, zurückgezogen haben, und 'Max Henocli, ISG 33 Berlin, infolge einer Verletzung nicht mehr gestartet ist. So kamen die Berliner Bar Kochbaner Falkenberg über 4Q0 Meter (53,2) .und Walter Colin über .800 Meter (2.65.2) mit Leistüngerräuf Nrr2~die~im"Vorjahr^höch-stens— zu vierten und fünften Plätzen gereicht hätten. Ein glänzender 400-Meter-Laufer kann Leo Salmang werden,'der seine Liebe zu dieser ..längsten Sprintstrecke“ überhaupt erst in den letzten. Wochen.der Saison entdeckte und sich mit 53,8 gleich auf den dritten R^ng' Vorarbeiten konnte. Für ihn gilt es, zu überlegen, ob'er in der kom-, inenden Saison zugunsten der 400 Meter nicht auf kürzere Rennen verzichten sollte. Das Nichtzüstandekömmen des Verbands- Hat Stad Mkd Step Sonnabend, 31. Oktober. Rheinland-Westfalen . Tischtennis: . Mannschaftsmeisterschaft. ISG Dortmund .(Schild)—Schild. Hagen, Der traun d , Oestcrlamhvclir 35. 20) 2 dir. . Sonntag, 1. November Handball: Yerbandsspiele ISK I—Bar Koehba I, 1 13!, dir; ISK 1. Frauen'—Bar Koehba 1. Frauen, 1 1-2'A dir; ISG- 33 2. Jmrcnd—ifeC Berlin I. 12 dir: . ISG 33 1. J-ugend—Triton I. 1ilj/, Uhr: •-H.fgH.or 1. Frauen—Damen IIU 1. Frauen, 14 Uhr: Gc<eNgcliaft<<|iick‘ ISG 33 III—Schild.- Dresden I. 15 Uhr: ISG 33 2. Frauen—Schild Dresden' Frauen. 1514 Uhr.. Sämtliche Spiele: Sportplatz Grunewald. Fussirall: Verhands>pie!e -ISK .1—Bar Koch ha Ilakoah Ia. 11)2 Uhr, Sportplatz: Grun-nyald. Boxen: Nachwuchshnxkämpfo de' Jiidi'i hen Box- Club. „Berlin", Turnhalle Joachimsthaler. Sir. 11—13, 17 Uhr. - - ' 53 Kegeln: Moi'tcr>'c!iaften der Sportkecler-Vereinigung im „Schild", Gau Berlin, verbunden jnit der Aufstellung zur Gauriege: Bezirksriegen Ost—West. Keglerhallen Alcxandrincnstrasse 107. Rheinland-Westfalen Boxen: ISG Dortmund Schild’>—ISV Wuppertal (Schild', ausserdem Ausseheidungskämpfe zur Ermittlung der Verbarisstaffel Westdeutschlands, Dort« mund. Lokal GUntermann. Williclmstrassp. 10'/ Uhr, .Handball: Punkte-,.leie, ITV (>2 Kran—Schild Düsseldorf, ’K ö 111 - Mtilheim. Fort 11. IUJ2 dir: » hild Bonn Frauen—Schild Düren 1 rauen,. B 0 n n , Fiat/,, •des Schild. - Fussball: Vreund'ehafl'spiH ISG Dortmund Ia— Schild Bremen I: Pimktc'pie) 1S<: Dortmund 1h— Schild ‘Olicrhauscii 1; Diplomspiel 1S(.( Dortmund . 1. -.Jugend—S'-ii.ihi Oheniaii'on - -lugend, G e 1 -> .0 n - , k i r c h e n . ■ Hohenfriedbergor Strafe.' vormittag'. Punktehzw. itiplom-piclc. FI \ 1)2 Köln 1—TLSI.’A Krefeld I 1-1'-'. Uhr. ITV (12 Köln II - I'USI'A Kr," feld II 12;-i Uhr. ITV ti2 Köln 1. Schiller—TUSPA. Krefeld 1. Schüler. 11',2- Uhr. K o I ,> - Mülheim. Fort 11: Schild Neuwied I—>'bi!d M.-.Gladbach I, Schild Xrmdcd II—Schild M.-dadhad, II, M. - (5.1 ad ha cii. Platz am alten Wa""rtiirm: Schild Bonn I— Schild Ditren I. Schild Bonn II—Schild Düren II,-Schild Bonn Schüler—>'-hihl Düren Schäler. Bonn, Pint/, des Schild. ‘Auswahlina.nns.chaft des Wcstfalenbr/.irks .„Schild-; — Sportgruppe Bremen, Wiedenbrück, V>y-> Uhr.-!>,id Westdeutschland „ -' Fussball: Schild 'Frankfurt a. M. I,—ISV Offenbach I, Frankfurt-a. M-, U'A Uhr 'vorher Schüler, Jugend. Alte-Herren und II: -Sportgruppe Mainz I—1TB Frankfurt a. M.-T, W i e s b a d c 11. UV, Uhr: Sportgruppe Worms I—Asehaffenburg I, A s eh ä f f c n b'u r g ,. M'd Uhr: Sportgruppe Darrastadt I—Sportgruppe Giessen I, Darmstadt, Hockey: Schild M.