Mannheim
Compact Memory

Central-Verein-Zeitung · 1938-09-22 · 38 (22.9.1938) · page 9

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Central-Verein-Zeitung
Volume
17 (1938)
Issue
38 (22.9.1938)
Date
1938-09-22
Page
– (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2277379-2278191-2278226--13191-2292084
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. 38 * 2. Beiblatt C.-V.-Zeitung 22. September 1938 «Seite 9 guten Klang hat. Eine große Z^hl hervorragender Geister ist aus ihm hervorgegangen, und eine starke jüdische Kraft lebt, wenn auch in vieler Hinsieht nicht entfaltet, in ihm. Zwar lassen sich nur schwer geistige Strömungen, von denen auch das Gesamtjudentum beeinflußt wird, herauskristallisieren; es ist aber interessant, «daß z. B. Männer wie de Lieme und Bernstein eine besondere Form des ,.]-■■ '-Indischen Zionismus" herausgebildet haben, dessen Ideologie im allgemeinen Zionismus durchaus Beachtung findet und Wirksamkeit ausübt. Dazu kommt, daß die im holländischen Judentum lebende jüdische Kraft auf anderen Gebieten Außergewöhnliches' für die gesamte jüdische Gemeinschaft in- und außerhalb Hollands leistet. Ein Blick auf die philanthropischen Einrichtungen beweist, daß hier in geradezu vorbildlicher Weise gearbeitet wird. ^Institutionen, wie der „Joodsche Invalide" oder das Schwachsinnigenheim in Appeldoorn, sind einzigartige Einrichtungen. Ueber allem steht die seit fünf Jahren für die eingewanderten Juden geleistete Hilfe, die ein ewiges Ruhmesblatt in der Geschichte des holländischen Judentums bedeutet, das sich damit — man argumentiere nicht mit der jetzt erfolgten Einwanderungsbeschränkung — eine besondere Stellung innerhalb des Gesamtjudentums geschaffen hat. Inwieweit nun durch die Einwanderung neue geistige Perspektiven zur Entfaltung gebracht sind bzw. ob durch die Einwanderung die bereits bisher vorhandenen, nicht aktivierten Kräfte eine'Anregung erfahren haben, läßt sich vorläufig noch schwer übersehen. Fest steht nur, daß die vielfach völlig anders geschulten eingewanderten Juden die Möglichkeit zur Entfaltung, Einwirkung und geistigen Beeinflussung hätten. Es wäre daher auch durchaus möglich, daß durch eine Verbindung der auch ganz außerhalb des Religiösen viel traditionsbetonteren holländisch-jüdischen Einstellung mit der „modernen" Auffassung der eingewanderten Juden, die es verstehen, sich in den Rahmen einzufügen, ein Aufflammen geistiger Aspekte zustande käme, deren Auswirkungen auch auf andere jüdische Gruppen nicht ausbleiben würde. Es ist hier eine auf alle geistigen Gebiete ausgedehnte und nicht etwa nur auf das Religiöse beschränkte Chance vorhanden, die sich in ganz besonderem Maße zum Segen des Judentums auswirken könnte, wenn sie nicht durch einen Mangel an Einfühlungsvermögen und Verständnis für große Gesichtspunkte im Keime erstickt. „Holländisches Judentum" — ein Begriff, an dem Glanz und Tradition hängen, ein stets interessantes Phänomen in der Geschichte und in der Zukunft des europäischen Judentums. Berichte aus Brief aus San Francisco Liebe Redaktion! Sie haben an die Mitarbeiter der C.-V.