Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 42 (15.10.1936)
- Date
- 1936-10-15
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2277379-2278137-2278179--11249-2292296- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 42 Beiblatt Palästina-TTiiiscltaii der C.-V.-Zeitu^g 15. Oktober 1936 Ereignisse vor dem Streikende Die letzte Woche vor dem Abbruch des Generalstreiks in Palästina war bewegt von lebhaften ' Erörterungen um das Palästina-Problem, in allen beteiligten Ländern. In E n g l and' hat sich ein grosser Parteikongress,'' dergegenwärtig in Edinbourgh tagende Kongress der B r i t i s li .'. Lab o.u.r-Pqr t y "in einer Entschliessung mit . dem Palästina-Problem befasst und ihre- Stellungnahme festgelegt: Die Labour-Party spricht sich, für die Aufrechterhaltung des englischen Mandates in Palästina aus und fordert von der Regierung, dass sie nach Niederschlagung der Unruhen die friedliche Entwicklung des Landes fördere. Die Aufrechterhaltung des Mandates begründet der Kongress mit dem Interesse an der Erhaltung des Weltfriedens, das die internationale Kontrolle Palästinas als eines Punktes - von höchster strategischer Bedeutung notwendig mache. Die Sympathie, die dem jüdischen Aufbauwerk entgegengebracht wird, kommt besonders auch in der Begründung dieser Entscliliessung zum Ausdruck. Die starke Bewegung, die „ das Palästina- * Problem sonst in der englischen Öe.ffent- ’ iTchkeit ausgelösfc hat, beweistauch eine Rundfrage, die die keineswegs palästinafreundlich gesinnte Zeitung „Daily Express“, ein Blatt mit einer Zw.eimillionenauflage, veranstaltet hat. Etwa 20 000 Leser sprachen sich für die jüdische'Sache aus, 10 000 für die arabische,'und überraschenderweise emp- ' fahlen 16 000 Leser die Rückgabe des Mandats über Palästina an den Völkerbund. Dass der Pälästinakonfükt auch auf einer politischen Ebene ausserhalb der inil Mittelmeer- ' hecken gegebenen Konstellation zu internationalen Differenzen Anlass geben kann, .wird aus den Veröffentlichungen in der amerikanischen Hearst-Presse ersichtlich. -Dort erklärt . Senator C o p e 1 a n d am Schlüsse einer Aufsatzreihe, in der er auf Grund seiner in den letzten Monaten unternommenen Palästinareise schwere Vorwürfe gegen die britische Regierung richtet, es sei für den Mittleren Osten und Palästina besser, wenn das Mandat an die Vereinigten Staaten übergehe. Schon jetzt habe Amerika in bezug auf-Palästina gewisse internationale Pflichten, und es könne sich deshalb der Aufgabe nicht entziehen, eine Untersuchung darüber* anzustellen, warum England keine Anstrengungen mache, die, etwa im Wege einer gemeinsamen Besprechung. der arabischen und jüdischen Führer, auf die Förderung eines dauernden Friedens abzielten. Im Anschluss an die Ausführungen Copelands bringt die—Hearst- Presse eine zweite Artikelreihe über Palästina, deren. Verfasser, Warren R. Austin, gleichfalls an der Studienreise amerikanischer Senatoren teilgenommen hatte. Auch-Austin erinnert daran dass zwischen England und. den Vereinigten Staaten in .der* 1924 abgeschlossenen Mandatskonvention eine internationale Abmachung über - die.Mandatsfrage gegeben sei.