-GIadbach/Rheydt—Schild Frankfurt, Er än kf urt A. M, \ kampfes werden ammeisten die Langstreckler bedauert haben.. In der Fünf- Besten-Liste“' nehmen Rosengarten. Bar Koehba Kassel, über 1500 1 Meter,-und Werthen, Bar Koehba Berlin, der. seine letzthin ■ gezeigte Schwäche offenbar gänzlich überwunden -hat, über 3000 Meter und 5000 Meier die ersten Plätze ein. In allen drei Wettbewerben' folgt jedoch Wienskowitz, der erfolgreiche Titelverteidiger und Rekordhalter desfSportbundes, .an zweiter Stelle knapp dahinter. Wie die Einlauffolge dieser drei allerdings in einem Verbandskampf ausgesehen hätte, ist damit nicht . geklärt. Dafür mag Beweis sein, das« Rosengarten an seine im Frühjahr erzielte 1500-Meter- Bfstzeit nie mehr herangekommen ist, während Wienskowitz von Anfang bis Ende, weit beständigere Zeiten lief, und dass Werthen seine 10.21,0 hei den Deutschen Makkabiineisterschaften hinter einem Könner, wie dem österreichischen Länderkampfvertreter Blödy, er-- . reichte, Wienskowitz dagegen im Alleingang nur zwei Sekunden mehr benötigte. .Wir halten bewusst zu Wienskowitz, der-ohne Gegner die zweifellos grössere Leistung zu vollbringen hatte, der die unverbrauchte Jugend für sich bat und der in der Lage sein müsste, seine diesjährigen Rekordzeiten bei weitem zu unterbieten. -Auf der 5000-Meter-Strecke sollte ihm 1937 die 16-Minuten-Grenze keine Schwierigkeiten mehr bereiten. Neben Wienskowitz hat aber die ISG 33< Berlin, d. h. also der Sportbund., in Fpcb-s'und Laskau zwei weitere wertvolle Eisen im Feuer. Namentlich Fuchs, der über 1500 Meter Wienskowitz kaum viel nachsteht, zeigte sich weiterhin verbessert und steht bpi seinem Ehrgeiz und ■ seiner beispielhaften Zähigkeit noch lange nicht am Ende seiner Leistungen. In den S t a f f e 1 n führen die Berliner: Vereine: in der Sprintstaffel die Bar Kochbaner in genau 45 Sekunden vor der ISG 33, deren junge Vertretung sich" überaus wacker schlug und mit •45,8 eine bessere Zeit erzielen könnteals die Vorphi eierten von der Meisterschaft, Sportgruppe . Stuttgart und Sportgruppe Aachen, und in der ° 4,X4Q0-Meter-Staffel die ISG 33 trotz erheblicher Verschlechterung gegenüber 1935 in 3.44,6 vor« Sportgruppe Aachen ,und Bar Koehba. Erwähnenswert sind die Zeiten einer westdeutschen Sportbundstaffel über 4X100 Meter in 45,1 und einer westdeutschen Makkabi-Staffel der Hakoah Köln mit Orgler, Hakoah Wuppertal als Schlussmann über 4X400 Meter in 3.39,5. In den Sprüngen geht es aufwärts, wenigstens im Weitsprung, in dem vier Mann über 6,50 Meter sprangen und auch der Vorjabrsbeste Rudi Marx noch als Fünfter mit 6,49 Meter nur 2 Zentimeter unter seiner absoluten Bestleistung blieb. Ueberraschend nach vorn gekommen ist in dieser Hebung der Makkabi, der mit Goldberg, Bar Koehba Dresden, hinter Schild, Sportgruppe Stuttgart, (6,62 Meter) den zweiten Platz belegen konnte und in Sieratzki, Bar Koehba Leipzig^ einen Nachwuchsspringer >.ur Verfügung hat. der in der nächsten Liste unbedingt mit vorn zu finden sein wird. Die Aüfwärtstendenz diese« Jahres verspricht anzuhalten, denn Klaber, Sportgruppe Stuttgart, und Marx, Sportgruppe Bonn, die die beste Technik zeigten, ^Jazu Sieratzki sind bei verbessertem, schnellerem Anlauf durchaus in der Lage, die diesjährige Marke bedeutend zu verbessern. Blanck I, Bar Koehba , Hannover, ist im Hochsprung nach Wie vor der Beständigste und Beste geblieben. Mit 1,75 Meter verfehlte er zwar uni 3”Zenfmräter sein« Vorjahrsbestleistung, es genügte jedoch, um