Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 43 (22.10.1936)
- Date
- 1936-10-22
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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^. .bar vollkommen non auf'gebaut werden. Mit 5 :1 kamen |<T> M.-Gladbachcr nach tadellosem Spiel zu einem \vnln verdienten, aber im Ergebnis viel zu höhen SiegS ■W c i t 4 r c Ergo 1. n H s c s ITV Köln II- . Bonn II A: 4 <1:2: I I V Köln 1. Sehiiler—Bonn .“Schüler 4 :l\(3 : Ol; I )iis«>M.orf. Schüler-^M.-Oladbali 1. Schüler U :\t0;2/;'.Krefeld II—Neuwied II 0:0. Bezirkswetlumen “'hr'Aachen Vor etwa 150 Zuschauern veranstaltete die Sportgruppc* Aachen die Bezirksmeisfersrhaften im-»Geräteturnen. Die Kämpfe, die zum erstenmaf^seit Bestehen des Sporthundes dnrehgeführl wurden, verliefen .glatt - und reibungslos. Die Meisterschaften, wurden in Form eines vNeunkampfes ausgetrageih Jeder Teilnehmer musste am Reck und Barren je zwei .niichtiüjungen und eine Kürübung, eine Bflicht- ~ und eine Kürübung am Pferd und eine Freiübung ausführen. ■ Von der hürhsterreichbaren Zahl von 180 Punkten musste mau %, also' 120 erlangen, um Sieger zu werden. . ' Besonderen' Beifall fanden die Uebimgcn' der Oberstufe, wobei .vor allem die schyviepfgi-n Kur- Übungen von Mo sc-'s (Bonn) gefielen. Mit der guten Leistung von 163 Punkten wurde Moses,wie erwartete Sieger. Zu erwähnen, ist auch die Leistung des 39jähiigeh "Koblenzers -Meyer, der sieh zwar nicht plazieren konnte; aber ein für sein Alter bcaclit- . liebes Können zeigte. Die Veranstaltung wurde umrahmt von 'Vorführungen einer Köln-Aachener Damenriege am Barren und einer Aachener Jugendriege am Qncrpförd mit Federsprungbrett, Mit sauber ausgefiihiftem Keulenschwingen erzielten die Kölner Damen starken Beifall. Ergebnisse: Oberstufe: 1. Otto Moses (Bonn) 163 Punkte;.2. Kurt Berg (Aachen) 145 Punkte; 3. Leo Salmang •'Aachen) 140 Punkte; 4. Alwin Cähn (Köln) 131 Punkte; 5. Fritz Marchand (Köln) 132 Punkte: 6. F. Oottlieb (Aachen) 126 Punkte; 7. Josef ,balmang (Aachen) 122 Punkte. Untrr- 'stufe: 1. Adi Schnitzler (Köln) 119 Punkte; 2. Paul Israel (Köln) 141 Punkte; 3. Max Baum (Aachen) 139 Punkte; 4. Otto Marx (Köln) und Rolf Levy (Köln) 125 Punkte. - O. M. Südwestdeutschland Erste Reiterkämpfe des Schild Frankfurt Eine ausgezeichnete Leistung bot am 18. Oktober die Beitabteilung des Schild Frankfurt a. M. Vor einem’kleinen Kreis geladener Zuschauer wurde», wie der Leiter der Veranstaltung, Erich Birkenstpin, besonders betonte, nicht etwa besondere Leistungen ausgewählter Fortgeschrittener geboten, vielmehr nahm die gesamte Abteilung, teil. Sn sah man z. B. ein Springen von Anfängern, die noch niemals eine ltiirde genommen hatten. Anfänger wie Fortgeschrittene, bewiesen .jedoYli, dass in dieser Abteilung -vorzüglicher Sport getrieben wird, Ein Dressurreiten für Anfänger unter Leitung von Dr. Schwab gewann