- DieseVerechtigo- Amerika auch formell, die Lage,in Palästina zu untersuchen und- Forderungen und Beschwerden nach Abschaffung oder Aenderung des Mandatsverhältnisses zu überprüfen. Auch der Völke-rbund hat sich unter dem Gesichtspunkt, dass England ihm als Mandatarmacht Rechenschaft schuldet, erneut mit der Lage in Palästina beschäftigt. Die VöVkerhundsversammlung nahm den Bericht der Politischen Kommission des Völkerbundes an, in dein auch von dem Palästinamandat die Rede ist. In einer Entschliessung hat die Völkerbundsversammlung ausdrücklich erklärt, dass zahlreiche Delegationen .diesen Bericht als einen Beweis des Willens deuteten, Ruhe und Ordnung in Palästina wiederherzu6tellen. Die polnische Delegation habe ihr Interesse an der Entwicklung des Nationalheims in Palästina betont und darüber hinaus verlangt, dass S e*u e Gebiete für die A n - Siedlung von-Juden'äus Ost- und Mitteleuropa ausfindig gemacht werden.. Auch andere . Delegationen unterstrichen die Bedeutung der Palästinawanderuhg für ihre Länder. . Endlich drangen einige' darauf, über die Durchführung " der arabisch-jüdischen Dualität in der englischen Palästiuapolitik zu wachen, und neben der Entwicklung des Jüdischen Nalionalheims auch die Rechte der arabischen Bevölkerung zu gewährleisten. Bei den Beratungen' über die Formulierung dieses Berichts hatte der Delegierte des Irak, Sabih Najib, erklärt, er hoffe, dass die Interessen aller Bevölkerungsteile in Palästina ih Einklang gebracht würden. Bei der Einwanderung’ in den Nahen Osten seien nicht nur die .Juden, sondern a'uCh die übrige Bevölkerung -imi'Rahmen einer -vernünftigen Lösung zufriedetizuslellen. Dem Vorschlag Polens, für die .überschüssige, jüdische Bevölkerung eine allgemeine Lösung zu finden, schloss er sich an. - Von der ' Untersuchung der Lage in Palästina durch die Königliche Kommission Englands sagleer, er sei' ■ überzeugt, dass sie unparteiisch durchgeführt werde. Diese Ausführungen Sabih Najibs, denen . der englische Delegierte Lord Cranboriie mit einem Wort des Dankes erwiderte, waren in ihrer deutlichen Mässigung eine sichtbare Niederlage für die extreme nationalistische Politik mancher arabischer Kreise. Es hatte den Anschein, als ob dies auf befriedigende Zusagen Englands an die arabischen Staaten zurückzuführen 8Ä. ‘ Wir haben Uns. ausführlich mit der gegenwärtigen Lage in .Palästinabeschäftigt und haben beschlossen, eine Uohereinkünft zwischen Uns und un'seren Bruderkonigen und Fürsten abzuschliessen, euch zu empfehlen,, den Frieden wiederherzustellen, um weiteres Blutvergiessen zu verhindern. Wir - vertrauen -auf die guten Absichten unseres Verbündetem Grossbritanniens. das seine- .Entschlossenheit ausgedrückt hat, Gerechtigkeit-walten zu lassen. Ihr könnt von un.serei\i .Wunsche versichert sein,dass Wir Unsere Anstrengungen fortsetzen werden, uni euch weiter zu unterstützen.'* Etatfragen In die Periode der Unruhen, die den S t a a ts- ‘hausha 11 zweifellos viel Geld kosten werden, ist die Palästina-Regierung mit einer '-Ueber-' schuss-Reserve von 6,27 Millionen LP eingetreten, das sind rund anderthalb Millionen mehr als am Schluss des vorangegangenen Fiskaljahres. Nach" dem nunmehr vorliegenden Ausweis für das am 6t. März abgeschlossene Fiskaljahr I960'66 betrugen die Staats e i n n a h nt e h ü.77 Mil!. LP gegen ö!4ö Mi 11. im Vorjahr. Es ist also immerhinnoch eine Zunahme eingetreten. ohwohl die Steigerung siclv wesentlich verlangsamt-hat; im vorangegniigoiien Jahr-hatte'Sich die Wachstu,msquote auf rund 11 2 Millionengestellt. Die Einfuhrzölle ’ bestreiten nach wie .vor beinahe -die Hälfte der gesamten'Einnahmen. ■ Die Einkünfte aus Lizenzgebühren-und'Steuern betragen, wie- . der etwas mehr als eine--Million; l)w.