- Zeitung, die im Ausland sind, einen Brief mit der Bitte gerichtet, für die Feiertagsnummer einen Aufsatz zu schreiben, in dem sie, unter Hinweis auf die Erfahrungen in ihren eigenen Lebens-'und manchmal schon „Wirkungskreis, Bilanz fünfjähriger jüdischer Immigration ziehen sollen. Sie betonen, daß Ihnen daran gelegen wäre, wenn „dabei auch vor allem Spediteure J£j& Hn BUftMirU & seit 19C6 Beriin-Schenebaro, Martin-Luther-Str. 26 / Telefon 77 20 20 wo« co. in- Luther-Str. 26 / 1 fr Ausländ - Üeber&ee die kulturell-religiöse Situation in den einzelnen Zentren behandelt würde, sowie die Ansätze einer jüdischen Gemeinschaftsbildung, wie sie hier und dort schon jetzt festzustellen sind". Ich weiß nicht, was Ihnen die andern Mitarbeiter antworten werden. Vielleicht werden sie tatsächlich von solchen Ansätzen einer neuen jüdischen Gemeinschaftsbildung berichten können, und das wäre ebenso bemerkenswert wie erfreulich. Ich kann es — offen gestanden — nicht. Wäre das nun Anlaß, den Kopf hängen zu lassen? Bedeutet es Versagen unserer Menschen? Sollte ich gar, weil ich beim besten Willen keine positiven Antworten zu den zitierten Fragen sehen kann, auf eine Antwort ganz verzichten? Ich glaube nicht. Es sei denn, daß sich seit meiner eigenen Auswanderung vor anderthalb Jahren sämtliche Vorstellungen in den Köpfen jüdischer Menschen verschöben haben, wird ihr unmittelbares Interesse ein sehr praktisches und realistisches sein, und sie werden in erster Linie fragen: wie geht es unseren Angehörigen und Freunden, die ausgewandert sind, sind sie zufrieden, glücklich, sehen sie Zukunftsmöglichkeiten, welches sind die besonderen Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen haben? Es scheint mir, daß die Frage nach neuer jüdischer Gemeinschaftsbildung und kulturell-religiöser Situation, so wesentlich sie ist, zu früh gestellt ist, zumindest AUSWANDERUNG:-MÖBEL Spes. Umarbeitungen praktisch, elegant und preiswert MARTIN ADAM, Innenarchitekt, BERLIN W 50 Ausstellung: Tauentziensrr. 8 (Fahrst.) Ruf: 24 49 15, im Arnold-Müller-Haus jedenfalls in bezug auf den Teil des Landes, von dem ich Ihnen schreibe. Die dringenden Probleme persönlicher Anpassung — „adjustment", wie man hier sagt, stehen eben noch bei fast allen zu sehr im Vordergrund und Mittelpunkt, als daß sie die Möglichkeit gefunden hätten, sich intensiv und schöpferisch Dingen zuzuwenden, die außerhalb unmittelbarer täglicher und persönlicher Anforderungen stehen. Das mag vielleicht enttäuschend klingen, ist aber zutreffend. Und ich glaube, daß wir allen, sowohl denen, die hier sind, wie auch denen, die Anspruch auf objektiven Bericht über die Situation der Ausgewanderten haben, einen besseren Dienst erweisen, wenn wir die Lage den Tatsachen entsprechend schildern und dem Westen nicht so, wie zweifellos viele von uns sie gern haben mochten. Das Problem des Einwanderers — und des Einwanderers nach Kalifornien so gut wie des Immigranten nach jedem andern Land — ist ein sehr prosaisches und praktisches. Die Zeiten eines abenteuerlichen und verheißungsvollen „goldrush", wie sie dieses Land in unheimlicher Verschwendung in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts gekannt hat, scheinen endgültig vorüber zu sein, und nüchterne Begriffe. wie Anstellung, Miete, Zukunftsmöglichkeiten spielen in der Vorstellungswelt des Einwanderers von heute eine sehr deutliche Rolle. Etwa tausend jüdische Menschen sind in den letzten Jahren aus Deutschland nach San Francisco gekommen, tausend Menschen aus den verschiedenen Altersstufen, Milieus