Mendorf, Sportgruppe Stuttgart, der 1,70 Meter —sprang, später allerdings längere. ZeiUausser-Ge-_ ferht gesetzt . war, den Sportbundnieister Schwenck, Sportgruppe Breslau, der auf 1,67 Meter kam, und die drei gemeinsam 1,65 Meter springenden „Schild“-Sportler Wieseneck, Klaber und Stock auf die'Plätze zu verweisen. Doch gerade im Hochsprung ist Grund zur Besorgnis unnötig,weil glänzender Nachwuchs vorhanden ist — um einige zu nennen: Krüger, ISO 33 Berlin, Griinebaüm, Bar Koehba Berlin, Bloch, ISG , Dortmund. Ausserdem fehlte während der ganzen Saison infolge einer Verletzung der Sportbundspringer mit der besten Technik, Paul Yogi Mayer, ISG 33 Berlin. In den Wurf- und Stosswettbew'erb'eii ist eine Weiterentwicklung uuveG kennbar. Vorzüglich vor allein macht sich die Verbesserung im Speerwerfen, in : dem der Makkabi eigenartigerweise nichts zu bestellen lind keinen Vertreter in der Liste hat. Tri hartem Kampf gecen die 50-Meter-Grenze warf Klau« Pförtner. ISG 33 Berlin, auf dem „Tag der Meister“ 52.34 Meter in einer Serie von 50-Meter-Würfen und verbesserte damit seine persönliche Bestleislung um über sechs Meter. Auch Preiss, der diesjährige Sportbundmeister; ' -sowie der Wiesbadener Hallgarten, mit 49.50 Meter bezw. 49,42 Meter erreichten Weiten, die durchaus-annehmbar sind. Im Kugelstoss^n bat Jacob, Bar Koehba Berlin, der im Vorjahr mit 11.25 Vierter war,. mit 12.23 Meter, seinen Verbandskameraden Hermann, Bar Koehba Hamburg, dessen diesjährige Leistung von 11,92 Meter nur zum dritten Platz reichte, von derSpit/.e verdrängt. Mit fast gleicher Leistung (12,12 zu ‘ 12,15) ‘hielt der Duisburger Burg,, den eine Knieverletzung stark an der Entfaltung seines ganzen Könnens behinderte, damals wie diesmal den zweiten Platz. Lewin, Sportgruppe Tilsit, der Sportbundmeister, kam auf 11,78 Meter. Es ist schade, dass dieser Mann, der auf Grund seiner typischen Kugelstosserfigur und Veranlagung durchaus in der Lage wjjure, deo Leistung^tanü 29.0ktob. 1936 Kurze Sportnotizeh Harry Mizler geschlagen Der mit Spannung erwartete Herausfordprungs*» knmpf um die englische L e i c h t g e w i c h t s - Meisterschaft zwischen dem Titelhalter Jimmy Walsh und dem Herausforderer Harry Mizler, der vor Jahren diesen Titel bereits einmal inne batte, ' und ihn (lamals a» Jack „Eid" Berg, den Vorgänger dos jetzigen Meistens, verlör. fand am 19. Oktober vor 10*000 Zusdiauem iip Empire Stadion in l.ondon statt. Der Kampf endeie nach hartem Verlauf mit einer knappen, aber sicheren Pimktineder-. . läge des jüdischen . Boxers- ’ Mizler hatte seine stärksleu7Momente in der -9.‘lind 11. Runde, als es ihm mehrfach gelang, seinen Gegner schwer zu erschüttern und. zu Boden zu schlagen. Demnitz 'siegt in Kopenhagen Im Rahmen eines internationalen B o x kampf- Meetings traf der jüdische dänische Leichtgewichts-Bprufsboxgr Hirsch Denuiitz auf den Spanier josö Nico, den er über 8 Runden klar ■hach..