Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 38 (22.9.1938)
- Date
- 1938-09-22
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 18 C.-V.-Zeitung Nr. 38 * 22. September 1938 Die .Menschen umstanden die Brandstätte und unterhielten sich über die Ereignisse der vergangenen Nacht. Einige bekamen es schließlich heraus, daß dieses Unglück die Strafe für die böse Geschichte mit der Streichholzschachtel sein müsse. Und wenn es die einigen nicht herausbekämen, er, er würde es ja wissen, sein ganzes Leben lang. Nach außen hin mochte er noch so brav und fleißig und gut erscheinen. Das war nicht das Entscheidende. Entscheidend war, wie es in ihm aussah. Nur eins konnte ihn befreien: wenn er begraben sein würde, würde niemand mehr erfahren, was ihn bedrückte, und er hatte Ruhe. Alle Schulkinder würden beim Leichenbegängnis zugegen sein. Er kannte sehr gut die Beerdigungen, mit schwarzverhängten Pferden, mit ehrwürdigen Sargträgern, mit weinenden Menschen. Mit seinen Spielgefährten hatte er ja oft schon hinter den Gardinen am Fenster gestanden und die Leichenzüge gesehen, die an den kleinen Häusern vorbeigeführt wurden. Im Kreise der Spielgenossen wurde es ein Weilchen still. Sie sprachen flüsternd. Plötzlich aber, plötzlich liefen sie ins Freie, auf die Wiesen und spielten ihre Jungenspiele. Und wegen dieser schönen Spiele wollte er doch gern leben. Schlagball und Fußball zu spielen, über die rauschenden Wellen müde vom Sonnenschein zu blinzeln, die Drachen lustig im Herbstwinde schaukeln zu sehen, auf dem Rücken im Graben zu liegen und nach den Wanderwolken emporzuschauen, — war das nichts? Wurde es nicht wieder Morgen? Schien nicht wieder die Sonne über die Dächer? Alles wurde ja wieder gut, alles wurde sicherlich wieder gut. Nur mußte er morgen früh, in der ersten Unterrichtsstunde, Goldner erzählen, wie alles urplötzlich, ganz wider Willen gekommen war. Eine verwickelte Sache war es, ohne jeden bösen Willen in solche Verwirrung zu geraten. Aber es Heß sich nicht mehr ungeschehen machen. Morgen früh wollte er zu Goldner gehen. Nun konnte er getrost einschlafen. In der vorigen Nacht war er schon so lange wach; gewesen. Geduldig wartete er auf den Schlummer... Als er aus langem Schlafe wieder erwachte, war es fast Mittag. Die Mutter erzählte ihm, sie habe ihn früh nicht munter bekommen können, immer" sei er zusammengesunken. Der alte Sanitätsrat, der gerade vorbeigekommen sei, habe für alle Fälle einen Entschuldigungszettel ausgestellt. Wenn er wolle, könne er den ganzen Tag aus der Schule fortbleiben. Er las im Zettel in des alten Geheimräts Schrift von „Erschöpfungszustand" und „Entwicklungsjahren des Knabenalters". Er verstand diese Ausdrücke nicht. Aber der Sanitätsrat war ein sehr tüchtiger Doktor. Ihm sei wirklich nichts, sagte er zur Mutter, er wolle nachmittags zur Schule gehen. Langsam stand er auf.. So unvorsichtig war er nicht, noch eine Nacht zu warten. Er wolle ins Freie und sich noch ein bißchen erholen, meinte er. seinem Wahrheitsdrange Gewalt antut, wenn er, um der Zeit Rechnung zu tragen, seine Schau einengt und damit verfälscht — weil er glaubt, den Tropfen „Jüdischkeit" seiner Sicht auf jeden Fall einträufeln zu müssen. Doch wir merken es, dieses Hinzugetane, weil es sich nicht organisch verbinden kann, es bleibt' ein Fremdkörper, der den dichterischen Einstieg in die letzte Tiefe, des Wahren stört und hemmt. Nur da, wo sich das Jüdische mit dem Allgemeinmenschlichen vermählt, wo es wirklich Hand in Hand mit ihm geht, wie in der herrlichen Novelle „Die oberen Sphären" von Ludwig Landau (abgedruckt in der C.-V.