Speyer, zweite wurde Frl. Ca.hn. Die beiden Jüngsten, Margrit Palm .und E. Kaufmann, die überhaupt einen fumosen Besamteindruek'hinterliessen', zeigten, dass nicht, nur das Feiten, sondern auch das Allcinaufsa.tteln geübt werden will und leichter aussieht, als es tatsächlich ist«. Das paarweise mit grossem Können ausgeführte, 12er Musikreitcn, von Birkenstein geleitet, wurde mit Begeisterung ausgenommen. Für die leichte (L). Dressurprüfung'sind dieselben Bedingungen gestellt wie für" das bronzene Reiterahzeichen. Frau Kifntnrowiez siegte vor Oriinchamn, die mittelschwero (M) Dressur Wurde ausgezeichnet von Dr. Schwab und Birkenstein vorgeführt. Die Tücken der Besehiekliehkeitsprohen im Bymkhana mit AVasser- . gläsern. Regenschirme» und Mänteln lösten grosse Heiterkeit ans, ebenso das. -abwechslungsreiche Sehleifenreiten, hei dem zwei Reiter versuchten, dem Fuchs den Schleifensehnmck ahzujag.cn. Die vorbildlich abgewickelte. Veranstaltung wurde mit Springen beschlossen, hei dem die Anfänger mutig herangiugen. Inbüiicm schwereren Parcours zeigten die Fortgeschrittenen ihre Kunst. Anfänger: 1. Speyer: 0 Fehler 49 Sek.: 2. Oppenheim: 6 Fehler, 59.2 Sek^ 3. Posen: 3 -Fehler, det ScüiedstidUe t sptM... ii. Sportliche Erziehung aller aktiven und passiven Sportler ißt in erster Linie Vorbedingung für den einwandfreien Kampfverlauf aller Sportarten. Hauptleidtragender bei unsportlichem Verhalten von Spielern oder Zuschauern ist in jedem Fall die Idee des Sporte. Um das zu verhindern, gilt es'Ordnung zij schaffen nach dem Prinzip: Man treibt Sport um des Sportes willen.. Erzieht unsere Sportler.in diesem Sinne, schafft unbedingte Ruhe und Ordnung auf de# Sportplätzen und entfernt aus dem Sportbetrieb alle diejenigen Fanatiker, die detrErfolg ihrer Mannschaft um jeden Preis wollen, damit den Spiel»., gedariken r verzerren und ihm schaden“.: Die bessere' Leistung des Gegners muss anerkannt werden; denn fair und ehrenvoll verlieren ist Schon untere Jugend mutt zu fairem Spiel erzogen werden J'ut. Martin Dzubas, Berlin schöner, als einen Erfolg mit unkorrekten, Methoden zu erzwingen. . Der Fassballsport selbst und seine'Regeln kommen aus dem Mutterland des Sports, aus England, wo der Standpunkt ..Fair Play“ eine Selbstverständlichkeit ist. Der Regelgeber ist bei der Ausarbeitung der i ii t e r n a t i o n ale n F u s s b a 11 r e g e 1 n , die auf der ganzen Welt einheitlich Geltung haben, grundsätzlich dpvon ausgegangen, dass Fussball von anständigen Sportsleuten, die unter vollen, Körpereinsatz in fairer Weise'diese Art der Leibesübung betreiben wollen, gespielt wird. Deshalb nimmt die unerlaubte Spielweise den kleinsten Teil des Regelwerks in Anspruch. Die härteste Strafe ist der Aussch lu s s durch den Schiedsrichter. Die absichtliche Verletzung eines Gegners ist überhaupt nicht in Betracht gezogen,, da man dafür in England überhaupt