Central-Verein-Zeitung
- Journal
- Central-Verein-Zeitung
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 37 (15.9.1938)
- Date
- 1938-09-15
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 15 (r.VrZeitun Schuljugend im Kamp! 5000 Jungen und Mädels auf dem Grunewaldsportplatz in Berlin Der diesjährige Sporttag der Jüdischen Schulen in Deutschland, der traditionsgemäß von der Reichsvertretung und der Jüdischen Gemeines Berlin als Reichstreifen der besten jüdischen Schüler durchgeführt wird, ist vorbei. Ein nur bei diesen Anlässen möglicher Besuch von über 5000 Jungen und Mädel, die dazu noch, mehr denn je, interessiert und begeistert den Leistungen ihrer Kameraden folgten, gab der Riesenve anstaltung das Gepräge. Die Verantwortlichen — das sei hier gern festgestellt — hatten ein mächtiges Stück organisatorischer Arbeit zu verrichten. Und wenn auch das Wettkampfprogramm am Montagvormittag u. E. für die Zuschauer etwas abwechslungsreicher hä't^a taltet werden können, so tat das dem Ganzen keinen Abbruch. Auf den ideellen Erfolg, der zweifellos vorhanden war, kam es an. Erbittert umkämpfte Einzelwettbewerbe und Staffeln ließen erkennen, daß die jüdische Jugend von heute zu kämpfen versteht, daß sie gelernt hat, sich der sportlichen Disziplin zu fügen und mutig zu sein. Mehr konnte ihr der jüdische Sport nicht mit auf den Weg geben. Die vier Reichssieger Die Besten der Berliner Vorkämpfe und der Ausscheidungen im Reich trafen sich in der Entscheidung. Dreikämpfe galt es zu absolvieren. Bei den Jungen des älteren Jahrgangs (22/23) war dem Berliner Ehrlich der Sieg nicht zu nehmen. Mit 87 Punkten — er sprang 6,34 m weit und lief die 100 Meter in 11,9 — blieb er weit vor Dienes (Caputh) und Sobel (Hainburg). Für die höchste Punktzahl des Tages erhielt er weiterhin den W a nderpreis der Reichsvertretung. Reichssieger bei den Jungen des Jahrgangs 24/25 wurde Gert Rawitscher (Berlin) mit 83 Punkten vor Goldstein und Neumann (Leipzig). Gleich vorzüglich waren die Leistungen der Mädchen. Anne Berlin (Caputh), die die Kugel 9,54 m weit stieß, blieb Dreikampf- Siegerin der Aelteren vor Annelore Neuhaus (Hamburg) und Ellen Horwitz (Berlin), die mit 13,6 die beste 100-Meter-Zeit gelaufen war. Der Sieg im Jahrgang 24/25 wurde geteilt. Ruth Dickstein (Berlin) und Hannelore Warschauer hatten je 61 Punkte erreicht. Harte Staffelkämpfe Nach den Dreikämpfen traten die Berliner Schulen noch einmal zu Staffeln an, die gemeinsam mit den Dreikampfergebnissen vom 6. September für den Schulniehrkampf gewertet wurden. Sie waren ein Höhepunkt der Veranstaltung; denn Zuschauer und Aktive wußten, daß es auf jede Zehntelsekunde ankam, daß jeder Punkt mehr oder weniger den Schulmehrkampf entscheiden konnte. Dementsprechend war der Einsatz an Können seitens der Aktiven, an Stimmenaufwand seitens der ihre Staffeln mit Sprechchören anfeuernden Zuschauer. Die Schulmehrkämpfe gewannen . schließlich bei den Mädchen in Gruppe A (Volksschulen) die 2. Volksschule vor der 6. und 3. Volksschule, und in Gruppe B (Höhere Schulen) die