Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 42 (15.10.1936)
- Date
- 1936-10-15
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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3. Beilage c-v.. Zeitung OIE JÜDISCHE GEMEINDE Nr. 42 15. Ökt. 1936 JÜDISCHEN AUGEHEINEN Y/ %./// Jüdisches Lehrhaus — 1936 Feiertagscnde — Saisonbeginy: die Tage dieser Woche' haben etwas vom Automatismus einer solchen Auseinanderfolge/ . Tie . - durch die vierwöchige Kette der Herbstfeiertage über die Grenzen des bürgerlichen JahresrhythmuS hinaus gedehnte Ruhezeit bricht brüsk ab. und überall wird mit der Kraft aufgestauter Mille neue Aktivität spürbar. Im Wettbewerb der Peranstaltungen. die unterhaltend oder belehrend, aufrüttelnd oder bestärkend auf den jüdischen Menschen der Großstadt/ cinzuwirken sich bemühen, kündigt auch das „Jüdische LehchauS" seinen . neuen, Arbeitsplan an. ' Das „Jüdische Lehrhans" - — eines von vielen? Als nach Kriegsende Franz Rvsenzweig in Frankfurt a. M. das jüdische Lernen in westeuropäischem Geiste zu erneuern unternahm, war die Situation von der heutigen' grundlegend verschieden. Damals galt es, in die Gleichgültigkeit, die der jüdischen RückbesinnuNft überhaupt im Wege stand, eine Bresche zu schlagen. Alan hatte kein Verständnis-für ein scheinbar so anachronistisches Beginnen,. daS darin bestand, einer mit Bildungsgut gesättigten . bürgerlichen Welt Bibelstunden und Hebräischlern'en „mifzüdräirgcn". Nur sehr zögernd und durch mancherlei „TrickS" und /.Attraktionen" wi* *- wissentlich angezogen, fand man den Weg und schuf so strebend-widerstrebend mit anr Werke Franz Rosenzweiczs. Es entstand und bewährte sich.im Widerspruch zu seiner Zeit, so wie die-große Alasse sie formte und verstand. Daß eS trotzdem kein Experiment blieb, nicht daS einiiurlige Zufallsgescheuk eines ein-" maligen Menschen, das macht Rosenzweigs eigentliche Größe aus. In Wirklichkeit kämpfte nämlich Nosenzweig nicht eigenbrödlerisch-rechthaberisch gegen seine Zeit, > sondern er. bahnte ihren verschütteten Quellen einen Weg ins Licht. So tvurde er . 5as Sinnbild einer jüdischen Umkehr, die in ihrer Freiwilligkeit und Stärke''ein Ruhmesblatt in der Geschichte des westeuropäischen. Judentums.geworden ist. Heute sieht es anders aus. Jüdische Um- ■' kehr und jüdisches Lernen sind nicht mehr Er- , gebnisse freier Entscheidung, sondern das einzige, was uns übrigbleibt. Tie Zeit, die einst überwunden und' geführt'werden mußte, hat die Kühnheiten von gestern zn Selbstverständlichkeiten von heute verflacht. Tie Zielen zu denen einmal die Revolution der jüdischen Ernst Lochner & Horkheimer Frankfurt a. M., Liebfrauenberg 39 I. Original englische Herrenstotte Wiedergeburt 'ausbrach, sind die Plattitüden und Phrasen im Munde der Viel zu Vielen geworden. Man fühlt sich heute jüdisch saturiert, wie man es einst mit den Bildungsgütern -der westeuropäischen- Umwelt war. Im Jahre 1943 und noch im Jahre 1934 sah es zwyr-so aus, alS sege dieses Zwangsjuden-- . tum, das von außen'über uns chereinbrach, wie ein Sturmwind über uns her, der alles Morsche über,hen -Haufen werfen und die * Tore unserer Herzen weit" aufreißcn würde. Es ist aber in 'vielem anders gekommen,- weil in Lebensüngst und