kein Verständnis hat. Und würde es einmal Vorkommen, so würde man sich nicht* scheuen, ein ordentliches Gericht anzurufen. Typisch für diese Auffassung ist folgendes Beispiel: Als ich vor Jahren ein Spiel einer ungarischen' gegen »ine Schweizer Mannschaft sah, , dem ein erfahrener englischer Schiedsrichter Vorstand, ereignete sich ein peinlicher Zwischenfall: ein Spieler hatte seinen Gegger im unmittelbaren Kampf um den Ball absichtlich verletzt. Alles protestierte heftig und verlangte den Ausschluss dieses Missetäters, ohne dass der Engländer davon Kenntnis nahm. Als ich ihn sofort nach Beendigung des Spiels um Aufklärung bat, erklärte er mir: „Den Zwischenfall habe ich natürlich genau beobachtet, doch halte ich es für ganz ausgeschlossen, dass dieses Foul absichtlich geschah. Ein Sportsmann.verletzt keinen Gegner mit Vorsatz.“ Auf. meine Bemerkung, der Spieler sei als rücksichtslos bekannt, antwortete er mir, dass er dann nicht verstehen könne, wie der; Klub eineh solchen Menschen mitspielen lassen könne. Hat dieser Schiedsrichter nicht vollkommen recht? Ist es nicht Pflicht eines jeden Vereins, dieses ungeschriebene Sportgesetz streng zu achten? > ■ \ ' Der Schiedsrichter ist ausschliesslich dazu da, die Spielregeln zu überwachen. Dass er das unparteiisch tut, ist selbstverständlich. Wenn er sich nach Ansicht von Spielern und Zuschauern irrt, so geschieht das nicht absichtlich. Er hat den Vorfall von seiner Stellung aus vielmehr s o gesehen, wie er ihn entschieden hat. Auch ein Schiedsrichter kann sich einmal irren. In einem solchen Fall von „Schiebung“ zu sprechen, ist zwar schnell geschehen, aber nie zu verantworten, Man muss, wenn es das Schicksal will, in wahrem Sportgeist verlieren können. Eine Meisterschaft z. B. durch irgendeinen nachträglichen Protest erobert zu haben, hat immer einen bitteren Nachgeschmack und ist eines Sportsmannes kaum würdig. So will es auch der Regelgeber, der alle Proteste äusschalten will, soweit -sie mit dem Spielgeschehen Zusammenhängen. Kurzum: „Fair Play“ in jedem Fall — das ist eine Forderung, die jeden Fussballspieler angeht, in welcher Situation er sieh auch befinden mag. Das gilt in gleicher Weise für Aktive, Schiedsrichter und .Zuschauer. Moritz Fuchs, Leipzig. 1.12,2 Min.; Fortgeschrittene: 1.-Fritz.Schwab: 0 Fehler. 45 Sek.: 2. E. Birkenstein: 0 Fehler, 45,0o Sek.; 3. Rhscnthal: 4 Fehler, 48,6 Sek. L. B. Verbandsspiele in Mainz Am 18. Oktober empfing Schild Mainz die Mannschaften von Schild Worms zum Verbandsspiel. Beide Spiele endeten mit einem Siege von Mainz, dessen 2. 