Leßlerschule vor der Goldschmidt- und der Mittelschule. In Gruppe A der Jungen dominierte die 1. Volksschule vor der 6. und 4. Volksschule, während in Gruppe B die Oberschule vor der Mittel- und der Adass-Schule siegreich blieb. Einzelergebnisse der Dreikämpfe der Berliner jüdischen Schulen: Jungen. IA: 1. Ehrenstein (Vorlehre), 46 Punkte; IIA: 1. Graymann (Vorlehre), 72 Punkte, 2. Schattkownik (1. Volkssch.), 59 Punkte, 3. Engelberg (Adass), 50 Punkte; IIIA: 1. Goldstein (Vorlehre), 94 Punkte, 2. Hüttner (1. Volkssch.), 81 Punkte. 3. Schattkownik (1. Volkssch.), 72 Punkte; IVA: 1. Markusfeld (1. Volkssch.), 79 Punkte, 2. Kaczinski (1. Volkssch.). 72 Punkte. 3. Poch (5. Volkssch.), 72 Punkte. — IB: 1. Salomon (Goldschmidt), 70 Punkte, 2. Fließ (Kaliski), 59 Punkte, 3. Mandelbaum (GoldSchmidt), 55 Punkte; IIB: 1. Ehrlich (Obersch.). 83 Punkte, 2. Baum (Ort), 73 Punkte, 3. David (Kaliski), 71 Punkte; III B: 1. Rawitscher (Leßler), 92 Punkte, 2. Atlas (Adass), 87 Punkte, 3. Brandt (Goldschmidt), 80 Punkte; IVB: 1. Friedländer (Holdheim), 71 Punkte, 2. Lack (Mittel), 71 Punkte, Mädel: IIA: 1. Lazarus (2. Volkssch.), 53 Punkte, 2. Glaser (Vorlehre), 47 Punkte; IIIA: 1. Jacobus (2. Volkssch.), 62 Punkte, 2. Teitelbaum (Vorlehre), 58 Punkte, 3. Ibermann (2. Volkssch.); IVA: 1. Riemann (2. Volkssch.), 62 Punkte, 2. Breisel (3. Volkssch.), 62 Punkte, 3. Paul (2. Volkssch.), 61 Punkte. — IB: 1. Rund (Goldschmidt), 60 Punkte, 2. Schlesinger (Goldschmidt), 54 Punkte, 3. Gran (Adass), 51 Punkte; IIB: 1. Berlin (Caputh), 62 Punkte, 2. Rosenthai (Goldschmidt), 57 Punkte; III B: 1. Dickstein (llerzlsch.), 72 Punkte, 2. Nathan (Haushaltsch.), 69 Punkte. 3. Kaufmann (Leßler), 62 Punkte; IVB: 1. Moses (Leßler), 74 Punkte, 2. Singer (Mittel), 61 Punkte, 3. Liepmann (Herzlsch.), 60 Punkte. Manfred F.riedmann Makkabi Hazair siegte Eine abwechslungsreiche sportliche Veranstaltung führten am 11. September die Berliner zionistischen Bünde auf dem Grunewaldsportplatz durch. Vor etwa 800 begeisterten und interessierten Jungen und Mädel kämpften die Besten der verschiedenen Bünde um den Sieg. Der Einzelne galt diesmal nichts, die Mannschaft alles. So nahm es nicht wunder, daß der Einsatz eines jeden besonders groß war und das Gesamtergebnis der leichtathletischen Wettbewerbe und Völkerballspiele erst mit der letzten Staffel entschieden wurde. Der IPD. Makkabi Hazair, der hier Dr. Kurt Lewin eingesetzt hatte, holte sich schließlich Staffel und Gesamtsieg mit 110 Punkten vor 102 Punkten des Habonim und 88 Punkten der Werkleute. Das Handball spiel einer Mannschaft des Bar Kochba Hakoah Berlin gegen eine kombinierte Elf der Bünde gewann der „Verein" mit 8:3 Toren. Abschluß der Saison Am 18. September in Berlin Die Besten des Makkabi und „Schild" starten beim IBC Berlin Die jüdische Leichtathletik war in diesem Jahr mit Großereignissen nicht gerade überreich bedacht; denn neben den Meisterschaften, dem „Tag der Besten" und dem Jugendtag in Hamburg gab es wohl eine Anzahl mehr oder minder interner Veranstaltungen, kaum aber leichtathletische