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Central-Verein-Zeitung · 1938-10-13 · 41 (13.10.1938) · page 14

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
41 (13.10.1938)
Date
1938-10-13
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 14 C.-V.-Zeitung Nr. 41 « 13. Oktober 1938 Personalien Eugen Wölbe Am 22. September ist Professor Dr. Eugen Wölbe nicht bloß den Seinen, sondern der ganzen jüdischen Gemeinschaft in Berlin völlig^unerwartet entrissen worden. Durch seinen Tod ist in ihren Reihen eine Lücke entstanden, die um so schmerzlicher empfunden werden muß, als der rastlos tätige Mann seine Arbeitskraft zeitlebens in ihren Dienst gestellt hat. Am 6. April 1873 in Liegnitz geboren, hat er den größten Teil seines Lebens in Berlin verbracht. Eine ungewöhnliche Sprachbegabung verwies ihn auf das Studium der Philologie. Uebersetzungen aus dem Englischen, Französischen und Italienischen sowie Editionen ergaben sich daraus. Seit 1904 war Wölbe Jahrzehnte hindurch als Studienrat tätig. Daneben fand er die Zeit für eine umfassende jüdische Wirksamkeit. Nicht nur zahlreichen jüdischen Gremien, darunter dem Jüdischen Central-Vere i n, kam seine unermüdliche Mitarbeit zugute, sondern er brachte auch die religiöse Lehre Israels dem Herzen der Jugend nahe. Erzieher aus Neigung und Beruf, sprach er , zu ihr an den hohen ■ Feiertagen; und sein | pädagogischer Takt v wußte das Niveau der f. Predigt auf das Ver- | ständnis der Kinder i vorzüglich abzustellen. % Liebevoll folgte er den I Spuren, die in unsere ij Jüdische Vergangenheit zurücklührten. | Der Geradheit und | "estigkeit seines We- I sens war es gegeben, | den Lebenslauf des „Judenmajors" Meno [ Burg wiedererstehen I zu lassen. Bei Ludwig August Frankl, dem Fot. Herben Sonnenfeld jüdischen Dichter aus dem vorigen Jahrhundert, spürte er die hohe Humanität auf. Mit besonderer Wärme und der Werbekrai't seines Temperaments setzte er sich für Berthold Auerbach ein. Die eudämonistische Sphäre behaglicher Bürgerlichkeit, die Hingabe an die süße Gewohnheit des Daseins, die Auerbach repräsentierte, entsprachen seinem eigenen Le!>ens^efühl. Zeugnis seiner Freude am vergeistigten Lebensgenuß — Kennzeichen bürgerlichen Formwillens — war seine Fähigkeit, bei aller Beanspruchung durch die Forderung der Mitwelt im privaten Kreise der persönlichen Bildung und Liebhaberei zu leben. Leidenschaftlich und zäh ergab er sich dem Sport des Autographen-. sammelns. Die Sammlung, die er zustande brachte, suchte an Seltenheit und Umfang ihresgleichen; auf ihr fußend hat er seine Erfahrungen zu einer Theorie des Autographensammelns verdichtet. Sonst lag ihm Forscherehrgeiz fern; mit dem, was er schrieb, verfolgte er populärwissenschaftliche Ziele. Wissen zu verbreiten und zu fördern, war ihm ein letzthin pädagogisches Bedürfnis. In diesem Bestreben traf er mit Professor Dr. Ismar Elbogen zusammen, mit dem ihn eine langjährige und herzliche Freundschaft verband. Eugen Wölbe ist im positiven und aufbauenden Sinne des Wortes ein „Bürger" gewesen, Vertreter jenes Bürgertyps, der unter uns immer seltener wird. Aber trotz allem