'Mannschaft mit 2 : 4 nnd-.dessen 1. Mannschaft mit 3:0 gewann. Damit steht die 1. Mannschaft von Schild Mainz nach Austragung von vier Spielen mit 8 Punkten und einem Torverhältnis von 18:3 an der Spitze der Gruppe. V. Schild Stuttgart—Itus München S : 1 Mit vier Mannschaften war Itus M ii n c h e n am 18. Oktober bei Schild S i n 11 g a r t zu Gast. Alle Kämpfe endeten mit.Siegen Stuttgarts. Das Hauptinteresse galt dem Spiel der 1. Fusshallmannschaften. München fand sieh sofort- und kombinierte immer wieder vor das Tor Stuttgarts. Itus spielte einen hervorragenden Flachpass, und es gelang ihnr, nach einer Ecke den Führungstreffer zu erzielen, der aber auch der Ehrentreffer bleiben sollte. Nach Halbzeit fand sieh der Reiehsmeister endlich und drängte min München in seine Hälfte zurück. Mit dem Ausgleich und dein gleich darauf erzielten zweiten Tor war der Widerstand Münchens gebrochen. Mit dem Endergebnis von 5:1 fiel der Sieg für Stuttgart allerdings zu hoch aus. 'S Weitere Ergebnisse: Fussball: Schild Stuttgart A. II.—Itus München A. H. 5 : 3 (8 :3); Schild Stuttgart Jugend—Itus ' München Jugend 5 :1. (0 :1); Handball Frauen: Schild Stuttgart—Itus München 5:2 (2:2). E. K. Hakoah Stuttgart klar überlegen Auf ihrem Platz in Degerloch trafen sich' Hakoäh'Stutt gart und Bar Kochba Mann« h e i nt zum fälligen F n s sb all-Punktespiel. In der 15. Minute erzielte Grünfeld durch einen wunderbar placierten Strafstoss das erste Tor. Bi» zur Halbzeit blieb das Spiel noch ziemlich verteilt. Eine Drangperiode Mannheims schloss nach dem Wechsel mit dem . Ehrentor ab. Bis zum Schluss, schoss Hakoah Stuttgart mit 7 :1 (1 :0), einen hohen Sieg heraus. Trotz des schlechten Bodens spielten beide Mannschaften einen technisch guten Fussball. Weitere E r g e bnis s e : Hakoah Stuttgart- Bar Koehba Mannheim II 1:1 (0:1): Handball Fr a u e n : Hakoah Stuttgart—Bar Kochba Mann- . heim 3:3 (1:2). - . E. K. Nordwestdeutschland Aller Art Sport in Hamburg Der jüdische Sport in Hamburg stand in den letzten Wochen im Zeichen der Kämpfe um den von der Gemeinde gestifteten Pokal, der nach harten Kämpfen vom Schild gewonnen wurde. Die Veranstaltungen, die am 18. Oktober ihren Höhepunkt in. den Mannschaftsspielen fanden, litten sehr unter dem starken Sturm und hatten daher auch leider nicht den Publikumserfolg aufzuweisen, den sie auf Grund ihres hohen Niveaus wohlvefdient hätten. Alle Kämpfe wurden mit vorbildlicher Fairness ausgetragen in einem .Geist, der für das angenehme Verhältnis sowie für die erfreuliche Zusammenarbeit zwischen den beiden /jüdischen Grossvereinen spricht. Im Hoc k.e y trafen sieh die beiden 1. Mannschaften. Das Ergebnis von, 4 :1 (1 : 0) entspricht dem Spielverlauf. Für; die junge Schild-Mannschaft ist dies der erste einwandfreie Sieg über die zur Spitzengruppe des Makkabi-Kreises gehörigen Blau-Weissen; in dieser Form wird sich für die, Hamburger kaum ein ebenbürtiger Gegner im Sportbünd finden. Hervorzuheben beim Bar Kochba ist neben dem mit vielem Glück amtierenden Torwächter vor allem der aus- , gezeichnete Mittelläufer, während dis Sieger eine ausgeglichene, auf allen Posten gut besetzte Elf Die Begegnung ° der 1. H a n d b a 11 mannschaften sah ebenfalls die Schildleute mit 4:1 (3:0) in Front. Der Kampf litt sehr unter dem starken Wind: erwähnenswert ist, dass der RjF-Sturm die zwei Tore« der 1. Halbzeit gegen den Wind, spielend, erzielte. Ein schöner und kaum erwarteter Erfolg für den Schild. In der Leichtathletik wurden folgende Ergebnisse erzielt, hei denen man berücksichtigen muss, dass auf sehr schwerer provisorischer Bahn (auf Gras) gelaufen wurde: . . 