und Berufen. Was diese tausend Menschen bindet, ist Herkunft, Schicksal und ein drittes: das Bemühen, sich organisch in die neue große Gemeinschaft einzuordnen, der sie nun seit kurzem räumlich zugehören. Dieser dritte Faktor führt zweifellos zu einer stark individualistischen Betätigung. Das Bemühen, Zugang zu der amerikanischen Umwelt zu finden, verleitet, Wege zu versuchen, die dem Einzelnen, seiner Anlage entsprechend, als die gangbarsten erscheinen. Nach sehr kurzer Zeit weiß jeder Einwanderer, daß neben der Frage materieller Existenz und zugleich in engem Zusammenhang damit das Problem des vollen und spontanen Begreifens amerikanischer Lebensformen das entscheidende ist. Was Knaben- und Jünglings-Kfeitiur.g, Kinderm^ntel fertigt an: K. LOEWENTHAL, SchSnhauser Allee 177 Telefon: 44 53 96 Kein Stoffla<rer den Zugewanderten am meisten bedrückt, ist, von der Umwelt als „Fremdling" angesehen zu werden, was ihm am meisten zum Vorwurf gemacht wird: daß er sich nicht anpassen könne. Jeder, der einmal die Sonntagsausgabe einer amerikanischen Zeitung in der Hand gehabt hat, kennt den bunten Bilderteil, der als „Funnies" bezeichnet und vom Durchschnittsamerikaner mit Begeisterung verschlungen wird. Die Bemerkung des Ausländers, er wüßte nicht, was an den „Funnies" komisch sei, wird das erstemal unzweifelhaft mit der hier selbstverständlichen Höflichkeit akzeptiert werden. Wenn er aber nach ein paar Monaten immer noch findet, daß die „Fun nies" boring and silly (langweilig und albern) seien, wird man feststellen: „He isn't fit for this country." (Er paßt nicht hier her.) Was ist also die Aufgabe? Nicht etwa den Amerikanern in überkluger Diplomatie, die sie doch rasch durchschauen würden, einzureden versuchen, daß man die „Funnies" zum Brüllen komisch fände, sondern ernsthaft den Versuch zumachen, hinter den Sinn der Sache zu kommen. Gewiß: so wenig wie man die Sprache aus Grammatik und Konversationsstunde vollständig lernen kann, so wenig wird man die Mentalität eines fremden Volkes auch nur annähernd begreifen, solange man nicht im Lande selbst ist. Besuch amerikanischer Filme, intensives Lesen amerikanischer Magazine und Bücher hilft aber erheblich zum Verständnis. Eine Stunde Sinclar Lewis ist bestimmt ebenso wertvoll wie drei Stunden Berlitz School. Wenig läßt sich verallgemeinernd über die Lage der jüdischen Einwanderernach San Francisco sagen. Individuellen Anlagen entsprechend haben manche in verhältnismäßig kurzer Zeit Anstellung in ihrem eigenen Berufe gefunden, andere mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Arbeitslosigkeit und Streiks machen das Bemühen vieler um Stellung und Existenz zu einem harten Problem. Wie ich jedoch schon in meinem Artikel über San Francisco als Stadt (C.-V.-Zeitung, Nr. 33 vom 18. August) sagte: „Es. ist sehr fraglich, ob es den Menschen hier besser geht als anderswo in den Staaten, aber sie ha!