Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 44 (3.11.1938)
- Date
- 1938-11-03
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2277379-2278191-2278232--13314-2292213- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rheydt 1× ep/1045545
OCR text
Nr. 44 * 3. Nov. 1938 Seife 17 poHblc^f^C,VrZei Die erfolgreichsten Jugendlichen Eine „Bestenliste" unseres leichtathletischen Nachwuchses Wenn wir den Versuch unternehmen, die besten leichtathletischen Leistungen unserer Jugendlichen aus der Saison 1938 zusammenzustellen, dann kommen wir damit zahlreichen Bitten entgegen, die uns aus unserem Leserkreis schon seit langem erreichten. Vorangestellt sei dieser Arbeit, die wir absichtlich nicht in Form einer bloßen Aneinanderreihung der Besten veröffentlichen, noch einmal die Tatsache — sie bildete den Mittelpunkt des allgemeinen Fazits der Saison (vgl. „Sportblatt" der C.-V.-Zeitung, Nr. 42 vom 20. Oktober): unsere Jugend hat einen vorzüglichen Standard erreicht. Der unbestrittene Erfolg dieser Saison ist ein Erfolg der Jugend und nicht zuletzt auch ein Verdienst derjenigen, die das glänzende Material unserer Jungen und Mädel geformt und geleitet haben. Unsere Jugend, war so gut wie noch nie. Sie hat das Zeug dazu, die Hoffnungen, die man auf sie setzt, nicht zu enttäuschen. Voraussetzung ist allerdings, daß Ehrgeiz und Eifer, verbunden mit Bescheidenheit und sportsmännischem Geist, die verpflichtenden Grundlagen zu allem sportlichen Tun bleiben. Wer dazu neigt, fühle sich getroffen: ,;Starallüren" sind Reißverschlüsse für alle Zwecke liefert preWr Fritz Sauerbrunn, Berlin-Wilmersdorf, BerlinerStr.17 / Tel.864B30 Eigenschaften, die nicht nur den natürlichen Aufbau der Entwicklung wesentlich hindern, sie führen unweigerlich auch zu charakterlichen Schwächen, deren böse Auswirkungen auf Disziplin und Kameradschaft wir in jedem Fall vermieden sehen möchten. Nicht der Jugendliche, der in „großer Aufmachung" diese oder jene Bombenleistung erzielt, sieh dann feiern läßt und gebeten werden will, ist uns lieb, sondern derjenige, der bescheiden, und ohne viel aufzufallen, sein Bestes gibt. Denn er hat bei ruhigem und systematischem Aufbau seines Könnens viel eher die Zukunft für sich. Darauf kommt es an. Und nun zu den Leistungen selbst, die wir nach Disziplinen und Jahrgängen getrennt aufführen. Zur Orientierung sei vorausgeschickt, daß Klasse A die Jahrgänge 1920/21, Klasse B die Jahrgänge 1922/23 und Klasse C die Jahrgänge 1924/25 umfaßt. In den Sprints scheint uns der Nachwuchs besonders erfreuliche Fortschritte gemacht zu haben. In der A-Klasse der männlichen Jugend lief der Mehrkampfmeister des Schild, Manfred Bendorf (Schild Frankfurt am Main) die 100 m in 11,3 vor dem Kölner Hakoahner Widmann (11,5), sowie Kraus (Schild Frankfurt a. M.), Krombach (JBC. Berlin) und Ottenstein (JSC. Fürth), für die sämtlich 1-1,6 gestoppt wurde. Auf 11,6 kam auch der beste B-Jugendliche Ehrlich (BK. Berlin), dem sein Klubkamerad Abraham und der JBC.er David mit je 12,0 folgten. Die C-Klasse führen der Frankfurter Bar Kochbaner Sternheimer mit 12,5 und Goldstein (JBC. Berlin) mit 12,6 an. Ueber 200 m, die man hauptsächlich in der A-Klasse lief, ranfiert Zeller (Schild Hamburg) mit 23,9 vor hrlich mit 24,2, Widmann mit 24,4 und