-Punkten abferligte. Verstärkung für Mahkabi Wien Der jüdische Box-Club „Makkabi“ Wien hat seine Kampfmannschaft in den letzten Wochen bedeutend verstärkt. Der frühere llalbschwergewichtsmeister l, nub, der sich längere Zeit . als Profi in Palästina äufhielt, ist zurückgekehrt . und .hä! den Antrag auf Reamaleurisiening gestellt. Im Kampf um die seinerzeitige Aniatourmeistersebaft des. öslerreichischen Verbandes schlug er den jetzigen Profimeister Jriavlicek, Auch S c li I iln g e. r , der. derzeitige öster- . reicliische FJiegerigewichlsnieisfer,' der für den B. ('. Graf boxte,, hat-, sich wieder-tseim Makkabi allgemeldet. . . . Gerda Gottlieh österreichische Fünfkampfmeisterin Der-kürzlich hi W i e n ausgetragene Kwupf um die Landesmeisterschaft im Fünlkgmpf wurda eine sichere Beule der Hakoahnerin Gerda Gottlieb, die gleichzeitig mit 277,25 Punkten einen neuen Landesrekord aglstellte. Sie siegte vor Finni Weiss. Ihre hegten Leistungen waren 5,45 m im Weitspmng, 1.50 m ira Hochsprting und 26,8 in im 200-m-Lauf. Bar Koehba Presshurg in grosser Form Beim Aufschwimmen des Bar Kodiha Pressburg gab es einige hervorragende Leistungen, die besser sind, als die bestehenden Landesrekorde, als solche jedoch nicht anerkannt werden ,können, da der Verein vöm tschechischen Verband qualifiziert ist. Bade rle schwamm die 100 m Rucken in 1.13,0, und die 4X50-M- Freistilstaffel des Vereins kam auf eine Gesamtzeit von 1.53,0. Frucht gewann die 200 m in 2.23,0 und Abelos die 100 in Brust in 1.16,2. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiD in dieser Disziplin erheblich zu verbessern, nicht ein geordnetes, systematisches Training haben Der vielseitigste Aktive de« Sportbntfdes und wahrscheinlich des jüdischen Sports überhaupt, der Stuttgarter Erich Klaber, dessen Namen man auf unserer Liste in fünf verschiedenen Disziplinen vertreten .findet,. führt 3m Diskuswerfen mit der neuen S[iortbundrckordleistung von 35,62 Mete. Während Burg, der Vorjnbrserste mit 33,035 nicht über den fünften Platz binauskam, llelegte - Rrmenhauni, Sportgruppe Münster, mit. 34,935 den zweiten Rang vor den ' beiden Makkabileuteü Hermann (33,25). und Hellfeld, München, (33,11)._ (Hin. flrMu9»atlf««ta (olgt) Sport der Woche Rheinland-Westfalen Internationales Boxen in Köln Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens.veranstaltete der IBC-Makkabi Köln einen Boxkampfabend, der durch die Teilnahme von vier Boxern des Box-ing-Ulub Esch-AHette (Luxemburg) einen internationalen Charakter erhielt. Als die Kämpfe begannen, war die Rheinlandloge bis auf den letzt.en.,Platz gefüllt/ , . Im cinicitchdcn Flie^rnK'iwii'htskrinipf zwischen Waav II-'Essen') und Wo/.niak iKiiliu zeigten sich die Gegner, gleicliwertijf’, und. das Urteil „Unentschiedeu-1 cm (.sprach dein Kampfvcrlauf., Im Bantaiagewicht Lrewann Cuhrn ''Köln) k'vcii Hnyiiiann II (Essen) huch nach Punkten. Iin Federgewicht erzielte der E'sener Hauser einen leichten Punktsieg über Kuuuner ' Kulm, wahrend im Leichttrewicht Läufer (Köln) sich imcen Reifer iEssen 1. pleichfalls nach Punkten, dureb- ■"t/.cn konnte, Emen harten, aber fairen Kampf lieferten sich die Weliersrewiehtler Klinger (Köln) und Waae I 'E-seni, die sieh nach drei ausireniiehenen Runden unentschieden trennten. .Nach der Pause kletterten als erste Largf- (Esch) und der neue Mäkkahi-Moister im Fliegenzewieht^ Schindler (Köln), durch die Seile. Heide Kampfer zeigten, besonders im Nah kan, pf. ansprechende Leistungen. Schindler litt zum. .Schluss stark unter Luftmangel, und der Luxemburger erhielt den verdienten Punktsieg zuiresprochen.Tjn Bantamgewicht musste Barterer (Köln), der seinen 50, Kampf bestritt, gegen Ziiee.trolli (Esch) pclfwer kämpfen. Der Kölner suchte gegen den an Grösse und Reichweite überlegenen Gegner den Nahkampf, so dass dieser: seine körperlichen Vorteile nicht ausnutzen kpantq. Sifger nach Punkten: Barterar. ■ v:. ' ■