Aufbruchstiminung'auch der Geist-nicht zur Ruhe findet. Geblieben ist ein hartes Muß. das schwerfällig, zögernd zn den Tingen hindrängt und schnell wieder - zurückprallt, wenn irgendeine" Aeußexlichkeit m. der' Form des Targebotenen die rasche Kritik heräuSsordert. Es wäre fälsch, mm etwa kurzerhand alles abzulcugnen. was uns die letzten Jahre an Zeichen tatsächlicher . Rückkehr zum Judentum gebracht haben. Was. bleibt und welche Keime für zukünftiges jüdisches Leben sie -in uns gelegt haben, wird erst eine sehr viel spätere Zeit gültig 'feststcllcn können'. Soviel aber darf gesagt werden: die innere Bereitschaft, sich dem jüdischen Wissen, das verblaßt war, wieder zu offnen. war nicht groß genug, um die. Massen wirklich und für die Tauer an seine Suellen heranzusühren. Tie Folge des von allen Seiten in Fülle Targebotcnen beginnt sich in äußerem Uebcrdrnß zu zeigen bei unveränderter innerer Unberührtheit. , ___ ■ Tas. ist die pspchologische Situation, mit der das LehrhauS bei Beginn' seiner Winterarbcit 1936 zu rechnen hat. ES wäre fehlerhafter Illnsionismüs. sie anders darzustellen. Die Anfgabe. tzie ihm aus ihr erwächst, hat sich in dreifache Richtung zu erstrecken. Erstens: der Hohlraum , zwischen: der jüdischen Phrase und der j ü d i s ch e n W i e - der v e r w u r z e l u n g ' muß"' ausgeiullt werden. Rur" scheinbar, schwimmt auch daS LehrhauS auf den Wellen der. sv- . genannten' jüdischen Konjunktur. In Wirklichkeit vermeidet es streng jede zu Kicllts verpfliclitende Stimmungsmache. Es iitrl’t das Judentum gerade dort auf. 'wo eS verpflichtet:, bei den Quellen, die Rachfolge fordernund Beispiel geben. Das. Lehrhaus will die '--Stimmung und nutzt die Stimmung. Es verfügt nicht — leider! über Atittel, zur zwangsweisen Heranholung von Hörern und weiß deshalb, daß es aus eine gefühlsmäßige Ausnahmebereitschaft an- . gewiesen ist. Aber es sucht diesen flüchtigen Zustand, in einen dauernden nmzuivandeln. indem es ihn mit Wissen unterbaut. Es. will die, die ihm aus unkontrollierten Bc.lveggründen ziiströmen, für immer als Inden in Pflicht nehmen. Seine Wissensvermittlung zielt in den .Kern der Menschen. die sich ihr erschließen. Es will immer noch und immer wieder die große Erschütterung wachhalten, die über uns kam, als die Welt, in der wir gelebt hatten, sich verschloß und die jüdische sich neu vor -uns auftat: die Erschütterung mit ihrer ganzen Schwere, ihrem ganzen Schmerz und ihrer ganzen Hoffnung. Izn einer Zeit, in' der sich mühsam Tag an Tag reiht und jüdische Werte drohen zu Etiketten zu werden, mit denen maü seine innereAusweglosigkeit überklebt, ist das ein Anliegen - kühn und unzeitgemäß genug, um dem 3!amen des Lehrhauses die Würde'zu rvahren, mit der es einmal Rosenpoeig umgab. Qhne Rücksicht.aufTronjnnktur und'-'Gegenkonjunk.- tur, die sich sin .unserer von .Kurzschlußreaktionen geschüttelten Zeit schon wieder anzuzeigen beginnt, ist diese Arbeit der Anreicherung mit verlorener jüdischer Substanz zu leisten. Das Maß ihres Erfolges wird einer der Prüfsteine'sein, an dem sich die lebende Generation über die Art auszuweisen hat, in der sie ihre Epoche bewältigt. £>• Aber dieser jüdischen Richtung der Lehrhausarbeit stellt sich mit immer stärkerer, initerer Notwendigkeit eine zweite an die Seite: sie zielt aus den Anschluß an das geistige Geschehen u m uns.