Krombach mit 24,5. Vorzüglichen Nachwuchs hat Schild Frankfurt a. M. auf der 400-m-Strecke: Kraus mit 55,6 und Heppner mit 57,0 waren die Schnellsten vor Widmann, der bei den Jugendmeisterschaften 58,4 lief. Als Mittelstreckler hat der jüdische Sport zwei überaus talentierte Nachwuchsleute. Goldstein (Schild Hamburg) kam als Schild-Meister auf 2:07,6 für die 800 m, Jonas (BK. Berlin), der noch B-Jugendlicher ist, auf 2:10,7. Nach ihnen plazierten sich in der A-Klasse Manfred Bendorf mit 2:16,5 und Markwald (BK. Berlin) mit 2:16,7; in der B-Klasse Dienes (BK. Berlin) mit 2:18,1, Lichtenstein (Hakoah Köln) mit 2:18,7 und Alsberg (JBC. Berlin) mit 2:20,5. Ueber 1000 m war dagegen Jonas der ~ In der ausgezeichneten Zeit von 2:50,3 blieb er nur wenige Meter vor Goldstein mit 2:51,2. Die schnellsten 4 X 100 m- Staffeln hatten Schild Hamburg, JBC. Berlin (47,4) und Bar Kochba-Hakoah Berlin (48,0). Vielversprechende Ergebnisse brachten auch die Sprünge. Im Weitsprung dominierte in der A-Klasse Widmann mit einer Leistung von 6,17 m vor Braun (BK. Leipzig) mit 6,01m, in der B-Klasse Ehrlich (BK. Berlin), der 6,34 m erreichte, vor Jokl (Schild Düsseldorf) mit 5,84 m und David (JBC. Berlin) mit 5,83 m. In der C-Klasse war Goldstein (JBC. Berlin) mit 5,25 m 4 cm besser als Kirchheimer (BK. Hamburg) und 5 cm besser als Rawitscher (JBC. Berlin). Im Hochsprung bewältigte bei der A-Jugend Scheidt (Schild Hamburg) 1,68 m, R. Katzenberg (Makkabi Düsseldorf) 1,67 m und Hepner 1,65 m, bei der B-Jugend Salomon (JBC. Berlin) 1,58 m vor Baum (BK. Berlin) 1,57 m. Eine stetige Aufwärtstendenz ließ sich erfreulicherweise auch in den technischen Wettbewerben feststellen. Im Kugelstoßen war Liebenthal (JBC. Berlin) als Vertreter des jüngeren Jahrgangs mit 12,73 m sogar besser als die Weitesten der A-Kiasse: Dach (JSC. Fürth) 12,60 m, Nieburg (BK. Berlin) 12,40 m, Politzer (BK. Berlin) 12,33 m und Kramberg (Hakoah Essen) 12,30 m. Mit der 8-Pfund- Kugel stießen in der C-Klasse Rawitscher 13,83 m und Goldstein 13,11 m. Die beste Speerwurfleistung erzielte in der A-Klasse Lustig (BK. Hamburg), der auf eine Weite von 46,05 m kam, während für Goldstein 45,24 m und für Ziegler (Makkabi Würzburg) 41,41m gemessen werden konnten. Als Bester der B-Klasse warf Wienskowitz (BK. Berlin) den Jugendspeer 44,20 m, sein Klubkamerad Polkowski 39,80 m. Das Diskuswerfen wurde eine sichere Beute des veranlagten Berliner Bar Koehbaners Nieburg, dessen Marke bei 34,55 m lag. Ihm am nächsten kamen Scheinfeld (BK. Hamburg) mit 32,73 m und Pflanzer (Hakoah Köln) mit 31,20 m. Die B-Jugend betätigte sich leider nicht oft "an" diesem' Gerät, so daß Itei Statt tMtd $k>$ Sonnabend, 5* November Dortmund Boxen: 2. Veranstaltung des „Ständigen KleLnlings", Gemeindehaus Saarbrücker Str. 3, 20i/2 Uhr. Sonntag, 6. November Frankfurt a. M. Fußball: Schülerturnier des B^.r Kochba Frankfurt a. M., Sportplatz Sondershausener Str., 1Q% uns von den wenigen Leistungen die von Steinbock II (BK. Berlin) mit 25,84 m die beste zu sein scheint. * Bei den Mädel, die oft'in Frauen Wettbewerben starteten, so daß die Altersstufen aus den Ergebnislisten nicht immer klar ersichtlich waren, lagen eigentümlicherweise die Leistungen der B-Klasse weit höher als die des älteren Jahrgangs. Ueber 100 m