-Ueher-, , schuss der Postverwaltung .erhöhte sich weiter auf 0.42 (0.6Ö) Mill. LP. wahrend umgekehrt das- Defizit der Eisenbahnen diesmal -die- A 11 sg a b e n s e i t e Res Staatshaushalts nut 124 000 LP, d. s. beinahe viermal sie viel wie im Vorjahr, belastet. Die Aufwendungen für öffenl-. , liehe 'Arbeiten wurden auf anmjheimd ■ eine Mil- , lion verdoppelt, waluend die staatlichen Zuschüsse liir Erziehungs- und Gesundheitswesen,- trotz einer leichten .Erhöhung, mit je etwa 200000 LP relativ gering blichen. Polizei uml Gefängnisse, erforderten über eine halbe Million. Die ..O f f i c i a 1 G a zeit e“, »das paliistineusisebe Amtsblatt, veiörfenllichl die amtliche Statistik der Paläalinaeiiiwamienmg im Monat August 1066. ■Danach sind im August 2001 Eiji- . Wanderer nach Palästina gekommen, von denen 100 der Kategorie von Einwanderer» mit eigenem Mindestkapital von 1000 Pfund angehörten. Meir Dizengoff über die Kunst in Palästina - Ein Interview kurz vor seinem Tode Am Ende des Terrors? Der Unruhenchronik der vergangenen Woche geht die Hoffnung voran, dass es die letzte dieser traurigen Epoche sei. Der Streikabbruch lässt jetzt das gequälte Land aufatmen. Dennoch zeigen gerade die jüngsten Ereignisse, dass es eines .Machtspruches bedurfte, um ihnen ein Ende zu bereiten. Von einer organischen Abschwächung, die sie sich schliesslich tollaufen liess, .kann bei der Schvvere der letzten Verwicklungen keine Rede sein. Am 7. Oktober hat der arabische Terror wieder bedrohliche Auemässe angenommen. Bei Ginegar wurde die Oelleituhg der Irak-Petroleum-Gesellschaft beschädigt und das au.«strömende Del angezündet. Bei Newe Jakob im Gebiet von .Jerusalem, iii jüdischen Pflanzungen bei Tel Mond und in der Nähe der Ackerbauschule auf dem Berg Tabor wurden Feuerüberfälle verübt. Alle arabischen Angriffe wurden ohne Verluste für die jüdischen Siedler oder die eng-: lischgu Truppen abgeschlagen. Doch -wurde an den Viehbeständen einiger Schaden angerichlet. Zwischen Jerusalem und Jaffa wurde ein Güterzug beschossen. Die. mit dem Zug beförderten truppen erwiderten .das Feuer. Das Militär hatte keine Verluste. Etwas später werden die Gleise auf der Strecke beschädigt. > In Petach Tikwa, Haifa und Kubibah wurden Araber wegen Besitzes von Waffen und Explosiv-, stoffen verhaftet. Eine Truppena1)teilun<L die hei Hebron eine Durchsuchung vorgenonimen hatte, wurde auf dem Rückweg von einer 5 Mann starken - Bande .beschossen. Die Abteilung erwiderte, das Feuer. "Ein Araber wurde gelötet, .' - zwei verwundet. Der in I-la'ifa 'stationierte stell-! 'vertretende Kommandant der Palästinapolizei, - lialim Basta Bouias Sha.ms, wurde von Arabern -angeschossen und schwer verwundet. ' Am 8. Oktober kam es zu schweren Kämpfen •zwischen - englischen Truppen und einer grossen, arabischen Bande an d£m iAbhängen des Karmel-* gpbir'.res. Die an den 'Kämpfen beteiligten Araber waren über 200 Mann stark. Die iruppen ‘ benutzten in diesem Gefecht Grabenmörser. Auch Flugzeuge griffen in den Kampf ein. Die arabischen Terroristen waren in.drei. Abteilungen gegliedert. Sie dürften schwere Verluste prüften haben, deren Höhe noch nicht festsieht, - Die ' Detonationen der 'jörser waren in Haifa deutlich zu hören. Bei einem Zus'nminenstoss in der Nähe vom Bethlehem soll der als ..