- Aus diesem Gebiete gilt das vorher für die jüdische Arbeit' Gesagte in -voller. Umkehrung: die Selbstverständlichkeit von gestern ist zur Kühnheit' von heute geworden. Als wir in wachsendem Umfange vom Mit t u n an dem geistigen Schöpfungsprozeß ^der Umwelt ferügehaltcn wurden, wurde es uns aus eigenem Willen auch mehr, und mehr zu Gewohnheit, die rezeptive Anteilnahme cinzuschrcinkcn oder ganz cinzustellen. Und oft genug wurde diese scheinbare Folgerichtigkeit eine billige Ausrede vor uns selbst: wir dünkten uns stolz und waren in Wirklichkeit nur träge. Tenn.: die Umwelt, bietet sich uns 'heutenicht mehr so willfährig dar wie zu" Zeiten, in denen -vir^üns' einS mit ihr fühlen durften. Wir müssen sie uns heute, .da wir mit der Wucht einer Naturgewalt wieder zu Juden gemacht worden sind/ nach Franz Rosenzweigs Wort „jüdisch begegnen" lassen. Tas'bedeutet. daß .wir auch da und gerade da, wo wir geistige Werte, die außerhalb des - jüdischen Bezirks gewachsen sind, in uns ausnehmen, ihnen als Juden, im deutlichen Bewußtsein einer Konfrontation gegenübertreten. Es bedeutet aber vor allem, daß wir ihnen gcgenübertreten. Bei der höchst problematischen. Gestalt des heutigen jüdischen kulturellen'Lebens ifteilte „splendid isola- _tion" nicht durchführbar. Wir haben, uns Vor unerlirubten ..Grenzüberschreitungen" streng zu hüten. Aber tun der Fortbildüng unseres - indischen AlenscheütumS willen ist es nicht' nur erlaubt, sondern gefordert, in den Bereich innerhalb unserer Grenzenso viel europäisches Bildnngsgut - hineinzunehmen Und zu verarbeiten, wie dazu nötig isi, ein Atensch . uitserer Zeit zu bleiben. Sdivn beginnt allent-. halben ein Aiangel an Wißen in unseren Reihen, spürbar zu werden — nicht nur in der Jugend, der die Rot und eine falsch verstandene Radikal-Umschichtung den Zugang zur Bildung"vcrs.perren. sondern auchin den älteren Schichten. die zwangsläufig oder schuld-! Haft der- Verengung anhcimfallen. Hier setzt die zweite Ausgabe des Lechrhauies ein! Sie war zur Zeit seiner Reubegründung durch Franz Rvseuzweig nicht vvrailsziisehen. Aber ' wenn je eine Fortentwicklung Züge seines tveiftes getragen har, so nmß.es von dieser, gelten. ' Es war bisher von zwei unmittelbar zu beschreitenden Wegen der Lehrhausarbeit die, Rede. Ein dritter wurde -jüngst von Ignaz Alapbaum in erneut "Aussatz „Qrganisativn -der TiasPora" (ITer Morgen"." Innr .1936> -- gewiesen. Seine Forderung bestand darin, das Lehrhans -zum Schauplatz der n n p v - _ l.iti f elf - g e i ft i g c n A n s e. i n an d e rsetznng nber alle die Fragen zn erlieben. .'die- ..das 19/ Jahrhundert dem -Illdeutmn.gestellt hat. Roch brennen alle die Gegensätze -zwischen t»iMi verschiedenen Antworten.ans diese Fragen mit der Hitze von Par-tei'meimingen iw rnns. Aber diese Jahre des Uiubruchs und Abbrnehs beginnen, sie zu länL»kn und zu klären. Ganz langsam im Verlauf des Länterungs- und Klärlingsprozesies werden sich die Kämpfe zwifchen- Qrtlivdvrie, und Liberalismus.' zwischen Rationälisnuts. Glaubensjndentnm aü'd ihren unzähligen Uebergängen in amferem Bewußt- ' fein von bestimmten'Mensche,lgrnppen, Vereiiisvvrständen und Presseorganen loszulösen