Sportfeste überdurchschnittlicher Qualität. Um so erfreulicher, daß der JBC. „Berlin" den besten jüdischen Leichtathleten beider Verbände zum Schluß der Saison - noch einmal Gelegenheit gibt, sich im friedlichen Wettkampf zu messen und ihr verbessertes Können unter Beweis zu stellen. Ein Blick in die Teilnehmer liste genügt, um feststellen zu können, daß diese Veranstaltung ein Ereignis von überragender Bedeutung zu werden verspricht. Im einzelnen: Schattmann (Bar Kochba Berlin) gegen Rafael (JSC. Fürth) und Oschinski (Schild Breslau) über 100 m. Zu ihnen kommen auf der 200-m- Strecke Blanck (Bar Kochba Hamburg) und Salmang (Aachen) hinzu. Die 400 m bestreiten u. a. Rafael, Salmang, Hepner und Kraus (Schild Frankfurt a. M.), Werthen und Hirsch (Bar Kochba Berlin), die 800 m wiederum Werthen und Hirsch, die es in der Hauptsache mit den Jugendlichen Goldstein (Schild Hamburg) und Jonas (Bar Kochba Berlin) aufzunehmen haben werden. Die Sprünge und technischen Wettbewerbe sind mit Klaber und den Gebrüder Bendorf (Schild Frankfurt a. M.), Blanck, Tombowski (Bar Kochba Berlin) ebenfalls bestens besetzt. Bei den Frauen steht es noch nicht ganz fest, ob Lore Meyer (Bar Kochba Frankfurt a. Main) startet. Sollte sie kommen, wird sie Carl Zobel E5&££w w. 242953 Feine Herren-u. Damerskleidung nach Maß. Gr.Stoffauswahl n ftäaß-Schrceidere! 15, Unter den Linden 41 es über 100 m in erster Linie mit Hannelore Pels (Schild Stuttgart) und Ruth Lief mann (Schild Hamburg) aufzunehmen haben. Ruth. Liefmann dürfte in den Sprüngen unangefochten bleiben, während Trude Seligmann in den technischen Uebungen mit Inge Cohn (Schild Leipzig), Selma Schulmann (Bar Kochba DU fü*4 fitste* / Jahresbestleistungen der jüdischen Leichtathletik nach dem Stand vom 12. August 1938 Männer 100 Meter: 11.1 Rafael (ISC Fürth) 11.2 Guttmarm (Schild Stuttgart) 11.3 E. Katzenberg (Makkabi Düsseldorf) 11.3 M. Bendorf (Schild Frankfurt a. M.s 11.4 Schattmann (Bar Kochba Berlin) 11,4 Kauber (Bar Kochba Leipzig) 200 Meter: 23,0 Rafael (ISC Fürth) 23.8 Salmang (Schild Aachen) 23.9 Zeller (Schild Hamburg)' 24,0 E. Katzenberg (Makkabi Düsseldorf) 24,0 Guttmann (Schild Stuttgart) 400 Meter: 53,0 Rafael (ISC Fürth) 55.2 Werthen (Bar Kochba Berlin) 56.3 Blanck (Bar Kochba Hamburg) 57,0 Hepner (Schild Frankfurt a. M.) 57,9 Rosenberg (Schild Wiesbaden) 800 Meter: 2:07,8 Berger (Bar Kochba Berlin) 2:09,5 Werthen (Bar Kochba Berlin) 2:10,0 Hirsch (Bar Kochba Berlin) 2:10,7 Jonas (Bar Kochba Berlin) 2:12,2 Goldstein (Schild Hamburg) 1500 Meter: 4:27,4 Abt (TC Karlsruhe 03) 4:29,6 Werthen (Bar Kochba Berlin) 4:34,5 Zinner (PTG Augsburg) 4:34,9 Berger (Bar Kochba Berlin) 4:41,8 Marcuse (Bar Kochba Berlin) 5000 Meter: 17:09,5 Werthen (Bar Kochba Berlin^ 17:12,5 Berger (Bar Kochba Berlin) 18:02,6 Schein (Schild Breslau) Weitsprung: 6,44 Blanck (Bar Kochba Hamburg) 6,35 J. Bendorf (Schild Frankfurt a. M.) 6^4 Ehrlich (Bar Kochba Berlin) 6,28 Rafael (ISC Fürth) 6,17 Klaber (Schild Frankfurt a. M.) 6,17 Wiedmann (Hakoah Köln) 6,17 Gruenbaum (Bar Kochba