qualifizierte sich Fließ (BK. Berlin) in der B-Klasse mit 13,1 als die Beste, ihr folgten Horwitz (JBC. Berlin) und Purwin (BK. Königsberg) mit je 13,3 und Löwenstein (BK. Frankfurt) mit 13,4, während die Schnellste der C-Klasse, Kramer (Makkabi Düsseldorf), sogar noch 13,2 lief. Im Weitsprung erreichte die 13jährige Romanus (BK. Berlin), die überragende Weite von 5,10m, die gleichaltrige Färber (Karlsruhe) 4,67 m. In der B-Klasse wären erwähnenswert Löwenstein mit 4,92 m und Weißbrot (BK. Berlin) mit 4,60 m. Als großes Hochsprungtalent stellte sich Durst (BK. Berlin) vor, die hinter Ruth Liefmann 1,41m übersprang. 1,325 erreichte noch Brinnitzer (Schild Hamburg) und 1,31m Feibelmann (JSC. Fürth). In den technischen Wettbewerben scheint man den Nachwuchs, der die derzeitigen Spitzenleistungen zu verbessern in der Lage ist, gefunden zu haben. Im Kugelstoßen kam Aenne Berlin (JBC. Berlin) bereits auf 9,53 m, hinter ihr Durst auf 8,55 m und Weinreb (BK. Berlin) auf 8,48 m, und im Speerwerfen erreichten die Berliner Bar Kochbanerinnen der B-Klasse Simion und Speyer 31,60 m bzw. 28,25. — In der 4 X 100 m - S t a f f e 1 dürften schließlich die Mädel des JBC. Berlin mit 55,9 die schnellste Zeit gelaufen sein, vom Schild Hamburg wurde uns 56,0 und vom Bar Kochba-Hakoah Berlin 57,4 gemeldet. * Wir nehmen an, daß diese Aufstellung trotz sorgfältigster Bearbeitung den einen oder anderen Fehler, d. h. die Nichtberücksichtigung einer Leistung, enthält. Das war jedoch infolge der oft unvollständigen Unterlagen, die uns zur Verfügung standen, nicht zu verhindern. Wir sind daher gern bereit, etwaige Unterlassungen zu berichtigen, wenn uns die eingesandten Beweise ausreichend erscheinen. Manfred Friedmann Neuordnung Wie wir erfahren, dürfte in nächster Zeit eine grundlegende Neuordnung im jüdischen Sport erfolgen. Es ist beabsichtigt, sämtliche jüdischen Sportvereine, ungeachtet ihrer bisherigen Verbandszugehörigkeit, dem Reichsausschuß jüdischer Sportverbände einheitlich und direkt zu unterstellen. Der Reichsausschuß würde damit für die sportliche und organisatorische Gestaltung innerhalb der jüdischen Sportbewegung, vor allem für die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen und Meisterschaften, allein zuständig sein. Wir hoffen, daß diese Neuregelung, die den von uns an dieser Stelle so oft vertretenen Wünschen in vollem Umfange entspricht, eine Intensivierung der sportlichen Arbeit zur Folge haben wird. Je straffer und einheitlicher die Zusammenfassung und je positiver die Mitarbeit aller bisherigen Helfer und Funktionäre ist, desto erfolgreicher wird der jüdische Sport die ihm verantwortungsbewußt gestellten Aufgaben zu lösen imstande sein. Sport der Woche Rheinland ^Westfalen Klubkampf in Krefeld Die Rasensportmannschaften der Schild-Vereineaus Krefeld und M.-Gladbach/ Rheydt standen sich in Krefeld in einem Klubkampf gegenüber. Die beiden Schülermannschaften der Gäste siegten, die beiden anderen Vertretungen wurden geschlagen. 3:2 (2:1) siegten die 2. Schüler, 4:0 (4:0) die 1. Schüler aus M.