100 m Herren:. Kaeser (Schild) 11,8, Laboscliin (Bar . Kochba)' 12, Seligmaim (Schild). — S p e e r w e r f e n : Hermann (Bar Kochba) 39 Meter, Goldstein (Schild) 36,50, Hanauer (Schild) 36,50. — 4 X 1 0 0 m Herren: Schild 50,9, Bar Kochba 51. — 4 X 100 m Jugend: Schild 53,3. Bar Kochba 55,8. — 4 X 1 0 0 m A. H.: 1. Bar Kochba, 2. Schild. — 4 X 1 <f 0 m Damen: Ba'r. Kochba. 60,6. Schild 62,3. — 4 X 1 00 m Mädchen: Schild 62,2, Bar Kochba 64,4. - „ Im Kegeln, da« am Sonntag in der sehöneni Hamburger Kegelsporthalle ausgetragen wurde, "errangen die Schild-Vertreter den Sieg mit 75 Holz Vorsprung. Im T i s c h t e n n n f s gewann der Bar Kochba, trotzdem die-beiden Spitzenspieler des Schild sowohl ihr Einzel wie auch ihr Doppel erfolgreich-beenden konnten. . . * P. H. Das Fussball spiel, das die Sportgruppö Beut he n I gegen die Sportgrupp'e Breslau I kürzlich in Beuthen austrug, musste, wie .wir aus oberse-hlesischen Sportkreisen erfahren, acht Minuten . vor Schluss infolge schlechten Wetters und der hereinbreehenden Dämmerung in gegenseitigem Einverständnis der beiden Spielführer abgebrochen werden. " Der Sportbund .des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten führt in Zukunft; den Namen „Schild“, Sportbund dys .Reichs«, bundes jüdische^ Frontsoldaten. Aus den Familien 3)1 ab«; 3! » H)f ch i I b (Rotenburg. n»Ibo) wurde . am 21. Cftobcr 80 Andre alt. Frau . Henriette (5 o 1) n ged. Mannheimer Gängen) feiert am 23. Oktober ihren 70. Geburtstag. — Nathan Haas' (früher Rülzheim, jetzt Tüsfeldorf) wird am 24. Cftob« 60 Jahre alt. — Iutiii? A. 2 o e b (Uranff»rt a. M.) begeht am. 25. Cftober feinen 85. Geb»rt->tag. — Mar 21 n g r e s; l'Henthen. O.-L.)" Voll-, 'endet am 26. Hfl ober fein 70. 2eheu->jahr. — Leopold L e h r (21achen) wird am 28. Cffbb« 70 Jahre alt. — “Mar A a hi fei, (Berlin Bharlottenburg) begeh! . am 31. Cftober . feinen 70. Geburtstag.- — Gustav A w i 11 c n b erg und Frau geb. Cppenheiin (“Berlin WW feiern am 25. Cftober ihre goldene Hoch., zeit. — Bernhard 2 ,f> > e!i n g e r ..und jvrnit 'Sara geh. 2lndorn «Naumburg “Be,., tiafiel) feiern am 26. Cktvder ihre goldene Hochzeit. Josef Liepmannssohn-Minden (Westf.) gestorben Im §eptember diese? Jahre? verschied eine? der älteste» Blitgliedcr de? 6.B.. ci» eifriger . Bersediter seiner ,/dee. eine starke, zielhewusite Lchrernalnr. der Prediger der Lhiiagogengemcinde Minden in Wensalen, Ivsei ^iepmann?svhn. im 85. Vrhencjahre.. 