Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 42 (20.10.1938)
- Date
- 1938-10-20
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 C.-V.-Zeitung Nr. 42 ♦ 20. Oktober 1938 K L £ IAI K U N * T ß CfHAf £ §WJc/*t>M0e'fgJo I KULTl/^g UMP (J^Shtrt^k^^ Man nehme ... nein, das ist so nicht richtig —, sondern: man serviere frisches Obst, Backobst, Obstkonserven als „Gemischtes Kompott" ä la Ehrlich- Rosen und reiche es einem Publikum, dem Lachen fast so nottut wie Affidavits, um es über einen langen und nicht ganz klaren Herbstmonat hinwegzubringen. Wünscht man Kontroversen auf literarischer Basis oder auf jüdisch-ideologischer Grundlage über Sinn, Berechtigung, Rechtfertigung jüdischer Kleinkunst im Rahmen der Kulturbundarbeit? fiPö BFfe £ Sämtliche Apparate, Reparat. iC St& 1 UP AniennenbauL.Arndt, Friedenau gre a»g mar « w Kaiserallee 75 83 03 64 Ich kenne keinen jüdischen Redner oder Mann der Feder, der sein Publikum so von Grund auf durch — Lachen erschütterte wie das Ehrlich-Ensemble mit dem neuen Programm. Man sollte eine Arbeitsverteilung einführen zwischen denen, die mit dem Ernst, und denen, die mit dem Humor Ernst machen. Beiden wäre damit geholfen, am meisten dem lachenden Dritten, dem Publikum. Es wird von den Juden gerade von jüdischer Seite in den kommenden Wochen unendlich viel gefordert werden. Jeder fröhliche Geber ist ein Gewinn. Es waren zu sehen, zu hören und zu vermuten: der Motor, die Seele des Abends: Max Ehrlich persönlich; Willy Rosen mit Musik, mit Melodien, denen die Laufbahn als Schlager sozusagen auf den Notenschlüssel geprägt ist; die beiden Männer mit zwei Flügeln und vier Händen und der Wirkung eines saalfullenden Orchesters: Dr. Richard Hirsch und Martin Keil (welche Musikalität, welche Präzision, welche Laune!); und ein Condell-Nachfahre als Büh- L ICH TACHAUtR^ 4kp Rosenbauk -S>^?ALlCfNP NdL H I ZSCU -Jritf, G £ Xaulk&AHPT ■--3— nenbildner, ganz un„Gespenstercthaft: Hans Brandt. Unter diesen Auspizien sangen, tanzten, ulkten Steffi Rosenbaum, wohlbekannt und freudig empfangen, Dolly S alkin d, die kennenzulernen eine lohnende Ueberraschung war, Fritz T a - c h a u e r, der Maskenreiche, famos als Partner, aber am besten allein auf der Bühne als „Der Mann, über den man lacht", in welcher Feststellung ein bescheidener Rat enthalten sei. Fritz Grünne, zum erstenmal auf den Kulturbundbrettern, wird sich schon eingewöhnen, er sieht sehr gut aus, man nahm ihn herzlich auf; beim nächstenmal werden wir ganz gewiß mehr über ihn schreiben und ihn aufrichtig dabei loben können. Und Max Ehrlich selbst, höchstmehrfach persönlich. Wie wollen Sie ihn am liebsten? Burlesk oder mit der Träne im Knopfloch, leise Melancholie auf den Seidenaufschlägen des Fracks (ein Pastell von meisterlicher Aquarellistenhand diese Loge in der Grande Opera; Ehrlich singt leise „Yvonne, oh Yvonne!" vor sich hin, und diese Yvonne — Nelly Hirsch — umschwebt, umwirbelt ihn, zaubert ihm eine nie bedauerte . frohe Jugend wieder vor die Seele) oder als Postkutscher in der Biedermeierzeit? Hier möchte man rufen: „Schallplatte her", um festzuhalten, daß einer Lachen und immer wieder Lachen wecken kann, wenn .er ein großer Künstler ist. Hans Sondheimer hatte die technische Leitung, und Erich Baden die Einstudierung der Tänze. Preisfrage: