Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1938-10-13 · 41 (13.10.1938) · page 13

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
41 (13.10.1938)
Date
1938-10-13
Page
– (sequence 13)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2277379-2278191-2278229--13254-2292150
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Nr. 41 * 13. Okt. 1938 Seite 13 CMrZeifu Kleine Handballschule Ein Trainingsprogramm / Von Manfred Friedmann, Berlin Das Handballspiel ist eine der schönsten und vielseitigsten Disziplinen unserer Leibesübungen. In ihm verbinden sich in harmonischer Weise jene natürlichen körperlichen Grundübungen, wie sie Lauf, Sprung und Wurf darsteifen, mit wertvollen „inneren" Eigenschaften, dem Willen zum Kampf und Sieg, dem gesunden Mannschafts- und Kameradschaftsgeist und den vielen Möglichkeiten sinnvoller taktischer Ausgestaltung, zur vollendet sportlichen Erziehung. Handball ist das Spiel, das die Jugend dank seines einfachen und lebendigen Geschehens begeistert, in dem der Mann bei aller Fairness Kampfgeist und Härte erproben kann, das der Frau wiederum genug Spielraum bietet, Eleganz und Geschicklichkeit zu betonen, und in dem schließlich das Alter Erholung und Ausgleich findet. Aufbau des Trainings Das Spiel als solches ist in erster Linie ein Bewegungskampf zweier Mannschaften. Wer schneller und geschickter ist als der Gegner, kommt häufiger an den Ball, wer ausdauernder ist, wird im Laufe des Spiels und vollends zum Schluß den Erfolg für sich haben. Diese iitiiiiiiiiiiiiiiiiifnititiuiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiziisitf i(irtvitiiiif nifir rt im niiitf iiti ■Fünf. - Bzstm - Xirfe Das „Sportblatt" der C.-V.-Zeitung veröffentlicht in der kommenden Woche die endgültige Fassung seiner „Besten- Liste der jüdischen Leichtathletik 1938" und beginnt an Hand dieser nun schon im vierten Jahre erscheinenden Aufstellung gleichzeitig mit einer eingehenden Würdigung der einzelnen Leistungen und Ergebnisse unserer Frauen, Männer und Jugendlichen. fllllllllllllllllltllllllllllllltlllllllElIllf IllITIlllIIIlIIIllIlIIItf EltlllStlllinillllllltllllllillllllSlf llltllllll bei gleichwertigem technischem Können entscheidenden körperlichen Voraussetzungen — Ausdauer, Schnelligkeit und Geschicklichkeit — sind dementsprechend mit besonderer Sorgfalt ins Uebungsprogramm einzuschalten. Während sich Wald- und Geländeläufe, mindestens an jedem spielfreien Sonntag, hervorragend zur Erzielung größerer Ausdauer eignen, ist das Training der Schnelligkeit (Antrittsgeschwindigkeit) und Geschicklichkeit im Winter mehr Sache gymnastischer Hallenarbeit. Neben dem speziellen Lauf training, das zahlreiche Starts, ruckhaftes Abstoppen, plötzlichen Richtungsweehsel und verschiedenste Sprünge vorsieht, steht eine abwechslungsreiche und zweckentsprechend sehr harte, dehnende und lockernde Körperschule im Mittelpunkt. Runden- und Hindernisstaffeln, Medizinhallgymnastik und Ballspiele (Raufball, Völkerball, Grenzball, Ballstaffeln usw.) bieten ferner bei bester Stimmung genug fördernde Möglichkeiten, um die erste Hälfte des in seinen Grundzügen für die ganze> Saison festzulegenden Arbeitsplanes auszufüllen. Die technische Ballschulu n g nimmt den zweiten Teil des Trainings in Anspruch. Zielgenauigkeit, Weite und Härte des Wurfs, Sicherheit im Fangen — das sind die Grundbedingungen. Je sicherer man sie Stahl und Sieg Sonntag, 16« Oktober Berlin Handball: Verbandsspiele u. a. JSK. 1. Frauen gegen Bar Kochba-Hakoah 1. Frauen. 