6r entflammte einer hekannten^ w'ostfälifdicn Lehrerfamilie, -fei-h Bat er. war ein ' Gelehrter und LchriftfleUeri dessen Wirten in die Zeit-der Rufäugo der' L'man.zipation der . Inden in Deutschland siel. Der Geilt de? Bater? beseelte . auch den >§ohn und führte ihn schon-früh in. die Reihen der l5.-B.er. 42 Jahre hat er der Gemeinde Biindei) gedient. Der grvsien “Anteilnahme an dem Berliist. den in->bcfondere die Dh»ago«;ei!geiueinde Bünden helrof'en hat. gah Prediger K atzenstein (Minden) bei der Tranerscicr in der Dhnogoge Anedrnck: Rektor B n ch h c i in (Dortmund) «schiiderte den Berlufk der 1'ehrerscttaft Rheinland?' und WeN'älen?. zu dessen Begründer» und Borstand der Bcrflvrbene gehörte: Letwer L a z a r u? -----um den "IretwiX^uhhüL^ kvltegen. Reichsbahnamtmann!. R. Ehrlich Radi langem schwerem beiden ist Reichcbahnamtmann i. R. Martin Ghrlich dahingegangeii. (Zr. der in fast vier Jahrzehnte langer 2trbeit der Reichsbahn verbunden war und ' sich die Rnerfennnng von Borgefetzten und tzohegen im dienstlichen Und außerdiensüichen Berhatten errungen hatte. Jjat den Rnhestand iticht lange genießen kviiiien. Gr war ein Mann, den es stets nach Betätigung verlangte und der innerhalb des G.-B. seine Kräfte für die jüdische 'Allgemeinheit einsetzte. -Lein “Andenken wird von uns stets in Ghrcn gehalten werden. Postschlüsse nach Uebersee Vorbemerkung;: Diese Uebersieht erscheint wöchentlich. Sie ist ohne Gewähr. Postschluss für Luftpostsendungen ist in Berlin beim Postamt C 2, in Frankfurt/Main beim Bahnpostamt 19 oder Flughafen. Einwurt bei anderen Postämtern oder in anderen Orten bis zu 1 Tag früher als hier vermerkt. Jrauerfeiern für Ephraim Carlebach. Die beiden Hauptwirkungsstätten des in Palästina derstvrbenen- Leipziger Gemeinderabbiners Tr. Gphraim Carlebach. die Höhere Israelitische Schule und chie Gz-Chaim-Synagoge in Leipzig, vetanstalteten zu Ehren des Verblichenen, ein» drucksvölle Tranerseiern. Iteeeueeifeit 24. Cftober. 20 Uhr 30 Min.: Europäische Uraufführung brr" Ircitag-Abcnb-“2itnrgic von Jacob Wc,n-. borg (Rcw-stork) unter dem Protektorat-der Jüdischen Gemeinde. “Mitwirkende: Großer geinifchter l'hrir, Paula Lalvmon-Lindberg (Alt),-Julius Peiffachowitfch (Baritonh Erwin Iofpe (Crgelh Aln- - fikalifche Leitung: Ehemjo Winaver. Einleitende “Worte: Eliefer Ehrenreich. Reue Synagoge, ----..Oranienburger Straße. 30. 25. Oktober, 18 Uhr 410 Min.: Lchülerkvnzert, der Privatmnükfdmle Mar Dchlefinger und Annetiefe . 'Biviier-vCchlefiiiger. Haekescher Hof (Parterresaat), Rofenlyaler Ltratze 40—11. » 26. Oktober. 17 Uhr 30 Min.: Beginn de? Bortrag?- znklns nünf Vorträge» von.Kurt “Walter Gotdfchmidt über: ..Die “Welträtfet — und der “Versuch ihrer Lösung, durch Religion und Mystik, Pyitvfovhie und “Wissenschaft — mit besonderer Berücksichtigung von Judentum.- .Kabbala. und EhassidiHiuu?." Irauenktud., Aiarburger Ltraße 5. 