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Central-Verein-Zeitung · 1938-09-22 · 38 (22.9.1938) · page 16

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Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
38 (22.9.1938)
Date
1938-09-22
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 16 C.-V.-Zeitung Nr. 38 » 22. September 193 8 Stunde meines Lebens. Eine Stunde gibt es im Leben, die entscheidet. Hilf uns, rat uns, was sollen wir tun, schrie es um ihn. Sie werden uns töten, schrie es. Ich will nicht sterben, noch nicht sterben! — es war die Stimme eines ganz jungen Mädchens, das sich ihm zu Füßen geworfen hatte. Rabbi Isaak sann in sich hinein: Ich bin der HERR, Dein Gott, hörte er sich sprechen, der Dich herausgeführt hat aus dem Lande Mizrajim___Wir müssen wandern, meine Kinder, wir müssen wandern wie die Väter, weiterziehen und alles hinter uns lassen, was war. Sofort, heute noch, rief es aus ihm; denn wenn der Abend kommt, ist es zu spät. Wenn der Abend kommt, seine Worte waren kaum hörbar, wenn der Abend kommt, hat der Herr uns Frieden gegeben. — Oder den Tod, vollendete Rabbi Gedaljah den Satz. Die Hütten liegen einsam. Der Zug der Zweihundert zieht sich den Berg hinauf. Sie haben in der Eile nur geringe Habe mitgenommen, in den Stuben liegt Hausrat umher. Die Kinder haben ihr Spielzeug liegen lassen. Auf dem Herd, in dem noch das Feuer glimmt, stehen die Töpfe. Stille liegt über dem Ort. Es ist keiner zurückgeblieben, kein Mensch und kein Tier, nur die Bienen summen um die Stöcke. Sie keuchen den Berg hinauf. An der letzten Kehre bleibt jeder noch einmal stehen. Tränen sind in den Augen der Männer. Die Kinder schreien. Die Frauen tragen weinend ihr Bündel. Als der Tag zur Neige ging, erreichten sie die nächste Stufe. Vor ihnen lag das Trümmerfeld der alten Stadt. Sie sanken an der Quelle zusammen, die aus dem Fels sprudelte. Sie stürzten sich auf das Wasser, als ob sie daraus Vergessenheit trinken könnten. An dem Sockel einer uralten Tempelhalle, deren Dach eingefallen war, hockten die Frauen, im Schoß die Kinder, die müde eingeschlafen waren. Die Männer versuchten zu trösten, die Rabbinen gingen von einer zur andern, sprachen ihnen zu und waren selbst des Trostes bedürftig. Ueber der Kapelle des Mönchs vom Athos stach das griechische Kreuz in den blauer werdenden Abendhimmel. Der Mönch Michael stand neben dem Quell, mitten unter diesem seltsamen" Volk, das ' wie" ein Schwärm von Heuschrecken in seine Einsamkeit eingefallen war. Er stand hilflos wie ein großes Kind vor diesem Elend, das zum erstenmal in seinem Leben an ihm hochschlug. Die Jahre der Einsamkeit, die ihm Gottesnähe geschenkt hatten, hatten ihm Menschenferne gebracht. Er verstand nicht mehr mit Worten irdisches Leid zu lindern. Er begriff noch nicht, daß die Kette des Schicksals ihn zusammenschmiedete mit diesem fremden Volk ohne Heim. Er fühlte nur, wie Erbarmen in ihn drang. Mit ungeschickten Händen schöpfte er Wasser und reichte es den Müden. Er holte aus .seiner Hütte das Geringe, das sie barg und gab es den Hungernden, er strich in Güte über die Stirn einer Wöchnerin, die auf den Stufen einer alten Halle lag und ins Leere blickte. Als die Sonne unterging, berief Rabbi Isaak die Männer. Und sie wandten sich von den Frauen und lösten von sich die Flände der Kinder, die sie halten wollten. Sie versuchten den Augenblick in die Länge zu ziehen, der sie von den ihrigen trennte, aber das Gesetz, das seit Jahrtausenden ihr Blut erfüllte, war stärker als ihr WTille zu leben. Und einer nach dem andern trat zu dem Rabbi, einer nach dem andern hüllte sich in das weiße Gewand des Sterbens. Keiner warf mehr einen Blick zurück, als sie, die beiden Rabbinen voran, zwischen den Säulen einer Tempelhalle vergingen. Wie aus weiter Ferne, die schon unwirklich ist, drangen die Worte des Kol Nidre zu den Weinenden.?tast, Rast nach dem heißen Tag voll Staub und Sonne. Rast in dem verlassenen Dorf. Die Herren sprangen von den Pferden und. ließen sich die Koller lösen. Die Knechte