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Central-Verein-Zeitung · 1938-09-22 · 38 (22.9.1938) · page 21

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
38 (22.9.1938)
Date
1938-09-22
Page
– (sequence 21)
Language
German
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Nr. 38 Palästina-IJmscIlaii der C.-V.-Zeitung; Seite 21 22. September 1938 Land in Ungewißheit Die jüngste Entwicklung in Politik und Wirtschaft Von unserem «-Palästina-Berichterstatter Tel-Aviv, . 15. September Es besteht und bestand schon immer eine innige Wechselwirkung sowohl tischen der großen Weltpolitik und der engeren Palästinapolitik, wie auch zwischen palästinensischer Wirtschaft und Politik. In einem Zeitpunkt, in dem sich — wenn dieses Bild erlaubt ist — alle vier Seiten dieses Parallelogramms der Kräfte in einem Zustand der Spannung und Vibration befinden, müssen diese Wechselwirkungen besonders stark und deutlich zu Tage treten. Fast auf allen Gebieten des palästinensischen Lebens haben die letzten Tage und Wochen solche Spannungszeichen gebracht. Arabische In- und Auslands arbeit Man spricht viel, und sicher mit Recht, darüber, daß der politischen Leitung der arabischen Nationalbewegung ihre Arbeit innerhalb Palästinas erschwert worden ist. Der polizeiliche Fahndungsdienst arbeitet erfolgreicher, bei militärischen Aktionen würden wiederholt führende Persönlichkeiten der Banden gefangengenommen, die Verstärkung des jüdischen Sicherheitsdienstes mit seinem ortskundigen und zuverlässigen Menschenmaterial wirkt sich aus, und in mehreren Fällen haben selbst arabische Bauern mit der Waffe in der Hand den Angriff von Banden, die Geld, Pferde, Lebensmittel und Rekruten forderten, abgeschlagen. Und es spielt auch eine wichtige Rolle dabei, daß die Führer des arabischen Aufstandes zu einem so erheblichen Teil im Ausland sitzen. Die politische Organisation der Araber hat es aber gut verstanden, aus dieser Not eine Tugend zu machen. Maßgebende Parlamentsabgeordnete aller arabischen Länder wollen Anfang Oktober zu einer großen Palästinakonfefenz zusammentreten, der auch von jüdischer Seite eine wesentlich größere Bedeutung zugemessen wird als der im Vorjahr ziemlich ergebnislos verlaufenen panarabischen Konferenz von Bludan, deren Autorität und Kompetenz selbst im arabischen Lager stark umstritten war. Der vorbereitende Ausschuß dieser Konferenz will einen ganz besonderen Trumpf ausspielen: er beabsichtigt, jüdische Zeugnisse beizubringen, ja sogar vielleicht prominente Juden aus den arabischen Ländern als Redner auftreten zu lassen, die gegen die zionistische Palästinapolitik Stellung nehmen sollen. Ein erster Versuch in dieser Richtung ist bereits gelungen: die offizielle Vertretung der jüdischen Gemeinden des Irak hat an das Londoner Colonial Office sowie an die Genfer Mandatskommission des Völkerbundes Telegramme gerichtet, in denen sie sich von den zionistischen Ansprüchen auf Palästina distanziert und ihre Sympathie für ihre leidenden arabischen Brüder zum Ausdruck bringt. In der palästinensischen Judenheit werden diese Kundgebungen kaum als politisch gefährlich angesehen, wohl aber erblickt man in ihnen ein erschütterndes Symptom für die Isolierung, unter der die Juden in diesen Staaten leben. Im Irak ist die Einfuhr zionistischer Literatur und die zionistische Organisation selber verboten; die antisemitische Strömung hat erst vor wenigen Wochen zu ernsten Zwischenfällen in Bagdad und Mossul geführt. Die Brücke zwischen der Regierung und dem jüdischen Bevölkerungsteil bildet eine kleine Gruppe jüdischer Intellektueller und wohlhabender Männer der Wirtschaft, die sich stark an ihre arabische Umwelt assimiliert haben. Die breiten jüdischen Massen haben keine Möglichkeit der freien Meinungsäußerung. Auch in Aegypten ist man an maßgebende jüdische Persönlichkeiten mit verschiedenartigen Kompromißvorschlägen herangetreten. Wichtiger und gefährlicher aber als, diese Versuche im Nahen Osten ist die arabische Aktivität im „Fernen Westen". Zwischen der arabischen Liga in Amerika und jüdischen Funktionären, deren