11.15 Uh;; JSK. II gegen Maccabi I, 10.15 Uhr. Beide Spiele: Grunewaldsportplatz. Stuttgart Fußball: Schild Stuttgart gegen Schild Göppingen. Sportplatz Feuerbach-Tal, 13 Uhr. Handball: Schild Stuttgart gegen Hakoah Stuttgart. Sportplatz Feuerbach-Tal, 14.30 Uhr. Frankfurt a. M. Fußball: Schild Frankfurt a. M. I gegen JSV. Offenbach I, Sportplatz Buchrainweiher. 11 Uhr. Handball: Schild Frankfurt a. M. Frauen gegen JSV. Offenbach Frauen, Sportplatz Buchrainweiher, 10 Uhr. Wuppertal Turnen: Schauturnen des Schild Wuppertal unter Mitwirkung der Schildmeisterin Liefmann (Schild Hamburg), Turnhalle Neuenteich 89. * Der Deutsche Makkabikreis führt am 24. Oktober in Berlin seine XVII. Kreistagung durch. Vertreter sämtlicher Makkabivereine Deutschlands werden auf dieser zentralen Tagung Gelegenheit haben, über die künftige Arbeit innerhalb des Makkabi zu beratschlagen und sie in ihren Grundzügen festzulegen. beherrscht, um so besser und um so erfolgreicher wird die Gesamtleistung sein. Wurf und Fang, d. h. Kern- oder Schlagwurf (nicht Schockwurf) bzw. Fangen, stets frei vom Körper, auch das einwandfreie Tippen des Balles übt man immer in der Bewegung, nie im Stand. Das schult in besonderem Maße das Auge, da es hierbei darauf ankommt, die Bewegungsgeschwindigkeit im Zuspiel richtig abzuschätzen, d. h. die Ballvorlage auf freien Raum dem Tempo und der Richtung des Fängers anzupassen. Das Zuspiel erfolgt je nach Raumverhältnissen in Zweier-, Dreier-, Viererreihen oder im Kreis, wobei der lange oder kurze Paß, die Schräg- oder Steilvorlage, das Zuspiel mit der rechten, der linken oder mit beiden Händen, der Fang im Sprung, am Boden, von vorn, von hinten oder von der Seite, das Tippen des Balles geradeaus, rechts und links, mit Drehungen und Wendungen, systematisch entwickelt wird. Auch der Torschuß muß geübt werden: aus dem Stand und nach Zuspiel, von vorn und von der Seite, Aufsetzer, halbhoch und hoch, mit und ohne Ansagen der Richtung und der Ecken. Dieses trockene Balltraining kann an Hand praktischer Erfahrungen, in Verbindung, mit „■ taktischer Schulung (Freilaufen, Sperren, Umspielen der Deckung), durch Ballspiele interessant und sinnvoll gestaltet werden. Keineswegs darf man ihm jedoch übertriebenen Wert zumessen; denn eine Mannschaft, die technisch zu gut ist, neigt oft dazu, auf Kosten der Zweckmäßigkeit und Zügigkeit in „Schönheit zu sterben". Der Mittelweg ist immer der richtige. Je kurzer und intensiver — desto besser An der Qualität des Trainingsleiters liegt es, das Training so systematisch und erfolgreich wie möglich aufzubauen. Es muß den Aktiven ein Vergnügen sein, nach schwerer Tagesarbeit — aus eigenem Antrieb, nicht aus Zwang — zur Halle zu kommen. Nach ausgedehnterem Training in der wettkampflosen Zeit, ist es in der Saison durchaus ausreichend, wenn es die Dauer einer Stunde nicht überschreitet. Diese Zeit muß dann aber auch voll ausgenutzt werden und das härteste und konzentrierteste Training ist gerade gut genug. Der Mannschaftsgedanke darf natürlich im Training nicht zu kurz kommen, wenn oft auch individuelle Behandlung nicht zu vermeiden ist. Der eine, der von der Leichtathletik her kommt, und dessen läuferische Konstitution von vornherein gut ist, wird sich intensiver darum bemühen, Ballgefühl zu bekommen als beispielsweise der „Nur-Handb all er", bei dem die dehnende und lockernde Gymnastik als