bürger- N jqbJBF m AI Das Haus für elegante Damenhüte. Berlin W, Kurfürsten dämm k20. liehen Optimismus und Hang zum vergeistigten Lebensgenuß wües er billige Illusionen von sich. In der zurückliegenden Zeit einer bürgerlichen Saturiertheit und gefährlichen Indifferenz hat er auf Sir Moses Montefiore als das große Vorbild gesamtjüdischer Verantwortung .hingewiesen und ferner nicht Anstand genommen, die schweren Schäden der damaligen jüdischen Bevölkerungspolitik bloßzulegen. Der Zusammenbruch unserer Emanzipation riß auch ihn aus der Bahn und nötigte ihn zu einer Ueberprüfung seines ideologischen Standpunkts. Mutig zog er aus der veränderten Situation die Konsequenzen und bewies dadurch, daß seine Vitalität und geistige Beweglichkeit ungebrochen waren. Dem Aufbau Palästinas galt nunmehr seine Aufmerksamkeit; ebenso wurde in der Geschichte des jüdischen Volkes der tragische Zirkel der Assimilation ihm sichtbar, das dauernde Auf und Ab von Niederlassung, friedlicher Arbeit und Ausgliederung. Noch im Vorjahre suchte er an der Geschichte der Juden in Berlin und in der Mark Brandenburg die „altneue" Erkenntnis sich und uns zu verdeutlichen. Mit dem Bewußtsein, am Ende seiner eigenen und am Anfang einer neuen Epoche zu stehen, gelangte er zu der höchsten Stufe des Verstehens, die ihm überhaupt zugänglich war. F.F. Nathan Alexander Im Alter von 76 Jahren beschloß am Vortage des Versöhnungsfestes Lehrer i. R. Nathan Alexander in Krefeld sein erfülltes Leben. Friedlich und ohne Kampf, wie er goxvirkt und gestrebt hatte. Neigung und seltene Fähigkeit hatten ihn zum Lehrberuf, in dem ihm reicher Erfolg und gleiche Anerken- 1 nung beschieden waren, geführt. 46 Jahre ist er an jüdischen Volksschulen tätig gewesen, davon vier Jahrzehnte an der städtischen jüdischen Schule in Krefeld. Fast ebenso lange, ja noch darüber hinaus, diente er in Treue und Umsicht der jüdischen Gemeinde als Sekretär, Chorleiter und schließlich, auch als Berater in allen Angelegenheiten. Nach seinem Scheiden aus den Gemeindeämtern nahm er ehrenamtlich noch, regelmäßig an den Arbeiten der Armenverwaltung teil. Seine Lebensgefährtin ist dem Entschlafenen vor vielen Jahren zum ewigen Frieden vorausgegangen. Als Erben seines, Namens hinterläßt er den dem C.-V. und anderen jüdischen Organisationen so eng verbundenen Sohn Rechtsanwalt Dr. Kurt Alexander. S. A. Jüdische Juristen Der älteste jüdische Anwalt Berlins, Justizrat Louis Cohn, ist in diesen Tagen verstorben. Louis Cohn war im Jahre 1852 als Sohn der sagenumwobenen Stadt Zobten geboren. Schon auf der Universität verschaffte ihm seine Kenntnis des römischen .Rechtes den teils scherzhaft, teils ernst gemeinten Namen „Der Pandecten-Cohn". Nach einigen Jahren richterlicher Tätigkeit Keß er sich zu Beginn der freien Advokatur in Görlitz nieder. Ende des Jahrhunderts ging er an das Kammergericht, an dem er bis zuletzt geblieben ist. Zahlreiche Einzel arbeiten, vornehmlich veröffentlicht in Gruchots Beiträgen und später in der Juristischen Wochenschrift, entstammen seiner Feder. Cohn war kein Vielschreiber und konnte es auch nicht sein, weil die Akribie