Wer will ernsthaft begründen, daß ein Jude nicht auch heutzutage einmal heiter und froh sein darf? Preis r i c h t e r: ein überfüllter Kulturbundsaal nach den 17 Bildern des „Gemischten Kompott". A. H. Konzerte und Vorträge Der zweite Abend in Dr. Anneliese Landaus Vortragsreihe über „Intime M u - s i k" — im Berliner Kulturbund — falt der Entwicklung der Kammersonate, einer ntwicklung, an deren Beginn der jüdische Frühbaroc. oister SoloTione Rossi steht. In fesselnder Skizze wurden Züge aus Leben und Schaffen dieses ersten bedeutenden jüdischen Komponisten umrissen, der sich an den oberitalienischen Fürstenhöfen des beginnenden 17. Jahrhunderts großer menschlicher und'künstlerischer Wertschätzung erfreute. Der Gesamtüberblick des Formtypus umfaßte auch die Zusammenhänge mit der Oper, der Monodie und der Generalbaßpraxis; dabei gelang wieder eine treffsichere Charakterisierung und Verdeutlichung der stilgeschichtlichen Probleme. Die musikalischen Beispiele bestätigten den hohen Verschmelzungsgrad des Cembaloklanges mit dem der Violinen. Gertrud Wertheim betreute mit sicherem Können das Continuo, und Leo Blumenthal und Wilhelm G r a f f musizierten sauber, wenn auch gestalterisch nicht immer bewußt genug, die Violinparte. H. Fr. In einem Vortrag im Berliner Kulturbund machte Kurt B a u m a n n einige anregende und fesselnde Ausführungen zum We sen des jüdischen Bühnenkünstlers. Er ging von einer Deutung des Begriffs Bühnenkünstler in weitestem Umfange aus, um dann das spezifisch Jüdische an ihm aus der Mentalität, aus bestimmt ausgeprägten Eigenschaften und Grundsätzen des jüd'sehen Menschen überhaupt, herzuleiten. Auf diese Weise gelangte der Redner, ohne daß es ihm um eine kritische Wertung, zu tun war, zu einer besonderen Typologie des jüdischen Schauspielers, für die er, in einer allerdings zu eng begrenzten und eigenwilligen Konstruktion, vier Grundarten aufstellte: den Komiker, der den durch eine fortzeugende religionsgeschichtliche Tradition bedingten Drang hat, sich im Wort zu äußern und mit dem Wort zu spielen (Pallenberg); den gedrückten, hilflosen Menschen, der den Leidensweg seines Volkes im Spiel symbolisiert (hier hätte etwa der unvergessene Viktor Arnold genannt werden können); den Patriarchen (Rudolf Schildkraut) und viertens den Typus des aggressiven und explosiven Fanatikers (Alexander Granach). Daß diese Typenreihe den Rollenkreis des jüdischen Schauspielers freilich keineswegs erschöpft, beweist am besten das Beispiel des prominentesten unter ihnen, Adolf Sonnenthals, der einer der hervorragendsten Bonvivants der Bühne war, bevor er zum Charakterfach überging und „patriarchalische". Rollen wie den Nathan und den Lear spielte. Baumann kam dann noch auf die besondere Eignung des Juden zürn Opernkapellmeister und zum Bühr nenregisseur zu" sprechen, eine Begabung, die er wiederum mit eigentümlich gelagerten Seelen- und Willenskräften des jüdischen Menschen in Zusammenhang brachte. Der Vortrag, zweifellos aus einer ernsten und intensiven Beschäftigung mit der Problematik des jüdischen Bühnenkünstlers entstanden, fand bei der interessierten Hörerschaft ungemein starken Beifall. H. L. Durch die „Macht des Gesanges" erhielt die Eröffnung der neuen Spielzeit des Frankfurter Kulturbundes einen von der Schwere des