Berlin) Hochsprung: 1,675 Blanck (Bar Kochba Hamburg) 1,67 R. Katzenberg (Makkabi Düsseldorf) 1,65 Hepner (Schild Frankfurt a. M.) 1,65 J. Bendorf (Schild Frankfurt a. M.) 1,62 Gruenbaum (Bar Kochba Berlin) I, 62 E. Katzenberg (Makkabi Düsseldorf) Kugelstoßen: 12,14 Preiss (IBC Berlin) 12.00 Klaber (Schild Frankfurt a. M.) II, 87 Tombowski (Bar Kochba Berlin) 10,88 Wasserlauf (Bar Kochba Leipzig) 10,73 Hallgarten (Schild Wiesbaden) Diskuswerfen: 35,71 Dr. Topf (Makkabi Wien) 35,63 Klaber (Schild Frankfurt a. M.) 33,42 Blanck (Bar Kochba Hamburg) 29,95 Preiss (IBC Berlin) 28,90 Rafael (ISC Fürth) Speerwerfen: 52,75 Klaber (Schild Frankfurt a. M.) 44,58 Hallgarten (Schild Wiesbaden) 44,40 Preiss (IBC Berlin) 43,70 Grünspan (Bar Kochba Berlin) 43,60 Levy (Hakoah Essen) 4X100-m-Staffel: 46.1 Bar Kochba-Hakoah Berlin 46.2 Schild Frankfurt a. M. 46.8 Schild Hamburg 47.3 IBC Berlin 47.4 Schild Stuttgart Frauen 100 Meter: 13,0 Pels (Schild Stuttgart) 13,1 Lief mann (Schild Hamburg) 13.1 Alsberg (Schild Stuttgart) 13.2 Fließ (Bar Kochba Berlin) 13,2 Kramer (Makkabi Düsseldorf) Weitsprung: 5,19 Liefmann (Schild Hamburg) 5,10 Romanus (Bar Kochba Berlin) 5,01 Pels (Schild Stuttgart) 4,92 Löwenstein (Bar Kochba Frankfurt a. M.) i.85 Schiff (Schild Bielefeld) Hochsprung: 1.45 Liefmann (Schild Hamburg) 1,40 Gottlieb (Makkabi Wien) 1,385 Pels (Schild Stuttgart) 1,35 Durst (Bar Kochba Berlin) 1,325 Brinnitzer (Schild Hamburg) Kugelstoßen: 10,00 Seligmann (Schild Stuttgart) 9,83 Schulmann (Bar Kochba Berlin) 9,80 Friede (Schild Frankfurt a. M.) 9,66 I. Cohn (Schild Leipzig) 9,53 Berlin (IBC Berlin) Diskuswerfen: 30,70 I. Cohn (Schild Leipzig) 27,74 Hadra (Bar Kochba Hamburg) 26,20 Friede (Schild Frankfurt a. M.) 25,42 Seligmann (Schild Stuttgart) Speerwerfen: 31.94 Seligmann (Schild Stuttgart) 31,60 Simon (Bar Kochba Berlin) 30.50 Hadra (Bar Kochba Hamburg) 29.95 Spiro (Schild Hamburg) 28,25 Speyer (Bar Kochba Berlin) 4 X 100-m-StaffeI: 54,2 Schild Stuttgart 54.5 Schild Hamburg 56.6 Bar Kochba Frankfurt a. M. 56,6 Makkabi Düsseldorf 56^ Bar Kochba Berlin ShoAl imd Sieg* Sonntag, 18. September Rheinland-Westfalen Fußball: Alte Herren Pokal-Turnier. Es starten: Schild Bochum, Bonn, Düsseldorf, Köln, Krefeld und M.-Gladbach, Köln, Fort Deckstein.' Stuttgart Handball: Entscheidungsspiel um die Meisterschaft der Südgruppe der Arbeitsgemeinschaft: Schild Stuttgart gegen Bar Kochba Mannheim. Handball-Turnier unter Beteiligung von Schild Stuttgart, Hakoah Stuttgart, Bar Kochba Mannheim. Hamburg Tennis: Schlußrunden der Vereinsmeisterschaft in der Sportgrupoe Schild Hamburg, Tennisplatz Hoheluft, 9 Uhr. Frankfurt a. M. Fußball: Schild Frankfurt a. M. I gegen Bar Kochba Frankfurt a. M. I, Frankfurt a. M., Sportplatz Buchraimveiher, 16 Uhr. Breslau Leichtathletik. Faustball^ Fufsball: Sportschau des Schild Breslau, Krietern, ah 9 Uhr. Berlin) und Annemarie Hadra (Bar Kochba Hamburg) einer ansehnlichen Gegnerschaft gegenübergestellt ist. — Staffeln und J u - g e n d Wettbewerbe in fast allen Jahrgängen vervollständigen das großartige