Ausgleich vorerst wichtiger ist. Grundsätzlich soll man den Kampfcharakter aus dem Training auszuschalten wissen; denn wer Sonntag für Sonntag Wettspiele zu bestreiten hat, muß mit seinen Nerven und Kräften gut haushalten. Nach dem eigentlichen Training ist dann Zeit zur Pflege der Kameradschaft und des Mannschaftsbewußtseins. Gemeinsam spricht man hierbei die Aufstellungen durch, unterhält sich über kommende und gewesene Spiele und läßt sich über Regelfragen und Sonstiges, was eben nur die Mannschaft als Gemeinschaft angeht, berichten. Kurze Referate über Sporthygiene, sportgerechte Lebensweise und, was besonders wichtig erscheint, taktische Vervollkommnung (die verschiedensten Sturmkombinationen, Deckungssysteme, beste Ausnutzung der Freiwürfe und Ecken) mit Hilfe von Zeichnungen an der Tafel usw. bieten genügend Stoff, um diese nicht zu ausgedehnten, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft jedoch zweifellos wesentlich beeinflussenden Besprechungen so ergiebig wie möglich zu gestalten. Erziehung zur fraitness Zum Schluß dieses Aufsatzes sei mit besonderem Nachdruck auf die dem körperlichen Training gleichbedeutende Erziehung zum unbedingten „fair p 1 a y" hingewiesen. Unserer Jugend muß es von Mal zu Mal eingehämmert und unseren Senioren immer wieder vor Augen geführt werden, daß die erste Pflicht eines jeden Sportlers „fair sein in jedem Fall" ist. Wer gegen sie verstößt, verstößt gegen die Disziplin des jüdischen Sports. Fair sein im Training, im Wettkampf wie auch sonst überall im Leben! Das ist das Ziel, dessen Erfüllung unsere Arbeit zu gelten hat.^ Sport der Woche Südwestdeutschiana Die Meister der Pilichtspiele Wie bereits berichtet, wurden die Pflichtspiele des „Spielausschusses jüdischer Sportvereine Südwestdeutschland" noch im September abgeschlossen. Die einzelnen Gruppenmeister stehen jetzt fest und müssen in den kommenden Monaten in Spielen gegeneinander die Gesamtmeisterschaft des Bezirks auskämpfen. Es wurden Meister: Gruppe Main: Fußball, Männer: Bar Kochb-a Frankfurt a. M.; Jugend: Bar Kochba Offenbach; Schüler: Hakoah Frankfurt a. M. — Handball, Männer: Bar Kochba Frankfurt a. M.; Jugend: Bar Kochba Frankfurt a. M.; Frauen: Schild Frankfurt a. M. Gruppe Rhein -Neckar: Fußball, Männer: Schild Stuttgart; Jugend: JSV. Heidelberg. — Handball, Männer und Frauen: Schild Stuttgart. E. K. BK Mannheim gewann 4:2 Hakoah Stuttgart gestaltete das Fußball spiel anfangs überlegen und konnte auch bald zwei Tore erzielen. Mannheim zeigte bis .zu diesem Zeitpunkt ein derartig zerfahrenes Spiel, daß wohl niemand geglaubt hätte, daß beim Schlußpfiff der Sieger doch noch Mannheim heißen würde. Je länger jedoch das Spiel dauerte, desto mehr fiel die Hakoahmannschaft auseinander. Durch Elfmeter und im Anschluß an einen Eckball stellte Mannheim den Gleichstand her. Im Endkampf bewies Mannheim dann das bessere Stehvermögen und die größere Durchschlagskraft, was der BK.