Alltags hinwegführenden, bejahenden Auftakt, der hoffen läßt, daß Dr. Heinrich Levingers Mahnung an die Frankfurter Juden, sich ihre künstlerischkulturelle Gemeinschaft weiterzue-halle "i, Beherzigung finden möge. Die starke Anziehungskraft des Abends übte A exander Kipnis aus, dessen reife Künstlerschaft auch in Frankfurt bekannt und verehrt ist. Mit Arien, Kunst- und Volksliedern, die er auf Deutsch, Italienisch und Russisch sang, wußte dieser große* Bassist seine Hörer zu erheitern, zu erfreuen und zu erschüttern. Dr. Willy Salomons hohe Begleitungskunst entsprach dem Niveau des Sängers. Ein Eröffnungsabend, dessen Erfolg symbolisch sein möge. — ^tt. Der Jüdische Kulturbund Chemnitz begann seine diesjährige Tätigkeit mit einem Orchesterkonzert der Jüdischen Ins t r u m,e n t al v e r e i n i gu n g Dresden unter Stabführung von Walter Goldmann. Man hörte u. a. eine Sinfonia von Solomone Ebreo Rossi und das Klavierkonzert Nr. 1 von Mendelssohn. Im Rahmen der vorzüglichen Gesamtleistung ragten besonders die Solisten, der Cellist Paul Blumenfeld und der Pianist Siegfried Sonnenschein, hervor. Die neue Spielzeit in ßresiau wurde mit einem Lieder- und Arienabend von Alexander Kipnis begonnen. Er brachte kein wesentlich neues Programm. Für manches allzu oft gehörte Lied entschädigte freilich Heine- Schumanns „Dichterliebe", für manche Virtuosenlaune der unbeschreiblich schöne, von echter Empfindung erfüllte Vortrag dieses genialen Zyklus. Nirgends aber kam die erstaunliche Wandlungsfähigkeit seiner Stimme überzeugender zum Ausdruck als in der russisch gesungenen Todes-Arie aus „Boris Godunow". Erna Klein begleitete mit feinstem poetischem Gefühl. Hff. Jüdisches Leben — Jüdischer Geist Das Jüdische Lehr haus Karlsruhe widmet seine Arbeit im wesentlichen praktische.: irä:-:ern. Hebräische, englische, spanische und portugiesische Sprachkurse finden regelmäßig statt. Näh-, Flick- und Servierkurse geben Gelegenheit zur Neu- und Fortbildung. Kurse in jüdischer und allgemeiner Bildung, Stenografie- und weitere Sprachkurse sind besonders für erwerbslose Männer bestimmt und sollen nach den Feiertagen beginnen. In einer Kundgebung des Hilfsvereins, wie sie gleichartig auch in Freiburg, Bruchsal und -Pforzheim stattfand, legte Dr. Arnold H o r w i t z, Berlin, Voraussetzungen und Möglichkeiten der Ueberseewanderung in einem übersichtlichen Referat dar. In der gleichen Veranstaltung sprach der Berater des Hilfsvereins für Baden, Gerichtsassessor a. D. Paul Steeg, von den Aufgaben und der Inanspruchnahme der Beratungsstellen und konnte dabei an Hand der für Baden ermittelten Zahlen zeigen, daß die Zahl der Ausgewandert eii in: ' crLiältnis zur Gesamtzahl der Gemeindemitglieder in Baden über dem Reichsdurchschnitt liegt. Das Stadtrabbinat kündigt die Abhaltung von Freitagabendfeiern an, die allmonatlich einmal während der Wintermonate stattfinden sollen. P. St. inszenieren, und in dem Ida Kaminski die weibliche Hauptrolle darstellen wird. Ida Kaminski hat die Pionierarbeit ihrer Mutter für das jiddische Theater fortgesetzt. Mit der gleichen Zähigkeit, dem gleichen unbeirrbaren Willen, der gleichen Begeisterung, dem gleichen Talent und dem gleichen großen Erfolg. Sie hat die künstlerischen Werte des jiddischen Theaters gemehrt. Die „H abim a" hat das