beginnen, die-ihnen in ilirer^zeitlichen Gestalt ..das Gepräge gäbeiu Hinter, konkreten Perfönen, die wir bejahten oder ablehuten. hinter Polemik und kleinlichem Streit werden die großen Eusigkeitsfragcn auftanchen, die der Eintritt in die europäische Welt dein' Judentum-gestellt'hat, und die verschiedenen - Antuwrten. die gegeben 'wurde»./.werden,- ihrer allznmenschlichen Zutaten, .euikkoidet, eingehen in ein großes geistiges Gespräch. TaS Lehrhans zu dem gesdsiältlichen Qrt dieses Gesprächs zu nmchen, ist die dritte Forderung, die gestellt wird. Ihre Erfüllung ist nicht uue die der beiden anderen eiiu Sofort-. "Programm: sie..kann nur das Ergebnis der "Arbeit vieler Jahrzehnte fein. Wir sind heilte schwach und klein,, und unsere praktische. Planung lvagt sich in solche Zeiträume nicht' 'hineinzudenken. Aber in voller Erkenntnis '- ibrer llnznlänglicchkeit darf sie sich, in jedem Augenblick als Stadium einer geistigen Plänung fühlen, die schon einmal', in: einem. Undurchsichtigen Abschnitt der jüdisd>en Gesd)ichte, im Iabpe de^.ersten christsichen Jahrhunderts. dem Judentum half, eine seiner größten Katastrophen zu überdauern. . I)r. I?v». Keiebm»nn-.sunp:mn.nn. Das jüdische Lehrhaus Berlin (M. 'U Marbn'rger, Straße -V>, >zibt seinen "A r b e i t » p I a n für das konnnenbe Wintersemester 4936/N7 heraus. In der nun scheu Iraditienell gewerdenen TennerStan-Vertraasreihe werden dieses Aial - unter zwei Lbertl,einen Juden in Llleltstädten und der "Begriff der Anterität behandelt. Tie 'Aer> .? tragsreihe „Inden in ^Weltstädten" . wird eeii Sachkenneri, behandelt werden, die in der vage sind, die.-Problewe nnd das Leben der» Inden in Ierivalem, Warichä», London, Buenos Aires und .Aew-"hork unter: dem Ersichtsviinkt zn sehe». >vie er d,crch die Lage der. Iudenhcit in Teutschland .-'geneben ist., Tte unter dem Titel „A n t o r itat" gehaltenen Wwträge iverden den Begrits der JHb Meüe tUmmet! Nur 33 Pfennig im Monat I kostet die C.-V.-Zeitung. Wer sie I noch dicht regelmässig liest, [bestelle sie mit diesem Bestellzettel. Senden Sie mir bis auf Widerruf die C.-y.-Zeitiing 66 Pfennig für November und Dezember zahle ich bei Vorlage der Postquittung an den Briefträger.. Die beiden letzten Oktobernummern werden mir gratis geliefert. Ort: — Ausschneiden und mit 3 Pfg. frankiert (oder au«J> unfrankiert, senden an.! C.-V.-Zeitung, Vertrieb, Berlin W 15. Emser Sfr. 42, J 2 Oliva 8141. Autorität in^heiondere nach .der Richtung m "Willen-Aüldiiing- und I-ühruNg usw. darstellen. Hier wird als. erstes - -ein Portrag über das ß'idische Gesetz gehalten iverden. dann die Frage Eltern und Kinder. Lehrer und Schüler' eröttert. die Frage der Autorität'im -gibuzz ' dargeßellt und schließlich -das geiamte Gebiet'der Autorität und /Gemeinschait dargelegt werden. Alle diese'.Borträge ivllen grundsätzlich keinen Tisknsnon-'toü I.iesern. sondern den Hörern Anschannngsinaterial vermitteln. Eine ziveite Porträgsreilse. die Montag-r-reihe. . ivird zuerst G e st a l t e n d eje' P i b e. l von'Moses bis Jeremias enthalten mid dann sich mit j >", d ich e r U n l t u r g e tri, i rl, t e betauen. Tie «Gestalten der Bibel iverden nicht 'nn -Hiiiblick a»i die einzelnen Taten und Stationen eincs Lebens, sondern unter