Namen allerdings nicht genannt werden, Haben angeblich Verhandlungen auf der Basis des bekannten, erstmalig von Nuri I Pascha in die Debatte geworfenen Kom- | Promißprogramms stattgefunden. Den Jui den wird Verzicht auf Mandat, Balfourdeklaration und alle verbrieften Ptechte der Heimstätte vorgeschlagen, dafür aber ein garantierter Minderheitenstatus mit der Aussicht auf begrenzte Einwanderung in irgendwelche Teile der neu zu schaffenden Föderation arabischer Staaten angeboten. Verhandlungen über solche illusorischen Vorschläge sind nach einmütiger Auffassung der palästinensischen Judenheit nur geeignet, in der öffentlichen Meinung Amerikas Verwirrung zu stiften. Schließlich hat in England selber eine Gruppe englischer Araberfreunde durch den Evening Standard eine Meldung lanciert, wonach auch der arabische König Ibn Saud eine Preisgabe des Teilungsplanes und eine Vertagung des Palästinaproblems auf zehn Jahre befürwortet. Allerdings mußten diese Meldungen dementiert werden; denn gerade Ibn Saud scheint besonders darauf bedacht zu sein, den Engländern in Palästina keine Schwierigkeiten zu machen. Manche Stellen halten es jedenfalls für bezeichnend, daß solche Aufschubtendenzen verfolgt werden, und man glaubt daraus schließen zu müssen, daß der Mufti als Oberster Leiter der radikalen arabischen Nationalbewegung sein Ziel, die Vernichtung des jüdischen Nationalheims und den entscheidenden Druck auf England, als unerreichbar erkannt hat. Palästina fast ohne arabische Presse Ein Zeichen für die verworrene politische und wirtschaftliche Lage im arabischen Palästina ist die Tatsache, daß es in Palästina zur Zeit kaum eine arabische Presse gibt. Die wichtigsten Zeitungen „Falestin" und ^Adifaa", waren f ür längere Zeit verboten. Aber auffälligerweise sind sie auch nach Ablauf der Verbotsfrist noch nicht wieder erschienen; auch andere arabische Blätter haben ihr Erscheinen zeitweilig eingestellt oder unterbrochen, teils wegen finanzieller Schwierigkeiten, teils — anscheinend — wegen bestehender Memungs Verschiedenheiten zwischen der Redaktion und der obersten politischen Leitung, die kaum noch öppo- VÄvSv^V^ '^aV.j; f ^HL^V:/ '' ^fyjy&V ' , Baubeginn am Hafen Tel-Aviv Aus dem liKL-Film „Der neue Weg" sitionelle Meinungen im Lande duldet. Als Ersatz für die genannten beiden Blätter erscheint eine neue Zeitung „A Siraat al Mustakim". Sie steht in Verbindung mit dem von Dr. Tanus gegründeten arabischen Büro für Ausländischen Nachrichtendienst, in dem übrigens auch einige politisch bekannte Engländerinnen arbeiten sollen. Dieser Tage wurde auch „A Siraat" verboten, und zwar aus einem Grunde, deT für die gegenwärtige Lage im Lande bezeichnend ist. Der ganzen Presse ist verboten worden, außer den amtlichen Communiques Nachrichten oder Aufsätze über den Terror zu bringen. Die jüdische Presse hielt sich an dieses Verbot, so wenig sie es auch verdient zu haben glaubte und so wenig die Knappheit der amtlichen Nachrichten auch geeignet war, der Entstehung von Gerüchten entgegenzuwirken; besonders deutlich zeigte sich das am f. September, als der amtliche Radiodienst über die Unruhen in Jaffa so gut wie nichts brachte, und am nächsten Abend die Zeitungen, infolge Unterbrechung des Telephon Verkehrs zwischen Tel-Aviv und Jerusalem, noch nicht einmal die amtlichen Nachrichten erhielten. „A Siraat" aber hatte mehrere Tage lang auch eigene Meldungen, z. T. in .großer Entstellung gebracht, und die jüdische Presse hatte sich energisch dagegen verwahrt. In die Bresche sprang die Zeitung „AI Akhbar", die aber auch nur unregelmäßig und mit Unterbrechungen erscheint. Der Palästina-Redakteur einer dem Mufti nahestehenden Beiruter Zeitung erwarb die Konzession für Herausgabe einer sportlichen Wochenschrift, die aber, in Anbetracht der augenblicklichen Lage, auch anderweitige Informationen bringen will. Vom Tarbusch zur Kafijeh Trotzdem hat die Oberste Arabische Leitung, von der niemand weiß, ob sie ihren Sitz im Libanon oder im Terrordreieck Nablus—Jenin—Tulkerem hat, erst jetzt wieder bewiesen, welche Macht sie in des