Schauspiel „Gliickel von Hameln" des D a n z i g e r Dichters Max B a u - mann in ihr Repertoire aufgenommen. Das Werk wurde vor einem Jahre in Lodz in jiddischer Sprache uraufgeführt und trat dann in der Inszenierung und Darstellung durch Ida Kaminski ein-en Siegeszug durch alle Großstädte Polens an. Als die „Habima'' im Frühjahr in Polen gastierte, lernte sie das Drama kennen und verhandelte über die Aufführung in hebräischer Sprache. Diese Verhandlungen sind jetzt zum Abschluß gelangt. Es ist möglich, daß die hebräische Erstaufführung des sehr bühnenwirksamen Stückes noch in der kommenden Spielzeit stattfindet. E. L. Arnold Rose 75 Jahre Am 24. Oktober vollendet der vortreffliche Geiger Arnold Rose, der Gründer und Führer des nach ihm benannten Quartetts, sein 75. Lebensjahr. Seine Wiege stand in Jassy (Rumänien). Schon mit sieben Jahren zog es ihn zum Violinspiel, und sehr bald kam er an das Konservatorium in Wien.- 1881 spielte er als Solist in einem Philharmonischen Konzert; der Erfolg war. so phänomenal, daß man ihn, den kaum 18jährigen, zum 1. Konzertmeister am Wiener Hofopernorchester ernannte. Ein Jahr darauf erfolgte die Gründung jenes Streichquartetts, das den Namen seines Primgeigers in der gesamten Kulturwelt berühmt machen sollte. Das große Erlebnis mit Arnold Rose war für die meisten von uns das Erlebnis seiner einzigartigen Quartettkunst. Es wäre ein fruchtloser Versuch, zu ergründen, welcher Künstler auf dem gleichen Gebiet Bedeutenderes geschaffen hat. Zumannigfaltig sind namentlich beim reproduzierenden Musiker die kleinen, unwägbaren Dinge, die das Gesamtbild seiner Leistung ergeben, zu stark die subjektiven Eindrücke, die das sachlichste Urteil trüben können. Wer das Rose- Quartett auch nur einmal gehört und seine wahrhaft klassisch schöne Wiedergabe der alten Meister bewundert hat, der muß es empfunden haben, daß zwischen diesem und den übrigen Kammermusikensembles von Weltruf kein Unterschied besteht. Und doch gibt es ein gewisses Etwas, das den Roses eine Sonderstellung einräumt, und nur wer sie öfter hörte, wird dieses Geheimnis ergründet haben: die bewußte Abkehr von den Fesseln allzu starrer Ueberlieferung. Es war gar nicht so selten, daß sie in kurzen Abständen dasselbe Werk in einer Stadt zum Vortrag brachten und daß man dann zwei fast völlig divergierenden Auffassungen begegnete. Was war begreiflicher, als daß die Aelteren von uns, die ja mit einem ganz bestimmten Darslellungsideal aufgewachsen waren, sich zu Hause auf Biographien und Kommentare stürzten, um nachzulesen, wie eigentlich das Werk zu spielen sei? Wir Jüngeren freilich ahnten etwas von dem revolutionären Geist, der Rose und die Seinen erfüllte. Und wir bewunderten nun erst recht den Stil dieses herrlichen Quartetts, der keine sklavische Anlehnung an Ueberkommenes und kein Verharren in gewohntem Geleise, sondern ehrliches Ringen um Form und Inhalt des Kunstwerks, also in jedem Falle spontanste Gefühlsäußerung war. Konservativ sind die Roses von jeher nur in einem gewesen: in ihrem unvergleichlichen Schönheitskult; wie ihr Stil so ließ auch er sie immer wieder zu berufenen Hütern edelster Tradition werden. Martin Hausdorff, Breslau Kunstnachrichten Aus der wissenschaftlichen Welt Die große Ausstellung im Museum Boymans in Rotterdam, die