-Elf in den letzten Minuten noch zwei, allerdings leicht vermeidbare. Tore einbrachte. Die gesamte Hakoahmannschaft snic'te weit unter sonst gewohnter Form. Bckh. Zum Andenken an Hans Götzl Das von Schild Mannheim gemeinsam mit Bar Kochba Mannheim und JSV. Heidelberg durchgeführte „Dr. Hans Götzl-Gedächtnis- Sportfest gestaltete sich zu einem schönen Erfolg. Bei den Männern wurde Julius Keller in vier von sieben Wettbewerben Sieger und damit Gewinner des Erinnerungspreises. Die Siege der J u - gend A-Klasse fielen durchweg an die tüchtigen Vertreter des JSV. Heidelberg. Bei den Schülern war der 14jährige Walter Straus allen Konkurrenten weit überlegen. Die Wettbewerbe der Frauen wurden sichere Beute von Lore Marek. Die lOXYs-Rundensiaffe! sah Heidelberg als Sieger vor Schild und Bar Kochba. Von den insgesamt 31 Wettbewerben fielen 19 an Schild, neun an JSV. und vier an Bar Kochba. Schlesien Mebrkämpfe in Breslau Zum Abschluß der diesjährigen Saison veranstaltete der Schild Breslau gemeinsam mit dem Bar Kochba und den jüdischen Schulen Abschlußwettkämpfe. Die Teilnehmer waren trotz des ungünstigen Wetters bemüht, die Wettkampfergebnisse ihren sonstigen Leistungen anzupassen. Es wurden nur Mehrkämpfe der verschiedenen Leistungsklassen veranstaltet. Auf der nassen Rasenbahn lief Oschinski u. a. die 100 m in 11.7, die Jugendturnerin Freund sprang 1,30 m hoch und bei den Frauen war die Beste: Epstein, die 4.33 m weit sprang, und 23,75 m den Diskus warf. Die Mehrkämpfe gewannen bei den Männern Oschinsky (Schild) vor Gottheiner (Bar Kochba). bei der Jugend A Krebs (Schild), bei der Jugend B Zweig (Bar Kochba). bei der Jugend C Schwarz (Bar Kochba), bei den Frauen Epstein (Schild) und bei den Jugendturnerinnen Freund (Schild). E. W. * Mit einer 5 :2-Nieder:age mußte eine kombinierte Jugend/Junioren -Fußball mannschaft des Schild Oberschlesien nach Hause zurückkehren. Ihr Gegner war eine gleichartige Elf des Schild Breslau. Schild Beuthen ungeschlagen Die erste Tischtennis -Mannschaft der Beuthener Sportgruppe hat sich trotz Abgänge einiger starker Spieler weiterhin den Ruf gesichert, Oberschlesiens stärkste jüdische Sportvertretung zu sein. Kürzlich gelang es ihr, eine oberschlesische Auswahlmannschaft des Makkabi mit 5:4-Siegen zwar knapp, aber überzeugend zu schlagen. Im Kampf Schild Beuthen II gegen Hakoah Beuthen blieben die Hakoahner mit 6:3 Punkten siegreich. W. F. Tagung des Schild Westdeutschland Kürzlich hielt der Lande .v-ortverband Westdeutschland im „Schild" seinen nun schon seit fünf Jahren üblichen Verbandstag ab. Die Durchführung der Tagung lag in Händen des Schild Krefeld, der sich dieser Aufgabe bestens entledigte. Von den nunmehr noch 40 Vereinen, die den Landessportverband bilden, hatten 28 Ortsverbände ihre Vertreter entsandt, während sich die anderen durch Nachbargruppen bzw. die Bczirkssportleiter vertreten ließen. Der allgemeinen Tagung vorausgegangen war eine interne Be- Walter Beck-Preis fiel an Schild Königsberg Der vom Sportbund „Schild" alljährlich für denjenigen Verein gestiftete Walter Beck-Ehrenpreis, der entsprechend der Anzahl seiner Mitglieder im Laufe der Saison die meisten Schild-Sportabzeic h e n erwerben konnte, ist für die Saison 1938 dem Schild Königsberg zugefallen, von dessen 94 Mitgliedern" 14 (14,9 o/o) das Abzeichen erwarben. An zweiter Stelle placierte sich der JSC Fürth, der in diesem Wettbewerb erfolgreichste Verein des Vorjahres, mit 26 Abzeichen bei 320 Mitgliedern (8,1 °/o), vor dem Jüdischen Box-Club „Berlin", dessen erst im Sommer ins Leben gerufene Leichtathle'dkabteilung bei 248 aktiven Mitgliedern 15 Abzeichen (6 °/o) anzufordern vermochte. Die absolut höchste Zahl errungener Abzeichen ist indes von Schild Hamburg zu melden, und zwar 28, darunter eines in Silber. Da dieser Verein jedoch 632 Mitglieder zählt, endete er hinter Schild Wiesbaden und Schild Stuttgart — prozentual bewertet — allerdings erst auf dem sechsten