zerstreuten sich in den Hütten. Aber es waren keine Schätze zu finden. Kaum etwas Eßbares aufzutreiben. Boten wurden an Herrn Thomas geschickt, daß die Luft rein sei, und daß man am Morgen weiterreite, ins Gebirge. Holz wurde zusammengetragen und Feuer entzündet, die in die niedersenkende Nacht loderten. Herr Peter von Courtenay ließ zum Gebet blasen. Er sank auf die Knie und neben ihm die Herren von Maizy und von Varonne. Es knieten die hundert Knechte. Und der Gesang der Kreuzfahrerhymne schwoll an, das Kyrie eleison dröhnte Keine Feiertagsgeschichte Von Curt Lewin Eine Geschichte soll ich Ihnen schreiben, eine Geschichte zu den hohen Feiertagen, die nun kommen? Eine Geschichte — Lieber Herr! Sehen Sie, es ist nicht so, daß man eine Geschichte nicht auf Bestellung schreiben kann. Manchmal sitzt man in seinem Zimmer, das man sich großartig ausgesucht hat, mit einem bequemen Sessel und einem Schreibtisch, hinter dem das Fenster gerade auf einen See geht, der in der letzten Sonne liegt. Man hat vor sich auf der blanken Platte des Tisches weißes Papier, und man denkt, nun müßte es ganz leicht sein, etwas aufzuschreiben, was ganz von innen kommt, und dann schreibt man gar nichts, weil es schön ist, so zu sitzen und zu warten. Es gibt die komischsten Motive, um Geschichten zu schreiben. Ein Dichter, der schnell berühmt geworden ist, hat zum Beispiel gesagt, als man ihn fragte, wie er dazu gekommen sei, seine Geschichten zu schreiben, er habe Hunger gehabt und nichts zu essen, und da habe er dann eben die Geschichte geschrieben. Nur so aus Hunger, weiter nichts. Uebrigens Geld für Geschichten: Ich habe früher einmal einen Freund gehabt, der, hat auch Geschichten geschrieben und sich immer furchtbar über die Verrücktheit der Menschen gewundert, die ihm dafür, , daß er irgend etwas aufschrieb,, was ihm gerade so durch den Kopf ging, Geld bezahlten. Komische Menschen, sagte er, und vielleicht hatte er recht. Ich bin Ihnen also nicht böse, wenn Sie mir vorschlagen, eine Geschichte zu schreiben. Ich finde es sehr freundlich von Ihnen. Ich habe nun den ganzen Sommer in meinem Zimmer an dem See gesessen, und mit einem Male sagen Sie mir, daß es Menschen gibt, die etwas von mir hören wollen. Sie werden es sehr gut verstehen, wie schön es ist, so etwas gesagt zu bekommen, und ich komme mir sehr unliebenswürdig vor. Aber eine Geschichte kann ich Ihnen nicht schreiben. Wir alle leben vom Vergangenen, hat einmal ein großer Dichter gesagt, und wenn man Geschichten schreibt, wie ein anderer Briefmarken sammelt, oder wie ein Wandergeselle sich ein Volksliedchen singt, nur so zum Spaß, dann kann man nur aus der Erinnerung schreiben, nur um ihretwillen und um nochmals das Leben zu leben, das vergangen ist, ein wenig verwandelt freilich, eben gedichtet. Die Menschen sind so, wie sie wären, wenn sie sich selbst nach ihren Traumbildern gestaltet hätten, sie sehen aus, wie ihre Seele aussähe, wenn sie sich spiegeln könnte, und die Ereignisse sind zusammengedrängt und ein wenig konsequenter, als die sich im Leben abspielen, unter einem Leitmotiv sozusagen. Und diese Erinnerungen muß man lieben oder hassen. Nur müde darf man nicht sein von ihr. Das Früheste, was ich noch weiß, ist, wie der Vater sich verwandelt. Es ging eigentlich vor allem um den Zylinderhut, aber das war schon sehr viel. Dann, noch in der Zeit, in der die Synagoge noch nicht für mich da war, gab es das Anbeißen. Ganz vorsichtig, mit Tee oder Wein und leichtem, feinem Brot, gewöhnten die Eltern, Großeltern und Tanten ihre erschöpften Mägen wieder an die Arbeit. Während sie so vorsichtig aßen, träumten sie von guten Dingen. Eine halbe „Katschke zum Anbeißen, sagten sie schwärmerisch. Es war so, wie später in dem Chaplin-Film, in dem Charlie plötzlich, halb verhungert, — Goldgräbergefährten als riesige Hühner vor sich sah und bereit war, alles aufzuessen, was ihm über den W7eg lief. Dann später gab es das; Neilo. Das war das gewaltig zu den. Bergen, die es als Echo zurückwarfen und verklang in dem letzten Eleison in dem