>en das GeCühl, es geht ihnen besser." Das trifft auf die jüdischen Zuwanderer mindestens so stark zu wie auf die Gesamtbevölkerung. Gut arbeitende Hilfsorganisationen stehen dem Neuankömmling in allen praktischen Fragen — und vor allem natürlich in der Berufsfrage — zur Seite. Sprachkurse werden gratis erteilt. Einmal im Monat finden im größten Tempel der Stadt gesellige Zusammenkünfte statt. Von den jüngeren Menschen — und hier dürften wir allerdings den Ansatz zum Ansatz neuer Gemeinschaftsbildung sehen — ist eine zahlenmäßig recht starke Vereinigung gegründet worden, in der Vorträge gehalten werden und Diskussionen stattfinden. Liebe Redaktion! Sie fragen in Ihrem Brief nach dem „Gelingen und Versagen unserer Menschen draußen in der Welt". Ohne mich von einem leichtgläubigen und stimmungsmachenden Optimismus leiten zu lassen, darf ich wohl verantwortlich sagen: hättec unsere Menschen „versagt", ZIGARREN WOLF Frankfurt/Main, Zeit 49 Groß- und Kleinverkauf Versand ab Mk. 20.- frei Haus HERBERT ü EBENTHAL Spedition Umzugstransporte nach allen Erdteilen «A^ Berlin W 8, Kronenstr. 33 Fernruf 168740 wäre als trauriges Resultat nur zu berichten, daß sie von dem Strom amerikanischen Lebens in die Tiefen gerissen wurden und ihre Spuren verloren sind. So aber ist zu berichten, daß der Strom sie trägt. Die einen schwimmen sicher, die anderen kämpfen noch. Alle aber werden von dem Strom geführt} und in ein paar Jahren werden wir vielleicht schon sagen können, welchen Zielen zu. Ihr Heinz Berggrün Jüdisches Leben in Los Angeles Los Angeles, September 1938 Der größte jüdische Tem. ei in Los Angeles, dieser geradezu emporschießenden Millionenstadt, hat in dem sich neigenden Jahr se:n Tajü^riges Bestehen gefeiert. Der Zeitraum ist für europäische Begriffe nicht gerade bemerkenswert lang, wenn man sich u.a. an die 900jahresfeier der Wormser Synagoge erinnert. Hier aber bedeutet er nicht nur die Geschichte eines Gebäudes oder einer Tempelgemeinschaft, er bedeutet die Geschichte eines sanken Landes. Californien ist nicht viel älter als diese Dreiviertel eines Jahrhunderts. Der Bürgermeir'er von Los Angeles würdigte in seiner Festansprache die Arbeit der jüdischen Pioniere, deren uns nicht fremdklingende Namen wie Hamburger oder Mosbacher mit Einrichtungen, die der Stadt das Gepräge geben, verbunden sind. Vor wenigen Tagen feierte meine Firma, das größte Warenhaus der Stadt, sein 75jähriges Bestehen. Dabei wurde berichtet, wie die Hamburgers dieses Geschäft in einem Stadtteil aufmachten, der damals aus großen Grasflächen mit verein- Schenkt ein Afoh-toetnent auf die C.-V.-Zeitung sie schlagt Brücken zwischen euch und euren Freunden und Verwandten im Inland und im Ausland. Wir liefern Geschenk-Exemplare für RM 1.5 im Inland, RlYI 3,— im Ausland für 3 Monate einschließlich Porto Ueberweisen Sie den Betrag auf unser Postscheckkonto: Berlin 70344 und vermerken Sie auf dem Postscheckabschnitt genau Ihre Adresse und die des Empfängers oder senden Sic uns den folgenden Abschnitt ein. RAD IO Senden Sie bis auf Widerruf die C.-V.-ZEITUNG an: Name--- '_ Senden Sie die RECHNUNG an: Bitte genau ausfüllen und deutlich schreibenl .Mit 3 Pfg. frankiert im Umschlag senden an: C.-V.-Zeitunes, Ver3rieb, Berlin W15, Emser Str. 42,IV kanntlich steht die amerikaniche Judenheit noch im Kampf um die Einheitsgemeinden. Es gibt aber großzügige und großartig geleitete jüdische Wohlfahrtsorganisationen, Frauenvereine, Kranken- und Waisenhäuser, Bibliotheken, Zeitungen und Büchereien. Das jüdische Leben ist hier trotz fehlender Zusammenfassung sehr ausgeprägt. . Fehlende Einwohnerstatistiken machen genaue Angaben über die jüdische Bevölkerung unmöglich. Man spricht hier in Los Angeles von 50—70000 Juden gegenüber 