seiner Arbeit, die große Sorgfalt, mit der er jedem Problem nachging, und die Tiefe seiner Gedanken zu einer breiten,, umfangreichen Tätigkeit inmitten einer ausgedehnten und in gleichem Sinne gehandhabten Praxis dies unmöglich gemacht hätte. Außerordentlich geistige Frische blieben ihm bis in das hohe Alter erhalten. Die Klassiker der Römer und Griechen verschönten seinen Lebensabend. Fast um die gleiche Zeit starb der Justizrat Georg P e i s e r, ein reiner Praktiker, dies aber im besten Sinne des Wortes. Als Schüler des unvergeßlichen Juristen Hermann Staub erwarb er sich bald eine große Praxis und dies zu einer Zeit, als die Beschäftigung mit dem Auslandsrecht noch etwas Ungewöhnliches war; namentlich auf dem Gebiete des englischen Rechtes. Zahlreichen englischen Klienten war er ein treuer Berater und Freund. Max Stern, früher Senatspräsident am Kammergericht (Präsident des Aufwertungssenats) hat in diesen Tagen Berlin als Auswanderer verlassen. — Martin W o 1 f f, der berühmte Jurist und Lehrer, ist einem Ruf an die Universität Oxford gefolgt. J. M. Jakob Ornstein 80 Jahre Dr. Jakob Ornstein, Wien, feiorte vor kurzem in vollster geistiger und körperlicher Frische sri en 80. Geburtstag. Ungewöhnliche Verstandesschärfe und Ge^äohtniskral't, über -die er noch heute ungeschwächt verfügt, und tiefschürfende Gründlichkeit zeichnen ihn aus. Er besitzt profundes allgemeines und jüdisches Wissen. So wurde Dr. Ornstein ein Polyhistor, dessen Kenntnisse staunenswert sind. Zu seinen hohen geistigen Eigenschaften gesellt sich ein vornehmer Charakter. Noch in den letzten Jahren hat er bedeutsame Schriften über Kaiser Josef II. und die Juden, Maimonides und Moses Mendelssohn verfaßt, Arbeiten, denen jedesmal ein instruktiver Vortrag über diese Themen zugrunde lag. Zehn Jahre lang (1924 bis 1934) ist er Vizepräsident der Wiener Kultusgemeihde gewesen. Er führte die ihm anvertrauten Geschäfte, von Freund und Gegner hochgeachtet, mit Objektivität und Emsigkeit. Der jüdischen Wissenschaft und der Fürsorge galt seine besondere Tätigkeit. Als Präsident des Wiener Jüdisch-Wissenschaftlichen Lehrinstitutes „Bet Hamidrasch" und als Obmann der Erziehungsanstalt für jüdische Waisen hat er sich ausgezeichnet bewährt. Möge ihm ein Lebensabend in geistiger und körperlicher Frische beschieden sein. Karl Bornstein 75 Jahre Am 19. Oktober vollendet Dr. med. Karl Bornstein in Berlin sein 75. Lebensjahr. Er wurde als Kaufmannssohn zu Gostyn in der Provinz Posen geboren, besuchte die Volksschule seines Heimatsorts und bis 1879 das Gymnasium in Breslau. Danach trat er als Lehrling in ein Bankgeschäft ein. Aber seinem Wissensdurst konnte die Bürotätigkeit nicht zusagen. So finden wir ihn schon nach einem Vierteljahr wieder auf der Schulbank in Lissa, die er nach bestandener Reifeprüfung 1882 verläßt, um sich an der Breslauer Universität dem Medizinstudium zu widmen. Nach in Würzburg bestandenem Staatsexamen ließ er sich zunächst als Landarzt in Borek (Provinz Posen) nieder, um bald danach für neun Jahre als Badearzt in Landeck (Schlesien) zu fungieren. Während der freien Wintersemester arbeitete