-Zeitung Nr. 19), der wahrscheinlich „dichterischsten" Arbeit des Preisausschreibens, bleibt der schöpferische Gedanke rein und unversehrt. Man mache die Probe: auch in anderem Räume und in einem anderen Volke, d. h. also unter anderen Voraussetzungen — hier hatte eben ein jüdischer Dichter jüdische Voraussetzungen geschaffen — bliebe dieser Jizchak Mendel eine Gestalt aus Fleisch und Blut und Gefühl, ein ganz wacher Mensch mit seiner Einsicht („Geduld" wie er selbst sagt), mit seiner Not und. seiner Anklage. Wir wenden uns also mit aller Entschiedenheit gegen das Verkrampfte, das Aufgepfropfte, das unbedingt Jüdisch-seinwollende, woran z. B. die an sich schöne und auch gekonnte Novelle von Moritz Kaswan ein wenig krankt („DerWolf", abgedruckt in der C.-V.-Zeitung, Nr. 15 und 16). Der Dichter, ist er ein echter, ist ein übervoller Mensch, er sieht in das Ganze des Weltgetriebes und findet dort so manches, was mit seinem Judesein keine Berührung hat, was er aber trotzdem gestalten will — weil, weil es eben zu seinem und damit zu unserem Menschsein gehört. Denn auch Juden sind Menschen mit Herz, Gefühl und zwei Die Sonne tauchte die Welt in sanfte Lichter. Am Horizonte träumten einsame Bäume. Durchsichtig und klar war die Luft. Kein Flügelschlag zitterte durch die Stille. Der See sann vor sich hin, andächtig spiegelte sich der zartblaue Himmel im Wasser. Dann umfing ihn der Wald. Sein Schritt hallte wider. Ganz allein ging er. Die Schatten der bangen Nachtstunden waren von ihm abgefallen. Er wanderte beruhigt durch die friedliche Welt. Eine Lichtung zeigte sich am Wasser, ein kleines Stückchen Wiese senkte sich in sanfter Neigung zum See. Er ließ sich ins Gras hinab. Seine Augen glitten über die Wellen, die sich lautlos zum Ufer tasteten. Ins Wasser wTollte er hinabsteigen, die kühle Flut schwimmend um den Körper spielen lassen, die reine Frische des Wassers einatmen. Er entkleidete sich, reckte sich der Sonne entgegen und sprang schnell ins Wasser, daß überall silberne Tropfen aufspritzten, tauchte in die grüne gläserne Kühle, sah vor seinen Augen die Luftperlen emporsteigen, arbeitete rüstig, schrie plötzlich auf, überwältigt von irgendeinem geheimnisvollen Gefühl, daß der Wald seine Stimme ihm zurückgab "und schwamm, als er vom Bade neubelebt war, an das Ufer zurück. Mit seinen Kleidungsstücken "trocknete er sich, so gut es ging, machte einige Bewegungen und ließ sich von der Sonne umleuchten. Dann lenkte er die Schritte wieder zur Schule. Vor Beginn des Nachmittagsunterrichts pflegten sie bei schönem Wetter unter den mächtigen Kastanien auf dem Schulhofe zu spielen, bis Goldner oder Lewin sie hereinrief. Auch an Beinen, nicht nur Auswanderer, wie Arno Herzberg („Geschenkte Stunde n", abgedruckt in der C.-V.- Zeitung, Nr. 20) meint. Diese Frage „Was soll aus dir werden?" in der gleichen Stunde gestellt, in der eine Liebe aufgeht, ist unwahr, denn noch kämpfen wir wie jeder Mensch und bloß als Mensch um Liebe, Ruhe und persönliches Glück, oder wenn wir verzichten, erst nach Kampf und dann mit zusammengebissenen Zähnen stumm, wortlos; dieser müde, umgeschichtete Walter jedoch, — hoffentlich ist die Mehrzahl unserer in die Welt ziehenden Jugend anders! — der seine Ruth gar nicht erst festzuhalten versucht, hat die ihm „geschenkten Stunden" achtlos fortgeworfen. Wirklich beschenkt aber hat uns Max Spanier. Seine wahrhaft jüdische Novelle „Die Stimme Jaels" (abgedruckt in der C.-V.-Zeitung, Nr. 21) ist eine richtige, starke, klingende jüdische Dichtung, eine ausgeglichene, reife und wortschöne Arbeit, die bei mehrmaligem Lesen immer mehr und mehr gewinnt. Wie ein Künder hier auszieht, das Edle, „den guten Kern'c, die Wahrheit in seinem Volke zu suchen, wie er sie gefunden glaubt und daraus eine Tat entsteht, ihn selbst aber dann doch wieder allein, „erloschen ihre Spur im unendlichen Räume", zurücklassend — das ist groß gesehen und mit Wucht gezeichnet. Und in nicht allzu weitem Abstand davon steht die mit außerordentlichem Geschick geschriebene, wirklich aus unserer Zeit und aus unserer Zerrissenheit geborene Novelle von Alfred Auerbach „Dein Garten mein Kind" (abgedruckt in der C.-V.