-Gladbach/Rheydt. Mit 3:2 (2:1) blieb die 1. Fußball- Mannschaft von Krefeld im Vorteil. Das bedeutet einen schönen Erfolg der erheblieh verjüngten Elf, in der besonders die neuen, wenn auch noch unerfahrenen, Stürmer gut einschlugen. Das Spiel war stets offen, spannend und dank der vortrefflichen Leitung durch Franken (Krefeld). immer fair. Im Handball spiel der Frauen mannschaften hatte man beiderseits eine ganze Reihe junger Kräfte eingestellt, die noch viel lernen müssen. Die unvollständig angetretenen Gladbacherinnen zogen sich mit einer 0:2-(0: 0-)Niederlage achtbar aus der Affäre. J. G. Schild Herne in Krefeld geschlagen Einen überraschenden Erfolg konnte die junge Tischtennis - Mannschaft des Schild Duisburg in den heimischen. Klubräumen erzielen. Gegen eine so starke Einheit wie den dreifachen Industriebezirks-Meister und vorjährigen Landesverbands-Meister, Schild Herne, gelang ein 8:3-Sieg. Freilich mußte Herne mehrfachen Ersatz einstellen, wie auch vor allem die mehrfache Landesverbands- Meisterin Gerda Riesenfeld fehlte. Trotz allem ist der Erfolg des Gastgebers hoch anzuerkennen. R. B. Kugeln. 26 Aktive hatten sich in drei Vorentscheidungen für das Finale qualifiziert und lieferten sich bis zur letzten Kugel hartumstrittene Kämpfe. Sieger und Meister wurde der 56jährige Emil Rub-en (HIB), der ''mit gleichmäßig guten Leistungen ein Plus von 58 erreichte. Eugen Cohn (II A) hatte auf der letzten Bahn Pech und mußte sich mit einem Plus, von 50 mit dem 2. Platz be- Brillen-Kaiser Optikermeister / Staatlich geprüfter Augenoptiker BERLIN W30, Speverer Straße 10 / U-Bahnhof. Bayer. PI. uaiwwiiiiiiiwBM 26 30 83 ■■......■■.....■....... gnügen vor Tworoger, Reichmann, Schmal, Falkenberg, Krombach, Krämer, Teichner und Pich, die in dieser Reihenfolge die Meistersiege des JSKV. bilden. F. JBC Maccabi boxte Bei einer Nachwuchs Veranstaltung des JBC. Maccabi gab es vor zahlreichen interessierten Zuschauern bei 10 Kämpfen allein sechs Unentschieden. Die Ergebnisse: Unentschieden trennten sich Wasserstrum und Zellerkraut. Duchowny und Uscherowitz, Leßheim und Belotetzki, Zylbermann und Toporeck II, Cohn und Riemer, M.- Hahn und M. Margules; Punktsiege errangen G. Hahn über Kuttner, Sznur über Wasserreich, Baumer über Giesener und Cohn-Conti über Meigners. F. Südwestdeuischland Schild Stuttgart gewann Klubkampf In überzeugender Manier gewann Schild Stuttgart das Tischtennis- Turnier gegen Schild Frankfurt a. M. Die Stuttgarter Mannschaft ist nach diesem Erfolg zweifellos als die zurzeit spielstärkste im jüdischen Sport Süddeutschlands anzusprechen. In den Damenspielen konnte Frankfurt zwar einige Punkte sammeln, doch sämtliche Herreneinzel- und Doppelspiele wurden von—Stuttgart glatt gewonnen. Als bester Einzelspieler ., erwies sich Hanauer (Stuttgart). Bckh. Norddeufschland Schild Hamburg gewann 7:0 Schild Hamburg eröffnete die Fußball-Saison mit einem Wettspiel gegen Makkabi Altona. Gleichzeitig war es das Abschiedsspiel für Gustav Nachmann, der sich besonders als Jugendleiter der Hamburger Sportgruppe einen Namen gemacht hatte. Nun hatte er Gelegenheit, noch einmal seine Kunst im Kampf um den Lederball zu zeigen, was ihm auch auf ganzer Linie gelang. Nicht weniger als dreimal traf er ins Schwarze und brachte damit seine Mannschaft sicher in Führung, die noch um vier weitere Tore vergrößert wurde, so daß die Altonaer beim Abpfiff 0:7 (0:1) geschlagen waren. Fdler. Max Baer — Joe Louis Das Rätselraten um den nächsten Gegner Joe Louis' im Kampf um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht dürfte nunmehr beendet sein. Im Terminkalender der Madison Square Garden ist dieser Titelkampf für den 9. Januar 1939 (oder, wie eine andere -Meldung besagt, im April im Rahmen der Veranstaltungen anläßlich der Weltausstellung) mit Max Baer als Gegner vorgesehen. Als Austragungsort kommt entweder Los Angeles oder San Franzisko in Betracht. Max Baer, der im Juni 1934 durch einen k. o.