30000 in San Francisco. Fast alle Juden hier verstehen die deutsche Sprache entweder unmittelbar oder mittelbar über das Jiddische. Krankenhaus und Waisenhaus sind mit für unsere Begriffe geradezu unerschwinglichen Mitteln gebaut und geleitet, die Tempel entsprechen den gewohnten Formen, und die Zeitungen stehen auf einem durchaus hohen Niveau. Man kann nicht sagen, daß wir jetzigen Einwanderer als eine besondere Gruppe in dieses jüdische Leben hineinkommen. Zwar haben wir unseren German-Jewish- Club und seine jetzt gedruckt ersen^eineiaden Mitteilungen; aber die durch, fdas Affidavit bedingten verwandtschaftlichen Beziehungen der Einzelnen sind m. E. die doch stärkeren Faktoren. Es ist auch besser so, daß wir als Einzelmenschea unsere neuen Plätze beziehen und mehr für uns allein unseren Klub haben. Man ist an uns menschlich und jüdisch außerordentlich interessiert. Man gibt uns Gelegenheit, in den bestehenden jüdischen Einrichtungen mitzuarbeiten, z.B. in jüdischen Sonntagsschulen zu unterrichten. Die C.-V.-Zeitung liegt in der Bücherei des genannten Tempels ständig aus. Unsere jüdischen Interessen sind in dem starken jüdischen Leben dieser Metropole des amerikanischen Westens gut aufgehoben und wohlverstanden. Die äußeren Formen unterscheiden sich zwar von denen, an die wir bis vor kurzem gewohnt waren. Es sind aber alle 50- oder 70000 Juden, ganz gleich wo oder wie sie im Leben DanzasiGo.'*: Abteilung für Auslandsumzdge Frankfurt a. M. ButieulstraBQ si Tai. 3 00 41 i Transporte nach allen Ländern Antennenbau Arndt, Friedenau, Kaiserallee 75 83 03 64 in Lifts und Sammeliadungen Sachgemäße Verpackung — Lagerung — Versicherung! Fachmännisch« Beratung stehen, jüdisch erfaßt; dafür sprechen 500 in Los Angeles existierende jüdische Vereine. Die hiesige Diaspora ist positiv jüdisch, keineswegs nationaljüdisch, aber so positiv, wie viele von uns es erst nach 1933 geworden sind. Diese Einstellung hat die Hilfeleistung für die jüdischen Brüder in allen Teilen der Welt zur Folge. Das amerikanisch-jüdische Hilfswerk wirkt, wenn man an einer seiner Quellen steht, noch überzeugender als von der Ferne. Es hat eine positiv geistig jüdische Basis. Dr. Adolf Rubinstein Wann und wo finden sie Rat? Zu den in der jüdischen Presse periodisch wie die Feiertagsartikel erscheinenden Aufrufen: „Lernt Sprachen!" sollte man mit dem gleichen Nachdruck hinzufügen: „Lernt Mentalität!" zeit stehenden Häuschen bestand, heute downtown heißt und von Wolkenkratzern beherrscht wird. Die verschiedenen Einwanderungsstätteii in USA. spiegeln sich im hiesigen jüdischen Leben deutlich wider. Neben der aus Deutschland gekommenen ersten Gruppe gibt es wie fast überall in der Welt, einen später eingewanderten jüdischen Sektor, der in einem besonderen jüdischen Viertel wohnt, es gibt sephardische Gemeinden und viele darrvischenliegendö Einzelgruppen. Be- Mitteldeutschland Erfurt 29. September. 16-18.30 Uhr, Synsgogengebäude Karthäuserring 14,1. Telefon 22259 Dtarddeutschlan d Hannover Mittwochs, 16—18 Uhr, Landschaftstraße 6, ptr. (Bankhaus Meyerstein) Pommern Kenstettin Mittwochs, 15—17 Uhr, bei Rechtsanwalt Ludwig Ehrenfried, Tel. 676 Franz Oppenheimer. Das in der vorigen Nummer der C.-V.-Zeitung veröffentlichte Foto stammt von Julie Wolfthorn.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.