-Zeitung, Nr. 27). Dieser Großvater, der, nachdem er seine Aufgaben und damit sich erfüllt hat, allein auf den Tod wartet, trägt echtestes jüdisches Gut in sich, obwohl das blanke Wort „Jude" nicht einmal ausgesprochen diesem Tage vergnügten sie sich. Knabengeschrei erfüllte den Platz. Als er aufsah, erblickte er Goldner am Hofeingang des Gebäudes. Hastig eilte er hinüber. Unterwegs wäre er fast gestolpert, so verwirrt war er plötzlich. Er verneigte sich übertrieben tief und und überreichte den Entschuldigungszettel, der etwas zerknittert war. Langsam las der Alte die Schriftzüge des Sanitätsrats. Es dauerte lange, und er schien mehrmals das Geschriebene zu überprüfen. Jetzt sage ich's, jetzt muß ich's sagen, sonst ist es zu spät, und wenn die andern zuhören, schäme ich mich, arbeitete es in ihm. Es ist alles bald vorüber, fühlte er. Der Graubart sah ihn gerade mit großen Augen an. In den Brillengläsern leuchtete es wider. Da erschreckte ihn Geschrei. Ein Schulkamerad war beim Jagen gegestürzt und hatte sich das Knie aufgeschlagen. Man trug ihn in die Wohnung des Schuldieners. Alle wandten sich mit neugieriger . Anteilnahme dem Verunglückten zu. Er selbst stand allein, fast angewachsen auf der Stelle, wo Goldner ihn zuletzt mit großen Augen angesehen hatte. Niedergeschlagen betrat er das Klassenzimmer. Alles, alles umsonst! Den Vormittag verschlafen! Jetzt die schönste unbeachtete Gelegenheit verpaßt! Der Unterricht begann. Bekümmernis fraß sich immer tiefer in sein Herz hinein. Die hebräischen Buchstaben verschwammen und drohten ganz zu verschwinden. Sein Nebenmann stolperte über eine schwierige Stelle. Schließlich brachte er den ganzen Satz zusammen: Elauhaj n'zaur l'schauni meroh ... Mein Gott, bewahre meine Zunge vor Bösem und meine Lippen vor Reden des Truges ... „ In diesem Augenblicke rief Goldner ihn beim Namen, damit er sich am nächsten Satz versuche. Die Worte klangen aufwühlend in ihm nach. Das Buch wollte seinen Händen entfallen. Die Augen schlössen sich ihm. Mehrere Sekunden war es still, lautlos still. Und in dieser Stille brachen zwei Worte aus ihm heraus: Die Streichholzschachtel... Dann trat wieder Schweigen ein. Fast eine Ewigkeit verging, bis Goldner sagte, es sei ja schon alle» gut, er solle sich nur setzen und ausruhen, er könne, wenn er wolle, nach Hause gehen... An diesem Abend legte sich Michael früh zu Bett. Er konnte aber nicht schlafen, die Gedanken irrten umher. Er war wird. Ueberhaupt Ansätze — zum Teil sehr gute Ansätze wie in KurtLewins „Abschied" (abgedruckt in der C.-V.-Zeitung, Nr. 22 u. 23), der einzigen im neuen Palästina spielenden Arbeit, deren Gestalten nur etwas zwingender hätten wirken müssen (mußte gerade diese Mirjam ein Dutzendmensch sein, es sollte doch auch in unserer Zeit noch Verständnis dafür geben, daß eben gewisse Dinge nur Einer vollbringen kann, und solch eine Eine hätte vielleicht eben auch Mirjam sein müssen!) — jedenfalls Ansätze zu einer neuen jüdischen Novellistik sind vorhanden, sie sind eigentlich in allen Arbeiten (wir haben es ja mit preisgekrönten zu tun!) erspürbar, aüch in Margarete Liebmanns etwas mystischer Novelle „Die Stimme im Nebel" (abgedruckt in der C.-V.-Zeitung, Nr. 25, 26 u.^27), vor allem aber in der sehr nachdenklichen und viel gebenden Betrachtung „Die Krise", die Herta Rosenfeld (von der wir auch einige zarte Verse kennen) anstellt (abgedruckt in der C.-V.