-Sieg über Primo de Camera den begehrten Titel errang, um ihn genau ein Jahr später in unmöglicher Form gegen; Jimmy Braddock wieder zu verlieren, qualifizierte sich zu diesem Kampf bekanntlich durch einen überzeugenden Punktsieg gegen den britischen Meister aller Klassen, Tommy Farr. Das war am 10. März in New York. Er verriet, damals den 20 000 angenehm überraschten Zuschauern eine selten gute Form, die er inzwischen weiter zu verbessern Gelegenheit hatte. Man hörte in der Zwischenzeit nicht viel von ihm. Wir würden uns freuen, dies dahin deuten zu können, daß er in Ruhe und mit dem notwendigen Ernst trainiert hat — und bis zum Kampftermin auch weiterhin trainieren wird. Denn nur ein Baer, der am Kampftermin bis zum letzten „fit" — so „fit" wie damals, als er im Boxsport der Welt leider nur für eine kurze Zeit die gleiche überragende Rolle spielte wie jetzt Louis — in den Ring geht, ist in der Lage, seine endgültig letzte Chance so ehrenvoll wie möglich wahrzunehmen. Wir wagen nicht, auf seinen Sieg zu hoffen; wir erwarten aber, daß er als fairer Boxer, als würdiger Vertreter der Weltklasse, dem Boxgenie Louis alles abverlangt, und wenn es sein muß, tapfer mit fliegenden Fahnen unterzugehen versteht. Gleichzeitig ist Maurice Strickland aus Neuseeland, der Anwärter auf den britischen Empiretitel, ausersehen worden, im Rahmen eines Schwergewichtswettbewerbes am 23. November in New York gegen den Neger Lou Nova, dessen kürzlicher Sieg über Baerlund Aufsehen erregte, zu boxen. Der Sieger dieses Wettbewerbes soll später als der offizielle Herausforderer mit dem Sieger vom 9. Januar um den Titel kämpfen. —n. Berlin Weükegeln um Titel Die Jüdische Sportkegler-Vereinigung Berlin (JSKV.) veranstaltete am 23. Oktober ein Meisterschaftskegeln auf Bohle über 100 Die Jüdische Sportkegler-Veceinigung (JSKV) führt ihre diesjährigen Meisterschaften auf Bohle, Schere und Asphalt in Berlin durch. Startberechtigt sind alle dem Reichsausschuß angeschlossenen Keglervereine. Letzte Box-Notizen Strickland kämpfte in Plymouth gegen Klein, den er in der zweiten Runde erstmalig bis „neun" zu Boden schlagen konnte, and der in der viert an Runde nach mehreren Niederschlägen vom Schiedsrichter k. o. aus dem . Ring genommen wurde. Strickland bestätigte mit diesem schnellen und klaren Sieg seine derzeitige große Form. Jack D e m s i t z, Dänemarks Federgewichtsmeister, "boxte im Pariser Centrai-Ring gegen den jungen französischen Leichtgewichtler R. Fontaine und gewann nach Ablauf der Runden sicher nach Punkten. Jack „Kid" Berg, der frühere englische Leichtgewichtsmeister, befindet sich bereits seit einigen Monaten in den Vereinigten Staaten und konnte jetzt seinen bisherigen Siegen einen neuen anreihen. In New York schlug er den Weltergewichtler Johnny McHale über acht Runden leicht nach Punkten.