er in den physiologischen Laboratorien Breslau und Berlin. Nach diesen Spezialstudien wurde er Stoffwechselarzt in Leipzig, wo er eine ausgedehnte Arbeit auf den verschiedensten sozialen Gebieten leistete. Diese steigerte sich während des Weltkrieges so stark, daß er unter der Arbeitslast gesundheitlich zusammenbrach und nach Berlin übersiedelte, wo er seitdem seinen segensreichen Wirkungskreis entfaltet. Es waren vor allem Stoffwechselfragen, die ihn beschäftigten. Schon in Breslau machte er Studien über die Funktion der Leber. Ganz besonders interessierte ihn das Problem der Zellmast. In zahlreichen Aufsätzen behandelte er die Muskelarbeit, Ernährung, Bäderwirkung und den allgemeinen Stoffwechsel. Diese Forschungen ließen ihn frühzeitig erkennen, wie schädlich Nikotin und Alkohol für den menschlichen Körper sind, und welche Vorzüge die vegetarische Lebensweise hat. Diesem Kampf gegen Mißbrauch im Genuß von Fleisch, Alkohol und Tabak gilt seine Lebensaufgabe, der Forderung, daß jeder Mensch Anspruch auf ein Eigenbett und menschenwürdige Schlaf räume mit Luft und Sonne hat: „Solange wir nicht bis zum Geringsten hinunter jeden Einzelnen abends satt in sein Bett schicken können, haben wir kein Recht, von einer wahren Kultur zu reden", hat er einmal ausgesprochen. Bornstein war Mitglied der kaiserl. Leopoldinischen Akademie der Naturforscher in Halle, bis 1932 Generalsekretär des Landesausschusses für hygienische Volksbelehrung und Vorsitzender bzw. Vorstandsmitglied vieler kultureller Organisationen. Mit besonderer Freude betreute er lange Jahre sein Lieblingskind, die „Blätter für Volksgesundheitspflege". Wir sind stolz darauf, Bornstein zu den Unsrigen zählen zu dürfen. B. G. Ernst Rosenthal-Rosta 50 Jahre Vor kurzem vollendete der in Berlin tätige Maler Ernst Rosenthal(-Rosta) sein 50. Lebensjahr. Man kennt sein umfangreiches Werk, die vielen Gemälde, die eine verständliche Sprache reden. Aus dem getreulich arbeitenden Impressionisten der Jugendzeit wird im Laufe der Jahre der Vertreter der Sachlichkeit, der Naturalist, dessen koloristisch beachtenswerte Blumenbilder besonderen Anklang in Ausstellungen finden. Mit Interesse hört man Ernst Rosenthal- Rosta von seinem Leben erzählen; man erfährt, daß Max Liebermann den frommen Großvater in Pastell gemalt und den Erlös des Bildes der kleinen, von jenem gläubigen Isaak Aaron Rosenthal gegründeten Synagoge stiftete, die der Großvater des heute 50jährigen nebenamtlich als Schammes betreute. Viele Familienbilder aus Märkisch- Friedland, woher auch die Liebermanns stammten, zeigte seinerzeit die Ausstellung „Unsere Ahnen" im Berliner Jüdischen Museum. Immer hat Liebermann seinem Landsmann, dem jungen Ernst Rosenthal, künstlerische Anregungen vermittelt. Der große Maler war es auch, der den Vater dazu bewog, auf Grund eines eingehenden Gutachtens die* Einwilligung zum Kunststudium seines Sohnes zu geben. Im Verlauf dieses Studiums erhielt Ernst Rosenthal-Rosta im Jahre 1909 einen „Klassenpreis" und im Jahre 1912 das „Reichenheim"-Stipendium. Dr. O. B. Aus den Gemeinden Königsberg (Pr.) Gemeinderabbiner Dr. Reinhold