aufkommenden Abendwind. Ruhelos wanderte der Mönch Michael durch die Trümmer der Tempel. Von den Bergen wehte ein kühler Schauer. Die Gestalten der lagernden Frauen und Kinder verschwammen in dem Schatten der Schatzhäuser. Aus der Halle des Tempels tönten abgerissene Worte; bald schwollen sie mit dem Winde an, bald vergingen sie als ferne Klage. Zwischen der Herde lagen die Flirtenknaben und blickten ihn aus großen Augen an. Michael fand keinen Schlaf. Die tiefe Trauer inmitten der Erschöpften entzündete sein Herz. Und indes die Männer dieses Volkes sich in Gebet und Gespräch entsühnten, 'fand der Einsame die Entsühnung, die er in Jahren des Entsagens gesucht und herbeigebetet hatte, in dieser Nacht des Mitleidens. Es ward ihm, daß Gott ihm den Schmerz und die Qual, die hier im Schlaf aufstöhnte, auflud als Bürde und Reinigung zugleich. Und je weiter die Nacht fortschritt und die Sternbilder über ihn hinwanderten, die strahlende Schrift der Kassiopeia, das geheimnisvolle Zeichen des WTagens, das ewige Wunder der Milchstraße, um so freier ward das Herz des stillen Mannes, der zwischen fremdem Volk Wache tat. Gegen Morgen wurde die Luft trüb. Die Umrisse der Tempel verhüllten sich. Aus dem Bau, in dem die Männer beteten, schwoll ein Nebel zwischen den Säulen heraus, von den Felsen her krochen die Schwaden .heran. Der Boden zu ihren Füßen schien zu schwanken, fremde Stimmen waren um sie her, die sich in die Worte der Betenden mischten. Als der Tag heraufstieg, wallte ein Meer von Nebel über der Stätte von Delphi. Die Männer standen in dem Tempel, der von weißem Duft ganz erfüllt war, um sie her lebendige Wände aus Nebel, die sich wandelten, daß sie bald große Gestalten in ihnen zu erkennen glaubten, bald nichts mehr da war als blasse Hülle zwischen den Säulen. Mit dem Kol Nidre war Raum und Zeit von ihnen gefallen. Sie vergaßen, wo sie waren, vergaßen, was um sie her vorging, vergaßen, daß diese Stunde ihre letzte sein konnte. Sie standen^ ^m^ ' Gemearidfe," um. die Rabbinen, .sangen ihnen die Gebete nach, weinten mit ihnen um Ninive, schrien ihre Sünden heraus und reinigten sich im Gedenken der Toten. In feuchten Schwaden trieb der Nebel zu Tal, er ballte sich zu Wolken, er legte sich über die Straßen und hing in den Zweigen der Bäume. Die Lagerfeuer von Krisso flackerten auf und erloschen. Vor der Hütte, in der Flerr Peter von Courtenay Quartier genommen hatte, hing schwer das Banner. Die Stunden dieses Tages krochen dahin. Zuweilen ging eine Frau durch den Wunder. Das einzige rechte Wunder dieser feierlichen Tage. Wenn es zu den Worten kam: es senkt sich die Sonne, und schon neiget sich der Tag, brach immer durch das bunte Fenster unserer kleinen Synagoge das letzte Licht der Sonne, gerade in diesem Augenblick. Ich würde es heute noch beschwören. Tiefer Friede senkte sich dann in die Seele. Noch später wurde es dann wichtig, daß diese Tage frei waren. Frei von den Aufgaben der täglichen Zeit. Es gab Gespräche mit Freunden, Wege, die verwandelt und verzaubert aussahen im Licht der frommen Besinnung, der Müdigkeit des Fastens und dem Glanz des Herbstes. Die Freunde — kaum vermag ich die drängenden Bilder hintan zu halten. Nun sind sie verstreut. Ich suche sie in meinen Gedanken. Soll ich von Kapstadt schreiben? Von London? Von Montevideo? Die Großeltern ruhen schon in der Erde — nein, ich kann keine Erinnerung schreiben an diese Tage und an die Freunde, mit denen ich sie verbrachte. Und das neue Jahr — vielleicht Gedanken über das Jahr, das nun kommt? Wer weiß denn etwas von ihm? , Und dann ist da noch Gott. Ich weiß nicht mehr, in welchem Jahre ich verstand, daß es bei diesen Feiern, bei dem Gesang des Kol Nidre, beim Anbeißen und bei den Spaziergängen um Gott ging. In den ersten Gedanken war Gott ein merkwürdiger alter Herr. Ich weiß z. B., daß der Widerschein, den das elektrische Straßenlicht an den Wänden des Kinderzimmers hervorrief, mit der Blitzdame zu tun hatte, und daß diese Dame mit Sicherheit zum Hofstaat Gottes gehörte. Gott war ein sehr guter