Programm, das durch ein interessantes Handballspiel zwischen den Mannschaften des Schild Wiesbaden und des Schildmeisters JBC. „B e r 1 i nt: abgeschlossen wird. Mehr können selbst verwöhnteste Ansprüche nicht verlangen. Vielleicht erleben wir zum Schluß der Saison doch noch einmal ein Sportfest, das in jeder Beziehung als wahrer Höhepunkt angesprochen werden darf. Die sportlichen Voraussetzungen sind jedenfalls gegeben. Hoffen wir, daß diesmal auch das Wetter einsichtig genug ist und die Zuschauer diese letzte Gelegenheit wahrnehmen und durch, zahlreiches Erscheinen dem Veranstalter für seine Initiative danken. M. F. Sport der Woche Südwestdeulschland Zu schnelle Zeiten? Der alljährlich zwischen Schild Frankfurt am Main und Schild Wiesbaden ausgetragene Klubkampf, der aus Leichtathletik und Handballspielen besteht, ergab eine Gesamtpunktzahl von 163:115 für Frankfurt a. M. Von den Leichtathletik - Wettkämpfen seien die besten Ergebnisse erwähnt. W. Bendorf siegte über 100 m in 11,1, lief 800 m in 2:17.6 und kam. im Sechskampf auf 3195 Punkte. Klaber wurde über 100 m Zweiter in 11.3 und warf 35,10 m den Diskus. Krauß und J. Bendorf liefen die 400 m und 800 m überraschend gut. Im 3000-m-Lauf blieb Ellinger (Wiesbaden) wenig über 10 Min. Bei den Frauen verdient nur der Weitsprung Anny Freunds mit 4,66 m hervorgehoben zu werden. Im Handball gewann Frankfurt a. M. Das Spiel der ersten Einheiten von Wiesbaden und Frankfurt a. M. war ein wirklich schöner, schneller und diesmal vor allen Dingen fairer Kampf. Speyer im Wiesbadener Tor war nur fünfmal zu schlagen, obwohl der Frankfurter Sturm in glänzender Wurflaune war. Gegen den JBC. Berlin muß Wiesbaden in Berlin jedenfalls ein ganz anderes Spiel zeigen, um dem Schild-Meister ein gleichwertiger Gegner zu sein. Ergebnis: 5:3 (3:0) für Frankfurt a. M. Im F r a u e n spiel siegte der Schild-Meister mit nicht weniger als 14:2 (7:2), bei der Jugend blieb dagegen Wiesbaden mit 5:3 siegreich. Ein Tischtennis-Kampf zwischen Schild Wiesbaden und Schild Frankfurt a. M. ergab mit 19:10 Punkten einen unerwartet hohen Sieg für Wiesbaden. E. K. In Aschaifenburg . . . Auf dem Platz in Asohaffenburg war am 11. September Hochbetrieb. Fußball-, Handball- und Faustballspiele wechselten einander ab. Fußball: IIB. Hanau Jugend gegen BK. Oifenbach Jugend 2:4; JTÜS. Aschaffenburg Schüler gegen IIB. Hanau Schüler 8:2. — Handball: Frauen IIB Hanau gegen Frauen BK. Offenbach 5:0. Ein F a u s t b a 11 - Turnier sah Schild Frankfurt a. M. im Endspiel als Sieger über IIB Hanau mit 27:38. E.K. Hoher Sieg des Schild Stuttgart Die Spiele zwischen Schild Stuttgart und TCK. 03 zählten bisher immer zu den interessantesten in Württemberg-Baden. In letzter Zeit haben die Karlsruher jedoch ihre bewährtesten Kräfte vex'loren, so daß die diesmalige Begegnung ein Kampf zwei vollkommen ungleicher Gegner darstellte. Schild war dermaßen überlegen, daß das 8:1-Ergebnis noch als schmeichelhaft für den Turnclub bezeichnet werden muß. Sogar der Stuttgarter Torwächter Vollweiler konnte aus dem Hinterhalt durch