öffentlicher.. Feind Nr. 2'* I»-kannte' Syrer Said Bey el Aasi gefallen sein. Er.hatte versucht.'"die Beduinenslümme .zum ^uscIiUk-s an di/- Aufständischen zu bewegen.' ln der Altstadt von Jerusalem wurden zwei Araber. Vater und Sohn, von Terroristen an geschossen. Der „Junge wurde getötet, der „Vater leicht verwundet .Vor zehn Wochen ist der Grossvater des Jungen in der Nähe von . Jerusalem ermordet worden, angeblich, weil er _ Böden an Juden verkauft hatte. Am 9. Oktober wurden Tanks bei Klar Sur i angegriffen.'•'Von den Tanks wurde das Feuer ■erwidert.-' Fünfzehn Araber wurden verwundet oder gelötet. Auf dem Platz des Felsendom« in Jerusalem, dein Platz, auf dem einst der Tempel stand, ist ein arabischer Hilfspolizist aus Ain Kärem von der Menge ermordet, worden. Die Leiche wurde über die den Platz . umgebenden Ma.uer geworfen und später von der Polizei entdeckt. Am Abend des gleichen Tages entwickelte sich iin Gebiet von Tulkarem, das von der 16. englischen Brigade zwecks Auffindung des Rebelleiifiilire.rs Fauzi Bey el Kaukadvi uni- 'zingelt.worden War, ein grosses Gefecht, in dem 20 Araber, gefallen■ sind und 40 gefangengenommen wurden. - Ein zweites .Gefecht hat frei Dschenin begonnen?" Bei dem Angriff auf Tanks ‘ in der Nähe von Kfar Sur ist ein englischer Tankführer leicht am -Arm verwundet werden. ' Am 7, Oktober ist das. i'eslament des verstorbenen Bürgermeisters, von Tel-Aviv, Meir/ Dizengoff. veröffentlicht worden. Dizengoff hat , sein gesamtes Vermögen für. eine Stiftung hinlerlassen, die auf seinen Namen .und -den Namen seiner Gattin zugunsten des Museums . von. Tel-Aviv errichtet -werden so|4. An die Stadtverwaltung richtet Dizengoff letztwillig di.* Bitte, dem Mtecuin einen Jahresbeitrag zu gewähren. und an die Bevölkerung von Tel-Aviv, den Sliflungstonds durch Beiträge zu ver- - grossem. ' . . .. Als das erste Schilf-inv Hafen vor Tel-Awiw". nusladen konnte, besuchte ich Meir Dizengoff. Schon hatte der nahende Tod in das Gesicht d*>s bedeutenden. Mannes deutliche Zeichen gesrhii--- hen. Aus diesem krankhaft gelben .Antlitz sprach durch Wille gehändigter Schmerz. Leberkrank, von den Aerzt-en schon mehrmals aufgegelien, entzog sich der Gründer Tel-Awiws keinen Augenblick seinem Pflichlenkreis. Seine Stimme war ungebrochen. Ihre Kraft, ihre suggestive, Wirkung auf die Massen und den einzelnen balle ich während vieler öffentlichen Reden luilerleld. TAI»er auch von Mensch zu Mensch ■ verstand es die Macht dieser Persönlichkeit in eindibi-.-Iiche,- Sprache, den anderen für seine Idee zu ge- Ein Brief von Hermann Struck halle mir die Tür zu Dizengoffs Arbeitszimmer geöffnel. So ergab.es sich vbm selbst, dass wir sehr bald aui Kunst uiid natürlich vor allem auf die Kun.-t in Palästina zu spreche» kamen. Es war ein I.ichlingsthema Dizengoffs. ^,Wir Juden waren, bahnbrechend draus.-im. winwerden a'ucli in der alten Heimat, die uns unser geliebtes Land bedeutet, nicht versagen. Kolonien und lnduMrie bedeuten. Zukunft. Der Aufbau 'Palästinas' iiGertrifft kühnste Erwartungen. Halten aber Kunst »ml Wissenschaft' nicht, mit, haben sie keine frischen Blüten, dann 'fehlt die Seele, dann kommt mir dieser Aufbau vor 'wie ein schön tapeziertes Zimmer ohne Möbel. Als Tel-Awiw 2ö Jahre bestand, als aus dmn -winzigen jüdischen Flecken eine moderne Gressstadt geworden war, da musste auch das Museum aus seiner vierjährigen Enge hinaus. - Ich will nicht, dass unsere Städte wie in Amerika oder -Aegypten kulturlos aus dem Boden wachsen, mit dem Kino als geistigen Mittelpunkt.'