20. Oktober: Berliner .Ktiltiirdiind. WillN- Bnfch- Yoff spricht Tichlnngcn von Tostvjewsti. Loge. 1. November. 17 Uhr: Jüdische Refonngemeindc. ..Lichter 'Rachmittag" zum Besten, der Jüdischen ° Sdimtrljirrrr-:— -.... ' Die Kiinstlerhilse der Jüdischen Gemeinde sndst für einen, 'ich in schlechter wirtschaftlicher Lituativn befindlichen'jungen, sehr befähigten “Maler ein Zimmer oder .“Atelier in der ' Gegend Zoo— Wittenbergplatz da? entweder uinson't oder gegen geringes Entgelt zur Berhigniig gestellt wird, ferner tür einen krieg?- befchädiglen Künstler kostenlos ein' Klavier. Angebote erbittet die . Kinp'fleryiUe', Berlin-Ehartottcnburg 2, hantstratze 159. . . Nordsnivfili» a) Seeweg 26.10. ab Berlin; 26.10. ab Hamburg 19 Uhr („Queen Mary“ 28.10. ab Cherbourg); 2.11. an New.-York 29.10. „ „ : 29.10. „ . „ - 19 Uhr („Europa“ 30.10. .. Bremen); 5; 11. ' „ b) Luftweg (Luftschiffverkehr und’Nachbringeflüge finden während der Wintermonate nicht statt) Siidamexika . a) Seeweg 22. 1.0. ab Berlin: 22.10. ab Hambg. 19 Uhr (Schiff 14.10. ab Boulogne); 9.11. an Rio; 13.11. anBuen. Aires 26.10. ... 27.-10. „ ... 9 Uhr (Schiff 29.10. „ Genua); 10.11. „ „; 14.11. „ . b) Luftweg 24.10. ab Berlin 9 Uhr: ab Frankfurt/M. 13 Uhr (Französische Luftpost); Laufzeit 5 Tage 28.10. ., „ 11 Uhr; ,. „ 18 Uhr (Luftschiff „Qraf Zeppelin“); „ 3 „ (Zutchlag auf Auslandsporto nach Brasilien l,25^RM für je 5 g; nach Argentinien 1,50 RM für je 5 g; Luftschiff an Stelle von Flügen der Deutschen Lufthansa; Leilvermerk: „Mit Luftschiff nach Südamerika*) Südafrika ’’’ - a) Seeweg 22. 10. ab Berlin 17 Uhr: 22.10. ab Köln 21 Uhr; 24. 10. ab Southampton (Schiff);^16.11 an Kapstadt 28.10. 23 Uhr; 28.10. .. Hamburg 19 Uhr; 30.10. „ ' *( .. ); 1611. „ „ ( * über IValfischbai und Lüderitzbucht. — Von Kapstadt in 30 Stunden nach Johannesburg und Pretoria) b) Luftweg 23.10. ab Berlin 22 Uhr 15 Min.: 23.10. ab München (Bhhnp. Amt 1) 24 Uhr; Laufzeit 8—9 Tage 27.10. „ 22 Uhr 15 Min.; 27.10. (Bahgp. Amt-1) 24 Uhr: 8—9 „ ’ - (Zutchlag auf Auslandsporto 35 Pf. für je 5 g) Palästina ’\ a) Seeweg 23. 10. äb Berlin 10 Uhr: 23. 10. ab Hämbg. 15 Uhr (Schiff 25.10. ab Brindisi); 29.10 an Haifa 26. jür .. ' 13 Uly; 27.10. ,, München 9 Uhr (Schiff 29.10. „ Piräus); 31.10. 27. IO.' ... „ 13 Uhr; 28.10. ,. „ »‘Uhr (Schiff 29 10.- ... Brindisi); 2.11. .. Jaffa b) Landweg 23.10. ab Berlin 13 Uhr: 24.10. ab München 9 Uhr (über Belgrad—Istanbul): 28.10. an Haifa 2-\ 10. .. ... . 13 Uhr: 26. 10. „ „ 9 Uhr l .. •„ ); 30 10 28.10. „ . „ 13 Uhr; 29.10. „ ,. 9 Uhr ( „ „ , ); 3'n’ - /. (Leitvermerk: ..viaBclgta3--Ti c) Luftweg 23.10. ab München (Bahnp. Amt 1) 18 Uhr Laufzeit bis Jaffa 2 Tage Berlin ■ - , 6 Uhr: 21.10. ab München 18 Uhr; Berlin 10 Uhr „ „ , München 18 Uhr .. Berlin 6 Uhr , . Berlin 10 Uhr; 29.10. ab München 18 Uhr; " , (Zutchlag au) Auslandsporto J0 Pf fw je 5 g. mindestem 15 Pf.)