Mann, und er verzieh alles soviel leichter als Eltern und Lehrer. Man brauchte nur zu ihm zu reden im Gebet, das man selbst erfand, und er antwortete nie und sagte nie nein. Es Nebel, zuweilen trat der Mönch zwischen die Ruhenden. Zuweilen kam ein Knabe, ängstlich lauschend, zwischen den Steinen hervor. Und immer hörten sie das Gebet der Männer, das anschwoll und abflaute, wie es. der Schall zu ihnen trug. Auch Michael fastete. Er bedurfte keiner Speise. Er fühlte das Mitleiden als tiefstes Glück. Sein Herz schlug stark in dem Bewußtsein lieben zu dürfen. Gegen Abend schien es sich aufzuhellen. Der Dunst wurde durchsichtiger, der Himmel schimmerte blau durch den Duft, die Gipfel der Berge traten, rötlich werdend, hervor, der Fels gewann Gestalt. Von den Säulen löste sich der Bann, einzelne standen schlank zu Berg mit verziertem Kapitäl, andere trugen breit die Last des Giebels. In dem Tempel der Betenden fiel ein schräger Strahl der untergehenden Sonne zwischen die Worte des Friedens, die dem Bekenntnis vorausgehen. Die Männer hoben das Haupt. Sie sahen sich an. Sie hörten, wie Rabbi Gedaljah ihnen die ewigen Sätze vorsprach. Das Licht überströmte sie als Verheißung des Lebens, das schon von ihnen gewichen war, und dieser Tag Jörn Kippur, der über sie hingegangen war, ohne daß sie es wußten, endete ihnen in dem Augenblick namenlosen Glückes. Sie lagen sich in den Armen, sie weinten, sie sprachen das Bekenntnis mit Einer Stimme und mit Einem Bewußtsein. Die Frauen und die Kinder hatten sich versammelt. 'Sie standen vor der Halle und lauschten. Und nun, ersehnt, erlösend drang der mächtige Laut des Scholars an ihr Ohr. Die Säulen schienen ihn zu vervielfachen, von den Felswänden als Echo dröhnte er zurück und zum zweiten- und drittenmal schallte er über die Stätte des Tempelfeldes. Dann traten sie heraus, einer nach dem andern, ernst, blaß und wissend, daß sie dem Leben wieder gehörten, und daß die Wanderung keine mehr haben Schrecken für sie konnte. Es ist Zeit, sagte der Mönch. Kommt und vertraut! ..... Ueber dem Tal von Delphi wachen die Phädriaden, riesige Felsen, einst dem Apollon heilig, von denen die Gottesleugner und Tempelräuber herabgestürzt wurden. Zwischen ihnen führt eine Schlucht zu den Höhen des Parnaß, abseits der großen Straße. war ein schöner Gedanke, als ich ihn erfuhr, daß es auch am Jörn Kippur viel leichter war, sich mit Gott zu versöhnen als mit den Menschen. Mit den Menschen mußte man erst sprechen und Hin- und Widerrede wechseln. Gott verzieh ohne Worte und ohne Fragen. Nun, auch Gott verwandelte sich, er wurde rätselhafter und weniger vertraut und mächtiger, und es wurde schwerer, sich mit ihm zu versöhnen. Ich habe einen Freund, der geht nachts oft mit erhobenen Händen durch sein Zimmer, und hadert mit Gott; er ist der frömmste Mensch, den ich kenne und einer der klügsten. Nein, auch über Gott vermag ich heute keine Geschichte zu schreiben. Ich weiß, daß eine Zeitung in diesen Tagen die Juden daran erinnern muß, daß sie Juden sind, daß sie sie sammein muß um die Gedanken der Vergangenheit und um die Gedanken der Zukunft. Aber bedarf es dazu einer Geschichte? Soll ich deswegen eine Geschichte schreiben, nur so über etwas, was in solchen Tagen geschehen ist und nur in diesen Tagen hat geschehen können? Nein, dessen bedarf es nicht. An diesen Tagen setzen sie alle wieder ihre Zylinderhüte auf. Niemand braucht sie zu rufen, und sie gehen doch wieder in die kleine Synagoge und warten erschrocken, ob das Sonnenlicht auch nicht ausbleibt, in den letzten Augenblicken des Neilo, und ob es Gott wirklich noch gibt. In diesen Tagen braucht man nicht zu versuchen, die Juden in ihrer Seele, in ihrem innersten jüdischen Sein zu packen. Diese Tage wecken sie selbst. Und so danke ich Ihnen nochmals für die Freundlichkeit des Auftrags und gebe ihn ' unerfüllt zurück. Lassen Sie mich in diesen Herbsttagen noch still in meinem Zimmer über dem See sitzen und nehmen Sie meine besten Grüße. L'schana Towa.

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