* Bialik mul Dizengoff lialn-ii gemeinsam-fürdie Idee des Tel-A w ivCrV Musmims »'.'■kämpft. Dizengoff brachte grosse Opfer au Geld. Kunstschätzen-und persönlicher Bequemlichkeit. D»r 7öjiilirige zog sich in ein Sluckwi-rk seines Hauses zurück. 1010 auf Dünen < rhaiil,'.war es mit der Stadl, mit dem schönen BoBi.scti.it,t- Boulevnrd gewachsen; Das Hau-, I )'i/engol'f wurde als grossherzige Stiftung zum Museum: — ein Name, der verpflichtete, -ctiou zu Lebzeiten ■ historische Bedeutung halle. . . . „Ich' se]hst° werde Sie fühlen.“ teil fühlte, dass ihm'das Gelten beschwerlich wird. Wagte aber nicht zu ■ widersprechen. '..Das Miiseiim" ■ schreckt midi ’ Dizengoff aus meinen Gedanken, --.„in einer rein-jüdischen" Stadt darf gerade deswegen kein rein jüdisches Museum sein. Solche Kinislinstihilo haben iin Gnlutnls Weckrufe lia-einsberoihtigimg. Audi liier kommt es darauf an, dass der Jode geistig «ad materiell in Palästina fesfwiir-. zelad, den Kontakt mit der Well nic-lii verliert. . lis genügt, nicht, zufällig vorhandene Aus- * grabimgen und Ktmslschiilze saldier zu sortieren. Kultur bringen heisst universelle Kultur vermitteln. Das« mau mit besonderer Liebe und. Sorgfalt amdi die o i g e 11 junge Kunst fördert, ist selbstverständlich. Sie werden md, i'it.,-,- . zeugen, wie gliirl\lirli I.ej uns das . G ui verseile und das Nationale Hand in Hand' gehen." Ist der äussere Eindruck ruhig, monumental mul 'geschlossen; .• so werde,, die AnsstMlungsriiuiiie diesem repriiseiilativen Aens-ereii ge- . recht. In de» Plänen des Architekten. Kiibizi sind. Schönheit „,„1 Zweckmässigkeit 'glücklich gepaart, Aus der Idee Dizengoffs. ,|.*r PrivaIiniii:i- Hye einer ha-ndvVdl .Männer, ist ein umf iss.-ndes kulturelle« K.rziehungsmslilut ' für die Juden ' Pa Inst mas^ge worden. Erstaunlich, vielgestaltig sind die Sammlungen. „Struck, Bialik und dmgross,- Kim.stmäzcn Lew'.in halM'.n-als erste tc*,|eutende Sti!1111,■ 11 ge-. macht. Dann folgte die- .Juden!,<-if-der Welt. . Sehen Sie nur auf die kleinen Schilder:* e* fehlt tatsächlich keine Stadl von' Bedeutung. Kanjuk Um die Arbeiter-Schedule Die Verhandlungen 'zwischen der Regierung und .den Vertretern der Jewish Agency über die Arbeitereiinvanderungsquote für das Winterhalbjahr 106t; 1067 werden fortgesetzt. Es. heisst in Jerusalem, dass cfie endgültigen Anforderungen von Arheiterzertifikaten von der * Je.wish Agency der Regierung noch nicht über-- gehen wurden. Man erwartet, dass in'nächster Zeit ein Vorschuss auf die kommende Schedule »-»--gegeben werden wird. . Auf eine Anfrage der .Jüdischen Telegraphen-Agent«F in London hat die Executive de.r Jewish Agency di.e von einigen . Blättern gebrachte Meldung, dass die Palästina-Regierung, der Jewish Agency bereits eine Anzahl von Zertifikaten auf Rechnung der neuen Schedule vorschussweise ausgefolgt habe, als unrichtig bezeichnet. Das Manifest der arabischen Fürsten Der Text ,l,*r Manifeste, die mit der Unterschrift von König I hn Saud, König. Ghazi und Emir A b d u 11 a ii veröffentlicht wurden; „An unsere Söhm*. die Araber in Palästina, durch, den Vorsitzenden des Obersten Arabische» Komitees ia Jerusalem, - Museum Tel-Aviv 1936 . Fol. A. J. t acitir, id-Ade (4)" i\ /