Rang. Insgesamt wurden im Jahre 1938 132 Abzeichen verliehen. Diese überraschend hohe Zahl ist zweifellos der beste Beweis für die in ajllen Vereinen des Sportbundes „Schild" mit gutem Erfolg geleistete Breitenarbeit. Seit Schaffung dieser Auszeichnung durch Walter Beck im Jahre 1935 sind bis heute 300 Stück ausgegeben worden. —n. Vor 40 Jahren Jubiläum des. Bar Kochba Hakoah Berlin Am 22. Oktober 1898 gründeten in Berlin, angeregt durch die von Theodor Herzl in dieser Zeit propagierten Gedanken, 48 junge jüdische Menschen auf Initiative des Rabbiners Willielm L e v i den ersten jüdischen:' Turnverein: den Bar Kochba. Zweifellos/scku-> fen sie damit den eigentlichen Ausgangs-? punkt der gesamten jüdischen Sportbewegung; denn von dieser Stunde an beschäftigten sich die interessierten jüdischen Kreise immer mehr mit jenen Problemen, die die Bildung neuer Vereine zur Folge hatten. Heute — nach 40 Jahren verdienstvoller Arbeit an der körperlichen Ertüchtigung jüdischer Generationen — begeht der Verein, dessen Entwicklung und zahllose Erfolge nach dem Zusammenschluß mit dem Fußballklub H a k o a h aus der Geschichte des jüdischen Sports nicht wegzudenken sind, dieses Jubiläum in angemessen würdiger Form. Am Abend des 22. Oktober findet in der Turnhalle der Jüdischen Mittelschule Große Hamburger Straße in Berlin, der ersten Turnhalle des Vereins, eine schlichte Begrüßungsfeier statt, auf der auch Persönlichkeiten des jüdischen öffentlichen Lebens das Wort nehmen worden. Sie bildet den Auftakt zu einer Reihe sportlicher Veranstaltungen, deren erste am 23. Oktober auf dem Sportplatz Grunewald repräsentative Handball- und Fußballspiele vorsieht. Der 27. Oktober ist dann einem großen Schauturnen im Saal des Kulturbundes reserviert. — Das genaue Programm der Jubiläumsfeierlichkeiten werden wir alsbald veröffentlichen. M. F. 25 Jahre Bar Kochba Frankfurt a, M- In diesen Tagen jährt sich die Gründung des Bar Kochba Frankfurt a. M. zum 25. Male. Dem Ernst der Zeit entsprechend hat man auf Jubiläumsfeierlichkeiten verzichtet. Bar Kochba war der Pionier des jüdischen Sports in Frankfurt a. M.; alle anderen und später entstandenen jüdischen Vereine wurden von seinen Sportlern gegründet. 1932 zählte der Verein noch 250 Mitglieder, 1937 waren es schon 1000. Seit dieser Zeit stand der Bar Kochba Frankfurt a. M. mit an der Spitze der Makkabi-Bewegung. Unvergessen bleiben seine großartigen Veranstaltungen in den letzten Jahren und die zahllosen Erfolge und Meisterschaften, die er auf sportlichem Gebiete zu erringen vermochte. Wir verbinden mit unseren besten Wünschen die Hoffnung, daß der Bar Kochba Frankfurt a. M. auch weiterhin Menschen und- Mittel zur Verfügung hat, um diese schöne 25jährige Tradition fortzusetzen. B.K. ttt irirtf iif atf cii f ititif iif irtriff reif iittiririrititcriiiii rif if iriEitiiit iif criitif i; iirfiiif; tiiiiifir f if tf;t {«in f ii sprechung eines ausgewählten Obleute-Kreises, in der die grundsätzliche Ausrichtung der zukünftigen Arbeit festgelegt wurde. DieTagung selbst brachte zuerst einen Ueberblick über die erfo'greiche Arbeit des vergangenen Jahres und den augenblicklichen Leistungsstand. Das Fazit war, was Vergangenheit wie Gegenwart angeht, ein überaus erfreuliches. Hoffen wir, daß es der anerkannt guten Leitung in Sportgruppen, Bezirken und Verband gelingen möge, die Zukunft entsprechend zu gestalten. R.B.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.