dem Gesiriitsvnnkl. der. geistigen Gestäkt' der betresienden Person nnd in ihrem Fvrtivirken. behandelt werden. Tas Thema „Indnrize Knl.tiirgesri,ichte" wird ve.rsclßedene' "Mvgliri)keiten eines jüdisch-kultnrellen Lebensstils, so'wie er in den verschiedenen Zeiten und an den oersclnedenen Lirten zum Ausdruck ge« lominen-u'U das-Lebe» des ßiiden in den betreffenden Ieitranmen an fiel,.' an'i-zeige». -- Tie A r b e i t s g,e m e i n 1 el, a f t e n n nd in diesem Ialirmehrdenn je auf die Bedarinuie. des dem Lel,rl,aiis ei-t>tl>rnngs<zeiiiafi .znfll-oiiienden Pnbtili'inis bereelinet. Ihre Z,al,l ,ft.eingeiel,rankt worden. - Insgeiaint gibt.es nur NU Ac>'e>'tsgemein- -sehaften. die Ül,einen a>is der jndiscl,en Lehre, Palaflina. Aiilnrllinde. >'"»efel>,ct,le,- Geiellfriiaftsfnnde. Plüloiohlüe, 'P'nri,ol-ogie. lülden-de .lluiist. Literatur und "Nlnfik hehandeln. ß,n erioähnen ist. eine Pielzalil von -Tnraehkiirien. die die'-es Mal die rharakteriNische Anzahl- >>onerreichen: Gevlant ist. daß ini diefen c pitnl,fnrien geiclilvssene^ t"niiv,'en von .Plitgliederi, indilcher Lrganii'at-ionen leilnelnnen. 'si'eitere Unrie .sind der sansmannifcljen Forlbildiiiig" geioidnn-t. Eine, ioissenschast!iri,e Arbeitsgen>einsct,aft wird interessierte Pienscl,en zn'ammenf>isfen. die Gelegenheit Haben ioerden. hervorragende Tariilenner iiber Lvezialthemen zu Horen. -- Tas SeiNester^ heginnt am Der ökfentücli-recbÜiclle Lbsrslrtsr äer 6emem6en Von Max Birnbaum . II.') 2. Ravern. Artikel 1 des Religwnsgeiellsriicrftlichen Steuergeiepes vom .7. Juli l!»_'I lautet: .Tie Acliaion-gesellschatten. nnd Acligioii-- gemeinden >'Marr:. -.Nlutier- und Tochtergc.men,-- ' den > des vi'entliche» Hechtes sind befugt n:r ihre - ,-sweve gleichmäßige Anschläge f Umlagen >- ' zu den älecchr- und Landesllciiern nach 'ttlaßgabe - der n'laenden AeNnnmungeu zu erheben." Tas -t.cugionsgeiellfriit-istliri^, Stenergesetz nt l,!tT1_n.,!d M»-’7 neu gefaßt worden. Tabei in die Pe.ninunnng des Artikel l unverändert gebln'bcii. T,e:er Artikel nt schließlich auch gemäß Artikel des E.enenes nber die Nirriienflcner vom Ami i'-ieietz. und Pcrvrdnnngsblatt für den Freinaat. Bauern, Leite -t.'U) antrechterhalten worden. Rach Artikel 2 des Religionsgesellschaftliriien Abschnitt I erschien in Nr. 40 vom 10. Cftobet. 2tenergesetzes. . der gleiringlls . ansreriiterhalten ioorden ift, bilden, die Aeligivnsgeineinden der unter- Artikel l fallenden 'Uleligionsgesellfchasten ,.Lte>lerverbande".' .in dcc -Pegrlindnng zu dem »n-iel!. lPauerii'clier Landlag. I. Tagung Il, Peibrge l-'-JTeile ■), ist.ausdrücklich betont, daß als Steuerverbände -im. Siiuic des. Gesetzcntwnrss ..'-lleligiviisgemeindrii. nnd zivcir ohne Nncksiclsi ant die llnter.i'riüede ihrer inneren Berfasinng. nur anerkannt iverden. ivenn sie die Eigenicchatt einer. >!orver'ehasl des vffen-tlichen Reriilcs besitzen oder im Perivaltniigsiveg erivirkt haben." - Tie Bekanntinacliiing zinn Pvllznge des Gesetzes, iiber die Nirchenftener. vom Ll. Alai l'.tU.V l'enimmt in 1, Ziffer daß das,vie'eß auch an'- die Ifracüten Anioendiing .findet., nnd in L I-'!. daß die von den Finanzämtern eingehvbenen Umlagen rür die Israeliten an den Verband Layerlscizer Israelitscher Gemeinden abzuliefern / \