Wortes buchstäblicher Bedeutung über die Köpfe der palästinensischen Araber hat. Durch einen Runderlaß, der auf geheimen Kanälen unglaublich schnell verbreitet wurde, ist der rote Tarbusch, auch Fez genannt, der bisher die Kopfbedeckung und das Standesabzeichen des lese- und schreibkundigen Stadtbürgers war, aus dem Straßenbild verschwunden und durch die Kafijeh, das lange weiße Kopftuch mit der schwarzen Rundschnur, das bisher nur von Beduinen und einem Teil der Fellachen getragen wurde, ersetzt worden. Der Unterschied zwischen Stadt- und Landbevölkerung, zwischen Fellachen, Beduinen und Bürgern, ist also äußerlich verwischt, und es fällt nicht mehr auf, wenn zu politischen oder anderen Zwecken Beduinen oder Fellachen aus der Umgebung in die Stadt gezogen werden. Cha- - rakteristisch für diese palästinensische Reform aber ist es, daß der Tarbusch nicht, wie in der modernen Türkei, dem europäischen Hut oder der modernen Uniformkappe gewichen ist, sondern daß man zur alten Kopfbedeckung der Wüste zurückgekehrt ist. Der Terror und seine Bekämpfung Auch die amtlichen Nachrichten, deren Redaktion sich übrigens in den letzten Tagen entschieden verbessert hat, lassen jedenfalls erkennen, daß die Zahl der jüdischen, arabischen und englischen Terroröpfer ständig erschreckend hoch bleibt. Eine jüdisch-politische Zeitschrift des Landes faßte kürzlich 'die Lage dahin zusammen, daß gerade seit dem Besuch des Kolonialministers die Taktik der Terroristen neue Wege eingeschlagen hat und daß sich Vorfälle ereignet haben, die man bis dahin nicht für möglich gehalten hätte. Es wurde über wiederholte Fälle von Unzuverlässigkeit bei unteren arabischen Polizeiorganen sowie über mangelnde Uebereinstimmung zwischen Militär- und Zivilbehörden geklagt; in einzelnen Fällen sollen hohe Zivilbehörden gegen militärische Aktionen Stellung genommen haben. Jedenfalls scheint festzustehen, daß die Organe der Regierung nicht durchweg in der Lage sind, in den größeren rein arabischen Städten schwere Störungen der öffentlichen Ordnung von vornherein zu verhüten. Die Handstreiche kleiner oder größerer Terroristengruppen, die entweder der Erbeutung von Geld, Waffen oder Uniformen oder auch der Beseitigung mißliebiger, d. h. pflichttreuer englischer, arabischer oder jüdischer Beamten dienten, haben sich gehäuft. In letzter Zeit mehrten sich die Anzeichen terroristischer Aktivität namentlich in der Umgebung von Tel-Aviv und Jaffa so stark, daß sich die Verteidigungsaktion „Kofer Hajisehuw" zur Bereitstellung eines Sonderbudgets für diesen Bezirk entschloß und der Bürgermeister von Tel- Aviv dringliche Verhandlungen mit dem Distrikt-Kommissar aufnahm, die zunächst sehr zögernd verliefen, in denen aber Anfang der Woche die wichtigsten jüdischen Forderungen bewilligt und sofort verwirklicht wurden. Der Sicherheitsdienst wurde durch Einstellung weiterer zahlreicher Freiwilligen verstärkt, die Grenzen durch Stacheldrahtverhaue sowie durch mehrere gut geschützte, bemannte und bewaffnete sowie mit Scheinwerfern und Alarmgeräten ausgestattete Sicherheitsstationen befestigt. Die wirtschaftliche Reaktion Die innen- und außenpolitischen Verhältnisse konnten nicht ohne Rückwirkung auf die Wirtschaft bleiben. Man muß sich dabei immer wieder klarmachen, daß aller Terror und alle politische Sorge die tägliche Arbeit nicht zum Stillstand gebracht haben, und daß selbst in Gegenden, die durch manche Opfer traurige Berühmtheit erlangt haben, im allgemeinen der Eindruck friedlicher Landarbeit vorherrscht, selbst wenn man durch das befremdliche Bild junger Mädchen oder Bauern, die unter dem Schutz bewaffneter Gaffirim das Feld bearbeiten, gelegentlich an den Ernst der Lage erinnert wird. Die landwirtschaftliche Konjunktur ist sogar ziemlich günstig. Die Verbindung zwischen jüdischem und arabischem Markt, die nach dem Streik von 1936 wiederaufgenommen worden war, ist neuerdings weitgehend unterbrochen und das jüdische Agrarprodukt beherrscht wieder einen großen Teil des jüdischen Marktes. Gerade daraus schöpft auch die neue Siedlungstätigkeit, die mit