L e w i n verläßt in diesen i agen Königsberg, um einem Ruf nach Breslau als Nachfolger des verstorbenen Rabbiners Dr. Jakob Sänger zu folgPT. Seine Abschiedsrede wird er am 16. Oktober halten. Dr. Erwin Sehepses hat den Vorsitz im Vorstand des Jüdischen Kulturbundes übernommen. Zum Vorstand gehören jetzt ferner Dr. Marli-i Gr um ach, Dr. Adolf Jedw a b n ick, Dr. Walter Klein, Hans A n - k e r und Schulleiter Franz Kaelter. L.L—ck. Aus den Familien Vor kurzem beging J. A b o l n i k (Magdeburg) seinen 70. Geburtstag. Er war über 40 Jahre als Wanrlergewerhetreibender täiig. Während dieser Zeit hat er sich zahlreiche Freunde erworben, die ihm auf die?em Wege alles Gute für seinen Lebensabend wünschen. — M. Mendel (Köln) feierte am 5. Oktober seinen 75. Geburtstag. — Salo Koplowitz (Beuthen/O.S.) wird am 12. Oktober 70 Jahre alt. — Piermann M i c h e 1 s o n (Rheydt, früher Krefeld) begeht am 14. Oktober seinen 80. Geburtstag. — Arthur N i c 1 a s (Berlin W), Inhaber der Firma Sternberg & Salomon, vollendet am 15. Oktober sein 70. Lebensjahr. — Am 17. Oktober wird Daniel Moses (Köln) 80 Jahre alt. — Frau Rudolph Greif, geb. Jourdan. begeht am 19. Oktober ihren 85. Geburtstag. — Louis Mathias (Berlin, früher Perleberg) feiert am 19. Oktober seinen 80. Geburtstag. Am. 16. Oktober begehen Emil Marcus und Frau das Fest ihrer Goldenen Hochzeit. Herr Marcus ist seit vielen Jahren Vorsitzender der Synagogengemeinde P r e n z 1 a u und jahrzehntelanges Mitglied des C.-V. Das Ehepaar, das sich großer Beliebtheit erfreut, begeht den Tag in voller Frische. ff bearbeitet von P. Rosenblatt Schachaufgabe Nr. 140 von A. Barthelmy Matt in zwei Zügen Weiß: Kg5, Dh8, Tdl, Te8, Lb5, Lh2, Sf4, Sf6, Bb6. f5, g4, g6 (12) Schwarz: Ke5, Da3, Te4, La2, Shl, Ba4, d5, e7, e3 (9) * Schachaufgabe Nr. 141 von E. Arvidsson Matt in zwei Zügen Weiß: Ka4, Dd2, Ta7, Te7, Le3, Lfl, Sa2, Sc7, Be5 (9) Schwarz: Kc6, Tdl, Th4, Lb2, Lg8, Sa5, Sa3, Bb4, b3, d6 (10) * Die beiden vorstehenden Zweizüger sind vor einigen Jahren in ausländischen Problemturnieren mit ersten Preisen ausgezeichnet worden. Richtige Losungen von 136 und 137 sandten eint Alfred Dzialoszynski (Breslau), Rechtsanwalt Dr. Ernst Boehm (Brieg), Michael Levy (Krefeld), Ella Rüben (Bünde), Siegmund Austerlitz (Gießen), Dr. med. Meyerhoff (Rotenfels), Rechtsanwalt Dr. Ernst Meyer, Dr. med. Gerhard Böhm, Rechtsanwalt Ludwig Mayer (Berlin), Tierarzt Max Koschminski (Landsberg), Lothar Schönthal (Nürnberg), Max Pniower* (Hindenburg). Von Nr. 136: L. Mehrländer (Konstadt), Gustav Lewi (Berlin), Tilde Adler (Amsterdam), Adolf Schück (Breslau), Otto Jeiteles, W. Frankl (Berlin). Von Nr. 137: L. Löwenstein (Osterholz-Scharmbeck), Gottfried Gumbel (Stuttgart), Louis Wertheim (M.-Gladbach), Paul Silberstein), Zablu, Sanitätsrat Dr. Ritterband, Justizrat Kurt Jacusiel (Berlin). * Schachbriefkasten. X L. R. (Berlin-Neukölln). Besten Dank für eingesandte Aufgabe, die aber leider nicht druckreif ist * Die Schach-Ecke erscheint wegen des großen Interesses, das sie in den Kreisen unserer Leser findet, von jetzt ab in jeder Nummer der C.-V.