-Zeitung, Nr. 30). Ist auch ihre Begründung nur dünn, so klingen doch hin und wieder Töne auf, Beöetöücher / FastgsschenKe W 62, Wormser Straße 63, am Wittenberoplatz, Ruf 24 70 22 GERHARD FUCHS die entfernt an den großen Prager Erzähler-Philosophen Franz Kafka denken lassen. Und das Ergebnis? Zunächst hat das Preisausschreiben das eine deutlich gezeigt: wir haben jüdische Dichter! Aber trotzdem scheint uns eine schwere Gefahr zu drohen, auf die mit aller Offenheit und Furchtlosigkeit aufmerksam gemacht werden soll: Es m u ß nicht alles „jüdisch" sein! Dichterische Kraft läßt zufrieden, daß die Geschichte vorüber war, aber er war nicht froh. Plötzlich hörte er aus dem Zimmer der Mutter die Stimme Goldners. Er horchte ängstlich und gespannt hin, um jedes Wort einzufangen. Er setzte sich halb auf. Goldner erzählte der Mutter den Vorfall. Aber nur die eine Hälfte, die nach außen sichtbare, die gleichgültigere. Jawohl, er hatte die Wahrheit verschwiegen. Aber alles war doch so belanglos, wenn man die andere Seite der Sache betrachtete. Warum erzählte Goldner nichts davon, daß er ohne jede Schuld, gegen seinen Willen, in das Unglück geraten war! Warum erzählte er nichts von der schlaflosen Nacht! Warum erzählte er überhaupt nichts davon, wie das Leben sich in den der letzten Zeit vor ihm riesenhaft aufreckt! Warum erzählt er nicht, wie hilflos er sich in der letzten Zeit fühlt, wie er sich schämt, auch nur einen Laut hiervon zu sagen! Ist das nichts, ist das wirklich gar nichts? Da hört der Alte zu reden auf. Noch mehr schärft er die Sinne. Ein Weilchen ist es ruhig. Was soll die Mutter auch sagen, wenn man ihr nur die halbe Geschichte erzählt? Sie scheint sich zu räuspern. Wie es so still ist, hört er ihre Worte: Er ist doch ein guter Junge... Niemals hat er sich so geborgen gefühlt, da er weiß, die Mutter glaubt an ihn. Sie kennt jeden Gedanken und jede Bangigkeit. Sie ist ganz in ihm. Er liebt sie unendlich. Dieses Gefühl ist so mächtig in ihm, daß er sich unter die Decke verbirgt. Er weiß nicht, warum er es tut. Er weiß nur, daß die Mutter ihn liebt, und daß ihm nchts geschehen kann. Ende. iMiiniiiiiiiniiimiuiiiiiiiiiiiiiimiMiiiniiiiiiiiiiiiM Abschied/Von Leo Hirsch Das kleine Bethaus alterskrumm, Die Bank davor, die Alten So plapperfromm im Wortgebrumm, Voll Fältchen in den Falten; Allabendlich das Betgesumm, Allmorgendlich und um und um — Wie modrig das und heimisch roch: Ich weiß es noch. Ich denk es noch. Der Blitzableiter frühlichtsatt, Von dem die Strahlen blitzen; Die Häuschen grau und regenglatt Mit roten Schindelmützen; Das Storchnest auf dem Wagenrad; Im Morgendunst die kleine Stadt Gespiegelt in den Pfützen — Und wie das herb nach Jugend rocKl Ich weiß es doch. Ich denk es noch. Der schmale Weg durchs goldne Korn, Die grüne Trift inmitten Voll Augentrost und Lerchensporn Und weißen Margueriten; Der Waldrand mit dem Brombeerdom; Der Stein, heiß in der Sonn« vons, Von dem Eidechsen glitten — Und wie das prall nach Sommer roc&: Ich weiß _ es doch. Ich denk es noch. Frühnebelsilber, golddurchsonnt Auf Tresp- und Rispengräsern; Des Pirols Flöten morgenblond Zum Baß von Hummelbläsern, Und wie der Specht Takt hämmern könnt. Im blauen Wald am Horizont Des Himmels glockengläsern — Und wie das süß nach Vorherbst roch: Ich weiß es doch. Ich denk es noch. Die Alten sind nun längst zur Ruh, Die Jungen nicht gescheiter Versprengt in alle Welt im Nu, Nicht sehnsüchtig, nicht heiter. Wer denkt noch dran? Jetzt gehst auch du. Noch einmal beide Augen zu. Ein Blick zurück — und weiter. Doch wie das aussah, wie das roch: Vergiß es doch. Vergiß es doch! sich nicht bändigen und dichterische Phantasie nicht zügeln. Sie ist da oder nicht da. Deshalb darf es auch für den jüdischen Dichter keine Beschränkung und keine Einengung geben. Rückkehr zu unseren eigensten Gütern heißt nicht Abkehr von der Welt! Wir danken es der C.-V.-Zeitung, daß sie den Versuch gemacht hat, die Novelle wenigstens für unseren Kreis zu retten, aber sie wird nur jüdisch sein, wenn sie mit weltoffenem, freiem Blick geformt ist, und sie kann nur wirkliche Novelle sein, ist ihr das Jüdische und Menschliche zugleich, untrennbar verknüpft, tiefster dichterischer Ansturm. Nichts Falsches, nichts nachher Eingefügtes darf sich in sie einschleichen, soll sie ihren wirklichen, den ihr eigenen Sinn erfüllen, nämlich: das Innerste unseres Seins erschließen und dadurch aufrütteln und ans unseres Tuns bewußt machen.