Gemälde aus vier Jahrhunderten zeigt, bringt auch das Madonnenbild des altniederländischen Malers Quinten Massys aus der Sammlung D. G. van Bcuningen, das Max I. Friedländer in seinem Standardwerk über die altniederländische Malerei entdeckt hat. Auch Pieter BruegeLs Meisterwerk „Der Turm zu Babel", das kürzlich in Paris entdeckt wurde als kleinere Fassung eines längst bekannten Bruegelbildes zu diesem biblischen Thema, kam in die Sammlung van Beuningen und wird in Rotterdam zum ersten Male gezeigt. Aus der Schwab-Sammlung kaufte das Boymaris; Museum Rembrandts Porträt eines alten Mannes. In der Glyndebourne Opera, London, sang Vera S c h w a r z die Lady Macbeth in Verdis „Macbeth". * Susanne Buch und Friedrich Buch, Schüler von Alfred A u e r b a c.h, Frankfurt a. M., wurden an das jüdische Kulturbundtheater Hamburg bzw. Köln verpflichtet. * Flotows ..Martha" wurde in H o 11 y w o o d in einer amerikanischen Fassung zur Aufführung gebracht. Der neu unterlegte Text stammt von Vicki Baum und Anna R o n e L1. . * Sam A. L e w i s o h n, der einzige Sohn des jüngst verstorbenen amerikanischen Philanthropen Adolph Lewisohn, wird die von seinem Vater subventionierten Stidium-Konzerte in Nem York weiterführen. In den beliebten Londoner Promenadenkonzerten, die unter Leitung von Sir Henry Wood stehen, wirken M o i s e w i t s c h, Emanuel Feuerm a n n, Harriet Cohen und Solomon als Solisten mit Neue Schällplatten Ossy B e n a r d y, der junge jüdische Geiger, spielt mit Leo Taubmann Coreliis E-Moll- Sonate op. 5, 8 auf Columbia-Platte DX 850. Dr. Walter Knoche, ein jüdischer Gelehrter aus Deutschland, jetzt Abteilungschef an der Direccion de Me'ceorologia, Geofisica e Hidrologia in Buenos Aires, hat im Rahmen "der von der Geographischen Studiengesellschaft Argentiniens veranstalteten geographischen Woche einen vielbeachteten Vortrag über den Einfluß des Menschen auf das Klima gehalten. Die Presse hat über das Ereignis eingehend berichtet. * Von Hugo Leiehtentritt, dem bekannten jüdischen Musikwissenschaftler, erschien „Music, History and Ideas" (Harvard University Press). Wie der Berichterstatter der „Musical Times" ausführt, gibt das Werk einen musikhistorischen Gesamtüberblick unter geistesgeschichtlichen Gesichtspunkten, indem es die Phänomene eines bestimmten musikalischen Stiles in Beziehung setzt zu Erscheinungen in den andern Künsten und geistigen Strömungen der betreffenden Zeit. Der Berichterstatter führt einige Beispiele an und weist zustimmend auf des Autors ablehnende Stellung gegenüber der „atonalen" Richtung hin. Jüdischer Kulturbund Berlin Wocheoplan Theater in der Konimandantenstr. 57: 23. Oktober, 15 Uhr, „Rigoletto {Abt. 50. 60); abends geschlossen; jeweils 20 Uhr: „Rigoletto": 24. Oktober (Abt. 25. 35), 25. Oktober (Abt. 6, 16), 26. Oktober (Abt. 26, 36), 27. Oktober (Abt. 8? 18), 29. Oktober (Abt. 23, 33). Kulturbundsaal, Kommandantenstr. 58/59: 23. und 29. Oktober, 201/4. Uhr: Kleinkunstbühne: „Gemischtes Kompott". * In der nächsten Premiere, dem Lustspiel „Regen und Wind" von Merton ITodge. führt Fritz Wisten die Regie. In den Ilauntrollen: Elfriede Borodkin, Lilly Kann, Ruth Manheimer, Alfred Berliner, Wolfgang Bernstein, Martin Brandt, Walther Herz, Berthold Segall, Hans-Karl R-*,-— Bühnenbild: Hans Sondheimer.