- Zeitung. Selbsthilfebund jüdischer Körperbehinderter in Deutschland, Zweigstelle Berlin. Mitgliederversammlung am 19. Oktober, 20 Uhr, im Hause der Jüdischen Reformgemeinde, N 4, Johannisstr. 16. Rabbiner Dr. J o s p e: „Palästina 1938". Alle jüdischen Körperbehinderten melden sich bei Hans J. Heymann, NW 87, Tile Wardenberg-Str. 10, pt (Tel.: 3913 05). Sprechzeit: Montags 11—13 Uhr oder nach telephonischer Vereinbarung. Gottesdienste in Berlin Kp., ALTER RITUS: Grunewald <x., Heidereutergasse H., Kaiserstr K., Köpenick Münehener Str. 31., Pestalozzistr. Pe., Rykestr R., Thielsch-Üter Tu. >TEUER RITUS: Fasanenstr. Fa., Fripdenstempel Fr., Levetzowstr. Le., Lindenstr. Li., Lützowstr. =■ Lü., Oranienburger Str. O., Oranienburg Or., Prinzregentenstr. Pr., Schmargendorf Sm. R Ii FORM: Johannisstr. Jh., Joachimsthaler Str. J. FALKKNBERü-Synagogen: Kaiserstr. Ka., Kaiserdamm. Kd., Prenzlauer Promenade Pz., Schönhauser Allee Sö., Trif'tstr. T. Freitag ,14. Oktober, abends: Synagogen mit altem Ritus sowie Li. und Fr.: 17.15; O.. Lü. und Fa.; 18; Le., Sm. und Pr.: 18.30; J.: 18.30 Gottschalk; Ka.: 19.30 Friedländer; Kd.: 19.15 F. Winter; Pz.: 19.30 Loewenthal; Sö.: 19.15 Neumark; T.: 19.30 Loewenthal. Sonnabend, 15. Oktober, morgens: Synagogen mit altem Ritus: 9; mit .neuem Ritus: 10: F r ü h gottesdienst: R. und Tu.: 7; Li. und Le.: 7.30; Ka.: 10 Friedländer; Sö.: Neumark. Sonntag, 16. Oktober, abends: In allen Synagogen: 17.15; Fr.: Warschauer; Pr.: Galliner: Seelenfeier; Jh.: 17.30 Rosenthal; Ka.: 18 Zimet; Pz.: 18 Rautenberg; Sö.: 18 Loewenthal; T.: 18 Goetz. Montag, 17. Oktober, morgens: mit' Predigt und Seelenfeier; Fa.: 10 Salomonski; Fr.: 10 v. d. WEITERE VEREINS-SYNAGOGEN: Falkenthaler Steig 16 (Hennsdorf), 14.: 18.30 (Klein); 15.: 10 (Klein); 16.: 9 und 18; 17.: 10 und 18 (Predigt und Seelenfeier); 18.: 10. — Frankfurter Allee 56 (Lichtenberg), 14.: 17.15; 15.: 9 und 17.25; 16.: 17.15; 17.: 9 (Seelenfeier Rosenthal) und 17.15; 18.: 9 und 17.19. — Markgrai-Albrecht-Str. 11/12, 14.: 17.15; 15.: Zyl; G.: 9 H. Wolff; H.: 10 (Freier; K-: 10 Levy; Ka.: 10 Loewenthal; Le.: 10 Lewkowitz; Li.: 10 Maybaum; Lü.: 10 Graf; M.: 9 Nobel; O.: 10 Jospe; Pe.: 8.30 Berkovits; Pz.: 10 Zimet; Pr.: 10 Galliner; R.: 10 Nußbaum; Sm.: 10 Winter; Sö.: 10 Oberländer; Tu.: 8.30 Jacobovits. Montag, 17. Oktober, abends: In allen Synagogen 17.15; Jh.: 17 Ballin; Ka.: 19.30 Zimet; Kd.: 18 Kempner; Pz.: 18 Loewenthal; Sö.: 18 Rautenberg; T.: 19.30 F. Winter. Dienstag, 18. Oktober, morgens: H., Pe. und Tu.: 8.30; KM R., M. und G.: 9; Synagogen mit neuem Ritus: 10; F r ü h gottesdienst: R. und Tu.: 7; Li. und Le.: 7.30; Ka.: 10 Goetz; Pz.: 10 Loewenthal; Sö.: 10 Rautenberg. Festausgang: 17.49 Uhr. 9 und 20.30; 16.: 7 und 17.15; 17.: 8.30 (Predigt und Seelenfeier) und 17.15; 18.: 8.30. — Prinzenallee 87, 14.: 17.15; 15.: 8.30 und 17.15; 16.: 6.30 und 17.15; 17.: 8.30 (Alexander Seelenfeier) und 17.15; 18.: 8.30 und 17.15; werktags: 7 und 17.15. — Stierstr. 21 (Steglitz), 14.: 17.15; 15: 9 und 17.30; 16.: 7.30 und 17.15; 17.: 9 (Winter) und 17.15 (Winter).

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