unverminderter Intensität weitergeht, einen starken wirtschaftlichen Impuls. Und die jüdische Situation in der übrigen Welt gibt dem Einwanderungswillen sowie namentlich dem Kapitalimport nach Palästina einen erheblichen Auftrieb. Die Bankdepositen befinden sich wieder in steter Zunahme und haben den Stand von 17 Millionen £P, d. i. fast eine Million mehr als zu Jahresbeginn, wieder überschritten. Auf der anderen Seite ist die Investitionslust in Handel und Industrie natürlich noch immer gering. Und in den letzten Wochen haben die weltpolitischen Verwicklungen sogar zu gewissen Angstverkäufen von palästinensischen Effekten geführt, die aber glatt aufgenommen wurden. Im wesentlichen mußten nur einige Aktienwerte ihre in den letzten Monaten erzielten Kursgewinne teilweise wieder hergeben, während die festverzinslichen Standardwerte ihren Stand vollkommen behaupteten. Die Umsätze in dieser ganzen Zeit der Börsenunruhe betrugen kaum mehr als 2—3 °/o vom Gesamtumlauf der in Tel-Aviv notierten Wertpapiere. Die Verkaufserlöse wurden teils in Gold, teils in liquide Bankguthaben umgewandelt. Opfer und kein Ende Auch in der vergangenen Woche forderten die Unruhen wieder zahlreiche Opfer an Menschen und Sachwerten. Personen und Siedlungen wurden überfallen, Bäume entwurzelt, Häuser in Brand, gesteckt; wiederum ist eine erhebliche Anzahl von Toten auf jüdischer, arabischer und englischer Seite festzustellen. Gerade - die Gleichartigkeit der zu berichtenden Einzelfälle, die sich Tag für Tag abrollen, mag die seelische Spannkraft des Jischuw auf eine besonders harte Probe stellen. Todesopier Am 12. September wurde bei Schüssen auf drei Arbeiter in den Plantagen der jüdischen Siedlung Beer Jakob der im Jahre 1934 von Polen nach Palästina eingewanderte Kaiman Keim an getötet. Am Morgen des 13. September wurde der 26jährige Jemenite Zeeharia L e v y, der von einer Terroristeilbande verschleppt worden war. ermordet aufgewunden. Am gleichen Tage fielen bei einer Autofahrt auf der Landstraße zwischen Rosch Pinah und Safed der 25jährige jüdische Anwalt Jakob Klinger und sein Begleiter Dr. Jakob Schmaia aus Safed einem Uebcri'all zum Opfer. Man nimmt an, daß Klinger von den Terroristen verfolgt worden war, weil er in verschiedenen Verfahren gegen Araber aufgetreten war. Eine 50 Mann starke Terroristenbande griff sechs jüdische Hilfspolizisten in Plantagen in der Nähe von Rischon an. Nach hartem Kampf gelang es den Hilfspolizisten, die Bande zu vertreiben. Jedoch kam ein Jude, der 32jährige Chanania Golovchik, ums Leben. Die. Siedlung Giwat Brenner hatte am 14. September den Verlust des 24jährigen Chauffeurs Jakob Stern und des 27jährigen Hilfspolizisten Alfred Ascher zu beklagen. Der Lastwagen, den Stern von Jerusalem nach Jaffa fuhr, war von einer Araberbande angehalten und in Brand gesteckt worden. Ascher, der einen Pferdewagen fuhr, wurde aus dem Hinterhalt von einem Araber angefallen. Besonderes Aufsehen erregte ein Vorfall in der Nähe von Tirat Zwi, dem zwei Führer des Haschomer, Haim Sturm an und Haim Etkin, sowie der Sohn des bekannten Zionistenführers Dr. Benzion Mossinsohn, der Tierarzt Dr. David M o s s i n - söhn zum Opfer fielen. Die drei Juden wurden durch die Explosion einer Landmine unter dem Auto, in dem sie fuhren, getötet. Die Beisetzung der beiden Arbeiterführer Sturman und Etkin, die zu den Gründern des Emek gehörten und seit Jahren eine führende Rolle im palästinensischen Siedlungswesen spielten, fand unter großer Anteilnahme der ganzen jüdischen Bevölkerung des Landes statt. Am gleichen Tage wurde der bekannte Neurologe Dr. Abraham Rosenthal aus Jerusalem in der Nähe von Ramleh erschossen. In der Nacht zum 15. September wurde der 24jährige Hilfspolizist Jermiahu G o d d a r d, der erst kürzlich dem Kofer . Hajischuw-Aufruf nach Freiwilligen Folge geleistet hatte, in Gan Haschomron bei Cbedera durch Schüsse so schwer verletzt, daß er kurze Zeit darauf seinen Wunden erlag. Am 18. September wurden durch die Explosion einer Landmine in der Nähe von Tel

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